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KFZ-Versicherung

Mittwoch, Oktober 19, 2011

Kfz-Versicherung: Finanztest ermittelt Ersparnis von über 900 Euro

Der große Kfz-Versicherungsvergleich der Stiftung Warentest wird Jahr für Jahr mit Spannung erwartet. Jetzt ist es wieder soweit. Zwar verrät „Finanztest“ noch keine Details, wohl aber, dass nach wie vor ein Sparpotenzial von mehreren Hundert Euro besteht, wenn man sich die Mühe macht und die Angebote mehrerer Unternehmen miteinander vergleicht. Im günstigsten Fall ermittelten die Experten eine Ersparnis von 903 Euro – bei einem Vielfahrer, der neben der obligatorischen Kfz-Haftpflichtversicherung auch eine Vollkaskoversicherung für sein Auto abgeschlossen hat.

Berücksichtigt wurden in diesem Jahr 152 Angebote von insgesamt 73 Assekuranzen. Die Ergebnisse, die nach Musterkunden mit unterschiedlichen Voraussetzungen sortiert sind, können in der November-Ausgabe von „Finanztest“ nachgelesen werden. Unter dem Strich gibt es für Autofahrer jedoch nicht nur positive Meldungen, sondern auch die Erkenntnis, dass die Kfz-Versicherer jetzt ernst machen und die Preisschraube in die andere Richtung drehen. Wurde in den zurückliegenden Jahren immer wieder dafür gesorgt, dass der Beitrag schrumpft, müssen jetzt im Schnitt drei bis vier Prozent mehr berappt werden. „Ursache dafür ist der harte Preiskampf“, sagt „Finanztest“.

An der Preiserhöhung ändert auch das neue System der Schadenfreiheitsklassen wenig. Zwar zahlen Fahrer, die seit Jahren unfallfrei unterwegs sind, im günstigsten Fall nur noch 20 Prozent des Beitragssatzes. Letztlich steigt dafür aber der Grundpreis. Von daher ist ein Kfz-Versicherungsvergleich umso wichtiger – insbesondere weil einige Assekuranzen inzwischen mit beiden Modellen arbeiten. Als günstig herausgestellt haben sich dabei die BGV Badische Allgemeine, Direct Line, HDI Direkt, Cosmos Direkt und WGV bei Verträgen mit Vollkaskoschutz. Bei Haftpflicht plus Teilkasko liegen HDI Direkt, Allsecur und Direct Line (Basis) vorne.

Der Test bestätigt einmal mehr, wie wichtig es ist, die Preise zu vergleichen. 900 Euro sind eine stolze Summe, die sich im Budget sofort bemerkbar macht. Doch selbst wenn die Ersparnis nicht ganz so hoch ausfällt, macht sich ein Kfz-Versicherungsvergleich bezahlt. Ob dann auch gewechselt oder einfach nur der Tarif bei der aktuellen Assekuranz angepasst wird, bleibt selbstverständlich dem Versicherungsnehmer überlassen. Entscheidend ist und bleibt dabei, dass Preis, Leistung und auch der Service stimmen. Tanzt auch nur einer dieser Faktoren aus der Reihe, zahlt der Kunde zu viel oder bekommt im Schadensfall Probleme.

In diesem Zusammenhang emfehlen wir Ihnen den Besuch mehrerer Vergleichportale, ansonsten könnten Ihnen einige der günstigsten Angebote durch die Lappen gehen. Spezialisten wie unsere Partnerseite Autoversicherung-Online ( http://www.autoversicherung-online.info ) oder Autoversicherung Wechseln ( http://www.autoversicherung-wechseln.net ) haben das Problem erkannt und bieten ihren Besuchern gleich mehrere Vergleichsrechnern für die weitere Recherche an.

Posted by Gerald on 10/19 at 08:17 PM
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Mittwoch, September 14, 2011

Unbekannt: das Berufsunfähigkeitsrisiko

Der Deutschen liebstes Spielzeug ist und bleibt das Auto. Ihrem fahrbaren Untersatz gönnen sie nur das Beste, inklusive einer perfekten Risiko-Absicherung. Geht es aber um die Gesundheit und die Fähigkeit, den Lebensunterhalt mit der eigenen Hände Arbeit zu verdienen, wird geschludert. Dessen sind sich die Bundesbürger durchaus bewusst. Allerdings schätzen sie die möglichen Konsequenzen davon, nicht oder nicht ausreichend gegen Berufsunfähigkeit versichert zu sein, vollkommen falsch ein. Diese Rückschlüsse lässt eine repräsentative Umfrage des Instituts für Management- und Wirtschaftsforschung (IMWF) im Auftrag der Hannoverschen Leben zu.

In puncto Auto fühlen sich 77 Prozent gut und fast 50 Prozent der Deutschen sehr gut abgesichert. Auf die Frage, wie sie ihren Schutz bei Berufsunfähigkeit einschätzen, sackt die Quote merklich nach unten. „Nicht einmal jeder dritte Deutsche behauptet von sich, gut gegen das Risiko der Arbeitsunfähigkeit geschützt zu sein. Schlimmer noch: Mehr als jeder fünfte Bundesbürger gibt seinem Berufsunfähigkeitsschutz die Schulnote sechs, also ungenügend“, heißt es in der Pressemitteilung der Hannoverschen Leben. Den Grund für die Diskrepanz Auto zu eigener Absicherung sieht die Assekuranz in der Fehleinschätzung des Risikos. Ausgehend von den Umfragedaten trifft das aktuell auf 86 Prozent der Bundesbürger zu. Der Anteil bei den Teilzeitbeschäftigten liegt noch höher.

Hinter diesen Zahlen steckt, so die Versicherung, schlichtweg die Unwissenheit über das Berufsunfähigkeitsrisiko. Nur 50 Prozent derer, die noch keine Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen haben, wagten eine Prognose über das eigene Risikopotenzial. Von den Umfrageteilnehmern, die bereits vorgesorgt haben, konnten nicht einmal 20 Prozent eine konkrete Zahl nennen. „Wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr arbeiten zu können, wollen vor allem viele Menschen mit sitzenden Tätigkeiten nicht glauben“, erklärt die Hannoversche Leben und bringt Licht in das Dunkel: „Durchschnittlich 20 bis 30 Prozent werden im Laufe ihres Arbeitslebens dauernd oder vorübergehend erwerbsunfähig.“

Posted by Andre on 09/14 at 10:05 AM
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Montag, August 01, 2011

Kfz-Versicherer starten mit eigenem Vergleichsportal

Wer im Internet nach einer Versicherung oder Informationen zu einer Police sucht, wird problemlos fündig, muss sich aber zwischen einer Vielzahl von Offerten entscheiden. Die Nase vorne haben diesbezüglich die reinen Vergleichsportale. Sie liefen den Online-Präsenzen der Versicherungsgesellschaften vor knapp zwei Jahren erstmals den Rang ab und haben sich die Marktführung seither nicht mehr nehmen lassen. Das gilt insbesondere für den Bereich Kfz-Versicherung. Diese Entwicklung missfällt vielen Assekuranzen - sie holen jetzt zum Gegenschlag aus.

Eigentlich könnte es den Unternehmen egal sein, über welche Plattform ihre Produkte vertrieben werden. Kunde ist Kunde. Wären da nicht die aus ihrer Sicht zu hohen Provisionen, die für die Vermittlung gezahlt werden müssen – im Schnitt rund 80 Euro –, und die Tatsache, dass die Kundendaten bei den Vergleichsseiten bleiben. Diese Praxis stieß vor allem der HUK-Coburg sauer auf. Ins Fadenkreuz der Kritik geriet dabei zunehmend das Portal Check24, der Branchenprimus. Die Seite hat alleine im vergangenen Jahr 450.000 Verträge in der Sparte Kfz-Versicherung unter Dach und Fach gebracht.
Um dieser Übermacht Paroli bieten zu können, haben HUK-Coburg, Talanx und WGV sich nicht nur aus dem Angebot von Check24 verabschiedet, sondern vor einiger Zeit auch das Vergleichsportal Aspect Online übernommen. Im September soll die Seite mit neuem Glanz und unter neuem Namen an den Start gehen: transparo.de. Die Mehrheitseigner haben sich bewusst für einen Namen entschieden, der an den Begriff „Transparenz“ erinnert. Denn genau darum geht es bei einem Versicherungsvergleich: Das Ziel laute, so die Macher, den Kunden Vergleich und Abschluss so leicht wie möglich zu gestalten. Ob Check24 sich jetzt Gedanken machen muss, sei dahingestellt. Aspect Online kam 2010 „nur“ auf 80.000 Kfz-Policen. Diese Zahl soll nun vervielfacht werden. Ob das gelingt, hängt laut „Stern“ hauptsächlich davon ab, wie breit die Vergleichsbasis wird, sprich: Entscheidend wird sein, dass auch andere Gesellschaften mitmischen und ihre Daten in den Vergleich einspeisen lassen.

Posted by Andre on 08/01 at 11:38 AM
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Samstag, Juli 02, 2011

Verlorener Autoschlüssel kann Versicherungsschutz kosten

Den Verlust von Schlüsseln sollte man niemals auf die leichte Schulter nehmen. Dies gilt nicht nur für den Verlust von Haustürschlüsseln, sondern auch ganz besonders für Autoschlüssel, wie ein aktueller Richterspruch aufzeigt. Wie die „Süddeutsche“ Zeitung berichtet, kann der Schlüsselverlust nämlich zum Verlust des Versicherungsschutzes führen.

Der besagte Artikel der „Süddeutschen“ Zeitung bezieht sich auf ein kürzlich gesprochenes Gerichtsurteil. Eine Autofahrerin konnte nach dem Abschließen ihres Fahrzeugs den Autoschlüssel nicht mehr finden. Zur Lösung des Problems griff sie einfach auf den Ersatzschlüssel zurück - damit hatte sich die Sache für sie erledigt. Allerdings wurde der Schlüssel von einem neunjährigen Jungen gefunden, der mit dem Auto losfuhr und einen Schaden in Höhe von ca. 1.500 Euro anrichtete. Als die Fahrzeughalterin den entstandenen Schaden über ihre Kfz-Versicherung regulieren wollte, verweigerte sich diese einer Kostenübernahme.

Der Fall wurde vor dem Landgericht Kleve verhandelt. Die Klägerin war der Meinung, dass der Versicherer einspringen und den Schaden regulieren müsse. Allerdings kam das Gericht zu einer anderen Erkenntnis: Weil die Fahrzeughalterin nichts unternommen hatte, um den Schaden zu begrenzen bzw. von ihr keinerlei Sicherheitsvorkehrungen getroffen wurden, habe sie grob fahrlässig gehandelt. Demzufolge sei der Kfz-Versicherer nicht dazu angehalten, den Schaden zu regulieren.
Dieses Gerichtsurteil macht deutlich, wie schnell der Versicherungsschutz verloren gehen kann und wie empfehlenswert es daher ist, im Zweifelsfall immer beim Versicherer eine Anfrage zu stellen. Die Assekuranz hätte eine Empfehlung zur weiteren Vorgehensweise aussprechen können, damit die Fahrzeughalterin nach wie vor abgesichert ist und im Schadensfall nicht um ihren Versicherungsschutz bangen muss.

Posted by Jochen on 07/02 at 12:24 PM
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Sonntag, Mai 15, 2011

Mietenwagen sind nicht automatisch kaskoversichert

Wer einen Mietwagen leiht und davon ausgeht, dass das Fahrzeug über den Schutz einer Vollkaskoversicherung verfügt, kann sich unter Umständen ganz schön irren. Der Kaskoschutz ist nämlich nicht automatisch enthalten. Je nach Autovermieter und Mietangebot kann es vorkommen, dass gerade einmal ein Haftpflichtschutz enthalten ist. Der Mietkunde geht somit ein vergleichsweise hohes finanzielles Risiko ein – oftmals ohne darüber Bescheid zu wissen.

Wie das Onlinemagazin „Der Westen“ schreibt, wird vor allem beim Autovermieter Sixt häufiger auf diese Weise verfahren. Unter Umständen sind Kunden mit teuren Mietfahrzeugen unterwegs, ohne dabei einen Kaskoschutz zu genießen. Sollten sie einen Schaden am Fahrzeug hervorrufen, könnte dies ungemein teuer werden.
Sicherlich gibt es noch weitere Autovermieter, die ganz ähnlich verfahren. Dementsprechend kann allen Mietkunden nur dazu geraten werden, sich grundsätzlich genau über die einzelnen Mietangebote zu informieren bzw. gezielt zu hinterfragen, wie es um den Versicherungsschutz bestellt ist. Zwar mag dies in gewisser Hinsicht ein vergleichsweise langweiliges Thema sein, doch im Endeffekt geht es darum, ein hohes finanzielles Risiko abzuwenden.

Sofern lediglich ein Haftpflichtschutz enthalten ist, man aber einen besseren Versicherungsschutz wünscht, kann die Mietgebühr deutlich in die Höhe klettern. Allerdings sollten sich Mietkunden hierdurch nicht abschrecken lassen: Verglichen mit den Kosten, die im Schadensfall drohen, ist die erhöhte Mietgebühr vergleichsweise niedrig bemessen.
Wer sich wirklich gut absichern möchte, sollte beim Mieten des Fahrzeugs nicht nur einen Vollkaskoschutz fordern, sondern sich diesen auch bestätigen lassen. Am besten lässt man sich die entsprechenden Passagen in den Mietunterlagen zeigen, damit man letztlich über eine Gewissheit dahingehend verfügt, dass der Mietwagen ausreichend versichert ist.

Posted by Jochen on 05/15 at 07:09 PM
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Samstag, Februar 26, 2011

Kollision mit Känguru: Viele Kfz-Versicherer zahlen nicht

Im Volksmund sagt man, dass bei Kollisionen mit Tieren die Größe des Tieres darüber entscheidet, ob die Kfz-Versicherung zahlt - das Tier müsse größer als kniehoch sein, damit eine Schadensregulierung gewährleistet ist. Doch ganz so einfach ist die Sache nicht. Letzten Endes entscheiden ganz andere Faktoren darüber, ob ein Versicherungsvorfall vorliegt. Der Größenvergleich mit dem Knie soll lediglich deutlich machen, dass bei Kollisionen mit Hasen oder Dachsen keine Regulierung durch den Versicherer in Aussicht steht.

Tatsächlich kommt es jedoch darauf an, welche Leistungen im Versicherungsvertrag zugesichert bzw. welche Tiere darin abgedeckt sind. Die meisten Versicherer ziehen das Bundesjagdgesetz als Grundlage heran und bestimmten beispielsweise, dass Unfälle mit Haarwild versicherungspflichtig sein können. Wie der ADAC mitteilt, ist solch eine Absicherung nicht ideal. Sollte es zu einer Kollision mit einem sogenannten Exoten kommen, braucht die Kfz-Versicherung häufig nicht zu zahlen. Mit einem Exoten ist in diesem Fall kein außergewöhnliches Fahrzeug sondern ein nicht-heimisches Tier gemeint.

In Oberfranken gab es kürzlich einen Vorfall, der die Problematik deutlich macht. Wie die „Süddeutsche“ Zeitung schreibt, kam es zu einer Kollision zwischen einem Pkw und einem Känguru. Das Tier war ausgebrochen und hatte eine Fahrbahn überquert. Als der Fahrer den Schaden über seine Teilkaskoversicherung regulieren wollte, verweigerte der Versicherer die Zahlung. Der Versicherer berief sich auf den Versicherungsumfang, der Tier-Kollisionen mit Exoten nicht abdeckt.

Eine Empfehlung des ADAC lautet, ausschließlich Versicherungsverträge zu wählen, die „Kollisionen mit Tieren aller Art“ einschließen, damit eine maximale Absicherung gewährleistet ist.

Posted by Jochen on 02/26 at 12:39 PM
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Freitag, Februar 11, 2011

Kfz-Versicherung warnt vor Betrugsmasche

Für den Verkauf des eigenen Fahrzeugs werden in der Regel Fotos gemacht, die das Prachtstück von allen Seiten zeigen, und dann online gestellt. Schließlich lassen sich über das Internet weit mehr potenzielle Interessenten erreichen als mit einer Kleinanzeige in der Wochenendausgabe der Tageszeitung. Dass auch dunkle Gestalten einen Blick auf die Offerten werfen, entgeht den meisten privaten Verkäufern. Sie merken häufig nicht einmal, dass sie Teil einer perfiden Betrugsmasche werden, bei der die Kfz-Versicherung übers Ohr gehauen wird, mahnt das R+V Infocenter.

Das Vorgehen ist immer gleich: Sobald auf einer der Verkaufsplattformen das Bild eines Autos auftaucht, bei dem das Nummernschild zu erkennen ist, schlagen die Betrüger zu. Sie rufen an, bekunden ihr Interesse, kommen vorbei und horchen den Noch-Besitzer während des Gesprächs aus. Auf diese Weise gelangen sie nicht nur an den Namen und die Anschrift des Verkäufers, sondern auch an die wichtigsten Daten zur Kfz-Versicherung. Das ist alles, was sie für ihr schmutziges Geschäft benötigen. Kaum dass sie vom Hof sind, machen sie sich an die Arbeit. „Sie schicken der Versicherung eine gefälschte Rechnung über den angeblichen Austausch einer Frontscheibe. Diesem Schreiben liegt eine gefälschte Erklärung des echten Versicherten bei“, so die R+V Versicherung.

Da in dem Schreiben darum gebeten wird, das Geld direkt an die Werkstatt respektive den Autoglaser zu überweisen, bekommt der Verkäufer gar nichts davon mit – vorerst zumindest. Denn ein Glasschaden führt nicht dazu, dass der Kunde in der Kaskoversicherung anders eingestuft wird. Erst wenn ein eigener Schaden gemeldet wird, könnte es Ärger geben. Der Tipp der Experten lautet daher, niemals Bilder ins Internet zu stellen, auf denen das Fahrzeug samt amtlichem Kennzeichen zu erkennen ist. Auch der allzu unbedachte Umgang mit den Daten der eigenen Kfz-Versicherung sollte vermieden werden. Denn nimmt die Zahl der Betrugsdelikte zu, geht das auf Dauer zulasten aller Versicherten.

Posted by Andre on 02/11 at 08:51 AM
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Samstag, Dezember 25, 2010

Volkswagen gründet eigenen Versicherer

Nicht nur mit dem Verkauf von Fahrzeugen verdienen die Autohersteller gutes Geld. Schon seit Jahren ist es üblich, auch ergänzende Finanzdienstleistungen anzubieten. Besonders die Autobanken spielen hierbei eine wichtige Rolle: Zahlreiche Kunden sind beim Autoerwerb auf eine Finanzierung angewiesen – daher verfügen mittlerweile die meisten Autohersteller über eigene Banken. Doch Kredite sind die Unternehmen längst nicht mehr genug. Auch im Versicherungsgeschäft möchten sie mitverdienen.

Bisher sind die meisten Unternehmen als Vermittler aufgetreten. Im Autohaus werden den Kunden zwar oftmals exklusive Versicherungsprodukte angeboten, doch hinter den Versicherungen stehen externe Versicherungsunternehmen, die als Kooperationspartner auftreten. Um noch individuellere Versicherungslösungen rund um das Automobil anbieten und um die Gewinne steigern zu können, wagt Volkswagen nun den großen Schritt: Der Automobilkonzern hat ein eigenes Versicherungsunternehmen gegründet, das im neuen Jahr loslegen und eigene Produkte anbieten wird.

Zunächst wird man eine sogenannte Garantieversicherung anbieten – bisher wurde diese Leistung über die Allianz offeriert. Klassische Kfz-Versicherungen wie Haftpflicht- oder Kaskoversicherungen wird Volkswagen vorerst weiterhin in Kooperation mit der Allianz anbieten.

Nicht nur für die Automobilbranche sondern auch für die Versicherungsbranche stellt diese Entwicklung eine große Neuerung dar. Es ist denkbar, dass weitere Autohersteller dem Wolfsburger Autokonzern folgen bzw. ebenfalls die Entscheidung treffen, eigene Versicherungsunternehmen zu gründen. Die Versicherungsbranche dürfte hierüber alles andere als erfreut sein, zumal das Geschäft mit Kfz-Versicherungen ohne nicht gerade als margenträchtig gilt. Weitere Anbieter würden den Wettbewerb noch härter machen. Gewinner sind wohl eher die Kunden, die aus einem noch größeren Angebotsspektrum wählen können.

Posted by Jochen on 12/25 at 12:30 PM
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Samstag, November 13, 2010

Kfz-Versicherung nicht auf den letzten Drücker wechseln

Dass momentan von allen Seiten auf das Thema Kfz-Versicherung hingewiesen wird und die Versicherer richtig viel Werbung machen, hat einen simplen Grund: Wer ab dem nächsten Jahr bei einem anderen Versicherer sein möchte, muss seine bestehende Kfz-Versicherung bis Ende November gekündigt haben.

Über die Möglichkeit eines Wechsels sollte jeder Fahrzeughalter ernsthaft nachdenken. Es kann sich gleich aus mehreren Gründen lohnen, einen Versicherungswechsel vorzunehmen. Da wäre zunächst einmal die Chance, eine günstigere Versicherung zu finden, wodurch sich jedes Jahr bares Geld sparen lässt. Außerdem könnte es sein, dass man auf einen Versicherungstarif stößt, der eine wesentlich bessere Absicherung erlaubt. Schließlich sollen Autoversicherungen nicht nur günstig sein, sondern auch einen guten Schutz bieten.

Es gibt viele Leute, die sich von der Werbung zumindest teilweise angesprochen fühlen und deshalb ernsthaft darüber nachdenken, einen Versicherungswechsel vorzunehmen. Was sie davon abhält, ist oftmals die eigentliche Tarifsuche. Häufig wird angenommen, dass ein solcher Vergleich aufwendig ist und viel Zeit in Anspruch nimmt. Dabei trifft dies überhaupt nicht zu: Mit unseren Online-Vergleichsrechnern ist es möglich, zahlreiche Versicherungstarife direkt miteinander zu vergleichen und die Beiträge individuell zu berechnen.
Folglich sollte man nicht lange zögern – wer seinen Tarifvergleich auf die lange Bank schiebt, verpasst möglicherweise die Chance zum Wechsel. Wie einleitend erwähnt muss die bestehende Kfz-Versicherung bis Ende dieses Monats gekündigt sein. Hierbei gilt es zu berücksichtigen, dass die Kündigung dem Versicherer spätestens am 30. November vorliegen muss. Das Kündigungsschreiben an diesem Zeitpunkt erst abzusenden reicht nicht aus: Der Poststempel ist nicht das entscheidende Kriterium – es zählt der Eingang beim Versicherer. Daher ist es ratsam, nicht bis zuletzt zu warten, sondern lieber ein paar Tage früher aktiv zu werden.

Posted by Jochen on 11/13 at 11:54 AM
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Dienstag, Oktober 26, 2010

Aufgrund fehlender Zinseinnahmen könnten Policen künftig teurer werden

Niedriges Zinsniveau gleich höhere Beiträge für Versicherungskunden - auf diese schlichte und für Verbraucher unerfreuliche Formel bringen die Rückversicherer die mögliche Entwicklung am Versicherungsmarkt. Während eines Branchentreffens in Baden-Baden wagten sie den Blick nach vorne. Für die eigenen Geschäfte – den Schutz von Versicherungen gegen größere Risiken – sehen Konzerne wie Munich Re und Hannover Rück die Preise weitgehend stabil. Im Privatkundengeschäft hingegen müssten sich die Unternehmen aufgrund der mageren Zinsen auf die Suche nach neuen Einnahmequellen machen. Eine Option wäre, die Beiträge anzuheben.

Als Beispiel für ihre Prognose wählten die Rückversicherer einen der am heftigsten umkämpften Bereiche, die Autoversicherung. Ludger Arnoldussen, Vorstand von Munich Re, erklärte dazu: „Vor allem in der Kfz-Versicherung werden die Unternehmen spätestens in ein bis zwei Jahren nicht umhin kommen, die Prämien anzuheben.“ Die Branche gerate zunehmend unter Preisdruck, weil die Anlagen an den Kapitalmärkten nur noch geringe Zinseinnahmen brächten. Das Geschäft mit der Kfz-Versicherung sei weiterhin schwierig, sagt auch die Hannover Rück, geht aber davon aus, dass Marktbedingungen und Prämien stabil bleiben. Michael Pickel, Vorstand der Hannover Rück, ist zumindest für das kommende Jahr zuversichtlich: „Wir haben ein gutes Jahr 2011 vor uns.“

Ein weiteres Indiz dafür, dass Endkunden künftig vielleicht tiefer in die Tasche greifen müssen, ist aus Sicht der Konzerne der Preisanstieg im Bereich der Kfz-Rückversicherung um 20 Prozent im vergangenen Jahr. Indirekt könnten sich Winterstürme wie „Xynthia“ und generell die Wetterkapriolen auch auf die Konditionen für Endkunden niederschlagen. Denn über kurz oder lang würden die Assekuranzen sich zusätzlichen Schutz über eine Rückversicherung erkaufen. Entscheidend für die Preisentwicklung seien aber die Zinsen. Um für zukünftige Forderungen im Bereich Schaden- und Unfallversicherung gewappnet zu sein, würden die Beiträge angelegt. Angesichts eines Zinsniveaus von zwei bis drei Prozent seien aber nicht ausreichend Gewinne zu erzielen.

Posted by Andre on 10/26 at 02:09 PM
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Freitag, Oktober 22, 2010

Umweltbewusstes Fahren: Öko-Rabatt kein Garant für eine günstige Kfz-Versicherung

Das Thema Umwelt oder vielmehr umweltschonende Technik wird auch für die Kfz-Versicherungsbranche immer wichtiger. Bislang hat sich der Aspekt zwar noch nicht flächendeckend in den Tarifstrukturen niedergeschlagen. Doch nach und nach steigt die Zahl der Angebote, die Rabatte für sparsame Fahrzeuge mit geringem CO2-Ausstoß einräumen. Im großen Kfz-Versicherungsvergleich der Stiftung Warentest wurde deshalb zum ersten Mal auch eine Modellkundin berücksichtigt, die großen Wert auf umweltbewusstes Fahren legt.

Sie ist 34 Jahre jung, hat ein siebenjähriges Kind, besitzt eine Bahncard und der Ehemann nutzt das Fahrzeug, einen neuen Toyota Prius Hybrid 1,5 mit 57 kW, ebenfalls. Insgesamt legen sie rund 10.000 Kilometer im Jahr zurück, wohnen in Fulda und stellen das Auto an der Straße ab. Die Frau, Angestellte in der Automobilbranche, hat sowohl in der Kfz-Haftpflichtversicherung als auch bei der Vollkasko die Schadensfreiheitsklasse 10 erreicht. Das Fazit der Tester nach dem Vergleich lautete schlicht: „Große Preisunterschiede auch für Öko-Autos.“ Die Spanne reicht von 357 Euro beim günstigsten Anbieter, Direct Line mit dem Tarif Basis VK Clever, bis hin zu 998 Euro. Das sind immerhin 641 Euro Unterschied. Selbst im Vergleich zum zehnten Platz, den die HUK24 mit dem Classic Select (438 Euro) belegt, ergibt sich noch eine Differenz von 560 Euro.

Dass sich ein Kfz-Versicherungsvergleich lohnt, beweist dieses Beispiel allemal. Die Ergebnisse zeigen allerdings auch, dass die Tarife mit Öko-Bonus – in der Regel für Fahrzeuge, deren Kohlendioxyd-Ausstoß weniger als 120 Gramm je Kilometer beträgt – nicht zwangsläufig die besten sein müssen. Ein paar Prozent Rabatt für umweltbewusstes Fahren oder klimaschonende Technik klingen zwar verlockend, sind aber keine Garantie für eine günstige Autoversicherung. Zumindest noch nicht. Die Experten haben nur 41 Tarife gefunden, die entsprechende Merkmale aufweisen. Das ist sehr wenig und stellt nur einen kleinen Ausschnitt der gesamten Branche dar. Wer also etwas für die Umwelt und sein Portemonnaie tun möchte, berücksichtigt besser auch „klassische“ Tarife.

Und hier geht es zu unserem Autoversicherung Vergleich: http://www.autoversicherung-online.info/autoversicherung.htm (Aspect Online)

Posted by Andre on 10/22 at 12:40 PM
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Dienstag, Oktober 05, 2010

AdmiralDirekt streicht die Segel

Der deutsche Kfz-Versicherungsmarkt ist hart und nicht jedes Unternehmen schafft es, dem Wettbewerb dauerhaft standzuhalten. Wie die Financial Times Deutschland (FTD) jetzt berichtet, gibt die AdmiralDirekt auf und sucht nach einem Käufer, der den Bestand von 31.300 Verträgen übernimmt. Hintergrund: Aus Expertensicht mangelt es der Firma an Schadensreserven. Ein Ende mit Schrecken wie bei der Ineas und LadyCarOnline wird es aber wohl nicht geben. Denn in anderen Ländern wie zum Beispiel Großbritannien läuft es deutlich besser. Insgesamt hat der Admiral-Konzern europaweit zwei Millionen Kunden.

Den Schritt auf das glatte deutsche Parkett wagte das Unternehmen im Jahr 2007. Geworben wurde, so das VersicherungsJournal, mit fairen Preisen und individuellen Tarifen. Daraus ist nichts geworden. Schon während der Wechselsaison im vergangenen Jahr hielt sich AdmiralDirekt vornehm zurück und beteiligte sich nicht an den Preiskämpfen. Gebracht hat es wenig. Die Schaden-Kosten-Quote erreicht einen Wert von 238 Prozent. Damit hat die Kfz-Versicherung für jeden Euro Beitrag 2,38 Euro an Ausgaben gehabt. Das ist deutlich zu viel, wobei der Anteil der reinen Schäden mit 109 Prozent durchaus im Rahmen lag.

Dass sich AdmiralDirekt jetzt aus Deutschland zurückziehen möchte und die Segel streicht, dürfte vor allem den weltgrößten Rückversicherer Munich Re treffen. Er hat die Admiral Group 1993 mit aus der Taufe gehoben und übernimmt laut FTD nach wie vor 65 Prozent aller Risiken. Ganz so leicht scheint es also nicht zu sein, den Fuß auch auf dem deutschen Markt in die Tür zu bekommen. Dafür ist der Kampf um Marktanteile zu hart geworden. Einer der ganz großen Strategen ist dabei die HUK-Coburg. Sie kommt auf etwa 8,5 Millionen Verträge im Bereich Kfz-Versicherung und steht kurz vor dem Sprung, Marktführer zu werden.

Die Konkurrenz hatte auch die Admiral Gruppe im Auge und erklärte 2009: „Die wirkliche Macht im Markt ist HUK-Coburg, ein übereffizienter Versicherungsverein.“ Aber besser effizient als zu teuer. Die Folgen zeigen sich jetzt. Dass es dem Konzern gelingt, einen Käufer zu finden, wird übrigens bezweifelt. AdmiralDirekt äußert sich selbst nur knapp und erklärte, so die FTD, sich nach verschiedenen Optionen umzusehen. Die Kunden des Direktversicherers können auch aktiv werden und sich nach einer neuen Kfz-Versicherung umsehen. Jetzt ist die Zeit dafür.

Posted by Andre on 10/05 at 08:32 AM
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Mittwoch, September 29, 2010

Versicherer werten Traktorunfälle aus

imageTraktoren gehören vielleicht nicht zum gängigen Straßenbild. Doch wenn man ihnen begegnet, sind die großen Hinterräder der PS-starken Zugmaschinen durchaus respekteinflößend. Mit ihnen möchte man als Autofahrer nicht unbedingt in Kontakt geraten. Denn sollte es krachen, sind die Folgen in der Regel weitaus verheerender als bei einem Zusammenstoß mit einem Pkw. Die Allianz, die LVM-Versicherung und die Unfallforschung der Versicherer (UDV) haben sich deshalb näher mit Traktor-Unfällen befasst und die Statistiken aus den Jahren 2006 bis 2008 ausgewertet.

Die über 1.000 Unfälle ergaben ein klares Bild. Abbiegen und das Beachten der Vorfahrt gehören demnach nicht zu den Stärken der Traktorfahrer – teilweise bedingt durch das eher geringe Tempo, mit dem die Gespanne unterwegs sind. Alleine das Abbiegen verursacht 41,5 Prozent der Crashs. Doch auch Auto- und Motorradfahrer machen Fehler: Bei Kollisionen mit den landwirtschaftlichen Fahrzeugen waren sie meistens zu schnell und können damit ebenfalls haftbar gemacht werden. Die Kfz-Versicherung wird jedenfalls sehr genau hinsehen. Das macht alleine schon die Schwere der Unfälle nötig.
Zu 62,2 Prozent sind Autofahrer beteiligt, von denen 38,2 Prozent schwer verletzt oder getötet werden. Der Anteil der Motorradfahrer liegt bei 21,1 Prozent. Sie sind besonders gefährdet und haben ein viermal höheres Todesfallrisiko, wie ein Crashtest der Unfallforscher bewies. Laut Statistik enden 39,8 Prozent der Zusammenstöße Motorrad-Traktor mit schweren Verletzungen oder tödlich. Die meisten Unfälle ereignen sich übrigens außerorts (64,8 Prozent). Innerorts sind es 35,2 Prozent und auf landwirtschaftlichen Anwesen 8,3 Prozent.

Der Leiter der UDV, Siegfried Brockmann, mahnt Verkehrsteilnehmer deshalb zur Vorsicht: „Der Anblick eines Traktors sollte von vornherein die Alarmglocken schrillen lassen.“ Das heißt vor allem, Fuß vom Gas und aufpassen. Zudem ließen sich viele Unfälle vermeiden, wenn die Traktoren und Anhänger besser sichtbar wären. Sie sind zwar groß, aber nur spärlich beleuchtet. Deshalb sollten Reflexfolien oder Rundumleuchten zugelassen werden und sei es sinnvoll, größere Blinker und Heckleuchten zu montieren.

Posted by Andre on 09/29 at 09:40 AM
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Samstag, Juli 31, 2010

Angeschlagene Kfz-Versicherer wollen Kunden nicht wechseln lassen

Bereits in der vergangenen Woche sorgten die beiden Kfz-Versicherer Ineas und LadyCarOnline für Schlagzeilen. Die Versicherungsunternehmen gelten als finanziell stark angeschlagen. Die Löcher in den Kassen der Versicherer sind so groß, dass Schäden aller Voraussicht nach nicht mehr vollständig reguliert werden können. Die zuständige niederländische Behörde (die Muttergesellschaft beider Anbieter hat ihren Sitz in den Niederlanden) hat bereits reagiert und die Versicherer unter ihre Aufsicht genommen.

Als dies bekannt wurde, haben sich zahlreiche Versicherungsexperten zu Wort gemeldet. Alles in allem raten die meisten Experten zu einem Wechsel. Die Versicherungsnehmer sollten bewusst auf einen Versicherungswechsel setzen und lieber erneut einen Beitrag für dieses Versicherungsjahr bezahlen, anstatt ein großes finanzielles Risiko einzugehen, indem sie beim bisherigen Versicherer bleiben.
Ein solcher Wechsel sei durchaus möglich, weil das BGB ihn zulässt, sofern das Versicherungsunternehmen in ernsthaften finanziellen Schwierigkeiten steckt. Dementsprechend wäre es nicht verwunderlich, wenn die angeschlagenen Versicherer in diesen Tagen von einer großen Kündigungswelle heimgesucht werden.

Die Versicherer selbst haben sich bereits zu Wort gemeldet und deutlich gemacht, dass sie den ausgesprochenen Sonderkündigungen nicht zustimmen bzw. diese nicht als gültig anerkannt werden. Die Versicherer berufen sich dabei vor allem auf die Tatsache, dass sie noch keine Insolvenz angemeldet haben und daher ihr Versicherungsgeschäft weiter betreiben dürfen.

Wie „n-tv“ berichtet, wurden die Versicherer vom Bund der Versicherten (BDV) stark kritisiert. Die Versicherungsexperten glauben nicht, dass sich die Versicherer in der Lage befinden, einen angemessenen Schutz zu bieten, weshalb sich Kunden nicht beirren lassen und dennoch einen Versicherungswechsel einleiten sollten.

Posted by Jochen on 07/31 at 07:00 AM
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Sonntag, Juli 25, 2010

Ineas Autoversicherung: Experten raten zu Kündigung

Gegen Ende des vergangenen Jahres vergab „Stiftung Warentest“ an den Kfz-Versicherer Ineas gute Noten. Trotzdem wäre es wohl besser gewesen, sich besser nicht für diesen Versicherer zu entscheiden. Das Versicherungsunternehmen ist nämlich in eine ernsthafte wirtschaftliche Schieflage geraten: Der niederländische Versicherer, der auch in Deutschland aktiv ist und hier immerhin gut 50.000 Versicherungsnehmer zählen kann, ist finanziell stark angeschlagen. Das Unternehmen steht bereits unter Aufsicht der niederländischen Finanzverwaltung.

Für die Versicherungsnehmer ist dies keine erfreuliche Nachricht. Aufgrund der Finanzprobleme besteht das Risiko, dass der Versicherer im Schadensfall keine Leistungen erbringen kann. Wie das „Hamburger Abendblatt“ schreibt, ist das Risiko im Bereich der Kfz-Haftpflichtversicherung nicht ganz so groß bemessen. Der Versicherer ist einen Ausfallfonds angeschlossen, der im Notfall einspringt – wobei dem Versicherer in diesem Fall dennoch eine Nachzahlung in Höhe von bis zu 2.500 Euro drohen kann. Schlechter sieht es bei Schäden aus, die in den Bereich der Vollkasko-Versicherung fallen. Dort gibt es keinen Ausfall- oder Notfallfonds.

Mehrere Versicherungsexperten haben den Ineas Kunden schon dazu geraten, das Versicherungsverhältnis zu beenden und ihr Fahrzeug besser bei einem anderen Anbieter zu versichern. Allerdings ist dies leichter gesagt als getan, was vorrangig an der Rechtslage liegt. Diesbezüglich stößt man auf Widersprüche. Einige Experten meinen, dass eine Kündigung nicht zulässig ist, solange der Versicherer keine Insolvenz anmeldet. Andere glauben an die Wirksamkeit einer Sonderkündigung, wenn sich die finanzielle Lage des Versicherer signifikant verschlechtert hat und berufen sich dabei auf §314 BGB.

Eine der sichersten Lösungen besteht darin, sich an einen Kfz-Versicherer zu wenden, der trotz eines anderen bestehenden Versicherungsverhältnisses einen Schutz anbietet. Einige Versicherer tun dies und bieten sogar eine Beitragsrückerstattung, sollte die Sonderkündigung doch nichts rechtens gewesen sein.

Posted by Jochen on 07/25 at 10:31 AM
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