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KFZ-Versicherung
Donnerstag, November 26, 2009
Autoversicherung: Wechselwille lässt nach
Das Werben um neue Kunden scheint sich für die Kfz-Versicherer in diesem Jahr nur bedingt zu lohnen. Zwar denken immerhin 6,1 Millionen Autofahrer darüber nach, eine neue Police abzuschließen. In die Tat setzen es vermutlich jedoch nur 2,2 Millionen Kunden um. Damit lässt die Wechselbereitschaft merklich nach. Das belegt eine Studie des Marktforschungs- und Beratungsinstituts YouGov Psychonomics zum Thema „Wechseltätigkeit in der Kfz-Versicherung 2009“.
Das kurzfristige Wechselpotenzial ist laut Umfrage von 2,9 Millionen zu Anfang des Jahres auf 2,2 Millionen abgesackt. Auch die generelle Wechselbereitschaft ist längst nicht mehr so groß wie vor einem Jahr. 2008 machten sich 8,4 Millionen Versicherungsnehmer Gedanken darüber, die Kfz-Versicherung zu wechseln. Aktuell sind es 6,1 Millionen. Als Ursache wird der geringere Werbedruck genannt. Die Versicherer schaffen es offensichtlich nicht, ihre Werbekampagnen so zu fahren, dass sie auch wahrgenommen werden. Lediglich 50 Prozent der Befragten ist die Werbung rund um die Kfz-Versicherung bewusst aufgefallen. Auch in diesem Punkt lag die Quote im vergangenen Jahr mit 56 Prozent deutlich höher.
Die größten Chancen hat die Branche laut Psychonomics momentan bei der Altersgruppe unter 30 Jahren. Hier sind 59 Prozent willens, einen neuen Vertrag abzuschließen. Dabei achten die meisten auf die Prämie. 85 Prozent setzen auf preisgünstige Angebote für die Kfz-Versicherung. Nur zehn Prozent wünschen sich bessere Serviceleistungen. Auf dem Weg zum neuen Vertrag nutzt jeder Dritte die bekannten Vergleichsportale. Sie beeinflussten das „Wechselfieber“ in besonderem Maße. Die Hälfte der Umfrageteilnehmer hat bereits mit einem Kfz-Tarifrechner Ausschau nach einem günstigeren Vertrag gehalten. Als Top-Anbieter gelten dabei der ADAC, die HUK24 und die HUK-Coburg. Bei der jungen Generation kann vor allem die Allianz punkten.
Interessanterweise ergibt die Umfrage von YouGov Psychonomics ein völlig anderes Bild als die Studie der VHV-Versicherungen, die eine doppelt so hohe Wechselbereitschaft aufzeigte. Da auch bei den Kfz-Versicherern immer erst zum Schluss abgerechnet wird, zeigt sich frühestens in ein paar Wochen, ob nun mehr oder weniger Kunden den Anbieter gewechselt haben.
Posted by Andre on 11/26 at 09:18 AM
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Dienstag, November 17, 2009
Sparwille überwiegt bei der Kfz-Versicherung
Wenn der Bund der Versicherten (BdV) zu einer seiner Telefonaktionen lädt, laufen die Drähte meistens heiß. Das war auch vorige Woche der Fall, als das Thema „Kfz-Versicherung“ auf dem Plan stand. Die vielen Anrufer, die sich von den Experten zur Autohaftpflicht und allen Belangen des Kaskoschutzes beraten ließen, belegten die „Ratlosigkeit, wenn es um die Prüfung anderer Angebote geht“, so Lilo Blunck, Vorstandsvorsitzende des Verbandes. Deutlich geworden sei zudem der Wunsch, sich möglichst günstig zu versichern.
An Ideen, wie man den einen oder anderen Euro bei der Kfz-Versicherung sparen kann, mangelt es den Verbrauchern jedenfalls nicht. Eine der Fragen lautete zum Beispiel, ob der Schadensfreiheitsrabatt vom Drittwagen der Mama auf den Sohn übertragen werden könne. „Anteilig ist das tatsächlich möglich“, erklärten die Berater. Sie hatten allerdings wesentlich öfter mit Anrufern zu tun, die sich Sorgen um die erreichte Schadensfreiheitsklasse machen. Kunden, die vor dem Wechsel einen Unfall hatten, empfiehlt der BdV, eine Kündigung gut zu überlegen, insbesondere wenn man einen Rabattschutz vereinbart habe. Der gelte nur für den alten Vertrag. „Zum neuen Versicherer kann jedoch nur der Rabatt ohne Berücksichtigung des Rabattschutzes mitgenommen werden“, so die Experten. Damit wäre der Wechsel der Kfz-Versicherung vermutlich teurer als den Vertrag zu behalten.
Die Fragen zur Kfz-Police ergaben ein recht schlüssiges Bild von dem, was Autofahrer von ihrer Versicherung erwarten. „Insgesamt hat die Telefonaktion ergeben, dass Verbraucher ein hohes Maß an Absicherungswünschen haben. Dem gegenüber zeigte sich ein ausgeprägter Sparwille“, fasst Lilo Blunck zusammen. Das größte Sparpotenzial sahen die Anrufer demnach bei der Voll- und der Teilkaskoversicherung. Deutlich wurde aber auch, dass trotz oder vielleicht gerade wegen der Informationsflut rund um die Autoversicherung sehr viele Kunden verunsichert sind. Deshalb steht jetzt schon fest, dass auch im kommenden Jahr wieder eine Telefonaktion gestartet wird.
Posted by Andre on 11/17 at 09:27 AM
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Dienstag, September 22, 2009
Kfz-Versicherung: Der Preis macht die Musik
Wenn Kunden ihre Kfz-Versicherung wechseln, dann in der Regel, weil der alte Anbieter ihnen zu teuer scheint. Auf diesen Nenner lassen sich die Ergebnisse einer Studie von FinanceScout24 bringen. 1.000 Internetnutzer wurden dazu befragt. 75 Prozent haben im Laufe der Jahre mindestens einmal eine neue Autoversicherung für ihr Fahrzeug abgeschlossen und der bestehenden Police den Rücken gekehrt. Über die Hälfte hat schon zwei Wechsel hinter sich und 20 Prozent drei Mal und öfter die „rote Karte“ gezogen, um dann einen anderen Vertrag zu wählen.
Dabei scheint der Wechselwille bei Autofahrern, die ihren Führerschein schon seit Jahren haben, deutlich ausgeprägter zu sein. Bei allen, insbesondere aber den älteren Kfz-Versicherungskunden, gilt: Es sind hauptsächlich die Beiträge, die den Ausschlag dafür geben, ob die bestehende Police bestehen bleibt oder nicht. In 80 Prozent der Fälle wird sie als schlichtweg zu teuer eingestuft. Für die Branche kündigt sich also schon jetzt ein Kampf um neue Kunden an. „Die Ergebnisse verdeutlichen den Trend, der sich seit langem abzeichnet: Autobesitzer geben sich nicht mehr mit einer zu teuren Police zufrieden“, erklärt dazu der CEO von FinanceScout24, Dr. Errit Schlossberger.
Dass es neben dem Preis für die Kfz-Haftpflicht- und Kaskoversicherung auch ein zweites Auswahlkriterium gibt, nämlich die Leistung, sehen vor allem jüngere Kunden. 22 Prozent der 18- bis 29-Jährigen schauen bei den Policen nicht nur auf die Höhe des Beitrages. Sie wollen auch Leistung für ihr Geld und machen einen Wechsel davon abhängig, ob das geboten wird, was sie erwarten. Ältere Autofahrer, die bei einem Kfz-Versicherungsvergleich in erster Linie den monetären Aspekt berücksichtigen, achten nur zu zehn Prozent darauf, dass auch die Leistung stimmt.
Posted by Andre on 09/22 at 08:34 AM
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Dienstag, September 08, 2009
Sparen bei der Kfz-Versicherung
Dass die Kfz-Versicherung eine Police mit enormem Sparpotential ist, sollte inzwischen hinlänglich bekannt sein. Ein Versicherungsvergleich kann in diesem Bereich mehrere hundert Euro im Jahr sparen. Teilweise halbiert sich die Rechnung, wenn man sich die Mühe macht, mehrere Anbieter miteinander zu vergleichen. Darauf weist aktuell auch die „Bild“-Zeitung hin. Sie sieht den Markt dank der Umwelt- bzw. Abwrackprämie umkämpfter denn je. Für Kunden ergibt sich daraus eine im wahrsten Sinne des Wortes günstige Ausgangslage, um sich nach einer preiswerten und dennoch guten Autoversicherung umzusehen.
Deutliche Unterschiede gibt es nicht nur bei der reinen Kfz-Haftpflichtversicherung, sondern auch bei den optionalen Kaskoversicherungen. Auch hier gilt: Einsparungen von bis zu 50 Prozent sind möglich. Entscheidend sind und bleiben allerdings die Leistungen, die eine Kfz-Versicherung bietet. Nicht zu vergessen der Service: Denn eine Versicherungsgesellschaft, die nur mit Mühe und langen Warteschleifen zu erreichen ist, braucht niemand. Die „Bild“ rät, sich beim Versicherungsvergleich fürs Auto Zeit zu lassen. Noch kann man das Thema ruhig angehen. Bis zum 30. November, an dem die Wechselfrist endet, ist es noch ein wenig hin.
Hilfreich sind bei einem solchen Versicherungsvergleich Makler. Sie kennen den Markt, die Versicherungsunternehmen und können relativ schnell die Prämien für bestimmte Modelle und individuellen Rahmenbedingungen wie die Kilometerleistung im Jahr ermitteln. Welche Gesellschaften von Maklern dabei favorisiert werden, haben die BBG Betriebsberatungs GmbH und die Smartcompagnie GmbH im Rahmen der „Asscompact Trends III/2009“ ermittelt. 945 Makler wurden befragt. 614 Nennungen gingen ein. 49 Versicherungsunternehmen wurden dabei berücksichtigt.
An den ersten vier Plätzen hat sich dabei wenig getan. Die VHV Allgemeine Versicherung AG kommt auf einen relativen Anteil von 37 Prozent und liegt damit klar vorne. Auf dem zweiten Rang ist die Kravag Allgemeine Versicherungs-AG mit 12,2 Prozent vor der AXA Versicherung AG mit 6,8 Prozent. Es folgen Janitos (5,2 %), DA Direkt (3,9 %), Itzehoer Versicherung/Brandgilde von 1691 VVaG (3,1 %), Generali (2,4 %), HDI-Gerling Firmen und Privat Versicherung AG (2,3 %)), R+V Versicherung (2,1 %) und die DEVK Allgemeine Versicherung (2,0 %).
Posted by Andre on 09/08 at 09:03 AM
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Freitag, Juli 24, 2009
Finanzierung kommt vor dem Kauf!
Wer weiß, wie er finanziert, der muss nicht auch schon bezahlt haben. Somit ist die seit Jahren vielfach praktizierte Drei-Wege-Finanzierung zunächst nur eine Kombination aus klassischem Kreditvertrag in Verbindung mit einem Leasinggeschäft.
In zahlreichen Fällen vereinbaren die Vertragspartner bei Kauf oder Leasing eine einmalige Sonderzahlung, die sich daran orientiert, wie liquide der Schuldner ist, sofern es sich nicht um den Gebrauchten handelt, den dieser einsetzen will. In den Laufzeit-Monaten folgt dann der Kapitaldienst in Raten; Zins und Tilgung sind dabei abhängig von der Kreditsumme, dem nominalen Zinssatz und der Laufzeit.
Nähert sich die Finanzierung ihrem vertraglichen Ende, hat der Schuldner die Wahl, mit Ausgleich der Abschlussrate vom Besitzer zum Eigentümer des finanzierten Rechtsobjektes zu werden oder es eben zurückzugeben. Bei dieser Sachleistung ist darauf zu achten, dass sich der Gegenstand in einem ordentlichen Zustand befindet. Für ein Fahrzeug bedeutet dies, dass nicht mehr Kilometer zurückgelegt wurden als vereinbart. Sonst würde, wie mit Abschluss vereinbart, eine Nachzahlung fällig. Für den Kunden als Schuldner besteht auch die Möglichkeit eine doch hohe Schlussrate über einen neuen Kreditvertrag zu leisten. Somit ist eine Drei-Wege-Finanzierung grundsätzlich für langlebige Wirtschaftsgüter jeder Art vorstellbar, was eben nicht nur das Auto betrifft. Das kann auch ein selbst fahrender großer Rasenmäher, ein Gartenhaus, ein Wohnmobil, eine Solaranlage oder eine Einbau-Küche sein. Versteht sich, dass man letzteres eher nicht wieder ausbauen wird…
Die Automarke und das Modell sind für eine Finanzierung überhaupt nicht wesentlich - lediglich deren Höhe bzw. deren Wert. Wer während der Laufzeit überraschend zu mehr Geld kommt, kann jedoch bei der Drei-Wege-Finanzierung keine Sonderzahlungen leisten, um schneller schuldenfrei zu werden, meist ist auch eine vorzeitige Kredit-Kündigung ausgeschlossen. Die ist eher durch den Gläubiger angezeigt, wenn der Schuldner mit mindestens drei Raten in Verzug gerät. Gegen die Risiken aus dem Alltags -und Berufsleben schützt zwar eine Kredit-Ausfallversicherung, doch ist diese nicht in jedem Fall angezeigt, weil zum Beispiel ein verbeamteter Schuldner kein Arbeitsplatz-Risiko hat. Empfohlen wird eine derartige Versicherung, wenn berufliche Sachverhalte nicht zweifelsfrei sind oder auch der familiäre Status sich als instabil erweisen könnte.
Donnerstag, Juli 16, 2009
Kfz-Versicherer heben Prämien im Neugeschäft an
Die Kfz-Versicherung bewegt sich preislich aktuell auf dem Niveau der achtziger Jahre. Die Kunden wird’s freuen, weil das Portmonee nicht zu stark strapaziert wird. Die Versicherer machen vorerst noch gute Miene zum bösen Spiel. Denn auf Dauer können sie sich das Preisdumping nicht erlauben. Robert Pohlhausen, Vorsitzender des Hauptausschusses Schaden- und Unfallversicherung im Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV), erklärte am Mittwoch im Rahmen eines Pressegesprächs: „Wir beobachten, dass die Versicherer zunehmend damit beginnen, ihre Prämien im Neugeschäft wieder leicht anzuheben.“

500 Millionen Euro Verlust erwartet die Branche 2009 bei der Kraftfahrtversicherung und damit erheblich mehr als noch vor einem Jahr. 2008 zeigten die roten Zahlen 400 Millionen Euro. Die Sparte Kfz-Versicherung macht rund 37 Prozent der Einnahmen der Sachversicherer aus und ist das Spielfeld, auf dem Preisschlachten hauptsächlich ausgetragen wird. Sanken die Prämien voriges Jahr um 2,0 Prozent, geht man 2009 von 1,5 Prozent niedrigeren Beiträgen aus. Die Unternehmen hoffen, Kunden über die Autopolice auch für andere Versicherungen gewinnen zu können. Bislang scheiterten alle Versuche, die Preisspirale anzuhalten, am steten Wettbewerb.
Für den gesamten Bereich der Schaden- und Unfallversicherung sieht die Bilanz nicht viel besser aus. Hier kommt man laut Hochrechnung auf ein leichtes Beitragsplus von 0,2 Prozent, wobei der Schadenaufwand im gleichen Zeitraum voraussichtlich um 1,5 Prozent steigen wird. Auch der versicherungstechnische Gewinn wird deutlich zurückgehen, um 750 Millionen Euro auf 1,7 Milliarden Euro. Alles eine Folge der niedrigen Prämien bei der Kfz-Versicherung.
Etwas zufriedener können die Kreditversicherer sein, wenngleich sie derzeit in der Kritik stehen, sich immer mehr zurückzuziehen. Sie haben 40.000 Policen in ihrem System, leiden aber unter der Wirtschaftskrise. Die Industrieversicherung, deren Geschäfte für dieses Jahr bereits geschrieben sind, spürt bislang noch wenig von der Rezession.
Posted by Andre on 07/16 at 08:29 AM
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Freitag, Juni 05, 2009
Wenn das Fax bei der Versicherung Faxen macht
Es gibt Technik, die begeistert, und Technik, die man am liebsten aus dem Fenster werfen würde, weil sie nie so funktioniert wie sie eigentlich sollte. Für einen österreichischen Versicherungsmakler gehörte das Faxgerät kurzzeitig in die zweite Kategorie. Dabei machte nicht sein Gerät Faxen, sondern das auf der anderen Seite, in den Räumen der Generali Versicherung im Burgenland. Wie wahrscheinlich schon hunderte Male zuvor hatte der Makler für einen seiner Kunden die Kfz-Versicherung per Fax gekündigt. Er bekam auch eine Bestätigung mit dem Hinweis „Sendung o.k.“ und ein Jahr später mächtig Ärger mit dem Unternehmer, der plötzlich zwei Policen zahlen musste.
Hätte der Makler sich etwas mehr Zeit genommen und einen Blick auf die Faxbestätigung geworfen, wäre ihm aufgefallen, dass die wichtigsten Daten auf dem Beleg fehlten. Dort stand weder, an wen er das Fax geschickt hatte, noch die Kennung des Absenders. Damit war das Stück Papier als Nachweis nicht einen Cent wert. Der Makler hakte den Geschäftsvorgang ab. Der Kunde freute sich über eine günstigere Versicherung für sein Auto. Aber auch nur bis zu dem Tag, an dem er merkte, dass gleich zwei Kfz-Versicherungen die fälligen Prämien von seinem Konto abbuchten. Ein Jahr lang war der Unternehmer doppelt versichert und musste doppelt zahlen.
Das darauf folgende Gespräch mit dem Makler wird vermutlich etwas lauter gewesen sein, insbesondere nachdem sich die Faxbestätigung als „unbrauchbar“ herausstellte. Das ließ der Versicherungsprofi nicht auf sich sitzen. Er faxte munter drauf los und merkte recht bald, dass mit der Technik in der Burgenländer Geschäftsstelle der Generali etwas nicht stimmen kann. Die entscheidenden Daten fehlten auf jedem Fax-Beleg. Daraufhin schaltete der Makler den Versicherungsverband ein, schließlich nutzen auch seine Kollegen gerne das Fax für ihre Geschäfte. Jetzt läuft alles wieder rund und rechtlich „sauber“. Was lernt man nun aus dieser Geschichte: Genau hingucken oder doch lieber per Einschreiben mit Rückschein kündigen.
Posted by Andre on 06/05 at 05:04 AM
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Freitag, April 10, 2009
Gut versichert bei Probefahrten
Was geschieht eigentlich, wenn bei einer Probefahrt ein Unfall geschieht? Entscheidend sind dabei die Kfz-Haftpflichtversicherung, die Schäden Dritter ersetzt, und die Kaskoversicherung, die nach einem selbst verschuldeten Unfall Schäden am Verkaufsfahrzeug übernimmt.
Sollte ein Auto bei einem Händler gekauft werden, hat es in der Regel eine amtliche Zulassung für den Straßenverkehr oder ein rotes Kennzeichen, das den Kfz-Haftpflichtschutz verbrieft. Damit ist also der Kaufinteressent während der Probefahrt abgesichert und sollte es zu einem Unfall kommen, sind alle Sach- und Personenschäden, die Dritten zugefügt wurden, versichert. Für den Kfz-Haftpflichtversicherer des Händlers gilt der Kaufinteressent als berechtigter Fahrer des Wagens, womit die Haftungsfrage geklärt ist.
Das gleiche gilt auch für Schäden, die am zum Verkauf stehenden Fahrzeug entstehen: Der Fahrer hat dabei regelmäßig nicht zu haften. Grund dafür ist, dass beim Händlerkauf eine „stillschweigenden Haftungsfreistellung“ zu Gunsten des Fahrers angenommen werden kann. Das bedeutet nach der aktuellen Rechtsprechung, dass der Kaufinteressent davon ausgehen kann, dass das Auto durch den Händler vollkaskoversichert ist. Grundlegend steht es dem Händler auch offen, sich von der „stillschweigenden Haftungsfreistellung“ zu befreien, indem der Händler den potenziellen Käufer des Pkws oder Motorrads vor der Probefahrt ausdrücklich darauf hinweist, dass entweder keine Kaskoversicherung besteht oder der Käufer bei einem Unfall selbst haftet.
Beim Auto- oder Motorradkauf unter Privatleuten ist es sehr wichtig, dass das Auto angemeldet und infolgedessen haftpflichtversichert ist. Wenn das Fahrzeug kein amtliches Kennzeichen hat, ist es für den Kaufinteressenten ratsam, das Fahrzeug nicht auf öffentlichen Straßen zu bewegen, schließlich gibt es keinen Versicherungsschutz. Ist das Fahrzeug zugelassen, kann sich der Kaufinteressent sicher sein, dass der Kfz-Haftpflichtversicherer bei einem von ihm verschuldeten Unfall die Schäden zahlt. Bei Schäden am Verkaufsfahrzeug selbst gibt es verschiedene Fälle: Sollte ein Vollkaskoschutz für das Fahrzeug existieren, übernimmt der Versicherer den Schaden, außer es liegt grobe Fahrlässigkeit oder Vorsatz vor. Sollte für das Auto keine Vollkaskoversicherung abgeschlossen worden sein, muss der Probefahrer den Schaden unter gewissen Umständen selbst bezahlen, und zwar bereits bei leichter Fahrlässigkeit. In der letzten Zeit fielen die Urteile der Gerichte in diesem Fall sehr unterschiedlich aus. Einige Richter folgten bei ihrem Urteil den Regeln des Händlerverkaufs, also der stillschweigenden Haftungsfreistellung, andere entschieden sich, dass der Probefahrer die gesamte Haftung zu tragen hatte.
Aus diesem Grunde ist es empfehlenswert, dass Verkäufer und Käufer vor Antritt der Probefahrt genau vereinbaren, wie die Haftung bei einem Unfall geregelt sein sollte. Ferner sollte sich der Verkäufer des Autos vor der Probefahrt unbedingt Personalausweis und Führerschein des Kaufinteressenten zeigen lassen, da es zu einem Verlust des Versicherungsschutzes des Verkäufers kommt, wenn dieser ohne gültigen Führerschein die Fahrt antritt. Sinnvoll kann es auch sein, den Ausweis des Interessenten während der Probefahrt einzubehalten: Behält er nämlich das Auto einfach, liegt nach Auffassung der Versicherungen kein Diebstahl, sondern ein Gewahrsamsbruch vor – und der ist nicht von einer Teilkaskoversicherung abgedeckt.
Posted by Saskia on 04/10 at 07:00 PM
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Sonntag, März 01, 2009
Ab März 2009: Blau für leichte Zweiräder
Vergleich lohnt sich, auch wenn der Geldbeutel voll ist. Im Tarifvergleich für die Versicherung von Motorrädern und Mofas durch die Financial Software Systems Online AG (FSS Online) ist zu erkennen, dass für Haftpflicht (100 Millionen Euro) und Teilkasko (150 Euro Selbstbeteiligung) bei bundesweit auftretenden Versicherern das Tarifpaket der WGV mit 88 Euro am günstigsten ist. Nahe dabei ist der Regionalanbieter Öffentliche Versicherungen Oldenburg.
Grundlage für den Tarifvergleich ist eine Haftpflicht mit einer Deckung von 100 Millionen Euro sowie eine Teilkasko-Versicherung mit 150 Euro Selbstbeteiligung. Rangerster wurde das Versicherungspaket der WGV mit 88 Euro, bei dem eine Erhöhung um fünf Euro aus dem Vorjahr wieder zurück genommen wurde.
Nur einen Euro teurer ist das Paket bei der HUK-Coburg, gefolgt vom Münchener Versicherungsverein mit 93,99 Euro und der VGH mit 94 Euro.
Und auch HanseMerkur, der VHV und die DEVK bleiben unter der 100 Euro Grenze. Wird auf die Teilkasko verzichtet und wird nur eine Haftpflicht-Police abgeschlossen, kommt mit der WGV bereits mit nur 48 Euro zum Zuge; gefolgt von der HUK-Coburg und dem Münchener Verein, die 49 Euro verlangen.
Neu ab März
Für Kleinkrafträder ist ab März ein blaues Versicherungskennzeichen erforderlich. Wer danach noch “in Schwarz” fährt, was eben nur bis Ende Februar zulässig war, fährt dann aber ohne Haftpflicht-Schutz und macht sich strafbar.
Dazu weist die Versicherungswirtschaft auf das noch immer hohe Unfallrisiko mit Kleinkrafträder hin. Zählte man doch bei 1,65 Millionen Mofa- und Mopedfahrern in 2007 rund 36.300 Haftpflichtschäden mit einer Regulierungs-Summe von 80 Millionen Euro.
Ein Versicherungsbereich, in dem die Schadenhäufigkeit mit 22 Schäden auf 1.000 Fahrzeuge doppelt so hoch ist wie bei den Mopeds der Großen, den richtigen Motorrädern.
Mit einem blauen Versicherungskennzeichen sind neben Mofas oder Mopeds auch Segways, Quads und Minicars auszustatten, die mit höchstens 50 Kubikzentimetern Hubraum nicht schneller als 45 Stundenkilometer unterwegs sind.
Günstige Regionalanbieter
Billiger als die Anbieter am Gesamtmarkt sind einige Regionalversicherer; mit dabei die Öffentlichen Versicherungen Oldenburg und die WGV. Die Badischen Versicherungen (BGV) liegen ebenfalls in der Spitzengruppe, wozu auch die Lippische Brandversicherung unter der 100 Euro-Marke zählt.
Zwischen dem teuersten und dem günstigsten Paket liegt also ein Preisunterschied von 131 Euro oder rund 155 Prozent.
Auch bei der Haftpflicht liegen 82 Euro zwischen dem teuersten und dem günstigsten Anbieter, was wiederum eine Ersparnis von circa 171 Prozent ausmachen kann.
Donnerstag, Februar 26, 2009
Jetzt blaues Versicherungskennzeichen besorgen
Wer ab dem 1. März ohne blaues Versicherungskennzeichen am Mofa oder Moped unterwegs ist, fährt ohne Haftpflichtversicherungsschutz und macht sich damit strafbar. Darauf weist der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft hin. Im Farbwechselspiel hat Schwarz damit vorerst ausgedient.
Für ein neues Kennzeichen reicht der Gang zur Versicherung oder in vielen Orten auch zur Bank. Verlangt wird es für die elektrisch betriebenen Stadtroller, auch Segways genannt, Minicars und Quads, deren Hubraum 50 Kubikzentimeter nicht übersteigt und die maximal 45 km/h schnell sind, sowie für Kleinkrafträder, also Mopeds und Mofas. Passend zum Wechseltermin, zu dem das bislang schwarze mit dem blauen Versicherungskennzeichen ausgetauscht werden muss, ist vermehrt mit Kontrollen durch die Polizei zu rechnen. Eine Übergangsfrist gibt es in diesem Fall nicht.
Posted by Andre on 02/26 at 08:15 AM
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Donnerstag, Januar 22, 2009
Unfall mit ‘ner Wildsau
Wenn die Rotte die Straße kreuzt…
Wildunfälle sind während der “dunklen Monate” deutlich häufiger als viele Kraftfahrer annehmen. Bei einem solchen Unfall mit “Freiwild” richtig zu handeln, ist immer mal wieder eine Information wert. Denn meist geschieht der Unfall wie es ein Unfall so an sich hat - nämlich plötzlich: Wildsau oder Reh überqueren aus dem Waldrand heraus die Straße und die Gefahr ist perfekt.
Vom Umstand her sowohl schädlich, ärgerlich und auch noch gefährlich. Wenn was passiert ist, macht sich ein Handy nicht schlecht, mit dem möglichst bald die Polizei zu erreichen ist. “Volle Kanne” alle Lichter setzen - auch am Tag -, Warnblinker rein, Warndreieck aufstellen und die Warnweste anziehen, damit man auch gesehen wird, so die ersten Maßnahmen, sofern man selbst ohne Schaden zum Stehen kommen konnte.
Möglichst mit Jagdpächter
Experten aus dem Forstbetrieb halten drei Dinge für wichtig:
an die eigene Sicherheit denken und die Unfallstelle absichern;
dem Wild, das vielleicht die Flucht ergriff, nicht hinterher laufen und
die Stelle markieren, an der das Tier von der Straße verschwand.
Nicht praktikabel ist es, das Tier in den Kofferraum zu verfrachten, den der Betroffene darf das Tier nicht mitnehmen, weil das nun als Wilderei gelten würde.
Wer die Polizei informierte, dem hilft bald sicher der nächste Förster oder
der zuständige Jagdpächter.
Wer zahlt den “Wildschein-Braten”?
Ob nun auch das tote Tier von der Straße zu zerren ist, hängt von den Umständen ab; nicht jeder traut sich dies zu. Sich zu infizieren, besteht aber als Gefahr nicht. Größer ist das Risiko, selbst noch vom weiteren Verkehr nicht erkannt und erfasst zu werden.
Lebt das Tier noch, lasse man jedoch die Finger weg, denn das ist dann eine Angelegenheit für den gelernten Waidmann.
Wenn ‘s problemlos geht, stellen Polizei oder Forstamt eine Wildunfall-Bestätigung für den Anspruch an die Kaskoversicherung aus. Bei Haarwild wird erstattet; nicht aber bei Flugwild wie Fasan oder Ente. War es Reh, Wildsau oder Hirsch, wird die Reparatur in der Regel von der Versicherung reguliert.
Wer ohne Mobil-Telefon unterwegs war, der muss entweder einen anderen Verkehrsteilnehmer um Kontaktnahme bitten und über diesen genau sagen, wo der Unfall passiert ist. Schließlich kann auch ein Jagdhund zum Einsatz kommen, um das verletzte Tier zu finden.
Mittwoch, November 19, 2008
Fahr- und Nutzer-Profil mit Rabatten
Jeder Kaufmann weiß, was für die Bezugskalkulation gilt: Von Hongkong bis Toronto - erst Rabatt und dann der Skonto. Letzteren gibt es bislang bei der Kfz-Versicherung jedoch noch nicht, doch Rabatte gibt es jede Menge. Wer aber angibt, was gar nicht zutrifft, muss bei Entdeckung mit Konsequenzen rechnen.
Die Rabatte hat sich die Versicherungswirtschaft bei der Kfz-Versicherung unter verschiedenen Merkmalen einfallen lassen. Die eine Versicherung ist für Alleinfahrer die beste, eine andere Kfz-Versicherung hat Vorteile, wenn Kinder im Auto mitfahren. Doch sollten die Rabatte allesamt kritisch betrachtet werden, denn wer einen Garagen-Rabatt hat und das Auto trotzdem immer nachts auf der Straße abstellt, kann je nach Sachlage bei einem Einbruchdiebstahl leer ausgehen.
Auch der ‘Wenigfahrer’ bezahlt weniger in der Kfz-Versicherung, was vor einigen Jahren dazu führte, dass von allen Kunden einer Versicherung fast 90 Prozent nach eigenen Angaben lediglich 5000 Kilometer pro Jahr fahren wollten. Auch solche Kunden wollen die Versicherungsvermittler nicht verlieren und betonten beim Abschluss, dass wer nur 5000 Kilometer angebe, aber im laufenden Jahr was Außergewöhnliches bei mehr Kilometer passiere, man halt im nächsten Jahr “nachmelden” müsse…
Nicht schummeln bei Kilometern!
Das nun ergibt für ein Jahr schon mal den günstigen Preis, doch gibt’s erhebliche Bedenken, wenn herauskommt, dass bei den Kilometern geschummelt wurde. Dann ist zwar der Versicherungsschutz nicht weg, aber der Beitrag muss nachbezahlt werden - eine Strafzahlung kann folgen..
Wer ein Leasingfahrzeug oder ein finanziertes Auto hält, sollte auf die Werkstatt-Bindung verzichten, denn sonst ist die Garantie weg, und da der Leasinggeber Eigentümer des Autos ist, könnte dies problematisch werden. Doch auch bei neueren Autos, für die der Eigentümer die Garantie nicht verlieren will, sollte man die Werkstatt-Bindung weglassen. Grund dafür ist auch, weil keine Werkstatt für alle Fahrzeug-Marken die geeigneten Werkzeuge hat.
Beim Rabatt zu ‘Kinder im Auto’ muss man nicht lange nachdenken, entweder man hat sie oder nicht. Somit hat auch hier die Lüge kurze Beine und kann nachträglich viel Geld kosten. Aufpassen sollten Eltern, wenn der Sohn oder die Tochter mit dem Auto der Eltern fahren wollen und die Eltern bei der Kfz-Versicherung vor Jahren mal angekreuzt haben, dass kein Fahrer unter 23 Jahren mit ihrem Auto fahren. Denn die Kids wachsen heran!
Samstag, November 15, 2008
Auto und Versicherung “tunen”
Die “Bastelzeit” in der Vor-Weihnacht sieht familiär eigentlich ganz traditionell aus; nicht so beim “Autotuner”. Denn der braucht kein Geschenkpapier, auch wenn er neue Zubehörteile im Blick hat, die in so mancher Garage in den nächsten Tagen zum Einbau, Umbau oder Ausbau bereit stehen. Der Automobilclub von Deutschland AvD bietet dazu auf seiner Homepage - ww.avd.de/tuning in Kooperation mit der der Initiative TUNE IT! SAFE! einen besonderen Service an.
Der virtuelle Tuning-Experte “Mr. Safe T.” beantwortet wohl die meisten, wenn nicht gar alle Fragen zu “Tieferlegung”, Spoiler, Fahrwerk, Bremsen, Räder und Umbauten. Grundsatz Nummer eins: Bei den Teilen ist vor allem auf Qualität zu achten. Nicht nur “Mr. Safe T.” weiß, dass sich einige graue bis schwarze Schafe auf dem Markt tummeln, deren Handelswaren eher minderwertigen Billig-Produkten entsprechen. Die Folgen sind in vielen Fällen recht schnell deutlich: die Sicherheit geht verloren, die Gefährdung von Menschen und Sachen steigt.
Um vor unangenehmen Überraschungen sicher zu sein, sollten kluge Autobastler auch ihre Versicherung einbinden und mit dem Ergebnis ihres Tuns auch die Versicherungs-Police “tunen”. Halter von aufgemotzten Fahrzeugen laufen sonst Gefahr, bei Schäden mit “juristischem Anhang” dann auch vor Gericht belastet zu werden. Solcher Ärger kann nach Ansicht des AvD vermieden werden, wenn die technischen Veränderungen samt deren Teile korrekt in der Zulassung eingetragen wurden und Umbauten zeitgleich der Versicherung gemeldet werden.
Höhere Prämie
Wenn durch Chip-Tuning die Motorleistung erhöht wird, ist die Versicherung zu informieren. Erhöht sich dadurch die Prämie, wurde zwar auch das getunte Fahrzeug nach neuem Risiko eingestuft, doch ist dies allemal besser, als dass verändertes Fahrverhalten durch Tuning wegen höherer Unfallgefahr ungeschützt zum finanziellen Risiko wird.
Als Standard-Bedingung sind zwar Tuning-Teile im Wert bis 5000 Euro in der Regel beitragsfrei mitversichert, was jedoch voraussetzt, dass die Teile bei der Zulassungsstelle in die Papiere eingetragen wurden. Ist Zubehör nicht-eintragungspflichtig, muss zumindest die dazugehörige ABE, die nötige Bauart-Genehmigung, ein Teilegutachten oder die durchgeführte Anbauabnahme mitgeführt werden. Versicherung setzt voraus, dass alle eingebauten Tuning-Teile zulässig sind. Wer dagegen unsachgemäß oder gesetzeswidrig getunt oder ein Teil verbaut und nicht eingetragen lässt, der riskiert die Betriebserlaubnis für das Fahrzeug und verliert bei einem Unfall seinen Versicherungsschutz.
Quittungen aufbewahren
In der Folge eines Unfalls wird es meist auch schwierig, den Wert des Fahrzeugs ersetzt zu bekommen, der durch Tuning oder hochwertige Airbrush-Verzierungen zustande kam. Der AvD empfiehlt deshalb, Rechnungen abzulegen, um später nachweisen zu können, was die exotische Lackierung oder die Spezial-Felge gekostet hat. Den Schaden abzuwickeln wird dadurch leichter, auch wenn zuvor Zuschläge fällig wurden. Richtig teure Umbauten am Auto sollte man seiner Versicherung also immer mitteilen, damit hochwertiges Zubehör auch tatsächlich versichert ist.
Donnerstag, November 06, 2008
Privates Leasing - warum eigentlich nicht?
Wie man ein Auto finanziert
Eigentum und Besitz oder nur Besitz und Nutzung? - Wer ein Auto fahren will, der muss sich entscheiden, ob es ihm laut Fahrzeugbrief gehören soll, oder ob er es mit dem Fahrzeugschein nur fahren will. Wesentlich dürfte sein, wieviel Kaufkraft dem Mobilisten pro Monat abfließt, wenn es darum geht, von A nach B zu kommen. Und so kann nur derjenige den tatsächlichen Unterschied zwischen ‘echter’ Finanzierung ermessen, der sich rechnerisch dieselbe (!) Laufzeit darstellt, was ihn die Finanzierung pro Monat kostet.
Damit ist eines klar: wer ein Auto auf drei Jahre least, der muss schon wegen des Restwertes nach drei Jahren auch weniger an Abnutzung bedienen, die er seinem Fahrzeug “zugefügt” hat. Der, der finanziert, muss in derselben Zeit das Fahrzeug auf den Schuldwert “null” bedienen oder bis zur Schluss-Ballon-Rate.
Wenn er diese leistet, hat er aber dann einen dreijährigen Gebrauchten und woher die Schlussrate nehmen…? Wer also least, der kann pro Monat Kaufkraft sparen, die er entweder in eine andere Verwendung einsetzt oder er die rechnerische Differenz zur Abzahlungsfinanzierung einfach aufs Sparkonto trägt.
Autoverkäufer sind trotz allem in der Bredouille: die Zahlen der Neuzulassungen gehen stetig zurück, was die Hersteller zu immer neuen Rabatt- und Sonderaktionen veranlasst. Wenn es darum geht, wie ein neues Auto bezahlt werden soll, gibt es drei Möglichkeiten: Finanzierung oder Leasing oder eben bar bezahlen.
Vergleich nur bei gleicher Laufzeit zulässig!
Sind die drei Möglichkeiten genannt, gerät - warum auch immer- das Leasing für private Käufer in die “Nebenrolle”. Nur elf von 100 Befragten gaben an, dass sie für ihr nächstes Auto Leasing als Bezahlungsart wählen würden.
Als “großer Gewinner” gilt dagegen der “Finanzierer”.
Beim Leasing betonen zwar auch Experten, dass es eigentlich nur lohne, wenn man die Leasingrate von der Steuer absetzen könne. Doch die Betrachtung ist zu einseitig. Und auch beim AvD in Frankfurt/Main gilt Leasing als “die teuerste Variante”, wenn auch die Begründung ausbleibt.
Legt der Verkäufer keine “Fallstricken in Leasingverträgen” und gilt auch die Kilometerleistung als ausreichend, hat man den richtigen Leasingpartner gefunden, auch wenn zusätzliche Kilometer schließlich gesondert bezahlt werden müssen.
Bei der Finanzierung mit Ballonrate lockt zunächst eine niedrige monatliche Rate, die dann aber durch eine hohe Schlussrate erkauft wird. Andere Modelle sehen eine höhere Zahlung beim Kauf und danach moderate monatliche Zahlungen vor. Korrekt, um zum Leasing zu vergleichen, sind monatlich gleich bleibende Raten, die den Vorteil der ersparten Kaufkraft beim Leasing erkennen lassen.
Rabatte - aber wie??
Die Theorie bei der Barzahlung: Wer mit Bargeld beim Händler auftaucht, hat bessere Chancen auf einen großzügigen Rabatt. Und: dem Käufer gehört das Auto von Anfang an. Das nun ist manchem sehr wichtig, auch wenn es auf dem Fahrzeug nicht drauf steht.
Rabatte haben sich dennoch im Automobilgeschäft durchgesetzt, allerdings waren die Minderungen zuletzt wieder rückläufig. Lag das durchschnittliche Rabattniveau im Juli noch bei 17,5 Prozent, waren es nach CAR, dem Center Automotive Research, der Fachhochschule Gelsenkirchen kurz danach nur noch 16 Prozent. Zur Zeit lässt sich in Anbetracht der Krise bei Neuwagenverkauf (November 2008) wieder besser verhandeln. Wenn der Partner erst mal angibt, wieviel er an einem Fahrzeug verdient, könnte man sich auf “Kippe” einigen - jeder von beiden soll denselben Vorteil haben. Das nun könnte tatsächlich noch kommen…
Montag, Oktober 20, 2008
Preisvergleich Autoversicherung
Wenn es um die Zulassung eines Fahrzeugs geht, haben es die meisten Autobesitzer sehr eilig: Um ihr neues Fahrzeug schon bald fahren zu können, wird nur selten Zeit aufgebracht, um die passende Autoversicherung zu finden. Anstatt die Tarife mehrerer Versicherungsanbieter miteinander zu vergleichen und somit einen Versicherungstarif zu finden, der einen optimalen Schutz bietet und zudem auch noch sehr günstig ist, wendet man sich lieber an den Versicherer, bei dem man bereits seit vielen Jahren versichert ist.
Diese Vorgehensweise ist jedoch alles andere als empfehlenswert: Wer bei der Autoversicherung sparen möchte, muss auf jeden Fall einen Preisvergleich zur Kfz Versicherung vornehmen. Nur auf diese Weise ist es möglich, den Versicherungsmarkt zu durchleuchten und einen Versicherungsanbieter zu finden, der wirklich günstig ist. Es ist erstaunlich, wie groß die Kostenersparnis sein kann: Insbesondere die neuen Versicherungstarife, die direkt online abgeschlossen werden können, bieten eine großes Potential zur Kostensenkung.
Dies gilt übrigens nicht nur für die Neuzulassung von Fahrzeugen: Auch für zugelassene Fahrzeuge sollte man in regelmäßigen Abständen (zumindest einmal im Jahr) einen Preisvergleich der Autoversicherung durchführen. Selbst wenn man damals eine günstige Kfz Versicherung abgeschlossen hat, besteht heute die Chance, einen noch günstigen Tarif zu finden – immerhin befindet sich der Markt in einem starken Wandel.
Bestehende Autoversicherungen können noch bis Ende November gekündigt und gewechselt werden. Nutzen Sie deshalb die Gelegenheit und nehmen Sie jetzt einen Preisvergleich zur Kfz Versicherung vor. Wir bieten eine unabhängige und neutrale Beratung, die darauf ausgelegt ist, die passende Autoversicherung für Sie zu finden. Die Anfrage ist selbstverständlich kostenlos und unverbindlich.
Posted by Sven on 10/20 at 08:58 AM
KFZ-Versicherung •
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