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Samstag, April 12, 2008

Baugeldkonditionen verhandeln

Die anhaltende Flaute auf dem Wohnungsbaumarkt setzt zunehmend mehr Kreditinstitute unter Druck. Neben den zahlreichen Filialbanken haben auch die Direktbanken mit dem Rückgang der Nachfrage zu kämpfen. Um die Umsätze bzw. die Finanzierungsvolumina des vergangenen Jahres erneut erreichen zu können, müssen die Banken mit neuen Konzepten aufwarten. Der Wettbewerbsdruck ist so hoch wie nie zuvor, was für die Banken letzten Endes bedeutet, sich viel mehr um ihre potentiellen Kunden kümmern zu müssen, damit sie diese zu einem Vertragsabschluss bewegen können.

Für Bauherren, Immobilienkäufer und Anschlussfinanzierer ist dies eine sehr gute Ausgangssituation. Ihnen bietet die aktuelle Lage die Chance, besonders gute Darlehenskonditionen auszuhandeln. Denn in Zeiten, in denen die Banken um jeden einzelnen Kunden kämpfen, sind diese viel eher dazu bereit, Zugeständnisse zu machen. Deshalb sollte man derzeit nichts überstürzen, wenn es darum geht, eine günstige Immobilienfinanzierung zu finden. Stattdessen heißt es den Markt zu analysieren, um die günstigsten Anbieter ausfindig zu machen. Anschließend gilt es zu verhandeln. Auch wenn viele Bankberater zunächst beteuern, den Zinssatz nicht weiter senken zu können, so trifft dies nur in den seltensten Fällen zu.

Wer Baugeldkonditionen verhandeln möchte, der hat derzeit hohe Chancen, erstklassige Zinssätze auszuhandeln. Weil die Banken unter enormen Druck stehen, geben sie bei den Verhandlungen sehr viel schneller nach. Dies bedeutet auch, dass man noch nicht einmal ein abgebrühter Verhandlungsprofi sein muss, um bei den Banken bessere Darlehenskonditionen aushandeln zu können. Möchte man zum Beispiel eine regionale Bank unter Druck setzen, so reicht es meistens schon aus, ein Finanzierungsangebot vorzulegen, das von einem Baugeldvermittler erstellt wurde. Die Direktbank-Konditionen der Vermittler sind in aller Regel so gut, dass die Hausbank nachziehen muss. Einen Vermittler kann man übrigens auf dieselbe Art und Weise unter Druck setzen: Letztendlich benötigt man lediglich ein gutes Angebot von einer Hausbank oder von einem anderen Vermittler.

Posted by Jochen on 04/12 at 09:59 AM
FinanzenImmobilien • Kommentar(e): (0) • Trackbacks (0) • Permalink
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