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Krankenversicherung

Sonntag, Oktober 02, 2011

PKV-Tarife mit Beitragsentlastung sind eher für Besserverdiener geeignet

In der PKV-Branche gibt es einen neuen Trend: Nach den günstigen Einstiegstarifen folgen nun die Beitragsentlastungstarife. Die Idee, die hinter diesen PKV-Tarifen steckt, ist im Grunde ganz simpel. Sie sieht vor, dass der Versicherungsnehmer bewusst einen höheren Beitrag entrichtet als er eigentlich müsste. Der zusätzliche Beitrag wird vom Versicherer auf die Seite gelegt und für das Alter angespart. Hierdurch soll sich für den Versicherungsnehmer der Vorteil ergeben, dass der Beitrag mit zunehmendem Alter nicht so sehr steigt.

Weil zunehmend mehr Experten davon ausgehen, dass die PKV-Beiträge in Zukunft für altere Versicherungsnehmer stärker anziehen werden, scheint es zunächst einmal sinnvoll zu sein, diesen Weg zu gehen und einen Beitragsentlastungstarif zu wählen. Zumal diese Tarife längst nicht nur für Neukunden erhältlich sind. Zunehmend mehr PKV-Anbieter gehen dazu über, entsprechende Tarifoptionen auf für Bestandskunden einzuführen. Für die Bestandskunden ändert sich im Grunde nichts, abgesehen davon, dass ihr Versicherungsbeitrag steigt.
Als Interessent sollte man sich jedoch gut überlegen, ob die Wahl eines solchen Tarifs überhaupt sinnvoll ist. Die finanzielle Belastung, die zusätzlich entsteht, sollte nicht unterschätzt werden. Dementsprechend sind Beitragsentlastungstarife vorrangig für diejenigen interessant, denen es finanziell betrachtet nicht viel ausmacht, wenn sie einen höheren Beitrag entrichten. Wenn das Einkommen keinen ganz so großen Spielraum zulässt, ist es eventuell sinnvoller, diese Möglichkeit nicht zu nutzen. Außerdem spielt das Alter eine wichtige Rolle: Wer in jungen Jahren in die PKV eintritt, hat mehr Zeit für die reguläre Rücklagenbildung, was automatisch zu einem niedrigeren Beitrag im Alter führt. Dementsprechend sind Beitragsentlastungstarife eher für diejenigen interessant, die mit einem vergleichsweise hohen Alter in die PKV wechseln.

Posted by Jochen on 10/02 at 10:59 AM
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Freitag, September 23, 2011

Auslandskrankenversicherung für junge Menschen in der Ausbildung

Auslandserfahrungen machen sich immer gut im Lebenslauf, ob nun Studium, Aus- oder Weiterbildung. Aktuell haben rund 150.000 junge Deutsche die Chance beim Schopf gepackt und sind rund um den Globus aktiv. Damit während dieser Zeit auch der Krankenversicherungsschutz funktioniert und keinerlei Lücken aufweist, ist eine Auslandskrankenversicherung die beste Lösung. Dazu hat der Bund der Auslands-Erwerbstätigen (BDAE) gemeinsam mit der Würzburger Versicherungs-AG ein neues Produkt auf den Markt gebracht: EXPAT ACADEMIC.

Die Auslandskrankenversicherung, die in den Varianten Basis, Standard und Premium erhältlich ist, richtet sich an Personen bis zum 35. Lebensjahr, sofern sie sich noch in der Ausbildung befinden. „Zielgruppe sind insbesondere junge Menschen, die sich zum Zwecke der Aus- und Weiterbildung im außereuropäischen Ausland aufhalten“, heißt es in der Pressemitteilung der BDAE-Gruppe. Je nach gewählter Variante und den Ländern, in denen man sich später aufhält, kostet die Police zwischen 39 und 75 Euro pro Monat bzw. zwischen 117 und 225 Euro monatlich, wenn auch die USA und Kanada eingeschlossen werden sollen.

Mit der Police sind 100 Prozent der ambulanten und stationären Heilbehandlungen sowie der medizinisch notwendigen Transporte abgesichert. Das gilt nicht nur im eigentlichen Zielland, sondern auf der gesamten Welt mit Ausnahme des Heimatlandes sowie der USA und Kanada. Dabei profitieren die Versicherten vom Privatpatienten-Status und haben freie Arztwahl. Das kann sich gerade im Ausland als entscheidender Vorteil erweisen, wenn ein Facharzt aufgesucht werden muss. Zudem deckt die Auslandskrankenversicherung EXPAT ACADEMIC den Krankenrücktransport, sofern er als medizinisch notwendig erachtet wird, bis zu einem Betrag von 15.000 Euro. Damit verfügen junge Menschen über einen umfassenden Schutz, der weit mehr bietet als die Verträge mit lokalen Anbietern, die vor Ort abgeschlossen werden und oft nur ein Minimum an Leistung versprechen.

Posted by Andre on 09/23 at 04:01 PM
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Dienstag, August 02, 2011

HUK Coburg mit neuem Behandlungskonzept für psychisch Kranke

Die Anzahl der psychischen Erkrankungen hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Dies wird vor allem bei einem Blick auf die Ursachen für Arbeitsunfähigkeit deutlich: Zunehmend mehr Personen scheiden nicht wegen körperlicher Schwierigkeiten aus dem Berufsleben aus, sondern wegen psychischer Erkrankungen.

Die HUK Coburg, die auch als Versicherer in der PKV auftritt und gemessen an der Versichertenzahl der neuntgrößte Anbieter ist, hat nun angekündigt, ihr Engagement in der Betreuung von psychisch-kranken Versicherungsnehmern auszubauen. Wie die „Ärztezeitung“ schreibt, setzt der PKV-Versicherer auf ein umfassendes Betreuungskonzept. Zu diesem Zweck wurden Kooperationen mit spezialisierten Kliniken geschlossen, bei denen es sich zum Teil um reine Privatkliniken handelt.
Durch den Schluss der Kooperationen profitieren die Versicherten der HUK Coburg gleich mehrfach. Da wäre zunächst einmal die Tatsache, dass mit einer professionellen Behandlung gerechnet werden kann, die möglichst schnell zu einer Besserung des Zustands führt – denn gerade bei psychischen Erkrankungen haben es Betroffene nicht immer leicht, die richtige ärztliche Betreuung zu finden. Ein fast noch größeres Problem besteht bei der Behandlung von psychischen Krankheiten darin, dass Patienten oft lange Wartezeiten in Kauf nehmen müssen, bevor die eigentliche Behandlung überhaupt beginnen kann. Vor allem in diesem Bereich soll das Konzept der HUK Coburg seine Stärken ausspielen: Es verspricht kurze Wartezeiten, die zwischen vier bis sechs Wochen liegen sollen. Außerdem sieht das Konzept eine gezielte Nachbehandlung vor. Die Patienten sollen im Anschluss nicht einfach entlassen und sich selbst überlassen werden. Um zu verhindern, dass die Patienten in ein Loch fallen, setzt man auf eine ambulante Weiterversorgung, die ebenfalls von den Klinikpartnern übernommen werden soll.

Posted by Jochen on 08/02 at 12:36 PM
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Freitag, Juni 24, 2011

Spam statt Schnäppchen: Volks-Versicherung

Das Internet bietet Verbrauchern eine Vielzahl von Versicherungsinformationen und Vergleichsmöglichkeiten, die inzwischen auch eifrig genutzt werden – insbesondere bei der Kfz-Versicherung. Doch die digitale Welt hat auch ihre „Untiefen“, in denen sich Betrüger tummeln und nur darauf warten, dass ihnen ein ahnungsloses Opfer in die Maschen gerät. Unter Vorspiegelung falscher Tatsachen locken sie auf ihre Websites und versprechen das Blaue vom Himmel oder vielmehr günstige Versicherungsverträge. Aktuell versuchen es die Täter über Werbemails für eine private Krankenversicherung.

Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen warnt davor, sich auf die Versprechen in den Spam-Mails einzulassen, und empfiehlt, die Nachrichten umgehend zu löschen. Hintergrund: Den Empfängern wird dazu geraten, die Krankenversicherung zu wechseln. Da als Absender Fantasienamen wie „Verbraucherberatung“ oder „Verbraucherservice“ angegeben sind, scheint das Angebot seriös zu sein. Ist es aber nicht. Dahinter verbergen sich nicht etwa die Verbraucherzentralen oder andere anerkannte Organisation, sondern Abzocker. Ihnen kommt es nur darauf an, dass einer der Links in den Mails geklickt und damit das Räderwerk des Betrugs in Gang gesetzt wird.

Auf den Seiten, die sich nach dem Klick öffnen, wird die private Krankenversicherung ab 59 Euro im Monat versprochen. Ein tolles Angebot und gerade passend, da über höhere Zuzahlungen beim Zahnarzt berichtet wird und mit der City BKK eine gesetzliche Krankenkasse geschlossen wurde. Die Verlockung, die sogenannte „Volks-Versicherung“ abzuschließen, wird dadurch ungleich größer. Wer sich dazu verleiten lässt, seine Daten einzugeben, inklusive Beruf und Telefonnummer, erhält zwar Angebote, doch ganz gewiss nicht für schlappe 59 Euro monatlich. Entscheidend ist, dass die persönlichen Informationen jetzt in den Händen der Anbieter sind und vermutlich gewinnbringend verkauft werden – auf dass der Mailordner mit noch mehr Spam zugemüllt wird. Deshalb: Versicherungsvergleiche nur auf seriösen Seiten durchführen und sich vorher über den Anbieter informieren.

Posted by Andre on 06/24 at 07:51 AM
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Samstag, Juni 18, 2011

City BKK: Knapp 30.000 Personen bald ohne Krankenversicherung

Bald gehen bei der City BKK endgültig die Lichter aus. Ende dieses Monats soll der noch geltende Versicherungsschutz auslaufen. Weil in Deutschland eine Krankenversicherungspflicht besteht, wurden alle Versicherungsnehmer angeschrieben und dazu aufgefordert, sich auf die Suche nach einer neuen Krankenversicherung zu begeben. Allerdings hat der Aufruf nur bedingt gefruchtet: Von den einst 130.000 Mitgliedern haben rund 30.000 Personen noch keinen Versicherungswechsel vorgenommen.

Im Hause der City BKK ist man darum bemüht, dieses Problem zu lösen. Wie das „Handelsblatt“ unter Berufung auf den Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherung schreibt, wurden die betroffenen Kassenmitglieder erneut angeschrieben. Dieses Mal wurde ihnen gleich ein Antragsformular zur Auswahl einer neuen Kasse mit übersendet. Falls auch auf dieses Schreiben nicht reagiert wird bzw. sich die Mitglieder keine neue Krankenkasse auswählen, werden Arbeitgeber oder Rentenversicherung einspringen und die Auswahl der Krankenkasse übernehmen. Allerdings würde diese Maßnahme erst zum 15. Juli erfolgen – also gut zwei Wochen nachdem der alte Versicherungsschutz ausgelaufen ist. Abgesichert sind die betroffenen Kassenmitglieder während der Übergangsfrist zwar trotzdem, dennoch sprechen sich Experten für einen raschen Wechsel aus. Die Betroffenen sind gut damit beraten, sich die neue Krankenkasse selbst auszuwählen. Zum einen wird es hierdurch möglich, eine Kasse zu wählen, die bislang noch keinen Zusatzbeitrag berechnet. Zum anderen kann mit einer schnellen Abwicklung gerechnet werden, sodass schon bald wieder eine Versichertenkarte zur Verfügung steht.

Dass einige Kassenmitglieder der City BKK bisher nicht reagiert haben, kann auch daran liegen, dass es sich bei ihnen um ältere Menschen handelt, die mit den Ereignissen überfordert sind oder noch gar nichts davon mitbekommen haben. Wer beispielsweise Angehörige hat, die in Pflegeeinrichtungen untergebracht sind, sollte deshalb sicherheitshalber eine Überprüfung vornehmen: Womöglich empfiehlt es sich, jetzt ganz schnell einen Kassenwechsel zu veranlassen.

Posted by Jochen on 06/18 at 11:38 AM
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Dienstag, Mai 10, 2011

Einige City BKK Mitglieder haben Schwierigkeiten beim Wechsel

Ganz Deutschland horchte auf, als in der vergangenen Woche die erste Krankenkassenpleite verkündet wurde. Die City BKK ist insolvent und wird daher ihre Pforten schließen. Den betroffenen Kassenmitgliedern wurde versichert, problemlos die Krankenkasse wechseln zu können, um somit lückenlos einen Versicherungsschutz zu erhalten. Doch wie sich nun zeigt, scheint der Kassenwechsel nicht so leicht vonstatten zu gehen wie gedacht.
Schwierigkeiten bereitet in diesem Fall nicht die insolvente City BKK - vielmehr rühren die Probleme von anderen Krankenkassen. Offenbar haben einige kein Interesse daran, die Mitglieder der City BKK aufzunehmen. So machte diese Woche schon eine Krankenkasse aus Norddeutschland von sich reden, die laut eigener Auskunft finanziell gut aufgestellt ist. Mitglieder der City BKK, die zu dieser Krankenkasse wechseln wollten, wurden mit fadenscheinigen Argumenten abgewimmelt.

Es gibt einen relativ simplen Grund, weshalb andere Kassen abblocken bzw. kein Interesse daran haben, die ehemaligen City BKK Mitglieder aufzunehmen: Den verbliebenen Mitgliedern wird nachgesagt, vergleichsweise hohe Krankenkosten hervorzurufen – und Kostenverursacher möchte letzten Endes niemand haben.

Allerdings sollten sich die Interessenten nicht von Absagen und Ausflüchten einschüchtern lassen. Andere Krankenkassen sind gesetzlich dazu verpflichtet sie aufzunehmen. Es kann zwar vorkommen, dass einige Kassen zunächst abblocken – aber letztlich sind sie nicht dazu berechtigt, sich einer Aufnahme zu verweigern. Für die betroffenen Kassenmitglieder bedeutet dies, hartnäckig zu bleiben und auf ihr Recht zu bestehen. Alternativ gilt es für freiwillig gesetzlich Versicherte zu prüfen, ob ein Wechsel in eine private Krankenversicherung nicht doch sinnvoller und ggfs. sogar günstiger ist.

Posted by Jochen on 05/10 at 09:26 AM
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Sonntag, Mai 08, 2011

Demographische Entwicklung macht Krankenkassen zu schaffen

Schon im letzten Jahr sorgte die City BKK Krankenkasse für Schlagzeilen, als vor einer möglichen Insolvenz gewarnt wurde. Die Krankenkasse dementierte zwar fleißig, die Kundenflucht jedoch hielt an: Vor allem die jungen Kunden, die relativ geringe Kosten verursachen, haben ihre Krankenkasse gewechselt. Mit Einsparungen wollte man dieser Entwicklung entgegentreten, doch am Ende konnte die Krankenkasse nicht gerettet werden. Ende Juni wird sie ihre Pforten schließen, die bestehenden Mitglieder müssen sich auf die Suche nach einer neuen Krankenkasse begeben.

Allerdings war und ist die City BKK nicht die einzige Krankenkasse, die mit einer Insolvenz zu kämpfen hat bzw. kurz davor steht. Weitere Kassen stehen vor großen finanziellen Schwierigkeiten. Experten gehen davon aus, dass in den kommenden Monaten und Jahren weitere Kassen vor möglichen Insolvenzen warnen und letztlich Pleite gehen werden.
Dass sich auf einmal so viele Kassen mit Finanzproblemen konfrontiert sehen, hat vorrangig mit den steigenden Kosten im Gesundheitssystem zu tun. Diese sind wiederum sind nicht allein auf steigende Behandlungs- und Medikamentenkosten sondern zu einem relativ hohen Anteil auch auf die demographische Entwicklung in Deutschland zurückzuführen. Hierbei handelt es sich um ein ernsthaftes Problem, das noch viele weitere Bereiche betrifft. Da immer weniger Kinder geboren werden, ändern sich die Altersanteile der einzelnen Bevölkerungsschichten. Es gibt immer mehr alte Menschen, für die immer weniger junge Menschen aufkommen müssen.
Eine Erhöhung der Versicherungsbeiträge ist jedoch nur bedingt möglich: Schon jetzt müssen gesetzlich Versicherte einen stattlichen Teil ihres Einkommens an die gesetzliche Krankenversicherung abführen. Weil sich die Alterszusammensetzung in den kommenden Jahren noch verschlechtern wird bzw. der Anteil der alten Menschen weiterhin zunimmt, wird sich das Problem für Krankenkassen noch verschlimmern.

Posted by Jochen on 05/08 at 12:27 PM
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Donnerstag, Mai 05, 2011

City BKK Krankenkasse nun doch pleite

Schon seit fast einem Jahr geht die Angst um, die City BKK könnte in die Insolvenz rutschen. Seither wird von der Krankenkasse fleißig dementiert: Die Kasse befände sich auf dem Weg der Besserung, weshalb sich Mitglieder keine Sorgen zu machen bräuchten. Außerdem sollte die Kasse vom Verband der BKKs gestützt werden, um das Fortbestehen zu sichern.
Ein entwickelter Rettungsplans hat jedoch nicht gefruchtet: Die Ausgaben waren für die Krankenkasse zu hoch - selbst der erhobene Zusatzbeitrag in Höhe von 15 Euro pro Monat konnte nicht mehr helfen sondern vertreib vielmehr die letzten jungen und gesunden Mitglieder, die wenig Kosten verursachen. Wie das Bundesversicherungsamt nun mitgeteilt hat, wird die City BKK zum 01. Juli geschlossen.

Für die verbliebenen Mitglieder (die Kasse hatte wegen des Zusatzbeitrags bereits mit einem enormen Mitgliederabgang zu kämpfen) sind dies keine erfreulichen Nachrichten: Für sie bedeutet die Schließung der City BKK, sich auf die Suche nach einer anderen Krankenkasse begeben zu müssen. Laut dem Finanzmagazin „Capital“ sind rund 170.000 Kassenmitglieder betroffen. Die jedoch sollten nun nicht in Panik verfallen: Die anderen Krankenkassen sind gesetzlich dazu verpflichtet, die ehemaligen Mitglieder der City BKK aufzunehmen. Im Grunde müssen sich die Betroffenen nur auf die Suche nach einer neuen Kasse begeben und dort einen Antrag auf Aufnahme stellen. Bei der Wahl der gesetzlichen Krankenkasse sind die Betroffenen der City BKK Pleite nicht eingeschränkt. Sie können frei darüber entscheiden, welche Kasse sie wählen möchten.

Wer selbst betroffen ist und deshalb Ausschau nach einer neuen Krankenkasse halten muss, sollte sich für eine möglichst gesunde Kasse entscheiden. Da weitere Kassen mit großen Finanzproblemen zu kämpfen haben, könnte es sonst passieren, dass womöglich ein erneuter Wechsel erfolgen muss. Dementsprechend sollten vor allem Krankenkassen in die nähere Auswahl genommen werden, die keinen Zusatzbeitrag erheben.

Posted by Jochen on 05/05 at 12:00 PM
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Freitag, April 29, 2011

Beliebtester Versicherer und beste PKV 2011

Zufriedenheit lässt sich zwar nur schwer messen, im Rahmen einer Studie bzw. Kundenbefragung aber sehr wohl in Zahlen fassen. Gefragt haben der Nachrichtensender n-tv und das Deutsche Institut für Service-Qualität (DISQ). Sie kürten den „Beliebtesten Versicherer 2011“. „Neben der Beurteilung der Versicherer standen Serviceaspekte und Erfahrungen im Fokus der Befragung“, erklärt n-tv.

Geht es um die Gesamtzufriedenheit, gemessen auf einer Skala von minus zwei Punkten für „unzufrieden“ bis plus zwei Punkten für „zufrieden“, steht die Barmenia ganz oben auf dem Treppchen. Sie erreichte einen Mittelwert von 1,92. Knapp dahinter folgen der Münchener Verein mit 1,87 Zählern, die Debeka und die HUK-Coburg mit jeweils 1,76 Punkten. Für die Barmenia sprechen vor allem die Produkte und die Beratungsqualität vor Ort und am Telefon.
Die Wertung „Gesamtzufriedenheit im Schadensfall“ gewann die Ergo Direkt mit 1,94 Punkten vor der Barmenia (1,91), dem Münchener Verein (1,91) und der HUK-Coburg (1,74). „Insgesamt war die Zufriedenheit mit den Versicherern hoch. Die Beurteilung der Produkte und der Freundlichkeit der Versicherungsvermittler fiel am positivsten aus“, so das Fazit.

Weit weniger erfreulich fällt das Gesamturteil bei der Befragung „Bester privater Krankenversicherer 2011“ aus, ebenfalls organisiert von n-tv und dem DISQ. Gewonnen hat die Barmenia. Auf Platz zwei liegt der Münchener Verein und auf Rang drei der Deutsche Ring. Bezogen auf die Konditionen liegt der Deutsche Ring vor Axa und Gothaer vorn. Im Servicetest punktete die Barmenia, gefolgt von HUK-Coburg und LVM.
Allerdings gibt es enormen Nachholbedarf: Bei telefonischen Anfragen mangelte es bei zwei von drei Anrufern an einer individuellen Beratung. Hinzu kommen teils lange Warteschleifen. Besonders ärgerlich ist das bei E-Mails, auf deren Beantwortung die Kunden in 20 Prozent der Fälle vergebens warteten. Dabei, so DISQ-Chef Markus Hamer, sei es gerade bei Versicherungen wichtig, „gezielt auf die Bedürfnisse des Kunden einzugehen“.

Posted by Andre on 04/29 at 11:31 AM
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Mittwoch, März 23, 2011

Nach- und Vorsorge mit Zahn-Ersatz-Sofort

Ist der Schaden erst einmal eingetreten, macht es keinen Sinn, noch eine Versicherung abzuschließen. So war es zumindest bislang und das flächendeckend über alle Sparten hinweg. Die Ergo Direkt dreht den Spieß nun um. Statt ausschließlich Vorsorge ist jetzt auch Nachsorge möglich, zumindest im Bereich der Zahngesundheit. Das Besondere: Der Tarif „Zahn-Ersatz-Sofort“ greift auch dann, wenn der Zahnarzt schon aktiv werden musste. Gebucht werden kann die Zahnzusatzversicherung ab April.

Peter M. Endres, Vorstandsvorsitzender der Ergo Direkt Versicherungen, fasst die Idee zusammen: „Zuerst leisten wir, danach zahlt der Kunde die Beiträge.“ Heißt: Sobald der Vertrag unterschrieben wurde, besteht sofort und ohne die sonst übliche mehrmonatige Wartefrist der volle Versicherungsschutz. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um Behandlungen handelt, die vom Zahnarzt angeraten und schon begonnen wurden, oder um zukünftige Eingriffe. Vor- und Nachsorge gehen quasi Hand in Hand. „Das Produkt bietet damit schnelle Hilfe in der Not“, so Endres.

Eine weitere Besonderheit von „Zahn-Ersatz-Sofort“ ist der Verzicht auf Altersbeschränkungen, Gesundheitsfragen sowie Leistungsstaffeln oder -begrenzungen. Der Vertrag läuft mindestens 24 Monate und kann anschließend monatlich gekündigt werden. Damit möchte es die Ergo Direkt ihren Kunden so einfach wie möglich machen. Die Kosten: Erwachsene ab dem 21. Lebensjahr zahlen für die Zahnzusatzversicherung 29,90 Euro pro Monat. Bei Kindern und Jugendlichen beläuft sich der Beitrag auf 19,90 Euro monatlich.

Relativ einfach und übersichtlich ist auch das Leistungsspektrum. Die Assekuranz verdoppelt den Betrag, den die gesetzliche Krankenkasse beisteuert bis zu einer Obergrenze von 100 Prozent der Gesamtkosten. Sollte der Zahnarzt 4.000 Euro in Rechnung stellen und die Kasse 1.800 Euro Festzuschuss beisteuern, zahlt auch die Ergo Direkt 1.800 Euro. Blieben 400 Euro, die noch aus eigener Tasche bezahlt werden müssen. Die übrigen 3.600 Euro erhält der Versicherungskunde von seiner gesetzlichen und der Zusatz-Versicherung erstattet.

Posted by Andre on 03/23 at 09:28 AM
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Samstag, Januar 29, 2011

map-Report: PKV Testsieger stehen fest

Einmal im Jahr wird der sogenannte map-Report veröffentlicht. Er informiert darüber, welche Anbieter für private Krankenversicherungen im vorhergegangenen Test am besten abgeschnitten haben. Für Interessenten, die sich auf der Suche nach dem passenden PKV-Tarif befinden, kann dieser Report eine große Hilfe sein.

Im map-Report wird überprüft, wie es aus finanzieller Sicht um die einzelnen Versicherer sowie um deren Service bestellt ist. Vor allem der erste Aspekt wird in vielen anderen Vergleichstest nicht berücksichtigt, was im Grunde sehr schade ist. Schließlich muss ein Versicherer nicht nur mit guten Tarifen punkten können - es kommt ebenso auf die finanzielle Substanz an, damit nachhaltige Sicherheit geboten werden kann.

In diesem Jahr konnte die Debeka das Rennen machen und sich den ersten Platz unter den privaten Krankenversicherungen sichern. Auf dem zweiten Platz sind gleich zwei Assekuranzen, nämlich die DKV und die R+V Krankenversicherung. Ein ebenfalls gutes Testergebnis konnte die private Krankenversicherung der Allianz erzielen, die zum ersten Mal am map-Report teilnahm bzw. darin berücksichtigt wurde. Für viele Experten ist das eine kleine Überraschung, weil der Report in den Vorjahren von der Allianz kritisiert wurde.

Interessenten, die in die PKV eintreten möchten und sich auf der Suche nach einem passenden PKV-Tarif befinden, sollten den map-Report allerdings nicht überbewerten. Wie schon erwähnt geht es im Test um die finanzielle Aufstellung der Versicherer und deren Service. Um den idealen Versicherungstarif zu finden, müssen jedoch weitere Faktoren berücksichtigt werden. Vor allem der Leistungsumfang der einzelnen Tarife ist enorm wichtig: Nur wenn ein Tarif exakt auf die persönlichen Anforderungen abgestimmt ist, passt er wirklich zum Versicherten.

Posted by Jochen on 01/29 at 10:47 AM
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Mittwoch, Januar 26, 2011

Tipps von der Bundesregierung: Policen für den Wintersport

Das Thema Versicherungen für den Skiurlaub wird Jahr für Jahr neu von verschiedenen Organisationen wie zum Beispiel dem Bund der Versicherten aufgegriffen. Dass auch die Bundesregierung diesbezüglich Tipps gibt, ist hingegen neu. „Wer gern Ski fährt, sollte sich auf den Winterurlaub gut vorbereiten. Dazu gehört auch, sich seinen Versicherungsvertrag genau anzusehen“, rät die Regierung, und listet die wichtigsten Policen auf, damit der Pistenspaß nicht in einem finanziellen Fiasko endet.

Hintergrund für die Aktion sind die steigenden Unfallzahlen auf in- und ausländischen Skihängen. „Allein in der vergangenen Saison verunglückten bis zu 57.000 deutsche Wintersportler. Oft sind die Verletzungen harmlos und schnell vergessen. Für 8.500 Deutsche endete der Skiurlaub jedoch im Krankenhaus“, nennt die Seite aktuelle Daten.

Als wichtigste Police, die beim Urlaub im Ausland auf jeden Fall ins Handgepäck gehört, empfiehlt die Bundesregierung daher die Auslandsreiseversicherung. Da die gesetzlichen Krankenkassen in der Regel nur einen Teil der Behandlungskosten erstatten, ist private Vorsorge unerlässlich, um die Rechnungen nicht aus eigener Tasche zahlen zu müssen.
Ebenso wichtig ist die private Haftpflichtversicherung. Denn auch auf der Piste gilt: „Jeder der einen Schaden verursacht, haftet für die Folgen – notfalls mit seinem gesamten Vermögen.“ Die Privathaftpflicht ist daher ein absolutes „Muss“, unabhängig davon, ob man nun Wintersport betreibt oder nicht. Denn Schadensersatz- oder Schmerzensgeldforderungen könnten anderenfalls sehr schnell an den Rand des Ruins führen. Um auch selbst abgesichert zu sein, falls ein Unfall schwerwiegendere Folgen haben sollte, stehen auf der Liste der Regierung zudem die private Unfall- und die Berufsunfähigkeitsversicherung.
Damit die Policen gar nicht erst in Anspruch genommen werden müssen, sollte ein Helm zur Grundausstattung insbesondere von Abfahrtsläufern gehören. Auch ein Blick in die FIS-Verhaltensregeln kann nicht schaden.

Posted by Andre on 01/26 at 08:51 AM
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Mittwoch, Dezember 29, 2010

Zwei-Bett Zimmer für Kassenpatienten: Meinungen sind geteilt

Kurz vor Ende des Jahres sorgt die CDU noch einmal für jede Menge politischen Wirbel. Verantwortlich ist der CDU-Gesundheitsexperte Jens Spahn, der sich dafür ausgesprochen hat, in Krankenhäusern das Vier-Bett Zimmer abzuschaffen. Stattdessen soll die maximal zulässige Bettenanzahl auf zwei Betten pro Zimmer begrenzt werden. Von dieser Änderung würden vor allem die Mitglieder der gesetzlichen Krankenversicherung profitieren. Sie sind üblicherweise in Vier-Bett Zimmern untergebracht – diese Änderung würde für sie deutlich mehr Komfort bedeuten.

Der Vorschlag, die zulässige Bettenanzahl zu begrenzen, hat ganz unterschiedliche Reaktionen hervorgerufen. Vor allem Ärzte begrüßen ihn. Laut ihrer Meinung ist es empfehlenswert, diesen Schritt zu gehen, um eine bessere Behandlung gewährleisten zu können. Die Patienten ständen weniger unter Stress und es könnten außerdem bessere Hygienebedingungen geschaffen werden. Auch aus den Reihen der Kassenvertreter ist ein Zuspruch festzustellen.
Kritik erntet der Vorschlag vor allem aus den Reihen der Krankenhausbetreiber. Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) spricht sich bewusst gegen das Zwei-Bett Zimmer aus und beruft sich dabei auf die schwankenden Patientenzahlen. Weil sie der Patientenzulauf nicht steuern lässt, seien Vier-Bett Zimmer unverzichtbar, um die Schwankungen ausgleichen zu können.

Aus der Politik kommen ebenfalls ganz unterschiedliche Reaktionen. Vergleichsweise wenige Politiker trauen sich, dem Vorschlag vehement zu widersprechen – schließlich wäre die Etablierung aus Sicht der Patienten (und somit auch aus Sicht der Wähler) eine gute Sache. Aber dennoch gibt es einzelne kritische und zugleich sehr laute Stimmen. So spricht sich beispielsweise der Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach (SPD) gegen den Vorschlag aus. Seiner Meinung nach sei es wichtiger, dass die Krankenhäuser an ihrer mangelnden Spezialisierung arbeiten.

Posted by Jochen on 12/29 at 12:39 PM
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Montag, Dezember 27, 2010

Zahnarzt-Preisvergleiche verstoßen nicht gegen das Gesetz

Den Besuch eines Zahnarztes muss man sich heutzutage erst einmal leisten können. Denn viele Behandlungen sind relativ kostspielig - und nicht selten muss ein stattlicher Anteil der Kosten aus eigener Tasche getragen werden. Die gesetzliche Krankenversicherung übernimmt längst nicht mehr alle Behandlungskosten, weshalb sich Patienten stets gut informieren und ggf. selbst zahlen müssen. Besonders wenn es um Zahnersatz geht, sind hohe Folgekosten fast immer vorprogrammiert.

Zur Senkung der Behandlungskosten bietet es sich an, die Behandlungskosten einzelner Zahnärzte miteinander zu vergleichen. Inzwischen ist dies sogar online möglich. Es gibt mehrere Portale, die entsprechende Leistungen anbieten. Zugleich gibt es Zahnärzte, die sich gezielt online bzw. auf diesen Portalen präsentieren, um somit neue Patienten zu gewinnen.

Ein in Baden-Württemberg praktizierender Zahnarzt hatte auf einem solchen Portal über die Kosten seiner Behandlungen informiert. In der Folge wurde er vom zuständigen Berufsgericht abgemahnt bzw. wurde ihm ein Verweis erteilt. Konkret wurde ihm untersagt, weiterhin auf diese Weise zu verfahren, um Patienten zu gewinnen.
Allerdings konnte sich der Zahnarzt erfolgreich gegen das Berufsgericht wehren. In diesem Monat wurde der Fall vor dem Bundesverfassungsgericht verhandelt. Die Verfassungsrichter haben entschieden, dass ein Ausschluss der Zahnärzte an Zahnarzt-Preisvergleichen im Internet eine Einschränkung der Berufsfreiheit darstellen würde. Aus Sicht der Richter stellen derartige Portale eine gute Möglichkeit dar, um Patienten zu informieren und Kontakt zwischen Arzt und Patient herzustellen.
Wie „heilpraxis.net“ schreibt, hatte der Bundesgerichtshof vor wenigen Wochen in einem ähnlichen Verfahren genau gleich entschieden. Aus wettbewerbsrechtlichen Gründen wollte jemand die Schließung entsprechender Webportale erstreiten. Allerdings fanden die Richter keine Gründe, die ein Verbot rechtfertigen würden.

Posted by Jochen on 12/27 at 09:34 AM
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Sonntag, Dezember 19, 2010

Weshalb die Bürgerversicherung keine Lösung ist

Auch wenn es die Regierung gerade noch einmal geschafft hat, ihre Gesundheitsreform rechtzeitig zu verabschieden und somit eine finanzielle Absicherung der Krankenkassen sicherzustellen, muss die gesetzliche Krankenversicherung auf lange Sicht umgebaut werden. Die SPD und der Deutsche Gewerkschaftsbund haben sich daher auf die Fahnen geschrieben, in Deutschland die Bürgerversicherung einzuführen. Seit Tagen ist in der Presse davon zu lesen, schließlich nimmt die SPD ihr Vorhaben sehr ernst und zugleich würde die Einführung dieser Versicherung zu gravierenden Änderungen führen.

Dennoch stellt die Einführung einer Bürgerversicherung keine akzeptable Lösung dar. Das Gesundheitssystem kann mit dieser Maßnahme auf lange Sicht nicht gerettet werden, da fundamentale Probleme ungelöst bleiben. Das einzig Schöne ist der eigentliche Begriff, der so neuartig, volksnah und solidarisch klingt. Doch im Endeffekt wird den Wählern damit eine Mogelverpackung verkauft. Die Bürgerversicherung verkörpert nämlich kein neues Versicherungskonzept oder gar ein vollkommen neues Gesundheitssystem. Stattdessen wird dem bisherigen System ein neuer Anstrich verpasst. Genau betrachtet bleibt alles beim Alten, weshalb es nach einer Einführung nur eine Frage der Zeit wäre, bis erneut große Finanzlöcher entstehen.

Eines der größten Probleme im Gesundheitssystem ist die Verteilung der Beiträge. Nahezu alle Bürger sind darin versichert und können somit medizinische Leistungen in Anspruch nehmen. Die Kosten, die hierdurch entstehen, werden von der berufstätigen Bevölkerungsschicht getragen. In den vergangenen Jahrzehnten funktionierte dieses Konzept relativ gut. Doch nun sorgt die demografische Entwicklung für Schwierigkeiten: Immer weniger junge Menschen müssen die Gesundheitskosten von immer mehr Älteren tragen. Hinzu kommt die Tatsache, dass die Medizin immer besser (sprich: leistungsfähiger, aber auch teurer) wird und die Älteren länger leben. Die Kosten werden dadurch zusätzlich in die Höhe getrieben. Folglich müssen die wenigen Beitragszahler immer stärker zur Kasse gebeten werden.

Eine Bürgerversicherung darf nicht eingeführt werden, weil genau dieses Problem bestehen bleibt. Die einzige Änderung die sie mitbringt, ist eine Erhöhung der Anzahl an Beitragszahlern. Die private Krankenversicherung würde aufgelöst werden, wodurch neues Geld in das System gespült würde. Allerdings kann der kurzzeitig erhöhte Mittelzufluss die Problematik überhaupt nicht lösen. Sinnvoller wäre es, die gesetzliche Krankenversicherung langsam aber sicher vom umlagefinanzierten System zum kapitalgedeckten System umzubauen. Zwar wäre dies ebenfalls teuer, aber dafür könnte man für langfristige Sicherheit sorgen – ein Ansatz, der übrigens auch beim Rentensystem überlegenswert wäre.

Posted by Jochen on 12/19 at 12:04 PM
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