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Berufsunfähigkeit
Mittwoch, Oktober 10, 2007
Cosmos-Direkt bietet einen Einsteigertarif für die Berufsunfähigkeitsversicherung
Die Cosmos-Direkt-Versicherung reagiert auf die Ergebnisse ihres Familienreports 2007 und bringt einen Einsteiger-Tarif für die Berufsunfähigkeitversicherung auf den Markt. Die Forsa-Umfrage hatte ergeben, dass zwar 80 Prozent um die Bedeutung dieser Versicherung wissen, allerdings nur 60 Prozent auch für den nötigen Schutz sorgen. Einer der Gründe dafür ist das knappe Einkommen junger Menschen. Dabei würden sie bei einem frühen Abschluss auf Dauer gesehen sehr viel sparen.
Um dieses Hürde zu nehmen, gliedert sich die Berufsunfähigkeitsversicherung von Cosmos in drei Phasen. Innerhalb der ersten fünf Jahre berechnet das Unternehmen eine Prämie, die nur halb so hoch ist wie die einer normalen Absicherung. Die erste Beitragsanpassung erfolgt ab dem sechsten Jahr, die zweite ab dem elften. Diese Spannen orientieren sich am üblichen Weg eines Berufseinsteigers bzw. Studierenden, der über die Ausbildung, die ersten Jahre im Beruf bis hin zur Etablierung im Job führt.
Dabei gibt Cosmos den jungen Kunden von Anfang an eine Nachversicherungsgarantie ohne erneute Gesundheitsprüfung. Die Berufsunfähigkeitsrente lässt sich so den Lebensumständen anpassen. Beim Einstieg in den Beruf ist eine Erhöhung um 400 Euro möglich, bei der Hochzeit sowie der Geburt eines Kindes sind es je 200 Euro, um die man die Rente aufstocken kann.
Posted by Andre on 10/10 at 06:10 PM
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Freitag, Oktober 05, 2007
Auf das Kleingedruckte achten
Versicherungsbedingungen erweisen sich für die meisten Kunden als unverständlich und werden im Leistungsfall schnell zum Stolperdraht. Bei der Berufsunfähigkeitsversicherung gehört die so genannte „abstrakte Verweisung“ zu den Punkten im Kleingedruckten, auf die man sehr genau schauen sollte. Ansonsten kommt es für den Fall, dass man seinen Beruf nicht mehr ausüben kann, noch dicker und die Versicherung darf guten Gewissens die Zahlung verweigern.
Die Erfahrung, die ein Straßenbaumeister jetzt machen musste, kann man sich durch gezielte Beratung und das Studium der Bedingungen ersparen. Der Mann wurde durch einen Skiunfall berufsunfähig und meldete den Vorgang seiner Versicherung. Die erinnerte ihn an ein Jahre zurückliegendes Studium zum Bauingenieur und die abstrakte Verweisung, die der Police zu entnehmen sei. Statt der Rente erhielt der Selbständige die Aufforderung, er möge mit dem durch das Studium erlernten Beruf seine Brötchen verdienen.
Die Klage des Mannes gegen diesen Bescheid endete vor dem Bundesgerichtshof. Sein Einspruch, er sei nicht mehr auf dem Laufenden und könne besonders im Bereich der EDV den aktuellen Anforderungen nicht gerecht werden, interessierte in diesem Fall nicht. Die Versicherungsbedingungen seien eindeutig, so die Richter. Wenn der Kunde gesundheitlich in der Lage sei, in einem Vergleichsberuf tätig zu werden, dürfe sich die Versicherung bei einer abstrakten Verweisung weigern, eine Berufsunfähigkeitsrente zu zahlen. (BGH, AZ: IV ZR 232/03 – Urteil vom 7. Februar 2007)
Posted by Andre on 10/05 at 12:54 PM
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Donnerstag, Oktober 04, 2007
Grundfähigkeitsversicherung - Alternative zur Berufsunfähigkeitsversicherung
Die Grundfähigkeitsversicherung ist ein neues Produkt. Mit der Grundfähigkeitsversicherung kann im Falle des Verlustes bestimmter Fähigkeiten eine monatliche Rentenzahlung vereinbart werden. Der Leistungsfall kann in Folge einer Krankheit, alterungsbedingtem Verschleiß oder eines Unfalls eintreten.
Die Grundfähigkeit ist unabhängig von einer Berufsunfähigkeit. Der Versicherte kann ganz oder teilweise wieder einen Beruf ausüben, ohne den Anspruch auf seine Rente zu verlieren, solange er weiter im Sinne des Fähigkeitenkataloges beeinträchtigt ist.
Der Vorteil der Grundfähigkeitsversicherung sind die wesentlich einfacheren Annahmemöglichkeiten und ein durchaus größerer versicherbarer Personenkreis. Außerdem sind die Leistungsdefinitionen einfacher und verständlicher. Gegenüber einer Berufsunfähigkeitsversicherung ist der Beitrag für die Grundfähigkeitsversicherung bedeutend geringer. Wie auch bei anderen Policen ist es möglich den Versicherungsschutz je nach persönlichen Bedürfnissen abzuschließen.
Ein weiterer interessanter Aspekt und auch ein entscheidender Unterschied zur Berufsunfähigkeits-Versicherung, ist die Möglichkeit der Annahme wenn Krankheiten bereits bestehen oder bei gefährdeten Berufen und risikoreichen Sportarten. Hier einige Beispiele:
| Grundfähigkeits-VS | Berufsunfähigkeit-VS | | | normale Annahme | Ablehnung | Erkrankungen der Wirbelsäule | | bis 50 % Zuschlag | Ablehnung | Depressionen, Erschöpfungszustand | | bis 50 % Zuschlag | Ablehnung | Chronisch obstruktive Bronchitis | | versicherbar | Ablehnung | Börsenmakler, Musiker, Möbelpacker, Arbeitslose, professionelle Sportler, Reinigungspersonal | | Gefahrenklasse A | Klasse 3 + 4 | Krankenschwester, Kellner, Koch, Bäcker, pädagogische Berufe |
Posted by Sabine on 10/04 at 01:17 PM
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Donnerstag, Juli 12, 2007
Richtig sparen bei der Berufsunfähigkeitsversicherung
Über die Bedeutung einer Berufsunfähigkeitsversicherung muss nicht lange diskutiert werden. Sie sollte elementarer Bestandteil des individuellen Versicherungsschutzes sein, um im Fall der Fälle nicht mittellos dazustehen. Denn das Schicksal, berufsunfähig zu werden, trifft inzwischen jeden Vierten. Dementsprechend gezielt sollte man sich gegen dieses Schicksal rüsten und bei der Auswahl der richtigen Berufsunfähigkeitsversicherung nichts dem Zufall überlassen.
Die Stiftung Warentest hat sich jetzt 92 Angebote vorgenommen. 26 davon erreichten die Höchstnote und verließen den Testparcours mit einem „sehr gut“. Als sinnvoll, vor allem für jene, die eine Familie oder Angehörige zu versorgen haben, werden Kombiprodukte aus Risikolebens- und Berufsunfähigkeitsversicherung eingestuft. Gibt es bereits eine Absicherung für den Todesfall, reicht die einfache Versicherung gegen Berufsunfähigkeit nach Ansicht der Tester.
Aufgefallen sind ihnen besonders die großen Preisunterschiede. Eine Bürokauffrau, 30 Jahre jung, zahlt im günstigsten Fall 446 Euro, beim teuersten Anbieter muss sie 1119 Euro auf den Tisch legen. Wer einen riskanteren Beruf ausübt, beispielsweise als Industriemechaniker, kann bis zu 1000 Euro im Jahr sparen. Zu beachten ist allerdings nicht nur der Preis. Auch die Versicherungsbedingungen müssen vorher genau studiert werden. Auf die abstrakte Verweisung sollte verzichtet werden, die Nachversicherungsgarantie hingegen gehört gerade für jungen Kunden zum Pflichtprogramm.
Posted by Andre on 07/12 at 03:28 PM
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Montag, Juni 25, 2007
Die Berufsunfähigkeitsversicherung nicht unterschätzen
Die Berufsunfähigkeitsversicherung gehört zu den Produkten der Versicherungsbranche, deren Bedeutung leider zu oft unterschätzt wird. Kommt es erst einmal zur Berufsunfähigkeit, aus physischen oder psychischen Gründen, ist die gesamte weitere Lebensplanung aufgrund finanzieller Probleme in Frage gestellt. Die frühzeitige Absicherung bewahrt davor und spart zudem noch Geld.
Denn je eher eine BU-Versicherung abgeschlossen wird, desto günstiger fährt man, da man in jungen Jahren in der Regel nicht mit Risikozuschlägen rechnen muss. Das ist nur einer von vielen Tipps der Zeitschrift FINANZtest. Sie rät allen Interessenten, sich sehr genau mit der Materie zu befassen. Dazu gehört, sich Gedanken darüber zu machen, wie viel Geld bei Berufsunfähigkeit fehlt, und mehrere Angebote einzuholen und zu vergleichen.
Wichtig sind dabei die Nachversicherungsgarantie, mit der die Leistung ohne weitere Gesundheitsprüfung erhöht werden kann, und dass keine abstrakte Verweisung im Vertrag vereinbart wird. Dann könnte die Versicherung im Schadensfall fordern, in einem anderen Beruf tätig zu werden. Entscheidend, um den vollen Versicherungsschutz zu genießen, ist zudem, bei der Wahrheit zu bleiben und im Antrag auf die Berufsunfähigkeitsversicherung alle Vorerkrankungen anzugeben. Wenn die Entscheidung für einen Anbieter gefallen ist, kann man mit der jährlichen Zahlung der Beiträge zusätzlich ein paar Euro sparen.
Posted by Andre on 06/25 at 06:16 PM
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Freitag, Mai 25, 2007
Früher Abschluss der Berufsunfähigkeitsversicherung wird empfohlen
Der Antrag auf eine Berufsunfaehigkeitsversicherung ist nicht automatisch von Erfolg gekrönt. Immer häufigen lehnen die Versicherungsunternehmen ab, weil ihnen das Risiko zu hoch ist, später kaum kalkulierbare Leistungen erbringen zu müssen. 2005 waren es laut Brancheninformationsdienst map-Report 200.000 Anträge, die negativ beschieden wurden.
Vor dem Problem, dass die Versicherung „nein“ sagt, stehen vor allem jene Interessenten, deren Krankenakte schon etwas umfangreicher ist. Das ist häufig bei älteren Antragstellern der Fall. Dabei zählen nicht einfach nur körperliche Gebrechen, sondern zunehmend auch die Psyche, die unter dem zunehmenden Stress im Berufsalltag leidet. Ein Besuch beim Psychotherapeuten wird von den Unternehmen der Versicherungsbranche gar nicht gerne gesehen.
Je eher man sich für eine Berufsunfähigkeitsversicherung entscheidet, desto größer ist die Chance aufgenommen zu werden. Wie wichtig diese Versicherung mittlerweile ist, zeigt die steigende Zahl von Betroffenen. Schon jetzt ist jeder Vierte nicht mehr in der Lage, seinen Beruf bis zur Rente auszuüben.
Posted by Andre on 05/25 at 02:40 PM
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Dienstag, Mai 08, 2007
Arbeiten bis 67 – welche private Versicherung müsste verlängert werden?
Die Rentenreform ist da. Die gute Nachricht: Mit 65 Jahren kann weiterhin der in Rente gehen, der vor dem 1.1.1947 geboren wurde. Bei allen anderen steigt stufenweise die Altersgrenze der gesetzlichen Rente auf 67 Jahre.
Da dieses eine Neureglung ist, ist davon auszugehen, dass viele private Versicherungen jedoch nur bis zum 65 Lebensjahr oder sogar kürzer laufen. Die Versicherten sollten im Einzelnen prüfen, in wieweit es sinnvoll ist, Verträge umzustellen um die Laufzeiten anzupassen. Bei einigen Versicherungen ist das zum Teil nicht möglich oder aber es entstehen zusätzliche Kosten. Unter Umständen kommt es sogar zu einem Neuvertrag, der im Falle einer Berufsunfähigkeitsversicherung, auch zu einer neuen Gesundheitsprüfung führt.
Laut eines Sprechers des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) sind die Verfahren der Laufzeitumstellung faktisch nicht einheitlich. Folglich ist es wichtig die Problematik mit einem Versicherungsberater zu besprechen und sich nach den jeweiligen Modalitäten zu erkundigen.
Beispiel private Rentenversicherung:
Policen die vor 2005 abgeschlossen wurden laufen nur bis zum 65. Lebensjahr. Schon zwei Jahre vor dem Ruhestand wird der Versicherte nun seine Leistungen erhalten. Zweifellos ein Nachteil, denn 18 Prozent der Privatrente müssen, in dieser Zeit, parallel zum Arbeitseinkommen versteuert werden.
Beispiel private Berufsunfähigkeitsversicherung:
Der Versicherungsschutz der meisten Policen ist bis zum 65 Lebensjahr gewährleistet. Für alle nach 1.1.1947 Geborenen wird also eine immer größer werdende Lücke entstehen. Diese Lücke kann durch einen Neuabschluss geschlossen werden aber da das Risiko erhöht ist, muss man mit einer deutlich höheren Prämie rechnen und im Zweifel auch mit einer Ablehnung, da wie schon erwähnt es erneut zu einer Gesundheitsprüfung kommt.
TIPP: Wer einen Versicherungsvertrag neu abschließen möchte, sollte von vornherein darauf achten, dass die Laufzeit mit dem voraussichtlichen Renteneintrittsalter übereinstimmt.
Montag, April 30, 2007
Alle vier Sekunden ein Unfall
Manche Zahlen bedürfen eigentlich keines weiteren Kommentars. So die aktuelle Statistik der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin. Demnach kommt es in Deutschland alle vier Sekunden zu einem Unfall. 70 Prozent ereignen sich in der Freizeit und damit außerhalb des gesetzlichen Unfallschutzes. Nur, wer privat vorsorgt und über eine Unfall-Versicherung verfügt, ist dann finanziell abgesichert.
Der Rat des Bundes der Versicherten ist daher eindeutig: Alle, denen eine Berufsunfaehigkeitsversicherung zu teuer ist oder die keinen Anspruch auf die gesetzliche Rente haben, sollten als Alternative eine Unfallversicherung abschließen. Die Versicherungssumme sollte nicht zu niedrig gewählt werden. Richtwerte sind, je nach Alter, das vier- bis sechsfache des Jahresbruttoeinkommens. Gezahlt wird, wenn aufgrund des Unfalls – nicht aber bei Krankheit – dauerhafte Schäden bleiben, sprich Invalidität vorliegt, entsprechend der Gliedertaxe.
Ein weiterer Tipp lautet, sich vor Vertragsabschluss genau mit dem Kleingedruckten zu befassen und zu vergleichen, welche Leistungen zu welchem Preis geboten werden. Verzichten kann man bei einer privaten Unfallversicherung laut Bund der Versicherten auf die Erstattung von Kosten für kosmetische Operationen, Krankenhaustagegeld oder Tagegeld. Dafür gebe es günstigere Versicherungen.
Mittwoch, April 18, 2007
Berufsunfähigkeitsversicherung muss den neuen Gegebenheiten entsprechen
Für alle 1964 und später Geborenen gibt es die gesetzliche Rente erst ab dem 67. Lebensjahr. Viele Versicherungsverträge sind allerdings noch auf dem Stand vor der Reform. Das kann sich vor allem dann als Problem erweisen, wenn der Versicherungsfall in der Zeit eintritt, die nicht mehr über die private Versicherung gedeckt ist und vor der Rente liegt. Ein Punkt, auf den man besonders bei der Berufsunfaehigkeitsversicherung achten sollte.
Der Bund der Versicherten spricht sich dafür aus, laufende Verträge ohne weitere Gesundheitsprüfung auf den aktuellen Stand, sprich das 67. Lebensjahr, zu bringen und entsprechend zu verlängern, wenn dies vom Versicherungsnehmer gewünscht wird. Neukunden sollten darauf achten, dass Ihr Vertrag schon den veränderten Gegebenheiten angepasst ist und auch nur unterschreiben.
Wie wichtig eine Berufsunfähigkeitsversicherung ist, belegen die Zahlen. Jeder fünfte Angestellte und jeder dritte Arbeiter ist von Erwerbs- und Berufsunfähigkeit betroffen – und zwar vor dem Rentenalter. Dass jedoch nur knapp ein Viertel sich für diesen Schutz entscheidet, der eintritt, wenn die ausgeübte Arbeit nicht mehr zu mindestens 50 Prozent ausgeübt werden kann, zeigt, wie fahrlässig viele handeln.
Posted by Andre on 04/18 at 11:44 AM
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Mittwoch, März 14, 2007
Rente mit 67 wirkt sich auch auf Versicherungen aus
Die Rente mit 67 ist durch. Für viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer heißt das nun, sie müssen länger arbeiten, ehe sie in den verdienten Ruhestand entlassen werden. Doch was ist mit den Versicherungen, die teilweise auf ein Renteneintrittsalter von 65 Jahren abgestimmt sind?
Das gilt beispielsweise für die Berufsunfähigkeitsversicherung. Sie zielt auf das 65. Lebensjahr. Um zwei Jahre verlängern kann man den Versicherungsschutz nicht ohne weiteres. Denn das würde bedeuten, einen vollkommen neuen Vertrag aufzusetzen, der aus Risikogründen von vielen Versicherern kaum angeboten wird. Sind die Verträge bereits auf das neue Rentenalter abgestimmt, kosten sie meistens mehr. Ähnliche Probleme deuten sich bei der betrieblichen Altersvorsorge an. Denn auch sie ist an die alte Regelung gebunden. Um das zu ändern, müssen Mitarbeiter und Arbeitgeber eine einvernehmliche Lösung finden, damit das Geld nicht zwei Jahre lang liegen bleibt.
Bei den Riester- und Rürup-Renten ist die Option, den Vertrag um fünf Jahre zu verlängern, oft schon gegeben, wenn er seit 2005 abgeschlossen wurde. Generell ist die Option auf Abruf auf das 60. bis 65. Lebensjahr eingestellt. Das ändert sich mit Verträgen, die ab 2012 unterschrieben werden. Die private Rentenversicherung und auch die Kapitallebensversicherung lassen sich nicht einfach so um zwei Jahre strecken. Auch hier wäre ein neuer Vertrag nötig.
Freitag, Januar 26, 2007
Eis und Schnee sorgen für Mehrarbeit bei den Versicherungen
Petrus meint es im Moment wahrlich nicht gut mit uns. Erst tobt Orkan „Kyrill“, jetzt kommen Schnee und Glatteis. Autos schlittern über spiegelglatte Straßen, landen im Graben oder kollidieren. Fußgänger rutschen aus und setzen sich auf den Hosenboden. Viel Arbeit für die Versicherungen.
Werden im Fahrzeug Bei- und/oder Mitfahrern verletzt, kommt die Kfz-Haftpflichtversicherung für die Personen- und Sachschäden auf. Das gilt auch, wenn den Fahrer keine Schuld trifft. Gefährdungshaftung nennt sich dieses Prinzip, bei dem es nicht darum geht, ob der Fahrer schuldhaft gehandelt hat, sondern ganz einfach, dass er Auto und Umgebung in Gefahr gebracht hat. Das macht es auch recht schwer, bei der Vollkaskoversicherung Schäden geltend zu machen. Sie wird prüfen, ob grobe Fahrlässigkeit vorgelegen hat, etwa wenn keine Winterreifen aufgezogen waren.
Bei Fußgängern, die sich aufgrund von Eis und Schnee verletzen, übernehmen die Krankenkassen die Kosten für die Behandlung. Problematisch wird es, wenn der Unfall dauerhafte Schäden zur Folge hat. Dann ist eine private Unfallversicherung sinnvoll. Sie zahlt je nach Invaliditätsgrad. Kommt es dazu, dass man durch den Sturz nicht mehr erwerbs- oder berufsfähig ist, greift die private Berufsunfähigkeitsversicherung. Ist der Sturz darauf zurückzuführen, dass die Wege nicht geräumt waren, haftet der Eigentümer des Grundstücks.
Dienstag, Oktober 24, 2006
Berufsunfähigkeit unbedingt absichern
Gerne wird die Gefahr einer Berufsunfähigkeit unterschätzt. „Mich wird es schon nicht treffen und außerdem ist im Moment gerade kein Geld da“ ist ein häufig zu hörendes Argument. Je früher Sie die Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen, desto geringer sind die Beiträge. Darüber hinaus sind Sie in der Regel noch gesund genug, um von einer Versicherung angenommen zu werden.
Etwa jeder 4. Berufstätige kann Krankheits- oder Unfallbedingt nicht bis zum Rentenalter arbeiten. Speziell in handwerklichen Berufen gibt es eine Vielzahl von Tätigkeiten, die ein besonderes Risiko mit sich bringen. Aber auch der klassische Büromitarbeiter ist vor einer Berufsunfähigkeit durch Rückenleiden, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder psychische Erkrankungen nicht gefeit.
Gesetzliche Leistungen sind stark eingeschränkt, so können Personen, die nach 1960 geboren sind keine staatlichen Leistungen erwarten. Das finanzielle Risiko einer Berufsunfähigkeit ist groß und die Konsequenzen oftmals verheerend, wenn plötzlich die Haupteinnahmequelle versiegt.
Aus besagten Gründen ist es sicherlich notwendig, sich wenigstens einen Teil der Fixkosten durch eine Berufsunfähigkeitsversicherung abzusichern. Rechnen Sie sich also mal unter Berücksichtigung Ihrer Ersparnisse und sonstiger Einkünften selber aus, wie viel Geld Sie durchschnittlich pro Monat benötigen.
Posted by Caspar on 10/24 at 10:18 AM
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Freitag, Februar 24, 2006
Berufsunfähigkeitsversicherung vor allem für Jüngere sinnvoll
Wer wegen eines Unfalls oder aus gesundheitlichen Gründen seinem Beruf nicht mehr nachgehen kann, der gerät schnell in finanzielle Schwierigkeiten. Das gilt ganz besonders für alle Beschäftigten, die nach 1961 geboren wurden. Seit 2001 haben diese Generationen nämlich keinen Anspruch mehr auf eine gesetzliche Berufsunfähigkeitsrente.
„Wer nicht am Hungertuch nagen will, muß zwangsläufig selbst vorsorgen“, hat die Zeitschrift „FinanzTEST“ folgerichtig schon im Jahr 2000 (Heft 10) geschrieben – und an dieser Einschätzung hat sich bis heute nichts geändert. Die empfohlene Vorsorge lässt sich am besten durch den Abschluss einer privaten Berufsunfähigkeitsversicherung realisieren.
Diese Versicherung mindert die finanziellen Folgen einer dauerhaften Erwerbsunfähigkeit durch die Zahlung einer monatlichen Rente. Deren Höhe und die gewünschte Laufzeit bestimmen wesentlich den Beitrag, der für den Versicherungsschutz gezahlt werden muss.
Neben der Kranken-, Haftpflicht- und Hausratversicherung sollte die Berufsunfähigkeitsversicherung nach übereinstimmender Meinung vieler Experten zur „Grundausstattung“ jedes Erwachsenen gehören.
Posted by Stephan on 02/24 at 02:03 PM
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