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Krankenversicherung

Sonntag, April 29, 2007

Krankenzusatzversicherung - neuste Testergebnisse in “FINANZtest“ Nr.5 / Mai 2007-04-27

Stiftung Warentest hat die neusten Ergebnisse im Vergleich von Krankenzusatzversicherung für gesetzlich Versicherte veröffentlicht. Untersucht wurde die Krankenzusatzversicherung für Einbett- und Zweibettzimmer, einschließlich der Chefarztbehandlung. Untergliedert wurde der Vergleich zusätzlich nach Männern und Frauen.

Eine der positiv auffallenden Gesellschaften war dabei die SDK. Sie konnte sich in dieser Analyse in drei der vier untersuchten Kategorien erneut sehr ordentlich in der Spitzengruppe der besten Anbieter positionieren. In der Bewertung vielen die Tarife wie folgt auf:

Tarif Geschlecht Rang FINANZtest- Urteil

SG1 Männer 19 Befriedigend
SG1 Frauen 6 Gut
SG2 Männer 4 Gut
SG2 Frauen 1 Sehr Gut

Auch die “Stutgarter Zeitung“ (18.04.07) berichtete über diese Testergebnisse. In dem entsprechenden Artikel wurde die SDK als bester und billigster Anbieter in dem Tarif „Zweibettzimmer mit Chefarztbehandlung“ für Frauen benannt.

Posted by Sabine on 04/29 at 05:28 PM
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Verschärfte Gesundheitsprüfungen bei privat Versicherten

Letzte Woche meldete „Der Spiegel“, dass es anscheinend noch schwieriger für Personen mit Gesundheitsproblemen werden soll, eine private Krankenversicherung abzuschließen. Die Allianz-Krankenversicherung habe ihre Gesundheitsprüfung verschärft. Das bedeutet für den interessierten Kunden, eine konsequente Abweisung bei erhöhtem Krankheitsrisiko.

Die privaten Krankenversicherer müssen prinzipiell mit dem gleichen Kostendruck im Gesundheitswesen wie die gesetzlichen Kassen kämpfen. Denn auch in der PKV sind die Beiträge in den vergangenen Jahren gestiegen. Unter zusätzlichem Druck stehen die Versicherer durch die Gesundheitsreform, die dafür gesorgt hat, dass ab Juli frühere Privatversicherte wieder aufgenommen werden müssen, die Ihren Schutz - oft wegen Nichtzahlung der Beiträge - verloren haben.

Dies und steigende Gesundheitsausgaben zwingen die privaten Krankenversicherer nicht nur zu verschärften Gesundheitsprüfungen, sondern auch zu vermehrten und verschärften Kontrollen der Arztrechnungen. Die DKV und Victoria haben dem Bericht zufolge zusammen einen dreistelligen Millionenbetrag in neue Software angelegt. Diese Software soll die eingehenden Arztrechnungen auf unplausible und überhöhte Posten überprüfen. Auf diese Weise soll die neuentwickelte Software dem geschickten Abkassieren der Ärzte entgegenwirken.

Posted by Sabine on 04/29 at 05:22 PM
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Sonntag, April 22, 2007

Wer hochwertigen Zahnersatz möchte, sollte eine private Zahnzusatzversicherung abschließen

Patienten wünschen sich immer besseren Zahnersatz. Wo noch vor Jahren eine Goldkrone reichte, muss es jetzt auch die Keramikvollverblendung sein. Implantat-Hersteller melden eine Wachstumsrate von 15 bis 40 Prozent. Bei gesetzlich Versicherten ist der Zahnersatz wesentlich teurer geworden, da Sie von den Krankenkassen nur noch einen Festzuschuss erhalten. Laut einer Studie des AOK–Bundesverbands zahlten Patienten im Jahr 2005 rund 590 € pro Behandlungsfall, das waren 255 € mehr als noch 2004.

Eine private Zahnzusatzversicherung hilft, die Kosten für die teuren Extras zu verringern. Viele gesetzlich Versicherte haben schon eine Zahnzusatzversicherung über Ihre Krankenkasse abgeschlossen. Jedoch arbeiten die meisten gesetzlichen Krankenkassen nur mit einer oder wenigen Versicherern zusammen. Der Kunde kann aber muss nicht schlecht beraten sein, wenn er auf diese Angebote blind zurück greift. In erster Linie sollen der Kunde allerdings vergleichen. Stiftung Warentest hat in der FINANZtest Ausgabe 4/2007 36 Zahnzusatztarife verglichen. Dabei fielen die großen Differenzen bei Preisen und Leistungen auf. Im Test steht die Barmenia an erster Stelle, wobei auch da darauf geachtet werden sollte, nach welchen Kriterien im Test sortiert wurde. In diesem Falle waren es die Kostenerstattungen für Zahnersatz auf Implantate.

Posted by Sabine on 04/22 at 04:34 PM
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Samstag, April 14, 2007

Beitragserhöhung bei IKK Direkt

Die derzeitig günstigste deutsche gesetzliche Krankenkasse ist die IKK Direkt, die es auch trotz geplanter Beitragserhöhungen bleiben möchte. Aufgrund steigender Ausgaben sollen ab Januar 2008 die Beiträge um 0,2 bis 0,3 Prozentpunkte erhöht werden. Momentan sind es 12,0% bei der IKK Direkt und demzufolge wird sie also selbst nach der vorgesehenen Erhöhung noch sehr günstig sein. 2006 kann sich die IKK Direkt noch durch Rücklagen in Höhe von 70 Millionen EURO finanzieren, die sich bis Ende dieses Jahres um circa ein Drittel verringern werden. Der Mitgliederbestand liegt derzeitig bei 250.000, wobei monatlich 60.000 neu hinzukommen.

[Via Beitragserhöhung IKK Direkt]

Posted by Sabine on 04/14 at 08:46 PM
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Montag, April 09, 2007

Vorsicht beim Wechsel in die neuen Wahltarife der Krankenkassen

Bei den vielen neuen Angeboten seien erhebliche Risiken vorhanden. Davor warnen Stiftung Warentest und die Verbraucherzentralen. Stiftung Warentest rät deshalb, die neuen Wahltarife noch nicht abzuschließen und abzuwarten, bis sich die Spreu vom Weizen trennt.

Wer sich jetzt für einen dieser Tarife entscheidet muss unter Umständen damit rechnen draufzuzahlen und verzichtet unter anderem drei Jahre lang auf sein Recht, zu einer günstigeren Krankenkasse zu wechseln. Auch sei bei den neuen Wahltarifen oft noch nicht klar, ob sie überhaupt von den Aufsichtsbehörden genehmigt würden oder ob sie eventuell von den Kassen widerrufen werden müssen.

Das Bundesversicherungsamt hat strenge Auflagen für die Genehmigung solcher Risiko-Tarife gemacht und hält sich noch zurück. Aus diesem Grunde sollten alle Möglichkeiten geprüft werden und der Verbraucher sollte sich die Zeit nehmen auf die interessanten Angebote zu warten, die laut Stiftung Warentest erst noch kommen werden.

Posted by Sabine on 04/09 at 06:00 PM
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Dienstag, März 13, 2007

AOK mit Bonus

Mit einem Bonusangebot von bis zu 600 EURO per Jahr nutzt die AOK für ihre Mitglieder die neuen Möglichkeiten der ab 1. April geltenden Gesundheitsreform. Mithilfe eines simplen und transparenten Selbstbehalttarifs ist es auch für gesunde Mitglieder finanziell vorteilhafter AOK Versicherter zu sein. Der AOK Selbstbehalttarif funktioniert unkompliziert, der gewählte Tarif ändert sich nur, wenn das AOK- Mitglied im Verlaufe des Jahres während eines Arztbesuches ein Rezept verschrieben bekommt oder ins Hospital muss. Je nach Tarifklasse kann das finanzielle Risiko höchstens 50 EURO bis 120 EURO betragen.

Durch Arztbesuche ohne Verschreibung wird der Bonus nicht verringert, schließlich ist Vorsorge bei der AOK immer noch sehr wichtig. Auch durch Leistungen für mitversicherte Partner, Kinder und Jugendliche verringert sich der Bonus nicht, da deren Rezepte und eventuelle Krankenhausaufenthalte nicht mitgerechnet werden. Einen Bonus von bis zu 600 EURO kann man bei Wahl des Selbstbehalttarifs und einem Einkommen von über 3500 EURO erhalten. Das höchste vom Mitglied zu tragende Selbstbehaltrisiko ist in dieser Tarifstufe bei bis zu 120 EURO pro Jahr. Die AOK will unnötiges Sparen der Mitglieder an der „falschen Stelle“ vermeiden.

Die AOK bietet noch weitere Tarife und Prämienprogramme an, die den Schwerpunkt stärker auf eine Belohnung gesundheitsbewussten Verhaltens legen, wie z. B. der „AOK- Bonustarif“, bei dem neben einem Grundbonus ist hier eine Belohnung für regelmäßige Früherkennungsuntersuchungen enthalten sind.

Auch durch Rabattverträge mit Arzneimittelherstellern versucht die AOK als größte deutsche Versichertengesellschaft mit ungefähr 25 Millionen Versicherten die neuen gesetzlichen Regelungen bestmöglich zu nutzen. Des Weiteren sollen zukünftig spezielle Versorgungspakete für chronisch Kranke und weitere interessante Versicherungspakete mit nützlichen Zusatzversicherungen folgen, um die Mitglieder zufrieden zu stellen und neue zu erwerben.

Posted by Sabine on 03/13 at 01:01 AM
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Dienstag, März 06, 2007

Auch mit über 30 Jahren kann man sich als Student versichern lassen

Entscheiden sich Arbeitnehmer nach einigen Berufsjahren für den zweiten Bildungsweg und nehmen ein Studium auf, können sie sich auch jenseits des 30. Geburtstages über den Studententarif ihrer Krankenkasse versichern. Das entschied jetzt das Sozialgericht Dortmund (AZ. S 40 KR 179/05).

In dem Fall ging es um einen 31jährigen Kfz-Elektriker. Er hatte nach der Hauptschule seine Ausbildung absolviert, fünf Jahre im Beruf gearbeitet und nach drei Jahren am Weiterbildungskolleg mit einem Studium begonnen. Sein Wunsch, als Student versichert zu werden, wurde abgelehnt, da er mehrere Jahre seiner Arbeit nachgegangen war und den Entschluss, das Abitur nachzuholen, erst nach Erhalt der Kündigung des Arbeitsplatzes gefasst hatte. Zudem sei es nur bis zum 30. Lebensjahr möglich, Mitglied in der Krankenversicherung der Studenten zu sein.
Diese Altersgrenze muss die Kasse im konkreten Fall um drei Jahre nach hinten strecken und den Kläger günstig als Studenten versichern. Drei Jahre, weil es die Zeit benötigt habe, am Kolleg das Abitur zu machen. Und dieser Schritt über den zweiten Bildungsweg setze nun einmal Berufspraxis voraus.

Posted by Gerald on 03/06 at 02:42 PM
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Mittwoch, November 15, 2006

Steuerfinanzierung der Kinderversicherung

Den staatlichen Kassen geht es immer besser – ein ungewohntes Gefühl in den letzten Jahren! Davon sollen jetzt auch die gesetzlichen und vielleicht sogar die privaten Krankenkassen profitieren. Die beitragsfreie Kinderversicherung soll schon 2007 bezuschusst, auf lange Sicht gar komplett aus Steuereinnahmen finanziert werden. Jedenfalls die der gesetzlichen Krankenversicherungen. CSU-Landesgruppenchef Ramsauer will sogar die Kinder privat Versicherter an diesem Geldsegen teilhaben lassen. Anscheinend hat er verfassungsrechtliche Bedenken, wenn man dies nicht tut. Die SPD steht dem ablehnend gegenüber und will erst darüber nachdenken, wenn der Kinderbeitrag der GKV komplett steuerfinanziert ist.

Vro

Posted by Gerald on 11/15 at 01:05 AM
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Dienstag, Oktober 31, 2006

Mitnahme der Altersrückstellungen bei der Privaten Krankenversicherung

Die Privaten Krankenversicherer wollen sich gegen die Gesundheitsreform wehren, speziell dagegen, dass bei einem Wechsel von einem Versicherer zu einem anderen die Alterungsrückstellungen mitgenommen werden können. Nach Meinung der PKV ist hierdurch die bisherige Beitragskalkulation nicht mehr stimmig. Nach Angaben von Europas größtem privat Krankenversicherer, der DKV -  ist mit Prämienerhöhungen von bis zu 35 Prozent zu rechen. Begründet wird dies damit, dass mehr Versicherte einen Wechsel durchführen würden und die bisher verbuchten Stornogewinne nicht mehr zur Dämpfung der Prämien der verbliebenen Versicherten wirken.

Prof. Dr. Stefan Sell von der FH Koblenz hält dies nicht für haltbar. Was der einen Versicherung an Rückstellungen entzogen werde, gewinne eine andere Versicherung hinzu. Letztlich gewinne die Versicherung, die durch den Wettbewerb mehr Kunden gewinne als verliere. In der Konsequenz kann dies sogar zu sinkenden Beiträgen führen, speziell für die älteren Versicherten, da diese zur Zeit überkalkulierte Prämien zahlen, weil sie sich nicht durch einen Versicherungswechsel wehren könnten.

Posted by Caspar on 10/31 at 03:46 PM
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Donnerstag, Oktober 05, 2006

Einigung zur Gesundheitsreform

Nach fast jahrelangem Hin und Her zum Thema Gesundheitsreform haben sich die Spitzen der großen Koalition in Berlin endlich auf einen Kompromiss verständigt. Die neue Gesundheitsreform soll am 1. April 2007 in Kraft treten. Als Kernstück der Reform gilt der Gesundheitsfonds, dieser soll jedoch erst zum 1. Januar 2009 starten. Die im Fonds künftig bundeseinheitlichen gesammelten Beiträge von Arbeitgebern und Arbeitnehmern sowie ein geringer Steuerzuschuss sollen laut Frau Merkel zum Startzeitpunkt die Gesundheitskosten zu 100 Prozent abdecken.

Lediglich CSU-Chef Edmund Stoiber sieht den Kompromiss unter dem Vorbehalt. Die Kompromisspunkte waren “Private Krankenversicherung, Zusatzbeiträge und mögliche Belastung einzelner Länder”.

Es bleibt abzuwarten, wie die Reform rechtlich umgesetzt wird - so hat der PKV-Verband bereits eine Klageflut angekündigt - und ob letztendlich nicht eine Reform geschaffen wurde, die in der Praxis keine Lösungen der eigentlichen Probleme bietet sondern den beiden großen Parteien lediglich etwas Luft verschafft und beiden die Option offen lässt, nach der nächsten Bundestagswahl und eventuell geänderten Machtverhältnissen ihren eigentlichen Konzepte „Bürgerversicherung“ bzw. „Gesundheitsprämie“ neu anzugehen.

Posted by Caspar on 10/05 at 01:49 PM
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Montag, September 25, 2006

Leere Kassen bei den Kassen

Um ihr eigenes Budgets nicht weiter zu belasten, verweigern Gesetzliche Krankenkassen in zunehmenden Maße genehmigungspflichtige Leistungen. Viele Versicherte wollen die Strapazen eines Wiederspruchs nicht auf sich nehmen, sozial schwache haben darüber hinaus auch oftmals kein Geld, um die Hilfe eines Rechtsanwalts in Anspruch zu nehmen.

Nach Feststellung des Berufsverbandes der Orthopäden sei z.b. im Jahr 2001 nur jeder Zehnte Antrag auf Rehabilitation von den Gesetzlichen Krankenkassen abgelehnt worden. Zur Zeit wird von den Kassen nur jedem vierten Erstantrag entsprochen, was im Umkehrschluss bedeutet, dass rd. dreiviertel solcher Anträge in erster Instanz abgelehnt werden.

Bei Streitigkeiten im sozialen Bereich sind die Gebührensätze für Anwälte niedrig und damit in der Regel auch wenig interessant. Darüber hinaus würde es oftmals ausreichen, mit Hilfe eines Rechtsanwaltes vor einer gerichtlichen Klärung des Streits einen berechtigten Leistungsanspruch bei der Kasse durchzusetzen. Doch für solche Fälle tritt leider keine Rechtsschutzversicherung ein.

Posted by Caspar on 09/25 at 02:56 PM
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Donnerstag, September 21, 2006

Politische Diskussion zum Thema Gesundheitsreform als Strategie?

Bald jeden Tag gibt es neue politische Überlegungen zum Thema Gesundheitsreform und damit verbunden zur Zukunft der PKV-Branche. Der eine oder andere möchte diese ganz abschaffen und nach Möglichkeit das Gesundheitssystem verstaatlichen, der nächste plädiert dafür, die PKV auf das Geschäft mit Zusatzversicherung zu degradieren und so weiter und so fort…..

So läuft seit Jahren die Diskussion über die private Krankenversicherung und es stellt sich offensichtlich die Frage, ob hier eine Strategie dahinter steckt, mit dem Ziel, den Bürger zu verunsichern und ihm die PKV als ein in der Zukunft unattraktives Modell zu präsentieren

Die privaten Krankenversicherer sind inzwischen relativ abgebrüht. Der Chef der Debeka, Uwe Laue, sagte schon vor Jahren, dass er lieber erst dann neue Konzepte entwickele, wenn die Politiker wirklich Beschlüsse gefasst habe – es ändere sich einfach zu viel in zu kurzer Zeit. Manch einer hat vor einiger Zeit die These gewagt, dass die PKV im Rahmen der Gesundheitsreform relativ ungeschoren davonkommen würde, weil die beiden großen Volksparteien nicht die Kraft zu einer wirklichen Gesundheitsreform haben. Zwischendurch hatte man dann wieder mal das Gefühl, als müssen sich die PKV-Anbieter doch auf deutliche Veränderungen einstellen.

Und nun? Alles ist wieder unklar und wurde mal wieder verschoben. Es ist nicht mal gewiss, wie lange Frau Schmidt noch mitwirken darf, wird in Reihen der CDU doch mal wieder ihr Rücktritt gefordert. So stellt sich die berechtigte Frage, was am Ende früher beendet ist – die große Koalition oder die große Gesundheitsreform.

Posted by Caspar on 09/21 at 12:07 PM
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Freitag, August 25, 2006

Der ewige Streit um die Gesundheitsreform

Versehen oder Kalkül?
So langsam kann einem das ewige Hin-und Her in der Diskussion um die private Krankenversicherung und deren Zukunft auf die Nerven gehen. Gestern gab es einmal wieder ein großes Hallihallo zu diesem Thema, nachdem die Frankfurter Allgemeine Zeitung einen großen Artikel mir vermeintlich neuesten Informationen zum Thema Gesundheitsreform gebracht hat. Natürlich haben sich wieder alle möglichen anderen Medien drangehängt, da wurde zitiert und diskutiert und… nun stellt sich heraus, dass es sich lediglich um “ein allererstes Arbeitspapier von Fachbeamten” des Bundesgesundheitsministeriums handelt. Älteren Datums zudem.

Da drängen sich verschiedene Fragen auf. Zum einen möchte man doch mal erfahren, ob dieses wiederkehrende und zermürbende Anfachen der Gesundheitsdebatte seitens des Ministeriums nur Zufall ist und sich diese so genannten Fachbeamten nach Gutdünken in die Diskussion einmischen dürfen, oder ob das wohl auch geduldet wird. Zum anderen möchte man dann doch rasch mal auf der homepage der Frankfurter Allgemeine Zeitung (http://www.faz.net/s/homepage.html)  nachsehen, ob es heute eine Richtigstellung zu lesen gibt. Gestern immerhin fett an exponierter Stelle auf Seite eins, kann ich heute keine weiteren Ausführungen zum Thema private Krankenkasse finden. Ärgerlich…

Posted by Stefan on 08/25 at 09:24 AM
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Donnerstag, August 24, 2006

Die Debatte um die Gesundheitsreform will nicht enden

Offensichtlich hat die Bundesregierung wieder einmal neue Vorstellungen zum Thema Gesundheitsreform entwickelt. Nachdem man kurzzeitig glauben durfte, dass die Diskussion zu diesem Thema zumindest in den wesentlichen Grundzügen vom Tisch ist, wird der Bürger mal wieder eines Besseren belehrt und das ewige Hin und Her geht von vorne los.

Laut FAZ gibt es einen Gesetzentwurf, der vorsieht, die heutige PKV-Vollversicherung ab 2008 abzuschaffen. Demnach sollen alle PKV-Vollversicherungen in einen Basistarif und Zusatztarife aufgeteilt werden, wobei der Basistarif den Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherungs-Leistungen entspricht. Die PKV-Versicherungen müssten dann, wie die gesetzliche Krankenversicherung agieren, was bedeutet, das sie Anträge auf den Basistarif annehmen müssen, ohne eine bisher gängige Risikoprüfung vornehmen zu dürfen. Die bei der Privaten Krankenversicherung üblichen Altersrückstellungen werden zwar weiter gebildet, können aber beim Wechsel des Krankenversicherers mitgenommen werden.

Darüber hinaus ist ein Risikostrukturausgleich geplant, da ansonsten verschiedene PKV-Versicherer durch das entstandene höhere Risiko in den Ruin getrieben werden könnten.

Das erklärte Ziel ist ein bezahlbarer Grundschutz für alle Versicherten. Unverändert bleibt, dass die Private Krankenversicherung als Risikoträger nur für Besserverdienende in Betracht kommt. Von einem 3-jährigen Überschreiten der Verdienstgrenze ist jetzt jedoch keine Rede mehr.

Den Ärzten und den Krankenhäusern soll darüber hinaus verboten werden, den neuen „Basisversicherten“  höhere Honorare zu berechnen. Der Wettbewerb zwischen den PKV-Anbietern reduziert sich dann im wesentlichen auf die Verwaltungskosten. Der Arbeitgeberzuschuss soll gleichzeitig auf den Basistarif beschränkt werden.

Posted by Caspar on 08/24 at 04:02 PM
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Donnerstag, August 17, 2006

Höhere Lebenserwartung für PKV-Versicherte

Die private Krankenversicherung ist für immer mehr Menschen eine Alternative zur Gesetzlichen Krankenversicherung, die mehr als eine Überlegung wert ist. Auch wenn die Beiträge bei der PKV im Einzelfall sogar etwas höher liegen können - wer die vielen Nachteile von Mitgliedern der Gesetzlichen Krankenversicherung berücksichtigt, für den rechnet sich die PKV fast immer: Die regelmäßige Erhöhung bei der Medikamentenzuzahlung, das vielfach lange Warten auf einen Termin und das lange Warten beim Arzt sind nur zwei Argumente. Die Praxisgebühr ein weiteres - mit zusätzlich unerwünschten Begleiterscheinungen.

So wundert es nicht, dass die Lebenserwartung von privat Versicherten höher ist. Denn die Mitglieder der gesetzlichen Krankenversicherungen haben ihre Arztbesuche in der letzten Zeit deutlich reduziert, was bedeutet, dass sie in Bezug auf ihre Gesundheit ein höheres Risiko tragen. Privat Versicherte haben in der Konsequenz eine höhere Lebenserwartung, da ihre Versorgung im Schnitt besser war. Die Entscheidung - ob privat oder gesetzlich - kann also „lebenswichtig“ sein.

Posted by Caspar on 08/17 at 10:40 AM
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