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Unfallversicherung

Dienstag, Februar 09, 2010

YoungTravel Work&Learn der Allianz

Auslandssemester machen sich gut im Lebenslauf. Der Schritt, für längere Zeit an einer ausländischen Hochschule zu studieren, will jedoch sorgfältig durchdacht sein – insbesondere in Versicherungsfragen. Die Allianz hat sich diesbezüglich Gedanken gemacht und ein Baustein-System entwickelt, mit dem sich die Studierende und Praktikanten bestens für ihren Aufenthalt im Ausland absichern können, ob sie nun nach London gehen oder in China lernen wollen. Zur Auswahl stehen beim Allianz „YoungTravel Work&Learn“ insgesamt sechs Policen, die beliebig miteinander kombiniert werden können.

Zweifelsohne der wichtigste Schutz ist die Reisekrankenversicherung. Sie gilt weltweit und nicht nur in den Ländern, mit denen die Bundesrepublik ein Sozialversicherungsabkommen vereinbart hat. Für 32 Euro im Monat umfasst die Versicherung alle ambulanten Leistungen, stationäre Klinikaufenthalte, Heilbehandlungen und über „Assistance“ auch die Reisekosten für eine beliebige Person, sollte man schwer erkranken. Auf Zahnersatz muss man bei „YoungTravel Work&Learn“ allerdings verzichten. Der Vertrag kann individuell über zwei Monate bis hin zu zwei Jahren – eine Verlängerung ist nicht möglich – abgeschlossen werden und unterscheidet sich damit deutlich von den Auslandsreisekrankenversicherungen für den Urlaub.

Ein weiterer Baustein ist der Unfallschutz. Da die gesetzliche Unfallversicherung nur greift, wenn an einer deutschen Universität studiert wird oder zumindest ein direkter Bezug zu einer Universität in Deutschland besteht, ist die private Absicherung gegen die Folgen von Unfällen eine sinnvolle Ergänzung. Mit 4,66 Euro Beitrag im Monat ein durchaus finanzierbarer Schutz. Das gilt auch für die Bereiche Privathaftpflicht und Rechtsschutz, die im Ausland teilweise ganz anderen Maßstäben unterliegen und daher nicht unterschätzt werden sollten. Der Auslandsreiserechtsschutz kostet 4,00 Euro und die private Haftpflichtpolice 6,80 Euro monatlich. Sie lassen sich um eine Reiserücktrittskostenversicherung (4,20 Euro) und eine Reisegepäckversicherung (8,50 Euro) aufstocken.

Zwei Bausteine müssen beim „YoungTravel Work&Learn“ der Allianz mindestens gewählt werden. Der große Vorteil dieser Paketlösung: Man hat nur einen Ansprechpartner, insbesondere dann, wenn ein Unfall oder sonstiger Schaden gleiche mehrere Policen betrifft.

Posted by Andre on 02/09 at 08:49 AM
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Mittwoch, Januar 20, 2010

Finanztest bewertet Axa Unfall-Kombirente

Wenn der Antrag auf eine Berufsunfähigkeitsversicherung negativ beschieden wird, gibt es eine Reihe von Alternativen, um sich dennoch abzusichern. Der Schutzschirm dieser Produkte lässt sich allerdings nicht mit dem einer klassischen Berufsunfähigkeitspolice vergleichen. Das gilt auch für die Unfall-Kombirente der Axa, die von der Zeitschrift „Finanztest“ einem Schnelltests unterzogen wurde. Das Ergebnis: „Ein interessantes aber teures Produkt, das nur in schwerwiegenden Fällen Schutz bietet“.

Zugute halten die Tester der Axa Unfall-Kombirente, dass die lebenslange Rente im Schadensfall dynamisiert wird. Sie steigt jährlich um 1,5 Prozent. Ebenfalls von Vorteil sind die wenigen Gesundheitsfragen. Sie gehen nicht so sehr ins Detail wie bei einer Berufsunfähigkeitsversicherung. Der Axa kommt es bei ihrem Fragenkatalog in erster Linie auf schwere Vorerkrankungen an. Zudem spielt der Beruf für den Versicherungsschutz keine Rolle.

Wer sich für die Unfall-Kombirente entscheidet, dem sollte allerdings bewusst sein, dass der Leistungsfall sehr stark eingegrenzt wird. Das heißt, die Versicherung zahlt erst in ganz bestimmten Fällen. Um nach einem Unfall eine Leistung zu erhalten, muss mindestens eine 50-prozentige dauerhafte Invalidität vorliegen. Bei Gebärmutterhals- oder Hautkrebs gibt es gar nichts. Bei Krebserkrankungen ansonsten nur, wenn ein schwerer Dauerschaden diagnostiziert wird. Und psychische Erkrankungen, die immer öfter für eine Berufsunfähigkeit verantwortlich sind, werden nur gedeckt, sollte der Kunde auf Dauer einen Vormund benötigen.

Die Titel des Schnelltests umschreibt recht gut, was von der Absicherung zu halten ist: „Heikle Alternative zur Berufsunfähigkeitspolice“. Gedacht ist die Unfall-Kombirente als Police für schwere Krankheiten, Unfälle und den Verlust von Grundfähigkeiten. Allerdings muss, so Finanztest „sehr viel passieren, ehe die Axa überhaupt zahlt“. Die Kosten für die Versicherung bei einer vereinbarten Rente von 2.000 Euro im Monat liegen für eine 30-jährige Frau bei rund 521 Euro im Jahr, wenn der Vertrag bis zum 65. Lebensjahr läuft.

Posted by Andre on 01/20 at 11:04 AM
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Mittwoch, Januar 13, 2010

Der Versicherungsschutz wackelt bei Alkohol auf der Skipiste

Nach ein paar Stunden im Schnee und mehreren Abfahrten gönnt sich mancher Hobbysportler einen Jagertee oder andere alkoholische Getränke. Ob es sich damit „besser“ fahren lässt, ist eher fraglich. Denn Alkohol im Blut ist nicht nur den Versicherungen ein Dorn im Auge, sondern wirkt in Kombination mit Kälte auch nicht gerade gesundheitsfördernd. Das scheint viele aber nicht zu interessieren. Für sie gehört ein Schlückchen zum guten Ton.

Studien in der Schweiz ergaben, dass 20 Prozent derer, die verunglückten, zu tief ins Glas geschaut hatten. Von denen, die unversehrt im Hotel ankamen, waren immerhin 30 Prozent alkoholisiert. In der Bundesrepublik, wo eher Tagesgäste unterwegs sind, die am Abend wieder mit dem Auto nach Hause fahren und gerade deshalb schon nüchtern bleiben, liegt die Quote von Alkohol als Unfallursache bei einem Prozent. Ob man auf einen angeheiterten Skifahrer trifft – möglichst nicht im buchstäblichen Sinne – richtet sich also auch nach dem Skigebiet.

Die Auswirkungen von Jagertee oder Schnaps bei Eiseskälte sind jedenfalls fatal: Aus medizinischer Sicht steigt das Risiko für einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall, gleichsam geht es mit der Selbsteinschätzung bergab und die Aufmerksamkeit lässt rapide nach. Die Gefahr eines Unfalls nimmt dank dieser Konstellation deutlich zu. Mit einer Strafe wie etwa im Straßenverkehr müssen Skifahrer allerdings nicht rechnen, weil es in dem Sinne keine Promillegrenze auf den Pisten gibt. Dafür schauen die Versicherungen ganz genau hin, sollte es zur Kollision kommen.

Die private Haftpflichtversicherung zahlt zwar auch bei grober Fahrlässigkeit – und die liegt vor, wenn man betrunken auf die Bretter steigt. Das heißt jedoch nicht, dass man gänzlich aus dem Schneider ist. „Es kann sein, dass der Versicherer Sie bis zu 5.000 Euro in Regress nimmt“, erklärt der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft. Auch bei der privaten Unfallversicherung sind Probleme vorprogrammiert. Bleiben nach einem Skiunfall dauerhafte Schäden und war Alkohol im Spiel, gibt es in der Regel kein Geld – das hängt von den Versicherungsbedingungen ab.

Posted by Andre on 01/13 at 06:00 AM
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Freitag, Januar 08, 2010

Gut versichert in Ausbildung und Studium

Der Bund der Versicherten (BdV) hat die wichtigsten Policen für Studierende und Auszubildende in einem kleinen Katalog zusammengefasst. Die Übersicht soll dabei helfen, die eigene Absicherung besser planen und wichtige von vorerst weniger wichtigen Verträgen unterscheiden zu können. Auf Platz eins der Liste, die von der Vorstandsvorsitzenden des BdV, Lilo Blunck, erarbeitet wurde, steht nach wie die Berufsunfähigkeitsversicherung.

„Sie sollte so früh, so hoch und so lange wie möglich abgeschlossen werden“, heißt es in der Übersicht. Allerdings, das weiß auch der Bund der Versicherten: Nicht jeder erhält eine Berufsunfähigkeitsversicherung. In der Regel sind es gesundheitliche Gründe, die für eine Ablehnung durch das Versicherungsunternehmen verantwortlich sind. In dem Fall rät der BdV zu einer Unfallversicherung. Sie sorge 24 Stunden rund um die Uhr für Schutz, insbesondere in der Freizeit. Empfohlen wird eine Einmalleistung anstelle einer monatlichen Rente, um das Geld flexibler einsetzen zu können.

Interessant ist in diesem Zusammenhang eine Umfrage, die der Finanzdienstleister AWD beim Meinungsforschungsinstitut Forsa in Auftrag gegeben hat. Zwar sehen 41 Prozent der Befragten durchaus Einsparpotenzial beim Versicherungsschutz. Auf eine gute Absicherung wird dennoch großer Wert gelegt. Demnach haben 20 Prozent vor, in nächster Zeit eine Berufsunfähigkeitsversicherung abzuschließen. 38 Prozent verfügen bereits über die entsprechende Police. Immer mehr in den Vordergrund rückt auch die private Pflegeversicherung. Hier hegen 17 Prozent den Gedanken, sich um einen Vertrag zu kümmern.

In der Liste der Policen für Azubis steht die Pflegeversicherung (noch) nicht. Dafür aber die gesetzliche Krankenversicherung, in der die Auszubildenden pflichtversichert sind. Noch keinen eigenen Vertrag benötigen junge Menschen, geht es um die private Haftpflichtversicherung. „Weil häufig Schutz über die Police der Eltern besteht“, so der Bund der Versicherten. Gleiches gilt, für die Hausratversicherung, sofern noch keine eigene Wohnung bezogen wird, und die Rechtsschutzversicherung, zumindest bis zum 25. Lebensjahr. Wenn Auszubildende und Studierende sich um eine Versicherung bemühen, sollten sie nach Singletarifen fragen, rät der BdV.

Posted by Andre on 01/08 at 11:53 AM
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Donnerstag, Dezember 03, 2009

Selbständige setzen auf Unfallschutz

Für Selbständige kann ein längerer, unfallbedingter Arbeitsausfall das finanzielle Aus bedeuten. Für sie ist es daher umso wichtiger, Vorsorge zu betreiben und für den nötigen Versicherungsschutz zu sorgen. Kein Wunder also, dass bereits 74 Prozent der Selbständigen eine private Unfallversicherung haben – 75 Prozent bei den Männern, 73 Prozent bei den Frauen. Das ergab eine von der Hamburger-Mannheimer Versicherung in Auftrag gegebene Forsa-Umfrage unter 401 Freiberuflern und Selbständigen.

Die Bedeutung einer privaten Unfallversicherung für Unternehmer unterstreicht Jürgen Engel, Vorstand der Hamburg-Mannheimer Sachversicherung: „Selbständige müssen ihre Risiken gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten sorgfältig absichern.“ Ein unvorhergesehener Unfall gehe einher mit Einkommensverlusten und bedrohe somit die Existenz. Um das zu vermeiden und auch weiterhin selbständig arbeiten zu können, stehe für diese Berufsgruppe „die bestmögliche und schnelle Genesung im Vordergrund“.

Ob eine Unfallversicherung abgeschlossen wird oder nicht, richtet sich laut Studie nach mehreren Faktoren. Auf der einen Seite ist es natürlich das Einkommen. Ab einem verfügbaren Monatseinkommen von über 3.000 Euro sind 82 Prozent der Selbständigen versichert. Liegt der Verdienst darunter, geht der Anteil auf 65 Prozent zurück. Auf der anderen Seite spielt der Familienstand eine entscheidende Rolle. Singles haben nur zu 65 Prozent eine Unfallpolice. Muss eine Familie abgesichert werden, liegt die Quote mit 86 Prozent deutlich höher, und umfasst der Versicherungsschutz in 50 Prozent der Fälle auch die Familienmitglieder.

Als dritter Faktor wirkt sich die Situation im Unternehmen auf die Entscheidung für eine Unfallversicherung aus. Konkret stellt sich die Frage: Könnte bei einem Ausfall eine Vertretung einspringen? Selbständige, die keinen Vertreter haben – immerhin jeder Vierte –, verfügen zu 80 Prozent über die nötige Absicherung und zu 71 Prozent wurde der Schutz um weitere Leistungen ergänzt. Auf der Wunschliste stehen neben der Kostenübernahme für den behindertengerechten Umbau von Haus, Wohnung und Geschäftsräumen ein persönlicher Reha-Trainer und Fahrdienste. Dafür wird auch gerne mehr bezahlt. 60 Prozent der Selbständigen sind solchen Assistance-Leistungen nicht abgeneigt.

Versicherungsvergleich Unfall-Versicherung


Posted by Andre on 12/03 at 10:36 AM
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Gesetzlich versichert beim Betriebsfest?

Wer nicht mehr zu den jüngeren Arbeitnehmern zählt, der kennt den Begriff des “incentives” vielleicht noch nicht. Wird er aber zum Weihnachtsfeier-Wochenende auf die Burg und dort ins Burg-Restaurant mit anschließender Übernachtung eingeladen, darf er sicher sein: die Mitarbeiter sind auch während der Betriebsfeier gesetzlich versichert.

Der Schutz vor Schäden durch Unfall umfasst damit nicht nur die Arbeit selbst und den Weg dorthin, sondern auch Betriebsfeste wie die Weihnachtsfeier. Dies bestätigte jüngst der Hauptverband der gewerblichen Berufsgenossenschaften (HVBG). Der Versicherungsschutz gilt also auch dann, wenn der Arbeitgeber besonders originell feiern lassen will und die Mitarbeiter beim Outdoor-Event - einem Segeltörn oder beim Rafting - einem höheren Unfall-Risiko aussetzt. Sollte es zu Schäden kommen, übernimmt die BG die Kosten für Behandlung, Rehabilitation und Pflege. Sie würde bei einer Behinderung als Folge auch eine Rente zahlen. Stets vorausgesetzt, dass die Veranstaltung von der Geschäftsleitung gebilligt und gefördert ist und der oder die Chefs ebenfalls teilnehmen. Wird im Verlauf des Ereignisses dieses als beendet erklärt (oder gilt ein fester Zeitpunkt als Finale), gilt ein Versicherungsschutz nur noch für den direkten Heimweg.

Ausgenommen von dieser gesetzlichen Regelung sind Personen, die nicht als Festangestellte gelten, die also nur ein angestelltenähnliches Arbeitsverhältnis haben wie Pauschalisten oder feste Freie. Dürfen Angehörige von Mitarbeitern an der Fete teilhaben - oder auch deren Gäste - sind diese während einer Weihnachtsfeier nicht gesetzlich unfallversichert.

Bull-Riding gegen den Chef

Was nun nicht passieren sollte, ist, dass sich die Mitarbeiter Gefahren aussetzen, die sie selbst geschaffen haben. Dann nämlich gibt es keinen Versicherungsschutz. Dazu könnte Bull-Riding zählen, das unsachgemäße Abschießen von Feuerwerkskörpern usw. Wer bei der Betriebsfeier zu stark trinkt und betrunken nach Hauses fährt, trägt sein Unfall-Risiko natürlich allein. In diesem Fall ist ein Taxi oder eine Fahrgemeinschaften die bessere Lösung.
Maßgeblich für den intakten Versicherungsschutz ist darüberhinaus die Art der Veranstaltung. Mutiert die Weihnachtfeier zu einem vermeintlichen Wettkampf pseudo-sportlicher Übungen mit erheblichem körperlichen Einsatz, kann dies schnell zur versicherungs-rechtlichen Grauzone werden. Auch für “organisierte Turniere” gilt der Versicherungsschutz nur bedingt. Damit die BG für Schäden aus dem gesetzlichen Unfallschutz überhaupt haftet, muss die Veranstaltung allen Mitarbeitern offen stehen.
Mag der Chef die gemeinsame Skitour, die Nacht- und Abenteuer-Wanderung oder sonstige Aktivitäten durchführen, die ein “Mindestmaß an körperlicher Fitness” voraussetzen, muss gelten, dass wegen ungewöhnlicher Anforderungen eben alle und nicht nur Teile der Belegschaft mitmachen. Andernfalls entfällt auch hier der Versicherungsschutz.

Am besten also: vor Beginn des Events spricht man mit dem Versicherungsträger, damit Mitarbeiter auch bei “ungewöhnlichen Betriebsfeiern” versichert sind und sicher sein können.

Posted by wob. on 12/03 at 05:01 AM
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Dienstag, Oktober 27, 2009

Private Unfallversicherung als Eigenvorsorge für Freizeitsportler

Der erste Schnee liegt bereits in den Bergen und lockt Skifahrer auf die Pisten. Dass aus dem Spaß auch ganz schnell Ernst werden kann, sollte dabei nicht vergessen werden. Unfälle gehören in den Skigebieten und auf den meisten Sportplätzen fast schon zum Alltag. Laut Statistik verunglückt in Deutschland alle vier Sekunden jemand, zu 70 Prozent in der Freizeit. Wenn es bei ein paar leichten Blessuren bleibt, kann man aufatmen. Anderenfalls kommt es auf den richtigen Versicherungsschutz an, um zumindest die finanzielle Belastung in Grenzen zu halten. Da die gesetzliche Unfallversicherung bei Freizeitunfällen außen vor bleibt, sollten vor allem Sportler mit einer privaten Unfallpolice vorsorgen.

Hans-Jürgen Holstiege, Leiter der Sparte Unfallversicherungen der Hamburg-Mannheimer, kennt sich in diesem Bereich aus. „Aktiv zu sein und sich sportlich zu betätigen, tut jedem Menschen gut. Kommt es dabei jedoch zu einer schweren Unfallverletzung, kann dies das ganze Leben verändern. Eventuelle Einkommensverluste bis hin zur Erwerbsunfähigkeit können die Folge sein“, erklärt er in einer Pressemitteilung des Unternehmens und rät daher zu einer privaten Unfallversicherung.

Bei der Hamburg-Mannheimer nennt sich das Produkt „Kaiser-Unfallschutz“. Die Versicherungsleistungen umfassen nicht nur die finanzielle Unterstützung nach einem Unfall, sondern auch sogenannte Assistance Pakete. Zur Wahl stehen „ReHaHilfe”, mit der Reha-Maßnahmen finanziert werden, und „AktivHilfe“, die unter anderem eine Haushaltshilfe und Fahrdienste einschließt. Entscheidend ist jedoch, dass eine ausreichend hohe Versicherungssumme vereinbart wird.  Diejenigen, die schon eine Unfallversicherung haben, sind laut einer Studie übrigens zu 88 Prozent rundum zufrieden mit ihrer Police.

Posted by Andre on 10/27 at 10:52 AM
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Donnerstag, Oktober 15, 2009

Policen für Kinder sind absolut im Trend

Die Deutschen sind aktuell zwar nicht bereit, mehr Geld auf die hohe Kante zu legen. Geht es aber um den Nachwuchs, ist ihnen nichts zu teuer. Die Kinder stehen nach wie vor an erster Stelle. Dieses Fazit lässt sich angesichts der Umfrageergebnisse ziehen, die jetzt von der Aspecta Lebensversicherung veröffentlicht wurden. Demnach setzen Eltern, Großeltern und Verwandte vor allem auf eine frühe Absicherung gegen die Risiken des Lebens. Ebenso wichtig ist ihnen, den Grundstein für die private Altersvorsorge der Kinder zu legen.

33 Prozent aller Befragten – über 2.000 Personen im Alter von 18 bis 80 Jahren – haben bereits eine Versicherung für Kinder abgeschlossen, zum Beispiel eine Kinder-Unfallversicherung. 16 Prozent denken darüber nach. Von den Eltern sind bereits 64 Prozent aktiv geworden und haben Policen für den Nachwuchs unterschrieben. Bei den Großeltern waren es 18 Prozent. Diejenigen, die noch keine Kinderversicherung haben, wollen zu 24 Prozent maximal 25 Euro im Monat für die Absicherung bezahlen. 20 Prozent wären bereit, bis zu 50 Euro auszugeben und zwei Prozent mehr als 100 Euro. Allerdings sagen auch 31 Prozent, dass sie gar nichts investieren möchten.

Die Aussagen der Eltern, die vom Meinungsforschungsinstitut Forsa befragt wurden, decken sich mit denen der Versicherungsmakler, die bei einer Umfrage von „Focus Money Versicherungsprofi“ Rede und Antwort standen. Sie bewerten die Verkaufschancen von Policen, die speziell auf Kinder abgestimmt sind, zu 86 Prozent mit „gut“ und sehr gut“. Wichtig sei, dass die Policen über Merkmale wie Berufsunfähigkeits- und Invaliditätsschutz, Ausbildungs- und Altersvorsorge verfügten. Nicht einmal die Wirtschaftskrise könne diesen Trend bremsen. Im Gegenteil, sie verbessere sogar die Verkaufschancen. Davon sind 77 Prozent der Versicherungsagenten und -makler überzeugt.

Lüder Mehren, Vertriebsvorstand der Aspecta Lebensversicherung, kennt den Grund: „An den Kinder wird zuletzt gespart“. Allerdings werde häufig vollkommen falsch investiert. 60 Prozent der Eltern geben jährlich rund 200 Euro pro Kind für Geschenke aus. Hinzu kommen 100 Euro von den Großeltern, plus das, was die Freunde kaufen. Berge von geschenktem Spielzeug seien das Ergebnis. „Hier schlummert ein erhebliches Potential. Statt das zehnte Kuscheltier zu kaufen, wäre es doch sinnvoller, das Geld zum Beispiel in die Altersvorsorge des Kindes zu stecken“, schlägt Mehren nicht ganz uneigennützig vor.

Posted by Andre on 10/15 at 09:24 AM
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Freitag, September 25, 2009

Paketlösung: Generali Junge Starter

Eines haben Auszubildende, Berufseinsteiger und Studierende in der Regel gemeinsam: Einen recht eng gefassten finanziellen Spielraum, in dem für Absicherung nur bedingt Platz ist. Um auch dieser Kundengruppe einen bezahlbaren Versicherungsschutz zu bieten, hat die Generali ein pralles Paket geschnürt. „Junge Starter“ nennt sich die Kombination aus mehreren Policen, mit der das Unternehmen 15- bis 29-Jährigen „Top-Sicherheiten zu einem günstigen Preis“ ermöglichen möchte. Abgedeckt werden laut Pressemitteilung der Generali die vier wichtigsten Risiken.

Mit von der Partie sind eine Privathaftpflichtversicherung und eine Unfallversicherung. Beide Verträge lassen sich in der Basis- und der KomfortPlus-Variante abschließen. Sie unterscheiden sich in Preis und Leistung. So sind bei der Privathaftpflicht Personen- und Sachschäden im Basisschutz mit einer Versicherungssumme von pauschal fünf Millionen Euro abgesichert. Der KomfortPlus-Vertrag deckt bis zu 15 Millionen ab und umfasst zudem den Ersatz beruflich genutzter und fremder privater Schlüssel sowie Schäden, die bei Gefälligkeitshandlungen entstehen – etwa, wenn beim Umzug eines Bekannten geholfen wird und etwas zu Bruch geht.

Dritter Bestandteil des „Generali Junge Starter“-Paketes ist die Berufsunfähigkeitsversicherung smart. Der Versicherungsschutz gilt von Anfang an zu 100 Prozent, selbst wenn die jungen Kunden in den ersten fünf Jahren nur 40 Prozent und bis zum zehnten Jahr nur 80 Prozent des regulären Beitrages zahlen müssen. Die Einstufung erfolgt in die Berufsgruppe 2 für Schüler und Studenten, und zwar dauerhaft, unabhängig vom späteren Beruf. Eine Nachmeldung wird nicht verlangt. Die Berufsunfähigkeitsrente wird gezahlt, wenn der Kunde mindestens zu 50 Prozent berufsunfähig ist. Darüber hinaus lässt sich eine lebenslange Rente versichern – für den Fall einer frühen und dauerhaften Berufsunfähigkeit vor dem 40. Lebensjahr.

Abgerundet wird das Starter-Paket durch die private und betriebliche Altersvorsorge. Angeboten werden eine Riester-Rente, bei der die junge Kundschaft von den staatlichen Zuschüssen inklusive Berufseinsteigerbonus profitiert, und die Generali PowerRente, die dafür sorgt, dass sich die vermögenswirksamen Leistungen voll entfalten können. Ob eine solche Komplett-Lösung allerdings tatsächlich die günstigste Variante ist, sollte in einem Gespräch mit einem Versicherungsmakler oder im Zuge eines ausführlichen Vergleichs geklärt werden.

Posted by Andre on 09/25 at 11:01 AM
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Donnerstag, August 27, 2009

Unfallversicherung für die Generation 50plus

Versicherungen freuen sich über jeden neuen Kunden, ob jung oder schon etwas älter. Doch bei der Konzeption neuer Produkte und Tarife achten die Unternehmen schon sehr genau darauf, welche Zielgruppe sie ansprechen. Immer wichtiger wird dabei die Generation 50plus. Dem zollt die Zurich Gruppe Deutschland mit einer eigens auf die Bedürfnisse von über 50-Jährigen abgestimmten Unfallversicherung Tribut. Die Police bietet deutlich mehr Leistung als üblich, insbesondere wenn es um altersgruppentypische Verletzungen geht. Als Beispiel nennt die Zurich Versicherung den Oberschenkelhalsbruch, bei dem eine Sofortleistung von fünf Prozent der vereinbarten Invaliditätssumme gezahlt wird, bis höchstens 5.000 Euro.

Für die Unfallversicherung wurde zudem ein neues Assistance-Paket geschnürt. Jens Lison, Vorstandmitglied der Zurich Gruppe Deutschland, nennt den Grund für diese Maßnahme: „Wie legen größten Wert darauf, dass unsere Versicherungsnehmer nach einem Unfall bestens versorgt sind.“ Dazu gehören ein Menüservice, Einkäufe und sonstige Besorgungen. Die Kosten werden von der Assekuranz übernommen. Bei Unfällen im Ausland, die einen mehr als zweiwöchigen Krankenhausaufenthalt nach sich ziehen, soll eine nahe stehende Person für mehr Wohlbefinden sorgen. Bis zu 600 Euro zahlt die Zurich für Reise- und Übernachtungskosten, damit der oder die Kranke ein wenig Gesellschaft hat.

Neu und in der Branche eher ungewöhnlich ist, dass die Unfallversicherung für die Generation 50plus bereits ab einem Invaliditätsgrad von einem Prozent einspringt. Zudem wird die Invaliditätsleistung nicht nur einmal, sondern wiederkehrend alle zehn oder 18 Jahre ausgezahlt, abhängig vom Vertrag. Jens Lison ist jedenfalls davon überzeugt, dass mit der Unfallversicherung für alle über 50 ein „attraktives Produkt“ geschaffen wurde, „das die größten finanziellen Risiken infolge eines Unfalls im Alter umfassend und komfortabel absichert“.

Posted by Andre on 08/27 at 05:05 AM
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Montag, August 03, 2009

Unfallversichert auf dem Weg zur Schule

Berufstätige Eltern durch gesetzliche UV geschützt

Wer als Arbeitnehmer seine Kinder nach den Sommerferien vor seinem eigentlichen Weg zur Arbeitsstelle noch schnell zur Schule bringt, steht unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung. Dies gilt auch dann, wenn die Fahrt zur Schule vom direkten Weg zur Arbeit abweicht. Dann ist schließlich nicht nur das eigene Kind, sondern auch die berufstätige Mutter oder der Vater abgesichert, so die VBG.

Sind Eltern als Arbeitnehmer über die Berufsgenossenschaft ihres Arbeitgebers und dessen Branche gesetzlich unfallversichert, ist für die Schülerinnen und Schüler die Landesunfallkasse oder auch der Gemeinde-Unfallversicherungsverband (GUVV) zuständig.

Auf diese Weise sind Mütter und Väter auch dann versichert, wenn sie auf dem Weg zur Arbeit die Kinder nicht direkt zur Schule, sondern zu einer Tagesmutter, zu einem Kinderhort oder zu einer Betreuungsperson oder -stelle bringen und sie diese auf dem Nachhauseweg von dort auch wieder abholen.

Gilt auch bei Fahrgemeinschaften

Werden im Rahmen einer Fahrgemeinschaft Schulkameraden mitgenommen, so sind auch mitfahrende Personen, die nicht zur Familie zählen, in den Versicherungsschutz eingebunden. 
Die VBG ist eine gesetzliche Unfallversicherung mit über 30 Mio. Versicherungsverhältnissen in Deutschland. Versicherte bei der VBG sind Arbeitnehmer, freiwillig versicherte Unternehmer, Patienten in stationärer Behandlung und Rehabilitanden, Lernende in berufsbildenden Einrichtungen und bürgerschaftlich Engagierte. Zu den knapp 650.000 Mitgliedsunternehmen mit verschieden hohen Risikostufen für ihre Beschäftigten zählen solche aus über 100 Gewerbezweigen und Branchen, vom Architekturbüro bis zum Zeitarbeitsunternehmen.

Privates Risiko nicht vergessen

Trotz einer solchen gesetzlichen Regelung darf nicht vergessen werden, dass die gesetzliche Unfallversicherung nur einen Teil der wöchentlich 168 Stunden abdeckt. Neben den Berufswegen und den Fahrten zum Arbeitsplatz sind zahlreiche Stunden mir Risiko behaftet, für die eine private Unfall-Verscherung angezeigt ist.

Versicherungsvergleich Unfall-Versicherung


Weitere Informationen zur VBG unter www.vbg.de
Originaltext der Verwaltungs-Berufsgenossenschaft VBG als digitale Pressemappe unter http://presseportal.de/pm/16868

Posted by wob. on 08/03 at 10:00 AM
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Montag, Juli 06, 2009

Bestens abgesichert in Bad Balkonien entspannen

Während sich zu Beginn der Ferienzeit nahezu alle Medien wieder auf das Thema Reiseversicherungen stürzen und auf die Bedeutung einer Auslandsreisekrankenversicherung hinweisen, bleibt der Versicherungsschutz in Bad Meingarten, Bad Balkonien und Terrassien weitgehend außen vor. Diese Lücke schließt der Bund der Versicherten (BdV) und informiert darüber, welche Policen beim Urlaub zu Hause wichtig sind.

Unverzichtbar sei die private Haftpflichtversicherung, unabhängig davon, ob man nun auf dem Balkon ausspannt, mit dem Rad unterwegs ist oder am Baggersee liegt. Denn passieren könne schnell etwas: Man schrammt bei einer Radtour mit dem Pedal an einem fremden Auto entlang oder passt kurz nicht auf und es kommt zum Personenschaden. „Ohne eigene Haftpflichtversicherung kann das schnell zum finanziellen Ruin führen“, erklärt der Bund der Versicherten in seiner Mitteilung. Sollte man bei einem Sturz vom Rad selbst schwer verletzt werden, sei eine private Unfallversicherung oder eine Berufsunfähigkeitsversicherung wichtig. Damit auch der Drahtesel bestens geschützt ist rät der BdV, das Rad bei jeder noch so kleinen Pause stets abzuschließen.

Doch auch wer sich während der Sommermonate fast ausschließlich auf der Terrasse oder dem Balkon aufhalte und sie zum Esszimmer umfunktioniere, sollte eine Privathaftpflichtversicherung haben. Insbesondere während der Grillsaison könne es schnell mal brenzlig werden. Dann müsse der Verursacher haften. Kümmert man sich in den Ferien um die Blumen und den Postkasten des Nachbarn, bestehe hingegen keine Haftungspflicht, sollte man einen Schaden anrichten. Damit die Versicherung auch bei Gefälligkeiten wie dem Blumengießen greift, müsse eine entsprechende Klausel in den Vertrag aufgenommen werden, die sich aber sofort in der Prämie niederschlage.

Posted by Andre on 07/06 at 09:15 AM
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Donnerstag, Mai 07, 2009

Über das Risiko bei Arbeit und Freizeit

Und wer schützt mich?

No risk - no fun! wäre eine wahrlich fatale Haltung, wenn es um das Berufsleben geht. Als Arbeitnehmer nun besteht immerhin das Alltagsrisiko, wegen Krankheit oder Unfall nicht arbeiten zu können.

Gegen diesen Zustand bietet eine Berufsunfähigkeits-Versicherung BU den sinnvollen Schutz für die Zeit nach der befristeten Lohnfortzahlung. Da sich eine solche Ergänzung zum späteren gesetzlichen Krankengeld ab der siebten Woche oder der Invalidenrente auch in der Prämie darstellt, ist eine variierte klassische Form angesagt. Wer sich zu Anfang des Berufslebens für das Thema BU nur bedingt bis gar nicht interessiert, dem fällt dann vielleicht mit Mitte 40 und nach ehelicher Trennung auf, wie wichtig die Absicherung der Arbeitskraft sein kann, wäre es dann mit 200 Euro Prämie monatlich für eine kaufmännische Angestellte nicht doch zu teuer… Sind es nicht bereits finanzielle Gründe, ist es vielleicht der akute körperlich-gesundheitliche Zustand, der den Abschluss einer BU verhindert oder beträchtlich erschwert. Denn 30 von 100 Anträgen werden zunächst abgelehnt, knapp 10 Prozent werden zweifelsfrei angenommen; weitere 10 Prozent gelten als unerwünschtes Risiko.
Wer also nicht versichert werden kann, obwohl er es will, dem bleiben nur andere Möglichkeiten für den Fall der Fälle.
Vier Versicherungsformen gelten als klassische Varianten einer Berufsunfähigkeitsversicherung: Die Unfall-, die Erwerbs- und die Grundfähigkeits-Versicherung sowie die Dread Disease (DD), eine Versicherung, die bei zuvor definierten schweren Krankheiten greift.

Ist auch keine der Kategorien so gestaltet, dass der absolute Schutz bei Berufs- oder Erwerbsunfähigkeit gegeben ist, gilt ganz sicher ein bedingt schwächerer Schutz als immer noch besser als gar keiner. Wie immer im Leben hängt ein Kompromiss vom Einzelfall ab. Klassisch beruhigend ist zwar immer noch die Unfallversicherung, doch sind nur zwei bis fünf von 100 Berufsunfähigkeiten Folge eines Unfalls.
Als kaum besser gilt die Erwerbsunfähigkeits-Versicherung EU, weil nur dann Geld fließt, wenn der Betroffene überhaupt keine Arbeit mehr annehmen kann. Für Künstler oder Musiker ist die EU-Absicherung jedoch angezeigt.

Experten favorisieren dagegen die Grundfähigkeitsversicherung GFV, auch wenn manche Versicherer diese nicht oder nicht mehr anbieten. Der Ansatz gilt jedoch als richtig: Der Versicherte erhält eine monatliche Rente, wenn elementare Fähigkeiten nicht mehr vorhanden sind, sei es durch Krankheit, Alter oder Unfall. Vorteil ist, dass die Leistung auch dann fließt, wenn der Beruf trotz Schädigung noch weiterhin Einkommen möglich macht. Und die Beiträge sind meist günstig. Ein 40-jähriger Mann, der bis zum Schlussalter von 65 Jahren 2.000 Euro monatlich sichern möchte, zahlt für eine BU zwischen 117 und 172 Euro monatlich; eine GFV kann in 91 Euro kosten.

Risiko von schweren Krankheiten

Als neuer Ansatz gilt die Dread-Desease-Versicherung. Sie versichert das Risiko von schweren Krankheiten wie Krebs, Herzinfarkt oder Nierenversagen, was als eventuell belastender Status im Lebensablauf bereits bei Abschluss definiert wird. Geleistet wird, wenn ein Arzt die *versicherte Diagnose” stellt. Bei Dread Desease bleibt auf diese “Wette” ein Risiko: Wer später leidet, was nicht gelistet ist, hat “verloren”. Ausgeschlossen sind - wie bei der BU - Rückenschmerzen und psychische Probleme. Für viele BU-Renten gelten aber gerade diese Symptome, wenn auch schwere Krankheit das weitaus bessere versicherte Risiko einer Zielgruppe sei als die Berufsunfähigkeit überhaupt; so bei Anwälten oder Ärzten.


Versicherungsvergleich


Posted by wob. on 05/07 at 05:00 AM
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Sonntag, Mai 03, 2009

Kurz mal gefragt - Schnell geantwortet!

Welche Versicherung zahlt, wenn im häuslichen Garten ein Besucher stürzt und sich verletzt, weil rund um ein gerade erworbenes, altes Haus Treppen, Beete und eine Terrasse angelegt werden?

Antwort: Dazu muss der Eigentümer oder der Mieter eine private Haftpflichtversicherung HP abschließen. Eine solche sollte sowieso jeder haben, da sie alle Haftpflicht-Schäden abdeckt, die der Versicherte oder dessen Mitglieder seiner Familie und auch Personen in häuslicher Gemeinschaft verursachen.

Weil die HP den Geldbeutel desjenigen verschont, der einen Sach- oder Personenschaden an jemand anderem verursacht hat, spricht man bei der Haftpflicht auch von einer Vermögensversicherung. Die haftet sogar auch dann, wenn man nicht verheiratet ist, aber mit dem Partner zusammenlebt und der Name dieser Person dem Versicherer bekannt ist. Zu achten ist auf eine möglichst hohe Deckungssummen (mindestens 2 Millionen Euro für Personen und Sachschäden) und darauf, dass auch Schäden gedeckt sind, die durch delikt-unfähige Kinder verursacht werden.

Wer eine Reise ins Ausland unternimmt und mit dem Auto unterwegs sein wird, fragt sich nicht nur für Südfrankreich, welche Versicherungen er benötigt.

Antwort: Man lasse sich vom Autoversicherer kostenfrei eine grüne Versicherungskarte geben, womit bei einem Unfall im Ausland Komplikationen vermieden werden können.
Nachzulesen ist, ob die eigene Kfz-Versicherung bereits Schutzbriefleistungen wie Rücktransport des unfallgeschädigten Autos oder der Insassen enthält. Wichtig wäre auch, an eine Auslandskrankenversicherung zu denken, weil die gesetzliche Versicherung im Inland einige Arzt- oder Krankenhauskosten nicht übernimmt.

Samstag, Mai 02, 2009

Falls Kinder zu Invaliden werden

Versichern beruhigt und schützt!

Sicheres Spielzeug, geprüfte Technik am Kinderrad, Gitter an Treppen zum Keller und Kindersicherungen in der Steckdose - und trotzdem oder deswegen mag an Unfälle mit Kindern keiner denken. Doch wird eben auch das junge, unerfahrene Leben von Alltags-Risiken begleitet. Und dabei geht es nicht um harmlose Schnittverletzungen oder Prelllungen. Dauerhafte Schäden an Gliedmaßen, Sehbehinderungen oder gar Narben durch Verbrennungen sind für Eltern und Großaltern eher weit aus der Welt.

So mag an Invalidität bei Kinder kaum einer ernsthaft denken, Unfallberichte in der Zeitung oder Schilderungen durch Bekannte wischt man gerne schnell beiseite. Und trotzdem gelten die Zahlen der Statistik: Auch Kinder leiden an den Folgen eines Unfalls oder einer Krankheit bis ins hohe Alter und bedürfen oft Hilfe und Pflege. Nach Ergebnissen der sogenannten KiGGS-Studie gehören Unfälle zu den höchsten Gesundheitsrisiken im Kindesalter. Zwischen 2003 und 2006 hatten 15 von 100 Kinder von 1 bis 17 Jahren während der 12 Monate vor der Befragung einen Unfall; 13 Prozent von diesen 15 Prozent, also insgesamt 2 Kinder von der Grundmenge 100, mussten im Krankenhaus behandelt werden, wobei die stationäre Behandlungsrate bei Kleinkindern im Alter von 1 bis 4 Jahre lag.
Unfälle bei den Kleinkindern ereignen sich dabei zu 60 Prozent zu Hause und in der näheren Wohnumgebung wie Garten und Hof,  19 von 100 Mal geschieht das schädigende Ereignis bei Spiel und Sport und in der Freizeit; es folgen als Unfallorte im Kleinkind-, Kindergarten- und Vorschulalter die Orte mit eigentlich professioneller Betreuung

Stürze von Spielgeräten

Mit einem Anteil von 60,4 Prozent sind Sturzunfälle bei den Ein- bis unter 18-Jährigen insgesamt das am häufigsten genannte Unfallereignis. Im Kleinkindalter (1-4 Jahre) lag der Anteil der Sturzunfälle an allen Unfällen mit 35,8 Prozent am höchsten. Am häufigsten waren in dieser Altersgruppe Stürze von der Treppe (10,4 Prozent) und Stürze von Spielgeräten (7,7 Prozent). Und eben deswegen wird bei Tausenden Kindern jährlich eine Invalidität festgestellt. Eine Tatsache, wodurch Kinder zu Behinderten werden, die lebenslang auch auf finanzielle Unterstützung angewiesen sind, denn staatliche Leistungen sind dürftig. Eine spezielle Versicherung trägt bei Kinderinvalidität besondere Kosten mit, die durch häuslichen Umbau, ein größeres Auto, durch zusätzliche Pflege und Betreuung oder Hilfsmittel entstehen, die die Krankenkassen nicht leistet.

Mit Übergang auf den jungen Erwachsenen

Wer für Heranwachsende im Kindesalter schließlich keine Leistung aus der Invaliditätsversicherung im Ernstfall als finanzielle Unterstützung benötigte, der wird die Versicherung später auch im Erwachsenenalter als angesagt erkennen. Hilft sie doch bei individuellem Vertrag, auch später eine lebenslange monatliche Rente zu sichern, woraus sich eine zusätzliche Einnahmequelle für das behinderte Kind ableitet.

Die Policen sind gestaltbar: Da steht die einmalige Summe im Falle der Kinderinvalidität neben der monatlichen Rente und auch die Kombination beider Leistungen ist möglich. Wer ideal denkt, der kombiniert beide Modelle - Rentenzahlung und Einmalleistung bei Kinderinvalidität -, da sie sowohl lebenslang finanzielle Sicherheit für den Nachwuchs haben, sie aber auch bei eingetretener Kinderinvalidität notwendige Anschaffungen tätigen können.

Wer zahlt wann?

Wer Beiträge leistet, will wissen, wer wann zahlt. In der Regel werden Leistungen bei Kinderinvalidität ab einem Behinderungsgrad von 50 gezahlt wird. Zu beachten ist, ob sich die Zahlung der Versicherung zum Beispiel an der Schulfähigkeit orientiert oder ob Leistungen ganz ausgeschlossen werden. Dürfen auch Versicherer bei einer Kinderinvalidität die Leistungen bei angeborenen Krankheiten im Vertrag nicht mehr ganz ausschließen, werden dann aber auch Neurosen, Psychosen oder Verhaltensstörungen bei Leistungen oft ausgeschlossen. Wer beim Invaliditätsrisiko nur auf eine Unfallversicherung vertraut, vergisst das Risiko, das bei Krankheitsfolgen die Einmal-Leistung oder eine Rente sinnvoll macht. Bei Unfall-Invalidität wird eben auch nur dieses Risiko abgedeckt. Lebenslange Behinderung durch Krankheit ist nicht Gegenstand einer Unfallversicherung. Und dabei sind Krankheiten weit häufiger die Ursache für Invalidität als es Unfälle sind.

Weniger sinnvoll sind Invaliditätsversicherungen für die Risikogruppe ‘Kinder’, mit denen eine Kapital-Lebensversicherung verknüpft wird. Soll für ein Kind Vermögen aufgebaut werden, sollte das eher mit einem Sparplan bei einer Bank geschehen. Als sinnvoller gelten Versicherungen gegen Invalidität, bei denen sich die Police nach dem Kindesalter in eine Berufsunfähigkeitsversicherung verwandelt, weil spätere Erwachsene mit Vorerkrankung später nur schwer einen neuen Schutz bei Berufsunfähigkeit bekommen können. Solche Policen für Kinder sind auf deren spezielle und eingeschränkte Leistungen bei erheblichen Bedingungen zu prüfen.

Posted by wob. on 05/02 at 07:48 PM
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