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Witziges
Donnerstag, Dezember 03, 2009
Gesetzlich versichert beim Betriebsfest?
Wer nicht mehr zu den jüngeren Arbeitnehmern zählt, der kennt den Begriff des “incentives” vielleicht noch nicht. Wird er aber zum Weihnachtsfeier-Wochenende auf die Burg und dort ins Burg-Restaurant mit anschließender Übernachtung eingeladen, darf er sicher sein: die Mitarbeiter sind auch während der Betriebsfeier gesetzlich versichert.
Der Schutz vor Schäden durch Unfall umfasst damit nicht nur die Arbeit selbst und den Weg dorthin, sondern auch Betriebsfeste wie die Weihnachtsfeier. Dies bestätigte jüngst der Hauptverband der gewerblichen Berufsgenossenschaften (HVBG). Der Versicherungsschutz gilt also auch dann, wenn der Arbeitgeber besonders originell feiern lassen will und die Mitarbeiter beim Outdoor-Event - einem Segeltörn oder beim Rafting - einem höheren Unfall-Risiko aussetzt. Sollte es zu Schäden kommen, übernimmt die BG die Kosten für Behandlung, Rehabilitation und Pflege. Sie würde bei einer Behinderung als Folge auch eine Rente zahlen. Stets vorausgesetzt, dass die Veranstaltung von der Geschäftsleitung gebilligt und gefördert ist und der oder die Chefs ebenfalls teilnehmen. Wird im Verlauf des Ereignisses dieses als beendet erklärt (oder gilt ein fester Zeitpunkt als Finale), gilt ein Versicherungsschutz nur noch für den direkten Heimweg.
Ausgenommen von dieser gesetzlichen Regelung sind Personen, die nicht als Festangestellte gelten, die also nur ein angestelltenähnliches Arbeitsverhältnis haben wie Pauschalisten oder feste Freie. Dürfen Angehörige von Mitarbeitern an der Fete teilhaben - oder auch deren Gäste - sind diese während einer Weihnachtsfeier nicht gesetzlich unfallversichert.
Bull-Riding gegen den Chef
Was nun nicht passieren sollte, ist, dass sich die Mitarbeiter Gefahren aussetzen, die sie selbst geschaffen haben. Dann nämlich gibt es keinen Versicherungsschutz. Dazu könnte Bull-Riding zählen, das unsachgemäße Abschießen von Feuerwerkskörpern usw. Wer bei der Betriebsfeier zu stark trinkt und betrunken nach Hauses fährt, trägt sein Unfall-Risiko natürlich allein. In diesem Fall ist ein Taxi oder eine Fahrgemeinschaften die bessere Lösung.
Maßgeblich für den intakten Versicherungsschutz ist darüberhinaus die Art der Veranstaltung. Mutiert die Weihnachtfeier zu einem vermeintlichen Wettkampf pseudo-sportlicher Übungen mit erheblichem körperlichen Einsatz, kann dies schnell zur versicherungs-rechtlichen Grauzone werden. Auch für “organisierte Turniere” gilt der Versicherungsschutz nur bedingt. Damit die BG für Schäden aus dem gesetzlichen Unfallschutz überhaupt haftet, muss die Veranstaltung allen Mitarbeitern offen stehen.
Mag der Chef die gemeinsame Skitour, die Nacht- und Abenteuer-Wanderung oder sonstige Aktivitäten durchführen, die ein “Mindestmaß an körperlicher Fitness” voraussetzen, muss gelten, dass wegen ungewöhnlicher Anforderungen eben alle und nicht nur Teile der Belegschaft mitmachen. Andernfalls entfällt auch hier der Versicherungsschutz.
Am besten also: vor Beginn des Events spricht man mit dem Versicherungsträger, damit Mitarbeiter auch bei “ungewöhnlichen Betriebsfeiern” versichert sind und sicher sein können.
Freitag, Juni 05, 2009
Wenn das Fax bei der Versicherung Faxen macht
Es gibt Technik, die begeistert, und Technik, die man am liebsten aus dem Fenster werfen würde, weil sie nie so funktioniert wie sie eigentlich sollte. Für einen österreichischen Versicherungsmakler gehörte das Faxgerät kurzzeitig in die zweite Kategorie. Dabei machte nicht sein Gerät Faxen, sondern das auf der anderen Seite, in den Räumen der Generali Versicherung im Burgenland. Wie wahrscheinlich schon hunderte Male zuvor hatte der Makler für einen seiner Kunden die Kfz-Versicherung per Fax gekündigt. Er bekam auch eine Bestätigung mit dem Hinweis „Sendung o.k.“ und ein Jahr später mächtig Ärger mit dem Unternehmer, der plötzlich zwei Policen zahlen musste.
Hätte der Makler sich etwas mehr Zeit genommen und einen Blick auf die Faxbestätigung geworfen, wäre ihm aufgefallen, dass die wichtigsten Daten auf dem Beleg fehlten. Dort stand weder, an wen er das Fax geschickt hatte, noch die Kennung des Absenders. Damit war das Stück Papier als Nachweis nicht einen Cent wert. Der Makler hakte den Geschäftsvorgang ab. Der Kunde freute sich über eine günstigere Versicherung für sein Auto. Aber auch nur bis zu dem Tag, an dem er merkte, dass gleich zwei Kfz-Versicherungen die fälligen Prämien von seinem Konto abbuchten. Ein Jahr lang war der Unternehmer doppelt versichert und musste doppelt zahlen.
Das darauf folgende Gespräch mit dem Makler wird vermutlich etwas lauter gewesen sein, insbesondere nachdem sich die Faxbestätigung als „unbrauchbar“ herausstellte. Das ließ der Versicherungsprofi nicht auf sich sitzen. Er faxte munter drauf los und merkte recht bald, dass mit der Technik in der Burgenländer Geschäftsstelle der Generali etwas nicht stimmen kann. Die entscheidenden Daten fehlten auf jedem Fax-Beleg. Daraufhin schaltete der Makler den Versicherungsverband ein, schließlich nutzen auch seine Kollegen gerne das Fax für ihre Geschäfte. Jetzt läuft alles wieder rund und rechtlich „sauber“. Was lernt man nun aus dieser Geschichte: Genau hingucken oder doch lieber per Einschreiben mit Rückschein kündigen.
Posted by Andre on 06/05 at 05:04 AM
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Montag, November 03, 2008
Verdirbt Geld den Charakter?
Verbraucher oder ‘Sparefroh’?
Gold, Moneten, Asche, Schotter, Kies, Penunze, Kohle, Mammon oder einfach nur Bares - wenn es um Geld geht, wird von manchen manchmal übertrieben und andere halten einfach nur den Mund. Wie aber ließe die Soziologie sich darauf ein, die Geldtypen zu beschreiben? Macht Geld leidenschaftlich oder eher nur knauserig? Verführt Geld oder macht es einfach nur sexy…??
Geld schafft Ambitionen
Die persönliche Finanzen stehen beim Ambitionierten an erster Stelle. Er ist gut informiert und bereit Risiken einzugehen. Geld hat für ihn einen positiven Stellenwert, Geld ist sein Gradmesser für Erfolg und dient ihm als Selbstbestätigung.
Geld schafft Souveränität
Der Souveräne hat vom erstmals erlebten Weltspartag gelernt, sich mit Finanzen zu beschäftigen - zur Sicherung von Existenz und Wohlstand. Der Umgang mit Geld ist ihm selbstverständlich und sichert ihm einen unabhängigen Lebensstil.
Geld birgt Sicherheit
Der Sicherheitsbewusste ist den Themen mit Geld aufgeschlossen, er ist materiell gut gestellt und er legt Wert darauf, sein Vermögen zu vergrößern. Schlagzeilen zu Finanzen werden meist tagesaktuell gelesen. Sein Anspruch nach Sicherheit lässt indes nur konservative Anlageformen wie Sparbuch und Bausparvertrag zu.
Geld macht bescheiden
Der Bescheidene markiert für sich den Typus mit Sparer-Mentalität. Er verhält sich vorsichtig und sorgt prozentual vom monatlichen Einkommen vor. Ihm und den Seinen genügen die Eigentumswohnung oder das Reihenhäuschen sowie aufeinander folgende Sparverträge.
Pragmatik und Geld
Der Zweckorientierte weiß zwar um sein Geld, doch stellt es für ihn keinen Wert an sich dar. Es ist Mittel zum Zweck. Für sich und die Seinen privat vorzusorgen, erledigt er nur unter äußerem Zwang. Grundsätzlich lehnt er Geldgeschäfte distanziert ab und spricht auch nicht gerne darüber.
Mach du das!
Wer beim Thema Geld eher nur delegiert, der ist zwar sensibilisiert, doch verlässt er sich gerne auf andere aus seiner privat-familiären Sphäre. Dem Lebenspartner kommen deshalb die eigentlichen Aufgaben zu, der dann nachträglich informiert, wenn von ihm finanzielle Entscheidungen getroffen sind.
Geld beruhigt!
Der Sorglose setzt sich eher lasch statt konstruktiv mit seinen privaten Finanzen auseinander. Er lebt heute und konsumiert. Vorsorge fürs Alter ist eher nachrangig, weil die monatliche Einkünfte meist keinen finanziellen Spielraum lassen. Warum also den Lebensstil noch weiter beschränken?
Geld schafft Kummer
Wer Geldangelegenheiten ignoriert und das Thema rundweg ablehnt, der hat wohl schon resigniert. Er zählt sich zum Prekariat, weil keine Spielräume gegeben sind. Wenn’s klappt, lebt er auf Pump. Das aber frustriert, stumpft ab und verstellt den Blick auf gelegentliche Chancen.
Posted by wob. on 11/03 at 06:21 AM
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Donnerstag, Juli 31, 2008
Spielekonsole beschert Versicherungen viel Arbeit
Das war sicher nicht im Sinne des Erfinders: Die Spielekonsole Wii von Nintendo steht aktuell gleich in zwei Statistiken ganz weit vorne. Zum einen beim Verkauf, was auch so gewollt ist. Zum anderen bei den Versicherungen als Auslöser für Schäden an Leib und Einrichtung. Für die Hausrat- und Haftpflichtversicherungen entwickelt sich das interaktive Spielzeug immer mehr zum Kostenfaktor. Insbesondere Wii Fit hat es offensichtlich in sich. Einmal in Fahrt, sind viele nicht mehr zu stoppen. Da geht auch schon mal der 32-Zoll-Flachbildfernseher zu Bruch, weil der Controller mit Schmackes durch die Luft gewirbelt wird.
Zwar gibt es Sicherheitsweise und wird immer wieder darauf hingewiesen, dass man doch bitte die Handschlaufen nutzen möge. Daran halten sich allerdings die wenigsten. Das Versicherungsunternehmen „Sheilas´s Wheels“, spezialisiert auf Auto- und Hausratversicherungen für Frauen, hat nun eine Studie veröffentlicht. Die sportbegeisterten Damen schaffen es nicht nur, ein paar Kilo zu verlieren. Sie werfen Regale um, reißen Lampen von der Decke, treten die Katze im Eifer des Gefechts im hohen Bogen durch die Wohnstube und verletzen sich beim Zusammenstoß mit den Möbeln. Der Schaden, der alleine 2007 in England entstand, lag bei 20 Millionen Pfund, rund 25 Millionen Euro.
In Deutschland gehören solche Unfälle laut Aussage von Nintendo noch nicht zur Tagesordnung. Mal abwarten, ob die Frauen hierzulande auch zukünftig koordinierter mit der Konsole und ihren Möglichkeiten umgehen. Was sich in Englands Häusern und Wohnungen so abspielt, gehört inzwischen schon zu den Rennern auf diversen Video-Seiten wie YouTube. An Nachschub wird es nicht mangeln. Jede fünfte Frau hat sich bereits beim Training mit Wii verletzt. Für dieses Jahr geht die Versicherung davon aus, dass die Schäden noch zunehmen werden. Ein Gutes hat es ja: Statt nur Couchpotato sind viele jetzt Wii fit.
Posted by Andre on 07/31 at 05:29 AM
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Dienstag, Juli 29, 2008
Versicherung gegen die Entführung durch Außerirdische
Wäre man gemein, könnte man sagen, die Produktentwickler einer niederländischen Versicherungsgesellschaft verbringen ihre Mittagspausen gerne in Coffee-Shops, bauen sich Tüten und naschen „Glücks“-Kekse. Denn mit klarem Verstand würden Assekuranz-Mitarbeiter nicht auf solch abstruse Ideen kommen wie Versicherungen gegen Luftlöcher oder Lottopech. Da wir aber nicht gemein sind, nennen wir es einfach mal „kreativ“, was da in den Niederlanden angeboten wird. Der Bund der Versicherten (BdV) sieht das nicht ganz so locker und sagt klipp und klar: „Manche Versicherungs-Gesellschaften treiben den Spaß einfach zu weit.“ Die Policen seien das Geld nicht wert.
Im Versicherungsordner mit den Unterlagen zur privaten Haftpflicht, der Hausrat- sowie der privaten Rentenversicherung haben die Verträge des Unternehmens sicherlich nichts verloren. Dazu sind sie zu verdreht und bieten keinen wirklichen Nutzen. So zahlt die Luftloch-Versicherung wenn ein Flugzeug binnen sechs Sekunden um 3000 Meter absackt und die Lottopech-Versicherung, wenn man längere Zeit vom Pech verfolgt wird und mit seinen Zahlen keinen Gewinn einstreicht. Versichern lassen sich auch 48 Stunden Funkstille beim Handy, eine Scheidung innerhalb von zwei Jahren nach der Trauung und – ja, auch das ist möglich – Entführungen durch Außerirdische. Problematisch, schmunzelt selbst der BdV, wird nur sein, die Polizei dazu zu überreden, ein Gutachten zu erstellen, dass man tatsächlich auf dem Seziertisch von Aliens lag.
Gut, dass das Unternehmen seine Angebote selbst als Spaß-Versicherungen sieht, die als Geschenk gedacht sind. Die Handy-Ausfallversicherung kostet rund 280 Euro, die Police für frisch Vermählte 28 Euro. Hält die Ehe keine zwei Jahre gibt es 200 Euro „Schmerzensgeld“. Über den Sinn kann man streiten. Neu ist die Idee nicht. Eine Firma aus Amsterdam hat es schon einmal versucht, bot unter anderem eine Versicherung gegen steigende Benzinpreise an, die heute ihr Geld sicherlich wert wäre. Gewarnt hat die Verbraucherzentrale Sachsen schon im Jahr 2005. Inzwischen ist die Versicherung insolvent und steht unter Zwangsverwaltung. Es gibt halt sinnvollere Investitionen und Geschenke.
Posted by Andre on 07/29 at 04:53 AM
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Donnerstag, Juli 17, 2008
Lyrische Satire zum Haustier MAUS
Beliebt sind sie im Haushalt nicht! Nicht im Keller, auf dem Speicher nicht; eigentlich auch nicht in der Garage. Was aber tun, wenn ein solch kleines graues Nagetier auf Ablehnung bei seinem Hauswirt stößt? Ist da mal schnell eine Mausefalle parat, ein wenig von der Edel-Salami als Köder, dann ...ja dann kann folgendes sich zutragen.
Tod in der Garage oder Grau und tot!
Sie lebte lange im Kartong,
zwar ohne Bad, doch mit Salong,
ihre Welt war die Garage,
für Kollegin Feldmaus ‘ne Blamage!
Sie liebt es - ruhig und geschützt,
sie war zwar klein, doch sehr verschmitzt.
Ging mit Karacho “auf” die Tür,
fiel keinem auf ihr Stadtquartier
zwischen all den viele Sachen,
die so richtig Spaß ihr machen.
Blumenzwiebeln - beutelweise,
für unterwegs auf Mausens Reise,
Rasensamen, Bio-Dünger,
graue Haut wirkt da schnell jünger.
Alles da in Riesenmengen -
Maus wird davon fast erschlagen
von dieser Vielfalt fast begraben ...
Genug zu fressen also täglich,
eher üppig als nur kläglich,
bis dass ein jeder konnte schauen,
dass auch Mäuse gut verdauen.
Der kleinen Kegel viel zu viel,
waren plötzlich hier Spiel.
Wie es so geht, auf Knall und Fall:
Mäusekegel - überall.
Die Maus verschreckt! Dort im Kartong.
D e r Mensch kennt sicher kein Pardong.
Hat er sie doch längst erfunden:
Technik für Mäuschens letzte Stunden.
Noch kennt die Maus die Technik nicht,
die da straft ohne Anwalt und Gericht.
Salami gab’s statt Henkers Brot:
Doch der Geruch führt in den Tod…
Posted by wob. on 07/17 at 06:44 PM
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Donnerstag, Juni 26, 2008
Um von der Versicherung zu kassieren, wurde die Mutter kurzerhand für tot erklärt
Wenn das Geld knapp wird und das Konto überzogen ist, lässt man pro forma einfach die Mama sterben – die Versicherung zahlt ja. Das erinnert irgendwie an einen billigen Roman. Alleine auf die Idee zu kommen und zu glauben, niemand würde merken, dass die Verstorbene noch putzmunter unter den Lebenden weilt, setzt schon eine gewisse Naivität voraus. Wenn dann auch noch von Hand Urkunden gefälscht werden, statt auf moderne Technik zu setzen, darf man getrost von Dummheit sprechen, ohne damit den Tatbestand des Betruges und der Urkundenfälschung herab spielen zu wollen.
Eine 49jährige aus Moers hat es einfach mal versucht. Genug Erfahrung im Ändern von Papieren und damit dem Besuch vor Gericht hatte sie schon. Dieses Mal wagte sie sich an die Sterbeurkunde des Vaters, weißte einige Stellen und ersetzte den Namen und das Geburtsdatum des Herrn Papa durch die Daten der Mutter. In Form einer Kopie würde die Fälschung schon nicht auffallen, dachte sich die Frau und reichte sie bei der Versicherung ein. Abgesehen hatte es die 49jährige in erster Linie auf die Leistung der Restschuldversicherung. 3.000 Euro überwies die Assekuranz auf das Konto der Mutter und glich es somit aus. Bei den 30.000 Euro für den Unfalltod war das Unternehmen etwas vorsichtiger und fand ohne Probleme heraus: Die Kundin lebt noch.
Die Anzeige wegen Betruges und Urkundenfälschung folgte auf dem Fuße. Die „böse Tochter“ gestand die Tat und gab an, dass es ihr eigentlich nur um das überzogene Konto gegangen sei. Die Mutter habe sich nie selbst um ihre Geldangelegenheiten gekümmert und sei auch nie zur Bank gegangen. Das Geld gab die 49jährige aus und wollte das Konto jetzt wieder ins Lot bringen. Bei dieser Erklärung konnte auch die Richterin am Amtsgericht in Moers nur mit dem Kopf schütteln: „Entweder sind sie extrem abgebrührt oder haben nur von einem Tag auf den nächsten gedacht.“ Da es immerhin ein Geständnis gab, verurteilte sie die 49jährige angesichts ihrer Vorstrafen zu neun Monaten Haft auf Bewährung und 60 Sozialstunden. Die Staatsanwalt hätte sich etwas mehr gewünscht, da „erhebliche kriminelle Energie“ zu erkennen sei.
Posted by Andre on 06/26 at 05:50 AM
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Sonntag, Juni 15, 2008
Golfers Gartenstory
Früh im Jahr üb’ ich jetzt schon
und putte ein auf dem Balkon,
und zwischendurch, grad so zum Spaß,
schlag’ ich auch ab von der Terrass’.
So ab und an stell’ ich mir vor,
wie gut wird alsbald schon mein ‚Score’ !?
Längst eisfrei ist die Windschutzscheibe
wenn ich mein Training so betreibe.
Ist auch mein ‚Fairway’ eher eng
und welkes Laub liegt auf dem ‚Green’,
hau’ ich am ‘Tee’ mit sattem Päng
den Ball in Richtung Kompost hin.
Mein Nachbar staunt! Er ist ganz baff,
ich such’ den Ball im eignen ‘Rough’.
Was Schrebergärtner gar nicht lieben,
schafft mir ein Maulwurf,
rechts, da drüben!
So kann ich auch am ‘Bunker’ üben.
Wer sein Handicap so pflegt,
und seinen Golfer-Schwung bewegt,
beseelt sich selbst und seinen Sport,
den spielt man überall, auch dort.
Denn jeder Golfer weiß es doch:
“Das Paradies hat 19 Loch!”
Zu Pfingsten bin ich dann soweit,
ich rufe sie alle an die Leut’.
Erzähle ihnen, wie es war,
als ich im Garten schlug das ‚Par’.
Es weiß ein jeder, der ‘s versteht:
der Golfer winters Indoor geht!
Doch dafür geb’ kein Geld ich aus
und spiel’ mein Frühjahrs-Einstiegs-Golf
grad mal hinterm Reihenhaus.
W. F. B. © 2008
Posted by wob. on 06/15 at 01:27 PM
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Montag, März 10, 2008
Tücken der Technik sorgen für Fehlalarm bei 700 Kunden
Technik ist gut und erleichtert viele Arbeitsschritte. Technik hat aber auch ihre Tücken. Diese Erfahrung machte jetzt die Sachversicherung von Nidwalden in der Schweiz. Das Unternehmen bietet einen SMS-Service, um ihre Kunden vor Hochwasser zu warnen. Schließlich liegt das Arbeitsgebiet der Versicherung am Vierwaldstättersee. Vorigen Mittwoch nun piepste es in 700 Haushalten um punkt 21.38 Uhr. Der Inhalt der Kurznachricht: „Seehochwasser: Pegel aktuell 434,20. Dieser wird weiterhin ansteigen.“
Weiterhin bat die Sachversicherung, alle notwendigen Maßnahmen einzuleiten. Schließlich war der in der SMS genannte Stand durchaus kritisch. Fünf Zentimeter mehr und der Alarmwert wäre erreicht gewesen. Doch wie in der Nachricht angekündigt, fanden sich keine weiteren Hinweise auf der Internetseite der kantonalen Gebäudeversicherung. Weder eine Entwarnung, noch Informationen über den aktuellen Stand der Dinge waren auf der Homepage hinterlegt. Kein Wunder. Der See dümpelte gemütlich vor sich hin. Von Hochwasser war keine Spur. 19 Stunden ließ sich die Versicherung Zeit, den Irrtum aufzuklären. In der SMS wurde ein technisches Problem für die Fehlermeldung genannt.
So richtig Sorgen gemacht hatte sich ohnehin keiner der Kunden, wenn man die Meldungen liest, die von der Feuerwehr in Nidwalden veröffentlicht wurden. Die Menschen nahmen es mit Humor. Sie kennen „ihren“ See und wussten sehr schnell, dass sie von einer echten Notlage noch 70 Zentimeter an Wasserhöhe entfernt waren. Einige teilten der Feuerwehrinspektion mit, sie hätten vorsorglich das Katzenfutter in den zweiten Stock gebracht. Andere ließen die Blauröcke wissen, dass sie die Schwimmweste auch im Bett getragen haben.
Posted by Andre on 03/10 at 05:28 PM
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Dienstag, September 18, 2007
Makabere Werbung wird zensiert
Werbung muss auffallen, um überhaupt wahrgenommen zu werden. Der neue Spot der CosmosDirekt hatte diesen Effekt, allerdings nicht im Sinne des Erfinders. Wellen der Empörung schlugen hoch und veranlassten das Unternehmen, den Werbefilm zu zensieren.
Konkret geht es um die Werbung für die Lebensversicherung. Die Tochter wünscht sich, während der Vater gemütlich die Zeitung liest, nach Papas Tod einen Ponyhof. Die Mutter will lieber eine Finca auf Mallorca, sobald ihr Gatte nicht mehr ist. Der, über dessen Ableben diskutiert wird, bleibt ganz gelassen und kommentiert das Gespräch schlicht mit: „Ich glaube, wir sind zu gut versichert.“
Makaber, hart, geschmacklos lauteten die Kommentare der Zuschauer. Dabei wollte die Werbeagentur nach eigener Aussage nur einen Spot kreieren, in dem der Tod mit einem Augenzwinkern aufgegriffen wird. Das ist ihr anscheinend nicht gelungen. CosmosDirekt selbst sieht die Kritik gelassen. Viele hätten die Werbung mit ihrem schwarzen Humor positiv aufgefasst. Was in Deutschland als Tabubruch aufgefasst werde, hätte in England niemanden aufgeregt.
Posted by Andre on 09/18 at 10:57 AM
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Dienstag, September 05, 2006
Bundesregierung anfällig
Die Bundesregierung scheint angeschlagen. Auch der Website der Bundesregierung geht es nicht besser. Sie ist anfällig für Cross Site Scripting Attacken. Was dabei heraus kommt, wenn man seine Hausaufgaben bzgl. Security nicht richtig gemacht hat, kann man bei Kollege Hofer bewundern: Bundeskanzlerin Angela Merkel legt das Amt nieder!
Weiter Infos findet man u.a. bei heise online. Mittlerweile hat sich gezeigt, dass auch die Bundestags-Website für XSS anfällig ist: cBlog von Constantin Hofstetter!
Posted by Gerald on 09/05 at 12:10 AM
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Montag, August 14, 2006
Schwangeres Auto
Sonja Völker von Bellissimama hat einen ungewöhnlichen Wunsch. Sie sucht ein schwangeres Auto. Anbei ein Ausschnitt aus ihrer Email-Anfrage an das KFZ-Blog:
Ich bin auf der Suche nach einem außergewöhnlichen Auto, nämlich einem Auto mit einem “Schwangerenbauch”. Von der Form her ist der Beetle ideal, der ist mir aber zu teuer vom Preis-Leistungsverhältnis.
Alles weitere findet sich im entsprechenden Blog-Beitrag vom KFZ-Blog. Helft mit!
Posted by Gerald on 08/14 at 12:24 AM
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Montag, März 27, 2006
Pleiten, Pech und Pannen beim Reifenwechsel
Beim Werbeblogger gibt es eine interessante Mischung aus Pleiten, Pech und Pannen im Zusammenhang mit platten Reifen und dazugehörigen Pannen zu bewundern. Der Beitrag Leben ohne Wagenheber verweist auf einige witzige Goodyear Werbespots, die dem Betrachter auf hintergründige Art und Weise die Gefahren beim Reifenwechsel vor Augen führen sollen. Am härtesten ist jedoch der Hinweis auf das antike “Der siebte Sinn” Video, bei dem ich mich allen Ernstes frage, ob das am 1. April gesendet wurde oder ein Stückchen Zeitgeschichte darstellt ;-)
Posted by Gerald on 03/27 at 12:56 PM
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