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Rentenversicherung

Donnerstag, April 24, 2008

Auch im Alter auf der sicheren Seite sein

Missgeschicke passieren nun mal: Man rutscht aus oder stolpert. Die Blessuren halten sich zwar meist in Grenzen, gerade bei älteren Menschen kann ein solcher Unfall allerdings auch ernste Folgen haben. Jedes Jahr sterben rund 3.600 Seniorinnen und Senioren in den eigenen vier Wänden, weil sie hingefallen sind oder sich anderweitig verletzt haben. Die Aktion „Das sichere Haus“ nennt noch weitere Zahlen: Vier Millionen Senioren stürzen mindestens einmal jährlich in ihrer Wohnung. Vorsorge ist hier gefragt. Einerseits über eine private Unfallversicherung, die es speziell auf diese Kundengruppe zugeschnitten gibt. Anderseits über Vorsichtsmaßnahmen, die im Haus getroffen werden sollten.

Was Senioren unternehmen können, damit die Wohnung sicherer wird und sie sich selbst sicherer fühlen, zeigt eine Broschüre der Aktion „Das sichere Haus“, die unter www.das-sichere-haus.de kostenlos abgerufen und heruntergeladen werden kann. Auf 32 Seiten finden sich allerhand Informationen, die von Dr. Clemens Becker, Oberarzt am Geriatrischen Zentrum in Ulm, zusammengetragen wurden. Das Heft gliedert sich in drei Rubriken, gespickt mit Hinweisen aus der Praxis. Dabei geht es um die Themen „Fit bis ins hohe Alter“, wozu auch eine richtige und ausgewogene Ernährung gehört, mit ausreichend Obst, Gemüse, Milch und Milchprodukten für die Versorgung mit Eiweiß und Kalzium, „Sicher Wohnen“ und „Tipps zur Pflege“. Da trotz aller Bemühungen etwas passieren kann, ist die private Unfallversicherung auch im Alter angeraten. Denn die Folgekosten eines Unfalls sind immens, ob nun für Therapien oder möglicherweise bauliche Veränderungen.

Die KarstadtQuelle Versicherungen gehen in diesem Punkt einen neuen Weg. Der Direktversicherer hat mit der „Unfall-Rente-Plus“ eine Police im Angebot, die sich konkret an Senioren richtet. Je älter der Kunde ist, je höher fällt der Leistungsanspruch aus. Die Berechnung ist bei diesem Produkt denkbar einfach. „Alter mal zehn“ lautet die Formel für die Leistung. Eine Rentnerin mit 69 hätte demnach Anspruch auf eine Unfallrente in Höhe von 690 Euro im Monat. Sie steigt Jahr für Jahr um zehn Euro. Für die Senioren-Unfallversicherung von KarstadtQuelle sind weder Gesundheitsfragen zu beantworten, noch gibt es eine Altersbeschränkung.

Posted by Andre on 04/24 at 09:57 AM
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Dienstag, April 08, 2008

Flächendeckende private Altersvorsorge angestrebt

Die Rente ist nicht mehr das, was sie war. Daran ändert auch die geplante Erhöhung der gesetzlichen Rente um 1,1 Prozent, über die heute im Bundeskabinett vermutlich heiß debattiert wird, nur wenig. Die Begünstigten würden sich freuen. Andere sprechen von teuren Geschenken und insbesondere die junge Garde der Damen und Herren Politiker sieht die Rentenerhöhung als Schnitt ins Fleisch der heutigen Rentenzahler. Für Olaf Scholz, Bundesminister für Arbeit und Soziales, stellt sich die Sache ganz einfach dar: Die Rentenanpassung ist generationengerecht. Sehr gut verkauft hat er diesen Standpunkt nicht. Wie anders ist der Rüffel von Kanzlerin Angela Merkel zu verstehen, das Vorhaben sei schlecht dargestellt worden.

Im Rahmen der Handelsblatt-Tagung zur betrieblichen Altersvorsorge hat Olaf Scholz seine Position recht deutlich gemacht und hielt auch mit Versprechen nicht zurück. Der Beitragssatz werde bis 2020 unter 20 Prozent bleiben. Dieses Ziel sei ungefährdet. „Die Rentenversicherung steht durch die Reformen auf stabilen Füßen“, heißt es in der Mitteilung der Bundesregierung. Ganz ohne eine betriebliche oder private Vorsorge gehe es jedoch nicht. Sie sei mittlerweile unverzichtbar geworden. Dazu liege ein Gesamtkonzept vor, das 2007 verabschiedet wurde. Darunter fallen unter anderem die höhere Kinderzulage und der Berufseinsteigerbonus bei der Riester-Rente.

Nach aktuellem Stand, so Olaf Scholz, hätten 17 Millionen Arbeiter und Angestellte eine Betriebsrentenanwartschaft, 10 Millionen Menschen eine Riester- und knapp 650.000 eine Rürup-Rente. „Unser Ziel ist eine flächendeckende zusätzliche Altersversorgung“, so Scholz. Denn Altersarmut müsse auf jeden Fall vermieden werden. Im Moment sei sie noch wenig verbreitet. Lediglich 2,3 Prozent der heutigen Rentnerinnen und Rentner seien auf die Grundsicherung im Alter angewiesen. Dass die Situation nicht verharmlost werden dürfe, sei auch ihm bewusst. Weitere Anstrengungen seien nötig, in erster Linie für jene, die längere Zeit arbeitslos seien, kein existenzsicherndes Einkommen hätten und alle Solo-Selbständigen. „Da sind wir auf einem guten Weg“, zeigt sich der Bundeminister optimistisch. Das war einst auch Norbert Blüm. Der versprach, „die Rente ist sicher“.

Posted by Andre on 04/08 at 01:16 PM
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Samstag, März 15, 2008

Die Deutschland-Rente baut auf Rabatte

ARAG und Rheinland-Versicherung bringen ab Ende März Altersvorsorge und Konsum unter einen Hut. Wer viel Geld ausgibt – bei bestimmten Partnern – bekommt später auch eine höhere Rente respektive Auszahlung. Deutschland-Rente haben die beiden Unternehmen ihr Produkt getauft, mit dem sie gleich zwei Strömungen Tribut zollen. Einerseits dem Wunsch, etwas für das Alter zur Seite zu legen. Andererseits dem Punkte-, Herzchen- und Miles-Sammelfieber. Denn vom Prinzip her ist diese fondsgebundene Rente ein Bonusprogramm.

19,90 Euro müssen monatlich mindestens für die Deutschland-Rente eingezahlt werden. Das Geld investieren die Versicherungen in einen Mischfonds der UBS, einer Schweizer Großbank. Soweit gehört die Deutschland-Rente von ARAG und Rheinland-Versicherung noch nicht zu den Policen, bei denen Begriffe wie „außergewöhnlich“ oder „innovativ“ angebracht wären. Das ergibt sich erst aus dem zweiten „Standbein“, über das die Rente aufgebaut wird: Umsätze mit der „Deutschland-Rente MasterCard“ und Einkäufe bei den Bonus-Partnern. Jeder Euro, den man bei diesen Partnern ausgibt, wird mit einem kleinen prozentualen Teil belohnt, der in die Altersvorsorge fließt.

Bei der Kreditkarte sind es 0,5 Prozent. Bei den Partnerunternehmen, von denen es derzeit rund 180 gibt – angefangen bei der RWE über Germanwings bis hin zum Mobilfunkunternehmen Vodafone – werden bis zu zehn Prozent gutgeschrieben. Hanno Petersen vom Vorstand der ARAG bringt die Idee auf den Punkt: „Shoppen für die Rente.“ Einen kleinen Haken gibt es bei der Deutschland-Rente derzeit noch. Viele Partner vergüten den Einkauf oder die Nutzung von Dienstleistungen nur online. Durch die Kooperation mit Tankstellen soll sich das allerdings bald ändern. Verbraucherschützer finden die Idee nicht ganz so prickelnd, weil Rabatt und Rente nicht zusammen passten und eine Fondsrente meist zu teuer sei.

Posted by Andre on 03/15 at 02:57 AM
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Dienstag, März 04, 2008

Riester-Fondssparplan als Steuersparmodell

Die Riester-Rente wird bislang immer nur im Zusammenhang mit der persönlichen Vorsorge für das Rentenalter gesehen. Im Hinblick auf die drohende Abgeltungssteuer könnte sie noch einen weiteren Pluspunkt auf ihrer Seite verbuchen. Während bei herkömmlichen Fondssparplänen und den meisten anderen Anlageprodukten der Staat demnächst die Hände aufhält, kann dieser steuerliche Nachteil über einen Riester-Fondssparplan geschickt umschifft werden. Denn abschließen darf eine ungeförderte Riester-Rente auf Fondsbasis jeder.

Für die gesamte Zeit, die man Monat um Monat einen festen Betrag in seinen Riester-Vertrag einzahlt, werden Zinsen, Dividenden und Kursgewinne nicht versteuert. Erst wenn der Vertrag zur Auszahlung kommt, entweder als lebenslange Rente oder als Einmalbetrag, werden Steuern fällig. Bei der Kapitalauszahlung nimmt der Staat sich gemäß dem persönlichen Steuersatz des Sparers seinen Anteil von der Hälfte des Gewinns. Entschließt man sich für eine Rentenzahlung, bekommt der Fiskus nur die Steuern für den Ertragsteil. Für jemanden, der mit 65 sein Geld haben möchte, heißt das: 18 Prozent werden steuerlich veranschlagt, 82 Prozent bleiben steuerfrei. Ein weiterer Vorteil der Riester-Rente liegt in der Garantie, dass zumindest die eingezahlten Beträge erhalten bleiben, selbst wenn die Fonds bzw. die darin enthaltenen Papiere eine Talfahrt unternehmen.

So positiv die Möglichkeiten auch sind, es gibt leider auch Haken. Punkt eins ist die derzeit noch eher magere Auswahl an Riester-Fondssparplänen, die zertifiziert sind. Nur sieben Banken und Fondsgesellschaften haben sie im Programm. Punkt zwei bezieht sich auf die Kosten und den möglichen Gewinn. Es gibt günstigere Möglichkeiten, Vorsorge zu betreiben. Seitens der Verbraucherzentrale in Baden-Württemberg wird geraten, nicht nur die steuerlichen Ersparnisse zu sehen, sondern wie bei jedem Investment auf die Kosten, die Rendite und das Risiko zu achten.

Posted by Andre on 03/04 at 03:54 PM
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Dienstag, Februar 26, 2008

Neues Angebot der Stuttgarter zum Thema Rente

Seit Anfang dieses Jahres hat die Stuttgarter Versicherung eine neue Renten-Tarifgeneration im Angebot: die Stuttgarter FlexRente mit den Produktvarianten FlexRente classic und FlexRente invest. Mittels der FlexRente ist es den Verbrauchern viel besser möglich, ihre Absicherungsstrategie für den Ruhestand auf die aktuelle Lebenssituation und persönlichen Wünsche anzupassen. Diese neuartige flexible Altersvorsorge ist bestens dazu geeignet sich der jeweiligen Lebenssituation anzupassen und bietet dabei zwei unterschiedliche Varianten an.

Die Stuttgarter FlexRente classic ist eher für solche Kunden empfehlenswert, die sicherheitsorientiert sind und alle Vorzüge einer modernen, klassischen Altersvorsorge haben wollen. Das beinhaltet garantierte Leistungen mit einem flexiblen Auszahlungskonzept, lebenslange Rente, einmalige Kapitalabfindung, individuelle Teilzahlungen sowie die Möglichkeit, in der Ansparphase die Zahlung der Beiträge bei Bedarf heraufzusetzen, zu verringern oder 2 Jahre lang zu unterbrechen, bei Elternzeit sogar 3 Jahre. Beide Varianten, das heißt classic und invest, bieten derartige Flexibilitäten bei der Anspar- und auch der Auszahlungsphase.

Renditeorientierte Verbraucher sollten sich eher an die Stuttgarter FlexRente invest halten, wobei sie aus dem Stuttgarter Fondsuniversum 44 Fonds von 14 Fondsgesellschaften frei wählen können. Ein kostenloser Fondswechsel, um auf Veränderungen am Kapitalmarkt besser reagieren zu können, ist möglich. Des Weiteren gibt es bei beiden Varianten einen Todesfallschutz, eine Nachversicherung ohne erneute Gesundheitsprüfung als auch dynamische Beitragszahlungen. Außerdem können die Kunden mithilfe von FlexPlus frei entscheiden, wann und wo sie die Ablaufleistungen in Anspruch nehmen möchten.

Posted by Sabine on 02/26 at 04:49 PM
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Donnerstag, Januar 31, 2008

Renditen bei Lebens- und Rentenversicherungen weiterhin in Gefahr

Wie in einem Blog-Posting der vorangegangenen Woche bereits berichtet wurde, müssen die Inhaber von Lebens- sowie Rentenversicherungen für das Jahr 2007 mit einer verhältnismäßig geringen Verzinsung ihres eingezahlten Kapitals rechnen. Im Blog-Posting ging es in erster Linie um die Auswirkungen der amerikanischen Subprime Krise auf die Rendite der Versicherungen. Als Fazit wurde festgehalten, dass sich Folgen der Subprime Krise im Versicherungsbereich nicht ganz so drastisch auswirken werden, da die Versicherungsgesellschaften nur innerhalb eines kleinen Rahmens dazu berechtigt sind, in entsprechende Wertpapiere zu investieren.

In der aktuellen Ausgabe der Wirtschaftswoche wird darüber berichtet, dass den Versicherungsgesellschaften nun weitere Verluste drohen. Konkret geht es um die Rendite von Anleihen-Investments. Versicherungsgesellschaften investieren große Teile ihrer Gelder in Anleihen, weil auf diese Weise verhältnismäßig hohe Renditen bei überschaubarem Risiko erwirtschaftet werden können. Allerdings wird fast ausschließlich in sichere Anleihen mit Top-Rating investiert.

Das Rating einer Anleihe kann verbessert werden, indem die Anleihe versichert wird. Bei spezialisierten Rückversicherern können die institutionellen Anleger ihre Investments absichern. Nun ist es allerdings so, dass sich einige der Rückversicherer selbst verspekuliert haben und kurz vor der Insolvenz stehen. Für einen institutionellen Anleger bedeutet das, dass seine Investments im Falle einer Insolvenz des Rückversicherers nicht mehr abgesichert sind und somit zusätzliche Verluste drohen.

Sollte tatsächlich der Fall eintreten, dass einige Rückversicherer Insolvenz anmelden, so werden die Versicherungsgesellschaften weitere Verluste in Kauf nehmen müssen. Allerdings bleibt vorerst abzuwarten, ob dieser Fall tatsächlich eintritt. Immerhin besteht noch die Hoffnung, dass Auffanggesellschaften gegründet werden, um mögliche Pleiten der Spezial-Versicherer abzuwenden. Außerdem wird diese Entwicklung auf die Renditen der Versicherungsprodukte erst im kommenden Jahr Einfluss nehmen, schließlich gilt das Geschäftsjahr 2007 als abgeschlossen.

Posted by Jochen on 01/31 at 05:32 PM
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Samstag, Januar 19, 2008

www.deutsche-rentenversicherung.de jetzt in 8 Sprachen

Ab jetzt steht das Internetangebot der Deutschen Rentenversicherung www.deutsche-rentenversicherung.de nicht nur in deutsch, sondern in sieben weiteren Sprachen zur Verfügung.

Das heißt, künftig können wichtige Informationen der Deutschen Rentenversicherung auch in englisch, französisch, spanisch, italienisch, türkisch, griechisch und polnisch abgerufen werden.

Dadurch wird der Service der Deutschen Rentenversicherung kundenfreundlich erweitert. Über das fremdsprachige Internetangebot können zum Beispiel Informationen über die Leistungen der gesetzlichen Rentenversicherung in Deutschland eingeholt werden, aber auch wichtige Formular stehen nun in den angegebenen Sprachen zur Verfügung. Bei einigen Formularen, die nur in deutscher Sprache vorliegen, werden Hilfstexte zum Ausfüllen in der Fremdsprache angeboten. Ebenso werden fremdsprachige Broschüren vorgestellt und zum Download angeboten.

Kunden die Interesse an einem persönlichen Gespräch haben, finden auf der deutsche-rentenversicherung.de außerdem die Termine für die grenzübergreifenden internationalen Beratungstage. Dieser neue Service ist modern, für den interessierten Kunden eine große Hilfe und der richtige Weg im Zuge der Globalisierung. 

Posted by Sabine on 01/19 at 09:16 PM
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Sonntag, Dezember 30, 2007

Rentenversicherungspflicht auch für Selbständige gefordert

Altersarmut ist ein Begriff, der erst in den vergangenen Jahren häufiger über die Lippen von Politikern kam. Vorher hatte sich kaum jemand Gedanken darum gemacht, wie es um die Finanzen im Alter bestellt ist. Inzwischen gehört die private Altersvorsorge zu den wichtigsten Zweigen von Versicherungen und Banken. Damit im Alter auch wirklich jeder über die Runden kommt, muss allerdings noch mehr getan werden, mahnt der Präsident der Deutschen Rentenversicherung Bund, Herbert Rische.

Er denkt dabei vor allem an die Selbständigen, die anders als Ärzte oder Anwälte nicht über Berufsstände abgesichert sind. Das sind beispielsweise selbständige Lastwagenfahrer oder Kellner, deren Chefs sich auf diesem Weg die Sozialabgaben sparen. Daher fordert Rische nun auch für diesen Personenkreis eine Versicherungspflicht in der Rentenversicherung. Ansonsten drohe eine Welle von Altersarmt. Zwar werde immer wieder auf die Eigenverantwortlichkeit hingewiesen. Das reiche allerdings nicht aus.

Probleme sieht Herbert Rische auch bei den Arbeitslosen. Wer Arbeitslosengeld II beziehe erwerbe in einem Jahr einen Rentenanspruch in Höhe von 2,19 Euro. Damit komme man nicht weit. Er spricht sich für eine bessere Altersvorsorge aus, da es Beziehern von ALG II kaum möglich sei, sich privat abzusichern und wenn, dann nur in kaum nennenswertem Umfang. Hier sei der Staat gefragt, mehr für Langzeitarbeitslose zu unternehmen.

Posted by Andre on 12/30 at 09:20 PM
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Freitag, Oktober 12, 2007

Wissenslücken um Riester-Rente kosten Sparer viel Geld

Der Begriff „Riester-Rente“ ist den meisten bekannt. 9,1 Millionen Verträge wurden bereits abgeschlossen. Ende dieses Jahres werden es rund zehn Millionen Policen sein. Wie die Riester-Förderung genau aussieht, wie hoch sie ist und was man selbst leisten muss, um in den Genuss zu kommen, wissen allerdings die wenigsten. Hier besteht noch erheblicher Informationsbedarf, lautet das Ergebnis der Studie des Forschungszentrums Generationenverträge, das sich für die Versicherungsgesellschaft „neue leben“ bei 2000 Kunden umhörte.

Das größte Problem, das sich aus der Unwissenheit ergibt: Viele verschenken bares Geld, weil sie zu geringe Beiträge zahlen und damit nicht förderwürdig sind. Andere stellen überhaupt keinen Antrag, um die Fördersumme zu erhalten. 2004 war es jeder Dritte. Nach zwei Jahren sind die Ansprüche verfallen. 200 Millionen blieben so auf den Konten des Bundesfinanzministeriums. Sollte für 2005 noch kein Antrag auf Riester-Förderung gestellt worden sein, muss das bis spätestens Dezember dieses Jahres nachgeholt werden. Schließlich geht es aktuell um 114 Euro als Grundzulage für den Versicherten plus Geld für den Ehepartner und jedes Kind.

Als Ursache dafür, dass viele die Förderung einfach „verschenken“, wurde das Antragsverfahren ausgemacht. Es war wohl zu kompliziert und musste Jahr für Jahr wiederholt werden. Seit 2005 gibt es den Dauerzulagenantrag. Das Formular mit insgesamt vier Seiten wird einmal ausgefüllt und gilt dann für die gesamte Laufzeit. Weitergeleitet wird es von der Bank oder der Versicherung an die zuständige Behörde.

Posted by Andre on 10/12 at 05:28 PM
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Dienstag, Oktober 09, 2007

Zwölf Stunden für die private Altersvorsorge sind nicht ausreichend

Statistiken mögen in vielen Fällen reine Zahlenspielereien sein, mit denen nur Experten etwas anzufangen wissen. Beim Vergleich, wie viele Stunden die Bundesbürger mit dem Autokauf, der Küchenplanung und der privaten Altersvorsorge verbringen, dürfte allerdings selbst Laien ein Licht aufgehen. Für die Finanzen im Alter nehmen sich die meisten gerade einmal zwölf Stunden Zeit, beim Auto sind es stolze 37 und der Küche 25. Diese Diskrepanz ist auch der Deutschen Rentenversicherung aufgefallen. Zusammen mit den Volkshochschulen startete sie daher die Kampagne „Altersvorsorge macht Schule“.

In Baden-Württemberg liefen 60 dieser Kurse. Nur 613 Teilnehmern war die Information zur Altersvorsorge 20 Euro und neun Stunden Zeit wert. Bundesweit sieht es auch nicht besser aus. 3500 Interessenten besuchten 1000 Kurse. Der Präsident der Deutschen Rentenversicherung, Herbert Rische, zeigt sich trotzdem zufrieden. Schließlich handele es sich um ein schwieriges Thema. Damit die Resonanz in der nächsten Runde im Herbst größer wird, hat man sich ein namhaftes „Zugpferd“ besorgt. Walter Riester steht jetzt mit seinem Namen für die Kampagne.

Der ehemalige Arbeitsminister weiß um die Probleme und das mangelnde Sachwissen der Deutschen. Bei der Rente spielten zu viele Emotionen mit. Ginge es nach ihm, würde schon in der Schule ausführlich über die Möglichkeiten der gesetzlichen Rentenversicherung sowie der Vorsorge auf privater und betrieblicher Basis gesprochen. Baden-Württembergs Verbraucherminister Peter Hauk (CDU) fordert darüber hinaus einen unabhängigen Vergleichsmaßstab, damit Kunden es leichter hätte, sich für eines der Angebote seitens der Versicherer zu entscheiden.

Posted by Andre on 10/09 at 12:58 PM
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Freitag, September 21, 2007

Renten-Infos für die Jugend von heute

Norbert Blüm war der letzte Politiker, der versprach, „die Rente ist sicher“. Heute stimmen seine Kolleginnen und Kollegen immer wieder das Lied der „privaten Vorsorge“ an und haben mit Riester und Rürup auch gleich zwei staatlich unterstützte Varianten im Refrain. Zuhörer haben sie viele, denn die privaten Rentenversicherungen boomen wie nie. Vor allem die jüngere Generation weiß inzwischen bestens darüber Bescheid, wie sie ihr Geld für das Alter anlegen kann.

Die gesetzliche Rente und damit die Deutsche Rentenversicherung rücken derweil immer mehr ins Abseits. Interesse wird nur geweckt, wenn es um minimale Erhöhungen oder erneute Nullrunden geht. Dabei ist und bleibt sie für die meisten Arbeitnehmer eines der wichtigsten Standbeine, wenngleich die Ausbeute immer magerer wird. Um der Jugend die Bedeutung der Rente vor Augen zu führen, wurde eine eigene Website eingerichtet, der Rentenblicker. Hier berichten jungen Menschen im Studium, im Job und auf Arbeitssuche über die Rente, gibt es Fakten, News und allerlei Verweise auf Seiten zur Jobsuche, dem Studium und dem freiwilligen sozialen Jahr.

Was an der Seite verwundert, sind die wenigen Hinweise auf die Möglichkeiten der privaten Altersvorsorge. Die Deutsche Rentenversicherung schiebt nur ab und an einen Satz ein, dass zusätzlich selbst vorgesorgt werden sollte. Über das „Wie“ verliert sie dabei kein Wort oder hat es sehr gut versteckt. Wozu hat der Staat die Rürup- und Riesterrenten auf den Weg gebracht? Sieht die gesetzliche Rentenversicherung diese Produkte etwa als Konkurrenz? Schade eigentlich, denn die Privatvorsorge will niemandem die Schau stehlen, sondern ist schlicht eine sinnvolle und mittlerweile unumgängliche Ergänzung.

Posted by Andre on 09/21 at 02:54 PM
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Samstag, September 08, 2007

AXA Rentenversicherung - neues Zusatzangebot für die Zielgruppe 55+

Seit kurzer Zeit bietet die AXA ihre Vorsorgelösung TwinStar (Premium- Variante) auch für Einmalanleger an. Der Kunde, der sich für dieses Produkt interessiert und nur wenige Jahre vor dem Renteneintritt ist, kann dabei den Rentenbeginn frei wählen. Damit ist es für den Versicherten möglich, neben dem allgemeinen Beginn der sofortigen Rentenzahlung, einen Rentenbeginn zu einem späteren Zeitpunkt (bis zu neun Jahren) zu vereinbaren.

Diese Wahlmöglichkeit ist vor allem für die Kunden interessant, die heute einen Einmalbetrag für Ihre Altersvorsorge anlegen möchten, den Beginn ihrer lebenslangen Rente dagegen erst in ein paar Jahren wünschen.

Die Kapitaloption des TwinStar Premium bietet eine zusätzliche Flexibilität. Kunden die sich die Sicherheit einer lebenslanger Rentenzahlung wünschen, parallel dennoch auf mögliche Kapitalauszahlungen nicht verzichten wollen, kommt die AXA mit dieser Variante entgegen.

Selbstverständlich bleiben die bisherigen Vorzüge des TwinStar, wie zum Beispiel die garantierte lebenslange Rente und die zusätzliche Renditechance durch ein individuelles Anlagekonzept, erhalten.

Posted by Sabine on 09/08 at 06:17 PM
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Dienstag, August 28, 2007

Deutsche Rentenversicherung Westfalen warnt vor Gewinnspiel

Die Betrugsmaschen, mit denen dubiose Firmen einerseits Daten sammeln, andererseits Geld aus den Taschen ihrer Opfer ziehen wollen, werden immer dreister. Jetzt haben es die Betrüger auf Rentner und die Versicherten der gesetzlichen Rentenversicherung abgesehen. Viele haben in den vergangenen Tagen ein Schreiben im Briefkasten gefunden, Absender: „Allgemeine Rentenversicherung (aRV).

Dass der Brief aus Rotterdam kommt, also nicht einmal in der Bundesrepublik abgestempelt wurden, sollte bereits auf den ersten Blick stutzig machen. Ebenso, dass in einem amtlich wirkenden Schreiben plötzlich von einem Gewinnspiel die Rede ist, bei dem es um 16.000 Euro oder eine Rentenzahlung über drei Jahre geht. Um gewinnen zu können, muss bei der „allgemeinen Rentenversicherung“ angerufen werden – über eine 0900-Servicenummer. Bei zwei Euro die Minute ein nettes Zubrot, wenn zumindest einige darauf hereinfallen.

Wer einen Brief der aRV erhalten hat, sollte sich an die Deutsche Rentenversicherung Westfalen wenden. Sie hat eine Warnung ausgegeben und distanziert sich ganz klar von den Urhebern der Schreiben. Auf keinen Fall sollten persönliche Daten preisgegeben werden. Am besten landet der Wisch in der großen Ablage namens Papierkorb.

Posted by Andre on 08/28 at 11:36 AM
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Montag, August 27, 2007

Rentenversicherungen auf Fondsbasis für Normalverdiener eher ungeeignet

Eine solide Altersvorsorge über die private Rentenversicherung muss typgerecht sein. Angesichts der Vielzahl von Angeboten sollte es nicht allzu schwer fallen, das richtige Produkt zu finden. Trotzdem tappen immer noch viele Kunden im Dunkeln und entscheiden sich für eine Rentenversicherung, die auf dem Papier viel verspricht, letztlich aber nicht zu ihrem Einkommen und ihrer Situation passt. Die Zeitschrift FINANZtest hat in ihrer aktuellen Ausgabe die fondsgebundene Variante der Altersvorsorge geprüft und rät Wenig- und Normalverdienern eher ab.

Eine auf Fonds basierende Rentenversicherung ist nach Ansicht der Tester hauptsächlich für Kunden geeignet, die etwas mehr verdienen und eine sichere Grundversorgung für das Rentenalter haben. Das liegt zum einen an den teils horrenden Gebühren, die bis zu 16 Prozent der Beiträge einfach schlucken und keinesfalls in die Vorsorge fließen. Zum anderen ist die Auswahl der Fonds bei vielen Anbietern nur mäßig und die Gewinnprognose wegen möglicher Börsenschwankungen grundsätzlich mit Vorsicht zu genießen. Eine sichere und attraktive private Zusatzrente kann mit Fonds nur schwer garantiert werden.

Insgesamt ist der Test der Redakteure nicht besonders positiv ausgefallen. Zwölf Mal konnten sie einem Produkt die Wertung „gut“ verleihen. Ein „sehr gut“ gab es nicht. Und das bei insgesamt 127 fondsgebundenen Rentenversicherungen, die auf ihre Leistungsfähigkeit hin überprüft wurden. Die Alte Leipziger, Cosmos und Europa schnitten am besten ab.

Posted by Andre on 08/27 at 11:24 AM
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Montag, August 13, 2007

Fondsgebundene Riester-Rente ab 2009 noch interessanter

Anleger, die ihr Kapital in Aktienfonds investieren, dürften ab 2009 ein wenig enttäuscht sein über die Rendite. Nicht der Aktienmarkt, sondern Vater Staat sorgt mit einer 25-prozentigen Steuer – samt Soli und Kirchensteuer rund 28 Prozent – auf die Gewinne für deutliche Einbußen. Hier kommt jetzt die Riester-Rente ins Spiel. Ohnehin auf einem aufsteigenden Ast, kann sie im übernächsten Jahr zudem noch mit Steuerfreiheit auf die Kursgewinne punkten.

Fondssparpläne, die sich im festgezurrten Rahmen der nach Riester geförderten Altersvorsorge bewegen, werden nach Ansicht von Experten aufgrund der neuen Besteuerung einen deutlichen Schub erleben, da sie wettbewerbstechnisch klar im Vorteil sind. Man profitiert mit der Riester-Rente dann nicht nur von den staatlichen Zulagen, sondern nimmt auch den Cost-Average-Effekt mit, den fondsgebundene Sparpläne bieten.

Das Risiko hält sich damit in Grenzen und ist dank der Bedingungen für eine Riester-Rente ohnehin so gut wie nicht gegeben. Die Banken und Versicherungen investieren nicht das gesamte Kapital in Aktienfonds, sondern setzen auch auf zinssichere Rentenpapiere. Dass die Rente später versteuert werden muss, lässt sich verschmerzen. Denn der Beitragssatz dürfte immer noch unter dem liegen, was vom Kursgewinn einkassiert wird.

Posted by Andre on 08/13 at 04:11 PM
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