
|
Gesundheit
Donnerstag, Mai 08, 2008
Die Opfer von Contergan erhalten nun mehr Geld
Noch einmal stellt das Pharmaunternehmen Grünenthal 50 Millionen Euro zur Verfügung. Und das für die Conterganstiftung. Doch dabei bleibt es nicht, auch von staatlicher Seite aus soll es zu finanzieller Hilfe der durch das Schlafmittel Contergan Geschädigten kommen.
Mehr als 50 Jahre ist es nun her, dass es durch Contergan bei mehr als 5.000 Kindern zu Missbildungen kam, deren Mütter während der Schwangerschaft das Schlafmittel eingenommen hatten. Sowohl die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtete über die neuerlichen Zahlen als auch Grünenthal selbst bestätigt die Neuigkeiten in dieser Hinsicht. Außerdem will die Bundesregierung die Renten der Contergangeschädigten verdoppeln, damit diese in Zukunft finanziell besser gestellt sind. Dies sind gute Nachrichten zum bitteren fast 51jährigen „Jubiläum“ von Contergan.
Das Pharmaunternehmen Grünenthal aus Aachen hatte im Jahre 1957 das Medikament auf den Markt, das eigentlich gegen Schlafstörungen wirken sollte. Und eine Wirkung hatte es tatsächlich, aber eine sehr negative Nebenwirkung, welche einen starken Einbruch in die gesundheitliche Welt der Bundesrepublik brachte. Der Wirkstoff „Thalidomid“ führte zu Missbildungen beträchtlicher Art und Weise an den Gliedmaßen von mehr als 5.000 Kindern. Laut Aussage der Frankfurter Allgemeinen Zeitung leben davon noch gut 2.800 der damals durch Contergan Geschädigten. Diese werden nun bedacht werden durch die Erhöhung ihrer Renten und durch die Gelder des Pharmaunternehmens Grünenthal, die über die Stiftung an sie weitergeleitet werden.
Der Chef von Grünenthal, Sebastian Wirtz, sieht die „Aufarbeitung der Tragödie“ als eine persönliche „Herzensangelegenheit“. Die Conterganstiftung erhielt seit ihrer Gründung im Jahre 1972 von Grünenthal 58 Millionen Euro, einschließlich Zinsen gerechnet. Der davor noch laufende Strafprozess war im Jahre 1970 eingestellt worden, „wegen geringer Schuld“. Fatal, was Contergan mit den Gliedmaßen von über 5000 Kindern angerichtet hat. Diese Schuld kann keiner abtragen, auch nicht alles Geld dieser Welt. Aber vielleicht kann es das immer noch bestehende Leid lindern, das durch „Thalidomid“ ausgelöst wurde.
Montag, April 28, 2008
Niederländische Versicherung bietet Rauchern 20 Prozent Rabatt
Raucher frönen einem ungesunden und teuren Laster. Der Preis für die Glimmstängel ist dabei nur eine Seite der Medaille. Raucher müssen auch bei den meisten Versicherungen wesentlich tiefer in die Tasche greifen. Sie werden aufgrund der gesundheitsschädlichen Eigenschaften der Lungentorpedos als Risikogruppe eingestuft. Das gilt insbesondere bei der Lebensversicherung. Eine holländische Assekuranz dreht den Spieß jetzt um. Wer raucht, zahlt weniger. 20 Prozent Rabatt gewährt Paerel Leven den Freunden des blauen Dunstes.
Damit auch wirklich nur Raucher in den Genuss des Prämiennachlasses kommen, muss der Nikotinkonsum per Urintest nachgewiesen werden. Mindestens zehn Zigaretten am Tag über einen Zeitraum von fünf Jahren gelten als Minimum. Das vergleichsweise kleine Versicherungsunternehmen hofft mit diesem Schritt eine echte Marktlücke entdeckt zu haben. In der Anfangsphase gilt das Angebot nur in den Niederlanden. Später möchte Paerel Leven in weiteren Ländern der EU mit eigenen Filialen vertreten sein. Schließlich ziehen rund 30 Prozent der Europäer mit mehr oder weniger Genuss an der Kippe. Viel Potential für das Unternehmen angesichts der Verlockung für die Kunden, Geld sparen zu können.
Ob eine solche Versicherung mit Rabatt für Raucher überhaupt Sinn macht, ist eher fraglich. Das Unternehmen hat ein ganz einfaches Kalkül: Die in der Europäischen Union geführten Statistiken sagen ganz klar, dass Raucher acht Jahr früher sterben. Ähnlich dürften die Hoffnungen der Niederländer bei Krebspatienten sein. Denn auch für sie gilt ein um 20 Prozent günstigerer Tarif bei Lebensversicherungen. Medizinern treibt das Vorgehen der Versicherung die Zornesröte ins Gesicht. Sie sehen in dem Angebot eine Ermutigung, auch weiterhin zu rauchen statt zu versuchen, einen gesünderen Weg einzuschlagen.
Freitag, April 25, 2008
ALLIANZ Unfallversicherung deckt jetzt auch Schäden durch Zeckenbisse ab
Die Unfallversicherung der Allianz wurde vor kurzem derartig angepasst, dass jetzt auch der Schutz vor den finanziellen Folgen einer Erkrankung durch einen Zeckenbiss, der sogenannten Borreliose, eingeschlossen ist. Die Allianz hat ihre Leistungen im Bereich der Unfallversicherung stark erweitert. Borreliose kann noch Jahre nach dem Zeckenbiss, das heißt dem eigentlichen Unfallereignis, erscheinen. Aus diesem Grund hat die Allianz den Fristbeginn, der innerhalb der Invalidität diagnostiziert werden muss, verschoben. Nun beginnt die Frist bei der Allianz Unfallversicherung mit der einmaligen Diagnose der Infektion durch einen Arzt und damit nicht wie gewohnt mit dem Unfallereignis. In einer FORSA-Umfrage, welche von der Allianz in Auftrag gegeben wurde, wurde ermittelt, dass Borreliose als Folge eines Zeckenbisses 49% der Befragten bekannt war. Das ist sehr positiv zu bewerten, schließlich sind die Heilungschancen mithilfe von Antibiotika wesentlich höher, wenn die Krankheit rechtzeitig erkannt wird.
Mittwoch, April 16, 2008
Nicht heilbar – Gehörschäden und ihre Folgen
Wer denkt, er könne sein Gehör beliebig strapazieren, der irrt gewaltig. Das machte die DGUV, die die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung, jetzt wieder deutlich. Angesichts des Tages des Lärms am 16. April wurde deutlich gemacht, dass ein hoher Geräuschpegel auf Dauer die Haarzellen im Innenohr zerstören kann. Diese können sich nicht neu bilden und auch ein Hörgerät bietet sich nicht als ein so genanntes Allheilmittel an.
Denn er einmal einen Gehörschaden hat, muss sich damit abfinden, dass er nicht mehr heilbar ist. Zwar gibt es Hörgeräte, diese sind aber bei Schwerhörigkeit, die aufgrund von Lärm entstanden sind, kein Allheilmittel. Auch korrigieren Hörgeräte - anders als Brillen bei der Sehleistung - keine Hörschäden.
Deshalb ist eines besonders wichtig: Prävention in Freizeit und am Arbeitsplatz, um vor Lärm geschützt zu werden.
Wenn man bedenkt, dass mehr als sechs Prozent der Deutschen, immerhin mehr als fünf Millionen Menschen, an ihrem Arbeitsplatz Lärm ausgesetzt sind, der das Gehör schädigt, eine wichtige Aussage. Denn was nicht bekannt ist: Lärmschwerhörigkeit ist die Berufskrankheit in Deutschland, die am zweithäufigsten vorkommt. Pro Jahr treten gut 5 000 neu bestätige Fälle auf von Arbeitnehmer, die aufgrund dessen ihren Hut nehmen müssen. Am Arbeitsplatz gilt deswegen inzwischen ein Grenzwert von 85 Dezibel, der nicht überschritten werden darf bei der Tagesbelastung des Arbeitnehmers. Allerdings ist es nicht mehr der Lärm am Arbeitsplatz, von dem die meiste Gefahr ausgeht, sondern der Lärm aus der Freizeit. Deshalb sagt Dr. Martin Liedtke, der Lärmexperte im Institut für Arbeitsschutz (BGIA), das der DGUV angegliedert ist: “Und in der Freizeit nimmt die Belastung durch Lärm ständig zu”. Und macht dabei eines deutlich: “Was bei Jugendlichen der zu laute MP3-Player und der Discobesuch, ist beim Durchschnittserwachsenen der Laubbläser oder die Schlagbohrmaschine.”
Harte Worte, denn egal durch welche Belastung, die er anspricht, wenn der Lärm die maximale Tagesbelastung überschreitet, muss eingegriffen werden und es sind Schutzmaßen erforderlich. Dr. Manfred Liedtke meinte zu der wenigen Beachtung des Freizeitlärms: “Zum einen wird schädlicher Freizeitlärm subjektiv oft als weniger laut empfunden, da wir uns dem Geräuschpegel freiwillig aussetzen und ihn mit eher angenehmen Tätigkeiten verbinden.” Auch deshalb glauben eben viele, ein einmal so entstandener Schaden am Gehör “würde schon wieder”.
Doch dies ist ein fataler Irrtum. Ein durch Lärm geschädigtes Hörorgan kann sich nicht mehr erholen und nicht regenerieren. Es ist dann aus mit der Hörfähigkeit und auch das Hören mit dem Hörgerät kann dann nur vage bringen, was das gesunde Ohr an Wahrnehmung hat.
Für die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung, die DGUV und Dr. Manfred Liedtke gilt deshalb, das Gehör muss auch in der Freizeit gleich wie am Arbeitsplatz geschützt werden: “Was dort hilft, kann auch in der Freizeit helfen. Das Ohr macht bei Lärm zwischen Freizeit und Arbeit keinen Unterschied!”
Weitere Informationen zum Thema Lärm sowie einige Hörbeispiele sind auf der Website der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung zu finden.
Seien Sie gut zu Ihrem Gehör und schützen Sie sich. Nicht nur am heutigen Tag des Lärms, sondern an jedem Tag. Ihre Ohren werden es Ihnen danken!
Posted by Christel on 04/16 at 01:18 PM
Gesundheit •
Kommentar(e) (0) •
Trackbacks (0) •
Permalink
Freitag, April 11, 2008
Dieses Jahr unbedingt gegen Zecken impfen lassen!
Der Winter war mild, viel zu mild. Das haben auch die Zecken gemerkt. Und dadurch überlebt. Und es gibt wieder einige Risikogebiete, in denen die Gefahr, an einer Hirnhautentzündung, einer Meningistis, zu erkranken, besonders groß ist. Diese schwere Erkrankung kann bis zum Tode eines Menschen führen und wird durch Zeckenbisse übertragen. Besonders hoch ist das Risiko im Moment in Baden-Württemberg und Bayern, in Österreich und in der Schweiz, in den baltischen Staaten, in Slowenien und in der Tschechischen Republik. Dies gab zumindest das Robert-Koch-Institut vor wenigen Tagen bekannt. Das Robert-Koch-Institut hat seinen Sitz in Berlin und ist Bundesinstitut für Infektionskrankheiten und nicht übertragbare Krankheiten. Als eine zentrale Überwachungs- und Forschungseinrichtung ist das RKI, wie das Robert-Koch-Institut abgekürzt heißt, dem Bundesgesundheitsministerium und damit mittelbar der Bundesregierung unterstellt. Ganz Bayern wird als eine Risikozone für die FSME, die Frühsommer-Meningitiserkrankung angesehen und auch Baden-Württemberg ist, bis auf drei Landkreise, die sich im Osten des Bundeslandes befinden, betroffen.
Die Stiko, die Ständige Impfkommission, empfiehlt deshalb den dort ansässigen Menschen und den Urlaubern, die sich dort im Freien aufhalten, eine Impfung. Denn immer noch wird in Deutschland zu wenig geimpft gegen die hoch gefährliche Krankheit. Nur 20 Prozent der deutschen Bürger lassen sich impfen. Ein verschwindend geringer Anteil angesichts der Impfquote von Österreich, wo sich inzwischen rund 80 % der Bevölkerung gegen die Frühsommer-Meningitiserkrankung, die FSME, per Impfung schützen lassen.
Der Parasitologe an der Universität Stuttgart-Hohenheim, Peter Kimmig, sagte dazu: „Wir können die Krankheit nicht behandeln, die einzige wirksame Möglichkeit, sie zu bekämpfen, ist die Impfung“. Zahlen muss man die Impfung übrigens nicht selbst, die Krankenkassen übernehmen die Immunsierung, die mit Hilfe von abgeschwächten FSME-Erregern erfolgt. Auch gebe es kaum Schäden durch die Impfung, die nach drei Impfungen einen Menschen bis zu fünf Jahre immun sein lässt. Je älter ein Mensch übrigens wird, desto schlimmer wird der Verlauf der Frühsommer-Meningitiserkrankung übrigens. Deshalb sollten nicht nur Kinder zur Impfung gebracht werden, sondern gerade auch die Erwachsenen sollten sich impfen lassen.
Ich bin selbst in einer solchen Risikozone für die FSME aufgewachsen und deshalb kann ich jedem nur raten, sich impfen zu lassen, wenn er in einem Risikogebiet lebt. Die Meningitis ist eine sehr heimtückische Krankheit und ich habe im Laufe der Jahre meiner Kindheit und Jugend einige Erkrankte mitbekommen in meinem Lebensumfeld, die dem Tod durch die FSME gerade so noch mal von der Schippe gesprungen sind. Und eben auch eine Person, die es nicht mehr geschafft hat und an den Folgen der Frühsommer-Meningitiserkrankung verstarb.
Die Krankenkassen informieren gerne über die Impfung und wo man sie vornehmen lassen kann. Hier ist der Schutz wichtig und die Vorsorge. Deshalb ist Hinsehen wichtig. Denn das Verdrängen der Gefahr kann hier wirklich tödlich sein!
Posted by Christel on 04/11 at 04:12 PM
Gesundheit •
Kommentar(e) (0) •
Trackbacks (0) •
Permalink
Freitag, März 28, 2008
Solariumbräune nicht so gesund wie vermutet
Die deutsche gesetzliche Unfallversicherung startet ins Frühjahr mit einer Kampagne zur Hautkrebs-Prävention. Besonders rät sie dabei in ihrer “Präventionskampagne Haut” vom regelmäßigen Besuch von Solarien ab, denn auch künstliche UV-Strahlung kann Hautkrebs verursachen. Solarien und Sonnenstudios sollten möglichst selten besucht werden. Insbesondere Minderjährige und helle Hauttypen sollten die künstliche Sonne meiden, schließlich ist ihre Haut besonders empfindlich gegen die intensive Strahlung auf der Sonnenbank.
Vor dem natürlichen UV-Licht bewahrt die Solariumbräune auf jeden Fall nicht. 40% der Solariumgänger wissen dies laut einer repräsentativen Umfrage zur Kampagne nicht. Das in der Haut vorhandene Pigment wird durch die UVA-Strahlung nur umgelagert, aber nicht neu gebildet. Selbst wenn durch die Solariumbräune eine gewisse Vorbräune entsteht, muss sich in der natürlichen Sonne so geschützt werden, als wäre man ungebräunt. Bei den Solarien sollten solche aufgesucht werden, die zertifiziert sind und die Voraussetzungen der Strahlenschutzkommission einhalten. Zu diesen Anforderungen gehören geschultes Personal, die notwendigen hygienischen Bestimmungen und gut sichtbare Informationen zum sicheren Umgang und Gebrauch der Sonnenbänke.
Da sehr viele Bundesbürger allerdings nicht auf den Gang ins Solarium verzichten können, müssen folgende Hinweise beachtet werden. Je jünger und heller die Haut ist, desto problematischer ist auch ein Besuch des Solariums. Menschen, die zudem mehr als 40 Pigmentflecken haben, zu Sommersprossen neigen oder eine genetische Veranlagung zu Hautkrebs haben, sollten sich nicht in eine der Röhren legen, so Professor Malte John, Experte der Präventionskampagne Haut. Unter gewissen Umständen kann die künstliche Sonne sogar schädlicher als die natürliche sein. Die intensive UVA-Strahlung dringt tief in die Lederhaut ein, wo sie die Haut bis zu sechs Mal schneller ältern lässt. Die Strahlung kann Hautkrebs verursachen.
Auch wird häufig unterschätzt, dass eine Kombination aus Medikamenten und Kosmetikprodukten zu einer UV-Überempfindlichkeit führen kann. Die Lichtempfindlichkeit kann durch bestimmte chemische Stoffe, die in Cremes und Medikamenten Inhaltsstoffe sind, erhöht werden. Beispiele hierfür wären Antibiotika, Duftstoffe wie Moschus, Beruhigungs- und Entwässerungsmittel. Dadurch kann es zu starken Entzündungen oder Sonnenbränden kommen. Aus diesem Grunde wird vom Experten John unbedingt empfohlen, sich vor dem Sonnenbaden zumindest abzuschminken. Man sollte den Arzt oder Apotheker über mögliche verstärkte Lichtempfindlichkeit konsultieren, wenn Medikamente genommen werden müssen. Ungewöhnliche Erscheinungen wie Schwellungen und Nässe sind ein dringender Grund nach dem Sonnen den Arzt aufzusuchen.
Nähere Informationen können unter www.ssk.de abgerufen werden. Die Präventionskampagne Haut ist eine gemeinsame Maßnahme der Kranken- und Unfallversicherung. Insgesamt nehmen 120 Krankenkassen an der Kampagne „Gesunde Haut, weniger Hauterkrankungen“ teil.
Posted by Saskia on 03/28 at 03:54 AM
Gesundheit •
Kommentar(e) (0) •
Trackbacks (0) •
Permalink
Freitag, März 21, 2008
Heimwerkarbeiten sollten immer in der richtigen Kleidung ausgeführt werden
Pro Jahr kommt es etwa zu 250.000 Unfällen durch Heimwerkarbeiten, die ärztliche Versorgung erfordern. Verursacht wird dies häufig dadurch, dass Heimwerker immer öfter auf die notwendige Kleidung und auf die Schutzausrüstung verzichten. Hobby-Handwerker tragen für gewöhnlich nur ihre alte Jeans und fangen dann mit ihren Arbeiten an. Dabei sollten selbst bei schnell erledigten Arbeiten die erforderlichen Anziehsachen getragen werden, so wie es auch die Profis machen.
Doktor Mario Ostendorf, Arzt des Infocenters der R+V Versicherungen, empfiehlt bei Kreis-, Stich- oder Bandsäge ganz besonders auf die Ausrüstung zu achten. Oberteile sollten eng anliegen, um zu vermeiden, dass sich Stoff im Gerät verfängt. Auf keinen Fall dürfen Schals oder Schmuck getragen werden, auch müssen lange Haare zusammen gebunden werden. Gegen herumfliegende Späne und Splitter ist es ratsam eine Schutzbrille aufzusetzen, festes Schuhwerk ist dann nützlich, wenn die Säge mal aus Versehen aus der Hand gleiten sollte. Zu beachten ist auch, dass besser auf Handschuhe verzichtet werden sollte, da sie leicht in das Sägeblatt gelangen könnten—wie auch bei Bohrmaschinen und Bandschleifern. Spezielle Schnittschutzhosen und Helme mit Visier gibt es für besonders gefährliche Motorsägen. Statistisch gesehen ereignen sich Heimwerker-Unfälle am häufigsten im Zusammenhang mit einer Säge, was mitunter auch tödlich enden kann.
Heimwerker, die häufiger aktiv sind, sollten sich unbedingt eine Grundausstattung kaufen. Zu dieser zählt unter anderem ein gut sitzender Blaumann, der auch schnell und einfach anzuziehen ist, und eben festes Schuhwerk. Diese speziell erhältliche Kleidung ist meistens auch schwer entflammbar.
Für die meisten Arbeiten ist auch ein Gehör- und Atemschutz sehr wichtig. Bei Schleifarbeiten oder bei Arbeit mit Dämmstoffen kann viel Staub und Dreck entstehen, der die Atemwege belasten könnte. Sogar preiswerte Einwegmasken können schon einen großen Teil der Partikel aus der Atemluft filtern, empfehlenswert ist es jedoch bei längeren Arbeiten eine hochwertigere Feinstaubmaske zu erstehen. Auf die Dauer der Belastung kommt es auch bei der Auswahl für einen Gehörschutz an. Für diejenigen, die gelegentlich mit lauten Elektrowerkzeugen zu tun haben, genügen simple Ohrstöpsel. Bei regelmäßigerem Einsatz ist eine Anschaffung von Kapselgehörschutz durchaus sinnvoll. Häufig wird die Lärmbelastung durch die Heimwerker unterschätzt und es kann zu schweren Schädigungen kommen. Kreissägen können Lärmpegel von bis zu 100 Dezibel erreichen und sind dadurch ebenso gefährlich für die Ohren wie ein Presslufthammer.
Um also allen Risiken, die beim Heimwerkern entstehen können, zu entgehen, einfach nur die richtige Kleidung wählen.
Posted by Saskia on 03/21 at 06:38 PM
Gesundheit •
Tipps •
Kommentar(e) (0) •
Trackbacks (0) •
Permalink
Das Darmkrebsrisiko online prüfen
Natürlich kann ein Test, der im Internet ausgeführt wird, nicht hundertprozentige Sicherheit geben. Dennoch ist der Online-Test, den die Techniker Krankenkasse jetzt zum Darmkrebsrisiko anbietet, sicher etwas sehr Wichtiges.
Auf www.tk-online.de ist der Test zu finden, eine kurze Abfrage, mit der für jeden das eigene Risiko eingeschätzt werden kann. Sollte ein Risiko zum Ausbruch von Darmkrebs vorhanden sein, wird auch eine Auskunft darüber erteilt, wenn besser ein Gastroenterologe oder auch ein Humangenetiker aufgesucht werden sollte, um genauere Tests und Untersuchungen zu machen.
“Darmkrebs ist in Deutschland die zweithäufigste Krebsdiagnose, betroffen sind größtenteils Männer und Frauen ab 50. Deshalb wird ab diesem Alter die Früherkennung empfohlen. Menschen, bei denen es bereits Darmkrebsfälle in der Familie gibt, sollten jedoch deutlich früher damit beginnen.”, sagt dazu Monica Burkhardt, die Gesundheitsexpertin bei der Techniker Krankenkasse.
Wichtig ist es immer, auf die Warnsignale des Körpers zu achten. Der veränderte Stuhl mit Durchfall oder Verstopfung sollte auf jeden Fall ernst genommen und nicht womöglich gar beiseite geschoben werden. Was auch dringend beachtet werden muss: Findet ein Blut- und ein Schleimabgang statt oder sind solche Auflagerungen auf dem eigenen Stuhl zu finden, sollte dringend ein Facharzt konsultiert, das heißt, aufgesucht werden. Auch wenn Bauchschmerzen unklarer Herkunft vorkommen oder eine Gewichtsabnahme und eine Leistungsminderung vorhanden sind. Die letzten beiden Anzeichen können auf einen – mit dem sichtbaren Auge nicht bemerkbaren – Blutverlust im Darm hindeuten.
Je früher Darmkrebs entdeckt wird, desto größer sind die Chancen, dass eine Heilung stattfinden kann. Deshalb sollten Risikopatienten auf jeden Fall Vorsorgeuntersuchungen machen lassen in diesem Bereich. Weitere Informationen dazu erhalten Sie von jeder Krankenkasse und auch von Ihrem Hausarzt.
Posted by Christel on 03/21 at 04:37 PM
Gesundheit •
Kommentar(e) (0) •
Trackbacks (0) •
Permalink
Dienstag, Februar 19, 2008
Onlineapotheken – Wirklich günstiger?
Nach und nach entstanden in den letzten Jahren immer mehr Online-Apotheken, als klare Konkurrenz zu den ortsansässigen Apotheken, die oftmals viel teurer waren. Inzwischen sind viele Apotheken hinterher gezogen und bieten einige Arzneimittel auch wesentlich günstiger als vorher an. Klar ist, dass nicht jede Apotheke, sei es nun via Internet oder im örtlichen Handel, alles günstig hat. Dennoch ist ein Vergleich eine gute Sache, wenn man von den ermäßigten Preisen profitieren möchte.
Der Nachteil bei Onlineapotheken liegt vielleicht darin, dass unter einem bestimmten Bestellwert Porto und Verpackungskosten anfallen, diese Kosten hat man natürlich bei der Apotheke vor Ort nicht. Der Vorteil liegt jedoch darin, dass bei einer Bestellung über einem bestimmten Wert keine weiteren Kosten mehr anfallen, und das lohnt sich dann oft. Denn eine Apotheke im Onlinehandel verkauft ja nicht nur Arzneimittel, sondern auch vieles andere darüber hinaus, wie Nahrungsergänzungsmittel und Produkte für die Körperpflege und auch Produkte aus dem Sanitärfachhandel. Wenn man all das auf einmal bestellt, was man benötigt für mehrere Wochen oder Monate, dann kann sich das ganz schön rechnen. Die Ware kommt im Normalfall schnell und ist einwandfrei, genau so, wie es sich für eine Apotheke gehört.
Natürlich machen Onlineapotheken keine persönliche Beratung und genau dieser Punkt ist es auch, den die ortsansässigen Apotheken den nur im Internet handelnden Apotheken voraus haben. Doch wenn man mal wirklich ehrlich ist: In wie vielen Fällen nimmt sich ein Apotheker vor Ort überhaupt noch die Zeit, einen Kunden entsprechend zu beraten? Ich selbst habe mehrfach die Erfahrung gemacht, dass mir weder genau zugehört wurde, noch mir ein geeignetes Medikament verkauft wurde. (Einmal sogar eines, das einen Wirkstoff enthielt, auf den ich explizit hingewiesen hatte, dass er nicht enthalten sein durfte aus gesundheitlichen Gründen).
Da kann doch jeder gleich online bestellen und sich im Vorfeld dazu im Internet die entsprechenden Informationen heraus suchen zu einem Medikament, davon hat man vielleicht manchmal sogar mehr. Deswegen ist der große Punkt des Kontras in Bezug auf Onlineapotheken ein u.U. zu vernachlässigender Punkt. Zudem bieten einige Online Apotheken die Möglichkeit für eine Beratung per Mail oder Rückruf-Service. Solch einen Service anzubieten fällt sicher Shops mit klassischer Apotheke im Hintergrund deutlich leichter.
Posted by Christel on 02/19 at 10:29 PM
Gesundheit •
Kommentar(e) (0) •
Trackbacks (0) •
Permalink
Sonntag, Februar 10, 2008
Viele Menschen leben ohne Krankenversicherung
Wie letzte Woche bekannt wurde, leben in Deutschland schätzungsweise mehr als 200.000 Menschen, die keine Krankenversicherung haben. Diese Zahl entstammt einer Erhebung, die zu Beginn des vergangenen Jahres durchgeführt wurde. Das Ergebnis ist erschreckend, da in der Bundesrepublik noch nie zuvor so viele Menschen ohne Krankenschutz gelebt haben. Immerhin sind rund 0,3 Prozent aller Bundesbürger betroffen.
Aus anderen Studien ist bekannt, dass sich die Betroffenen nicht gerade eines besonders guten Gesundheitszustands erfreuen. Denn leider ist es nicht so, dass die Menschen zum Arzt gehen und die Behandlung aus eigener Tasche bezahlen – so etwas kommt nur verhältnismäßig selten vor. Stattdessen leben die meisten nach dem Motto: „Augen zu und durch.“ D.h. das Krankheiten mehr oder weniger „ausgesessen“ werden. Gesundheitlich betrachtet, ist das sehr gefährlich, da je nach Art der Krankheit schlimme Folgen auftreten können.
In Anbetracht der Situation bleibt zu sagen, dass ein Großteil der Menschen ohne Krankenversicherung Opfer der Sozialpolitik geworden ist. So merkwürdig es auch klingen mag: In den Gesundheitssystemen anderer EU-Länder, sind die Menschen besser versorgt. Denn dort wäre ihnen zumindest eine medizinische Grundversorgung garantiert.
Im Übrigen halten Experten die ermittelten Zahlen für zu gering. Die Erhebung beruht nämlich auf Haushaltsbefragen. Somit ist davon auszugehen, dass bestimmte Gruppen, wie zum Beispiel Flüchtlinge und Obdachlose nicht bei der Befragung nicht erfasst wurden. Deshalb ist davon auszugehen, dass in Deutschland noch viel mehr Menschen leben, die medizinische Hilfe benötigen, sie aber sich nicht leisten können.
Politische Sprecher haben natürlich schon Stellung bezogen und rechnen bei den Nichtversicherten mit einem Anteilsrückgang von 30 Prozent, welcher auf die Einführung der Versicherungspflicht zurückzuführen sei. Inwiefern das den Kranken hilft, bleibt allerdings abzuwarten – denn bei denjenigen, die in die Krankenversicherung zurückgekehrt sind, handelt es sich primär um Selbständige, die es sich im Krankheitsfall leisten konnten, einen Arzt zu besuchen.
Montag, Februar 04, 2008
Verteuerung von Medikamenten
In Zukunft sollen Zuzahlungen für neue, kostspieligere Medikamente stärker kontrolliert werden, so dass Patienten höhere Zuzahlungen zu erwarten haben. Peter Sawicki, Leiter des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen, meint, dass auch die herkömmlichen und preiswerteren Arzneimittel, die vielleicht auch leicht schlechter abschneiden, ausgewählt werden können. Nach der Empfehlung für künftige Kosten-Nutzen Bewertungen für Arzneimittel, welche durch das Institut nun dem Gesetzgeber vorlegt worden ist, muss die gesetzliche Krankenversicherung nur dann die Kosten für neue Medikamente und Therapien gänzlich übernehmen, sofern diese alternativen Mittel deutlich besser sind als herkömmliche.
Der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie, BPI, kritisierte den Vorschlag Sawackis. Eine derartige Umsetzung würde bedeuten, dass nur solche Arzneimittel, die eine sofortige und beachtlich bessere Wirksamkeit aufwiesen, noch anerkannt werden, während die Medikamente, die “hinsichtlich ihrer Wirksamkeit oder weniger Nebenwirkungen” auch wichtig seien, nicht mehr erstattet werden würden. Florian Lanz, Sprecher des zuständigen Bundesverbands der Betriebskrankenkassen bewertet den Vorschlag “unter Vorbehalt” positiv. Auch wenn es entscheidend ist, die Kassenbudgets nicht mehr mit Schein-Innovationen zu beschweren, so müsse die sinnvolle Patientenversorgung immer vorrangig sein.
Sollte es einen Entscheid der Hersteller dafür geben, dass die Preise der neuen, jedoch nicht deutlich wirksameren Mittel gesenkt werden, dann könnten die Krankenkassen ebenfalls die Kostenübernahme dieser Medikamente in Betrachtung ziehen, so Sawacki. In der Debatte um die Medikamentenpreiserhöhung beschuldigen Kritiker der Pharmaindustrie, dass diese scheinbare Innovationen entwickelt, damit Kostenerhöhung der Arzneimittel zulasten des Beitragszahlers auch gerechtfertigt wird. Die Pharmaindustrie jedoch verknüpft ihre Preiserhöhungen beispielsweise an die hohen Forschungsaufwendungen. Experten sehen wenig wahre Innovationen in der Branche. Diese wären bei verbreiteten Volkskrankheiten hilfreich, außerdem locken in diesem Bereich lukrative Patente. Beschwerden, die überwiegend in Entwicklungsländern verbreitet sind oder nur selten vorfallen, sind dagegen kaum profitabel.
Posted by Saskia on 02/04 at 03:23 AM
Gesundheit •
Kommentar(e) (0) •
Trackbacks (0) •
Permalink
Samstag, Januar 26, 2008
Bald beginnt sie wieder, die Zeit des Heuschnupfens
Noch ist es Winter. Noch. Bald beginnt er wieder, der Frühling, der auch für Millionen von Bundesbürgern eine laufende Nase und tränende Augen bedeutet. Bei manchen sind die Heuschnupfensymptome so schlimm, dass sie sogar Medikamente nehmen müssen gegen Asthma. Doch was tun, wenn der nächste Frühling schon wieder so unangenehm bedrohlich vor der Tür steht?
Haben Sie, als Betroffene, schon einmal über eine Hypersensibilisierung nachgedacht? Diese kann dabei helfen, die Symptome zu lindern oder vielleicht – für einige Jahre zumindest – ganz zu beseitigen. Natürlich ist keine Allergie heilbar, aber darum geht es bei der Spezifischen Immuntherapie, welche die Hypersensibilisierung ja ist, gar nicht. Sondern darum, den Körper von Behandlung zu Behandlung unempfindlicher zu machen gegen die Allergene, die für die allergischen Reaktionen verantwortlich sind. Über einige Jahre dauernd, bringt die Hypersensibilisierung, auch Hyposensibilisierung oder Desensibilisierung genannt, eine starke Verbesserung. Es gibt Menschen, die vorher nur noch mit Cortison leben konnten, da ihre Allergie so stark war und die nach einer entsprechenden fortlaufenden Behandlung kaum oder gar keine Medikamente mehr benötigen.
Informationen über diese Therapie erhalten Sie bei Ihrer Krankenkasse, dort können Sie auch nach einem guten Allergologen fragen, der diese Behandlung in seiner Praxis vornimmt.
Posted by Christel on 01/26 at 04:24 PM
Gesundheit •
Kommentar(e) (0) •
Trackbacks (0) •
Permalink
Dienstag, Januar 15, 2008
Prävention hilft bei der Gesunderhaltung von Körper und Seele
Wer Rückenprobleme hat oder unter Verspannungen leidet, und deshalb Sport machen möchte, sollte dringend seine Versicherung befragen. Oft bieten diese im Rahmen ihres Präventionsprogrammes Zuzahlungen zu Kursen an, in denen zum Beispiel gezielt Rückengymnastik gemacht wird, zum Beispiel zur Verbesserung und auch Erhaltung der Rückenmuskulatur. Auch wer schnell unter Stress leidet und dann gesundheitlich angeschlagen ist, kann das Programm zur Prävention nutzen, zum Beispiel für eine Teilerstattung der Kosten für einen Qi Gong oder Tai Chi Chuan Kurs.
Deshalb sollte man sich auf keinen Fall scheuen, seine Krankenkasse nach solchen Präventionsmaßnahmen und den gezielten finanziellen Förderungen zu fragen. Manche erstatten sogar bis zu 90 % der Kursgebühr, regelmäßige Teilnahme natürlich vorausgesetzt. Auch helfen die wirklich guten Krankenkassen bei der gezielten Suche nach dem entsprechenden Kurs und beraten dahingehend. Sie müssen eben nur gefragt werden!
Und noch etwas ist ein Gewinn für den Versicherten, neben der Gesunderhaltung und Gesundwerdung: Die unterstützten Kurse vergeben nach der regelmäßigen Teilnahme eine Teilnahmebestätigung, welche an die Krankenkasse weitergereicht werden sollte. Denn hier gibt es dann nicht nur bares Geld zurück bei der Teilerstattung der Kosten, sondern oft auch Bonuspunkte beim Bonussystem der Krankenkasse, wenn man daran teilnimmt.
Denken Sie daran, Fragen kostet nichts, kann aber Geld sparen und die Gesundheit bewahren!
Posted by Christel on 01/15 at 08:43 PM
Gesundheit •
Kommentar(e) (0) •
Trackbacks (0) •
Permalink
Montag, Oktober 29, 2007
Versicherungen müssen ab 2008 konkreter nach der Gesundheit fragen
Versicherungskunden dürfen sich zukünftig auf wesentlich umfangreichere Fragebögen zur Berufsunfähigkeitsversicherung einstellen. Sie haben damit zwar mehr Arbeit, ziehen daraus ab dem 1. Januar 2008 aber Vorteile. Durch die Reform des Versicherungsvertragsgesetzes (VVG) sind die Versicherer gezwungen die Fragen im Rahmen der Gesundheitsprüfung präziser als bisher zu formulieren. Kunden müssen nur noch zu solchen Erkrankungen Auskunft geben, die konkret in Textform erfragt wurden. Darüber hinaus sind sie nicht mehr verpflichtet, ihre Versicherung über mögliche Krankheiten aufzuklären.
Besonders im Bereich der Berufsunfähigkeitsversicherung kommt den Kunden die Reform entgegen. Falsche und unvollständige Angaben zum Gesundheitszustand, ob bewusst oder unwissentlich aufgrund unverständlicher Fragen, haben in der Vergangenheit in fünf Prozent der Fälle für Streit gesorgt. 70 Prozent davon landeten vor Gericht. Das soll jetzt verhindert werden, indem die Versicherungen konkret fragen müssen. Auch, wenn es Veränderungen gibt, ist nicht mehr der Kunde in der Pflicht, nachzumelden, sondern muss der Versicherer von sich aus nachfragen.
Die Konsequenzen aus der VVG-Novelle lassen sich derzeit noch nicht abschätzen. Sicher ist, dass es mehr Gesundheitsfragen geben wird, mit denen sich die Unternehmen absichern und den Gang vor Gericht vermeiden wollen. Allerdings dürften auch die dicksten Formulare nicht in der Lage sein ein komplexes Thema wie die Gesundheit eins zu eins abzudecken. Experten aus den Reihen der Anwälte und Verbraucherschützer gehen deshalb davon aus, dass es anfangs vermehrt zu Problemen und damit Streit kommen wird.
Donnerstag, Oktober 04, 2007
Medizinschränke - eine Überprüfung ist lebenswichtig
Die ABDA (Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände) ist der Veranstalter der Aktion „Notfall Medizinschrank – Machen Sie den Check in Ihrer Apotheke“.
In der Woche vom 8. bis 13. Oktober 2007 überprüfen viele Apotheken die Arzneimittelvorräte der Kunden. Ziel ist es im Sinne der Verbraucher, eine einmalige jährliche Routine-Kontrolle des Medizinschranks selbstverständlich werden zu lassen.
Apotheker, Mediziner und Krankenkassen wissen schon lange um das existierende Übel. Viele Medikamente sind überaltert, die Einnahme-Hinweise fehlen, oft wissen die Patienten nicht einmal mehr wozu / wogegen das entsprechende Medikament genommen werden sollte. Ganz zu schweigen von der falschen Entsorgung.
In der Aktionswoche wollen nun die Apothekenteams den Verbrauchern bei der Kontrolle ihrer Medizinschränke behilflich sein. Der mitgebrachte Inhalt wird sortiert, Unbrauchbares entsorgt, Fehlendes empfohlen. Die Empfehlungen richten sich natürlich nach der jeweiligen individuellen Lebenssituation. Aber nicht nur auf das Haltbarkeitsdatum wird geachtet. Die Apothekenmitarbeiter werden sich auch bei Bedarf die Zeit nehmen und Erklärungen zu Einnahmehinweisen der Arzneimittel geben, Aufbrauchsfristen erläutern und auch mögliche Wechselwirkungen der einzelnen Medikamente prüfen.
Mit der Aktionswoche soll beim Kunden ein Umdenken bewirkt und das Bewusstsein geschärft werden. Denn im Notfall sollen alle entscheidenden Arzneimittel griffbereit und einsatzfähig sein.
Posted by Sabine on 10/04 at 03:43 PM
Gesundheit •
Kommentar(e) (0) •
Trackbacks (0) •
Permalink
|
 |
|