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Freitag, Dezember 28, 2007

AXA ist mit dem zurückliegenden Jahr zufrieden

In der Vorstandsetage der AXA Versicherung lehnt man sich zufrieden in die Sessel. Das Jahr 2007 lief für das Unternehmen gut. So gut, dass der Begriff „stabil“ die Geschäftslage eher konservativ beschreiben würde, sagt der Chef, Frank Keuper. Details gab er nichts preis, wohl aber Zahlen, die für sich und die Strategie der Versicherung sprechen.

Das erste Dreivierteljahr brachte ein Plus von 2,3 Prozent bei den Einnahmen, die auf 7,45 Milliarden Euro stiegen, inklusive der von der DBV-Winterthur. Bei den einzelnen Sparten lag die Krankenversicherung mit 4,4 Prozent weit vorne. Der Bereich Schaden- und Unfallversicherung verbuchte 2,2 Prozent mehr. Der Wert für die Abteilung Lebensversicherungen ist noch nicht in Stein gemeißelt. Aktuell liegt er bei 1,5 Prozent über dem des Vorjahres.

Grund zur Zufriedenheit gibt auch die Integration der DBV-Winterthur. 280 Millionen Euro wurden veranschlagt und dürften nach bisherigen Schätzungen auch ausreichen. Die Personaldecke wurde ausgedünnt. 1200 Stellen sollen bis 2010 wegfallen, wobei keine betriebsbedingten Kündigungen ausgesprochen werden. Bisher schieden 230 Mitarbeiter freiwillig aus. Allerdings müssen einige Angestellte damit rechnen, von Wiesbaden nach Köln versetzt zu werden. Mit dem Verkauf des Rechtsschutzbestandes an die Roland Rechtsschutz-Versicherung hat AXA in diesem Jahr noch einen weiteren Schritt getätigt.

Posted by Andre on 12/28 at 08:16 PM
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