Bau und Immobilienkauf: Bedeutung des Objektzustands
Beim Kauf oder Bau einer Immobilie geht es meist um sehr viel Geld. Die Kosten eines solchen Vorhabens belaufen sich im Durchschnitt auf rund 200.000 Euro – also mehr Geld, als die meisten Leute besitzen. Aus diesem Grund sind sie dazu gezwungen, Darlehen aufzunehmen, die sie über viele Jahre hinweg zurückzahlen. Bei so hohen Geldbeträgen gilt es, kein Risiko einzugehen, schließlich geht es aus finanzieller Sicht um die eigene Existenz.
Aus diesem Grund ist es enorm wichtig, auf den Zustand von Immobilien zu achten – denn nichts ist schlimmer als eine Immobilie, die nicht bewohnt werden kann und auch noch laufende Kosten verursacht. Die Wirtschaftswoche schreibt in ihrer aktuellen Printausgabe, auf welche Punkte im Bezug auf den Objektzustand bei Kauf oder Bau zu achten ist. Die wichtigsten Aussagen sollen im Folgenden zusammengefasst wiedergegeben werden.
Immobilienkäufern wird dazu geraten, ein Objekt mehrmals und möglichst genau zu besichtigen, bevor ein Kaufvertrag unterschrieben wird. Am besten ist es, die Immobilien zusammen mit einem Sachverständigen zu besichtigen: Dieser kann auf Mängel aufmerksam machen, die man als Nicht-Immobilienexperte übersehen würde. Als Beispiele für typische Mängel dieser Art sollen an dieser Stelle schlechte Bausubstanzen oder versteckter Schimmel genannt werden.
Wie einleitend bereits erwähnt wurde, gilt es auch für Bauherren, sich entsprechend abzusichern. Für sie bedeutet dies, mit den am Bau beteiligten Unternehmen, möglichst detaillierte Verträge zu schließen. Die Baubeschreibung sollte besonders ausführlich sein und exakt wiedergeben, wie bestimmte Arbeiten ausgeführt werden und welche Materialien zum Einsatz gelangen. So ist man als Bauherr auf der sicheren Seite: Wenn es später zu Abweichungen kommt, existiert eine vertragliche Grundlage, mit der man notfalls auch vor Gericht ziehen kann.
