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Samstag, Juni 21, 2008

Ausdauersport schützt!

Gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist noch nicht so wirklich viel Kraut gewachsen. Gerade hier kommt es zu Schädigungen oder gar Todesfällen, gegen die oft nicht rechtzeitig etwas getan wird. Dabei gibt es Möglichkeiten, sich vor ihnen zu schützen – mit Ausdauersport.

Die Deutsche Herzstiftung rät dazu, möglichst im Frühjahr mit dem Ausdauersport zu beginnen. Die milden Temperaturen machen den Anfang nicht so schwer, wie vielleicht im Winter oder im heißen Sommer. Übrigens: Ausdauersport ist für jeden geeignet. Egal welches Alter jemand hat und ob er schon sportliche Erfahrung hat oder nicht. Und bereits nach wenigen Trainingseinheiten zeigt sich, dass die Kurve der Leistungsfähigkeit nach oben geht - und das nicht nur beim Sport. Außerdem fühlt man sich schon nach kurzer Zeit viel wohler in seiner Haut, was das Ganze noch mehr Spaß machen lässt.

Durch die ganz individuelle Integration in den jeweiligen Tagesablauf kann auch jeder sein eigenes Trainingsprogramm absolvieren, wann es ihm am besten passt. Der eine ist eben der klassische Frühsportler vor dem Frühstück, der andere der Abendsportler vor dem Schlafengehen etc. Wichtig ist es, für sich selbst die richtige Zeit zu finden, um zu Trainieren. Natürlich kann man hier auch von anderen Vorschläge entgegen nehmen. Dennoch sollte man hier vor allem auf sich selbst und seinen Körper hören, was einem gut tut und was nicht.

Aber nicht nur die Wahl der richtigen Tageszeit ist wichtig, sondern auch die richtige Sportart. Nicht für jeden ist alles gleich geeignet und auch nicht jeder mag die gleichen Sportarten. Wer nicht schwimmen oder Joggen mag, der kann auch Alternativen dazu wählen. Wandern, Nordic Walking oder Fahrrad fahren. Eine weitere Alternative sind übrigens auch ausgedehnte Spaziergänge. Dies kann man ganz gemütlich angehen und man wird bald merken, dass es wirklich die Ausdauer fördert. Dazu kann man dann den Walkman oder einen Mp3-Player mitnehmen und Musik hören oder sich einfach der Umgebung widmen. Übrigens: Das Bewegen schüttet Endorphine aus, körpereigene Stoffe, die von so manchem auch „Glückshormone“ genannt werden. Deshalb ist Ausdauersport auch gerade in stressigen und seelisch belastenden Zeiten eine mehr als wichtige Vorbeugung gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Hier wird der Körper nicht nur bewegt, sondern auch die Seele findet zurück in ihr Gleichgewicht.

Beginnen sollte man das Ganze mit kurzen Trainingseinheiten, damit keine Belastung entsteht. Dies kann jedoch auch bedeuten, dass ein untrainierter Körper nur ein bis zwei Minuten am Stück belastet werden kann und dann wieder in die Ruhephase kommen muss. Mehr als 10 bis 30 Minuten Training benötigt man in den ersten Wochen nicht. Diese Zeit kann dann nach und nach gesteigert werden, wie das körperliche Leistungsvermögen es eben zulässt. Pro Woche kann man, im Idealfall, vier bis fünf Mal trainieren, jeweils eine halbe Stunde lang. Am Anfang sollte man das Ganze jedoch langsam angehen und nicht volle Kraft voraus eilen. Sonst geht der Schuss nach hinten los und man wird erst recht krank, weil man sich überlastet hat.

Wichtig ist jedoch vor dem Beginn, egal wie alt und untrainiert man ist: Vorher beim Arzt durchchecken lassen! Und dann, bei Beeinträchtigungen gegebenenfalls mit ihm ein Trainingsprogramm absprechen, um auf „sanfte“ Weise nach und nach die Belastbarkeit und die Leistung steigern zu können.

Posted by Christel on 06/21 at 02:59 PM
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