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Haftpflicht

Freitag, Januar 06, 2012

Sturmschäden sofort melden

Das war ein stürmischer Start ins Jahr 2012. Erst kam „Ulli“, dann meldete sich „Andrea“ mit Orkanböen und Gewittern zu Wort. Vielerorts hielten Bäume den enormen Windgeschwindigkeiten nicht mehr Stand und krachten auf Straßen oder Häuser. Dächer wurden abgedeckt und Ziegelsteine wie trockenes Laub durch die Luft gewirbelt. Wenn es dabei zu Schäden am Wohneigentum, dem Hausrat oder dem Auto kam, gilt es, sofort aktiv zu werden.

Schritt eins: Die Schäden sollten so exakt wie möglich dokumentiert werden. In Zeiten digitaler Technik ist das kein Problem mehr. Fotos oder Videos sind als Nachweis bestens geeignet. Ergänzt werden sie durch schriftliche Aufzeichnungen, die man von Zeugen – einfach mal den Nachbarn fragen – bestätigen lassen sollte. Drohen Folgeschäden, weil es durch ein Loch im Dach regnet und das Haus nach und nach unter Wasser gesetzt wird, ist es ratsam, umgehend zu reagieren und zumindest für einen provisorischen Schutz zu sorgen.

Schritt zwei: Die Versicherung muss informiert werden. Nicht erst Tage später, sondern ohne weitere Umschweife. Ansprechpartner ist je nach Schadensbild die Teilkaskoversicherung bei Fahrzeugen, die Wohngebäudeversicherung, die Glasbruchversicherung oder die Hausratversicherung. Befindet sich das Haus noch im Bau, gilt es, die Bauleistungsversicherung in Kenntnis zu setzen. Um die Höhe des Schadens beziffern zu können – insbesondere beim Hausrat – gehören zur Dokumentation auch die Kaufbelege, aus denen der Preis und das Kaufdatum hervorgehen. Die meisten Versicherungen zahlen allerdings erst ab Windstärke 8, das heißt ab einer Windgeschwindigkeit von 62 Kilometern je Stunde.

Wer für einen der Schäden verantwortlich ist, weil der morsche Baum im Garten auf das Nachbarhaus gefallen ist oder Blumentöpfe und Dachziegel auf parkende Autos gekracht sind, wendet sich an seine Haftpflichtversicherung. Bei Mehrfamilienhäusern ist die Haus- und Grundbesitzer-Haftpflicht zuständig, bei Einfamilienhäusern reicht eine Privathaftpflichtversicherung. Hat man sich das Geld für eine solche Police gespart, wird es teuer. Dann muss der Schaden aus eigener Tasche beglichen werden.

Posted by Andre on 01/06 at 07:00 PM
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Montag, November 28, 2011

Kerzen nie unbeaufsichtigt lassen

Die erste Kerze am Adventskranz brennt. Heimelig, hübsch anzuschauen und in gewisser Weise ist das Flackern der Flamme auch beruhigend. Nur sollte man sich angesichts der vorweihnachtlichen Stimmung nicht dazu hinreißen lassen, die Gefahren zu verkennen. Bisweilen reicht ein kurzer Moment der Unachtsamkeit oder ein sachter Windhauch, und das Tannengrün samt Deko fängt Feuer. Damit die Kerze nicht zum Fall für die Hausratversicherung oder, noch schlimmer, für die Wohngebäudeversicherung wird, gilt es also, aufmerksam zu sein.

Sollte doch etwas passieren, wird sich die Assekuranz ganz genau mit den Umständen befassen. Stellt sich heraus, dass Gestecke oder der Weihnachtsbaum mit brennenden Kerzen länger als 15 Minuten unbeaufsichtigt waren, muss sich der Versicherungsnehmer den Vorwurf der groben Fahrlässigkeit gefallen lassen. Statt den Schaden in voller Höhe zu erstatten, wird die Hausratversicherung die Leistung in einem solchen Fall aller Wahrscheinlichkeit nach kürzen. Vor ein paar Jahren hätte es keinen Cent gegeben. Da galt noch das simple Prinzip „Alles-oder-Nichts“. Ärger ist jedenfalls vorprogrammiert. Notfalls muss dann ein Gericht entscheiden, ob der Kunde den Schaden hätte vermeiden können.

Diesen Ärger und eine rußgeschwärzte Wohnung kann man sich sparen, wenn die Kerzen kurzerhand gelöscht werden, wenn man das Zimmer längere Zeit verlässt. Denn brennt es erst einmal, breitet sich das Feuer aufgrund der trockenen Zweige – das gilt umso mehr für den Weihnachtsbaum – relativ schnell aus. Mit einem Eimer Wasser ist es dann meist nicht mehr getan. Der Bundesverband Brandschutz-Fachbetriebe e.V. rät daher, für Notfälle einen Feuerlöscher in der Nähe zu haben und Rauchmelder zu installieren, um sofort auf kleinste Rauchpartikel in der Luft hingewiesen zu werden. Wäre doch schade, wenn die schöne Stimmung sich im wahrsten Sinne des Wortes in Rauch auflöst.

Posted by Andre on 11/28 at 08:18 AM
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Freitag, August 26, 2011

Wichtig: Tierhalterhaftpflichtversicherung

Wenn Herrchen und Frauchen in den Urlaub fahren, Hunde im Hotel aber nicht willkommen sind, muss Waldi entweder in die Hundepension oder er wird dem netten Nachbarn anvertraut. Das klingt nach einer einfachen Lösung. Doch gerade bei der Nachbarschaftshilfe in Sachen Hund sollten sowohl Halter als auch Hüter darauf achten, dass sie ausreichend versichert sind. Hört der Vierbeiner nicht auf das Ersatz-Herrchen und verursacht einen Schaden, entpuppt sich ein solcher „Fehltritt“ bisweilen als sehr teuer.

„Passt der nette Nachbar aus Gefälligkeit oder mit Vertrag auf den Familienhund auf, kann dies Konsequenzen haben“, mahnt die HUK-Coburg in einem Presserundschreiben. Beißt der Hund zu, etwa weil er beim Spaziergang nicht angeleint war, haftet der nette Nachbar. Die Kosten summieren sich schnell, angefangen beim Schmerzensgeld über einen möglichen Verdienstausfall bis hin zu den Heilbehandlungskosten. „Für den Nachbarn ist es darum wichtig zu wissen, ob der Eigentümer des Vierbeiners eine Hundehalter-Haftpflichtversicherung abgeschlossen hat“, so die Assekuranz, „durch sie ist er in jedem Fall kostenfrei mitversichert.“

In den Bundesländern Hamburg, Berlin, Sachsen-Anhalt und Niedersachsen ist eine solche Tierhalterhaftpflichtversicherung für Hunde ab sechs Monaten inzwischen bereits Pflicht. Auch Halter sogenannter Listenhunde müssen nachweisen, dass sie versichert sind. Hat sich der Hundebesitzer nicht um eine solche Police bemüht, lohnt ein Blick in die eigene private Haftpflichtversicherung, ob das Hüten fremder Hunde im Leistungskatalog berücksichtigt wird. Bei vielen Verträgen sei das der Fall, sofern keine Hundehalterhaftpflichtversicherung existiert, schreibt die HUK-Coburg. Die Tierhalterhaftpflicht springt übrigens auch dann ein, wenn der Nachbar vom Hund gebissen wird oder das Tier im Haus für Chaos sorgt.

Posted by Andre on 08/26 at 08:57 AM
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Montag, August 15, 2011

Bund der Versicherten macht sich für transparente Haftpflichtklauseln stark

Eine private Haftpflichtversicherung sollte jeder haben: Sie ist vergleichsweise günstig und deckt existenzielle Risiken ab. Doch wenn bei der Frage, wann und unter welchen Umständen die Assekuranz eine Leistung erbringt, nur Ratlosigkeit herrscht und sich die Antwort für Laien – wenn überhaupt – erst nach stundenlangem Studium der Bedingungen erschließt, läuft etwas falsch. Das sagt sich auch der Bund der Versicherten (BdV) und geht jetzt mit einer Abmahnung gegen das intransparente Kleingedruckte dreier Haftpflichtversicherer vor.

Den Grund für diesen Schritt nennt Thorsten Rudnik vom Vorstand des BdV: „Der typische Durchschnittskunde ohne spezielle versicherungsrechtliche Kenntnisse ist durch die intransparenten Informationen benachteiligt. Wir setzen uns dafür ein, diesen Missstand abzustellen.“ Die Kritik richtet sich dabei vor allem gegen die Zweiteilung des Vertragswerkes in die „Allgemeinen Versicherungsbedingungen“ und die „Besonderen Bedingungen“. Das Zusammenspiel der beiden Bestandteile sei für Kunden nur schwer nachvollziehbar. Verbraucher müssten oft an mehreren Stellen nachlesen, ob und wie sie versichert sind. Als typisches Beispiel führt der Bund der Versicherten die Benzinklausel an. Sie schließt den Gebrauch eines Kfz aus. Die Frage ist nur: Wann liegt ein solcher Gebrauch vor? Beantwortet werden muss diese Frage inzwischen von einer eigens eingerichteten Kommission. Sie entscheidet, ob die private oder die Kfz-Haftpflichtversicherung für den Schaden eintritt.

Alleine zu diesem Punkt gebe es bereits eine Vielzahl von Gerichtsurteilen, wann ein Fahrzeug „gebraucht“ wurde oder nicht. „Wäre die Klausel transparenter gestaltet, würde das nicht nur zum Verständnis beitragen, sondern auch noch die Gerichte entlasten“, sagt Thorsten Rudnik. Daher hat der BdV die Versicherungsgesellschaften nun aufgefordert, diese und weitere Klauseln, unter anderem zum elektronischen Datenaustausch, nicht länger zu verwenden. In Richtung Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) geht der Wunsch, die Musterbedingungen für die private Haftpflichtversicherung entsprechend zu überarbeiten.

Posted by Andre on 08/15 at 10:01 PM
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Sonntag, Juli 17, 2011

Angehende Lehrer: An die Berufshaftpflichtversicherung denken

Die private Haftpflichtversicherung zählt zu den mit Abstand wichtigsten Versicherungen überhaupt. Jeder Bürger sollte entsprechend versichert sein, denn von anderer Seite kann man im Schadensfall keine finanzielle Unterstützung erwarten. Im Übrigen dürfen die Schadensforderungen nicht unterschätzt werden: Sollte man beispielsweise einen Personenschaden hervorrufen, drohen Kosten, die schlimmstenfalls in den siebenstelligen Bereich hineinreichen.

Allerdings hat auch die private Haftpflichtversicherung ihre Grenzen. Ganz besonders gilt das für den beruflichen Bereich: Unter Umständen ist es notwendig, sich zusätzlich zu versichern. Es gibt im Übrigen Berufe, in denen es als verpflichtend gilt, über eine Haftpflichtversicherung zu verfügen. In solch einem Fall wird eine Berufshaftpflichtversicherung abgeschlossen. Ein typischer Beruf, indem man einen solchen Versicherungsschutz benötigt, ist der Lehrerberuf.

Es dauert nicht mehr lange, bis wieder tausende von Lehrern zum ersten Mal ihren Dienst antreten. Nach den Sommerferien geht es für zahlreiche junge Menschen los: Sie haben ihre Referendariatszeit erfolgreich abgeschlossen, sodass nun endlich richtig gearbeitet werden kann. Die Wartezeit bis zum Unterrichtsbeginn kann und sollte dazu genutzt werden, um sich auf dem Versicherungsmarkt nach der passenden Berufshaftpflichtversicherung umzusehen. Zwar ist es immer ratsam, sich bei Kollegen nach guten Versicherungsprodukten umzuhören, doch auf eine eigenständige Suche sollte man dennoch nicht verzichten. Immerhin können je nach Versicherer beachtenswerte Unterschiede bestehen. Wer gut vergleicht und die berufliche Haftpflichtversicherung gezielt auswählt, kann von einem vergleichsweise niedrigen Versicherungsbeitrag sowie einer umfassenden Absicherung profitieren. Vor allem der Grad der Absicherung ist wichtig: Je mehr Risiken versichert sind und je höher die Versicherungssumme ausfällt, desto besser der Schutz.

Posted by Jochen on 07/17 at 09:20 PM
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Montag, Juni 13, 2011

Tierhalterhaftpflicht: Nach wie vor sind viele Hunde nicht versichert

Bereits in drei Bundesländern, nämlich in Berlin, Hamburg und Sachsen-Anhalt, sind Hundehalter dazu verpflichtet, ihre Vierbeiner mithilfe einer Tierhalter-Haftpflichtversicherung zu versichern. Sollte das Tier für die Herbeiführung eines Schadens verantwortlich sein, haftet der Hundehalter. Dies bedeutet wiederum, dass je nach Schadensfall immens hohe Kosten drohen. Mit einer Tierhalter-Haftpflichtversicherung lässt sich dieses Risiko ausschließen.

Obwohl die Versicherer inzwischen für entsprechende Versicherungslösungen werben, die Tarifauswahl immer größer wird und gleichzeitig weitere Bundesländer angekündigt haben, eine Versicherungspflicht für Hunde einzuführen, verfügt längst nicht jeder Vierbeiner über einen entsprechenden Schutz. Wie der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) kürzlich mitgeteilt hat, sind ca. 30 Prozent der in Deutschland erfassten Hunde nicht versichert.
Es dürfte vorrangig zwei Gründe geben, weshalb es immer noch so viele Hunde gibt, für die kein Haftpflichtschutz abgeschlossen wurde. Beim ersten Grund dürfte es sich schlichtweg um eine Fehleinschätzung der Wichtigkeit handeln - zahlreiche Hundebesitzer sind sich des Risikos nicht bewusst. Dabei sollte man die finanziellen Folgen nicht unterschätzen: Wenn es zum Schadensfall kommt, etwa einem Autounfall weil Bello auf die Straße läuft, werden unter Umständen gegen den Tierhalter sehr hohe Schadenersatzforderungen geltend gemacht. Die Verantwortung lässt sich auch nicht abweisen: Der Hundehalter haftet für sein Tier. Des Weiteren dürfte es viele Hundebesitzer geben, die schlichtweg vor den Kosten zurückscheuen. Bisher waren die meisten Haftpflichttarife in diesem Segment vergleichsweise kostspielig. Wer vom falschen Versicherungsvertreter beraten wird, zahlt schnell einen Jahresbeitrag von 150 Euro oder mehr. Allerdings lassen sich derart hohe Kosten vermeiden: Wer einen Tarif mit Selbstbeteiligung wählt und außerdem einen Versicherungsvergleich durchführt, wird Tarife finden, die bei 40 bis 50 Euro pro Jahr beginnen.

Posted by Jochen on 06/13 at 11:32 AM
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Sonntag, Mai 22, 2011

Nach erstem Kindersegen die private Haftpflicht anpassen

Die private Haftpflichtversicherung gilt als sehr wichtig: Auch wenn Haftpflichtschäden nur relativ selten eintreten, sollte dieser Schutz nicht fehlen. Wenn es nämlich zum Schaden kommt, wird es oftmals sehr teuer – gleichzeitig kann man sich der Verantwortung nicht einfach entziehen.

Glücklicherweise sind sich relativ viele Bürger dieser Tatsache bewusst und können daher auf einen entsprechenden Schutz blicken. Ab und an kann es jedoch erforderlich sein, diesen Schutz anzupassen. Wenn der erste Familiennachwuchs kommt, zum Beispiel: Bei vielen jungen Paaren besteht noch ein Einzelschutz, beide Personen sind einzeln versichert. Sobald Nachwuchs gekommen ist, empfiehlt sich eine rasche Anpassung. Gleich zwei Gründe sprechen dafür: Zunächst einmal geht es darum, auch das Kind abzusichern. Zwar ist es unwahrscheinlich, dass Säuglinge für die Entstehung von Haftpflichtschäden verantwortlich sind, aber dennoch ist ein früher Schutz ratsam. Es kommt nämlich immer wieder vor, dass Eltern dieses Thema auf die lange Bank schieben, die Kinder immer älter werden und trotzdem noch kein Versicherungsschutz besteht. Wer gleich handelt, muss sich um dieses Problem später nicht mehr kümmern. Der zweite Grund hat schlichtweg mit den Kosten zu tun: Zwei einzelne Haftpflicht-Policen sind im Regelfall teurer als eine Familienversicherung. Durch eine Anpassung der Versicherungssituation bietet sich die Chance, von einer Kostensenkung zu profitieren. Außerdem sind die meisten Partnertarife so ausgelegt, dass die Kinder automatisch eingeschlossen und mitversichert sind. So gesehen ist es einfach nur sinnvoll, rasch zu handeln und die Versicherungssituation anzupassen: Wer gleich handelt, ist immer gut versichert und kann gleichzeitig auch noch Geld sparen.

Posted by Jochen on 05/22 at 03:00 PM
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Montag, April 11, 2011

Mangelhafte Beratung wirft schlechtes Licht auf die Versicherungsbranche

Beratung ist bei Versicherungen das A und O, möglichst in der Form, dass Verbraucher die Details verstehen und wissen, was sie im Anschluss an das Gespräch unterschreiben. Ebenso wichtig: Das Produkt muss zum Kunden passen. Das gilt umso mehr für Policen, mit denen individuelle Risiken abgesichert werden sollen. Ärgerlich nur, dass viele Assekuranzen die Beratung eher auf die leichte Schulter nehmen, wie jetzt ein Test im Auftrag des Handelsblattes ergeben hat. Das Deutsche Institut für Service-Qualität (DISQ) und das Ratingunternehmen Franke und Bornberg haben insgesamt 24 Unternehmen auf die Finger geschaut.

Für ein möglichst umfangreiches Testbild hat sich das DISQ damit befasst, wie die Unternehmen und Berater auf Anfragen reagieren. Daraus ergaben sich in der Summe 820 Testkontakte. Zusätzlich wurden die Internetseiten analysiert. Das Ratingunternehmen kümmerte sich auf der anderen Seite um die Versicherungsgesellschaften und die Produkte: Unter dem Strich stehen bei der Studie Beitragsunterschiede von bis zu 80 Prozent und ein eher mäßiges Bild bei der Beratung, wobei sowohl die Gespräche unter vier Augen als auch Nachfragen per E-Mail und Telefon die Tester nicht so recht überzeugen konnten. In einigen Fällen blieb ihnen nur, ein „mangelhaft“ zu vergeben.

Moniert wurde bei den Beratungsgesprächen zu Versicherungen gegen Berufsunfähigkeit, Unfälle, eigenes Verschulden und Tod in erster Linie, dass die Vermittler sich nicht einmal die Mühe machten, den finanziellen Background der Kundin bzw. des Kunden abzuklopfen. Auch relevante Aspekte wie die Gesundheitsfragen, die insbesondere bei der Berufsunfähigkeitsversicherung von größter Bedeutung sein können, blieben oft außen vor. Für Markus Hamer, Geschäftsführer des DISQ, ein schlechtes Bild: „Dies ist bedenklich, da unvollständige Angaben über den Versicherungsnehmer zu Problemen beim Versicherungsschutz führen können.“

Nicht viel besser sah es aus, wenn per E-Mail oder Telefon angefragt wurde: Auch hier gab es Falschaussagen. Zudem mussten die Interessenten längere Zeit warten, gingen komplett leer aus oder erhielten unverständliche Antworten. Markus Hamer wertet dieses Vorgehen als Unding. „Gerade bei Versicherungsthemen wünschen sich Verbraucher klare und verständliche Auskünfte.“ Über die Unterschiede bei den Prämien sollte man sich hingegen nicht wundern. Diese Erkenntnis zieht sich durch alle Sparten und zeigt, wie wichtig ein Versicherungsvergleich ist. Als Testsieger gekürt wurden letztlich die Axa in der Gruppe der Unternehmen mit Vermittlernetz und die Asstel als Direktversicherer.

Posted by Andre on 04/11 at 05:40 AM
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Montag, Februar 28, 2011

Viele Versicherungsverträge werden ohne vorherige Beratung unterschrieben

Zwei aktuelle Studien zum Versicherungsmarkt offenbaren gravierende Schwachpunkte. Zum einen verzichten viele Verbraucher auf elementare Leistungsmerkmale der privaten Haftpflichtversicherung, so eine Analyse von Aspect Online. Zum anderen – wobei sich auch hier der Grund für die „ungenügenden“ Policen verstecken kann – wird fast jeder zweite Versicherungsvertrag ohne ausführliche Beratung unterschrieben. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf eine Infratest dimap Studie für den Bundesverband der Verbraucherzentralen.

Dass bei über der Hälfte der privaten Haftpflichtversicherungen wichtige Klauseln unberücksichtigt bleiben, ist eher unverständlich. Es geht um die Ausfalldeckung, sollte dem Kunden ein Schaden zugefügt werden, der Verursacher aber nicht zahlen können bzw. keine Haftpflichtversicherung haben. Dieser Aspekt fehlt in 53 Prozent aller Verträge. Beim Schlüsselverlust sind es gar 63 Prozent. Dabei kann ein einzelner Schlüssel für ein Mehrfamilienhaus oder das Büro schnell zum Schadensfall über mehrere Tausend Euro werden, wenn die Schlösser komplett ausgetauscht werden müssen. Schließen lassen sich beide Lücken mit einem besser ausgestatteten Vertrag, der nur wenige Euro mehr kostet.

Woran es liegt, dass in den Policen wichtige Faktoren außen vor bleiben, lässt sich nicht nachvollziehen. Etwas Licht ins Dunkel bringen kann hier vielleicht die Studie für den Bundesverband der Verbraucherzentralen. Demnach verzichten 36 Prozent der Deutschen auf ein Beratungsgespräch und unterschreiben elf Prozent die Verträge, die der Vermittler empfiehlt. Lediglich 52 Prozent der Policen basieren auf einer Beratung. Diese Zahlen bestätigen die Kritik der Verbraucherschützer. Sie monieren, dass nicht immer die günstigsten und besten Verträge vorgeschlagen werden, sondern die mit der höchsten Provision. Ihr Vorschlag: Ein Informationsblatt zu den Beratertypen – etwa, ob es sich um einen firmengebundenen Vertreter handelt, der nur Police von Assekuranz A oder B im Portfolio hat.

Posted by Andre on 02/28 at 10:02 AM
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Samstag, Februar 19, 2011

Was beim Versicherungsschutz im Karneval zu berücksichtigen ist

Langsam aber sicher nimmt der Karneval Fahrt auf. Schon bald finden wieder zahlreiche Karnevalsumzüge statt, die einen großen Zulauf erfahren. Hinzu kommen Abendveranstaltungen, auf denen sich viele Personen tummeln. Allerdings läuft beim geselligen Zusammensein nicht immer alles glatt. Personen- und Sachschäden stehen auf der Tagesordnung.

Wer am Karneval teilnimmt (ganz egal ob aktiv oder als Besucher), sollte unbedingt über den Schutz einer privaten Haftpflichtversicherung verfügen. Es kann nämlich relativ schnell passieren, dass man andere Personen unabsichtlich verletzt oder deren Eigentum beschädigt. In solch einem Fall ist man haftbar, weshalb finanzielle Folgen entstehen können. Eine private Haftpflichtversicherung stellt sicher, dass ein ausreichender Schutz gewährleistet ist und man die Kosten im Schadensfall nicht aus eigener Tasche tragen muss.

Allerdings ist eine Versicherung kein Freibrief. Wer der Meinung ist, während der Karnevalszeit ungehemmt über die Stränge schlagen zu können, liegt falsch. Der Versicherungsschutz muss nämlich nicht zwingend greifen. Es gibt mehrere Situationen, in denen der Versicherungsschutz ganz schnell verlorengehen kann. Hierzu zählt z.B. das Handeln mit Vorsatz: Vor allem bei jungen Menschen kommt es häufiger vor, dass beispielsweise Sachobjekte absichtlich beschädigt werden. Wer randaliert und später haftbar gemacht wird, kann nicht auf die Unterstützung seiner Versicherung hoffen. Bei vorsätzlichem Handeln bestehen die Versicherer auf Leistungsfreiheit. Dasselbe gilt übrigens auch für Verhalten unter Alkoholeinfluss: Wer alkoholisiert ist und unnötige Risiken eingeht (weil er sich beispielsweise hinter das Steuer eines Autos setzt), kann seinen Versicherungsschutz riskieren. Wer im Karneval unbedingt Alkohol konsumieren möchte, sollte diesen Punkt unbedingt berücksichtigen. Besser man fährt gar nicht erst mit dem Auto an. Von Gefahrensituationen wie beispielsweise pöbelnden Jugendlichen etc. hält man sich am besten fern, damit es nicht zu unnötigen Schwierigkeiten wie z.B. Verletzungen oder Sachbeschädigung kommt.

Posted by Jochen on 02/19 at 02:44 PM
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Sonntag, Februar 06, 2011

Wie Sie eine gute private Haftpflichtversicherung finden

Obwohl der Versicherungsschutz einer privaten Haftpflichtversicherung als enorm wichtig gilt, sind längst nicht alle Bürger versichert. Wie die Bildzeitung vor wenigen Tagen mitteilte, verfügen rund 70 Prozent der Deutschen über einen solchen Versicherungsschutz. In Anbetracht seiner Wichtigkeit sollten jedoch alle Bürger über den Schutz einer Privathaftpflicht verfügen.

Ein Punkt, der neben der Wichtigkeit für einen Abschluss spricht ist, dass der Versicherungsschutz nicht teuer sein muss. Singles können eine gute Privathaftpflicht bereits ab einem Beitrag von ca. 40 Euro pro Jahr abschließen. Sofern eine Selbstbeteiligung vereinbart wird, lässt sich der Versicherungsbeitrag sogar noch ein bisschen senken. Familien müssen mit einem jährlichen Beitrag in Höhe von ca. 60 Euro pro Jahr rechnen, um einen guten Versicherungsschutz zu erhalten.

Bei der Auswahl des Versicherungstarifs gilt es aufzupassen: Gleich mehrere Faktoren sind zu berücksichtigen, damit die private Haftpflichtversicherung am Ende den bestehenden Voraussetzungen gerecht wird. So gilt es vor allem, auf die Höhe der Deckung zu achten. Die Versicherungssumme sollte sich auf mindestens fünf Millionen Euro belaufen, damit ein wirklicher Schutz gewährleistet ist. Schließlich kann es je nach Schadensfall unter Umständen sehr teuer werden. Eine weitere wichtige Leistung ist der Einschluss von Schlüsselschäden. In solch einem Fall ist der Verlust fremder und ggf. auch eigener Schlüssel versichert. Gerade beim Verlust von Schlüsseln, die zu größeren Wohnanlagen zählen, drohen immense Kosten, weshalb dieser Schutz nicht fehlen darf. Außerdem sollte die private Haftpflichtversicherung auch über eine sogenannte Ausfalldeckung verfügen. Wenn man selbst der Geschädigte ist und die andere Partei bzw. der Schädiger über einen Versicherungsschutz oder entsprechende finanzielle Mittel verfügt, springt die eigene Versicherung ein.

Posted by Jochen on 02/06 at 02:33 PM
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Freitag, Januar 28, 2011

Unterschätzt: die Privathaftpflicht

Auf die Frage, welche Police am wichtigsten ist, antworten Verbraucherschützer, der Bund der Versicherten, der Gesamtverband der Versicherungswirtschaft und die meisten Assekuranzen – zumindest in ihren Bedarfsrechnern – unisono: die private Haftpflichtversicherung. Würde man nun mehrere Jahre zurückblicken, bliebe das Ergebnis immer gleich. Auch für die Zukunft gilt: So schnell fällt die Privathaftpflicht nicht vom Thron. Komisch nur, dass sie kaum Beachtung findet. Laut einer aktuellen Allensbach-Umfrage verfügen nur 30 Prozent der bundesdeutschen Haushalte über einen entsprechenden Vertrag. Der Rest läuft permanent Gefahr, irgendwann das Konto plündern zu müssen.

Ein einfaches Szenario: Nachbar A leiht sich von Nachbar B die nagelneue Videokamera, um die Taufe der Tochter zu filmen. Während der anschließenden Feier hat Nachbar A schon ein paar Bier intus und stößt das teure Gerät aus Versehen vom Gartentisch. Die Rechnung von Nachbar B: 1.400 Euro. Die muss der stolze Papa jetzt aus der eigenen Tasche zahlen und wird jedes Mal, wenn er den Film ansieht, daran erinnert. Noch schlimmer wäre es, hätte er vergessen, bei Schnee und Eis den Gehweg zu streuen, ein Passant wäre schwer gestürzt und trüge bleibende Schäden davon. Dann gingen die Forderungen über die Jahre schnell in einen Bereich, der nicht über das Sparbuch gedeckt ist.

Gabriele Zeuger von der Verbraucherzentrale Bremen sieht das Problem darin, dass die Risiken schlichtweg unterschätzt werden. Dem Handelsblatt erklärte sie: „Viele wissen nicht, dass sie bei so einem Unfall mit allem haften, was sie haben oder in Zukunft erwirtschaften.“ Ob nun als Fußgänger im Straßenverkehr oder als Gast einer Party: Es kann immer etwas passieren. Die private Haftpflichtversicherung verhindert zwar keine Unfälle und Pannen. Dafür kümmert sie sich um berechtigte Forderungen und wehrt unberechtigte Ansprüche ab. Der Preis dafür: Eine gute Privathaftpflicht ist, so der Bund der Versicherten, schon für 60 Euro pro Jahr zu haben. Wichtig ist nur darauf zu achten, den Vertrag immer auf dem aktuellsten Stand zu halten und auf die Details zu achten.

Posted by Andre on 01/28 at 07:04 PM
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Mittwoch, Januar 26, 2011

Tipps von der Bundesregierung: Policen für den Wintersport

Das Thema Versicherungen für den Skiurlaub wird Jahr für Jahr neu von verschiedenen Organisationen wie zum Beispiel dem Bund der Versicherten aufgegriffen. Dass auch die Bundesregierung diesbezüglich Tipps gibt, ist hingegen neu. „Wer gern Ski fährt, sollte sich auf den Winterurlaub gut vorbereiten. Dazu gehört auch, sich seinen Versicherungsvertrag genau anzusehen“, rät die Regierung, und listet die wichtigsten Policen auf, damit der Pistenspaß nicht in einem finanziellen Fiasko endet.

Hintergrund für die Aktion sind die steigenden Unfallzahlen auf in- und ausländischen Skihängen. „Allein in der vergangenen Saison verunglückten bis zu 57.000 deutsche Wintersportler. Oft sind die Verletzungen harmlos und schnell vergessen. Für 8.500 Deutsche endete der Skiurlaub jedoch im Krankenhaus“, nennt die Seite aktuelle Daten.

Als wichtigste Police, die beim Urlaub im Ausland auf jeden Fall ins Handgepäck gehört, empfiehlt die Bundesregierung daher die Auslandsreiseversicherung. Da die gesetzlichen Krankenkassen in der Regel nur einen Teil der Behandlungskosten erstatten, ist private Vorsorge unerlässlich, um die Rechnungen nicht aus eigener Tasche zahlen zu müssen.
Ebenso wichtig ist die private Haftpflichtversicherung. Denn auch auf der Piste gilt: „Jeder der einen Schaden verursacht, haftet für die Folgen – notfalls mit seinem gesamten Vermögen.“ Die Privathaftpflicht ist daher ein absolutes „Muss“, unabhängig davon, ob man nun Wintersport betreibt oder nicht. Denn Schadensersatz- oder Schmerzensgeldforderungen könnten anderenfalls sehr schnell an den Rand des Ruins führen. Um auch selbst abgesichert zu sein, falls ein Unfall schwerwiegendere Folgen haben sollte, stehen auf der Liste der Regierung zudem die private Unfall- und die Berufsunfähigkeitsversicherung.
Damit die Policen gar nicht erst in Anspruch genommen werden müssen, sollte ein Helm zur Grundausstattung insbesondere von Abfahrtsläufern gehören. Auch ein Blick in die FIS-Verhaltensregeln kann nicht schaden.

Posted by Andre on 01/26 at 08:51 AM
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Sonntag, Januar 23, 2011

Ölheizung nicht ohne Öltank-Haftpflichtversicherung

Obwohl es nicht immer günstig ist mit Öl zu heizen, werden viele Haushalte auch in den kommenden Jahren und womöglich sogar Jahrzehnten an der Ölheizung festhalten. Zum einen liegt dies an der Gewohnheit, zum anderen sind entsprechende Heizungsanlagen in der Anschaffung vergleichsweise günstig.

Wer auf Heizöl setzt, sollte berücksichtigen, dass in seinem Gebäude ein Brennstoff lagert, der nicht ganz ungefährlich ist. Nicht nur das Brandrisiko ist ein Thema: Auch das Auslaufen von Öltanks ist eine ernsthafte und vor allem häufig unterschätzte Gefahr. Gerade wenn die Tanks schon ein paar Jahrzehnte auf dem Buckel haben, sollte man das Risiko nicht unterschätzen. Es kommt immer wieder vor, dass Heizöl aus Tanks ausläuft. Ein solches Auslaufen ist ungemein gefährlich: Die Folgen können äußerst kostspielige Umweltschäden sein, deren Beseitigungskosten schnell im sechsstelligen Bereich oder noch höher liegen.

Wie die „Berliner Morgenpost“ schreibt, ist es daher ratsam, sich bewusst für den Schutz einer speziellen Haftpflichtversicherung, der sogenannten Öltank-Haftpflichtversicherung, zu entscheiden. Sie versichert das Auslaufen von Öltanks und übernimmt im Schadensfall die damit verbundenen Kosten. Die Beiträge für einen solchen Haftpflichtschutz sind nicht sonderlich hoch bemessen und im Schadensfall kann die Versicherung viel wert sein.
Sich ausschließlich auf die Sicherheitsangaben der Tankhersteller zu verlassen, gilt als riskant. Das Problem besteht darin, dass man als Eigentümer der Anlage für den Schaden haftet. Zwar wäre es unter Umständen möglich, spätere Regressansprüche gegen einen Hersteller geltend zu machen (sofern ein technischer Fehler am Öltank nachgewiesen werden kann), jedoch muss man erst einmal selbst finanziell einspringen. Folglich ist es umso sinnvoller, sich entsprechend abzusichern.

Posted by Jochen on 01/23 at 12:56 PM
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Mittwoch, Dezember 15, 2010

Versicherungsschutz für den Hund

Die Tierhalterhaftpflichtversicherung ist bislang nur für Hundehalter in Hamburg, Sachsen-Anhalt und Berlin zwingend vorgeschrieben, in anderen Bundesländern teils auch für Besitzer von sogenannten Kampf- oder Listenhunden. Bedenkt man aber, dass auch der kleine Schoßhund Schaden anrichten kann – und es sei es nur ein Kratzer auf dem neuen Ledersofa der Nachbarn –, ist eine spezielle Haftpflichtpolice für Tierhalter eine durchaus sinnvolle Absicherung. Die Stiftung Warentest hat sich jetzt näher mit dem Thema befasst, insbesondere mit dem Aspekt „gefährliche Hunde“.

Die Definition, welche Rassen als gefährlich gelten, ist von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich. Dazu das Beispiel Rottweiler: Während die stattlichen Tiere in Thüringen ohne Probleme gehalten werden und frei herumlaufen dürfen, solange sie niemand gebissen oder „wiederholt in gefahrdrohender Weise Menschen angesprungen haben“, muss der Hund in Bayern den Wesenstest bestehen. Deutlich strenger sind die Vorschriften in Hamburg. Dort muss eine Tierhalter- respektive Hundehalterhaftpflichtversicherung abgeschlossen und das Tier mit einem Mikrochip gekennzeichnet werden. Zudem gelten Maulkorb- und Leinenpflicht. Welche Regeln für Gasthunde aus anderen Bundesländern gelten, sollte vorher nachgefragt werden. Sonst könnte es im schlimmsten Fall Ärger mit den Ordnungsbehörden geben.

Unabhängig davon, ob das Tier auf einer Liste steht oder nicht: Schon aus eigenem Interesse heraus sollte eine Tierhalterhaftpflicht abgeschlossen werden. Die Zeitschrift „Finanztest“ hat 56 Tarife unter die Lupe genommen. Das günstigste Angebot lag bei 58 Euro im Jahr. Für Hunde, deren Rasse von den zuständigen Behörden als gefährlich eingestuft wurde, müssen die Halter in der Regel deutlich tiefer in die Tasche greifen. Hinzu kommt das Problem, dass einige Versicherungsgesellschaften Kampfhunde von vornherein ausschließen. Hier hilft nur ein Vergleich der Konditionen. Übrigens: Pferdehalter sollten sich ebenfalls Gedanken um eine Haftpflichtversicherung für ihre Tiere machen. Denn auch sie können in unbegrenzter Höhe für sämtliche Schäden haftbar gemacht werden, die ihre Lieblinge verursachen.

Posted by Andre on 12/15 at 12:13 PM
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