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Immobilien
Samstag, August 20, 2011
Wer jetzt bauen will, braucht keinen Wohnriester
Die meisten Privatpersonen, die ihren Traum vom Eigenheim erfüllen möchten, kennen sich mit Finanzprodukten nur wenig aus. Dementsprechend sie den Bank- und Finanzierungsberatern mehr oder weniger ausgeliefert. Je nach Berater kann es vorkommen, dass zur Realisierung des Vorhabens auf Finanzprodukte gesetzt wird, die nur über eine eingeschränkte Eignung verfügen.
Eines der größten Probleme im Finanzvertrieb ist die starke Kopplung an Provisionen. Oftmals geht es den Kreditvermittlern gar nicht darum, die optimale Lösung für den Kunden zu finden – so manchem geht es vorrangig darum, eine möglichst hohe Provision zu verdienen. Deshalb ist es auch gar nicht so verwunderlich, dass einige Berater nicht nur ein Finanzprodukt, sondern gleich mehrere Produkte vermitteln. So kann es durchaus vorkommen, dass Immobiliendarlehen vermittelt werden und es obendrauf noch einen Riester-Vertrag gibt. Die Riester-Förderung kann zum Beispiel an einen Bausparvertrag gekoppelt sein und soll später eine günstige Anschlussfinanzierung versprechen. Einige Kunden sind offen für diese Empfehlung und entscheiden sich am Ende für derartige Lösungen. Allerdings hält sich der Nutzen entsprechender Finanzprodukte meist sehr stark in Grenzen. Wenn im Vorfeld keine Finanzlösungen abgeschlossen wurden, die bei der Immobilienfinanzierung von Nutzen sind, macht ein verspäteter Abschluss kaum noch Sinn. Dies gilt besonders für Versicherungs- und Bausparlösungen. Käufer und Bauherren sind meist am besten damit beraten, ein klassisches Hypothekendarlehen aufzunehmen und gleichzeitig auf eine möglichste hohe Tilgung zu setzen.
Wer an einer Riester-Förderung interessiert ist, kann immer noch einen separaten Vertrag abschließen, der beispielsweise einzig und allein der Altersvorsorge dient – so lässt sich die Förderung einstreichen, ohne die Immobilienfinanzierung zu verkomplizieren.
Posted by Jochen on 08/20 at 10:53 AM
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Donnerstag, August 18, 2011
Grundsteuertricks können die Finanzierung erschweren
Beim Erwerb einer Immobilie fallen stattliche Nebenkosten an. Nicht nur Notar und Amtsgericht lassen sich ihre erbrachten Leistungen gut bezahlen – auch die Bundesländer halten die Hand auf. Mittlerweile haben fast alle Bundesländer ihre Steuersätze für die Grunderwerbsteuer erhöht oder konkrete Erhöhungen angekündigt. Für Käufer und Bauherren bedeutet dies, ordentlich in die Tasche greifen zu müssen. Im Regelfall müssen mehrere tausend Euro an Grundsteuer abgeführt werden.
Zur Senkung der Steuerlast wird immer häufiger auf sogenannte Grundsteuertricks zurückgegriffen. Hierbei handelt es sich um vergleichsweise einfache, aber durchaus wirkungsvolle Tricks, die zur Senkung der Steuerlast beitragen. Einer der am meisten verbreiteten Tricks besteht darin, den Objektwert zu verringern. Dies ist möglich, indem das Inventar vom Gebäudewert abgezogen wird. Küchen, Markisen, Wandschränke etc. können abgezogen werden. Damit die Anwendung zulässig ist, führt man Gebäude- und Inventarwert bewusst einzeln im Kaufvertrag auf.
Allerdings bringt die Anwendung entsprechender Tricks nicht nur Vorteile mit sich. Besonders in Verbindung mit der Finanzierung kann es zu gewissen Schwierigkeiten kommen. Die meisten Banken (dies gilt vor allem für Direktbanken) finanzieren ausschließlich Immobilien, jedoch nicht das Inventar. Dementsprechend kann es passieren, dass die Bank weniger Geld gibt. Der Käufer oder Bauherr muss dann mehr Eigenmittel aufwenden, um das Inventar zu erstehen.
Sofern der Betrag, welchen die Bank zur Verfügung stellt, nicht gekürzt wird, verschlechtert sich die Beleihung. Der Darlehensbetrag bleibt nämlich gleich groß, der Grundsteuertrick sorgt jedoch für eine Reduzierung des Objektswerts. Dadurch vergrößert sich die Beleihung, was dazu führen kann, dass sich der Darlehenszins verschlechtert oder die Finanzierung plötzlich nicht mehr darstellbar ist.
Aufgrund dieser Risiken sollten Bauherren und Käufer immer erst mit ihrem Bank- oder Finanzierungspartner sprechen. Es gilt zu prüfen, ob es sich lohnt, entsprechende Tricks anzuwenden, um die Grundsteuer zu verringern. Manchmal lockt eine Ersparnis, manchmal ist es sinnvoller, von der Anwendung abzusehen.
Posted by Jochen on 08/18 at 11:49 AM
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Dienstag, August 16, 2011
Auch Versicherer bieten Baufinanzierungen an
Die Zinsunterschiede, die zwischen den Baufinanzierungsangeboten einzelner Darlehensgeber existieren, sind ungemein groß. Potentielle Darlehensnehmer, die sich Zeit für einen Darlehensvergleich nehmen, können eine satte Zinsersparnis erzielen. Allerdings müssen sie eine möglichst große Anzahl an Darlehensangeboten einholen und vergleichen, was jedoch leichter gesagt als getan ist.
In den meisten Fällen konzentrieren sich Interessenten auf regionale Banken und Direktbanken. Einige Personen gehen noch einen Schritt weiter und ziehen auch Bausparkassen in die Finanzierungssuche ein. Dass auch Versicherungsgesellschaften kontaktiert werden, kommt vergleichsweise selten vor – die meisten Bauherren und Käufer wissen gar nicht, dass auch Versicherer in diesem Geschäft tätig sind. Dabei kann es sehr empfehlenswert sein, ein Immobiliendarlehen bei einem Versicherungsunternehmen aufzunehmen. Denn gerade was die Darlehenskonditionen angeht, sind die Versicherungsdarlehen oft sehr attraktiv. Die meisten Assekuranzen, die Immobiliendarlehen anbieten, warten mit guten Konditionen und daher auch mit niedrigen Zinssätzen auf.
Allerdings muss ergänzt werden, dass entsprechende Darlehen vergleichsweise schwer zugänglich sind. Die Versicherer arbeiten äußerst sicherheitsorientiert, weshalb die Darlehensnehmer sehr genau ausgewählt werden. In erster Linie möchten sie sich an Finanzierungen mit niedrigen Beleihungsausläufen beteiligen. Für die Darlehensnehmer bedeutet dies, relativ viel Eigenkapital einsetzen zu müssen.
Für den typischen Bauherrn bietet sich daher nur selten eine Chance, sein Vorhaben mithilfe eines Versicherers zu finanzieren. Am ehesten sind die Darlehen der Versicherer für Anschlussfinanzierer interessant. Weil sie bereits einen Teil ihrer Darlehensschuld getilgt haben, ist die Beleihung nicht mehr so hoch bemessen. Dementsprechend gestaltet es sich vergleichsweise leicht, eine Finanzierungszusage zu erhalten. Allerdings bedeutet dies nicht, dass sich Anschlussfinanzierer ausschließlich im Versicherungsbereich umsehen sollten.
Posted by Jochen on 08/16 at 08:41 AM
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Sonntag, August 14, 2011
Zinsrückgang für günstige Anschlussfinanzierung nutzen
Die große Mehrheit der Bauherren und Immobilienkäufer setzt bei der Finanzierung auf Darlehen mit Zinsbindung. Für die meisten Darlehensnehmer bedeutet dies, später eine Anschlussfinanzierung vornehmen zu müssen: Zinsbindungen von zehn oder 15 Jahren reichen nur in den wenigsten Fällen, um Immobiliendarlehen vollständig zu tilgen.
Anschlussfinanzieren bieten sowohl Chancen als auch Risiken – wie es um eine Anschlussfinanzierung im Einzelfall bestellt ist, hängt ganz davon ab, wie sich der Zinsmarkt seit Aufnahme des bestehenden Darlehens entwickelt hat. Sollten die Zinsmärkte gestiegen sein, geht von der Anschlussfinanzierung eine große Gefahr aus: Es könnte passieren, dass sich die Finanzierungskosten erhöhen und die Haushaltskasse dadurch spürbar belastet wird. In solchen Fällen ist es immer gut, wenn bereits ein nennenswerter Teil der Restschuld abgetragen wurde. Liegen die Marktzinsen unterhalb der bisherigen Darlehenskonditionen, bieten Anschlussfinanzierungen eine große Chance: Die Darlehensrate kann entweder verringert werden – oder man erhöht im Gegenzug die Tilgung. Dies würde bedeuten, die Haushaltskasse entlasten oder das Darlehen früher als bislang angenommen zurückzahlen zu können.
Augenblicklich befinden sich die Hypothekenzinsen auf einem äußerst niedrigen Stand. Innerhalb weniger Wochen sind die Zinssätze regelrecht eingebrochen und befinden sich nur noch geringfügig über den niedrigen Rekordzinsen des vergangenen Jahres. Wer in den kommenden Monaten oder Jahren eine Anschlussfinanzierung vornehmen muss, sollte deshalb ernsthaft in Erwägung ziehen, sich das aktuelle Zinsniveau zu sichern. Wer sein bestehendes Darlehen in den nächsten Monaten abzulösen hat, kann eine klassische Konditionsreservierung vornehmen. Liegt der Ablösungstermin weiter in der Zukunft, setzt man am besten auf ein Forwarddarlehen. Immerhin erlauben es Forwarddarlehen, die Zinskonditionen für mehrere Jahre im Voraus zu sichern.
Posted by Jochen on 08/14 at 11:50 AM
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Samstag, August 13, 2011
Bei niedrigem Einkommen wird oft auf die Hausratversicherung verzichtet
Immer wieder hört man von Einzelpersonen und Familien, die aufgrund verschiedenster Schadensfälle von heute auf morgen ohne Hab und Gut dastehen. Derartige Fälle sind vor allem in der Lokalpresse zu finden. Dort wird auch sehr häufig darauf hingewiesen, dass die Betroffenen oftmals vor dem großen Problem stehen, dass sie nicht versichert sind und somit Schwierigkeiten damit haben, grundlegende Sachen wie Kleidung, Möbel und Küchenutensilien anzuschaffen.
Bei genauerem Hinsehen fällt auf, dass vor allem einkommensschwache Familien immer häufiger von diesem Problem betroffen sind. Die Ursache für das Fehlen eines Versicherungsschutzes ist beim Einkommen zu finden. Viele Haushalte, die sich mit einem niedrigen Einkommen zurechtfinden müssen, wollen ihre finanzielle Belastung so gering wie möglich halten und sehen deshalb vom Abschluss einer Hausratversicherung ab. Dabei sind es gerade diese Haushalte, die vom Versicherungsschutz am meisten profitieren könnten. Sollte es zum Schadensfall kommen und Hausrat neu angeschafft werden müssen, ist die Hausratversicherung eine immens große Hilfe. Oft ist es nur wegen des Versicherungsschutzes möglich, derartige Anschaffungen zu tätigen – ansonsten würde das erforderliche Geld fehlen.
Bei Haushalten, die über ein höheres Einkommen verfügen, sieht die Situation anders aus: Familien mit besserem Einkommen hätten es im Schadensfall leichter und könnten die eine oder andere Anschaffung auch ohne Versicherungsschutz tätigen. Allerdings sind diese Haushalte in vielen Fällen versichert.
Allen Personen, die sich mit einem niedrigen Einkommen zurechtfinden müssen, kann nur dazu geraten werden, über den Abschluss einer Hausratversicherung nachzudenken. Der Nutzen ist groß – und in Verbindung mit einem Versicherungsvergleich lässt sich garantiert eine günstige Police finden.
Posted by Jochen on 08/13 at 06:58 PM
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Donnerstag, August 11, 2011
Baugeld ist wieder günstiger geworden
Im Sommer des vergangenen Jahres befanden sich die Baugeldzinsen noch auf einem Rekordtief. Allerdings haben sie seit daher ein ganzes Stück angezogen. Viele Bauherren und Käufer haben sich darüber geärgert, dass es zu dieser Zinsentwicklung gekommen ist und sie deshalb nicht (mehr) zu absoluten Niedrigzinsen finanzieren konnten.
Zahlreiche Experten hatten in den vergangenen Monaten vor einem Anhalten des Zinsanstiegs gewarnt. Potentiellen Darlehensnehmern wurde dazu geraten, so schnell wie möglich zu handeln bzw. die Finanzierung nicht auf die lange Bank zu schieben – denn je länger sie warten würden, umso teurer würde die Finanzierung voraussichtlich ausfallen. Doch nun sieht die Situation vollkommen anders aus. Die Turbulenzen, die sich zuletzt an den Finanzmärkten abgespielt haben, sind an den Zinsmärkten nicht spurlos vorübergegangen. Die Unsicherheit der Anleger hinsichtlich Euro und US-Dollar haben zu einem deutlichen Zinsrückgang geführt. Zwar hat die EZB angekündigt, den Leitzins nicht senken zu wollen, aber dennoch kam es zum Rückgang der Hypothekenzinsen.
Für angehende Bauherren und Immobilienkäufer sind dies hervorragende Nachrichten. Wer in den kommenden Wochen oder Monaten ein Immobiliendarlehen aufnehmen muss, sollte die Chance nutzen und sich das aktuelle Zinsniveau sichern. Immerhin ist der Zinsrückgang sehr deutlich ausgefallen: Die DGZF-Pfandbriefkurve für zehnjährige Zinsbindungen ist seit Ende April bis zum gegenwärtigen Zeitpunkt um mehr als 0,8 Prozent gefallen. Selbst wenn der Zinsrückgang nun beendet sein sollte, sind damit schon fast wieder die Rekordzinsen des Vorjahres erreicht – viel günstiger lassen sich Immobilien nicht finanzieren.
Posted by Jochen on 08/11 at 01:36 PM
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Dienstag, August 09, 2011
Tipp für Bauherren: Tilgungsbeginn korrekt berücksichtigen
Das Wohnen zur Miete bringt gegenüber dem Besitz eines Eigenheims nur einen Vorteil mit sich. Gemeint ist die Tatsache, jederzeit flexibel zu sein - ansonsten war es das aber auch schon. Wer im Eigenheim lebt, ist vor allem aus finanzieller Sicht besser dran. Dies trifft sogar dann zu, wenn nur wenig Eigenkapital vorhanden ist und man daher auf eine umfassende Finanzierung angewiesen ist. Schließlich lässt sich die Finanzierung in den meisten Fällen so gestalten, dass die Darlehensrate nur unwesentlich höher als die vorherigen Mietzahlungen ausfällt.
Sofern die Finanzierung richtig gestaltet wird, ändert sich durch den Eigenheimerwerb aus finanzieller Sicht nichts. Die monatliche Finanzbelastung bleibt wie gehabt – es besteht lediglich ein Unterschied dahingehend, dass man eines Tages schuldenfrei ist und im abbezahlten Eigenheim lebt. Allerdings gestaltet es sich nicht immer leicht, einen glatten finanziellen Übergang zu schaffen. Immobilienkäufer haben es vergleichsweise leicht: Im Regelfall erfolgt der Übergang nahtlos. In einen Monat zahlen sie noch Miete, im nächsten Monat entfallen die Mietzahlungen und die erste Darlehensrate wird fällig. Anders sieht es bei Bauherren aus: Hier ist es so, dass eine finanzielle Doppelbelastung entstehen kann. Im Grunde sollte es für jeden Haushalt möglich sein, diese Belastung zu schultern – allerdings muss man entsprechend vorbereitet sein. In den meisten Fällen lässt sich die Doppelbelastung nicht vermeiden, was schlichtweg auf die lange Bauzeit zurückzuführen ist.
Nach Baubeginn wohnen die meisten Bauherren immer noch zur Miete, gleichzeitig werden aber schon Zinszahlungen fällig. Zwar fällt die volle Darlehensrate erst an, nachdem das Darlehen vollständig ausgezahlt wurde, jedoch können die Zinszahlungen schon viel früher entstehen. Üblicherweise entstehen sie, sobald der erste Darlehensteil abgerufen wurde. Die Zinsbelastung ist dann noch überschaubar. Doch je weiter das Bauvorhaben voranschreitet, desto größer werden die abgerufenen Beträge, was zu einem Anstieg der monatlichen Zusatzbelastung führt. Folglich sollte im Vorfeld genau berechnet werden, welche Zusatzkosten entstehen, um rechtzeitig einen finanziellen Puffer zu schaffen.
Posted by Jochen on 08/09 at 07:03 AM
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Sonntag, August 07, 2011
Außendämmung mit Nebenwirkungen
Die energetische Sanierung liegt stark im Trend. Immer mehr Immobilieneigentümer ärgern sich über hohe Energiekosten und treffen deshalb die Entscheidung, ihre Objekte energetisch zu sanieren. Im Rahmen der Sanierung werden verschiedene Maßnahmen ergriffen, beispielsweise der Einbau einer neuen Heizungsanlage, das Dämmen des Dachs und das Dämmen der Außenwände.
Letztere Maßnahme scheint ein gewisses Problem mit sich zu bringen – zumindest wenn auf das mittlerweile sehr verbreitete Wärmedämmverbundsystem gesetzt wird. Hierbei werden Dämmplatten an der Außenwand angebracht und anschließend verputzt. Die eigentliche Dämmwirkung ist zwar hervorragend, jedoch kann es passieren, dass die gedämmten Außenwände schon bald ihre Farbe verändern und unangenehm grün werden. Zunehmend mehr Hauseigentümer scheinen mit diesem Problem zu kämpfen. Ein Bericht, der im Juli bei Focus Online veröffentlicht wurde, beantwortet die Frage nach der Herkunft des Problems. Die grünen Flecken oder Streifen sind nichts anderes als Algen, die sich an den Außenwänden ansiedeln und dort prächtig gedeihen. Besonders Wände mit Nord- und Ostlage, die sich im Tagesverlauf nicht ganz so sehr aufwärmen, ziehen die Algen regelrecht an.
Algenplagen dieser Art stellen ein ernst zu nehmendes Problem dar. Zum einen sehen die grünen Flächen nicht gerade schön aus. Zum anderen kann der Zerfall der Fassade maßgeblich beschleunigt werden. Dementsprechend empfiehlt es sich, die Algen zu entfernen. Jedoch scheint dies leichter gesagt als getan zu sein: Die Algensorte ist nämlich sehr widerstandsfähig und lässt sich nicht so leicht vertreiben. Zwar kann der Dampfstrahler helfen, doch meist dauert es nicht lange, bis die Alge wieder da ist. Eine wirkliche Lösung, die der Algenplage ein Ende bereitet, scheint bislang nicht gefunden zu sein.
Posted by Jochen on 08/07 at 06:50 PM
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Samstag, August 06, 2011
Fremdwährungsdarlehen werden zu großen Sorgenkindern
Glaubt man einigen Finanz- und Kreditmaklern, ist es eine absolut brillante Entscheidung, bei der Immobilienfinanzierung auf Fremdwährungsdarlehen zu setzen. Vor allem Darlehen, deren Konten in Schweizer Franken geführt werden, seien eine gute Wahl, immerhin ist die Schweiz für ihre niedrigen Zinssätze bekannt.
Bei einer solchen Argumentation wundert es nicht, dass sich immer mehr Bauherren und Käufer für Darlehen begeistern können, die von Schweizer Geldinstituten vergeben werden. Allerdings haben viele Bankkunden, die sich für diese Finanzierungsvariante entschieden haben, derzeit nur wenig Grund zur Freude. Bei der Darlehensaufnahme mag es zwar möglich gewesen sein, von einem schönen Zinsvorteil zu profitieren – allerdings kann er den Währungsanstieg des Schweizer Frankren noch nicht einmal im Ansatz kompensieren. Die Schuldenkrise in den USA und Europa treiben den Schweizer Franken kräftig an: Zunehmend mehr Investoren schichten ihre Gelder um und legen sie in der Schweiz an. Während Euro und US-Dollar kräftig abgewertet haben, wertete der Schweizer Frankren ordentlich auf. Für all diejenigen, die ein Fremdwährungsdarlehen bedienen müssen, ist dies alles andere als erfreulich.
Mittlerweile gibt es viele Darlehensnehmer, die ihre Entscheidung hinsichtlich der Darlehenswahl bitter bereuen. Weil die Darlehenskonten auf Schweizer Franken lauten, haben viele Darlehensnehmer nun höhere Schulden als zu Beginn der Finanzierung. Dies ist aber nicht das einzige Problem: Weil die Raten in Schweizer Frankren entrichtet werden bzw. eine direkte Umrechnung in Euro erfolgt, sind diese viel teurer geworden. Zunehmend mehr Haushalten fällt es schwer, die Darlehensraten noch aufzubringen – womöglich könnte die Währungskrise dem einen oder anderen Darlehensnehmer das Eigenheim kosten.
Posted by Jochen on 08/06 at 01:38 PM
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Donnerstag, August 04, 2011
Immobilienkäufer bevorzugen die Stadt
Die Urbanisierung ist unübersehbar: Schon seit Jahren zieht es die Menschen in die Städte. Während die wirtschaftlich starken Großstädte rasant wachsen, geht es auf dem Land eher gemächlich zu – vor allem die jungen Menschen wandern wegen der besseren Arbeitsmöglichkeiten in die Städte ab.
Diese Entwicklung beeinflusst auch die Immobilienmärkte. Objekte, die sich in ländlichen Regionen befinden, verkaufen sich im Vergleich zu Stadtimmobilien deutlich schlechter. Als Ursache ist das Interesse der Käufer auszumachen. Wie eine erst vor kurzem durchgeführte Studie von Interhyp und Immobilienscout aufzeigt, zieht es der Großteil der Käufer vor, Stadtimmobilien zu bewerben.
Hinsichtlich der Präferenz könnte die Gewichtung kaum ungleichmäßiger sein. Bei Immobilienkäufern, die Wohnobjekte zu Anlagezwecken kaufen möchten, sind ländlich gelegene Immobilien so gut wie gar nicht gefragt. Immerhin zielen 52 Prozent der Befragten darauf ab, Immobilien in Stadtlage zu erwerben. Weitere 40 Prozent bevorzugen Objekte, die sich in Stadtnähe, vorzugsweise im Speckgürtel der jeweiligen Stadt, befinden. Lediglich die restlichen 8 Prozent können es sich vorstellen, ein Objekt in ländlicher Lage zu kaufen.
Bei den Immobilienkäufern, die Objekte zur Eigennutzung erwerben (oder sich vorstellen können, ein Anlageobjekt später selbst zu nutzen), sieht die Situation nahezu gleich aus. Der Anteil derer, die ein Eigenheim auf dem Land erwerben möchten, ist mit 10 Prozent nur unwesentlich größer bemessen. Die meisten Käufer dieser Gruppe setzen auf Objekte, die sich im Speckmantel einer Stadt befinden, denn nur 30 Prozent der Befragten möchten ein Objekt in Stadtlage kaufen.
Experten, die sich mit dem Thema Urbanisierung beschäftigen, gehen nicht davon aus, dass sich dieser Trend so schnell ändern wird. Die Zuwanderung in die Städte wird anhalten, weshalb die Nachfrage nach Stadtimmobilien nicht so schnell nachlassen wird.
Posted by Jochen on 08/04 at 11:08 AM
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Sonntag, Juli 31, 2011
Wie man auf Termine von Zwangsversteigerungen stößt
Das Interesse an Zwangsversteigerungen ist deutlich größer geworden: Früher waren es vor allem Immobilienunternehmen und vermögende Privatpersonen, die Zwangsversteigerungen besuchten. Mittlerweile trifft man auf den Auktionen jedoch immer häufiger auch den Ottonormalverbraucher an, der aus einem vollkommen anderen Grund bietet. Ihm geht es nicht um den Erwerb eines Anlageobjekts - das Ziel besteht darin, möglichst günstig an ein Eigenheim zu gelangen.
Wer ernsthaft in Erwägung zieht, auf diesem Weg ein Eigenheim zu erwerben, muss jedoch erst einmal wissen, welche Objekte in seiner Region überhaupt versteigert werden und wann die Versteigerungen stattfinden. Doch genau hier fangen die Probleme schon an: Viele Interessenten sind vollkommen unerfahren und wissen nicht, wie sie an diese Informationen gelangen. So mancher Interessent setzt bei seiner Recherche auf das Internet. Im Web stößt man auf zahlreiche Webseiten, die sogenannte Zwangsversteigerungskalender anbieten. Diesen Kalendern ist genau zu entnehmen, wann und wo welche Objekte in ausgewählten Regionen versteigert werden. Allerdings gibt es einen Haken: Die Kalender sind in der Regel kostenpflichtig.
Doch es geht auch anders: Wer eine Tageszeitung abonniert hat, sollte sie stets gründlich studieren. Von Zeit zu Zeit veröffentlichen die Amtsgerichte kleine Übersichtslisten, über die man sich informieren kann. Noch besser ist es jedoch, direkt zum Amtsgericht zu gehen: Dort hängen Listen öffentlich aus, denen die Zwangsversteigerungstermine zu entnehmen sind. Der Gang zum Amtsgericht lohnt sich auch deshalb, da Interessenten dort weitere Informationen einholen können. So ist es beispielsweise möglich, die im Vorfeld erstellten Gutachten einzusehen oder sogar Kopien mitzunehmen. Zwar mag der Gang zum Amtsgericht nicht so komfortabel wie die Bestellung eines Kalenders sein, aber dafür ist er kostenlos und kann zu vielen ergänzenden Informationen führen.
Posted by Jochen on 07/31 at 10:57 AM
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Samstag, Juli 30, 2011
Immobilienverkauf kann auch ohne Makler gelingen
Vor wenigen Tagen wurde in einem namhaften Finanzmagazin ein Beitrag zum Thema Immobilienverkauf veröffentlicht. Der Redakteur vertritt in seinem Beitrag eine sehr deutliche Meinung: Beim Immobilienverkauf sollten private Eigentümer nichts anbrennen lassen und auf jeden Fall einen Immobilienmakler einschalten. Es werden gleich mehrere Gründe angeführt, weshalb dies eine vernünftige Verfahrensweise ist. So wird unter anderem die These aufgestellt, den meisten Eigentümern fehle das erforderliche Verhandlungsgeschick - ebenso wie ein guter Zugang zum Immobilienmarkt. Im Beitrag wird außerdem dazu geraten, jeweils nur einen Makler einzuschalten und diesen am besten exklusiv zu beauftragen. Das Argument des Autors: Würde man mehrere Makler mit dem Objektverkauf beauftragen, bliebe der Erfolg aus. Jeder Makler müssten befürchten, dass ihnen ein Mitbewerber zuvorkommt, weshalb er gar nicht erst richtig tätig wird.
Bei den Lesern kam der Beitrag jedoch nicht besonders gut an. Weil die Veröffentlichung auch online erfolgte, haben zahlreiche Personen die Möglichkeit genutzt, online einen Kommentar zu hinterlassen. Viele Eigentümer unterstellen dem Redakteur, lediglich PR für Immobilienmakler machen zu wollen. Mehrere Personen raten von der Einschaltung eines Maklers ab, weil sie schlechte Erfahrungen gemacht haben. So meint beispielsweise ein Leser, dass seine Makler immer nur versucht hätten, die Verkaufspreise zu drücken, um somit schnelle Abschlüsse erwirken zu können.
Derart gegenläufige Meinungen machen es Immobilieneigentümern nicht unbedingt leichter, wenn sie einen Verkauf anstreben. Generell kann jedoch dazu geraten werden, den Alleingang zu wagen. Über Immobilienbörsen wie beispielsweise Immobilienscout24 ist es möglich, viele Kaufinteressenten anzusprechen. Beim Vertragsabschluss kann ebenfalls nichts passieren, sofern man sich von einem erfahrenen Notar beraten lässt. Wer sich hingegen unsicher ist, sollte sich auf die Suche nach einem guten Makler begeben.
Posted by Jochen on 07/30 at 12:51 PM
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Donnerstag, Juli 28, 2011
Bausparkassen beginnen mit Zinsanpassungen
Die letzte EZB-Entscheidung, die eine Erhöhung des Leitzinses nach sich zog, hat sich auf das Segment der Finanzprodukte sehr deutlich ausgewirkt. Am schnellsten waren die Auswirkungen beim Tagesgeld zu erkennen: Noch bevor die Zinserhöhung offiziell bekanntgegeben wurde, hatten einige Direktbanken bereits damit begonnen, die Zinsen zu erhöhen.
Während Sparer von steigenden Zinsen profitieren, geht es potentiellen Darlehensnehmern genau umgekehrt. Höhere Zinssätze bedeuten höhere Kosten, weshalb es sich empfiehlt, Darlehenskonditionen vor möglichen Zinserhöhungen abzuschließen – auch wenn dies leichter gesagt als getan ist.
So haben nun auch die Bausparkassen damit begonnen, ihre Zinssätze zu erhöhen. Zwar haben noch lange nicht alle Institute an der Zinsschraube gedreht, doch vereinzelt müssen bereits höhere Darlehenszinsen in Kauf genommen werden. Für Personen, die sich bewusst für das Bausparen entscheiden, um finanzielle Rücklagen zu bilden und später ein günstiges Bauspardarlehen abrufen zu können, sind dies keine erfreulichen Nachrichten. Sofern man genau auf diese Weise verfahren möchte, gilt es sich zu überlegen, wann die Sicherung der Konditionen vorgenommen werden soll – tendenziell empfiehlt sich ein baldiger Abschluss.
Wer auf das Bausparen setzt, um Vermögen zu bilden, braucht hingegen nicht zu hetzen. Es dürfte sich lohnen, die Sparverzinsung der einzelnen Bausparkassen zu vergleichen und dann noch ein paar Wochen abzuwarten. Mit hoher Wahrscheinlichkeit werden noch einige Institute nachziehen, wodurch sich die Chance bietet, in den Genuss einer höheren Guthabenverzinsung zu gelangen. Außerdem sollte man bewusst auf Bauspartarife setzen, die speziell für die Vermögensbildung konzipiert wurden.
Posted by Jochen on 07/28 at 06:08 PM
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Dienstag, Juli 26, 2011
Baufinanzierung: Zinsbindungen aller Darlehen sollten angeglichen sein
Theoretisch wäre es möglich, dass Bauherren oder Immobilienkäufer ihre gesamte Immobilienfinanzierung über ein Darlehen abwickeln. In der Praxis kommt dies auch vor – allerdings setzt die Mehrheit der Darlehensnehmer nicht nur auf ein Immobiliendarlehen. Oftmals bestehen Bausparverträge, die zinsgünstige Baukredite zugänglich machen. Dementsprechend kommt es häufig vor, dass Bauspardarlehen in die Finanzierung eingebunden werden. Außerdem erfreuen sich Förderdarlehen der KfW einer sehr großen Beliebtheit. Äußerst viele Personen binden entsprechende Darlehen in ihre Finanzierung ein.
Wer auf mehrere Darlehen oder Darlehenstranchen setzt, sollte darauf achten, dass stets dieselben Zinsbindungen gewählt werden und außerdem die Zinsbindungen möglichst zum selben Zeitpunkt starten. Wer beispielsweise beim Hauptdarlehen auf eine Zinsbindung von 15 Jahren setzt, macht dies bei den anderen Darlehen oder Tranchen am besten auch. Hierdurch wird sichergestellt, dass alle Zinsbindungen zum selben Zeitpunkt auslaufen. Sofern dies der Fall ist, bleibt eine höchstmögliche Flexibilität gewährleistet: Bei der Anschlussfinanzierung kann im Bedarfsfall zu einem anderen Geldinstitut gewechselt werden.
Sollte diese Möglichkeit nicht bestehen, wird die Finanzierung unter Umständen teuer. Wer sich den Darlehensgeber nicht aussuchen kann, weil einzelne Darlehen eine Umschuldung blockieren, muss sich auf eine höhere Zinsbelastung einstellen – schließlich befinden sich die Banken dann in der Lage, die Zinssätze mehr oder weniger zu diktieren.
Leider ist eine direkte Angleichung der Zinsbindungen nicht immer möglich. Die KfW hat beispielsweise im Juni die 15-jährige Zinsbindung im Wohneigentumsprogramm eingestellt. Wer beim Hauptdarlehen eine Zinsbindung von 15 Jahren wählen und auf das KfW-Darlehen nicht verzichten möchte, muss bei der KfW zwangsläufig auf 10 Jahre setzen. Sobald dieses Darlehen ausläuft, kann eine 5-jährige Zinsbindung gewählt werden, um die besagte Angleichung zu erzielen.
Posted by Jochen on 07/26 at 10:52 AM
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Sonntag, Juli 24, 2011
Ferienimmobilien sind ein teures Vergnügen
Einigen Menschen reicht es nicht, ein Eigenheim zu besitzen. In zunehmend mehr Haushalten, die über ein hohes Einkommen verfügen, wird darüber nachgedacht, eine Ferienimmobilie anzuschaffen. Seit ungefähr vier Jahren ist eine Trendwende zu erkennen: Die bis dahin relativ unbeliebt gewordenen Ferienhäuser und Ferienwohnungen sind wieder stark im Kommen.
Im Wesentlichen gibt es zwei Gründe, weshalb Ferienimmobilien angeschafft werden. Einigen Personen geht es um die Eigennutzung: Sie möchten über die Möglichkeit verfügen, während des Urlaubs ein Objekt zu nutzen, das ihr Eigentum ist und somit exakt ihren Vorstellungen entspricht. Andere verfolgen hingegen das Ziel, ihre Objekte zu vermieten und dadurch hohe Renditen zu erzielen. Nicht selten wird versucht, beide Ziele unter einen Hut zu bekommen.
Doch in den meisten Fällen sind Ferienimmobilien nicht sehr rentabel. Besonders wenn man Vermietung und Eigennutzung unter einen Hut bekommen möchte, kann es schnell zu Problemen mit dem Finanzamt kommen: Die Finanzämter sehen bei entsprechenden Immobilien mittlerweile besonders genau hin. Wer einen Verlust erzielt, hat oftmals Schwierigkeiten damit, diesen steuerlich geltend zu machen. Aus wirtschaftlicher Sicht wäre es daher meist besser, von einem Erwerb abzusehen. Eines der größten Probleme bei Objekten, die als Anlage dienen sollen, ist die Auslastung: Deutsche Ferienimmobilien sind meist nur während des Sommers vermietet. Die Einnahmen reichen dann häufig nicht aus, um die Finanzierung zu tragen.
Wer ein Ferienobjekt ausschließlich zur Eigennutzung erwirbt, bezahlt ohnehin einen hohen Preis. Die jährliche Nutzung erstreckt sich meist nur über wenige Tage und zugleich schränkt man sich gewissermaßen im Hinblick auf das Entdecken anderer Regionen und Reiseziele ein. Berücksichtigt man die Gesamtkosten einer Ferienimmobilie, so könnte man für dieses Geld viele Jahre lang in erstklassigen Hotels übernachten.
Posted by Jochen on 07/24 at 02:38 PM
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