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Lebensversicherung
Montag, Mai 05, 2008
Zusammenarbeit von LifeJack und Assinara Services
Assinara, der größte schweizerische Versicherungspolicenaufkäufer, und LifeJack, der freie Internetmarktplatz Deutschlands für handelbare Lebensversicherungen, kooperieren in Zukunft beim An- und Verkauf von Lebenspolicen im Zweitmarkt.
LifeJack ist als großer deutscher Internetmarktplatz, auf dem Lebensversicherungen in immensen Umfang offeriert werden können, der ideale Partner für die Assinara. Sie ist ein auf steuerpflichtige Lebensversicherungen spezialisierter Versicherungs-Aufkäufer. Über die Plattform LifeJacks wird sie fondsgebundene deutsche Lebensversicherungen aufkaufen, die bislang innerhalb Deutschlands nicht in großen Mengen handelbar gewesen sind. Geplant ist, dass sie auf LifeJack Angebote für fondsgebundene Versicherungen einreichen wird, welche im freien und durchsichtigen Bietverfahren von Anbietern und Privatpersonen eingestellt werden. Es ist möglich Policen zu ersteigern, die den Bedingungen der Assinara gerecht werden. Effiziente Einkaufsverfahren und ein weites Spektrum an fondsgebundenen Versicherungen, welches zukünftig noch durch gutes Marketing stark erweitert werden soll, wird LifeJack dem Versicherungsaufkäufer dabei offerieren. Die Zusammenarbeit soll für beide Partner strategische Wettbewerbsvorteile mit sich bringen.
Mittwoch, April 30, 2008
2008 soll das Jahr der Lebensversicherung werden
Verhalten, aber positiv – die Stimmung unter den Fach- und Führungskräften der Versicherungsbranche im Hinblick auf die Erfolgsaussichten im laufenden Jahr ist durchaus optimistisch. Die eine oder andere Sparte sorgt zwar nach wie vor für Sorgenfalten beim Innen- und Außendienst der Assekuranzen, dafür machen andere Hoffnung, längst verlorenen Boden wieder gutzumachen. Zusammengetragen und ausgewertet wurden die Erwartungen an 2008 im Rahmen des Vertriebsmonitors von Deutschem Ring, dem Institut für Versicherungswirtschaft der Universität St. Gallen umd dem Versicherungsmagazin.
242 Fachkräfte wurden diesbezüglich befragt und, man mag es kaum glauben: Die Lebensversicherung hat ihrer Ansicht nach die besten Chancen, einer der großen Gewinner zu werden, nachdem sie 2007 mit einem Beitragsplus von 0,6 Prozent nahezu stagnierte. Als großen Vorteil werten die Mitarbeiter die Einführung Abgeltungssteuer Anfang kommenden Jahres. Etwas problematischer wird hingegen die Transparenz-Richtlinie gewertet, die den Vertrieb vor neue Herausforderungen stellt. Bei den Konzernen mit 5000 und mehr Beschäftigten sieht man die Marktaussichten in einem Bereich von 0,8 bis 0,9 (bei einer Skala von eins bis drei), die kleineren Unternehmen stapeln tiefer mit 0,3 bis 0,5.
Weniger hoffnungsfroh blicken die Angestellten im Innen- und Außendienst auf das Nicht-Lebengeschäft. Bei den Kfz-Versicherungen sorgt der Preiskampf für Belastungen. Der Innendienst sieht in diesem Segment eine schwächere Entwicklung voraus. Der Vertrieb hingegen ist ganz zuversichtlich. Noch schlechter sieht es nur bei den privaten Krankenversicherungen aus. Die Gesundheitsreform gilt unter den Versicherungen als größte Bremse im Neukundengeschäft. Nur 35 Prozent der Befragten glauben, dass 2008 eine Verbesserung möglich sei. Unverändert sehen 39 Prozent das PKV-Geschäft. Die Macher der Studie geben den privaten Krankenversicherern die besten Chancen, die sehr gute Produkte am Markt haben.
Mittwoch, April 09, 2008
Viele Lebensversicherungen werden verkauft
Der Verkauf von Lebensversicherungen nimmt auch in Österreich deutlich zu. Nur wenige Kunden halten ihre Policen bis zum Ende der Laufzeit. Die Mehrheit versilbert sie vor Ablauf. Firmen, die sich auf den Zweitmarkt für Lebensversicherungen spezialisiert haben, gehen davon aus, dass bei unseren Nachbarn über die Hälfte der Verträge storniert wird. Die Gründe für diesen Schritt decken sich mit denen in der Bundesrepublik: Arbeitslosigkeit und Schulden.
Die Aufkäufer können sich über mangelnde Nachfrage nicht beklagen. Im vergangenen Jahr wurden alleine in Österreich über 170.000 Verträge aufgelöst. Anders als in den USA handelt sich bei dieser Art von Geschäft nicht um eine Wette auf den Tod, bei der die Investoren mehr verdienen, wenn der Versicherungsnehmer frühzeitig stirbt. In Deutschland und Österreich erhalten die Angehörigen die Todesfallleistung abzüglich der Aufwendungen des Policen-Käufers. Denn der Vertrag bleibt ganz normal bestehen. Die Händler profitieren nur dann richtig von der Versicherung, wenn das Laufzeitende erreicht und die Versicherungssumme samt Überschuss ausgezahlt wird.
Kunden, die sich von ihrem Vertrag trennen wollen, können unterschiedliche Wege einschlagen. Einerseits gibt es viele Firmen, die Policen direkt aufkaufen. Um möglichst viel Kapital zu erhalten, müsste man mehrere Angebote einholen und vergleichen. Das kostet viel Zeit. Und: Viele Käufer arbeiten nur mit Versicherungsverträgen bestimmter Gesellschaften. Der andere Weg wäre die Versteigerung der Lebensversicherung über entsprechende Portale. Dazu müssen die Eckdaten des Vertrages eingegeben und eine Vollmacht zur Abfrage der Daten bei der Versicherung ausgefüllt werden. Sobald der Vertrag online gestellt wird, können die Investoren auf die Police bieten.
Die Lebensversicherung zu verkaufen bringt dann weit mehr als sie zu kündigen und an die Versicherungsgesellschaft zurückzugeben. Im Schnitt liegt der Unterschied bei rund sieben Prozent. Zu bedenken ist dabei auch, dass bei einer vorzeitigen Kündigung (vor Ablauf von zwölf Jahren) Steuern anfallen. Da haben es die Österreicher nicht besser. Hier ist es eine Strafsteuer in Höhe von sieben Prozent, wenn die Versicherung binnen zehn Jahren storniert wird.
Freitag, April 04, 2008
Lebensversicherungen - 50% aller Lebensversicherungen werden vor Ablauf gekündigt
In Deutschland gibt es mehr als 97 Mio. Lebensversicherungsverträge. Die durchschnittliche Laufzeit beträgt 30 Jahren. Ein Zeitraum in dem einiges passieren kann. Überschuldung, Arbeitslosigkeit und veränderte Lebenssituationen sind Gründe wieso es in den vergangenen Jahren zu einem kontinuierlich ansteigenden Stornovolumen kam.
Alleine im Jahr 2006 mussten die Versicherungsgesellschaften aufgrund von Stornos rund 12,2 Mrd. Euro an die Kunden zurückzahlen.
Oft sind Stornos im Lebensversicherungsbereich mit hohem Einbußen für den Versicherten verbunden. Eine Alternative ist der Verkauf, der noch nicht gekündigten Police. Dadurch besteht die Möglichkeit, eine höhere Rückerstattung zu erhalten als beim eigentlichen Versicherer. So gibt es zum Beispiel seit 1999 in Deutschland diese Alternative bei cash.life. Sofern Sie Ihre Kapitallebensversicherung kündigen wollen oder müssen, könnten Sie diese an cash.life verkaufen. Von Verbraucherschützern und Presse wird cash.life geschätzt, denn Kunden erhalten mehr Geld für ihre Police und behalten trotz des Verkaufs einen beitragsfreien Todesfallschutz.
Aktuell wurde lediglich der Mindestankaufswert geändert. Seit 2005 wurden von cash.life in demselben Maße Policen gekauft die nur einen Wert von 5.000 Euro hatten. Nun wurde der Rückkaufswert auf mindestens 10.000 Euro hoch gesetzt. Die Hochsetzung erfolgte aufgrund der Schwierigkeiten die geringwertigen Policen weiterverkaufen zu können.
Grundsätzlich kann der Verkauf der eigenen Lebensversicherung eine vernünftige Alternative sein. Wie bei allen Produkten, sollte sich auch hier der Versicherte vorher ausführlich informieren oder beraten lassen.
Mittwoch, März 12, 2008
In England zahlen Dicke bald mehr für ihre Lebensversicherung
Dicken geht es in Großbritannien jetzt an den Kragen oder genauer ans Portmonee. Die Versicherer des Königreichs wollen Menschen mit Übergewicht und Adipositas mehr berechnen als jenen Zeitgenossen, deren Waage sich im Normalbereich einpendelt. Bis zu 50 Prozent mehr sollen Betroffene mit einem Body-Mass-Index (BMI) von 30 und darüber demnächst für ihre Lebens- und die Krankenversicherung zahlen. Eine Entscheidung, die abgesehen von den Versicherungsunternehmen, nicht einmal die Ärzte akzeptieren.
Dass Übergewicht für gesundheitliche Probleme sorgt und mit einem höheren Krankheitsrisiko verbunden ist, sei es ein zu hoher Blutdruck oder Probleme mit den Gelenken und dem Rücken daran gibt es keinen Zweifel. Genau diese Argumente führen die Versicherungsunternehmen jetzt an. Alleine bei „Legal & General“, die sich als größter Lebensversicherer des Landes sieht, wären rund 13 Prozent der Kunden von der Neuerung betroffen. Hinzu gerechnet werden müssen noch all die Raucher, mit denen ähnlich verfahren werden soll. Auch hier wollen die Gesellschaften die Prämie erhöhen. Morbiditätstrends nennt sich der neue Bezugspunkt für die Beiträge.
Dass dieses Vorgehen für einen Aufschrei sorgen würde, dürfte selbst die Versicherungen nicht wundern. Die Verbände der Patienten sehen die Beitragsanpassungen als Diskriminierung. Bei den Ärzten geht man davon aus, dass sich das Verhältnis zu ihren Patienten aufgrund der Neuerung erheblich verschlechtern wird. Sie halten nicht viel vom BMI als Grundlage für höhere Beiträge. Diese Kennzahl gibt ihrer Ansicht nach keinen Aufschluss über vorhandene Risiken, da sportliche Menschen mit athletischer Figur häufig auch einen höheren Body-Mass-Index hätten. Für den britischen Dachverband der Versicherungen ist das irrelevant. Für sie ist Übergewicht ein Faktor, der sich negativ auf die Lebenserwartung auswirke und müsse finanziell entsprechend berücksichtigt werden.
Dienstag, Februar 12, 2008
WWK Lebensversicherung a.G. mit der neuen Rente Classic
Die WWK Lebensversicherung a.G. bietet seit dem 1. Januar 2008 einen neuen Versicherungstarif an, der entweder als aufgeschobene Versicherung oder als sofort beginnende Rente gegen Einmalbeitrag erhältlich ist. Der „WWK Rente classic“ Tarif ist der Beginn einer neuen Generation an konventionellen Versicherungen, wobei die wesentlichen Punkte von Kapitalversicherungen entsprechend der 2005 eingeführten fondsgebundenen Versicherung „WWK Premium Fonds Rente“ mit den der gewöhnlichen konventionellen Rentenversicherungen gekoppelt worden sind.
Mittels dieses Tarifskonzepts im Sinne dem Lebensphasenmodell kann für die Versicherten die optimale Flexibilität erreicht werden. Des Weiteren ist durch diese Tarifkonzeption eine Anwendung in allen drei unterschiedlichen Steuerklassen durchführbar. Je nach verlangter Steuerschicht ist das Produkt durch Vermittler und Makler einsetzbar, diese müssen sich lediglich darüber genauestens informieren.
Als Lebensphasenmodell wird es bezeichnet, wenn die Ansparzeit aus einer vom Kunden aktiv gewählten Grundphase und einer sich daran anschließenden Verfügungsphase mit einer weiter möglichen laufenden Beitragszahlung kombiniert werden. Der Kunde kann sein Renteneinstiegsalter individuell frei wählen, vorgesehen ist es allerdings erst ab dem 80. Lebensjahr. In der Ansparphase sind ebenfalls flexible Zuzahlungen durchführbar. Darüber hinaus kann der Kunde in der Ansparphase als auch in der Rentenphase aus verschiedenen Todesfallmodellen frei wählen.
Samstag, Februar 02, 2008
Risikolebensversicherung für Nichtraucher
Für Nichtraucher und Raucher gibt es bei der InterRisk jeweils 17 unterschiedliche Risikotarife als Wahlmöglichkeit. Ob feststehende oder fallende Versicherungssumme, ob gleich bleibender oder veränderlicher Beitrag durch jährliche Beitragsneuberechnung – für jeden Kunden und jeden Bedarf offeriert die InterRisk die entsprechenden Lösungen an.
Nichtraucher können seit Beginn dieses Jahres das Todesfallrisiko bei der InterRisk Lebensversicherungs-AG Vienna Insurance Group zu sehr preiswerten Prämien absichern, schließlich liegt der eintrittsalterunabhängige Sofortrabatt bei bis zu 70 %. Für Raucher, egal ob männlich oder weiblich, ist der Sofortrabatt je nach Eintrittsalter wie immer bis zu 55 %.
Nichtraucher haben ein gesünderes Leben und werden seit Anfang 2008 extra belohnt. Bei Neuabschluss einer Risikolebensversicherung bekommen Männer einen Sofortrabatt von 70%, unabhängig vom Eintrittsalter oder der Laufzeit des Vertrages. Für Frauen und verbundene Tarife ist der Sofortrabatt auf 66,67 % festgelegt worden. Durch dieser Entscheidung macht die Versicherungsgesellschaft einen entscheidenden Schritt für Nichtraucher in Bezug auf das deutlich geringere Todesfallrisiko bei Nichtrauchern.
Allianz-Kunden erhalten eine Nachzahlung für Lebensversicherung
Wie Allianz-Vorstandschef Maximilian Zimmerer verlauten ließ, bekommen Allianz-Kunden, deren Lebensversicherungen zum 1. Januar dieses Jahres ausgelaufen sind, eine Nachzahlung. Die Allianz-Versicherung hatte sich freiwillig dazu entschieden, diese Kunden doch bei den stillen Reserven mit einzubeziehen.
Das kam jedoch nicht von ungefähr. Hintergrund dieser Entscheidung ist das neue Versicherungsvertragsgesetz, nach dem die Kunden erstmalig Anspruch auf Zuzahlungen aus den stillen Reserven ihres Versicherers haben. Bei der Allianz Lebensversicherung existieren ungefähr 30.000 Kunden, deren Vertrag ausdrücklich am 1. Januar 2008 endet. Diese Kunden sollten nicht an den stillen Reserven beteiligt werden, weil ihr Vertrag offiziell bereits am 31. Dezember 2007 um 24.00 Uhr endete, so Zimmerer. Diese Entscheidung ist nun rückgängig gemacht worden, die betroffenen Kunden bekommen automatisch eine angemessene Nachzahlung. In welcher Höhe diese erfolgen wird und wie viele Kunden exakt davon betroffen sind, ist noch nicht bekannt. Sie werden allerdings nach Auskunft des Unternehmens in wenigen Wochen ein Schreiben ihrer Versicherung erhalten.
Donnerstag, Januar 31, 2008
Renditen bei Lebens- und Rentenversicherungen weiterhin in Gefahr
Wie in einem Blog-Posting der vorangegangenen Woche bereits berichtet wurde, müssen die Inhaber von Lebens- sowie Rentenversicherungen für das Jahr 2007 mit einer verhältnismäßig geringen Verzinsung ihres eingezahlten Kapitals rechnen. Im Blog-Posting ging es in erster Linie um die Auswirkungen der amerikanischen Subprime Krise auf die Rendite der Versicherungen. Als Fazit wurde festgehalten, dass sich Folgen der Subprime Krise im Versicherungsbereich nicht ganz so drastisch auswirken werden, da die Versicherungsgesellschaften nur innerhalb eines kleinen Rahmens dazu berechtigt sind, in entsprechende Wertpapiere zu investieren.
In der aktuellen Ausgabe der Wirtschaftswoche wird darüber berichtet, dass den Versicherungsgesellschaften nun weitere Verluste drohen. Konkret geht es um die Rendite von Anleihen-Investments. Versicherungsgesellschaften investieren große Teile ihrer Gelder in Anleihen, weil auf diese Weise verhältnismäßig hohe Renditen bei überschaubarem Risiko erwirtschaftet werden können. Allerdings wird fast ausschließlich in sichere Anleihen mit Top-Rating investiert.
Das Rating einer Anleihe kann verbessert werden, indem die Anleihe versichert wird. Bei spezialisierten Rückversicherern können die institutionellen Anleger ihre Investments absichern. Nun ist es allerdings so, dass sich einige der Rückversicherer selbst verspekuliert haben und kurz vor der Insolvenz stehen. Für einen institutionellen Anleger bedeutet das, dass seine Investments im Falle einer Insolvenz des Rückversicherers nicht mehr abgesichert sind und somit zusätzliche Verluste drohen.
Sollte tatsächlich der Fall eintreten, dass einige Rückversicherer Insolvenz anmelden, so werden die Versicherungsgesellschaften weitere Verluste in Kauf nehmen müssen. Allerdings bleibt vorerst abzuwarten, ob dieser Fall tatsächlich eintritt. Immerhin besteht noch die Hoffnung, dass Auffanggesellschaften gegründet werden, um mögliche Pleiten der Spezial-Versicherer abzuwenden. Außerdem wird diese Entwicklung auf die Renditen der Versicherungsprodukte erst im kommenden Jahr Einfluss nehmen, schließlich gilt das Geschäftsjahr 2007 als abgeschlossen.
Dienstag, Januar 22, 2008
Wer seine Familie richtig absichern und dazu Abgeltungssteuer sparen möchte
... der sollte zeitig über eine Lebensversicherung nachdenken. Hierbei gibt es zwei verschiedene Varianten an Lebensversicherungen, über die man sich Gedanken machen kann. Zum einen kann man eine Risikolebensversicherung abschließen, zum anderen eine so genannte Kapitallebensversicherung. Der Vorteil einer Risikoleben ist, dass nur das reine Todesrisiko abgesichert ist und keine Kapitalansparung erfolgt, was diese Versicherung sehr günstig macht.
Angesichts der im nächsten Jahr kommenden Abgeltungssteuer lohnt es sich jedoch, alsbald eine Kapitallebensversicherung abzuschließen. Wenn diese eine Laufzeit von mindestens 12 Jahren hat und vor dem Rentenbeginn ausgezahlt wird, ist das Ersparte über diese Versicherung steuerfrei. Und da kann ein ganz schönes Sümmchen an Geld zusammen kommen, das im Laufe der 12 Jahre angespart wird. Wohl muss man immer bei dem gleichen Beitrag bleiben über die kompletten 144 Monate, aber sollte es zeitweilig eng werden, geht auch eine zeitweise Beitragsbefreiung, was natürlich die Kapitalauszahlung am Ende der Laufzeit der Versicherung mindert. Auch wenn die Abgeltungssteuer derzeit wie ein Damoklesschwert auf die deutschen Sparer lauert, so ist doch gerade die Kapitallebensversicherung etwas, das dabei eine gute Nische ist. Und solange es diese Nische gibt, sollte man diese auch nutzen.
Denn so sichert man seine Familie für den Todesfall ab und hat im Erlebensfalle ein gutes Stück gespart und zudem selbst noch etwas davon. Dann spart man nicht für die Steuer und das Finanzamt, sondern für sich selbst. Und sollte etwas passieren und unerwartet der Tod des Versicherten eintreffen, so ist seine Familie rundum abgesichert und wenigstens finanziell versorgt. Gerade im Fall von Baukreditschulden ist dies sehr wichtig, damit die Familie nicht plötzlich ohne Versorger oder Hauptverdiener(in) dasteht und mit all dem Schmerz nicht noch im finanziellen Aus landet.
Mittwoch, Januar 16, 2008
Höhere Überschussbeteiligung bei den Lebensversicherungen
Bei den Lebensversicherungen geht es aufwärts, wenn auch nur in kleinen Schritten – aber bekanntlich macht ja auch Kleinvieh Mist. Die Kunden freut es besonders. Mussten sie sich bislang mit eher kargen Zinsen zufriedengeben, heben viele Unternehmen nach dem Crash an der Börse erstmals wieder die Überschussbeteiligung an. Mit einem Plus von 0,2 bis 0,3 Prozent wagt man sich langsam wieder an die „gute alte Zeit“. Überraschend, gerade für Branchenkenner: Die großen Versicherer wie die Allianz oder der Deutsche Herold lassen alles beim Alten und verharren auf dem Niveau vom Vorjahr.
Zu den Unternehmen, die ihren Kunden ein paar Prozentpünktchen mehr gönnen, gehören unter anderem die Hamburg-Mannheimer, die Provinzial NordWest und die HUK Coburg. Dass sich etwas tut, war längst überflüssig, sagt der Bund der Versicherten. Der Einbruch an den Börsen sei längst überwunden und den meisten Versicherungen gehe wieder besser. Zudem würden gerade einmal zehn Prozent der Anlegergelder in Aktien investiert. Den Großteil machten nach wie vor Papiere mit fester Verzinsung aus.
Der kleine Aufschwung macht sich in vielen Bereichen bemerkbar. Nicht alleine die Lebensversicherung, sondern auch die unterschiedlichen Formen von Rentenversicherungen wie Riester und Rürup profitieren von der höheren Überschussbeteiligung. Zusammen mit der Garantieverzinsung und dem Schlussgewinnanteil bildet sie die Gesamtverzinsung. Die Beteiligung an den Überschüssen lag schon einmal bei sieben Prozent im Jahr 2000. Von da an ging es bergab. 2006 gab es gerade einmal 4,25 Prozent. Mit der Steigerung kommen die Unternehmen in diesem Jahr im Schnitt auf 4,5 Prozent.
Samstag, Januar 12, 2008
Prozesse müssen nicht durch Lebensversicherungen finanziert werden
Gemäß eines Urteils des Oberlandesgerichts Zweibrücken ist eine Lebensversicherung, die der Altersvorsorge dient, nicht zwangsläufig zu verkaufen, umso gerichtliche Prozesskosten abzudecken.
Im vorliegenden Fall hatte das Amtsgericht Zweibrücken einer Frau die Prozesskostenhilfe für ein familienrechtliches Verfahren abgelehnt. In der Begründung des Gerichts hieß es, dass die Frau eine Lebensversicherung mit einem derzeitigen Rückkaufwert von 4200 EURO habe und diese zur Prozessfinanzierung einsetzen müsse. Dieser Argumentation folgte das Oberlandesgericht nicht. Es gab vielmehr der Beschwerde der Klägerin statt, dass die bis 2026 laufende Lebensversicherung eine Maßnahme zur privaten Altersvorsorge darstelle. Die Klägerin hatte bisher nur Rentenansprüche in Höhe von 200 EURO und sei demzufolge auf die zusätzliche Altersvorsorge sehr wohl angewiesen. Aus diesem Grunde kann eine vorzeitige wirtschaftliche Verwertung der Lebensversicherung keine Lösung sein, ließ das Gericht verlauten.
Freitag, Januar 11, 2008
SEB AG als neuer Partner der cash.life AG
Beim Weiterverkauf von Lebensversicherungen kooperiert die cash.life AG jetzt mit der SEB AG. Somit hat der Zweitmarkt- Experte aus Pulluch sein Netzwerk um einen weiteren Partner gesteigert. Die SEB AG profitiert in der Weise von der Zusammenarbeit, dass sie neben den bisherigen Allfinanz-Beratung nun ihren Kunden den Policeverkauf an die cash.life AG als neuen Service anbieten kann.
Die SEB AG ist eine der größten Finanzdienstleister in Schweden, sie hat ungefähr 400.000 institutionelle und fünf Millionen private Kunden, dazu kommen 20.000 Mitarbeiter und 600 Filialen. Bei Stornoanzeichen bietet ab jetzt also auch die SEB AG ihren Kunden nach dem Best-Advice Prinzip die verbraucherfreundliche Alternative des Policeverkaufs an.
Montag, Januar 07, 2008
Neue Chance für die Lebensversicherung
Lebensversicherungen an den Mann und die Frau zu bringen dürfte in den vergangenen Jahren eine der größten Herausforderungen für jeden Versicherungsvertreter gewesen sein. In diesem Jahr könnten die Makler es etwas leichter haben. Mit der Abgeltungssteuer hat der Bund ihnen ein neues Verkaufsargument an die Hand gegeben, von dem viele sich überzeugen lassen dürften. Denn Steuern zahlen zu müssen, zumal noch auf Geld, das fürs Alter bestimmt ist, kommt für die meisten gar nicht in Frage.
Und mit 25 Prozent Abgeltungssteuer als Pauschale für alle Kapitaleinkünfte langt der Staat ab 2009 gewaltig zu. Banken und Versicherungen werden die Zahl werbewirksam nutzen. Schon jetzt trudeln in vielen Haushalten regelmäßig Schreiben und Prospekte ein, in denen zu schnellem Handeln geraten wird. „Schichten Sie rechtzeitig um“, heißt es beispielsweise. Eines der Produkte, das jetzt wieder verstärkt ins Rennen geschickt wird, ist die Kapital-Lebensversicherung. Experten sehen bei ihr gute Chancen, die mageren Ergebnisse der Vergangenheit wett zu machen.
Zu sehr sollten sich Verbraucher allerdings nicht von steuerlichen Aspekten blenden lassen. Sie machen, betont der Bund der Versicherten, nach wie vor nur einen Teil dessen aus, was am Ende der Laufzeit unter dem Strich steht. Bedacht werden müssten, so die Verbraucherzentrale Bremen, auch die Abschlusskosten und der Faktor Zeit. Wer es nicht schafft, bis zum 60. Lebensjahr zu sparen, fahre Verluste ein. Und letztlich sei die Altersvorsorge kein Versicherungsproblem, sondern eine Frage der richtigen Geldanlage.
Mittwoch, Dezember 05, 2007
Ohne Unterschrift geht nichts
Versicherungsformulare sind nicht unbedingt die kundenfreundlichsten Dokumente. Eines haben sie allerdings alle gemeinsam: Ein Feld für die Unterschrift. Und das sollte tunlichst immer ausgefüllt werden. Selbst wenn alle anderen Felder von Hand beschriftet wurden, erlangt das Papier erst dann Gültigkeit, wenn eine Unterschrift vorhanden ist. Diese Erfahrung durfte jetzt eine Witwe machen, deren Mann trotz Hinweis der Versicherung den Änderungsantrag für seine Lebensversicherung nicht unterzeichnete.
Geplant war, statt der Kinder die Frau als Begünstigte einzutragen. Eine einfache Änderung, die keinen größeren Aufwand verlangt. Der Mann brachte das Formular sogar selbst zur Versicherung. Ein paar Tage danach wurde er darauf aufmerksam gemacht, dass seine Unterschrift fehlt. Der Mann reagierte nicht. Zwei Jahre später verstarb er und die Witwe wollte an das Geld. Keine Chance, sagte die Versicherung, worauf die Frau klagte, weil schließlich das Adressfeld handschriftlich ausgefüllt gewesen sei – mit wenig Erfolg.
Das Landgericht Essen bestätigte, dass nicht die Frau, sondern die Kinder Anspruch auf die Versicherungssumme hätten, weil die Schriftform aufgrund der fehlenden Signatur des Mannes nicht gewahrt worden sei. Namen und Adresse von Hand einzutragen entspreche nicht einer Unterschrift. Selbst wenn der Mann mit einem anderen Namen gezeichnet hätte, wäre die Änderung gültig gewesen, sofern seine Identität eindeutig aus den Papieren hervorgehe. Die Unterschrift erfülle eine räumlich abschließende und bestätigende Funktion. (Landgericht Essen, Aktenzeichen 1 O 270/06 vom 13. November 2007)
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