Advanced Search

Mai 2012
S M T W T F S
    1 2 3 4 5
6 7 8 9 10 11 12
13 14 15 16 17 18 19
20 21 22 23 24 25 26
27 28 29 30 31    

Syndication


Partnerseiten
Impressum
Kontakt
Sitemap
AGB

Donnerstag, März 27, 2008

Bausparkassen verzeichnen weniger Vertragsabschlüsse

Erst vor ein paar Wochen habe ich darüber geschrieben, dass sich das Bausparen endlich wieder im Aufwind befindet und im vergangenen Jahr wieder mehr Bausparverträge abgeschlossen wurden. Als Grundlage meines Blog-Posts dienten Auskünfte der LBS-Nord über die Geschäftsentwicklung des vergangenen Jahres. Jedoch gestern hat die Financial Times Deutschland einen Bericht veröffentlicht, der auf eine ganz andere Entwicklung im Bauspargeschäft schließen lässt.

Aus dem Artikel geht hervor, dass im vergangenen Jahr bei den 15 privaten Bausparkassen rund 2 Millionen neue Verträge abgeschlossen wurden. Im Vorjahr sollen rund 2,2 Millionen Verträge gewesen sein, so dass die privaten Bausparkassen einen Rückgang von ca. zehn Prozent zu verzeichnen haben. Diese Zahlen wurden bereits am Dienstag vom Verband der privaten Bausparkassen veröffentlicht. Lediglich was das Volumen ausgezahlter Bauspardarlehen betrifft, so sei eine Zunahme zu verzeichnen gewesen. Vergangenes Jahr wurden rund 26 Milliarden Euro an Bauspardarlehen ausgezahlt, was ein Plus von 11,2 Prozent ausmacht.

Anhand dieses großen Darlehensbetrags sollte klar werden, dass die Bausparkassen immer noch eine ganz bedeutende Rolle im Bereich der Immobilienfinanzierung spielen. So kam beispielsweise Deutschlands größter Direktfinanzier, die ING-Diba, im vergangenen Jahr auf ein Darlehensvolumen von rund drei Millionen Euro.

Aufgrund gewisser Vorteile, wie zum Beispiel einer unbegrenzten Zinsbindung und hohen Sondertilgungsmöglichkeiten, sind Bauspardarlehen bei Bauherren und Käufern immer noch sehr gefragt. Der Rückgang ist größtenteils auf die schwache Wohnungsbaukonjunktur zurückzuführen. Dennoch möchten die Bausparkassen natürlich der aktuellen Entwicklung entgegenwirken. Deshalb setzen sie vor allem auf den Wohn-Riester, der wieder mehr Menschen dazu bringen soll, Wohneigentum zu erwerben. Allerdings ist es sehr fraglich, ob der Wohn-Riester zu mehr Abschlüssen führen und gleichzeitig die Wohnungsbaukonjunktur ankurbeln kann. Immerhin handelt es sich hierbei um ein Finanzierungskonzept, das aufgrund seiner Komplexität viele Verbraucher abschrecken könnte.

Posted by Jochen on 03/27 at 01:15 PM
Immobilien • Kommentar(e): (0) • Trackbacks (0) • Permalink
Page 1 of 1 pages

Name:

Email: (optional)

URL: (optional)

Smileys

Persönliche Daten merken

Bei Folge-Kommentaren benachrichtigen?