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Immobilien

Mittwoch, Januar 18, 2012

Der Kreditrechner hilft bei der Anbieterwahl

Wer in die Situation kommt einen Kredit beanspruchen zu müssen, der sollte sich im Vorfeld auch bestmöglich darüber informieren, was für Kosten auf ihn zukommen. Denn nur so weiß man, was monatlich zu erwarten ist und was bis zum Ende der Laufzeit für Kosten anfallen werden. Die besten Informationen darüber kann man durch einen Kreditrechner online bekommen. Hier kann man durch wenige Angaben und Klicks, die genaue Höhe errechnen lassen. Zudem gibt er auch Aufschluss darüber, ob man sich einen Kredit überhaupt leisten kann. Ein Kreditrechner ist wirklich ein sehr hilfreiches Mittel, um an die genauen Kosten zu kommen. Diese Rechner gibt es im Internet und sind zudem völlig kostenlos und unverbindlich.

Wer beabsichtigt Geld aufzunehmen, um damit Wohneigentum zu finanzieren, der kann verbilligtes Geld bei der Kfw beantragen. Diese fördert das Wohneigentum mit verbilligtem Geld. Und das Motto lautet je umweltbewusster, desto billiger wird das Darlehen. Egal ob das Kfw Darlehen beansprucht wird um neu zu bauen, zu renovieren oder um z. B. das Geld in erneuerbare Energien zu stecken. Es bietet sich an, ein Kfw Darlehen in Kombination mit einem Kredit einer beliebigen Bank in Anspruch zu nehmen. Diese Variante wird in den letzten Jahren immer beliebter.

Wie immer gilt das Motto: vergleichen Sie, um das Beste aus ihrem Geld zu machen. Gerade wenn es bei einem Darlehen um ein Bauvorhaben oder um den Kauf von Wohnungseigentum geht, sind es meist hohe Summen, die finanziert werden müssen. Und genau deshalb ist ein Vergleich unbedingt zu empfehlen. Mit einem günstigen Angebot lassen sich im Laufe der Jahre einige Tausend Euro einsparen.

Weitere Infos auf www.darlehensrechner.net

Posted by Micha on 01/18 at 08:38 AM
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Samstag, Oktober 15, 2011

Rückgang der Bauzinsen erst einmal gestoppt

Zur Überraschung vieler potentieller Darlehensnehmer legten die Hypothekenzinsen in diesem Jahr einen deutlichen Rückgang hin. Im Juli begann der Rückgang, der letztlich zu den niedrigsten Bauzinsen aller Zeiten führte. Bauherren, Käufer und Umschulder können vom Zinsrückgang maßgeblich profitieren – immerhin bietet sich ihnen die Chance, besonders günstige Darlehen aufzunehmen.

Der Zinsrückgang wollte allerdings nicht anhalten. Nach dem Unterschreiten des Rekordtiefs aus dem vergangenen Jahr war mit dem Fall der Zinssätze ganz schnell Schluss. In den letzten beiden Wochen haben die Hypothekenzinsen wieder angezogen. Wie ein Blick auf die DGZF-Pfandbriefkurve zeigt, beläuft sich der Anstieg bei Immobiliendarlehen mit zehnjähriger Zinsbindung auf fast ganze 0,3 Prozent, was einem immensen Anstieg entspricht.
Dass dieser Anstieg anhält bzw. sich noch lange fortsetzt, gilt zwar als relativ unwahrscheinlich, jedoch sollte kein potentieller Darlehensnehmer auf eine erneute Zinserholung spekulieren. Es scheint sinnvoll zu sein, die derzeit immer noch sehr niedrigen Hypothekenzinsen fest zu vereinbaren bzw. sie durch Abschluss eines Darlehensvertrags zu sichern.
Potentielle Darlehensnehmer, die sich in den vergangenen Wochen mit Banken in Verbindung gesetzt und Finanzierungsangebote eingeholt haben, können sich freuen. Bei den meisten Banken sind die Zinssätze für den Zeitraum mehrerer Tage oder sogar Wochen gültig, sodass sie immer noch zu absoluten Niedrigzinsen finanzieren können.

Wer noch nicht soweit ist, weil der Immobilienerwerb erst in ein paar Jahren erfolgen soll, sollte über eine Zinssicherung nachdenken. Durch Abschluss eines Bausparvertrags wäre es beispielsweise möglich, die aktuellen Niedrigzinsen zu sichern, damit zu einem späteren Zeitpunkt günstig finanziert werden kann.

Posted by Jochen on 10/15 at 09:18 PM
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Donnerstag, Oktober 13, 2011

Eigenheimerwerb per Zwangsversteigerung kann riskant sein

Es gab Zeiten, in denen sich an Zwangsversteigerungen fast ausschließlich Kapitalanleger beteiligten. Das Ziel dieser Personen besteht darin, Immobilien zu erwerben und diese im Anschluss zu vermieten. Im Regelfall sind diese Investoren sehr erfahren und wissen daher relativ genau, auf was sie sich einlassen. Seit einigen Jahren ist jedoch festzustellen, dass sich immer mehr Personen an entsprechenden Auktionen beteiligen, die zur Versteigerung stehende Objekte nicht vermieten, sondern selbst nutzen möchten. Der Eigenheimerwerb per Zwangsversteigerung erfreut sich einer großen Beliebtheit. Verwunderlich ist dies nicht, schließlich bietet sich damit die Chance, zumindest in der Theorie günstig an eine Immobilie zu gelangen. Außerdem stößt man mehr als je zuvor auf entsprechende Möglichkeiten. Wer heutzutage in den Immobilienbörsen im Internet nach Objekten sucht, stößt zwangsläufig auf Inserate, in denen auf Zwangsversteigerungen hingewiesen wird.

Der Erwerb eines Eigenheims per Zwangsversteigerung will jedoch gut überlegt sein. Gleich aus mehreren Gründen gilt er als riskant. Wer einen Fehler macht, muss im Regelfall sehr teuer dafür bezahlen, sodass es unter Umständen aussichtslos ist, noch einmal ein Eigenheim zu erwerben. Daher sollten sich Interessenten gut vorbereiten, wenn sie tatsächlich auf ein Objekt bieten möchten.
Im Wesentlichen gibt es zwei große Fehler, die gemacht werden. Da wäre zunächst einmal das Unterschätzen der Kosten. Oftmals muss in die Objekte deutlich mehr Geld gesteckt werden als man zunächst annimmt – unter Umständen wird das Budget gnadenlos gesprengt, sodass eine teure Nachfinanzierung fällig wird. Außerdem werden viele Interessenten beim Bieten emotional: Weil sie ein Objekt unbedingt erwerben möchten, geben sie manchmal Gebote ab, die ihr Limit überschreiten.
Beim zweiten Fehler handelt es sich um eine Fehleinschätzung des Objekts. Als Laie ist es sehr schwierig, den Zustand eines Objektes zu erkennen – und Wertgutachten liefern längst nicht immer ausreichende Informationen. Man sollte sich mit Gebäuden und Gebäudetechnik gut auskennen oder sich alternativ von einem Experten begleiten lassen, wenn man ein Zwangsversteigerungsobjekt besichtigt. So werden Objekte, die unerwartete Kosten nach sich ziehen, viel leichter entdeckt.

Posted by Jochen on 10/13 at 06:31 PM
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Dienstag, Oktober 11, 2011

Alte Konditionen für Bauspardarlehen sind derzeit sehr uninteressant

Prinzipiell ist das Bausparen eine gute Sache, immerhin gilt der Abschluss von Bausparverträgen gleich doppelt als empfehlenswert. Da wäre zunächst einmal die Tatsache, dass die Zeit genutzt wird, um Eigenkapital zu bilden. Außerdem bietet der Abschluss eines Bausparvertrags die Chance, den Zinssatz für das spätere Darlehen schon frühzeitig festzulegen. Dementsprechend ist es möglich, die Gunst der Stunde in Zeiten günstigen Baugelds zu nutzen und sich somit gegen einen Zinsanstieg abzusichern.

Wer vor einigen Jahren einen Bausparvertrag abgeschlossen hat, der nun zuteilungsreif ist, muss sich zwangsläufig die Frage stellen, ob es überhaupt sinnvoll ist, das Darlehen in Anspruch zu nehmen. Der Knackpunkt sind die Darlehenskonditionen: In den vergangenen drei Monaten sind die Hypothekenzinsen auf ein neues Rekordtief gesunken. Deshalb sind Bankdarlehen besonders günstig erhältlich – und im Normalfall dürften die Bankdarlehen deutlich günstiger als die Bauspardarlehen sein.
Nun könnte man als Bausparer natürlich sagen, dass man das Bauspardarlehen einfach abruft, weil jahrelang dafür gespart wurde. Doch aus finanzieller Sicht könnte dies ein großer Fehler sein: Sofern sich die Möglichkeit bietet, am Markt ein deutlich günstigeres Immobiliendarlehen aufzunehmen, ist es wenig sinnvoll, am Bauspardarlehen festzuhalten. Die höheren Zinsen würden zu einer unnötigen finanziellen Belastung führen und im Endeffekt nur die Finanzierungsdauer verlängern.

Es kann natürlich vorkommen, dass Bauspardarlehen bestimmte Vorteile mit sich bringen, beispielsweise das Recht zur Leistung hoher Sondertilgungen. Aus diesem Grund sollten die Darlehen nicht nur auf Basis des Zinssatzes miteinander verglichen werden. Allerdings wird die vernünftige Lösung in den meisten Fällen so aussehen, dass man das teure Bauspardarlehen besser nicht aufnimmt.

Posted by Jochen on 10/11 at 08:33 AM
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Sonntag, Oktober 09, 2011

Tipps zu Kosten und Sicherheit der Mietkaution

Auch wenn das Interesse an Eigenheimen derzeit groß ist, kommt ein Erwerb für viele Menschen nicht in Frage. Wenn der Zeitpunkt noch nicht gekommen ist, macht es schlichtweg keinen Sinn, ein Eigenheim zu erwerben. Dann wohnt man besser zur Miete, was vor allem den Vorteil der Flexibilität mit sich bringt.

Doch auch das Mieten ist mit entsprechenden Kosten verbunden. Besonders teuer wird es gleich zu Beginn des Mietverhältnisses, wenn nämlich die Mietkaution fällig wird. Bei den heutigen Mieten ist es gar nicht so leicht, einen Betrag von zwei bis drei Monatsmieten aufzubringen. Aus diesem Grund kommt es häufiger vor, dass Mieter ihre Kaution finanzieren.

Tatsächlich befinden sich viele Mieter nicht in der Lage, die Kaution direkt aufzuwenden, weshalb finanziert wird. Hier gibt es unterschiedliche Modelle – das Spektrum reicht vom Ratenkredit bis hin zum speziellen Servicedienstleister, der eine Kautionsgarantie ausspricht. Vor allem die zweite Variante klingt zunächst einmal günstig: Man zahlt eine monatliche oder jährliche Gebühr, die im Grunde einer kleinen Zinszahlung entspricht - so werben zumindest die Anbieter. Die Kosten liegen jedoch viel höher als viele Mieter annehmen, weil anders wie beim klassischen Kredit kein Abtrag der Restschuld stattfindet. Zwar ist die finanzielle Belastung kurzfristig niedriger, doch langfristig gesehen ist diese Variante umso teurer. Ein klassischer Kredit ist häufig die günstigere Variante.

Auch beim Hinterlegen der Kaution gilt es clever zu sein. Es kommt immer häufiger vor, dass sich Vermieter nicht in der Lage befinden, die Kaution pünktlich zurückzuzahlen. Deshalb ist es ratsam, gar nicht erst ein Risiko einzugehen, sondern auf spezielle Mietkautionskonten zu setzen. Banken bieten mit diesen Konten eine zuverlässige und zugleich preisgünstige Lösung an. Der Vermieter kann auf das Geld nicht grundlos zugreifen, sodass man sich als Mieter auf der sicheren Seite befindet.

Posted by Jochen on 10/09 at 10:10 AM
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Samstag, Oktober 08, 2011

Niedrigzinsphase beim Baugeld jetzt richtig nutzen

Derzeit ist Baugeld so günstig wie nie zuvor, weshalb potentielle Darlehensnehmer die Chance nutzen sollten – und zwar richtig. Wer in absehbarer Zeit bzw. in den nächsten Tagen oder Wochen ein Immobiliendarlehen aufnehmen möchte, sollte in Erwägung ziehen, die niedrigen Hypothekenzinsen für einen möglichst langen Zeitraum festzuschreiben.

Natürlich wäre es auch möglich, die Niedrigzinsen einfach nur für zehn Jahre festzuschreiben, wie es die meisten Banken empfehlen. Während dieser Zeit könnte man sich über die Niedrigzinsen so richtig freuen, da man von einer niedrigen Zinsbelastung profitiert. Doch in zehn Jahren könnte dann die böse Überraschung kommen: Sollten die Zinsen in der Zwischenzeit angezogen haben, wird es womöglich richtig teuer. Folglich ist es einfach nur sinnvoll, die günstigen Zinsen für einen möglichst langen Zeitraum zu sichern.

Im Grunde gestaltet sich eine Zinssicherung ganz leicht: Darlehensnehmer wählen einfach eine längere Zinsbindung. Wer Zinsbindungen von 15 oder 20 Jahren wählt, profitiert von den Niedrigzinsen deutlich länger. Zwar sind die Zinssätze bei längeren Zinsbindungen ein wenig höher bemessen, doch im Hinblick auf den langfristigen Nutzen dürfte dies zu verkraften sein. Außerdem wird die Höhe des Zinssatzes nicht nur durch die Zinsbindung sondern vor allem auch durch die Wahl der Bank beeinflusst.

Wer bereits ein Immobiliendarlehen zurückzahlt und genau weiß, dass noch mindestens eine Anschlussfinanzierung ansteht, sollte mit dem Gedanken spielen, ein Forwarddarlehen aufzunehmen. Per Forwarddarlehen lassen sich die aktuellen Zinskonditionen auf ein Darlehen übertragen, das man erst später nutzt – je nach Bank lassen sich die Zinssätze damit bis zu vier Jahre im Voraus sichern.

Posted by Jochen on 10/08 at 10:10 AM
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Samstag, Oktober 01, 2011

Hypothekenzinsen auf neuem Rekordtief

So mancher Bauherr und Immobilienkäufer hat sich in diesem Jahr bereits über die Hypothekenzinsen geärgert. Seit dem Zinstief im vergangenen Jahr hatten die Zinssätze für Baugeld nämlich spürbar angezogen. Wer letzten Sommer ein Immobiliendarlehen mit zehnjähriger Zinsbindung aufgenommen hat, konnte von einem Zinssatz profitieren, der bei weniger als 3,2 Prozent lag. Doch daraufhin zogen die Hypothekenzinsen stetig an und lagen im Sommer dieses Jahres mehr als einen ganzen Prozentpunkt höher.

Doch inzwischen haben potentielle Darlehensnehmer allen Grund zur Freude. Die Zinsentwicklung hat nämlich eine Kehrtwende gemacht. Seit Ende Juli befinden sich die Zinssätze für Baugeld im Tiefflug. Weil sich der Zinsrückgang unaufhaltsam fortgesetzt hat, wurde das Rekordtief des letzten Jahres leicht unterschritten. Laut einem Bericht des Finanzmagazins „Capital“ will der Bundesverband deutscher Banken bereits am Mittwoch ein Unterschreiten des bisherigen Rekordtiefs gemeldet haben. Damit ist Baugeld so günstig wie noch nie zuvor. Seit mehreren Jahrzehnten bzw. seit der Nachkriegszeit war es nicht mehr möglich, zu solch niedrigen Zinssätzen zu finanzieren.

Wer sich derzeit auf der Suche nach einem Kaufobjekt befindet oder ein Bauvorhaben vorbereitet, dürfte nun allen Grund zur Freude haben. Allerdings ist nicht gewiss, wie lange das Baugeld so günstig bleibt. Deshalb sollten potentielle Darlehensnehmer auf eine Zinssicherung setzen. In relativ simpler Form ist dies möglich, indem man Finanzierungsangebote bei Banken einholt – viele Banken können die angebotenen Zinssätze für einen Zeitraum von zwei Wochen aufrechterhalten. Falls das Zinsniveau stabil bleibt, verfährt man weiterhin auf diese Weise, wodurch man noch ein wenig Zeit gewinnt. Auf der anderen Seite sollte man nichts überstürzen: Objekt und Zeitpunkt müssen passen – nur weil das Baugeld so niedrig ist, sollte man den Immobilienerwerb nicht erzwingen.

Posted by Jochen on 10/01 at 12:26 PM
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Dienstag, September 27, 2011

Fördervorteile bei Bausparverträgen nicht überschätzen

Langsam aber sicher nähert sich das letzte Quartal dieses Jahres. In den meisten Branchen hat man daher längst begonnen, sich auf das sogenannte Jahresendgeschäft vorzubereiten. Die Bausparkassen sind dabei keine Ausnahme. Ganz im Gegenteil: Mittlerweile flimmern die ersten Werbespots über die Fernseher, in denen dazu geraten wird, Bausparverträge noch unbedingt in diesem Jahr abzuschließen, um somit die volle staatliche Förderung mitnehmen zu können.

Für so manchen Interessenten mag es reizvoll klingen, einen staatlichen Zuschuss zum Bausparen zu erhalten – besonders in Anbetracht der Zahlen, die in der Werbung genannt werden. Einige Bausparkassen versprechen Fördervorteile von mehr als 1.000 Euro pro Jahr. Allerdings verkörpern derart hohe Zuschüsse eher die große Ausnahme. In den meisten Fällen sind die Zuschüsse längst nicht so hoch bemessen.
Derart hohe Zuschüsse können nur erlangt werden, indem man alle in den Beispielrechnungen berücksichtigen Voraussetzungen erfüllt. In solchen Rechnungen wird beispielsweise gerne die Riesterförderung berücksichtigt, die jedoch längst nicht jeder Interessent haben möchte oder kann. Außerdem ist die maximale Riesterförderung nur erhältlich, wenn man Kinder hat. Wer keinen Riestervertrag abschließen möchte, muss sich mit einer deutlich niedrigeren Förderung abfinden. Sollte man aufgrund des Einkommens nicht zum Erhalt der Wohnungsbauprämie berechtigt sein, fließt unter Umständen gar keine Förderung.

Das soll jedoch nicht bedeuten, dass das Bausparen nicht sinnvoll wäre - allerdings sollte man sich nicht von der Werbung täuschen lassen. Unter Umständen fällt die Förderung deutlich geringer aus, sodass es sich zu überlegen gilt, ob der Abschluss eines Bausparvertrags überhaupt zum eigenen Anlage- und Vorsorgekonzept passt.
Reizvoll ist der Abschluss übrigens weniger wegen der Fördermöglichkeiten sondern vielmehr aufgrund der guten Zinssituation. Weil die Hypothekenzinsen derzeit so niedrig bemessen sind, können sich Bausparer sehr attraktive Konditionen für ein späteres Bauspardarlehen sichern. Allerdings sollte dann auch beabsichtigt werden, das Darlehen später tatsächlich in Anspruch zu nehmen.

Posted by Jochen on 09/27 at 09:38 AM
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Sonntag, September 25, 2011

Banken in Österreich gestatten Umwandlung von Franken-Krediten

Seit Jahren erfreuen sich Fremdwährungskredite einer steigenden Beliebtheit: Besonders Kredite aus der Schweiz bzw. die auf Schweizer Franken lauten, sind bei privaten Kreditnehmern gefragt. Als einer der Hauptgründe für diesen Trend sind die relativ niedrigen Zinssätze zu nennen, die in der Schweiz gelten.

Allerdings bereuen es jedoch zunehmend mehr Kreditnehmer, sich für diese Variante entschieden haben. Dies liegt an der Währungsentwicklung des Schweizer Franken gegenüber dem Euro: Der Franken konnte deutlich aufwerten, wodurch sich die Kredite verteuert haben. Nicht nur die Kreditraten sondern auch die Restschuldbeträge steigen – so mancher Kreditnehmer blickt derzeit auf eine höhere Restschuld als zum Zeitpunkt der Kreditaufnahme. Vor allem in Österreich gibt es viele Personen, die betroffen sind. Laut einem Bericht des Handelsblattes lauten in Österreich rund ein Viertel aller vergebenen Kredite auf Schweizer Franken.
Weil so viele Kreditnehmer von dieser Problematik betroffen sind, gehen die österreichischen Banken dazu über, eine Kreditwandlung einzuführen. Darunter ist zu verstehen, dass Kreditnehmer ihre Franken-Kredite in Euro-Kredite umschreiben lassen können. Mit dieser vergleichsweise simplen Maßnahme ist es möglich, das Währungsrisiko auszuschalten und somit wirkliche Planungssicherheit zu erlangen. Während einige Banken diese Möglichkeit lediglich auf Nachfrage anbieten, setzen andere Institute sogar auf gezielte Kundenaktionen.
Die Umschreibung dürfte für die betroffenen Kreditnehmer jedoch nur bedingt von Interesse sein. Zwar bietet die Umwandlung vom Franken-Kredit zum Euro-Kredit die Möglichkeit, weitere Verteuerungen zu verhindern. Gleichzeitig wird aber auch die Chance vergeben, von einem möglicherweise sinkenden Schweizer Franken zu profitieren. Dementsprechend sollte jeder Kreditnehmer genau abwägen, ob eine Umwandlung für ihn überhaupt sinnvoll ist.

Posted by Jochen on 09/25 at 03:14 PM
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Samstag, September 24, 2011

Kauf von Ferienimmobilien gut überlegen

Anleger haben es derzeit nicht leicht: Sparguthaben werden unzureichend verzinst, an den Börsen geht es äußerst turbulent zu und dann droht auch noch eine Inflation. Bei einem solchen Umfeld verwundert es nicht, dass wieder vermehrt auf Immobilien gesetzt wird. Doch leider gestaltet es sich immer schwieriger, mit typischen Anlegeobjekten, wie beispielsweise der Eigentumswohnung, noch gute Renditen einzufahren. Deswegen sehen sich zunehmend mehr private Investoren in anderen Immobilienbereichen um.

Als Folge dieser Entwicklung erlebt die Ferienimmobilie eine regelrechte Auferstehung. Wie der Wirtschaftspresse zu entnehmen ist, erfreuen sich Ferienhäuser und Ferienwohnungen wieder einer steigenden Beliebtheit. Dies trifft besonders für Objekte zu, die sich auf deutschem Boden befinden. Die als Urlaubsziele beliebten Nord- und Ostseeregion erfahren einen deutlichen Aufschwung auf ihren Immobilienmärkten. Ob die Immobilienkäufer profitieren, ist jedoch eine andere Frage. Viele private Investoren unterschätzen das Risiko einer solchen Anlage - Ferienobjekte sind nämlich längst nicht so lukrativ, wie häufig angenommen wird. Dies ist schon allein von der Tatsache abzuleiten, dass die meisten Käufer in den ersten Jahren Verluste einfahren.
Allerdings gibt es viele Käufer, die sich über diese Verluste gar nicht ärgern. Der Grund ist simpel: Die Verluste können steuerlich geltend gemacht werden. Jedoch sollte eine Anlage niemals aus steuerlichen Gründen getätigt werden – zumal die Verluste fast immer an echte Mittelabflüsse gekoppelt sind. Die Käufer verlieren jedes Jahr Geld, sodass bei zahlreichen Objekten hinterfragt werden muss, ob es sich tatsächlich um Investments und nicht um Verlustbringer handelt.

Wer mit dem Gedanken spielt, eine Ferienimmobilie zu kaufen, sollte daher genau kalkulieren. Ratsam ist es, sich dabei nicht nur von einem Steuerexperten sondern auch von einem Anlageexperten beraten zu lassen. Die steuerliche Komponente sollte nämlich niemals das Hauptargument für ein Investment sein.

Posted by Jochen on 09/24 at 03:29 PM
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Donnerstag, September 22, 2011

Vollfinanzierung: Deutsche Baufinanzierer sind großzügig

Beim Thema Baufinanzierung kommt immer wieder die Frage auf, bis zu welcher Höhe ein Immobiliendarlehen aufgenommen werden kann. Nicht selten bekommt man zu hören, dass die Banken bis zu 80 Prozent des Gebäudewerts finanzieren und der restliche Betrag aus eigenen Mitteln bestritten werden muss. Allerdings handelt es sich hierbei um eine überholte Aussage. Mittlerweile gibt es viele Baufinanzierer, die sogenannte Vollfinanzierungen anbieten. Damit ist gemeint, dass nahezu ohne Eigenkapital finanziert werden kann, weil die Bank nämlich ein Darlehen bis in Höhe des gesamten Kaufpreises anbietet.

Es gibt jedoch Interessenten, denen dies nicht genug ist. So manch potentieller Darlehensnehmer würde sich darüber freuen, wenn auch die Nebenkosten finanziert werden könnten. Doch hier ist meistens Schluss: Die meisten Banken finanzieren maximal den Kaufpreis. Die Nebenkosten, die sich je nach Vorhaben aus ca. fünf bis zehn Prozent des Kaufpreises belaufen, müssen aus eigener Tasche getragen werden. Wer sich darüber ärgert, dass die Banken auf diese Weise verfahren, sollte sich einmal im Ausland umsehen. Eines der besten Beispiele ist Norwegen: Dort wurde bereits im vergangenen Jahr beschlossen, dass Banken bis maximal 85 Prozent des Kaufpreises engagiert sein dürfen – die restlichen 15 Prozent sowie Nebenkosten müssen die Käufer selbst aufwenden. Auf diese Weise möchte man eine Überhitzung des Immobilienmarktes vermeiden und gleichzeitig die Finanzmärkte stabilisieren.
Dass eine solche Grenze in Deutschland eingeführt wird, gilt als äußerst unwahrscheinlich. In Anbetracht der Nachteile, die eine Vollfinanzierung mit sich bringt, wäre dies aber manchmal gar nicht so schlecht. Vollfinanzierungen gelten als vergleichsweise riskant – und das nicht nur für die Bank, sondern auch für den Darlehensnehmer. Aufgrund des hohen Darlehensbetrags muss besonders viel Zeit für die Tilgung aufgewendet werden. Mit einer hohen Tilgung könnte man dies verhindern. Doch gerade bei Vollfinanzierungen tun sich die Darlehensnehmer oft schwer damit, größere Tilgungsbeträge aufzuwenden.

Posted by Jochen on 09/22 at 09:36 AM
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Dienstag, September 20, 2011

Bei günstigen Traumhäusern nicht übereilt zuschlagen

Die Immobilienmärkte in Deutschland haben innerhalb der letzten 10 bis 15 Jahre einen starken Wandel durchlaufen. Vor allem der Wohnimmobilienmarkt hat sich deutlich verändert. Während die Immobilienpreise früher als relativ ausgeglichen galten, sind heutzutage deutliche Preisverschiebungen festzustellen. Das Preisgefüge hat sich maßgeblich verändert, was wiederum am Arbeitsmarkt liegt. Zunehmend mehr Jobs sind in den Großstädten zu finden. Es hat eine Landflucht eingesetzt, die letztlich dazu führt, dass die Immobilienpreise in den Großstädten anziehen, während sie in ländlichen Regionen einbrechen.

Dieser Entwicklung ist es zu verdanken, dass es mittlerweile möglich ist, traumhafte Häuser in ländlicher Lage zu absoluten Schnäppchenpreisen zu erwerben. Die Nachfrage ist äußerst gering, sodass Kaufinteressenten eine gute Verhandlungsposition einnehmen. So manche Landvilla, deren Herstellungskosten die Millionengrenze überschreiten, ist nun zu einem deutlich niedrigeren Betrag erhältlich und somit für zahlreiche Haushalte erschwinglich.

Derartige Objekte sind jedoch nur bedingt als Schnäppchen zu betrachten. Gleich mehrere Gründe sprechen dafür, sich den Kauf gut zu überlegen und auf keinen Fall voreilig zu handeln. Es fängt mit der eigentlichen Lage an. Je nach Arbeitsplatz müssen große Entfernungen überbrückt werden – und das womöglich noch das restliche Arbeitsleben lang. Hinzu kommt die schwere Veräußerbarkeit. Sollte man einmal umziehen und dann das Objekt verkaufen wollen, dauert es womöglich Jahre, bis man einen Käufer gefunden hat.
Außerdem sollte an die Modernisierungskosten gedacht werden. Je größer ein Gebäude ist, desto höher fallen die Kosten aus, die aus Modernisierungsarbeiten hervorgehen. Sollte das Gebäude schon ein wenig älter sein, ist es um die Energieeffizienz häufig nicht sehr gut bestellt. Es drohen Kosten, die nicht zu unterschätzen sind.

Posted by Jochen on 09/20 at 09:13 AM
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Sonntag, September 18, 2011

Forwarddarlehen-Rauswurf besser nicht provozieren

Die meisten Immobilieneigentümer müssen ein bis zwei Anschlussfinanzierungen vornehmen, damit sie endlich schuldenfrei sind. Weil die Hypothekenzinsen in den vergangenen Jahren besonders attraktiv gewesen sind, haben viele Darlehensnehmer die Chance genutzt, und sich per Forwarddarlehen einen niedrigen Darlehenszins für die spätere Anschlussfinanzierung gesichert.

Allerdings haben die Hypothekenzinsen in den letzten Wochen stark nachgelassen und sind so günstig wie schon seit ungefähr 50 Jahren nicht mehr. Weil die gegenwärtigen Hypothekenzinsen so günstig sind, bereut es inzwischen so mancher Eigentümer, ein Forwarddarlehen abgeschlossen zu haben. Deshalb wundert es sich auch nicht, dass sich einige Personen die Frage stellen, wie sie aus den Verträgen wieder herauskommen.

Ein simpler Ausstieg durch Nichtabnahme des Darlehens ist leider nicht möglich. Es wurde ein Darlehensvertrag geschlossen, den es einzuhalten gilt. Aus diesem Grund schlagen einige Personen eine andere Gangart ein: Sie provozieren einen Forwarddarlehen-Rauswurf. Gemeint ist eine Vertragskündigung durch die Bank. Vor der Auszahlung wird nämlich noch einmal überprüft, wie es um die Bonität des Antragsstellers bestellt ist. Sollte sich herausstellen, dass es um die Einkommenssituation oder die Schufa-Auskunft schlecht bestellt ist, sehen viele Banken von einer Darlehensauszahlung ab.
Allerdings ist es nicht ratsam, aus diesem Grund die eigene Schufa-Auskunft zu ruinieren. Schließlich wären dann andere Finanzprodukte ebenfalls nicht mehr zugänglich. Ganz egal ob Bankkonto, Handyvertrag oder Ratenkredit: Überall gäbe es Ablehnungen.
Außerdem ist nicht sicher, dass man aus dem Darlehensvertrag so einfach herauskommt. Je nach Darlehensvertrag könnte trotzdem eine Vorfälligkeitsentschädigung fällig werden – da ist es besser, man geht kein Risiko ein.

Posted by Jochen on 09/18 at 10:10 PM
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Dienstag, September 13, 2011

Existenzgründer müssen sich mit der Baufinanzierung gedulden

Die augenblicklich sehr niedrigen Hypothekenzinsen üben auf zahlreiche Interessenten großen Reiz aus. So manche Familie, die ursprünglich noch ein paar Jahre lang sparen wollte, denkt aufgrund der günstigen Zinssituation darüber nach, den Immobilienerwerb vorzuziehen. Zwar ist es immer gut, wenn möglichst viel Eigenkapital eingesetzt werden kann, doch sollten die Zinssätze wieder anziehen, könnte man es bereuen, nicht gekauft oder gebaut zu haben.

Mit Sicherheit wird es den einen oder anderen Existenzgründer geben, der die augenblickliche Situation am Zinsmarkt nutzen möchte. Doch gerade Existenzgründer haben es schwer, denn bei ihnen zeigen sich die Banken sehr zurückhaltend. Im Allgemeinen gilt, dass Selbstständige und Freiberufler erst dann ein Immobiliendarlehen aufnehmen können, wenn sie seit mindestens drei Jahren im Geschäft tätig sind.
Es gibt Selbständige, die sich über diese Regelung sehr ärgern. Allerdings haben die Banken ihre Gründe. Das Problem besteht im Wesentlichen darin, dass kürzere Zeiträume keinen guten Einblick in die geschäftliche Tätigkeit erlauben – erst wenn drei Jahresabschlüsse vorliegen, kann einigermaßen sicher gesagt werden, wie es um das Einkommen des Selbständigen bestellt ist. Einige Banken setzen sogar Durchschnittswerte an. Sollte jemand erst seit drei Jahren selbständig sein und beispielsweise im ersten Jahre keinen Gewinn erzielt haben, so kann dies den Erhalt einer Finanzierungszusage gefährden. Besonders Direktbanken kalkulieren oftmals auf Basis derartiger Modelle. Aus diesem Grund sind Selbständige, die ein Immobiliendarlehen aufnehmen möchten, gut damit beraten, sich vor allem auf Verhandlungen mit der Hausbank zu konzentrieren – allerdings wird auch die Hausbank darauf bestehen, dass die selbständige Tätigkeit seit mindestens drei Jahren ausgeübt wird.

Posted by Jochen on 09/13 at 03:39 PM
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Sonntag, September 11, 2011

Bei den Baukosten immer einen Puffer einplanen

Im Vergleich zu Immobilienkäufern haben es Bauherren deutlich schwieriger. Dies hat nicht nur mit der langen Bauzeit und dem damit verbundenen Stress zu tun, sondern auch mit der Tatsache, dass die Baukosten oft deutlich höher ausfallen als im Vorfeld veranschlagt. Eine solche Entwicklung ist immer sehr ärgerlich, denn im Regelfall führt sie zu einer Nachfinanzierung – und Nachfinanzierungen gelten als ungemein teuer.

Die Häufigkeit derartiger Fälle darf nicht unterschätzt werden. Die Gründe, weshalb die Baukosten am Ende höher ausfallen, können sehr verschieden sein. In den meisten Fällen ist es allerdings so, dass sich die Planer schlichtweg verkalkulieren. So können zum Beispiel die Preise für Baumaterialien in der Zwischenzeit ansteigen oder aufgrund einer schlechten Verfügbarkeit muss auf andere Materialien zurückgegriffen werden. Es kommt aber auch immer wieder vor, dass Bauherren während der Bauphase ihre Pläne ändern und dadurch die Kosten ansteigen.

In den meisten Fällen sind Baufinanzierungen sehr scharf kalkuliert, weshalb bereits kleinere Anstiege zu einer finanziellen Lücke führen können. Um sich hiergegen abzusichern, empfiehlt sich die Einplanung eines Puffers. Wie hoch solch ein Puffer bemessen sein sollte, hängt von den gesamten Baukosten und der Bauweise ab. Im Allgemeinen wird dazu geraten, einen Puffer von ca. 10.000 bis 30.000 Euro einzuplanen.

Übrigens sollte man auch beim der Errichtung von Fertighäusern nicht zu spitz kalkulieren. Selbst wenn mit dem Hersteller ein Festpreis vereinbart wurde, können die Gesamtkosten am Ende höher liegen. So kommt es zum Beispiel häufiger vor, dass sich Bauherren beim Innenausbau für eine höherwertigere Ausstattung entscheiden und dadurch die Kosten steigen.

Posted by Jochen on 09/11 at 11:36 AM
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