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Montag, August 18, 2008
Energieausweis: Steckbrief fürs Haus
Mein Heim ist meine Burg, weiß der Volksmund. Und am schönsten hat es doch wohl jeder zuhause. Was aber, wenn es um den Verkauf oder die Vermietung einer Immobilie geht? Ein “Energieausweis” ist Pflicht geworden für Neubauten und Häuser, die bis Ende 1965 fertig gestellt wurden, um künftige Mieter oder Käufer zweifelsfrei über die Folgekosten des Energieverbrauchs zu informieren.
Ab 1. Januar 2009 gilt der “energetische Fingerabdruck” dann auch für alle Immobilien, die verkauft oder neu vermietet werden. Wer ohne Ausweis neu vermietet oder ohne Nachweis verkauft, dem drohen Bußgelder bis zu 15 000 Euro. Verdeutlicht doch ein solcher Ausweis, welcher Energieverbrauch durch eine Immobilie zu erwarten ist - ob sie im grünen oder im roten Bereich steht.
Nach Ansicht der Regierung bewirke der Pass, dass sich Häuser mit schlechten Energiewerten künftig schlechter verkaufen oder vermieten lassen. Mieter oder Käufer lassen sich den Pass vorlegen, um den Energiebedarf mit dem anderer Immobilien zu vergleichen. Schließlich sind Heizkosten allemal hoch, weshalb der Ausweis unverbindliche Vorschläge enthält, wie eine Energie senkende Sanierung wirken kann. Mietern “im Bestand” ist ein Blick in den Energieausweis verwehrt, weshalb sich der Pass auf das Mietrecht nicht auswirkt. Bisherige Mieter haben also bei schlechten Energiewerten keinen Anspruch auf Mietminderung oder Modernisierung.
Was frisst die Heizung?
Der Ausweis benennt, wie viel Energie ein Haus pro Quadratmeter Nutzfläche und Jahr verbraucht. Als Daten gelten: Anlass der Ausstellung, Haus-Typ, Adresse und Baujahr des Hauses, Anlagentechnik, Wohnungszahl und Wohnfläche, Verbrauchsdaten der letzten drei Jahre, Anfangs- und Enddatum der drei Abrechnungszeiträume, Leerstände und deren Dauer. Ein möglicher Verbrauchsausweis wertet die Heizkostenabrechnungen von drei Jahren aus, den Bedarfspass errechnen Experten nach einer Bausubstanz-Analyse.
Bis zum 1. Oktober 2008 gilt Wahlfreiheit zwischen Ausweis des Bedarfs oder des Verbrauchs einer Immobilie. Danach besteht Wahlfreiheit für Wohngebäude mit mehr als vier Wohneinheiten (unabhängig vom Baujahr) und für Wohngebäude mit bis zu vier Wohneinheiten, für die ein Bauantrag nach dem 1. November 1977 gestellt wurde. Wird schließlich der Verbrauchspass gewählt, enthält dieser die Wärmedaten des Hauses, die Resultat der jährlichen Heizkostenabrechnung sind. Er legt den Energieverbrauch der vergangenen drei Jahre zugrunde. Als aussagekräftiger gilt jedoch der Bedarfspass, der nach Modernisierung eines Gebäudes den verbesserten Standard des Gebäudes dokumentiert.
Ausgestellt wird der Pass von Architekten, Ingenieuren, Technikern, Handwerkern, Abrechnungsfirmen und Verbänden der Wohnungswirtschaft. Den Verbrauchsausweis bieten oft auch Stadtwerke und Schornsteinfeger an. Sie haften für die Richtigkeit. Die Kosten des Ausweises - 20 bis 150 Euro - tragen Eigentümer und Vermieter. Eine Energieberatung ist im Preis nicht inbegriffen. Verbraucherschützer kritisieren am Verbrauchspass, dass er nur den individuellen Energieverbrauch früherer Nutzer wiedergebe. War ein solcher Mieter kaum anwesend, wird ein vermeintliches Passivhaus plötzlich zur Energieschleuder.
Posted by Wolfgang on 08/18 at 02:52 AM
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Sonntag, August 03, 2008
Immobilienmodernisierung: Heizen mit alternativen Energien
In meinem gestrigen Beitrag wurde aufgezeigt, wie groß der Anteil an Immobilien in Deutschland ist, die modernisiert werden müssen. Rund zwei Drittel aller privat genutzten Wohnimmobilien müssten theoretisch in den kommenden Jahren modernisiert werden, weil sie in Sachen Energieeffizienz zu schlecht abschneiden. Das bekommen die Eigentümer seit dem immensen Anstieg bei den Preisen für Heizöl und Erdgas sehr deutlich zu spüren: Längst nicht jeder Eigentümer befindet sich noch in der Lage, die Energieträger bezahlen zu können.
Wenn man nun als Immobilieneigentümer die Entscheidung trifft, die eigene Immobilie zu modernisieren und dadurch den Energieverbrauch zu senken, stellt sich natürlich die Frage, auf welchen Energieträger man künftig setzen soll. Natürlich kann man eine moderne Öl- oder Gasheizung installieren, doch ob man damit auf lange Sicht Geld spart, ist fraglich – schließlich kann der Preisanstieg von Heizöl und Erdgas noch lange anhalten.
Aus diesem Grund sollte man ernsthaft darüber nachdenken, ob es sich nicht lohnt, auf alternative Energien zu setzen. Ganz egal ob Holzheizung, Pelletheizung, Wärmepumpe oder Solar: Das Spektrum an Möglichkeiten ist größer denn je und die Preise für entsprechende Heizungsanlagen sind aufgrund der zunehmenden Nachfrage in den vergangenen Monaten spürbar gefallen. Deshalb ist es empfehlenswert, sich mit einem Fachmann in Verbindung zu setzen, der sich mit diesen Heizungstechnologien auskennt und genau sagen kann, welche Anlage für die Immobilie in Frage kommt. Anschließend kann man sich ein Angebot einholen.
Was die Kosten für alternative Heizungssysteme angeht, so liegen diese immer noch über den Kosten für konventionelle Systeme. Dennoch kann der Erwerb äußerst erstrebenswert sein, weil man auf lange Sicht günstiger heizen und somit Geld sparen kann. Des Weiteren besteht in zahlreichen Fällen die Möglichkeit, Fördermittel wie zum Beispiel Förderdarlehen und Zuschüsse zu beantragen, wodurch sich die Kosten senken lassen.
Posted by Jochen on 08/03 at 07:26 AM
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Donnerstag, Juli 24, 2008
Helvetia-Solarversicherung mit neuen Konditionen
Die Helvetia-Versicherungsgruppe hat die Konditionen ihrer Photovoltaik-Police verändert und unter anderem die Versicherungssumme auf künftig zwei Millionen Euro verdoppelt. Darüber hinaus können für Solaranlagen, die auf fremden Grundstücken betrieben werden, auch Haftpflichtpolicen mit eingeschlossen werden, wodurch sich der Versicherungsschutz insgesamt erweitert.
Die Prämien bei Versicherungen für Solaranlagen, die auf privaten Gebäuden installiert sind, beginnen in Zukunft bei 70 Euro monatlich; bei gewerblich genutzten Gebäuden oder Anlagen, die auf dem Betriebsgelände installiert sind, sind mindestens 140 Euro je Monat fällig.
Die Police deckt Schäden an Photovoltaikanlagen ab, die durch Hagel, Feuer, Regen oder Blitz entstehen. Darüber hinaus sind auch Fahrlässigkeit, nicht sachgemäße Behandlung, Vandalismus und Diebstahl sowie Material- und Konstruktionsfehler versichert. Kann die Anlage aufgrund eines Schadens keinen Strom produzieren, zahlt die Assekuranz für einen Zeitraum von drei Monaten den erlittenen Verlust, wobei in Zukunft dabei nicht mehr zwischen Sommer- und Wintermonaten unterschieden wird. Ebenfalls im Leistungsumfang enthalten sind Kosten für Aufräumarbeiten Entsorgung und Flächendekontaminierung im Schadensfall.
Solaranlagen, die auf fremden oder gewerblich genutzten Flächen installiert sind, können potenziell Schäden an Dritten verursachen, indem beispielsweise Module herabstürzen und Gegenstände oder Personen beschädigen bzw. diese verletzen. Für derartige Ereignisse haftet im Zweifelsfalle der Betreiber der Solaranlage. Die Betreiber-Haftpflicht, die Kunden der Helvetia künftig anschließen können, sichert gegen die Kosten an Dritten verursachter Schäden bis zu einer maximalen Deckungssumme in Höhe von drei bzw. wahlweise auch fünf Millionen Euro ab. Insgesamt haben sich die Versicherungsleistungen demnach erweitert; Kunden können darüber hinaus künftig alle notwendigen Policen aus dem Angebot eines Versicherers beziehen.
Posted by Stefan on 07/24 at 10:05 AM
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Dienstag, Juli 08, 2008
Energieberatung für Immobilieneigentümer
Nur die wenigsten Immobilienbesitzer hätten es sich träumen lassen, dass die Energiepreise einmal so immens ansteigen könnten. Ganz egal ob man mit Heizöl oder Erdgas heizt: Die Energiekosten steigen weiterhin rasant an und sind zu einem der größten Kostenfaktoren geworden, der die Haushaltskassen der privaten Verbraucher belastet. Für die „Wirtschaftswoche“ ist diese Entwicklung Grund genug, sich die Frage zu stellen, ob es sich in der heutigen Zeit überhaupt noch lohnt, in der eigenen Immobilie zu wohnen oder gar Immobilien als Kapitalanlageobjekt zu besitzen. Diese Frage ist auf jeden Fall berechtigt, denn die gestiegenen Energiepreise könnten etlichen Eigentümern einen Strich durch die Rechnung machen.
Eine pauschale Antwort, ob der Erwerb oder Besitz von Immobilien noch zu empfehlen ist, findet man in der aktuellen Printausgabe des Wirtschaftmagazins natürlich nicht. Dies liegt in erster Linie daran, dass eine Vielzahl an Faktoren darüber entscheidet, ob eine Immobilie rentabel ist oder nicht. So wird vor allem auf den Gebäudezustand verwiesen: Je geringer der Energieverbrauch einer Immobilie ist, desto besser ist dies für den Eigentümer. Folglich können gerade neue Objekte durchaus einen Kauf wert sein. Bei Immobilien älteren Baujahrs verhält es sich hingegen so, dass diese oftmals modernisiert werden müssen, um den Energieverbrauch zu verringern.
Allerdings gestaltet es sich für die meisten Eigentümer enorm schwierig, genau einzuschätzen, welche Modernisierungsmaßnahmen zu empfehlen sind und welche nicht. Deshalb wird von der „Wirtschaftswoche“ dazu geraten, einen Energieberater zu konsultieren. Dieser untersucht die Immobilie auf ihre Beschaffenheit und somit auch auf ihren Energieverbrauch. Anschließend schlägt er vor, ob eine Modernisierung zu empfehlen ist und welche Maßnahmen diesbezüglich in Betracht gezogen werden sollten.
Zwar ist die Beauftragung eines Energieberaters nicht gerade günstig, jedoch sind Eigentümer von Ein- und Zweifamilienhäusern dazu berechtigt, beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) einen Zuschuss zu beantragen, der 50 Prozent der Kosten abdeckt und bis maximal in Höhe von 300 Euro in Anspruch genommen werden kann. Dies ist ein äußerst attraktives Angebot – immerhin trägt es dazu bei, die Beratungskosten immens zu senken.
Posted by Jochen on 07/08 at 12:07 PM
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Samstag, Juli 05, 2008
Mannheimer Versicherung AG - Erste qualitätsorientierte Versicherung für Solaranlagen
Die Mannheimer Versicherung AG bringt einen neuen Versicherungstarif für Solaranlagen auf den Markt. LUMIT® ist der erste qualitätsorientierte Versicherungstarif.
Die Mannheimer gehört zu den führenden Solaranlagenversicherern Deutschlands. Sie reguliert zahlreiche Schäden an Solaranlagen, die durch Naturereignisse entstanden sind. Eine Schadensanalyse der letzten drei Jahre belegt nun, dass viele Schäden vermeidbar wären. Fehler bei der Planung und Montage sind die Hauptursache. Wären die bestehenden Normen und Vorschriften eingehalten worden, wären auch die Schäden nicht entstanden. Durch die Analyse wurde erkennbar, dass der überwiegend Teil der Fachbetriebe fehlerfrei arbeitet. Die Qualität lässt jedoch bei Firmen nach, die sich nur gelegentlich mit Solaranlagen beschäftigen. Hier entstehen Fehler, da die Praxiserfahrung und die Kenntnisse über die Vielzahl der Normen und Vorschriften der verschiedenen Gewerke fehlen.
Aus diesem Grunde plädiert die Mannheimer Versicherung AG dafür, bei der Auswahl von Firmen, Instrumente zu nutzen, die eine Grundqualität bei der Errichtung von Solaranlagen sicherstellen können. Zu diesen Instrumenten gehört das RAL- Gütesiegel und seit diesem Jahr der BSW- Anlagepass. Beide Bewertungskriterien können bei der richtigen Wahl des Fachbetriebes helfen. Auf dieser Grundlagen ist auch die neue Tarifgeneration der Mannheimer Versicherung entstanden. In diesem Paket werden Anlagenbetreiber belohnt, die in Anlagenqualität investieren. Voraussetzung ist entweder das RAL Gütesiegel oder der BSW- Anlagenpass. Wird zusätzlich vom Betreiber in Sicherheitskomponenten investiert (Überspannschutz, Blitzschutz, Funktionsüberwachung) und ein Wartungsvertrag abgeschlossen, so erhält der Kunde eine starken Rabatt für seinen Versicherungsschutz.
Posted by Sabine on 07/05 at 08:51 PM
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Montag, Juni 23, 2008
Klimapaket: auch Immobilieneigentümer sind betroffen
In der vergangenen Woche war es soweit: die Regierung hat das zweite Energie- und Klimapaket verabschiedet. Ziel der Regierung ist es, den Energieverbrauch und somit auch den CO2-Austoß zu verringern – die Reduktion des CO2-Ausstoßes soll bis zum Jahr 2020 ganze 40 Prozent betragen. Das beschlossene Paket erstreckt sich über die unterschiedlichsten Bereiche, unter anderem auch über den Immobiliensektor. Für Immobilieneigentümer sowie für angehende Käufer und Bauherren bedeutet dies, in Zukunft weitere Vorgaben sowie strengere Richtwerte einhalten zu müssen.
Die neuen Vorgaben erreichen ab dem 1. Januar des kommenden Jahres Gültigkeit. Neubauten sollen künftig mit 30 Prozent weniger Energie auskommen– und auch im Bereich der Bestandsobjekte wird es Änderungen geben. Hier werden strengere Auflagen gelten, deren Nichteinhaltung mit Bußgeldern geahndet werden kann. Lediglich Immobilien, die ab dem Jahr 2002 gebaut wurden, sind aufgrund ihres jungen Alters und der meist noch recht hohen Verschuldung der Eigentümer, von der Regelung ausgenommen.
Als neues Beratungs- und gleichzeitig Kontrollinstrument sollen die Schornsteinfeger herhalten. Sie sollen den Verbrauchern zeigen, wo sich Einsparpotential bietet und wie man dieses am besten nutzen kann. Gerade für die Eigentümer älterer Immobilien wird dies bedeuten, erste Maßnahmen treffen zu müssen, die zur Reduzierung des Energieverbrauchs beitragen. Gleichzeitig sollen die Schornsteinfeger auch Verstöße an die Bau-Ordnungsämter melden, die für die Verhängung der Bußgelder verantwortlich sind.
Ein Thema, das vom zuständigen Ausschuss ebenfalls diskutiert wurde, ist der intelligente Stromzähler. Dieser basiert auf Digitaltechnik und steht mit den Energieversorgern in direkter Verbindung – dadurch sollen ein Ablesen aus der Ferne sowie neue Tarife ermöglicht werden. Ursprünglich wurde darüber diskutiert, den Einbau dieser Zähler für Neubauten verpflichtend zu machen. Allerdings wurde davon abgesehen – Bauherren und Modernisierer können somit selbst entscheiden, ob sie einen modernen Stromzähler wünschen oder lieber auf das klassische Modell setzen.
Posted by Jochen on 06/23 at 12:53 PM
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Donnerstag, Juni 19, 2008
Die Abschaffung der Glühlampen oder der Aufstieg der Energiesparlampen
Jahrzehntelang hat sie uns treue Dienste geleistet, die Glühbirne und war aus keinem Haushalt mehr weg zu denken. Nun aber wird alles anders: Die EU hat den herkömmlichen Glühbirnen den Kampf angesagt. Von 2009 an soll die Nutzung nun Schritt für Schritt verboten werden. Derzeit werden in Brüssel die Mindestumweltstandards für Glühbirnen festgelegt, sagte der Sprecher der Energiekommission der EU. Und es ist wohl jetzt bereits absehbar, dass herkömmliche Glühlampen - im Gegensatz zu Energiesparlampen – diese Standards nicht erfüllen werden. Durch die Mindestumweltstandards soll unter anderem der Ausstoß von CO² reduziert werden, was momentan sowas das große Thema ist. Kohlendioxid, das CO², ist eine der Hauptursachen des Klimawandels. Auch beim Autobau wird es in den nächsten Jahren eine immer größere Rolle spielen.
Orientieren sollen sich die Vorgaben für die Glühbirnen an der Wattanzahl und der Energieeffizienz. Schrittweise sollen die Richtlinien dann so verschärft werden, dass die traditionelle Glühbirne bis zum Jahre 2015 aus dem Leben der Menschen der Europäischen Union verschwunden ist. Damit würde eine Ära zu Ende gehen, welche die Menschen seit jenem Mensch geprägt hat, seit es Strom und Licht in den Häusern und Wohnungen gibt. Dennoch geht es nicht darum, den Geist der Vergangenheit zu beschwören, sondern in die Zukunft zu schauen. Nach Schätzung der Energiekommission der EU würde durch die Abschaffung der herkömmlichen Glühbirnen der Ausstoß von CO² um mehr als 20 Millionen Tonnen gesenkt werden können. Zugleich würde der Einsatz von Energiesparlampen bares Geld sparen, da die Verbrauchskosten durch diese Lampen geringer sind. Mehrere Milliarden Euro können so in der ganzen Europäischen Union von den Verbrauchern gespart werden.
Außerdem rechnet das DIW, das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung, dann mit einer Einsparung für die Volkswirtschaft in unserem Land. Die Leiterin Energie des DIW sagte dazu zur FAZ NET: „Die deutsche Volkswirtschaft könnte durch ein Verbot herkömmlicher Glühbirnen 2 Milliarden Euro pro Jahr einsparen“. Sie sagte weiter zu der Verminderung des CO²-Ausstoßes durch das Verbot der Glühlampen, durch das allein in Deutschland etwa drei Millionen Tonnen Kohlendioxid je Jahr vermieden werden könnten: „Das ist nur ein sehr kleiner Beitrag zum Klimaschutz, aber nicht ganz zu vernachlässigen. Drei Prozent der gesamten deutschen Kohlendioxidemissionen lassen sich auf diese Weise vermeiden.“ Und: „In der gesamten EU könnte man größenordnungsmäßig 20 bis 23 Millionen Tonnen CO2 einsparen“. Das sind Zahlen, die einen fast schwindelig machen.
Doch wie bei allem treten auch hier, in Bezug auf das Verbot der traditionellen Glühbirnen, die Kritiker auf den Plan. Diesen streut Frau Kemfert gleich Sand ins Getriebe: „Das Argument der energieintensiven Produktion von Energiesparlampen teile ich nicht.“ Denn es werde oft vergessen, dass „auch herkömmliche Glühbirnen energieintensiv in der Produktion sind“.
Ganz eindämmen wird sich der Ausstoß von CO² nie lassen in dieser Welt. Aber wenn wir heute handeln, haben wir vielleicht morgen immer noch etwas von unserer Umwelt. Übrigens kann man bereits heute seine herkömmlichen Glühbirnen durch Energiesparlampen ersetzen. Im Laufe eines Jahres kommt da eine gute Ersparnis zusammen und gleichzeitig tut man etwas gegen den Klimawandel. Und wer sagt: Die sind doch viel zu dunkel… Denkste! Die Energiesparlampen haben eine längere Vorglühzeit, und brauchen deshalb etwas länger, bis sie ihr volles Helligkeitsniveau erreicht haben. Haben sie dieses jedoch erreicht, hat eine Energiesparlampe ein wesentlich angenehmeres Licht als eine traditionelle Glühbirne, und man sieht keineswegs weniger. Außerdem halten sie viel länger, was bei Glühbirnen ja oft gar nicht der Fall ist. Wer heute schon umrüstet, muss morgen nicht in die Röhre schauen. Und spart in der Zwischenzeit schon bares Geld!
Posted by Christel on 06/19 at 03:13 PM
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Donnerstag, Juni 12, 2008
Heizen künftig mit zweierlei Energien
rbw. Bauen und Heizen ist ab 2009 nicht mehr nur eine Sache des Bauherren. Das jüngst vom Bund beschlossene “Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz” (EEWärmeG) verpflichtet dazu, in Neubauten anteilig auch mit erneuerbaren Energien zu heizen und Warmwasser zu machen. Dazu zählen ab dem 1. Januar 2009 Solarwärme, Windenergie, Erdwärme und Biomasse.
Wer für sein Einfamilienhaus die Regelung einhalten will und auf Sonnenenergie setzt, muss vier bis sechs Quadratmeter an Sonnenkollektoren aufs Dach setzen. Das reicht fürs Brauchwasser bei vier bis sechs Personen und einem 300 Liter-Kessel und im Sommer braucht ‘s nix anderes: Heizung also abschalten! Mit 4000 Euro an Kosten ist der Bauherr dabei und wer gar mehr finanzieren kann und will kann die Solarenergie auch für die Raumwärme nutzen - sinnvoll aber nicht zwingend verlangt!
Die beliebteste Variante bei Biomasse sind noch immer die Holzpellets; um damit zu heizen, bedarf dann auch eines speziellen Brenners und eines Lagerraum für die Holzpresslinge. Die Feuerung funktioniert wie bei Öl, der Brennstoff wird technisch zugeführt. Die Kosten für eine solche Anlage liegen bei 10000 bis 14000 Euro. Wer sich für Holz als Brennstoff entscheidet, muss mehr als die Hälfte seines Wärmebedarfs damit decken.
Möglichkeit 3 ist die Wärmepumpe, die sich für gut gedämmte Gebäude mit einem geringen Wärmebedarf anbietet. Effizient sind Erdwärmepumpen bei einem Investitionsvolumen von 16000 bis 20000; Erdwärme-Bohrung auf dem Grundstück mit Genehmigung der Behörden inbegriffen.
Sind auch die Anfangsinvestitionen bei den erneuerbaren Energien meist höher, sind dann aber die laufenden Kosten günstiger. Klarerer Umwelteffekt: Sonne, Holz und Geo-Thermie machen unabhängiger von Öl und Gas.
Das neue Gesetz gilt für alle Gebäude, die ab dem 1. Januar 2009 gebaut werden, sofern nicht schon vorher mit dem Bau begonnen oder ein Bauantrag gestellt wurde. Wird von einzelnen Bauherren gegen das Gesetz verstoßen, sind Bußgelder bis zu 50000 Euro nicht ausgeschlossen. Ausnahmeregelungen sind denkbar, wenn erneuerbare Energien oder ihre Alternativen ‘Solaranlage oder Wärmepumpe’ technisch nicht möglich sind, und zwar dann, wenn das Haus noch besser gedämmt wird, als es ohnehin gesetzlich vorgeschrieben ist.
Für die Nachweise sind in der Regel die Bauämter zuständig. Dazu müssen spätestens drei Monate nachdem die Anlage betriebsbereit ist die Unterlagen präsentiert werden. Je nach Technik kann auch der Hersteller der Anlage oder der Installateur den Nachweis ausstellen.
Posted by Wolfgang on 06/12 at 12:27 AM
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Mittwoch, Juni 04, 2008
Förderung von Photovoltaikanlagen
Regenerative Energien erfreuen sich vor allem bei Bauherren einer immens großen Beliebtheit. Schon fast jedes zweite, neu errichtete Einfamilienhaus verfügt nach der Fertigstellung über eine Solaranlage. Hieran wird ersichtlich, dass die Eigentümer mehr Unabhängigkeit von den fossilen Brennstoffen erlangen möchten – schließlich stellen diese Brennstoffe einen Risikofaktor dar, der die Betriebskosten immens verteuern kann.
Auf der anderen Seite gibt es auch einige Bauherren, die sich gegen die Installation einer Solaranlage entscheiden. In den meisten Fällen ist diese Entscheidung auf die Kosten zurückzuführen, die mit der Installation in Verbindung stehen: Je nach Größe und Technologie können durch eine Solaranlage ganz erhebliche Zusatzkosten entstehen.
Allerdings ist eine Solaranlage weitaus weniger teuer, als es viele annehmen. Immerhin werden Installation und Betrieb gleich mehrfach gefördert. Wer sich zum Beispiel für den Betrieb einer Photovoltaikanlage (einer Solaranlage zur Stromerzeugung) entscheidet, ist unter der Erfüllung bestimmter Voraussetzungen dazu berechtigt, die gesamte Mehrwertsteuer bzw. Umsatzsteuer beim Finanzamt geltend zu machen und sich diese zurückerstatten zu lassen. Des Weiteren erhalten die Anlagenbetreiber die so genannte Einspeisevergütung. Die Vergütung wird den Betreibern für eine Dauer von 20 Jahren gesetzlich zugesichert: Für jedes Kilowatt, das sie in das öffentliche Stromnetz einspeisen, erhalten sie eine Vergütung. Auf diese Weise lassen sich sogar ganz beachtliche Einnahmen erzielen – in einem durchschnittlichen Sonnenjahr beläuft sich die Rendite einer Photovoltaikanlage auf gute 10 Prozent.
Eine weitere Form der Förderung besteht in der Vergabe zinsverbilligter Darlehen. Diese Darlehen werden von der staatlichen KfW-Bank vergeben und zeichnen sich durch ihre besonders attraktiven Zinssätze aus. Auf diese Weise wird es möglich, sowohl den Kaufpreis als auch die Installationskosten günstig zu finanzieren. Gleichzeitig gelten diese Darlehen als äußerst flexibel: Hohe Sondertilgungen oder sogar eine vorzeitige Kündigung sind jederzeit problemlos möglich.
Posted by Jochen on 06/04 at 01:23 PM
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Dienstag, Juni 03, 2008
Die Sanierung von Altbauten lohnt sich
Noch nie zuvor hat das Thema Energieverbrauch beim Kauf von Immobilien eine solch bedeutende Rolle gespielt. Weil die Preise für Gas und Heizöl in den vergangenen Jahren immens angestiegen sind, denken zunehmend mehr Menschen darüber nach, ausschließlich moderne, energiesparende Immobilien zu erwerben oder sich gleich für einen Neubau zu entscheiden. Allerdings muss man sich nicht zwingend auf eine dieser Varianten festlegen. Wie Focus Online berichtet, können auch Bestandsobjekte äußerst energiesparsam sein, sofern man sie fachgemäß saniert.
Selbstverständlich ist eine Sanierung nicht gerade billig. Auf der anderen Seite ist jedoch zu bedenken, dass ältere Objekte wesentlich günstiger zu haben sind. Des Weiteren wird das Angebot an Immobilien, die für einen Kauf in Frage kommen, erheblich vergrößert, sofern auch ältere Objekte in Betracht gezogen werden. Folglich sollte man ernsthaft darüber nachdenken, sich für diese Variante zu entscheiden – immerhin eröffnet sie ganz neue Möglichkeiten.
Sofern man sich für den Erwerb eines älteren Objektes entscheidet, gilt es selbstverständlich schon vor dem Kauf zu ermitteln, auf welche Ausmaße sich eine Sanierung belaufen wird und mit welchen Kosten zu rechnen ist. Am besten ist es, wenn man die Hilfe eines fachkundigen Architekten oder Energieberaters in Anspruch nimmt. Gemeinsam können dann Strategien entwickelt werden, um eine möglichst effiziente und zugleich kostengünstige Sanierung zu gewährleisten. In Abhängigkeit von den persönlichen Vorstellungen des angehenden Käufers können natürlich auch ökologische Aspekte berücksichtigt werden. Wer zum Beispiel auf regenerative Energieträger setzen möchte, hat in solch einem Fall die Möglichkeit, diesen Ansatz von Beginn an in das Vorhaben einzubringen.
Im Übrigen werden zahlreiche Modernisierungsvorhaben vom Staat gefördert. Sowohl für Maßnahmen zur Energieeinsparung sowie für den Einsatz regenerativer Energien sind Fördermitteln erhältlich. In Abhängigkeit vom jeweiligen Vorhaben handelt es sich hierbei um zinsverbilligte Darlehen oder sogar um direkte Zuschüsse. Somit lassen sich die Kosten, die mit der Sanierung verbunden sind, nochmals erheblich senken.
Wer in einer Immobilie mit niedrigem Energiebedarf wohnen möchte, muss sich also nicht ausschließlich auf Immobilien jüngeren Baujahrs konzentrieren. Sofern man die Hilfe von Experten in Anspruch nimmt, können auch ältere und auch günstigere Objekte erworben und günstig saniert werden.
Posted by Jochen on 06/03 at 01:33 PM
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Sonntag, Mai 25, 2008
USA: lasst uns für günstigeres Benzin beten
Es sind längst nicht nur die deutschen Autofahrer, die wegen des immensen Anstiegs der Kraftstoffpreise stöhnen. Erheblich stärker bekommen die Amerikaner den Preisanstieg zu spüren – aufgrund des starken Euros erleben wir in Deutschland einen spürbar abgefederten Preisanstieg. Derzeit kostet die Gallone Superbenzin rund vier Dollar, was einem Preis von etwa 70 Cent je Liter entspricht. Was für uns günstig erscheint, bereitet den Amerikanern große Probleme: Zunehmend mehr Haushalte haben das Problem, den Gürtel erheblich enger schnallen zu müssen, um ihre Autos betanken zu können. Denn auf den anderen Seite fahren die Amerikaner auch ganz andere Fahrzeuge: Die geräumigen und vor allem schweren Pick-Ups und SUVs sind nun einmal sehr sprithungrig.
Allerdings könnte sich das Straßenbild schon bald ändern. Zunehmend mehr Amerikaner sehen sich plötzlich nach sparsameren Fahrzeugen um. Plötzlich erleben Kleinfahrzeuge einen regelrechten Boom. Der einst verspottete Smart erfreut sich auf einmal einer immens hohen Beliebtheit: Kein Wunder, immerhin verbraucht er einen Bruchteil dessen an Kraftstoff, was ein Pick-Up benötigt. Der absolute Verkaufsschlager ist allerdings der Toyota Yaris: Die Absatzzahlen sind in den vergangenen Monaten immens gestiegen.
Doch der Kauf sparsamer Fahrzeuge verkörpert nicht die einzige Maßnahme, die von den Amerikanern getroffen wird, um mit der neuen Situation an den Tankstellen zurechtzukommen. Medienberichten zufolge sollen bereits zahlreiche Prediger dazu aufgerufen haben, gemeinsam für einen Rückgang des Benzinpreises zu beten. Was sich für viele von uns sehr lustig anhört, ist den Amerikanern sehr ernst. Es ist in der Tat so, dass sich zunehmend mehr Gemeinden versammeln, und für günstigeres Benzin beten. Ob die Gebete erhört werden, bleibt jedoch vorerst abzuwarten.
Posted by Jochen on 05/25 at 08:23 PM
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Samstag, Mai 10, 2008
Modernisierungsmaßnahmen zur Senkung des Energiebedarfs
Eigentümer älterer Immobilien hegen immer häufiger Interesse, ihre Objekte zu modernisieren. Ziel der Modernisierung soll es sein, den Energiebedarf spürbar zu reduzieren und somit dem fortlaufenden Preisanstieg von Heizöl und Ergas entgegenwirken zu können. Im Folgenden wird aufgezeigt, mit welchen Modernisierungsmaßnahmen sich dieses Ziel erreichen lässt.
Da wäre zunächst einmal die Anbringung einer Außendämmung. Bis Mitte der 1990er Jahre wurden Wohnimmobilien nur mäßig von außen gedämmt. Bei den betroffenen Objekten hat dies zur Folge, dass es der Heizwärme sehr leicht gemacht wird, nach außen zu entrinnen. Doch eine zusätzliche Außendämmung sorgt dafür, dass der Energieverlust maßgeblich eingedämmt wird.
Eine weitere, sehr wichtige Maßnahme verkörpert die Installation moderner Kunststoff- oder Aluminiumfenster. Moderne Fenster sind im Gegensatz zu den früheren Fenstern erheblich besser wärmeisoliert. Viele Eigentümer wissen überhaupt nicht, wie viel Wärmeenergie ihnen jährlich durch die Fenster entweicht. Durch einen Austausch kann diese Energiefalle beseitigt werden.
Eine hohe Bedeutung kommt auch der Isolierung des Hausdachs zu. Gerade bei älteren Immobilien sind die Dächer nur unzureichend oder teilweise sogar gar nicht isoliert. Weil Wärme aufsteigt kann sie über unzureichend gedämmte Dächer besonders gut entweichen. Folglich ist es enorm wichtig, auch diese Schwachstelle zu beseitigen.
Des Weiteren lassen sich die Energiekosten senken, indem man sich für die Installation einer modernen Heizungsanlage entscheidet. Wer zum Beispiel mit einem 25 Jahre alten Ölbrenner heizt, darf sich über hohe Verbrauchswerte nicht wundern. Moderne Heizungsanlagen mit Brennwerttechnik gelten als sehr viel effizienter und tragen dazu bei, den Heizöl- oder Erdgasverbrauch spürbar zu reduzieren.
Am stärksten machen sich die genannten Maßnahmen bemerkbar, wenn sie allesamt umgesetzt werden. Allerdings ist anzumerken, dass eine umfangreiche Immobilienmodernisierung mit entsprechenden Kosten verbunden ist. Allein die Anbringung einer zusätzlichen Außendämmung sowie der Austausch der Fenster können bei einem Einfamilienhaus mit Kosten in Höhe von 30.000 bis 40.000 Euro zu Buche schlagen. Sollten zusätzlich das Dach isoliert und eine neue Heizungsanlage installiert werden, ist mit Kosten von 50.000 bis 100.000 Euro zu rechnen. Diese Kosten können jedoch nur die wenigsten Eigentümer aufbringen, weshalb sie eine Finanzierung benötigen. Morgen, im dritten und letzten Teil dieser Serie, wird aufgezeigt, wie man Modernisierungsmaßnahmen am günstigsten finanziert.
Posted by Jochen on 05/10 at 01:22 PM
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