Versicherungsvergleiche im Focus
Das Law-Blog hatte gestern das Thema Versicherungsvergleiche und Datenschutz im Focus. Der Beitrag Hütchenspiele auf focus.de - Datenschutz im Zeitalter des Internet zeigt unterhaltsam und wirkungsvoll die geschickte Verknüpfung von Eigen- und Fremdinhalten am Beispiel des Online Magazins Focus auf.
Den Stein ins Rollen brachte Hellmuth Hofer vom Versicherungs Blog, der dort neben diesem Fall in einer langen Artikelserie über weitere wunderliche Dinge rund um Versicherungen, Online Versicherungsvergleiche, Abmahnungen und den Abmahnwahn zu berichten hat.
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Gerald on 09/15 at 11:07 PM
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Krankenversicherung nach der Wahl: SPD
Die SPD möchte die Krankenversicherung zu einer Bürgerversicherung weiterentwickeln. Was heißt das? Jeder muss versichert sein. Jede Kasse muss jeden versichern. Jeder zahlt entsprechend seiner Leistungsfähigkeit gemäß Einkommen und Kapitalerträgen. Die beitragsfreie Familienversicherung bleibt erhalten. Einen Wettbewerb zwischen den Systemen (private Krankenversicherung - gesetzliche Krankenkasse) soll es in dieser Form nicht mehr geben. Soweit die Pläne der SPD.
Papier ist ja bekanntlich geduldig. Denn über die Pläne zur Finanzierung der so genannten Bürgerversicherung, insbesondere vor dem Hintergrund ständig steigender Gesundheitskosten und dem demographischen Wandel, erfährt der Interessierte aus dem Wahlprogramm erst einmal nichts. Für mich klingt das ganze ein wenig wie die Formel “Noch mehr vom Selben”. Ob das hilft, unser Gesundheitswesen auf hohem Niveau und dabei bezahlbar zu halten?
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Stefan on 09/15 at 09:08 AM
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Krankenversicherung nach der Wahl: CDU
Krankenversicherung:Kurzprofil der CDU
Um die vor etwa zwei Wochen begonnene Gegenüberstellung der verschiedenen (Wunsch-) Systeme bis zur Wahl zu vervollständigen folgt hier eine kleine Zusammenfassung der Programmpunkte der CDU zum Thema Gesundheitsprämie.
Die Krankenkassen sollen künftig für jeden Erwachsenen einen Gesundheitsprämie erhalten. Gespeist wird diese aus erstens der persönlichen Prämie des Versicherten und zweitens aus der Arbeitgeberprämie. Klingt bis hierher bekannt. Neu ist, dass der Arbeitgeberanteil künftig festgeschrieben sein soll und damit von der Entwicklung der Krankheitskosten abgekoppelt wird. Für Versicherte mit geringem Einkommen ist ein sozialer Ausgleich vorgesehen, Kinder werden beitragsfrei versichert. Hierzu sind Steuermittel vorgesehen ... ooops…
Klingt nicht wirklich neu. Lobenswert allerdings ist aus meiner Sicht der Wunsch, den Wettbewerb der Leistungsanbieter künftig zu stärken. Und zwar der Wettbewerb zwischen
den Krankenkassen untereinander sowie auch der zwischen gesetzlichen und privaten Krankenkassen. Zusätzlich noch der Wettbewerb unter den privaten Krankenversicherungen dadurch, dass ein Wechsel von einer privaten Krankenversicherung zur anderen erleichtert wird, indem Altersrückstellungen übertragen werden können. Auch der Wettbewerb von Ärzten, Krankenhäusern, Arzneimittelherstellern und Apotheken, so heißt es im Programm, muss deutlich gestärkt werden. Klingt in meinen Ohren vernünftig - warten wir es ab.
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Stefan on 09/14 at 10:17 AM
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Vergleichen ist gut, Kontrolle ist besser.
Im Versicherungsumfeld gibt es ein grosses Angebot an Versicherungsvergleichen, und in vielen Fällen kann solch ein Vergleich online durchgeführt werden. Auch wir bieten hier unseren Besuchern gerne den einen oder anderen Online Versicherungsvergleich an. Denn es ist immer gut sich vor dem Abschluss eines Geschäftes über das Produkt, seinen Markt und seine Preise zu informieren. Je mehr wir wissen um so besser sind auch unsere Entscheidungen.
Doch in einem so komplexen Umfeld wie dem der Versicherungen sind oft viele Besonderheiten und Fallstricke zu berücksichtigen die Otto-Normalbürger entweder nicht wissen kann oder ihn sogar überfordern. Zudem sind im Zuge der “Geiz ist geil” Mentalität viele Bürger versucht das Super-Schnäppchen zu finden und auch abzuschliessen. Das mag kurzfristig Freude bereiten, langfristig gehen solche Rechnungen nicht auf. Ich bin vorhin über ein Zitat des englischen Sozialreformers John Ruskin gestolpert, der vor mehr als 100 Jahren folgende Aussage getätigt hat und mir als Anregung für diesen Beitrag diente:
Es gibt kaum etwas auf dieser Welt, das nicht irgend jemand ein wenig schlechter machen kann und etwas billiger verkaufen könnte, und die Menschen, die sich nur am Preis orientieren, werden die gerechte Beute solcher Menschen.
Es ist unklug, zuviel zu bezahlen, aber es ist noch schlechter, zuwenig zu bezahlen. Wenn Sie zuviel bezahlen, verlieren Sie etwas Geld, das ist alles. Wenn Sie dagegen zuwenig bezahlen, verlieren Sie manchmal alles, da der gekaufte Gegenstand die ihm zugedachte Aufgabe nicht erfüllen kann.
Das Gesetz der Wirtschaft verbietet es, für wenig Geld viel Wert zu erhalten. Nehmen Sie das niedrigste Angebot an, müssen Sie für das Risiko, das Sie eingehen, etwas hinzurechnen. Und wenn Sie das tun, dann haben Sie auch genug Geld, um für etwas besseres zu bezahlen.
John Ruskin (1819-1900)
Schöner kann man das einfach nicht formulieren. Im Internet-Zeitalter geht alles schneller, besser, billiger - so suggeriert es uns zumindest die Werbung. Doch man wird auch schneller über’s Ohr gehauen. Und darum ist eine gesunde Skepsis immer angebracht.
Wir verlassen uns auf jeden Fall nicht nur auf das Ergebnis von Programmen und Vergleichsrechnern. Vergleichsprogramme sind leider nur in der Lage die Dinge zu vergleichen die fast jede Gesellschaft zu bieten hat. Vergleichsprogramme sind auch nur so gut und aktuell wie ihr Datenbestand. Auf diese Weise übersieht man leicht die wahren Perlen des Marktes. Deshalb unserer Rat:
Suchen Sie sich einen Fachmann ihres Vertrauens. Denn Vergleichen ist gut, Kontrolle ist besser!
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Gerald on 09/06 at 11:22 AM
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Krankenversicherung nach der Wahl (PDS/Linkspartei)
Nach der FDP folgt nun ein Blick in das Programm der Linkspartei PDS. Man findet hier so ziemlich das Gegenteil von dem FDP-Ansatz.
Die Linkspartei/PDS sucht nach einer solidarischen Lösung, das so genannte Bürgerversicherungskonzept soll es richten. Man wünscht sich den Ausbau der gesetzlichen Krankenversicherung ohne jegliche Zuzahlung als ein System, in das alle Bürger gleichermaßen einzahlen.
Die private Krankenversicherung als Vollversicherung soll abgeschafft werden, einen Wettbewerb zwischen verschiedenen Systemen, der zu marktgerechten und kaufmännischen Handlungen anhält, wird es nicht mehr geben.
Angeblich könne man den Beitragssatz trotz steigender Ausgaben, dem demographischen Wandel sowie teurem medizinisch-technischem Fortschritt gleich einmal um zwei Prozentpunkte senken. Klingt verlockend. Erstaunlich, dass da vorher niemand drauf gekommen ist. Oder kann es sein, dass die Finanzierbarkeit bei näherem Hinsehen doch nicht ganz so locker von der Hand geht?
Kleines Resumee:
Bei der Betrachtung der Programme der FDP und der Linkspartei/PDS sehen wir zwei deutlich verschiedene Ansätze zur Lösung eines wichtigen Problems in unserem Gesundheitssystem. Es sind die derzeit extremen Pole.
Von den anderen Parteien und ihren Plänen folgt eine entsprechende Vorstellung und Zusammenfassung etwas später an gleicher Stelle. Bis dahin interessiert uns Ihre Meinung zu den angebotenen Neuerungen des Gesundheitssystems. Schreiben Sie doch einfach einen kleinen Kommentar in unser Weblog.
SA
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Stefan on 08/31 at 12:29 PM
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Krankenversicherung nach der Wahl (FDP)
Nun ist es amtlich: die Wahl kommt, am 18.September ist es soweit. Und danach? Wie steht es mit dem Umbau der Gesundheitssysteme? Wir wollen einmal einen Blick in die Programme der einzelnen Parteien werfen.
Die FDP möchte eine grundlegende Neuordnung der sozialen Sicherungssysteme statt halbherziger Reparaturen und schlägt einen vollständigen Systemwechsel vor, den privaten Kranken-Versicherungsschutz mit sozialer Absicherung für alle. Jeder Bürger soll verpflichtet werden einen Mindestumfang an Leistungen (so genannte Regelleistungen) für den Krankheitsfall abzusichern.
Die weitere Ausgestaltung des Schutzes bleibt dem Bürger dabei freigestellt und erfolgt wohl auch je nach Geldbeutel. Eine Grundversorgung analog der gesetzlichen Krankenkassen soll gewährleistet sein. Hierbei setzt die FDP auf Wettbewerb unter den Anbietern von Gesundheitsleistungen und den Aufbau von Altersrückstellungen um das System dauerhaft funktions - und leistungsfähig zu halten. Im Programm heißt es hierzu:
Wahlfreiheit statt Zwangsversicherung, soziale Marktwirtschaft statt bürokratische Staatswirtschaft, Eigenverantwortung statt Bevormundung.
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Stefan on 08/31 at 12:07 PM
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sicher ist sicher
Eines ist jetzt sicher - das hier ist der erste Weblog Eintrag.
Der Text wurde unter dem Punkt Summary veroeffentlicht - was am Ende auch bedeutet, dass genau dieser Teil in der RSS-Description erscheint.
und extended text ist auch noch da.
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Gerald on 07/27 at 12:27 AM
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