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Geldanlage

Freitag, Februar 03, 2012

Immobilienfinanzierung und Geldanlage: Assekuranzen als Finanzdienstleister

Das Engagement vieler Versicherungsgesellschaften beschränkt sich längst nicht mehr darauf, nur Lebens- und Rentenversicherungen zu vertreiben und den Hausrat zu schützen. Sie haben ihr Portfolio um eine Reihe von Finanzdienstleistungen erweitert und bieten inzwischen auch Tagesgeld und Baufinanzierungen. Dabei geht es den Unternehmen weniger darum, im Revier der Banken zu wildern, sondern vielmehr um Kundenbindung sowie eine sinnvolle und in Krisenzeiten vergleichsweise sichere Form der Kapitalanlage.

Wenn die Haftpflichtversicherung sich plötzlich meldet und eine Geldanlage mit zwei Prozent Verzinsung pro anno bietet, ist das also kein Versehen, sondern durchaus Kalkül. Die Offerten für Fest- und Tagesgeld gehören, so Max Herbst von der Finanzberatung FMH im „Kölner Stadt Anzeiger“, zwar nicht zu den besten am Markt. Doch mit Blick auf die Angebote vieler Filialbanken vor Ort sind die Konditionen durchaus attraktiv. Sie übernehmen gewissermaßen eine Brückenfunktion. Wer von der Geldanlage überzeugt ist, wird künftig vielleicht auch eine Versicherung abschließen. Hinzu kommt, dass Kunden zum Beispiel das Kapital aus ihrer Lebensversicherung gut verzinst anlegen können. Das Geld bleibt somit im Bestand der Versicherung und wechselt nicht zu einer Bank.

Gleichwohl sollte nach wie vor verglichen werden. Das gilt umso mehr bei der Immobilienfinanzierung - auch in diesem Geschäftszweig sind viele Assekuranzen unterwegs. Den Grund nennt Simone Schuchert vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV): „Versicherungen sind verpflichtet, ihre Kapitalanlagen breit zu streuen.“ Kredite bieten diesbezüglich mehr Sicherheit als zum Beispiel Aktien oder Anleihen. Vonseiten der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz gibt es sogar Lob für die Baufinanzierungsangebote. Angesichts des aktuellen Zinsniveaus sei die Option einer langen Zinsbindung von 15 bis 20 Jahren, die von den meisten Versicherungen geboten wird, durchaus positiv, sagt Josephine Holzhäuser.

Posted by Andre on 02/03 at 05:30 PM
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Mittwoch, Oktober 05, 2011

Hausrat: Wie ist Gold geschützt?

Gold hat auch in Krisenzeiten den Ruf als sicherer Fels in der Brandung – wenngleich auch hier mit Kursschwankungen und damit Wertverlusten gerechnet werden muss. Wer sich dennoch die eine oder andere Münze und ein paar kleinere Barren des Edelmetalls in den Wohnzimmerschrank legen möchte, sollte sich auch Gedanken über den Versicherungsschutz machen. Gold, Silber und andere Wertgegenstände wie Briefmarken, Münzen und Gemälde sind im Rahmen der Hausratversicherung nur bedingt geschützt. Die meisten Verträge sehen eine Deckelung der Entschädigung vor, sollten Diebe sich an den Preziosen zu schaffen machen.

In der Regel sind Wertsachen mit maximal 20 Prozent der Versicherungssumme oder einem Höchstbetrag von 20.000 Euro gedeckt. Das richtet sich nach Tarif und Gesellschaft. Vorausgesetzt wird in den meisten Fällen, dass Gold und Co. nicht einfach so in der Küche oder zwischen den Bettlaken aufbewahrt werden, sondern in einem zertifizierten Wertschutzschrank. Das trifft auf die günstigen Modelle, die in Baumärkten ergattert werden können, nur selten zu. Der Tresor muss eingemauert werden oder zumindest ein Gewicht von über 200 Kilogramm haben und darüber hinaus das Zertifikat der VDS Schadenverhütung GmbH oder einer anderen Zertifizierungsstelle tragen. Die Assekuranzen stehen in diesem Punkt meist beratend zur Seite.

Die Entscheidung für Gold sollte daher immer mit einem Anruf bei der Hausratversicherung einhergehen. Zumindest, wenn ein größerer Betrag in das Edelmetall investiert wurde und die Errungenschaft in den eigenen vier Wänden lagert. Eine einzelne Münze mit 1/20 Unze wird noch keine schlafenden Hunde wecken. Ansonsten lohnt es sich, die Entschädigung für Gold und generell Wertsachen anpassen und sich über die richtige Aufbewahrung beraten zu lassen. Damit ist man auf der sicheren Seite. Denn: Eine Unterversicherung sollte tunlichst vermieden werden, unabhängig davon, ob nun Wertgegenstände berücksichtigt werden müssen oder nicht. Von daher raten Experten, die Hausratpolice regelmäßig zu prüfen und gegebenenfalls eine höhere Versicherungssumme zu vereinbaren.

Posted by Andre on 10/05 at 09:46 AM
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Dienstag, Oktober 04, 2011

Zinsen bei Tagesgeldanlagen regelmäßig vergleichen

Sparer, die auf klassische Zinsanlagen setzen, haben es nicht gerade leicht. Zwar versprechen Zinsanlagen ein sehr hohes Maß an Sicherheit, aber dafür sind die Renditen nicht sonderlich hoch bemessen. Die niedrigen Marktzinsen sind schon seit einigen Jahren auf ihrem niedrigen Stand – wer nicht aufpasst, spart sich aufgrund der Inflation arm.
Glücklicherweise sind sich die meisten Anleger dieser Tatsache bewusst, weshalb sie sich Zeit nehmen, um das passende Konto auszuwählen. Immerhin ist es so, dass man durch Wahl des richtigen Tagesgeld- oder Festgeldkontos maßgebliche Renditeoptimierung erzielen kann. Sofern man sich am Markt umsieht und dann auf eine Bank mit hoher Verzinsung setzt, lässt sich die Durchschnittsverzinsung problemlos schlagen.

Wer eine Festgeldanlage tätigt, braucht sich lediglich einmal am Markt umsehen, weil der Zinssatz im Anschluss fest vereinbart wird. Anders sieht es bei den Tagesgeldanlagen aus: Im Bereich dieser Anlagen verhält es sich so, dass die Zinsen fortlaufenden Schwankungen unterliegen. Je nach Marktentwicklung passen die Banken ihre Zinssätze alle paar Monate an.
Nun ist es allerdings so, dass viele Sparer ihre Tagesgeldanlagen tätigen und die Zinsmärkte dann nicht mehr beobachten. Teilweise liegt das Geld dann mehrere Jahre auf ein- und demselben Konto. Diese Verfahrensweise führt jedoch nicht zwingend zur besten Rendite, die sich am Markt erzielen lässt. Das Problem sind Zinsanpassungen, die von der Bank oder auch anderen Banken vorgenommen werden. Deshalb sollten Tagesgeldanleger nicht träge werden und den Markt aus den Augen verlieren. Stattdessen empfiehlt es sich, einen regelmäßigen Zinsvergleich durchzuführen und somit zu überprüfen, ob man noch eine gute Rendite erzielt oder ob es besser ist, die Ersparnisse auf ein anderes Tagesgeldkonto umzuschichten. Einen solchen Vergleich führt man am besten einmal pro Quartal durch.

Posted by Jochen on 10/04 at 09:43 AM
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Montag, September 19, 2011

RWB AG - Verkaufserfolg ist lernbar

Nach einer mehr als positiven Resonanz auf die Erstveranstaltung im Januar 2011, führt die RWB AG im Zeitraum August/September 2011 drei weitere Informationsveranstaltungen für Ihre angeschlossenen Vertriebspartner durch. Im Vordergrund stehen die persönlichen Erfolgsfaktoren von Finanzdienstleistern.

Klaus-J. Fink ist nicht nur Referent, sondern u.a. Erfolgstrainer, Coach und Buchautor. Er ist Lehrbeauftragter der Fachhochschule für angewandtes Management sowie Dozent an der European Business School. Erstmalig beschrieb er Ende Januar 2011 vor einem ausgewählten Publikum in Leipzig die vier entscheidenden Erfolgsfaktoren eines jeden Verkäufers. Der erste Punkt seiner Ausführungen betraf die verkäuferische Persönlichkeit. Für jeden Menschen sind Wohlwollen und Akzeptanz durch unsere Mitmenschen sehr wichtig. Unser Handeln ist oft darauf ausgerichtet, Zuneigung, Anerkennung und Bestätigung von anderen zu erhalten. Der Beruf des Verkäufers hingegen verlangt den stetigen Umgang mit Kunden-Neins. Das setzt Selbstverstrauen und eine positive Grundeinstellung voraus. Nicht weniger wichtig ist die persönliche Identifikation des Verkäufers mit seiner Tätigkeit und natürlichen den vertretenden Produkten. Ein Verkäufer, der sich darüber bewusst ist, dass beide Seiten von der angestrebten Geschäftsbeziehung profitieren, verfügt über die stärkste Überzeugungskraft.

Der dritte wesentliche Erfolgsfaktor ist die Anwendung klarer Strategien. Dazu gehört neben der Wahl der passenden Zielgruppe ein durchdachter After-Sales-Service. Das Prinzip aus den Anfangszeiten des Vertriebs „anhauen, umhauen, abhauen“ funktioniert nicht mehr. Der Kunde von heute will nicht nur wahrheitsgetreu und umfassend informiert, sondern vielmehr begeistert werden. Nicht zuletzt haben die rhetorischen Fähigkeiten einen enorm hohen Stellenwert für den persönlichen Erfolg. Ein guter Verkäufer ist der, der nicht sein Standardverkaufsgespräch abspult, sondern authentisch in der Gesprächsführung ist. Er hört dem Kunden genau zu und geht gezielt auf seine Bedürfnisse ein.

Posted by Gerald on 09/19 at 04:56 AM
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Freitag, August 12, 2011

Die Jugend ist äußerst sparsam

Heute ist der „Internationale Tag der Jugend“. Die Deutsche Bank hat sich im Vorfeld unter den 14- bis 25-Jährigen umgehört, ob und wie viel sie sparen. Das Ergebnis: „Von durchschnittlich 503 Euro, die Jugendlichen und jungen Erwachsenen monatlich zur Verfügung stehen, legen sie rund 112 Euro auf die Seite“, erklärt der Konzern in einer Pressemitteilung. Vor einem Jahr lag der Wert mit 98 Euro noch 14 Prozent niedriger. Der Spareifer macht sich auch bei der Sparquote bemerkbar. Sie liegt aktuell bei 22 Prozent. Zum Vergleich: Die deutschen Haushalte kommen laut Bundesbank nur auf 11,4 Prozent.

Dabei zeigen sich leichte Unterschiede im Sparverhalten von Männern und Frauen. „Junge Männer sparen durchschnittlich 137 Euro pro Monat, junge Frauen hingegen 86 Euro“, so die Deutsche Bank. Der Grund liegt einfach darin, dass die Herren jeden Monat knapp 75 Euro mehr im Portemonnaie haben (541 zu 466 Euro). Die finanzielle Grundlage schaffen sich die 14- bis 25-Jährigen entweder über das Taschengeld von Papa und Mama oder sie verdienen sich das Geld durch Nebenjobs, Ausbildung bzw. Berufstätigkeit.

Gespart wird in erster Linie für konkrete Konsumwünsche wie den Führerschein, das erste eigene Auto oder eine Reise (57 Prozent, Vorjahr 49 Prozent). Dahinter folgen mit 29 Prozent (33 Prozent) Rücklagen für Studium, Ausbildung oder Praktika und mit immerhin 19 Prozent (26 Prozent) die private Altersvorsorge. Geht es darum, wie die Ersparnisse investiert werden, liegen Sparbuch, Sparcard und der Sparplan mit 65 Prozent ganz klar an erster Stelle. Das Tagesgeldkonto kommt auf 40 Prozent. In einen Bausparvertrag zahlen 25 Prozent der Jugendlichen ein. Für die Riester-Rente haben sich bislang zwölf Prozent entschieden. Aktien und Fonds landen mit elf Prozent auf dem vorletzten Platz. Schlusslicht ist die klassische Lebensversicherung mit sieben Prozent.

Posted by Andre on 08/12 at 05:47 PM
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Samstag, Juli 09, 2011

Tagesgeld und Girokonto: Commerzbank greift gleich doppelt an

In dieser Woche hat die Commerzbank gleich zweimal überrascht: Gleich in zwei Bereichen, die für Privatkunden relevant sind, wurde der Einstieg deutlich attraktiver gemacht. Damit sorgt die Bank endlich einmal für Schlagzeilen, die nicht mit dem Thema Bankenrettung in Verbindung stehen.

Zuerst hatte die Bank angekündigt, im Bereich der Tagesgeldanlagen durchstarten und zu den führenden Anbietern aufsteigen zu wollen. Zur Erreichung dieses Ziels mussten jedoch große Änderungen durchgeführt werden. Bisher wurden Einlagen bis 5.000 Euro nämlich mit gerade einmal 0,5 Prozent verzinst. Doch damit ist nun Schluss: Die ersten 20.000 Euro werden auf dem Commerzbank Tagesgeldkonto künftig mit 2,3 Prozent verzinst, wodurch das Konto für Sparer sehr interessant wird. Mit diesem Zinssatz spielt das Geldinstitut ganz oben mit.

Doch nicht nur beim Tagesgeld sondern auch beim Girokonto gibt es Neuerungen. Bisher wurden Neukunden mit einem Willkommensbonus in Höhe von 50 Euro gelockt. Nun hat die Commerzbank den Bonus aufgestockt. Wer nun zur Commerzbank wechselt und dort ein Gehaltskonto führt, kann sich Vorteile im Wert von insgesamt 75 Euro sichern. Geändert hat sich dabei im Grunde nur wenig: Die 50 Euro Willkommensbonus bleiben weiterhin bestehen, in Ergänzung gibt es jetzt allerdings noch eine Aral SuperCard im Wert von 25 Euro.
Das Girokonto verspricht eine kostenlose Kontoführung, sofern ein monatlicher Geldeingang von mindestens 1.200 Euro erfolgt. Den Bonus gibt es allerdings nicht sofort: Das Konto muss mindestens drei Monate lang in Folge genutzt werden, was einen regelmäßigen Geldeingang voraussetzt. Die Neukundenaktion läuft noch bis Ende September.

Posted by Jochen on 07/09 at 07:00 AM
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Dienstag, Juni 21, 2011

Bausparen kann eine Alternative zur Festgeldanlage sein

Sparer haben schon seit Jahren nichts mehr zu lachen. Vor gut drei Jahren, als die Finanzkrise ihren Lauf nahm, kühlten die Zinsmärkte spürbar ab. Seither gestaltet es sich enorm schwierig, im Bereich der Tages- und Festgeldzinsen eine akzeptable Verzinsung der Ersparnisse zu erzielen. Zwar haben die Zinssätze in den vergangenen Monaten ein wenig angezogen, doch im historischen Vergleich fallen sie immer noch mager aus.

Wer sich auf der Suche nach einer renditeträchtigeren Zinsanlage mit hoher Sicherheit befindet, sollte über das Bausparen nachdenken. Die meisten Bausparkassen bieten mittlerweile Tarife an, die sich speziell an Sparer richtigen. Bei diesen Tarifen geht es nicht darum, später ein günstiges Bauspardarlehen abrufen zu können. Stattdessen wird eine überdurchschnittliche Verzinsung der Sparbeträge angeboten, die einen Vergleich mit Tages- oder Festgeldkonten nicht scheuen muss. Sofern man sich gut auf dem Markt umsieht und Angebote vergleicht, lässt sich sogar eine deutlich bessere Verzinsung erzielen.

So bietet beispielsweise die Bausparkasse Mainz (BKM) seit neuestem einen Tarif an, der über eine integrierte 1-jährige Festgeldanlage verfügt. Gleich zu Beginn der Bausparphase wird ein größerer Betrag (mindestens 2.500 Euro, maximal 10.000 Euro) eingezahlt, der einer überdurchschnittlich hohen Sonderverzinsung in Höhe von 3 Prozent unterliegt. Anschließend wird regulär weiter gespart, um somit aktiven Vermögensaufbau zu betreiben. Die Garantieverzinsung des Sparplans beträgt sogar 4,00 Prozent.
Sparer, die sich für dieses Konzept interessieren, sollten allerdings nichts überstürzen. Ein Zinsvergleich ist auch in diesem Bereich unerlässlich, weil die Zinssätze je nach Bausparkasse enorm schwanken können. Ebenso wichtig ist eine gezielte Tarifauswahl, damit letztlich ein Tarif gewählt wird, der sich tatsächlich an Sparer richtet. Zu guter Letzt gilt es mit den Abschlussgebühren aufzupassen: Die Gebühren sollten möglichst niedrig bemessen sein, um die Rendite nicht arg zu schmälern.

Posted by Jochen on 06/21 at 09:35 AM
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Freitag, Juni 17, 2011

Mangelndes Finanzwissen und die Folgen

Zinsen, Inflation und Risikostreuung sind Begriffe, die im Rahmen der Geldanlage und der private Altersvorsorge tagtäglich verwendet werden. Das Problem: Die Worte kennt fast jeder, nur nicht deren genaue Bedeutung – auch wenn es kaum jemand zugeben würde. Wissenschaftler sprechen in diesem Zusammenhang von Finanz-Analphabetismus und fordern angesichts der wenig erfreulichen Ergebnisse einer weltweit durchgeführten Studie gezielte Bildungsmaßnahmen. Denn aus ihrer Sicht besteht, so „Welt online“, ein klarer Zusammenhang zwischen mangelndem Finanzwissen und Altersarmut.

Im Rahmen der Studie wurden drei vermeintlich einfache Fragen gestellt. Zum einen ging es um die Verzinsung von Guthaben, zum anderen um die Folgen der Inflation. Über die dritte Frage zur Risikostreuung wurden zudem Aktien und Fonds ins Spiel gebracht. Schon die Zinsfrage, ob bei zwei Prozent Zinsen pro Jahr nach fünf Jahren mehr als 102 Euro auf dem Sparbuch sind (Ausgangswert 100 Euro), war für jeden Fünften zu schwer. Zwei richtige Antworten, zu Zinsen und Inflation, schafften nur 72 Prozent der Bundesbürger. An der letzten Frage, ob eine einzelne Aktie oder ein Fonds sicherer ist, scheiterte fast die Hälfte aller Teilnehmer.
Kombiniert man nun die Studienergebnisse mit den Plänen für die private Altersvorsorge, lässt sich daraus durchaus schließen, dass Finanz-Analphabetismus Altersarmut bedingen kann. Diejenigen, die sich näher mit ihrer finanziellen Situation im Alter befassen, beantworteten die Fragen zu 70 Prozent richtig. Die Quote sinkt auf 54 Prozent bei Personen, die nicht über die Zukunft nachdenken (wollen). Eine der Studienautorinnen schreibt dazu: „Gerade die Ergebnisse über das verhältnismäßig geringe Finanzwissen in den ostdeutschen Bundesländern sind alarmierend“. Dabei bezieht sie sich auf die häufig unterbrochenen Erwerbsbiografien und die hohe Arbeitslosenquote.

Auffallend ist darüber hinaus, dass gerade junge Menschen unter 35 Jahren Probleme hatten, die drei Finanzfragen zu beantworten. Gleiches gilt für über 65-Jährige, was allerdings eher auf die mangelnde Praxis zurückgeführt wird. Diese Schwäche gestehen sich Ältere allerdings nicht ein. Sie überschätzen sich gerne, wohingegen die Jugend ganz offen mit den Wissenslücken umgeht. Sie „füllen“ zu wollen, hat die Regierung schon oft angekündigt. Entsprechende Bildungsprogramme, die sich an unterschiedliche Altersgruppen wenden, sind jedoch nach wie vor Mangelware.

Posted by Andre on 06/17 at 11:39 AM
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Montag, Mai 09, 2011

BVI fordert Öffnung der Riester-Rente für Selbstständige

Der Bundesverband Investment und Asset Management (BVI) empfiehlt Verbrauchern, die bislang keine Riester-Rente abgeschlossen haben, noch in diesem Jahr aktiv zu werden und in die staatlich geförderte Altersvorsorge einzusteigen. Hintergrund ist die schrittweise Anhebung des Renteneintrittsalters. Sie wirkt sich direkt auf die frühestmögliche Auszahlung der Riester-Rente aus. Aktuell ist es möglich, sich die private Rente bereits ab Vollendung des 60. Lebensjahres überweisen zu lassen. Ab 2012 liegt die Grenze bei 62 Jahren.

Abgesehen von dem Tipp für Sparer hat der BVI auch eine Forderung an die Politik: „Mit Blick auf etwa 25 Millionen Förderberechtigte und insgesamt rund 15 Millionen Riester-Sparer spricht sich der BVI dafür aus, die – seit acht Jahren unveränderte – Förderhöchstgrenze von 2.100 Euro pro Jahr zu dynamisieren“, erklärt der Verband in einer Pressemitteilung. Nur so bleibe die geförderte Altersvorsorge attraktiv und werde die Inflation berücksichtigt.

Ein zweiter Punkt, für den sich der BVI starkmacht: Die Riester Rente soll auch für Selbstständige und Freiberufler zugänglich gemacht werden. Dieses Ziel hat die Bundesregierung im Koalitionsvertrag zwar formuliert, aber noch nicht in Angriff genommen. Im Vertrag heißt es: „Wir bekennen uns zur staatlich geförderten Altersvorsorge. Eine Vielzahl von Menschen nutzt diesen Weg, um private Vorsorge zu betreiben. Wir werden prüfen, ob es notwendig und finanziell darstellbar ist, weiteren Personengruppen, insbesondere Selbstständigen, den Zugang zur staatlich geförderten Altersvorsorge zu ermöglichen.”

Insgesamt ist der Bundesverband Investment und Asset Management allerdings recht zufrieden mit der Entwicklung. Derzeit riestern rund 2,85 Millionen Bundesbürger mit Investmentfonds. Das Gesamtvermögen beläuft sich auf etwa 7,6 Milliarden Euro. Diese Zahlen spiegeln den Stand am 31. März 2011 wider. Ein Jahr zuvor lag die Zahl der Verträge bei 2,68 Millionen und das Gesamtvermögen bei 5,6 Milliarden Euro. Der Aufwärtstrend ist unverkennbar. Sehr gut entwickelt hat sich auch das vermögenswirksame Sparen mit Fonds. Diese Variante nutzen 3,3 Millionen Arbeitnehmer. Ihnen empfiehlt der BVI, nach der sechsjährigen Einzahlphase direkt einen neuen Vertrag unter Dach und Fach zu bringen.

Posted by Andre on 05/09 at 09:23 AM
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Montag, Februar 07, 2011

Österreicher investieren weniger Geld in kapitalbildende Lebensversicherungen

Deutsche und Österreicher verfolgen bei der Geldanlage nahezu die gleichen Ziele. Dass auch die gleichen Instrumente zum Einsatz kommen, sollte deshalb nicht verwundern. In beide Nationen steht die Sicherheit an erster Stelle. Die erhoffen sich Sparer dies- und jenseits der Grenze vor allem von Bausparverträgen und dem guten alten Sparbuch, wobei in der Bundesrepublik das Tagesgeldkonto inzwischen etwas beliebter ist als der Klassiker. In der Gunst der Verbraucher deutlich nachgelassen haben Wertpapiere aller Couleur und die Lebensversicherung.

Vergleicht man die jüngsten Umfrageergebnisse zu den Geldanlage-Präferenzen in Österreich und Deutschland, ergeben sich zwar leichte Unterschiede bezogen auf die Prozentzahlen. Dafür sind die Trends eindeutig: Immobilien und damit auch das Thema Bausparen gehören schon seit Jahren zu bevorzugten Optionen. Laut Studie der Spectra Marktforschungsges.m.b.H. sprachen sich sowohl im Februar als auch im Dezember 2010 jeweils 53 Prozent der Österreicher für den Bausparvertrag als beste Möglichkeit aus, Geld anzulegen. Zwei Prozentpunkte verloren hat in diesem Zeitraum das Sparbuch - von 54 auf jetzt 52 Prozent. Ähnlich erging es der Lebensversicherung: Hier sank die Quote von 25 auf nunmehr 23 Prozent.

Die Gründe dafür, dass Kapitallebensversicherungen in der Alpenrepublik stagnieren und in der Tabelle weiter nach unten gereicht werden, sieht Spectra-Geschäftsführer Peter Bruckmüller in der Wirtschafts- und Finanzkrise und der dadurch angeknacksten Einstellung zu Versicherungen. „Offensichtlich ist die Bevölkerung der Meinung, dass sich die Ertragsstärke der Lebensversicherung eher reduziert hat“, erklärt er, „das hat sicher auch damit zu tun, dass man vom allgemeinen Zinsniveau ausgeht und die Policen nicht als ertragreiche Form sieht.“ Der Vertrag werde derzeit eher als Vorsorge- denn als Anlageprodukte genutzt. Das sah 2004 bis 2007 noch ganz anders aus_ Da war die Lebensversicherung teils sogar beliebter als das Sparbuch.

Posted by Andre on 02/07 at 07:40 AM
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Donnerstag, Dezember 23, 2010

Endlich mal erklärt: Investmentfonds

Die Zahl der Bundesbürger, die sich mit “übriger Kaufkraft” die Beteiligung an einem Investmentfonds (IF) leisten, dürfte deutlich kleiner sein als die Zahl derer mit Sparbuch, Plus-Sparen oder Bausparvertrag. Schließlich gilt der IF als “komplexe Geldanlage”, die man eher den Geübten, den Profis, überlassen sollte.

Das nun gilt dann wieder eher für die Fonds-Manager, weil sich ein Fonds grundsätzlich für Jedermann eignet - unabhängig von Anlagetyp, Lebenssituation und Zukunftsplänen. Denn die Regeln sind eigentlich ganz einfach: Auch wenn kein Investmentfonds dem anderen gleicht, folgen alle klaren Regeln.

Ein Investmentfonds kann dann zustande kommen, wenn sich von vielen Anlegern Geld für einen “großen Topf” sammeln lässt. Die Summe der zunächst unspezifischen Beteiligungen wird vom Fondsmanager verwaltet, der dann über die “Streuung der eigentlichen Anlage”, der “Investitionen in…” entscheidet. Wer als Sparer weder Zeit noch Lust, das Geschehen an den Märkten und Börsen unmittelbar und eben Tag für Tag zu verfolgen, der kann in Fonds seine Möglichkeit sehen, über Anteile am Fonds aus mehreren renditestarken Anlagen seinen Erfolg zu ziehen. Die Entscheidung wird ihm abgenommen und muss nicht wie beim individuellen Kauf von Wertpapieren über Charts und ad hoc-Mitteilungen der Unternehmen beobachtet werden.

Am Ziel orientiert!

Orientiert an Art und Zielrichtung kauft der Fonds Aktien, Anleihen, andere Wertpapiere oder mietsichere Immobilien. Dabei konzentrieren sich einige Fonds auf Branchen, Länder oder Regionen und investieren beispielsweise nur in Deutschland oder Europa, andere sind auf einzelne Rohstoffe oder Dienstleister spezialisiert. Weil nun ein Fonds das angelegt Kapital in verschiedene Werte “streut”, können die Rendite-Ergebnisse, also Gewinne und eventuelle Verluste, gegeneinander verrechnet werden, was das Risiko mindert.

Eine solche Risikostreuung ist gesetzlich vorgeschrieben, wie sie sich bei der persönlichen Direktanlage in Wertpapiere oder Immobilien kaum darstellen lässt. Mit seiner Anlagesumme erwirbt jeder Anleger Anteile am jeweiligen Fonds und erhält je nach Kaufpreis eine bestimmte Menge an Fondsanteilen. Kein Fondsanteil ist bevorzugt, was eben auch kleine Sparer beruhigen kann. Bei unterschiedlicher Gewichtung verschiedener Anlagen im jeweiligen Fonds unterscheiden sich Investmentfonds dann auch in Sicherheit bzw. Risiko und in den Renditeerwartungen. Wer also anlegt, sollten sich informieren, welcher Fonds am besten zu seinen persönlichen Sparzielen passt.

Infos über “Nur für alle.“

Im Oktober 2010 startete eine Kampagne auf Initiative der Fondsgesellschaften unter dem Dach des Fondsverbands BVI, womit die Scheu der Anleger gegenüber Fonds abgebaut werden soll. Gleichzeitig wird darauf verwiesen, dass Fonds eine Geldanlage sind, die sich für alle eignet - unabhängig von Anlagetyp, Kaufkraft, Personenstand und Zukunftsplan.

Weitere Anbieter- und produktneutrale Informationen über www.nur-fuer-alle.de.

Posted by wob. on 12/23 at 12:12 PM
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Freitag, Dezember 17, 2010

Viele plagen Zweifel bei der Finanzplanung

35 Prozent der Deutschen stellen ihre eigene Anlage- und Vorsorgestrategie infrage und sind fest davon überzeugt, dass sich die Finanzplanung durchaus noch optimieren lässt. Insbesondere Haushalte mit einem Nettoeinkommen von unter 2.000 Euro und jüngere Menschen zweifeln, ob sie in den Bereichen Geldanlage, Altersvorsorge und Versicherungen bislang auch wirklich alles richtig gemacht haben. Das geht aus einer Forsa-Studie im Auftrag des Finanzdienstleisters AWD hervor, für die 1.000 Bundesbürger im Alter von 18 bis 50 Jahren befragt wurden.

Béla Anda, Chief Communication Officer des AWD, spricht angesichts der Umfrageergebnisse von reichlich Verbesserungspotenzial. „Immer noch verzichten viele Menschen in Deutschland auf finanzielle Zuschüsse vom Fiskus oder vom Arbeitgeber und verschenken so viel Geld“, heißt es dazu in der Pressemitteilung des Unternehmens. Eine der markantesten Schwachstellen sehen die Experten darin, dass staatliche Förderungen, zum Beispiel bei der Riester-Rente, nicht voll ausgeschöpft werden. Zudem würden viele Optionen zur nachhaltigen Geldanlage einfach ausgelassen. Als Ursache dafür nennt der AWD schlicht Unwissenheit.

Geht es um die Präferenzen der Deutschen, wie sie ihr Geld im kommenden Jahr anlegen wollen, zeigt die Forsa-Umfrage einen relativ klaren Trend Richtung sichere und klassische Produkte. Der Bausparvertrag steht mit 37 Prozent ganz vorn auf der Wunschliste, gefolgt von der privaten Rentenversicherung (35 Prozent), festverzinslichen Wertpapieren (32 Prozent) sowie Aktien und/oder Fonds (28 Prozent). Etwas in der Gunst der Bürger nachgelassen hat die Lebensversicherung. Sie kommt nur noch auf eine Quote von 25 Prozent. Eher im Mittelfeld angesiedelt ist die Riester-Rente: Für diese Form der staatlich geförderten Altersvorsorge würden sich 29 Prozent der Befragten entscheiden. Die Rürup-Rente kommt lediglich auf zehn Prozent.

Posted by Andre on 12/17 at 10:37 AM
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Sonntag, Dezember 12, 2010

Und der Riester-Vertrag lohnt sich doch…

Lieber „riestern“ statt „hartzen“, meinte jüngst ein 20-jähriger Auszubildender zum Industriekaufmann. Da fiel ihm wohl ein, was ihm der Versicherungsmakler mehrfach schon gedeutet hatte: Riestern heißt ein finanzielles Polster fürs Alter anlegen. Und weil auch der Staat dies fördert, wird „riestern“ zur lohnende Altersvorsorge. Bei der Fülle an Riester-Angeboten fällt es jedoch schwer, die richtige Variante zu wählen.

Riester-Varianten sind getestet

Was nun wurde bereits „getestet“ und welche wesentlichen Ergebnisse kamen dabei raus? Bei den fünf Riester-Angeboten - die Riester-Banksparpläne, die Riester-Fonds-Sparpläne, die klassische Riester-Rentenversicherungen als Fondsprodukt, die Riester-Bausparverträge und das Riester-Darlehen - bleiben bei einigen Bürgern dann aber doch Zweifel wegen der noch immer nachwirkenden und wohl auch weiterhin latenten Banken- und Finanzmarktkrisen.

Riester-Renten-Versicherungen werden unterschieden in die klassische Variante mit einer garantierten Verzinsung des Spar-Anteils. Hier fließen die laufenden Beiträge des Sparers vor allem in die Anlage festverzinslicher Wertpapiere, was die Zusage einer Mindestrente auf Basis des Garantiezinses schon von Anfang an ermöglicht. Bei der Riester-Fondspolice, auch fondsgebundene Riester-Rentenversicherung, muss der Anbieter den Erhalt der Einzahlung einschließlich der Zulagen zu Rentenbeginn garantieren.
Weitere Renditen hängen vom Kapitalmarkt ab und und von den Verwaltungskosten der jeweiligen Anbieter. So fließen Kundengeld meist in Investmentfonds, die aber als Fondspolicen oft zu teuer sind, ihre Auswahl ist meist nur mäßig. Zu empfehlen ist deshalb, sich entweder eher auf einen Riester-Fondssparplan oder auf empfohlene Fonds-Policen zu verlassen.

Riester auch für die Immobilie

Weil die Riester-Rente als private Altersvorsorge eingeführt wurde, dient sie eben diesem Ziel und erhöht die Ruhestands-Bezüge. Beim „Wohn-Riestern“ können die eingezahlten Beiträge auch für die Finanzierung einer selbstgenutzten Immobilie verwendet werden. Dies geschieht durch Sparer, die einen Riester-Bausparvertrag abschließen, um später erst eine Immobilie kaufen wollen und jenen, die sofort mit einem Riester-Darlehen finanzieren. Es ist also auch möglich, mit Wohn-Riester eine Immobilie zu finanzieren, ohne zuvor erst den Riester-Vertrag anzusparen. Die staatlichen Zulagen können ebenfalls direkt in die Tilgung eines Riester-Darlehens fließen, was die Finanzierung maßgeblich vergünstigen kann.

Der Eigenanteil für eine komplette Riester-Förderung beträgt vier Prozent des Bruttoeinkommens im Vorjahr minus der staatlichen Zulagen aber höchstens 2.100 Euro pro Jahr. Wer wenig oder gar nichts verdient, wird auf auf mindestens 60 Euro im Jahr verpflichtet. Diese Förderung entspricht der anderer Riester-Verträge. Die Grundzulage beträgt 154 Euro. Für Kinder im „Kindergeld-Alter“ bekommt ein Elternteil bis zu 185 Euro Zulage für Kinder, die vor 2008 geboren worden sind und 300 Euro für Nachwuchs, der nach 2008 das Licht der Welt erblickt hat. Steuermindernd wirkt der Eigenanteil, der abgesetzt werden kann. Riestern kann jeder, der gesetzlich rentenversichert ist

Die Riester-Rente als kapitalgedeckte Altersvorsorge benötigt Zeit, weshalb früh mit dem Sparen anzufangen ist. Wer bis zu seinem 25. Lebensjahr abschließt, bekommt einmalig eine Extra-Zulage in Höhe von 200 Euro. Fürs „Riestern“ die private Rentenversicherung aufzulösen ist nicht sinnvoll, da dabei relativ hohe Verluste drohen. Sinnvoll wäre es dagegen, die private Rentenversicherung beitragsfrei zu stellen und die Riester-Rente zu beginnen.

Riester-Fonds-Sparen - oder doch anders?

Junge Leute bis 30 haben viel Zeit bis zum Ruhestand und können die Bewegungen auf dem Markt der Wertpapiere verkraften. Damit wird die Ertragschance höher als beim Festzinssparen. Aber man sollte darauf achten, dass man wirklich einen Riester-Fondssparplan abschließt oder eine sehr gute Riester-Fondspolice, weil es auch viele Fondspolicen gibt, zu denen nicht geraten werden kann. Es geht zwar kein Geld „futsch“, aber es lässt sich oft besser anlegen.

Ein Riester-Bausparvertrag ist für den sinnvoll, der wirklich ein Haus kaufen oder eine Wohnung finanzieren will. Dabei sollte dann aber die komplette Förderung pro Jahr genutzt werden. Wer seine Pläne ändert, sollte neu entscheiden.

Mit dem Ableben des Versicherten vor Auszahlung der Riesterrente oder kurz nach Auszahlungsbeginn der Riester-Rente ist das Geld nicht weg. Wegen der Todesfallvereinbarung kann angespartes Kapital dem Hinterbliebenen auf einen eigenen Riester-Vertrag übertragen werden. Gibt es nicht den Ehepartner sondern andere Personen als Erben, müssen diese die Förderung zurückzahlen, können aber das Kapital erben.
Grundsätzlich sind Riester-Verträge so ausgelegt, dass sie flexibel auf jede Lebenssituation eingestellt werden können. Höhere Einkommen wie niedrigere Einkommen führen zu unterschiedlichen Beitragszahlungen. Und auch das befristete Aussetzen für Beiträge ist gewährleistet.

Angespartes Riester-Kapital auf andere Verträge dieser Art zu übertragen, ist eher nicht zu empfehlen, weil erste Kosten nicht erstattet werden. Zudem sollte dabei beachtet werden, dass alles eingezahlte einschließlich Zulagen mindestens zu Rentenbeginn vorhanden sein muss.

Posted by wob. on 12/12 at 12:20 PM
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Donnerstag, November 25, 2010

Chancenreich: Riester-Rente auf Fondsbasis

Das Vertrauen in Wertpapiere hat während der Finanzkrise deutlich nachgelassen. Mittlerweile wendet sich das Blatt wieder und wird vermehrt in Fonds & Co. investiert. Bei der Riester-Rente ist dieser Trend noch nicht angekommen. Sie zählt inzwischen zwar über 14 Millionen Nutzer. Die Mehrheit setzt aber nach wie vor auf Policen im klassischen Versicherungsmantel. Dabei bieten auch fondsgebundene Varianten ein gewisses Maß an Sicherheit und darüber hinaus wesentlich bessere Renditechancen.

Besonders wichtig dürfte in diesem Zusammenhang der Begriff Sicherheit sein. Denn wer heute Geld für die Zukunft investiert, möchte am Ende nicht vor einem Scherbenhaufen stehen, weil die Märkte sich in einem Abwärtstrend befinden. Das könnte bei einem reinen Fondssparplan passieren, wenn man nicht rechtzeitig die Notbremse zieht. Riester-Kunden, die sich für eine Fondspolice entschieden haben, genießen hingegen eine vom Gesetzgeber vorgeschriebene Beitragsgarantie. Die selbst eingezahlten Beiträge und die staatlichen Zulagen müssen zu Beginn der Rente garantiert sein. Im schlimmsten Fall steht dann lediglich die Rendite bei null Prozent.

Gerade für Kunden, die schon früh in eine Riester-Rente auf Fondsbasis investieren und damit entsprechend lange einzahlen, sind die Chancen auf eine überdurchschnittliche Rendite in der Regel aber sehr gut. Das spiegelt sich später dann auch in einer höheren Rente wider. Welche Fonds für diese Form der Altersvorsorge genutzt werden, kann der Sparer bei den meisten Gesellschaften selbst entscheiden und im Laufe der Zeit umschichten, ohne Angst vor den Folgen der Abgeltungssteuer haben zu müssen.

Interessant ist die Fonds-Riester-Rente laut biallo.de auch für Freiberufler und Selbständige – selbst wenn sie keinen Zulagenantrag stellen dürfen. Sie profitieren von den Sicherheitsmechanismen und den steuerlichen Vorteilen. Läuft der Vertrag mindestens zwölf Jahre und gelangt nicht vor dem 60. Lebensjahr zur Auszahlung, muss später nur die Hälfte des Gewinns versteuert werden und bleibt die Einzahlungsphase abgeltungssteuerfrei. Allerdings: Die Kosten dieser Policen sollten ganz genau unter die Lupe genommen und verglichen werden.

Posted by Andre on 11/25 at 09:43 AM
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Sonntag, November 21, 2010

Den Bausparvertrag zur Kapitalanlage nutzen

Wer sich auf der Suche nach sicheren und trotzdem einigermaßen rentablen Geldanlagen befindet, hat es nicht leicht. Die niedrigen Zinsmärkte wirken sich auf die Zinssätze von Tagesgeld- und Festgeldanlagen spürbar aus. Bei vielen Angeboten sind die Zinssätze so niedrig, dass sich ein Einstieg fast nicht lohnt. Dementsprechend müssen sich Interessenten auf dem Markt besonders gut umsehen.

Eine Ausweichmöglichkeit besteht darin, die Ersparnisse in einen Bausparvertrag einzuzahlen. Bausparverträge warten zum Teil (je nach Tarifwahl) mit einer durchaus attraktiven Verzinsung auf. Derzeit werden Bausparverträge angeboten, die je nach Anbieter eine vergleichsweise hohe Verzinsung bieten und somit andere Anlageformen schlagen können.

Der Einstieg will jedoch gut vorbereitet sein. Eine gezielte Auswahl des Bauspartarifs ist unerlässlich, damit eine ausreichende Rentabilität gewährleistet ist. So gilt es vor allem bei der Bausparsumme genau zu rechnen. Denn je höher die Bausparsumme bemessen ist, desto höher fällt die Abschlussgebühr aus, die erst einmal an die Bausparkasse fließt. Weil langfristig wieder mit höheren Zinssätzen zu rechnen ist, bietet es sich an, sogar bewusst auf kleinere Bausparsummen zu setzen. Wer insgesamt mehr Geld sparen möchte, kann nach vollständiger Besparung des ersten Bausparvertrags immer noch einen zusätzlichen Bausparvertrag abschließen oder sich dann auch wieder im Bereich der Tagesgeldanlagen umsehen.

Sollte man mit dem Gedanken spielen, später ein Bauspardarlehen in Anspruch zu nehmen, wird es ein wenig knifflig. Tarife, die ein günstiges Darlehen ermöglichen, überzeugen nicht unbedingt mit einer guten Verzinsung. Wer in erster Linie eine gute Rendite für seine Ersparnisse sucht, sollte deshalb keine Kompromisse eingehen und besser einen Tarif wählen, der ausschließlich auf eine gute Kapitalverzinsung ausgelegt ist.

Posted by Jochen on 11/21 at 03:01 PM
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