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Berufsunfähigkeit

Freitag, März 05, 2010

Volkswohl Bund sichert Riester-Beiträge ab

Private Altersvorsorge kostet Geld. Bei der Riester-Rente orientiert sich der Beitrag zum Beispiel am Einkommen, damit die staatlichen Zulagen in voller Höhe gewährt und dem Rentenkonto gutgeschrieben werden. Deshalb bedeutet Berufsunfähigkeit im schlimmsten Fall das Aus für die private Vorsorge oder sorgt zumindest dafür, dass sie nur noch auf Sparflamme weiter köchelt. Die Volkswohl Bund Lebensversicherung kombiniert daher auf Wunsch ab sofort die Riester-Rente mit einem Berufsunfähigkeitsschutz, der die Beiträge zur staatlich geförderten Altersvorsorge absichert. Clever - und noch ein Unikat am deutschen Markt.

Kunden müssen dazu nicht zwei Verträge abschließen, sondern sich lediglich für einen Zusatzbaustein zur Riester-Rente entscheiden, mit dem die Eigenleistung bei Berufsunfähigkeit versichert wird. Damit bleibt die Vorsorge auf dem gewohnten Niveau und muss später nicht mit einer deutlich geringeren Rente gerechnet werden. Christian Schröder, Leiter der Abteilung Produktmanagement Lebensversicherung beim Volkswohl Bund, erklärt dazu: „Für viele Menschen ist die Riester-Rente das Herzstück ihrer privaten Altersvorsorge. Oft handelt es sich sogar um den einzigen Zusatzvertrag, den der Kunde sich leisten kann“. Um diese Vorsorge nicht durch Krankheit oder Unfall zu gefährden, sei gegen einen geringen Mehrbetrag nun eine Absicherung möglich.

Geringer Mehrbeitrag heißt in dem Fall: Fünf bis zehn Prozent der Beitragssumme müssen für den Berufsunfähigkeitsschutz aufgebracht werden. Sie gelten als fester Bestandteil des Eigenbetrags und sind damit auch förderfähig. Anders als bei einer Berufsunfähigkeitsversicherung, die für den Ernstfall eine Rente vorsieht, spart sich der Volkswohl Bund bei dieser Variante den dicken Fragenkatalog zur Gesundheit. Interessenten müssen nur drei Gesundheitsfragen beantworten. Das mache es auch für die Vermittler erheblich einfacher. Die Wartezeit beträgt drei Jahre. Resultiert die Berufsunfähigkeit aus einem Unfall, ist sie direkt versichert.

Posted by Andre on 03/05 at 11:08 AM
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Mittwoch, Februar 24, 2010

Berufsunfähigkeit wird falsch eingeschätzt

Eine Forsa-Studie im Auftrag von HDI-Gerling zum Thema Berufsunfähigkeit hat erschreckende Ergebnisse zutage gefördert: Die meisten Deutschen sind sich weder bewusst, was es heißt, berufsunfähig zu werden, noch wissen sie, dass man sich gezielt gegen die Folgen versichern kann und sollte. Selbst diejenigen, die bereits eine Berufsunfähigkeitsversicherung haben, sind nicht zwangsläufig bedarfsgerecht geschützt.

„Für die meisten Menschen ist ihre Arbeit die einzige Geldquelle – aber schlechter abgesichert als Auto oder Hausrat“, so der Vertriebsvorstand der HDI-Gerling Leben, Lüden Mehren. Ebenso unverständlich ist für ihn, dass 52 Prozent immer noch davon ausgehen, dass der Staat für sie sorge, sollten sie berufsunfähig werden. Welches Schicksal hinter diesem Begriff steht – nämlich seinen Beruf aus gesundheitlichen Gründen gar nicht mehr oder nur noch eingeschränkt ausüben zu können – ist 81 Prozent der Befragten nicht einmal bekannt. Immerhin ein kleiner Lichtblick: 43 Prozent haben bereits eine BU-Police unterschrieben.

Dass sich noch nicht mehr Deutsche für eine Berufsunfähigkeitsversicherung entschieden haben, die gemeinhin als eine der wichtigsten Versicherungen gilt, liegt hauptsächlich an den Kosten. 36 Prozent befürchten, der Schutz sei zu teuer. „Dabei ist qualitativ hochwertiger BU-Schutz aktuell so preiswert zu haben wie nie zuvor“, hält die HDI-Gerling dagegen und verweist auf den Tarif EGO. Die Prämie sei im vergangenen Jahre deutlich gesenkt worden, ohne das Leistungsniveau zu beschneiden. Das belegten auch die Ratings zur BU-Absicherung. Morgen & Morgen wertete das Angebot des Lebensversicherers im Bereich Berufsunfähigkeitsschutz mit „ausgezeichnet“.

Entscheidend ist auch bei dieser Police, sich eingehend zu informieren und zu vergleichen. Laut Aspect Online ergeben sich Preisunterschiede von rund 100 Euro im Jahr. Besonders wichtig ist ein ausreichender Schutz. Der Bund der Versicherten empfiehlt eine Laufzeit bis zum Ende des Erwerbslebens, also das 65. oder 67. Lebensjahr, und eine nicht zu knapp bemessene BU-Rente.

Posted by Andre on 02/24 at 10:57 AM
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Mittwoch, Februar 17, 2010

Neues Rating zu Berufsunfähigkeitspolicen

Die Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) gehört zusammen mit der privaten Haftpflichtversicherung zu den Policen, die ganz oben auf den Empfehlungslisten von Verbraucherschützern und Experten stehen. Während der Haftpflichtschutz weitgehend unkompliziert ist, zählt die BU-Police zu den Verträgen, bei denen eine Vielzahl von Aspekten zu beachten ist, damit es später im Fall der Fälle keinen Ärger oder unangenehme Überraschungen gibt. Wie es um die Kundenfreundlichkeit und generell die Bedingungen bei den Berufsunfähigkeitstarifen bestellt ist, wird regelmäßig überprüft. Die jüngste Auswertung stammt von der Morgen & Morgen Group GmbH.

364 Tarife von 82 Versicherern haben die Ratingspezialisten unter die Lupe genommen – mit einem durchweg erfreulichen Ergebnis. Die Höchstbewertung mit fünf Sternen vergab das Unternehmen an immerhin 128 Tarife. 2009 schafften lediglich 115 Vertragsvarianten den Sprung nach ganz oben aufs Treppchen. Hintergrund für die positive Entwicklung könnte die Reform des Versicherungsvertragsgesetzes sein, die der Versicherungsbranche vor einem Jahr eine recht umfangreiche Hausaufgabe mit auf den Weg gegeben hat. Der Geschäftsführer von Morgen und Morgen, Dr. Martin Zsohar, ist angesichts des Ratings jedenfalls voll des Lobes: „Deutsche BU-Versicherer zeigen Flagge und werden zunehmend kundenfreundlicher“, so sein Fazit.

Das Rating zur Berufsunfähigkeitsversicherung basiert auf mehreren Kriterien, die unterschiedlich gewichtet in die Gesamtwertung einfließen und vor allem die Belange von Kunden und Vermittlern berücksichtigen. Zu 50 Prozent werden die BU-Bedingungen eingerechnet, die Kompetenz zu 30 Prozent, die Solidität und die Antragsfragen zu jeweils zehn Prozent. In der Teildisziplin Kompetenz erreichten 14 der 82 Versicherungsunternehmen fünf Sterne. Bei den Bedingungen schafften es 179 Tarife, damit wie im Vorjahr 49 Prozent. Etwas schwächer verlief in diesem Jahr der Test zur Solidität. Lediglich sieben Versicherer verdienten sich hier die vollen fünf Sternepunkte. „Bis auf wenige Ausreißer ein sehr erfreuliches Ergebnis – sowohl für die Kunden als auch die gebeutelte Branche“, so Dr. Martin Zsohar.

Posted by Andre on 02/17 at 10:58 AM
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Montag, Februar 01, 2010

Berufsunfähigkeit nicht 08/15 absichern

Einen Versicherungsvertrag zu unterschreiben, nur um die entsprechende Police zu haben, macht keinen Sinn. Die versprochene Leistung muss schon zu den Lebensumständen passen. Mit einem 08/15-Schutz, der später vorne und hinten nicht langt, ist niemandem gedient. Ein Paradebeispiel für verfehlte Abschlüsse scheint derzeit die Berufsunfähigkeitsversicherung zu sein. In vielen Verträgen sei, so der map-Report, eine viel zu niedrige Rente vereinbart worden. Der eigentliche Zweck der Absicherung, im Ernstfall den Lebensunterhalt bestreiten zu können, werde damit nicht erfüllt.

Bei den 2008 abgeschlossenen Zusatzversicherungen betrug die monatliche Durchschnittsrente laut Statistik des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) 718 Euro, bei gesonderten Verträgen immerhin 964 Euro. „Viel zu wenig“, sagt Stephan Gelhausen vom GDV. Orientierungspunkt sollte das Nettoeinkommen bei Abschluss der Berufsunfähigkeitsversicherung sein. Das gilt insbesondere für Interessenten ab Jahrgang 1961, die im Fall der Fälle keinen Anspruch auf eine gesetzliche Berufsunfähigkeitsrente haben, sondern lediglich eine Erwerbsminderungsrente erhalten.

Deshalb ist es umso wichtiger, für einen soliden Schutz zu sorgen. Ein „billiger“ Vertrag kommt spätestens dann teuer, wenn man die Versicherung in Anspruch nehmen muss. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn keine Rente vereinbart wurde, sondern das Geld in eine Renten- oder Kapitallebensversicherung fließt. Der Berufsunfähigkeitsschutz dient dann nur dazu, die Prämien für den Hauptvertrag zu decken. Das gilt für gut ein Drittel der 15 Millionen Zusatzpolicen. Hinzu kommen lediglich 2,5 Millionen reine Berufsunfähigkeitsverträge.

Experten sehen zwei Auslöser für die Zurückhaltung: Kein Geld und die Angst, später doch keine Leistung zu erhalten, weil die Versicherung sie mit fadenscheinigen Argumenten ablehnt. In der jungen Generation hat das fatale Auswirkungen. 54 Prozent der 18- bis 29-jährigen wollen keine Police gegen Berufsunfähigkeit abschließen und nur zwölf Prozent denken darüber nach. Wenn man sich dazu entschließt, rät Gabriele Zeugner von der Verbraucherzentrale, Risikoschutz und Sparvorgang zu trennen, also entweder eine selbständige Berufsunfähigkeitsversicherung abzuschließen oder als Zusatz zu einer Risikolebensversicherung.

Posted by Andre on 02/01 at 10:50 AM
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Mittwoch, Januar 20, 2010

Finanztest bewertet Axa Unfall-Kombirente

Wenn der Antrag auf eine Berufsunfähigkeitsversicherung negativ beschieden wird, gibt es eine Reihe von Alternativen, um sich dennoch abzusichern. Der Schutzschirm dieser Produkte lässt sich allerdings nicht mit dem einer klassischen Berufsunfähigkeitspolice vergleichen. Das gilt auch für die Unfall-Kombirente der Axa, die von der Zeitschrift „Finanztest“ einem Schnelltests unterzogen wurde. Das Ergebnis: „Ein interessantes aber teures Produkt, das nur in schwerwiegenden Fällen Schutz bietet“.

Zugute halten die Tester der Axa Unfall-Kombirente, dass die lebenslange Rente im Schadensfall dynamisiert wird. Sie steigt jährlich um 1,5 Prozent. Ebenfalls von Vorteil sind die wenigen Gesundheitsfragen. Sie gehen nicht so sehr ins Detail wie bei einer Berufsunfähigkeitsversicherung. Der Axa kommt es bei ihrem Fragenkatalog in erster Linie auf schwere Vorerkrankungen an. Zudem spielt der Beruf für den Versicherungsschutz keine Rolle.

Wer sich für die Unfall-Kombirente entscheidet, dem sollte allerdings bewusst sein, dass der Leistungsfall sehr stark eingegrenzt wird. Das heißt, die Versicherung zahlt erst in ganz bestimmten Fällen. Um nach einem Unfall eine Leistung zu erhalten, muss mindestens eine 50-prozentige dauerhafte Invalidität vorliegen. Bei Gebärmutterhals- oder Hautkrebs gibt es gar nichts. Bei Krebserkrankungen ansonsten nur, wenn ein schwerer Dauerschaden diagnostiziert wird. Und psychische Erkrankungen, die immer öfter für eine Berufsunfähigkeit verantwortlich sind, werden nur gedeckt, sollte der Kunde auf Dauer einen Vormund benötigen.

Die Titel des Schnelltests umschreibt recht gut, was von der Absicherung zu halten ist: „Heikle Alternative zur Berufsunfähigkeitspolice“. Gedacht ist die Unfall-Kombirente als Police für schwere Krankheiten, Unfälle und den Verlust von Grundfähigkeiten. Allerdings muss, so Finanztest „sehr viel passieren, ehe die Axa überhaupt zahlt“. Die Kosten für die Versicherung bei einer vereinbarten Rente von 2.000 Euro im Monat liegen für eine 30-jährige Frau bei rund 521 Euro im Jahr, wenn der Vertrag bis zum 65. Lebensjahr läuft.

Posted by Andre on 01/20 at 11:04 AM
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Freitag, Januar 08, 2010

Gut versichert in Ausbildung und Studium

Der Bund der Versicherten (BdV) hat die wichtigsten Policen für Studierende und Auszubildende in einem kleinen Katalog zusammengefasst. Die Übersicht soll dabei helfen, die eigene Absicherung besser planen und wichtige von vorerst weniger wichtigen Verträgen unterscheiden zu können. Auf Platz eins der Liste, die von der Vorstandsvorsitzenden des BdV, Lilo Blunck, erarbeitet wurde, steht nach wie die Berufsunfähigkeitsversicherung.

„Sie sollte so früh, so hoch und so lange wie möglich abgeschlossen werden“, heißt es in der Übersicht. Allerdings, das weiß auch der Bund der Versicherten: Nicht jeder erhält eine Berufsunfähigkeitsversicherung. In der Regel sind es gesundheitliche Gründe, die für eine Ablehnung durch das Versicherungsunternehmen verantwortlich sind. In dem Fall rät der BdV zu einer Unfallversicherung. Sie sorge 24 Stunden rund um die Uhr für Schutz, insbesondere in der Freizeit. Empfohlen wird eine Einmalleistung anstelle einer monatlichen Rente, um das Geld flexibler einsetzen zu können.

Interessant ist in diesem Zusammenhang eine Umfrage, die der Finanzdienstleister AWD beim Meinungsforschungsinstitut Forsa in Auftrag gegeben hat. Zwar sehen 41 Prozent der Befragten durchaus Einsparpotenzial beim Versicherungsschutz. Auf eine gute Absicherung wird dennoch großer Wert gelegt. Demnach haben 20 Prozent vor, in nächster Zeit eine Berufsunfähigkeitsversicherung abzuschließen. 38 Prozent verfügen bereits über die entsprechende Police. Immer mehr in den Vordergrund rückt auch die private Pflegeversicherung. Hier hegen 17 Prozent den Gedanken, sich um einen Vertrag zu kümmern.

In der Liste der Policen für Azubis steht die Pflegeversicherung (noch) nicht. Dafür aber die gesetzliche Krankenversicherung, in der die Auszubildenden pflichtversichert sind. Noch keinen eigenen Vertrag benötigen junge Menschen, geht es um die private Haftpflichtversicherung. „Weil häufig Schutz über die Police der Eltern besteht“, so der Bund der Versicherten. Gleiches gilt, für die Hausratversicherung, sofern noch keine eigene Wohnung bezogen wird, und die Rechtsschutzversicherung, zumindest bis zum 25. Lebensjahr. Wenn Auszubildende und Studierende sich um eine Versicherung bemühen, sollten sie nach Singletarifen fragen, rät der BdV.

Posted by Andre on 01/08 at 11:53 AM
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Donnerstag, Dezember 03, 2009

Gesetzlich versichert beim Betriebsfest?

Wer nicht mehr zu den jüngeren Arbeitnehmern zählt, der kennt den Begriff des “incentives” vielleicht noch nicht. Wird er aber zum Weihnachtsfeier-Wochenende auf die Burg und dort ins Burg-Restaurant mit anschließender Übernachtung eingeladen, darf er sicher sein: die Mitarbeiter sind auch während der Betriebsfeier gesetzlich versichert.

Der Schutz vor Schäden durch Unfall umfasst damit nicht nur die Arbeit selbst und den Weg dorthin, sondern auch Betriebsfeste wie die Weihnachtsfeier. Dies bestätigte jüngst der Hauptverband der gewerblichen Berufsgenossenschaften (HVBG). Der Versicherungsschutz gilt also auch dann, wenn der Arbeitgeber besonders originell feiern lassen will und die Mitarbeiter beim Outdoor-Event - einem Segeltörn oder beim Rafting - einem höheren Unfall-Risiko aussetzt. Sollte es zu Schäden kommen, übernimmt die BG die Kosten für Behandlung, Rehabilitation und Pflege. Sie würde bei einer Behinderung als Folge auch eine Rente zahlen. Stets vorausgesetzt, dass die Veranstaltung von der Geschäftsleitung gebilligt und gefördert ist und der oder die Chefs ebenfalls teilnehmen. Wird im Verlauf des Ereignisses dieses als beendet erklärt (oder gilt ein fester Zeitpunkt als Finale), gilt ein Versicherungsschutz nur noch für den direkten Heimweg.

Ausgenommen von dieser gesetzlichen Regelung sind Personen, die nicht als Festangestellte gelten, die also nur ein angestelltenähnliches Arbeitsverhältnis haben wie Pauschalisten oder feste Freie. Dürfen Angehörige von Mitarbeitern an der Fete teilhaben - oder auch deren Gäste - sind diese während einer Weihnachtsfeier nicht gesetzlich unfallversichert.

Bull-Riding gegen den Chef

Was nun nicht passieren sollte, ist, dass sich die Mitarbeiter Gefahren aussetzen, die sie selbst geschaffen haben. Dann nämlich gibt es keinen Versicherungsschutz. Dazu könnte Bull-Riding zählen, das unsachgemäße Abschießen von Feuerwerkskörpern usw. Wer bei der Betriebsfeier zu stark trinkt und betrunken nach Hauses fährt, trägt sein Unfall-Risiko natürlich allein. In diesem Fall ist ein Taxi oder eine Fahrgemeinschaften die bessere Lösung.
Maßgeblich für den intakten Versicherungsschutz ist darüberhinaus die Art der Veranstaltung. Mutiert die Weihnachtfeier zu einem vermeintlichen Wettkampf pseudo-sportlicher Übungen mit erheblichem körperlichen Einsatz, kann dies schnell zur versicherungs-rechtlichen Grauzone werden. Auch für “organisierte Turniere” gilt der Versicherungsschutz nur bedingt. Damit die BG für Schäden aus dem gesetzlichen Unfallschutz überhaupt haftet, muss die Veranstaltung allen Mitarbeitern offen stehen.
Mag der Chef die gemeinsame Skitour, die Nacht- und Abenteuer-Wanderung oder sonstige Aktivitäten durchführen, die ein “Mindestmaß an körperlicher Fitness” voraussetzen, muss gelten, dass wegen ungewöhnlicher Anforderungen eben alle und nicht nur Teile der Belegschaft mitmachen. Andernfalls entfällt auch hier der Versicherungsschutz.

Am besten also: vor Beginn des Events spricht man mit dem Versicherungsträger, damit Mitarbeiter auch bei “ungewöhnlichen Betriebsfeiern” versichert sind und sicher sein können.

Posted by wob. on 12/03 at 05:01 AM
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Dienstag, Dezember 01, 2009

Berufsunfähig – wenn die Seele leidet

Berufsunfähigkeit: Was heißt das überhaupt? Der Begriff scheint vielen zu abstrakt, als dass man ihn richtig greifen und von allen Seiten betrachten könnte. Vielleicht liegt es auch nur daran, dass man sich ungern mit Themen befasst, die für die eigene Person als unwahrscheinlich eingestuft werden und irgendwie Unbehagen hervorrufen. „Berufsunfähig? Ich passe schon auf“, heißt es dann. Dabei hat Berufsunfähigkeit nicht ausschließlich mit Vorsicht zu tun, sind nicht nur schwere Unfälle verantwortlich. Immer öfter leidet die Seele so sehr, dass keiner Arbeit mehr nachgegangen werden kann.

Ein Beispiel sind Depressionen. Seit dem Freitod von Nationaltorhüter Robert Enke werden sie zumindest nicht mehr tabuisiert. Es wurde kurze Zeit darüber gesprochen und diskutiert, aber ebenso schnell vergessen, dass weit mehr Menschen betroffen sind als gemeinhin angenommen. Depressionen führen bei vielen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern zur Berufsunfähigkeit. Der Rücken, Herz und Kreislauflauf sowie Krebs – sie stehen in der Ursachenstatistik weit hinter den psychischen Leiden. Davor gefeit, dass die Seele aufgrund von Stress, Leistungsdruck oder Mobbing einen Knacks bekommt, ist niemand. Das sollte man bedenken, wenn man eine private Berufsunfähigkeitsversicherung als unnötig oder übertrieben bezeichnet.

Gerade diese Police wird aus gutem Grund empfohlen: Jeder Vierte wird im Laufe seines Lebens berufsunfähig. Ohne private Absicherung bleibt – wenn überhaupt – nur eine mickrige Rente vom Staat. Das bedroht die Existenz. Auf den gewohnten Lebensstandard wird man ohne Leistungen aus einer Berufsunfähigkeitsversicherung jedenfalls sehr schnell verzichten müssen. „Doch ausgerechnet bei der wichtigsten Absicherung halten sich die Menschen noch immer zurück“, so Bianco Boss, Expertin vom Bund der Versicherten. Nur jeder Sechste hat sich bislang gegen Berufsunfähigkeit versichert.


Versicherungsvergleich

Wenn, dann sollte man sich so früh wie möglich für eine Berufsunfähigkeitspolice entscheiden. Der Schutz kann damit erheblich günstiger erworben werden. Entscheidend ist, auf die Leistung zu achten und nicht am falschen Ende zu sparen. Experten empfehlen, dass die vereinbarte Rente ohne weitere Gesundheitsprüfung der Lebenssituation anpassbar sein sollte – also eine Nachversicherungsgarantie besteht. Verzichtet werden sollte hingegen auf eine abstrakte Verweisung. Sie könnte dafür sorgen, dass die Versicherung auf einen anderen, auch schlechter bezahlten Beruf verweist, der mit dem diagnostizierten Krankheitsbild vereinbar wäre.

Posted by Andre on 12/01 at 11:09 AM
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Donnerstag, Oktober 29, 2009

Erwerbsunfähigkeitspolice als Basisschutz

Die Berufsunfähigkeitsversicherung gehört zu den wichtigsten Policen, kann aber nicht von jedem abgeschlossen werden. Gesundheitliche Probleme oder der ausgeübte Beruf führen gerade in dieser Sparte häufig zur Ablehnung durch das Versicherungsunternehmen. Stattdessen wird empfohlen, sich zumindest um eine Unfallversicherung zu bemühen. Die zahlt allerdings nur nach einem Unfall. Passender, zumindest wenn es darum geht, die Arbeitskraft abzusichern, wäre eine Erwerbsunfähigkeitsversicherung. Die Dialog Lebensversicherungs-AG hat mit SEU-protect ® nun auch diesen Schutz in ihr Produktportfolio aufgenommen.

Das Unternehmen aus Augsburg gehört zu den führenden Spezialversicherern für biometrische Risiken und sieht in der Erwerbsunfähigkeitsversicherung eine wichtige Erweiterung des Angebotes. Die Police greift, wenn der Versicherte aufgrund von Körperverletzung, Krankheit oder Kräfteverfall nicht mehr in der Lage ist, mindestens drei Stunden am Tag irgendeiner Erwerbstätigkeit nachzugehen. Auch bei einer Pflegebedürftigkeit ab drei Pflegepunkten hat der Kunde Anspruch auf Leistung. Der Staat zahlt in diesem Fall nur eine minimale Rente, die sich mit der Police der Dialog Lebensversicherung deutlich aufstocken lässt.

Der Vertrag sieht eine Nachversicherungsgarantie ohne erneute Gesundheitsprüfung vor und verzichtet auf eine Beitragsanpassung, wenn der Beruf gewechselt wird. Auf Wunsch kann auch eine Dynamik vereinbart werden, um das Inflationsrisiko aufzugreifen. Interessant ist eine Erwerbsunfähigkeitsversicherung für alle, die keine Berufsunfähigkeitsversicherung erhalten oder ganz einfach einen günstigen Basisschutz wünschen.

Posted by Andre on 10/29 at 11:40 AM
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Freitag, Oktober 23, 2009

Skandia will Dread Disease Versicherung bekannter machen

Dass man sich gegen besonders schwere Erkrankungen und Krankheiten versichern kann, hat sich in der Bundesrepublik noch nicht sehr weit herumgesprochen. Hierzulande gehört die Dread Disease Versicherung immer noch zu den Policen, die eher Staub ansetzen als dass sie nachgefragt werden. Dabei gibt es sie bereits seit 25 Jahren und hat durchaus ihre Berechtigung, wenn man bedenkt, dass sie zum Beispiel bei Krebs, Nierenversagen, Schlaganfall oder einem Herzinfarkt zahlt. Diese Vorteile möchte die Skandia Lebensversicherung AG nun deutlicher herausarbeiten und die Werbetrommel für die Dread Disease über ihre Berater und Vermittler noch lauter schlagen.

Dass sie gehört wird, ist nicht einmal unwahrscheinlich. Heiko Reddmann, Vertriebsdirektor der Skandia, sieht in Deutschland einen riesigen Wachstumsmarkt und hofft auf eine ähnliche Entwicklung wie in Großbritannien. Bis die Dread Disease so oft nachgefragt wird wie eine Berufsunfähigkeits- oder eine private Krankenzusatzversicherung, dürfte es allerdings noch einige Zeit dauern. Aktuell liegt die Quote der Absicherung gegen schwere Erkrankungen im Vergleich zum Schutz gegen Berufsunfähigkeit zumindest bei der Skandia noch bei mageren 1:100. Insgesamt 12.500 Kunden haben bereits einen Vertrag abgeschlossen. In diesem Jahr sollen, recht zuversichtlich gerechnet, 1.300 Neuabschlüsse dazukommen. Die Canada Life Assurance Europe Ltd., ihres Zeichens Branchenführer, hat 80.000 Verträge im System und alleine 2008 7.000 neue Kunden gewonnen. Für 2009 wird mit einem Zuwachs von 14 Prozent gerechnet.

Für die Skandia Lebensversicherung AG also noch ein gutes Stück Arbeit. Ihre Dread Disease Versicherung deckt in der Basisvariante sieben Krankheiten ab. Zusätzlich lässt sich ein Schutz für bis zu 25 weitere Erkrankungen vereinbaren. Der Beitrag für einen Mann Mitte 30 liegt im Schnitt bei 75 Euro im Monat, wenn 25 Jahre eingezahlt wird. Dabei greift die Police in Form einer Einmalzahlung, sobald auch nur die gesicherte Diagnose gestellt wird. Spielraum wie bei einer BU-Versicherung gebe es nicht – wobei Berufsunfähigkeitsversicherung und Dread Disease nicht gegeneinander konkurrieren, sondern sich ergänzen.

Posted by Andre on 10/23 at 08:00 AM
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Montag, Oktober 12, 2009

Nur 24 Prozent der Deutschen haben eine Berufsunfähigkeitsversicherung

Beim Versicherungsschutz sind die Prioritäten der Deutschen ganz klar abgesteckt: Auto und Hausrat. 36 Prozent haben eine Vollkasko abgeschlossen, 77 Prozent eine Hausratversicherung. Das ist lobenswert. Die eigene Arbeitskraft, mit der Fahrzeug und Flachbildfernseher erst finanziert werden können, sichern hingegen nur wenige ab und verzichten auf eine Berufsunfähigkeitsversicherung (BU-Versicherung) – oder wissen gar nicht, dass es sie gibt.

Obwohl die Versicherung als enorm wichtig eingestuft wird, haben nur 24 Prozent der Bundesbürger eine BU-Police. In der Summe machte das Ende 2008 zwar immerhin 17 Millionen Verträge. Ein Blick auf die Details verrät allerdings, dass die meisten Policen nicht einmal ansatzweise einen ausreichenden Versicherungsschutz bieten. 540 Euro monatliche Rente wurden im Schnitt vereinbart. Herzlich wenig für den Fall, dass man im angestammten Beruf nicht mehr oder nur noch sehr eingeschränkt arbeiten kann. Thorsten Rudnik vom Bund der Versicherten, sieht hier die Krux: „Viel zu wenige haben sich abgesichert, und wenn doch, haben sie oft nur einen begrenzten Schutz vereinbart.“

Hinzu kommt, dass viele Kunden sich für eine Berufsunfähigkeitsversicherung entscheiden haben, die an ein Ansparprodukt gekoppelt ist. Das macht sich, so die Experten, selten bezahlt. Sie raten von dieser Variante ab. Von den bestehenden Verträgen sind gerade einmal 2,4 Millionen reine BU-Absicherungen mit einem Versicherungsschutz von durchschnittlich 964 Euro im Monat. Dieser Wert ist in den vergangenen acht Jahren zwar um rund 32 Prozent gestiegen. Die Zahl der Policen an sich stagniert jedoch seit mehreren Jahren. Mehr als 350.000 Neuverträge pro Jahr werden selten abgeschlossen.

Das mag daran liegen, dass viele Berater nicht von sich aus auf die Berufsunfähigkeitsversicherung hinweisen. Sie ist beratungsintensiv und das Risiko, dass der Kunde abgelehnt wird, enorm hoch. Um eine Chance zu haben, sollte man beim Vertragsabschluss kein Blatt vor den Mund nehmen, was den eigenen Gesundheitszustand angeht. Hinweise von Vermittlern, dass dieses oder jenes Zipperlein nicht von Belang sei, sollte man besser überhören. Etwas zu verschweigen oder schönzureden kann später zu Problemen und Ärger führen. Wenn die Versicherung den Vertrag ablehnt, rät der Bund der Versicherten, sich zumindest um eine Erwerbsunfähigkeitsversicherung zu bemühen. Sie ist günstiger, zahlt aber nur, wenn man gar nicht mehr in der Lage ist, zu arbeiten.

Posted by Andre on 10/12 at 04:57 AM
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Freitag, September 25, 2009

Paketlösung: Generali Junge Starter

Eines haben Auszubildende, Berufseinsteiger und Studierende in der Regel gemeinsam: Einen recht eng gefassten finanziellen Spielraum, in dem für Absicherung nur bedingt Platz ist. Um auch dieser Kundengruppe einen bezahlbaren Versicherungsschutz zu bieten, hat die Generali ein pralles Paket geschnürt. „Junge Starter“ nennt sich die Kombination aus mehreren Policen, mit der das Unternehmen 15- bis 29-Jährigen „Top-Sicherheiten zu einem günstigen Preis“ ermöglichen möchte. Abgedeckt werden laut Pressemitteilung der Generali die vier wichtigsten Risiken.

Mit von der Partie sind eine Privathaftpflichtversicherung und eine Unfallversicherung. Beide Verträge lassen sich in der Basis- und der KomfortPlus-Variante abschließen. Sie unterscheiden sich in Preis und Leistung. So sind bei der Privathaftpflicht Personen- und Sachschäden im Basisschutz mit einer Versicherungssumme von pauschal fünf Millionen Euro abgesichert. Der KomfortPlus-Vertrag deckt bis zu 15 Millionen ab und umfasst zudem den Ersatz beruflich genutzter und fremder privater Schlüssel sowie Schäden, die bei Gefälligkeitshandlungen entstehen – etwa, wenn beim Umzug eines Bekannten geholfen wird und etwas zu Bruch geht.

Dritter Bestandteil des „Generali Junge Starter“-Paketes ist die Berufsunfähigkeitsversicherung smart. Der Versicherungsschutz gilt von Anfang an zu 100 Prozent, selbst wenn die jungen Kunden in den ersten fünf Jahren nur 40 Prozent und bis zum zehnten Jahr nur 80 Prozent des regulären Beitrages zahlen müssen. Die Einstufung erfolgt in die Berufsgruppe 2 für Schüler und Studenten, und zwar dauerhaft, unabhängig vom späteren Beruf. Eine Nachmeldung wird nicht verlangt. Die Berufsunfähigkeitsrente wird gezahlt, wenn der Kunde mindestens zu 50 Prozent berufsunfähig ist. Darüber hinaus lässt sich eine lebenslange Rente versichern – für den Fall einer frühen und dauerhaften Berufsunfähigkeit vor dem 40. Lebensjahr.

Abgerundet wird das Starter-Paket durch die private und betriebliche Altersvorsorge. Angeboten werden eine Riester-Rente, bei der die junge Kundschaft von den staatlichen Zuschüssen inklusive Berufseinsteigerbonus profitiert, und die Generali PowerRente, die dafür sorgt, dass sich die vermögenswirksamen Leistungen voll entfalten können. Ob eine solche Komplett-Lösung allerdings tatsächlich die günstigste Variante ist, sollte in einem Gespräch mit einem Versicherungsmakler oder im Zuge eines ausführlichen Vergleichs geklärt werden.

Posted by Andre on 09/25 at 11:01 AM
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Montag, September 14, 2009

Wichtig, aber leider voller Stolpersteine: Die Berufsunfähigkeitsversicherung

Die Berufsunfähigkeitsversicherung wird allseits empfohlen, gehört aber leider zu den Policen mit den meisten Stolpersteinen. Verheddern kann man sich an vielen Stellen: Direkt beim Antrag und zu dem Zeitpunkt, an dem man die Versicherung in Anspruch nehmen muss bzw. möchte. Denn ganz so einfach ist es nicht, überhaupt Leistungen zu erhalten. Probleme ergeben sich sowohl durch die Gesundheitsfragen, die im Vorfeld beantwortet werden müssen, als auch die Einschätzung des Gesundheitszustandes im Schadensfall. Daher gilt es, von Anfang an mit offenen Karten zu spielen.

Punkt eins ist der Vertragsabschluss: Die Fragenkataloge zu aktuellen und zurückliegenden Erkrankungen mögen zwar nerven, sind aber der Schlüssel, um überhaupt eine Absicherung zu erhalten. Sich mal eben an den Schreibtisch zu setzen, ein paar Kreuze zu machen und Daten einzugeben, ist die schlechteste Variante. Hilfreich ist es, sich mit dem Hausarzt abzusprechen und zu fragen, wenn man sich bei einzelnen Punkten nicht sicher ist. Häufig fordern die Versicherungen ohnehin einen Bericht vom Arzt an, der dann den Ausschlag geben kann.

Unwichtig ist keine der Fragen. Sollte der Makler drängen und behaupten, auf einige Details komme es nicht an, liegt er damit vollkommen falsch. Sobald sich eine falsch oder nur schwammig beantwortete Frage einschleicht, kann sich das später als teurer Fehler erweisen. Die meisten Streitigkeiten zur Berufsunfähigkeitsversicherung ergeben sich aus dem Fragenkatalog. Mit ihm wird vorsortiert. Viele Interessenten erhalten gar keinen Vertrag oder müssen sich mit Leistungseinschränkungen zufrieden geben. Sei es, weil sie zu hohen Blutdruck oder vor Jahren beim Fußball eine Verletzung erlitten haben.

Hat man es geschafft und den Vertrag unterschrieben im Versicherungsordner, hofft natürlich niemand, berufsunfähig zu werden. Wenn doch, sollte die Assekuranz sofort schriftlich informiert werden. Daraufhin gibt es einen Leistungsantrag, der ausgefüllt werden muss – häufig mit telefonischer Hilfe des Unternehmens. Hier gilt: Mund halten und nicht über den Gesundheitszustand reden. Wie bei der Polizei kann jedes Wort gegen den Kunden verwendet werden. Wird ein Gutachter eingeschaltet, der den Grad der Berufsunfähigkeit überprüfen soll, ist es hilfreich, einen Zeugen mitzunehmen. Denn auch an diesem Punkt entzündet sich häufig ein Streit.

Posted by Andre on 09/14 at 08:55 AM
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Mittwoch, September 02, 2009

Die betriebliche Altersvorsorge bei Kurzarbeit

Kurzarbeit gehört in vielen Betrieben inzwischen zum Alltag. Dass sich diese Entwicklung auf den Lohnstreifen niederschlägt und das Portmonee etwas leichter macht, ist allerdings nur eine Seite der Medaille. Auch auf die betriebliche Altersvorsorge, insbesondere in Kombination mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung, wirkt sich Kurzarbeit aus – bis hin zum Verlust des Versicherungsschutzes, wie jetzt der Bund der Versicherten (BdV) mitteilt.

Diese Gefahr drohe, wenn die Beiträge für die Versicherung wie der Lohn reduziert würden. Lilo Blunck, Vorstandsvorsitzende des BdV, rät daher: „Da kann es sich durchaus lohnen, als Arbeitnehmer die Beiträge freiwillig weiterzuzahlen“. Möglich sei dies bei Pensionskassen und -fonds sowie Direktversicherungen. Dadurch bleibe der Versicherungsschutz erhalten. Darüber hinaus spare man sich eine erneute Gesundheitsprüfung, die nötig wäre, wenn der Vertrag für die Berufsunfähigkeitsversicherung beitragsfrei gestellt und später wieder aufgenommen würde.

„Die Eigenfinanzierung ist in einer solchen Situation sicher nicht einfach. Trotzdem sollten Arbeitnehmer alles daran setzen, die betriebliche Altersvorsorge mit Berufsunfähigkeitsversicherung aufrecht zu erhalten“, lautet der Tipp des Bundes der Versicherten. Sollte der Vertrag tatsächlich ruhen, komme es immer auf die Bedingungen an. Vor allem, wenn die beitragsfreie Zeit durch die Versicherung begrenzt werde.

Die betriebliche Altersvorsorge als eine der tragenden Säulen des deutschen Rentenmodells präsentiert sich in verschiedenen Ausprägungen. Zum einen besteht die Möglichkeit, dass der Arbeitgeber die Beiträge komplett aus eigener Tasche übernimmt. Wie sich die Zahlungen bei Kurzarbeit entwickeln und ob sie möglicherweise reduziert werden, ist normalerweise in den Versorgungsregelungen geklärt. Zum anderen gibt es die Entgeltumwandlung, bei der ein Teil des Bruttogehaltes in die Vorsorge fließt. Die dritte Variante ist die Entgeltumwandlung mit einem Zuschuss vom Arbeitgeber.

Posted by Andre on 09/02 at 09:38 AM
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Donnerstag, August 20, 2009

Absicherung ist auch in der Krise wichtig

„Wer kann sich das denn noch leisten?“, heißt es inzwischen häufig, wenn über das Thema Versicherungen gesprochen wird. Zusätzliche Absicherung gilt in Zeiten der Finanz- und Wirtschaftskrise in vielen Haushalten als purer Luxus. Kritisch wird es, wenn selbst der elementare Schutz vernachlässigt oder auf unbestimmte Zeit in die Zukunft verschoben wird.

Bei vielen Versicherungen erweist sich diese Taktik als Schuss, der nach hinten losgeht. Denn je später die Police unterschrieben wird, desto höher fallen die Beiträge aus. Das ist nicht nur bei der Berufsunfähigkeitsversicherung der Fall, sondern auch auch bei der privaten Altersvorsorge – unabhängig davon, ob gerade eines der sieben fetten oder mageren Jahre durchlaufen wird.

Der Trend, Versicherungen vorerst auf dem Abstellgleis zu parken, um sich dann in besseren Zeiten darum zu kümmern, ist unübersehbar. Der Präsident des Bundesverbandes Deutscher Versicherungskaufleute, Michael Heinz, bringt die aktuelle Situation in wenigen Worten auf den Punkt: „Das Neugeschäft ist stark rückläufig“. Damit wiederholt er das, was vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) sowie über Umfragen und Studien bereits mit ausreichend Zahlenmaterial untermauert wurde.

Von der Berufsunfähigkeitsversicherung sind zehn Prozent weniger Policen an den Mann und die Frau gebracht worden. Noch deutlicher ist der Rückgang bei Lebensversicherungen, Pensionskassen und -fonds: Minus 12,5 Prozent. Besonders kritisch werten Versicherungsexperten jedoch, dass sich viele nicht einmal mehr um die private Altersvorsorge kümmern. Dabei sind die Warnungen vor Altersarmut lauter denn je.

Derzeit wird das Geld laut Michael Heinz lieber in den nächsten Urlaub oder dank der Abwrackprämie in ein neues Auto investiert. Die Vorsorge fürs Alter oder den Fall der Berufsunfähigkeit bleibt dabei auf der Strecke. Teilweise fehlt es auch schlicht am Vertrauen in die Finanzbranche und es überwiegt die Angst, den Job zu verlieren. Häufigstes Argument der Verbraucher, warum sie gerade bei Versicherungen sparen: „Das kann ich auch noch später erledigen“.

Zudem hoffen viele, dass es irgendwann eine staatliche Vollversorgung gibt. Träumen darf man schließlich, sollte aber zumindest die wichtigsten Policen haben, um im Ernstfall nicht auf die Nase zu fallen: Die private Haftpflichtversicherung, eine Berufsunfähigkeitsversicherung und zum Schutz der Familie eine Risiko-Lebensversicherung.

Posted by Andre on 08/20 at 08:53 AM
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