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Rentenversicherung

Mittwoch, Mai 24, 2006

Norbert Blüm schreibt einen offenen Brief

Seit längerem liegt Norbert Blüm mit der Bildzeitung im Clinch. Er möchte einen öffentlichen Disput über die Rente und über die Kampagne der Bild gegen die gesetzliche Rente. Doch der Chefredakteur der Bildzeitung kneift anscheinend. Der gute Norbert hat nun die Faxen dicke und geht in die Offensive, er hat einen Brief geschrieben und ihn auf den Nachdenkseiten veröffentlicht.

Posted by Gerald on 05/24 at 01:36 PM
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Mittwoch, Mai 10, 2006

Mit der Riester-Rente zum eigenen Haus

Mit dem Wegfall der Eigenheimzulage ist der Kauf einer Immobilie für Bezieher kleinerer Einkommen schwierig geworden. Die Versicherungswirtschaft hat nun Vorschläge für eine Umgestaltung der Riester-Rente vorgelegt, die bei der Finanzierung helfen sollen.

Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) plädiert für Änderungen bei neuen und bestehenden Riester-Verträgen. Bislang dürfen höchstens 30 Prozent der Sparsumme mit Erreichen des 60. Lebensjahres auf einmal entnommen werden, der Rest muss in Form regelmäßiger Rentenzahlungen fließen. Das wollen die Versicherungen nun ändern und eine vollständige Auszahlung des Betrages auf einen Schlag ermöglichen – allerdings zweckgebunden für die Rückzahlung von noch laufenden Immobilienkrediten.

Eine schuldenfreie Immobilie ermöglicht mietfreies Wohnen im Alter und trägt so entscheidend zum Erhalt des gewohnten Lebensstandards bei. Werden die Vorschläge des GDV Realität, dürften sich deshalb wieder deutlich mehr Menschen für den Kauf eines Hauses oder einer Eigentumswohnung entscheiden.

Posted by Stephan on 05/10 at 01:31 PM
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Mittwoch, März 15, 2006

Schon 5,6 Millionen Riester-Renten

In den Augen von Sozialminister Franz Müntefering (SPD) ist die Riester-Rente ein Erfolgsmodell. Bislang wurden 5,6 Millionen Verträge abgeschlossen.

Allein in den vergangenen beiden Jahren, so rechnet der Vizekanzler vor, seien rund 1,5 Millionen Riester-Policen neu hinzugekommen. Sorgen bereitet dem SPD-Politiker allerdings, dass vor allem einkommensschwache Menschen noch immer gar nichts oder viel zu wenig für ihre Altersvorsorge tun. Eigene Sparanstrengungen, so wünscht sich Müntefering, sollten „eine gewisse Selbstverständlichkeit“ werden.

Posted by Stephan on 03/15 at 10:03 AM
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Freitag, März 10, 2006

Riester-Rente als Ersatz für die Eigenheimzulage?

Wer im Alter im eigenen Haus oder in der eigenen Wohnung lebt, der muss keine Miete zahlen. Das sorgt für eine spürbare finanzielle Entlastung – schließlich entsprechen Mietzahlungen bei vielen Rentnern gut einem Drittel der monatlichen Gesamtbelastung.

Vor diesem Hintergrund hatte die Politik trotz leerer öffentlicher Kassen über viele Jahre hinweg an der staatlichen Eigenheimzulage festgehalten. Diese Zahlungen ermöglichten es auch Familien mit relativ geringem Einkommen, eine Immobilie zu erwerben. Ende 2005 wurde die Zulage jedoch gestrichen. Bereits kurze Zeit später begann die Diskussion darüber, ob dieser Schritt wirklich richtig war und wie insbesondere Familien mit Kindern auch weiterhin beim Immobilienkauf unterstützt werden könnten.

Nun kristallisiert sich eine Neuregelung der Riester-Rente als mögliche Lösung heraus. Nach dem Willen von Sozialpolitikern der Großen Koalition könnte diese Sparform um eine Immobilien-Komponente erweitert werden. Das heißt: Wer eine Riester-Rente abschließt, kann nicht mehr nur zwischen Rentenversicherung und Sparplänen wählen, sondern das Geld auch für den Kauf eines Hauses oder einer Wohnung ansparen. Wenn sich CDU/CSU und SPD einig werden, könnte die Neuregelung bereits Anfang 2007 in Kraft treten.

Posted by Stephan on 03/10 at 09:03 PM
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Sozialexperten fordern Rentenkürzung

Bislang galt es in Deutschland als unvorstellbar, die staatliche Rente zu kürzen. Mit exakt dieser Forderung hat sich jedoch nun der „Wirtschaftsweise“ und Vater der Rürüp Rente - Bert Rürup - zu Wort gemeldet, der auch den so genannten Sozialbeirat der Bundesregierung leitet. Mit Blick auf die finanzielle Schieflage der gesetzlichen Rentenversicherung sprach sich Rürup dafür aus, dass die Rentner in „wirtschaftlich schweren Zeiten Opfer bringen“ sollten. Dafür könnten sie dann bei einer wirtschaftlichen Erholung von steigenden Renten profitieren.

Rürup und die übrigen Wissenschaftler im Sozialbeirat lehnen deshalb auch den Beschluss der Bundesregierung ab, das Rentenniveau nicht abzusenken. Das Kabinett hatte kürzlich entschieden, dass eigentlich erforderliche Kürzungen nicht realisiert, sondern nur mit möglichen Erhöhungen in der Zukunft verrechnet werden sollen.

Ob „Nullrunden“, „Nachholfaktor“ oder „Rente mit 67“ – je mehr Begriffe in der Diskussion um die staatliche Altersversorgung auftauchen, desto deutlicher wird, dass Norbert Blüms Versprechen von den „sicheren Renten“ längst nicht mehr gilt. Umso wichtiger wird deshalb die private Altersvorsorge zum Beispiel mit der Riester-Rente.

Posted by Stephan on 03/10 at 06:21 PM
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Donnerstag, März 09, 2006

Mit der Riester-Rente für später vorsorgen

Wer sich im Alter allein auf die staatliche Rente verlässt, der ist verlassen – das hat sich inzwischen herumgesprochen. Ein gutes Instrument der privaten Altersvorsorge ist die Riester-Rente.

Attraktiv ist diese Sparform vor allem auch durch die staatlichen Zulagen. So bekommt jeder Sparer 114 Euro pro Jahr als Grundzulage, und diese Summe steigt weiter. Ab 2008 fließen bereits 154 Euro jährlich vom Staat. Wer Nachwuchs hat, bekommt sogar noch mehr. Die Kinderzulage beträgt derzeit 138 Euro jährlich, ab 2008 steigt auch dieser Satz. Er wird dann bei 185 Euro liegen.

Das Geld, das der Sparer und der Staat in den Riester-Vertrag einzahlen, wird investiert – zum Beispiel in eine Rentenversicherung, in Fonds- oder Banksparpläne. Der Ertrag, der auf diese Weise erzielt wird, erhöht das Vermögen des Kunden. Durch den Zinses-Zins-Effekt kommen so im Laufe der Jahre und Jahrzehnte ansehnliche Summen zustande, mit denen im Alter eine auskömmliche Rente finanziert werden kann. Und natürlich gilt auch bei der Riester-Rente die alte Regel: Je früher man mit dem Sparen beginnt, desto mehr Geld steht einem im Ruhestand zur Verfügung.

Posted by Stephan on 03/09 at 06:05 PM
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Mittwoch, Februar 22, 2006

Rürup-Rente bringt Steuervorteile für Selbständige

Wer für seinen Lebensabend finanziell vorsorgt, der wird vom Staat beim Sparen unterstützt – zumindest, sofern er Arbeitnehmer ist. Angestellte, die eine Riester-Rente abschließen, erhalten nämlich jährliche Zulagen von „Vater Staat“. Selbständige hingegen werden beim Aufbau ihrer privaten Altersvorsorge nicht durch direkte Zuzahlungen gefördert, sondern nur indirekt durch steuerliche Anreize.

Für Unternehmer und Freiberufler hat die Politik die Rürup-Rente erdacht. Ähnlich wie bei der Riester-Rente können die Beiträge hier beispielsweise in eine Rentenversicherung oder einen Sparplan fließen. 60 Prozent seiner Beitragszahlungen kann der Selbständige bis zur Höchstgrenze von derzeit gut 12.000 Euro als Sonderausgaben von der Steuer absetzen. Diese Grenze gilt für Alleinstehende. Wer verheiratet ist, kommt in den Genuss eines doppelt so hohen Freibetrages.

Die Summe, bis zu der die Beiträge steuerlich geltend gemacht werden können, erhöht sich jährlich. Das Ziel dieser schrittweisen Anhebung ist im Jahr 2025 erreicht. Dann können Selbständige 100 Prozent der Zahlungen für die Rürup-Rente von der Steuer absetzen, das Maximum wird dann bei 20.000 Euro für Ledige und 40.000 Euro für Verheiratete liegen.

Nach dem teilweisen Wegfall der Steuervorteile bei der Kapitallebensversicherung ist die Rürup-Rente somit die beste Möglichkeit für Gewerbetreibende, steuersparend private Altersvorsorge zu betreiben.

Posted by Stephan on 02/22 at 12:41 PM
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