Bauleistungsversicherung nicht vergessen
Wenn es um den Abschluss von Versicherungen geht, üben zahlreiche Bauherren erst einmal Zurückhaltung. Es wird bewusst versucht, die Ausgaben möglichst gering zu halten – da wird durchaus auf die eine oder andere Versicherung verzichtet. Dabei ist diese Vorgehensweise alles andere als intelligent: Gerade auf dem Bau kann eine Menge schiefgehen. Im Vergleich zu vielen anderen Lebensbereichen ist das Gefahrenpotential deutlich höher bemessen. Deshalb reicht es nicht aus, nur die klassische Bauherrenhaftpflichtversicherung abzuschließen. Eine Wohngebäudeversicherung, die bereits den Rohbau versichert sowie die Bauleistungsversicherung dürfen ebenfalls nicht fehlen. Doch gerade die zuletzt genannte Versicherung wird längst nicht immer abgeschlossen, was im Grunde kaum nachzuvollziehen ist. Der gebotene Schutz kann nämlich äußerst hilfreich sein.
Die Bauleistungsversicherung sichert ein breites Spektrum an Risiken ab, die mit den klassischen Bauleistungen in Verbindung stehen. Besonders zu erwähnen ist die Absicherung vor Schäden, die auf Materialfehler zurückzuführen sind. Dasselbe gilt für Schäden, die man einer unkorrekten Ausführung der Bauarbeiter und Handwerker zuschreiben kann.
Oftmals glauben die Leute nicht, wie häufig auf dem Bau gepfuscht wird bzw. wie viele Fehler sich einschleichen - und deren Beseitigung kann oftmals hohe Folgekosten nach sich ziehen. Deshalb ist es umso ratsamer sich abzusichern, indem vor Baubeginn eine Bauleistungsversicherung abgeschlossen wird. Sollten beispielsweise größere Baufehler auftreten, kann es für den Bauherrn unter Umständen richtig teuer werden – wenn dann kein finanzieller Puffer zur Verfügung steht, kann womöglich das gesamte Vorhaben gefährdet werden. Folglich ist es umso wichtiger, über diesen Versicherungsschutz zu verfügen, damit das Vorhaben in jedem Fall erfolgreich zu Ende geführt wird.
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