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Dienstag, Mai 13, 2008

Der Bund fürs Leben aus Sicht der Versicherung

Viele Paare steuern im Wonnemonat Mai in den Hafen der Ehe. Andere entscheiden sich für Termine wie den Achten im Achten 2008. Gleich, wann die Hochzeitsglocken läuten: Durch den Bund fürs Leben ergeben sich in punkto Versicherungen und Finanzen einige Änderungen, nicht nur, wenn der Name des Partners übernommen wird.

  • Lebensversicherung: Der Bund der Versicherten empfiehlt, dass Paare sich gegenseitig über die entsprechenden Policen absichern und der Partner als Bezugsberechtigter eingetragen wird.
  • Private Haftpflichtversicherung: An der privaten Haftpflichtversicherung kommt man nicht vorbei, sie ist das Nonplusultra in der Versicherungsmappe. Um Geld zu sparen, kann von Paaren der jüngere Vertrag – sofern es sich nicht um eine Single-Versicherung handelt – gekündigt werden.
  • Hausratversicherung: „Aus zwei mach eins“ sollte die Devise bei der Hausratversicherung lauten. Entscheidend ist, dass der neue Hausstand nicht unterversichert ist.
  • Rechtsschutz-Versicherung: Auch hier besteht für Ehepaare die Möglichkeit, den Vertrag mit dem geringeren Umfang zu kündigen und gemeinsam eine Police zu nutzen.
  • Auslandsreise-Krankenversicherung: Ab in die Flitterwochen, heißt es nach dem rauschenden Fest. Um für die Reise bestens abgesichert zu sein, rentiert sich eine günstige Auslandsreise-Krankenversicherung.
  • Konten: Bei Geld hört die Freundschaft auf. Kurz nach dem Tausch der Ringe wird man sich vermutlich noch keine Gedanken darüber machen, was passiert, wenn es kriselt. Seitens der Dresdner Bank wird empfohlen, dass jeder der beiden Partner ein eigenes Gehaltskonto führt und für den gemeinsamen Haushalt ein gemeinsames Konto eingerichtet wird, über das die Miete, der Urlaub und die Einkäufe bezahlt werden.
  • Altersvorsorge: Die Fragen, mit welchen Fixkosten gerechnet werden muss, welcher Bedarf im Alter besteht und wie hoch die möglichen Abzüge durch Sozialabgaben und Steuern sind, gehören zu den Faktoren, die bei der gezielten Altersvorsorge mit einfließen sollten. Ebenso wichtig laut Finanztest ist der Blick in die Renteninformation, auch im Bezug auf die Hinterbliebenenrente
  • Hochzeitsrücktrittskosten-Versicherung: Ein „Nein“ am Traualter fällt nicht den Zuständigkeitsbereich der Hochzeitsrücktrittskosten-Versicherung. Sie greift erst dann ein, wenn einer der Partner erkrankt und nicht vor den Traualtar treten kann oder der geplante Termin bzw. die geplante Feier ins Wasser fällt, weil der Saal geflutet oder durch einen Brand zerstört wurde

Posted by Andre on 05/13 at 02:32 PM
VersicherungenKommentar(e) (0) • Trackbacks (0) • Permalink

Wohnmobile und die Auto-Inhaltsversicherung

Es ist Frühling, der Sommer steht vor der Tür und die Wohnmobile werden flott gemacht. Viele werden mit dem Wohnmobil in den Urlaub fahren. Häufig werden dabei viele Dinge aus dem Haushalt mitgenommen, die allerdings oft nicht über die Hausratversicherung versichert sind.

Ähnlich wie beim Pkw sind im Wohnmobile lose und nicht fest eingebaute Teile meist nicht versichert. Das Gleiche trifft für Kameras, Laptops oder Fernseher zu. Werden diese Gegenstände aus dem Wohnmobil gestohlen oder beschädigt, muss der Besitzer für den Schaden größtenteils selbst aufkommen. Mit dem Abschluss einer Auto-Inhaltsversicherung können aber auch diese Schäden abgesichert werden. Die Auto-Inhaltsversicherung deckt Schäden durch:

  • Diebstahl
  • Brand
  • Blitzschlag
  • Explosion
  • Elementarereignisse
  • Raub und räuberische Erpressung

ab. Selbst ein Schutz für Fahrräder ist möglich. Dieser muss allerdings extra beantrag werden. Versicherungsschutz besteht in der Regel nicht für:

  • Schmuck
  • Bargeld
  • Pelze
  • Surfbretter
  • Funkgeräte, Fax und Telfongeräte
  • Antiquitäten

Beim Abschluss ist unbedingt darauf zu achten, dass die Deckung 24 Stunden, auch außerhalb von festen Campingplätzen oder umzäunten Gelände, Geltung hat. Ebenso sind meist Höchstgrenzen für die Versicherungssummer vorgegeben, wird diese überschritten kann eine höhere Absicherung beantragt werden.

Wie bei allen Versicherungsprodukten, ist auch bei der Auto- Inhaltsversicherung im Falle eines Schadens sofort die Versicherungsgesellschaft zu informieren. Bei Diebstahl oder Raub muss unverzüglich die Benachrichtigung an die zuständige Polizei erfolgen.

Posted by Sabine on 05/13 at 02:18 PM
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Neue Versicherungsfusion am deutschen Markt

Rückwirkend zum 1. Januar 2008 hat die Rechtsschutz Union Versicherungs- AG mit der Alte Leipziger Versicherungs- AG fusioniert. Durch die Fusion sollen die Wettbewerbsfähigkeit der Rechtsschutzsparte gestärkt und langfristig neue Synergie-Effekte genutzt werden.

Die RSU mit Sitz in München erzielte im Geschäftsjahr 2007 Prämieneinnahmen von 74,1 Millionen Euro. Die Beitragseinnahmen der ALTE LEIPZIGER Versicherung AG lagen im Geschäftsjahr 2007 bei 353,3 Millionen €.

Die RECHTSSCHUTZ UNION Schaden GmbH, einer 100-prozentigen Tochter der ALTE LEIPZIGER Versicherung AG, hat ihren Geschäftsbetrieb 2007 aufgenommen. Über diese Tochter wird die komplette Schadenabwicklung durchgeführt.

Durch die Fusion ist dieser Verbund nun in der Lage in fast allen Versicherungsbereichen dem Kunden ein Produkt anzubieten. Ob Gewerbeversicherungen, Hausratversicherung, Annuitätsdarlehen oder Rechtsschutz, die Verbraucher können sich auf langjährige Erfahrungen verlassen.

Posted by Sabine on 05/13 at 01:52 PM
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Auto-Mobil mit Hausrat - Wenn einer eine Reise…

Geklaut oder Untergang: Wer zahlt? - Auto-Inhaltsversicherung

rbw. Es soll schon Lehrer gegeben haben, die eine Prüfungsklausur auf die Pfingst-Ferienreise mitgenommen haben. Was nun, wenn der Karren brennt oder dieser aufgebrochen wird....?? Steht eine Urlaubsfahrt bevor und alles Nötige - wie Haushalts-Zweit-Geräte, Fernseher, Laptop - ist im Wohnmobil verstaut, sollten diese Güter in der Regel über eine Auto-Inhaltsversicherung versichert werden, wenn man auf dem Verlust durch Untergang oder Diebstahl nicht selbst hocken bleiben will.

Jedes Jahr aufs Neue werden wieder viele mit dem Wohnmobil in Urlaub fahren und dabei viele Dinge aus dem Haushalt mitnehmen, die auf diesen Wegen in der Regel nicht über die Hausratversicherung abgedeckt sind. Wie im PKW sind auch im Wohnmobil lose und nicht fest eingebaute Teile sowie die Kamera, das Laptop und der Fernseher meist nicht versichert.

Werden diese Dinge aus dem Wohnmobile geklaut oder beschädigt, muss der Schaden oft aus der eigenen Tasche bezahlt werden, es sei denn, man hat eine Auto-Inhaltsversicherung. Diese Auto-Inhaltsversicherung deckt Schäden ab, die durch Diebstahl, Brand, Blitzschlag, Explosion, Elementarereignisse oder gar durch Raub oder räuberische Erpressung entstehen.

Wer Fahrräder mit dem Wohnmobil huckepack nimmt, kann diese mitversichern, muss diese aber extra vereinbaren.

Von einer Deckung ausgeschlossen sind bei der Autoinhaltsversicherung in der Regel Schmuck, Bargeld, Pelze, Surfbretter, Funkgeräte, Fax und Telefongeräte sowie wertvolle Kunstobjekte oder Antiquitäten.

Für den Versicherungsschutz ist es wichtig, dass die Deckung rund-um-die-Uhr gilt und auch außerhalb von festen Campingplätzen oder umzäunten Geländen Geltung hat.

Bei diesen Auto-Inhaltsversicherung sind dann aber auch Höchstgrenzen für die Versicherungssummen vorgegeben. Wer eine höhere Absicherung benötigt, muss diese extra abfragen.

Bei dem Eintritt eines Schadens empfiehlt es sich, diesen sofort der Gesellschaft mitzuteilen, und auch Diebstahl oder Raub sind unverzüglich der zuständigen Polizei zu melden; Datum und Nummer des Aktenzeichens sind dem Versicherer zu melden.

Wer diese Auto-Inhaltsversicherung für das Wohnmobil nicht hat, kann auch die Kosten für eine spätere Wiederbeschaffung geklauten Gegenstände als außergewöhnliche Belastung bei der Einkommenssteuererklärung angeben.

Dazu gibt es auch ein Urteil des Finanzgerichtes aus Baden Württemberg (Az. 2 K 441/04). vom November 2007 als ein Geschädigter vom Gericht erfahren musste, dass eine steuerliche Anerkennung dieser Aufwendungen nur möglich gewesen wäre, wenn es für das Risiko keine Möglichkeit der Versicherung gegeben hätte.

Posted by Wolfgang on 05/13 at 03:01 AM
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Von der Schwierigkeit, Ferienimmobilien zu finanzieren

Nun haben wir bereits Mitte Mai und es dauert nicht mehr lange, bis die Urlaubssaison beginnt. Für zahlreiche Menschen bedeutet das, eine Urlaubsreise anzutreten – meist in ein sonniges Landes, wo sie ein Hotel in Strandnähe beziehen werden. Allerdings gibt es auch Menschen, die ihren Urlaub bevorzugt in der eigenen Immobilie verbringen möchten. Aus diesem Grund treffen sie die Entscheidung, eine Ferienimmobilie zu erwerben.

Vor allem an der Nord- und Ostsee ist das Angebot entsprechender Immobilien sehr groß. Zunehmend mehr Menschen, scheinen sich für Ferienimmobilien zu interessieren, die zur Eigennutzung gedacht sind. Allerdings geht es beim Kauf dieser Objekte sehr oft um eine Menge Geld. In guten Lagen müssen Kaufinteressenten tief in die Tasche greifen. Und Objekte, die sich in erstklassiger Lage befinden, sind für die meisten Leute unerschwinglich. Wer zum Beispiel ein Ferienhaus auf der Insel Sylt erwerben möchte, muss mit Kaufpreisen rechnen, die im Millionenbereich angesiedelt sind.

Nun ist es allerdings so, dass sich nicht jeder in der Lage befindet, eine Ferienimmobilie aus Eigenkapital zu bezahlen. Aus diesem Grund sind viele Interessenten darum bemüht, eine Finanzierungszusage zu erhalten. Dies gestaltet sich jedoch gar nicht immer so einfach. Wer sich mit dieser Thematik schon einmal auseinandergesetzt hat, wird vermutlich wissen, dass sich viele Kreditinstitute gegen die Vergabe entsprechender Darlehen aussprechen.

Es gibt zwei Hauptgründe, die hierfür verantwortlich sind. Da wäre zum einen die Tatsache, dass die Banken ungern Objekte finanzieren, die weit von ihrem Sitz entfernt liegen. Des Weiteren ist zu beachten, dass der Markt für Ferienimmobilien vergleichsweise klein ist, wodurch es schwierig wird, Objekte von zahlungsunfähigen Darlehensnehmern zu verwerten. Deshalb sind die Kreditinstitute bei der Vergabe entsprechender Darlehen äußerst vorsichtig: Zahlreiche Kaufinteressenten durften schon am eigenen Leib erfahren, wie es sich anfühlt, wenn man keinen Finanzierungspartner findet.

Dennoch ist es nicht unmöglich, Ferienimmobilien zu finanzieren. Im morgigen Teil wird aufgezeigt, unter welchen Bedingungen der Erhalt einer entsprechenden Finanzierung, möglich ist.

Posted by Jochen on 05/13 at 02:48 AM
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Montag, Mai 12, 2008

Modernisierung von Immobilien günstig finanzieren

Heute, im dritten und letzten Teil der Serie zum Thema Modernisierung soll aufgezeigt werden wie man Modernisierungsmaßnahmen am günstigsten finanziert. Das Interesse an günstigen Finanzierungslösungen für die Modernisierung von Bestandsobjekten dürfte groß sein: Immerhin können sich entsprechende Maßnahmen auf sehr hohe Kosten belaufen, die nur die wenigsten Eigentümer aus Eigenkapital bezahlen können.

Es existieren gleich zwei Finanzierungskonzepte, die für Eigentümer sehr interessant sind und genauer betrachtet werden sollten. Das erste Konzept sieht eine Finanzierung der Maßnahmen über ein Bauspardarlehen vor. Mit so genannten Niedrigzinstarifen können sich Bausparer bereits beim Vertragsabschluss einen enorm günstigen Zinssatz sichern: Bei Anbietern wie Schwäbisch Hall oder Wüstenrot können Zinssätze vereinbart werden, die unter zwei Prozent liegen. Dies ist enorm günstig – da können selbst staatlich subventionierte Förderdarlehen nicht gegenhalten. Zwar setzt der günstige Zinssatz eine hohe Tilgung voraus, doch im Modernisierungsbereich sollte dies zu schaffen sein. Nach einer mehrjährigen Ansparphase kann das günstige Darlehen abgerufen werden.

Sofern man noch ein paar Jahre warten kann, um den Bausparvertrag zu besparen, sollte man sich für diese Variante entscheiden – günstiger lassen sich Modernisierungsvorhaben nicht finanzieren. Außerdem gelten Bauspardarlehen als äußerst flexibel:  Die Einbringung hoher Sondertilgungen stellt in der Regel kein Problem dar.

Wer keine Zeit mehr hat, um einen Bausparvertrag zu besparen, sollte sich für die zweite Variante, die Beantragung von Förderdarlehen entscheiden. Die KfW-Gruppe bietet gleich mehrere Förderprogramme an, die von Modernisierern in Anspruch genommen werden können. In Abhängigkeit von den geplanten Maßnahmen besteht unter anderem die Möglichkeit, gleich mehrere Förderprogramme miteinander zu kombinieren.

Die Förderdarlehen sind zwar nicht ganz so günstig, wie die zuvor angesprochenen Bauspardarlehen, aber immer noch erheblich günstiger als konventionelle Hypothekendarlehen. Des Weiteren zeichnen sie sich dadurch aus, dass auch kleinere Darlehensbeträge aufgenommen werden können, was bei konventionellen Darlehen nicht möglich ist: Die meisten Kreditinstitute finanzieren erst ab einer Größenordnung von rund 50.000 Euro.

Allerdings gelten viele der Förderdarlehen als äußerst unflexibel. Bei zahlreichen Förderdarlehen der KfW-Gruppe ist zum Beispiel die Vereinbarung einer tilgungsfreien Zeit vorgesehen. Des Weiteren werden von der KfW-Gruppe auch nicht alle Maßnahmen gefördert. Aus diesem Grund ist es häufig erforderlich, eine so genannte Mischfinanzierung abzuschließen, die sich aus Förderdarlehen und einem konventionellen Darlehen zusammensetzt.

Posted by Jochen on 05/12 at 06:58 PM
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Samstag, Mai 10, 2008

Diabetikerland Deutschland - Die mangelhafte Versorgung der Zuckerkranken

Bei der Jahrestagung der Deutschen Diabetes-Gesellschaft, die vergangene Woche in München stattfand, gab es so einige Stimmen, die eine Unterversorgung der an Diabetes Erkrankten bemängelten. Vor allem bei Altersdiabetes, dem so genannten Typ 2, sind viele weit von der Standardversorgung entfernt, wenn auch der Weg zur Verbesserung gegangen wird. Gerade beim Typ 2 der Diabetes kommt es oft zu einem Verlust des Augenlichts, zu Fußgeschwüren, zu Herzinfarkt oder zu Schlaganfall und möglicherweise zu Nierenschädigungen, die dann zu einer Abhängigkeit von der Dialyse führen. Dies liegt an einer Therapie, die nicht genau auf den Patienten zugeschnitten ist. Außerdem wurde kritisiert, dass die Diabetes, die eine Störung im Stoffwechsel des Körpers ist, oft gar nicht als solche erkannt wird.

Bei einer Studie in der Region Augsburg wurde in der Zwischenzeit festgestellt, dass in der Altersgruppe der 55 bis 74 Jährigen gut acht Prozent eine Diabetes vom Typ 2 haben, die nicht entdeckt worden war. Das entspricht in etwa den Werten der durch die richtige Diagnose erkannten Diabetiker. Wenn man diese Zahlen zu Hilfe nimmt und sie genau betrachtet, stellt man fest, dass somit etwa die Hälfte der an Diabetes Typ 2 Erkrankten gar nicht die entsprechende Diagnose und dementsprechend auch richtig behandelt wurde. Dies sind dann natürlich erschreckende Zahlen und ein erschreckendes Ausmaß, wie oft hier Fehl- oder gar keine Diagnosen gestellt werden. Auch der gestörte Zuckerhaushalt, der sich – noch - nicht in einen Diabetes gefestigt hatte, wurde in 16 % der Fälle übersehen. Deshalb ist es auch so wichtig, dass die frühen Hinweise als Warnsignale erkannt werden. Diese sind Bluthochdruck, eine mangelhafte Wirkung von Insulin, vorhandene Speckpolster am Bauch sowie eine Erhöhung der Blutfettwerte.

Deutschland nimmt leider den traurigen Spitzenplatz ein bei den an Diabetes erkrankten. So gab der Präsident der Deutschen Diabetes-Union Zahlen von mehr als neun Prozent bei Erkrankungen unter den Erwachsenen an. Im Vergleich zu den anderen europäischen Ländern sei Deutschland hiermit ein „Diabetesland“. Die bei uns als teuerste Krankheit des ganzen Gesundheitswesens geltende Krankheit belastet dieses mit ca. 18 Milliarden Euro im Jahr. Das ist natürlich eine ganz bittere Zahl, die in Frage stellt, wo und wie richtige Ernährung noch stattfindet. Auf der anderen Seite sind ein großer Teil dieser Kosten die Folge von körperlichen Schäden, die aus dem Diabetes heraus entstehen. Diese könne aber durch häufigere Kontrollen des Blutzuckerspiegels und eine Betrachtung und Behandlung der Risikofaktoren wie erhöhte Blutdruckwerte und Blut, das zu fetthaltig ist, abgewendet werden. Eine aktuelle Studie aus dem klinischen Umfeld belegen diese Fakten inzwischen übrigens, und sind veröffentlicht im “New England Journal of Medicine“, Bd. 358, S. 580.

Posted by Christel on 05/10 at 02:01 PM
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Der Sommer kommt - die Sonnenmilch nicht vergessen!

Das Thema Hautkrebs ist ein in Deutschland immer noch viel zu sehr verdrängtes Thema, leider, muss man hier sagen. Denn mit dem schönen Wetter und der starken Sonnenbestrahlung kommen nicht nur die gute Laune und das Ende der Winterdepression. Nein, es kommt auch die Gefahr des Hautkrebses im gleichen Schritt-Tempo auf uns zu.

Inzwischen hat auch die Politik dementsprechend reagiert und die positive Folge davon ist die Einführung einer flächendeckenden Vorsorgeuntersuchung für Hautkrebs. Die entsprechende Verordnung wird ab dem 1. Juli dieses Jahres in Kraft treten. Ab diesem Tag haben alle gesetzlich Versicherten ab dem 35. Lebensjahr Anspruch auf eine Untersuchung im Abstand von zwei Jahren. Noch ist es ein Projekt, das auf fünf Jahre festgeschrieben ist. Sämtliche Kosten übernehmen die Krankenkassen und - wie sonst bei reinen Krebsvorsorgeuntersuchungen – es muss keine Praxisgebühr bezahlt werden. Die flächendeckende Hautkrebsvorsorge, die etwa 45 Millionen Versicherte einschließt, wird in Deutschland als erstes Land in der ganzen Welt eingeführt, ein Novum bis dato also - und ein Vorzeigeprojekt.

Durchführt werden kann die Untersuchung von gezielt weitergebildeten Haus- sowie Fachärzten, der Patient hat hier auch die freie Wahl des Arztes, ihm wird kein besonderer Arzt vorgeschrieben. Geschulte Ärzte können mit bloßem Auge bereits Unregelmäßigkeiten auf der Haut wahrnehmen und diese dann gezielt weiter untersuchen.

Hautkrebs ist inzwischen zur häufigsten Krebserkrankung in der ganzen Welt geworden, auch in Deutschland sind die Zahlen mit 140.000 Neuerkrankungen pro Jahr alarmierend hoch. Unterschieden wird zwischen dem schwarzen Hautkrebs, den bösen Leberflecken, der Metastasen bildet und dem halbbösartigen hellen Hautkrebs. Der helle Hautkrebs streut nur selten, wächst aber dafür in der Größe und auch in die Tiefe und kann dadurch auch die Organe und Knochen angreifen und zerstören. Wichtig ist deshalb, die anstehenden Vorsorgeuntersuchungen zu nutzen. Aber auch ein guter Sonnenschutz mit Sonnenmilch ist wichtig, auch an Tagen, an denen der Himmel bewölkt ist, die UV-Strahlung aber nicht minder intensiv ist. Je empfindlicher die Haut ist, desto höher sollte der Lichtschutzfaktor ausfallen. Ein Nachcremen bringt übrigens nichts, da der Schutz nur alle 24 Stunden erneuert werden kann. Gerade deshalb ist ein hoher Lichtschutzfaktor unerlässlich. Auch sollte man sich nicht den ganzen Tag in der unmittelbaren Sonnenbestrahlung aufhalten, schon gar nicht als sonnenempfindlicher Hauttyp.

Aber auch das Solarium ist alles andere als ohne. Es gibt kein ’gesundes Sonnen’ im Solarium“, sagt dazu Gerd Nettekoven, der Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krebshilfe. Je öfter man das Solarium aufsucht, desto mehr wächst auch das Risiko eines Menschen, eines Tages an Hautkrebs zu erkranken. Dies ist leider immer noch zu wenigen der vielen Solarium-Geher in unserem Land bekannt - oder sie verdrängen es schlichtweg. Verdrängung dieser Problematik kann jedoch zu genau dem führen, was man in diesem Falle verdrängt, zu Hautkrebs.

Informationen zu den kommenden Vorsorgeuntersuchungen erhalten Sie bei Ihrer Krankenkasse und bei der Deutschen Krebshilfe. Es bleibt also nur noch zu sagen: Passen Sie auf Ihre Haut auf! Damit Sie auch gut durch den nächsten Sommer kommen!

Posted by Christel on 05/10 at 01:51 PM
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Modernisierungsmaßnahmen zur Senkung des Energiebedarfs

Eigentümer älterer Immobilien hegen immer häufiger Interesse, ihre Objekte zu modernisieren. Ziel der Modernisierung soll es sein, den Energiebedarf spürbar zu reduzieren und somit dem fortlaufenden Preisanstieg von Heizöl und Ergas entgegenwirken zu können. Im Folgenden wird aufgezeigt, mit welchen Modernisierungsmaßnahmen sich dieses Ziel erreichen lässt.

Da wäre zunächst einmal die Anbringung einer Außendämmung. Bis Mitte der 1990er Jahre wurden Wohnimmobilien nur mäßig von außen gedämmt. Bei den betroffenen Objekten hat dies zur Folge, dass es der Heizwärme sehr leicht gemacht wird, nach außen zu entrinnen. Doch eine zusätzliche Außendämmung sorgt dafür, dass der Energieverlust maßgeblich eingedämmt wird.

Eine weitere, sehr wichtige Maßnahme verkörpert die Installation moderner Kunststoff- oder Aluminiumfenster. Moderne Fenster sind im Gegensatz zu den früheren Fenstern erheblich besser wärmeisoliert. Viele Eigentümer wissen überhaupt nicht, wie viel Wärmeenergie ihnen jährlich durch die Fenster entweicht. Durch einen Austausch kann diese Energiefalle beseitigt werden.

Eine hohe Bedeutung kommt auch der Isolierung des Hausdachs zu. Gerade bei älteren Immobilien sind die Dächer nur unzureichend oder teilweise sogar gar nicht isoliert. Weil Wärme aufsteigt kann sie über unzureichend gedämmte Dächer besonders gut entweichen. Folglich ist es enorm wichtig, auch diese Schwachstelle zu beseitigen.

Des Weiteren lassen sich die Energiekosten senken, indem man sich für die Installation einer modernen Heizungsanlage entscheidet. Wer zum Beispiel mit einem 25 Jahre alten Ölbrenner heizt, darf sich über hohe Verbrauchswerte nicht wundern. Moderne Heizungsanlagen mit Brennwerttechnik gelten als sehr viel effizienter und tragen dazu bei, den Heizöl- oder Erdgasverbrauch spürbar zu reduzieren.

Am stärksten machen sich die genannten Maßnahmen bemerkbar, wenn sie allesamt umgesetzt werden. Allerdings ist anzumerken, dass eine umfangreiche Immobilienmodernisierung mit entsprechenden Kosten verbunden ist. Allein die Anbringung einer zusätzlichen Außendämmung sowie der Austausch der Fenster können bei einem Einfamilienhaus mit Kosten in Höhe von 30.000 bis 40.000 Euro zu Buche schlagen. Sollten zusätzlich das Dach isoliert und eine neue Heizungsanlage installiert werden, ist mit Kosten von 50.000 bis 100.000 Euro zu rechnen. Diese Kosten können jedoch nur die wenigsten Eigentümer aufbringen, weshalb sie eine Finanzierung benötigen. Morgen, im dritten und letzten Teil dieser Serie, wird aufgezeigt, wie man Modernisierungsmaßnahmen am günstigsten finanziert.

Posted by Jochen on 05/10 at 01:22 PM
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Zusatzversicherungen am Beispiel Sehhilfen

Haben Sie schon einmal über die Leistungen nachgedacht, die Ihnen die gesetzlichen Krankenkassen nicht mehr gewähren? Die im Laufe der Jahre aus dem Leistungskatalog gestrichen und nicht mehr erneuert wurden? Die Sehhilfen sind davon zum Beispiel betroffen. Nachdem es erst keine Zuzahlung mehr für die Gestelle gab, fielen Jahre später auch die Zuzahlungen für die Brillengläser weg. Und jeder von einer Sehschwäche Betroffene weiß, wie wichtig gute Gläser in der richtigen Stärke sind, um eine Überanstrengung der Augen und die Folgen davon, wie zum Beispiel Kopfschmerzen, zu vermeiden. Außerdem ist es ein Verlust an Lebensqualität, wenn nicht die richtigen Gläser in die Brille eingepasst sind oder das Gestell ganz und gar nicht den eigenen Wünschen entspricht, aber gekauft wurde, da für etwas Anderes kein Geld da ist.

Hier springen seit geraumer Zeit die privaten Zusatzversicherungen in die Bresche, die sowohl von den privaten Krankenversicherern als auch inzwischen von den gesetzlichen Krankenkassen angeboten werden. Ein gravierender Unterschied besteht hier nicht zwischen den Kassen, wichtig ist allein, darauf zu achten, was in dem Vertrag eigentlich dann auch enthalten ist, und was nicht. Die Zuzahlungen zu den Brillengläsern und zu den Gestellen sind von Vertrag zu Vertrag anders geregelt. Manche leisten nur einen Beitrag zu den Gläsern, andere wiederum zu den Gläsern wie auch zu den Gestellen. Auch die Beträge, die übernommen werden sind unterschiedlich hoch gehalten und sollten unbedingt vor dem Abschluss eines Vertrages miteinander verglichen werden. Und auch die Zeitabstände der Zuzahlungen sind jeweils ganz verschieden geregelt. Manche zahlen zu den Gläsern in einem Abstand von einem Jahr bis zu drei Jahren etwas dazu oder die ganze Rechnung, andere bei Veränderungen in der Stärke. Aber auch die Veränderung der Stärke, ab der überhaupt gezahlt wird, ist unterschiedlich in den Verträgen niedergelegt. Die eine Versicherung bezahlt ab einer Veränderung von 0,25 Dioptrien, andere erst ab einer Stärkenänderung von 0,5 Dioptrien oder gar erst ab 1,0 Dioptrien.

Egal, was man nun eigentlich an Vertrag genau haben möchte für eine private Zusatzversicherung, wichtig ist es, die Verträge vor dem Abschluss genau zu lesen und mehrere angebotene Zusatzversicherungen im Bereich der Sehhilfen miteinander zu vergleichen. Wenn sie Fragen haben, so stehen wir Ihnen gerne mit unserem Fachwissen und unserer Kompetenz zur Seite! 

Posted by Christel on 05/10 at 10:41 AM
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Freitag, Mai 09, 2008

Private Krankenzusatzversicherung - Die Besten für 2008

Gesetzlich Krankenversicherte können sich nur besonders gut absichern, indem sie eine private Krankenzusatzversicherung abschließen. Über dieses Produkt ist die Chefarztbehandlung, das Einzelzimmer oder die bessere Zahnversorgung wählbar. Die Preis- und Serviceunterschiede sind jedoch enorm.

Vom Deutschen Institut für Service-Qualität wurden jetzt 20 private Krankenversicherer hinsichtlich ihrer Produkte und der Servicequalität unter die Lupe genommen. In die Analyse flossen 640 verdeckte Test- Anfragen und über 4.000 Tarifdaten ein. Die Krankenversicherer wurden bezüglich ihrer Servicequalität am Telefon, per E-Mail und im Internet auf die Probe gestellt

Nur drei von den Getesteten konnte in der Servicequalität das Urteil gut erhalten. Den besten Service bot die AXA gefolgt von der HanseMerkur und der DKV. Der HUK- Coburg überzeugte bei den Tarifen:

  • Stationärer Zusatz mit Einbettzimmer
  • Krankentagegeld
  • Krankenhaustagegeld

Bei den Tarifen Stationärer Zusatz mit Zweibettzimmer führt die KarstadtQuelle Versicherung. Beim Pflegetagegeld konnte sich die Viktoria an die Spitze setzen.

Das Interessante an der Untersuchung ist, dass es tatsächlich zahlreiche Defizite beim Service gab. Nur 30 Prozent der Versicherer wurde eine gute Kompetenz bei der telefonischen Beratung attestiert. Jede vierte Anfrage per E-Mail wurde überhaupt nicht beantwortet. Wurde dann doch geantwortet, geschah dass in einem Zeitraum von 31 Stunden.

Tatsache ist, dass kein Versicherer mit Service und Preis überzeugen kann. Der Verbraucher muss eine Entscheidung treffen. Guter Preis oder guter Service. Sicherlich keine akzeptable Aussage für den Kunden. Jedoch ist bei den Tarifsiegern eine Preisersparnis von bis zu 60 Prozent gegenüber dem teuersten möglich. Diese Gegebenheit wird dem Verbraucher bei der Entscheidung ein hilfreiches Kriterium sein. 

Posted by Sabine on 05/09 at 04:09 PM
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Allianz möchte das Eon-Netz übernehmen

Wenn es demnächst im Anschluss an ein Beratungsgespräch zur Riester-Rente, einer Lebensversicherung oder der günstigsten Alternative für eine Krankenzusatzversicherung heißt, „möchten Sie nicht auch beim Strom sparen?“, könnte es sein, dass die Allianz Erfolg hatte. Laut Financial Times Deutschland, die sich auf Finanzkreise beruft, plane der Versicherungskonzern die Übernahme des Stromnetzes von E.on und bereite das neue Infrastrukturteam alles für den Verkaufsprozess vor. Zu einem Kommentar sei das Unternehmen allerdings nicht bereit gewesen.

Die Chancen, dass die Allianz in das Energiegeschäft einsteige, stünden nicht einmal schlecht, da die Politik Vorbehalte gegen ausländische Käufer habe. Dass sich der Stromriese von 10.000 Kilometern Stromnetz trennen möchte, ist seit Februar bekannt. E.on hatte diesen Schritt mit der EU-Kommission vereinbart und sich so einer Kartellstrafe entzogen. Sie war von Brüssel aus angedroht worden, weil RWE und E.on Preisabsprachen getroffen haben sollen.

Sonderlich glücklich ist die Bundesregierung nicht, dass die Bürokraten der EU die Energiekonzerne dazu zwingen, ihre Netze zu verkaufen. Das liegt vermutlich daran, dass über den Hochspannungsmasten vor allem ausländische „Geier“, pardon, Finanzinvestoren und Netzbetreiber kreisen. Und genau das möchte man nach möglichst verhindern. Derjenige, der den Zuschlag erhält, muss jedenfalls tief in die Tasche greifen. Das Eon-Netz wird auf einen Wert von rund 1,5 Milliarden Euro geschätzt. 

Posted by Andre on 05/09 at 03:03 PM
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Runter mit den Energiekosten

In der vergangenen Woche überstieg der Preis für ein Barrel Rohöl an den internationalen Rohstoffmärkten die Grenze von 120 Dollar – damit ist das Rohöl so teuer wie nie zuvor. Für alle Immobilieneigentümer, die bereits seit Monaten auf einen Rückgang des Ölpreises hoffen, um preiswertes Heizöl bestellen zu können, sind das keine besonders tollen Nachrichten. Es hat immer mehr den Anschein, als ob Heizöl zu einem Luxusgut wird. Ähnlich sieht es natürlich auch beim Erdgas aus: Auch hier müssen die Verbraucher fortlaufende Preiserhöhungen in Kauf nehmen.

Aufgrund des wachsenden Bedarfs an Heizöl und Erdgas ist davon auszugehen, dass sich die Preise nicht mehr sonderlich erholen werden. Zwar könnte es zu temporären Preisrückgängen kommen. Doch die Rohstoffexperten gehen weiterhin von steigenden Preisen aus. Immobilieneigentümer haben nun zwei Möglichkeiten: Die erste Möglichkeit besteht darin, den Preisanstieg zu akzeptieren und fortan tiefer in die Tasche zu greifen. Die zweite Möglichkeit sieht vor, den Verbrauch von Heizöl oder Erdgas zu reduzieren. Rational betrachtet stellt die zweite Möglichkeit die erheblich sinnvollere Lösung dar.

Allerdings lässt sich der Verbrauch von Heizöl oder Erdgas gar nicht so einfach reduzieren. Ein Großteil der Eigentümer gibt an, sich bereits seit Jahren darum zu bemühen, weniger Energie zu verbrauchen. Viele Eigentümer achten ganz bewusst darauf, seltener zu heizen und weniger Warmwasser zu verbrauchen. Doch allein auf diese Vorgehensweise lassen sich meist keine besonders tollen Ergebnisse erzielen. Um den Energieverbrauch zu reduzieren bedarf es im Wohnbereich ganz anderer Maßnahmen, als nur einem anderen Nutzungsverhalten. Gerade bei Immobilien älteren Baujahrs ist es letzten Endes unvermeidlich, Modernisierungsmaßnahmen durchzuführen, die sich nachhaltig und vor allem spürbar auf den Energieverbrauch auswirken.

Nun gibt es mehrere Möglichkeiten der Modernisierung, die zu einer Reduzierung des Energieverbrauchs beitragen. Konkrete Maßnahmen werden im morgen, im zweiten Teil dieser Serie, aufgezeigt.

Posted by Jochen on 05/09 at 01:37 PM
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Donnerstag, Mai 08, 2008

Die Opfer von Contergan erhalten nun mehr Geld

Noch einmal stellt das Pharmaunternehmen Grünenthal 50 Millionen Euro zur Verfügung. Und das für die Conterganstiftung. Doch dabei bleibt es nicht, auch von staatlicher Seite aus soll es zu finanzieller Hilfe der durch das Schlafmittel Contergan Geschädigten kommen.

Mehr als 50 Jahre ist es nun her, dass es durch Contergan bei mehr als 5.000 Kindern zu Missbildungen kam, deren Mütter während der Schwangerschaft das Schlafmittel eingenommen hatten. Sowohl die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtete über die neuerlichen Zahlen als auch Grünenthal selbst bestätigt die Neuigkeiten in dieser Hinsicht. Außerdem will die Bundesregierung die Renten der Contergangeschädigten verdoppeln, damit diese in Zukunft finanziell besser gestellt sind. Dies sind gute Nachrichten zum bitteren fast 51jährigen „Jubiläum“ von Contergan.

Das Pharmaunternehmen Grünenthal aus Aachen hatte im Jahre 1957 das Medikament auf den Markt, das eigentlich gegen Schlafstörungen wirken sollte. Und eine Wirkung hatte es tatsächlich, aber eine sehr negative Nebenwirkung, welche einen starken Einbruch in die gesundheitliche Welt der Bundesrepublik brachte. Der Wirkstoff „Thalidomid“ führte zu Missbildungen beträchtlicher Art und Weise an den Gliedmaßen von mehr als 5.000 Kindern. Laut Aussage der Frankfurter Allgemeinen Zeitung leben davon noch gut 2.800 der damals durch Contergan Geschädigten. Diese werden nun bedacht werden durch die Erhöhung ihrer Renten und durch die Gelder des Pharmaunternehmens Grünenthal, die über die Stiftung an sie weitergeleitet werden.

Der Chef von Grünenthal, Sebastian Wirtz, sieht die „Aufarbeitung der Tragödie“ als eine persönliche „Herzensangelegenheit“. Die Conterganstiftung erhielt seit ihrer Gründung im Jahre 1972 von Grünenthal 58 Millionen Euro, einschließlich Zinsen gerechnet. Der davor noch laufende Strafprozess war im Jahre 1970 eingestellt worden, „wegen geringer Schuld“. Fatal, was Contergan mit den Gliedmaßen von über 5000 Kindern angerichtet hat. Diese Schuld kann keiner abtragen, auch nicht alles Geld dieser Welt. Aber vielleicht kann es das immer noch bestehende Leid lindern, das durch „Thalidomid“ ausgelöst wurde.

Posted by Christel on 05/08 at 05:15 PM
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Nachteile und Risiken des Bausparens

Dies ist die Fortsetzung des gestrigen Blog-Posts, in welchem das Thema Bausparen von seinen positiven und negativen Seiten beleuchtet wird. Während gestern ausschließlich die Vorteile des Bausparens vorgestellt wurden, folgt heute eine Übersicht der Nachteile.

Einer der größten Nachteile, der von zahlreichen Menschen am Bausparen bemängelt wird, ist das Vorhandensein der Ansparphase. Die Ansparphase ist jedoch erforderlich, damit das Prinzip des Bausparens funktionieren kann. Dementsprechend gilt es diesen Zeitraum in Kauf zu nehmen. Außerdem bringt die Ansparphase den Vorteil mit sich, Eigenkapital zu bilden. Und sollte man es mit der Finanzierung eilig haben, kann auch ein Tarif vereinbart werden, der sich durch eine besonders kurze Ansparphase bzw. eine schnelle Zuteilung des Darlehens auszeichnet.

Beim nächsten Punkt handelt es sich um die Abschlussgebühren. Leider ist es wahr: Beim Abschluss eines Bausparvertrags wird zunächst die Zahlung einer Abschlussgebühr fällig. Diese wird automatisch von den ersten Sparraten abgezogen. In der Regel beläuft sie sich auf ein Prozent der Bausparsumme. Um diese Kosten möglichst gering zu halten, gilt es die Augen bei der Tarifwahl offen zu halten und mehrere Angebote zu vergleichen – teilweise locken die Bausparkassen auch mit Nachlässen bei der Gebühr.

Des Weiteren gilt es beim Abschluss von Bausparverträgen auf die Höhe der Tilgung zu achten, die die Bausparkassen für ihre späteren Darlehen fordern. Gerade bei den Niedrigzinsen-Tarifen, die eine Aufnahme äußerst günstiger Bauspardarlehen ermöglichen, ist häufig mit einer immens hohen Tilgung zu rechnen. Diese darf beim Abschluss nicht unterschätzt werden, ansonsten könnte es zu einem späteren Zeitpunkt passieren, dass man finanziell stark eingeschränkt ist, weil man Schwierigkeiten damit hat, die Darlehensrate aufzubringen.

Ein weiterer Nachteil kann die Verzinsung des eingezahlten Kapitals sein. In welcher Höhe das Kapital verzinst wird, hängt stark vom gewählten Tarif ab. Gerade bei langen Sparzeiträumen ist es ärgerlich, nur eine niedrige Verzinsung zu erhalten. Allerdings gibt es auch hier wieder Ausnahmen: Einige Bausparkassen bieten Tarife an, die sich vor allem an Unentschlossene richten und deshalb eine vergleichsweise hohe Verzinsung bieten.

Abschließend bleibt zu sagen, dass man das Bausparen aufgrund dieser Nachteile nicht mehr in Betracht ziehen sollte. Genau betrachtet überwiegen die Vorteile sogar sehr deutlich. Dementsprechend geht es primär darum, die Nachteile abzuwägen bzw. einfach nur den passenden Bauspartarif auszuwählen. Denn allein mit der Auswahl des richtigen Tarifs lassen sich einige der Nachteile wettmachen – und gleichzeitig legt man den Grundstein für eine solide und vor allem günstige Immobilienfinanzierung.

Posted by Jochen on 05/08 at 04:02 PM
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