Advanced Search

Februar 2012
S M T W T F S
      1 2 3 4
5 6 7 8 9 10 11
12 13 14 15 16 17 18
19 20 21 22 23 24 25
26 27 28 29      

Syndication


Partnerseiten
Impressum
Kontakt
Sitemap
AGB

Internet

Mittwoch, September 28, 2011

Vertrauen in Vorsorgeberater wächst

Die private Altersvorsorge sollte man nicht dem Zufall überlassen: Eine auf die individuellen Lebensumstände abgestimmte Beratung bildet nach wie vor die solideste Basis. Doch wem kann man noch vertrauen? Diese Frage stellte die Heidelberger Lebensversicherung AG im Rahmen einer repräsentativen Studie der GfK Marktforschung. Das Ergebnis: Die meisten Bundesbürger setzen auf professionelle Hilfe, wenn es um Renten- und Lebensversicherungen geht. 46,3 Prozent wenden sich an den Berater der Bank oder Sparkasse (plus 3,0 Prozent), 45,7 Prozent an unabhängige Finanz- und Versicherungsmakler (plus 5,4 Prozent).

Deutlich nachgelassen hat das Vertrauen in die Tipps von Freunden und Bekannten. Sie standen im vergangenen Jahr noch unangefochten auf dem ersten Platz und rutschten jetzt um 6,3 Prozentpunkte auf einen Wert von 38,5 Prozent und damit den dritten Rang. Ähnlich erging es den Ratschlägen von Verwandten - auch hier scheint die Vertrauensbasis zu bröckeln. Nur noch 24,7 Prozent der Befragten würden innerhalb der Verwandtschaft um Hilfe bitten (minus 5,5 Prozent). Thomas Bahr, Vorstandsvorsitzender der Heidelberger Leben, sieht darin ein positives Ergebnis: „Es zeigt, dass das Vertrauen in Vorsorgeberater wieder steigt. Mit transparenter und individueller Beratung, bei der die jeweilige Situation der Kunden sowie seine Wünsche und Ziele offen besprochen und berücksichtigt werden, kann das Vertrauen weiter gefestigt werden.“

Geht es um Informationen zur privaten Altersvorsorge, ob nun Riester-Rente, Rürup-Policen oder Renten-Verträge, haben die klassischen Medien leicht an Boden verloren. Nur noch jeder Fünfte (19,7 Prozent, minus 0,3 Prozentpunkte) informiert sich auf diesem Weg. Das Internet bzw. das Web 2.0 liegen bereits bei 27 Prozent – wobei es hier große Unterschiede in den einzelnen Altersklassen gibt. Die Quote bei den über 40-Jährigen beträgt 19,8 Prozent, bei den unter 40-Jährigen sind es immerhin 41,3 Prozent. Für die Branche heißt das, so Bahr: „Das ist eine Entwicklung, die Finanzdienstleister im Auge haben müssen. Sie sind gefordert, ihre Kommunikation auf die Mediengewohnheiten ihrer jeweiligen Zielgruppe zu prüfen und je nach Bedarf und Ansprache auszurichten.“

Posted by Andre on 09/28 at 09:37 AM
InternetInteressantesAltersvorsorge • Kommentar(e): (0) • Trackbacks (0) • Permalink

Montag, August 08, 2011

BITKOM: Versicherungspolicen werden immer öfter online abgeschlossen

Immer mehr Bundesbürger schließen ihre Versicherungen online ab, statt zum Makler zu gehen oder sich vom Vertreter beraten zu lassen. Das geht aus einer aktuellen Studie des Hightech-Verbandes BITKOM hervor. Demnach nutzten bislang rund zwei Millionen Deutsche die Möglichkeit, Policen im Internet unter Dach und Fach bringen. Damit hat sich die Zahl der Onlineverträge innerhalb von zwei Jahren nahezu verdoppelt. Verantwortlich für diesen Trend sind allerdings weniger die jungen und damit vermeintlich internetaffineren Kunden - sondern vielmehr die Generation 60+.

„Auffällig ist, dass sich vor allem ältere Menschen online versichern“, erklärte BITKOM-Vizepräsident Heinz Paul Bonn bei der Vorstellung der Studienergebnisse. Insbesondere Senioren im Alter ab 65 Jahren nutzten die Online-Offerten der Assekuranzen. Damit dürfte kein Zweifel mehr daran bestehen, wie wichtig das Internet als Vertriebsweg für die Versicherungsbranche inzwischen ist.

Doch längst nicht alle Verträge sind optimal für den Vertriebskanal World Wide Web geeignet. „Bei bestimmten Versicherungen ist vor dem Abschluss eine persönliche Beratung sinnvoll und üblich“, weiß auch Heinz Paul Bonn. Dabei bezieht er sich in erster Linie auf Produkte zur privaten Altersvorsorge, zum Beispiel Renten- und Lebensversicherungen sowie Rürup- und Riester-Renten. In diesen Kategorien seien die Internetpräsenzen optimal, um sich grundlegend zu informieren und Angebote erstellen zu lassen.

Als wesentlich besser für den Onlinevertrieb geeignet umschreibt der Branchenverband Policen „mit standardisierten Leistungen“, zum Beispiel Rechtsschutz- und Haftpflichtversicherungen, die Kfz-Versicherung oder Reisepolicen. Klare finanzielle Vorteile hätten dabei die reinen Direktversicherer, die ihre Produkte ausschließlich über das Internet vertreiben. „Dank eines schlanken Vertriebs können sie besonders günstige Tarife anbieten“, so BITKOM in der Pressemitteilung zur Studie. Ein weiterer Pluspunkt, den das Web aus Sicht der Technikexperten bietet: die gute Vergleichbarkeit der Angebote.

Posted by Andre on 08/08 at 11:23 AM
InternetVersicherungen • Kommentar(e): (0) • Trackbacks (0) • Permalink

Freitag, Februar 25, 2011

Social Media Kanäle werden kaum genutzt

In puncto Internet sind die deutschen Versicherer ein wenig träge. Sie haben zwar allesamt eigene Seiten, meist recht hübsch und mit vielen Bildern. Geht es aber darum, mit der Entwicklung des WWW Schritt zu halten, hinken sie spürbar hinterher. Der Software-Anbieter Attensity Europe GmbH hat sich in einer Studie näher mit den Social-Media-Aktivitäten der Unternehmen befasst. Diesbezüglich hat die Branche noch viel zu tun. Die bekannten Social-Media-Plattformen werden von den meisten Assekuranzen schlichtweg vernachlässigt.

Damit verbauen sich die Versicherungen aus Sicht von Attensity zum einen Wachstumschancen. Zum anderen bliebe eine wichtige Möglichkeit der Kundenbindung ungenutzt. „Die meisten deutschen Versicherer haben daher den Anschluss an den internationalen Wettbewerb wahrscheinlich bereits verloren“, erklärt das Unternehmen in einer Pressmitteilung. Das betreffe insbesondere den EU-Binnenmarkt.
Durch die enorme Reichweite der Socia-Media-Plattformen könnten komplexe Produkte ohne Streuverluste kommuniziert werden. Das verändere den Markt massiv. Noch mangele es in den Unternehmen aber an einer Social-Media-Strategie. „Auf unterschiedlichen Plattformen existieren zum Teil Dutzende verschiedener Präsenzen, Pages und Kanäle für eine Versicherung“, so das Studienergebnis. Lediglich die R+V, die Allianz und die Ergo kämen bei Facebook auf über 1.000 Zustimmungen. Ansonsten sei die Branche kaum vertreten oder werde nicht beachtet. Ein ähnliches Bild zeichnet sich derzeit noch bei Twitter und YouTube ab. Micro-Blogging und Videos würden kaum genutzt, obwohl die Filme derzeit voll im Trend lägen.

Insgesamt fällt das Urteil zu den Social-Media-Aktivitäten der Branche eher schlecht aus. „Soziale Netze, Blogs und Web 2.0 Communities sind aus dem öffentlichen Leben längst nicht mehr wegzudenken“, erklärt der Autor der Studie, Professor Hendrik Speck von der Fachhochschule Kaiserslautern. Gerade junge Menschen setzten auf den interaktiven Austausch. Viele Assekuranzen scheinen das noch nicht erkannt zu haben und verpassen es somit, diese Zielgruppe aktiv anzusprechen.

Posted by Andre on 02/25 at 09:12 AM
InternetInteressantesWirtschaft • Kommentar(e): (0) • Trackbacks (0) • Permalink

Donnerstag, Dezember 23, 2010

Endlich mal erklärt: Investmentfonds

Die Zahl der Bundesbürger, die sich mit “übriger Kaufkraft” die Beteiligung an einem Investmentfonds (IF) leisten, dürfte deutlich kleiner sein als die Zahl derer mit Sparbuch, Plus-Sparen oder Bausparvertrag. Schließlich gilt der IF als “komplexe Geldanlage”, die man eher den Geübten, den Profis, überlassen sollte.

Das nun gilt dann wieder eher für die Fonds-Manager, weil sich ein Fonds grundsätzlich für Jedermann eignet - unabhängig von Anlagetyp, Lebenssituation und Zukunftsplänen. Denn die Regeln sind eigentlich ganz einfach: Auch wenn kein Investmentfonds dem anderen gleicht, folgen alle klaren Regeln.

Ein Investmentfonds kann dann zustande kommen, wenn sich von vielen Anlegern Geld für einen “großen Topf” sammeln lässt. Die Summe der zunächst unspezifischen Beteiligungen wird vom Fondsmanager verwaltet, der dann über die “Streuung der eigentlichen Anlage”, der “Investitionen in…” entscheidet. Wer als Sparer weder Zeit noch Lust, das Geschehen an den Märkten und Börsen unmittelbar und eben Tag für Tag zu verfolgen, der kann in Fonds seine Möglichkeit sehen, über Anteile am Fonds aus mehreren renditestarken Anlagen seinen Erfolg zu ziehen. Die Entscheidung wird ihm abgenommen und muss nicht wie beim individuellen Kauf von Wertpapieren über Charts und ad hoc-Mitteilungen der Unternehmen beobachtet werden.

Am Ziel orientiert!

Orientiert an Art und Zielrichtung kauft der Fonds Aktien, Anleihen, andere Wertpapiere oder mietsichere Immobilien. Dabei konzentrieren sich einige Fonds auf Branchen, Länder oder Regionen und investieren beispielsweise nur in Deutschland oder Europa, andere sind auf einzelne Rohstoffe oder Dienstleister spezialisiert. Weil nun ein Fonds das angelegt Kapital in verschiedene Werte “streut”, können die Rendite-Ergebnisse, also Gewinne und eventuelle Verluste, gegeneinander verrechnet werden, was das Risiko mindert.

Eine solche Risikostreuung ist gesetzlich vorgeschrieben, wie sie sich bei der persönlichen Direktanlage in Wertpapiere oder Immobilien kaum darstellen lässt. Mit seiner Anlagesumme erwirbt jeder Anleger Anteile am jeweiligen Fonds und erhält je nach Kaufpreis eine bestimmte Menge an Fondsanteilen. Kein Fondsanteil ist bevorzugt, was eben auch kleine Sparer beruhigen kann. Bei unterschiedlicher Gewichtung verschiedener Anlagen im jeweiligen Fonds unterscheiden sich Investmentfonds dann auch in Sicherheit bzw. Risiko und in den Renditeerwartungen. Wer also anlegt, sollten sich informieren, welcher Fonds am besten zu seinen persönlichen Sparzielen passt.

Infos über “Nur für alle.“

Im Oktober 2010 startete eine Kampagne auf Initiative der Fondsgesellschaften unter dem Dach des Fondsverbands BVI, womit die Scheu der Anleger gegenüber Fonds abgebaut werden soll. Gleichzeitig wird darauf verwiesen, dass Fonds eine Geldanlage sind, die sich für alle eignet - unabhängig von Anlagetyp, Kaufkraft, Personenstand und Zukunftsplan.

Weitere Anbieter- und produktneutrale Informationen über www.nur-fuer-alle.de.

Posted by wob. on 12/23 at 12:12 PM
FinanzenImmobilienGeldanlageInternetSicherheitWirtschaftWissenswertes • Kommentar(e): (0) • Trackbacks (0) • Permalink

Donnerstag, Dezember 02, 2010

Vertriebskanal Internet liegt aus Sicht von Experten noch im Dornröschenschlaf

Mit der eigenen Homepage, ein paar bunten Bildern, Daten und Informationen ist es heute nicht mehr getan. Nach Einschätzung von Experten lässt die Versicherungsbranche viele Möglichkeiten, die das World Wide Web ihnen bietet, einfach brachliegen. Google-Manager Stefan Hentschel bringt die aktuelle Situation auf den Punkt: „Man hat zehn Jahre verpennt und die Zielgruppe entfleucht ihnen in die digitale Welt.“

Dass die Unternehmen Nachholbedarf in Sachen Internet haben, darauf wurde nicht erst jetzt während der Euroforum-Tagung hingewiesen. Vielmehr bohrte man weiter in einer alten Wunde. Denn schon seit Jahren zeigen Analysen und Studien, dass die Internetauftritte der Versicherungskonzerne den modernen Ansprüchen nicht oder nur bedingt standhalten können. Stefan Hentschel sieht einen Grund dafür in der mangelnden Internetaffinität der Vorstandsetagen. Die Macher unterschätzen offenbar das Potenzial und darüber hinaus die Bedeutung des WWW für den Informationsfluss, den Kontakt mit den Kunden und letztlich auch den Vertrieb.

Google zufolge suchen zehn Prozent der Verbraucher online nach Informationen zu Versicherungsthemen und schließen Verträge dann auch per Mausklick ab. Hinzu kommen 29 Prozent, die sich auf den Homepages der Konzerne schlaumachen und dann zum Vertreter gehen. Davon auszugehen, dass es sich hierbei nur um die junge Generation handelt, die mit Notebook und PC aufgewachsen ist, wäre falsch. 58 Prozent der Onlinenutzer gehören der Altersgruppe 30 bis 59 Jahre an. Dementsprechend mahnt Stefan Hentschel die Branche: „Es geht nicht um die kommende Generation, es geht um das Jetzt.“

Mit diesem Urteil steht er nicht alleine da. Auch die Managementberatung SMP kommt zu einem für die Versicherungen wenig löblichen Fazit. Gegenüber dem Handelsblatt erklärte Alfons Niebuer: „Die Banken haben es sehr viel schneller verstanden, sich grundlegend mit der Frage auseinanderzusetzen.“ Als größtes Sorgenkind sieht er den Vertrieb, wohingegen die Rolle des Internets als Informationskanal durchaus erkannt werde. Gehe es allerdings darum, Produkte an den Mann und die Frau zu bringen, müsse weit mehr getan werden. Die Experten spielen gedanklich bereits mit dem Vertrieb über mobile Kanäle, also den Abschluss einer Police via Smartphone. Als Beispiel nennen sie eine Skiunfallversicherung, die vom Lift aus vereinbart werden könne.

Posted by Andre on 12/02 at 10:06 AM
InternetVersicherungenWirtschaftWissenswertes • Kommentar(e): (0) • Trackbacks (0) • Permalink

Mittwoch, Dezember 01, 2010

Wenn die Zinsbindung ausläuft

Wer sich als Bauherr während mehrerer Jahre auf eine monatlich stets gleich Zahlung verlassen will, der hat wohl eine wenigstens 5-jährige Zinsbindung abgeschlossen. Wenn die ausläuft, bliebt meist nichts anderes übrig als bei der bisherigen oder einer anderen Bank die Konditionen für eine Anschlussfinanzierung auszuhandeln.

Im Allgemeinen werden Hypotheken- oder Grundschuld-gesicherte Darlehen, sog. Ral-Darlehen, mit einer bestimmten Zinsbindung (heute oft 5 bis 15 Jahre), also einem „Festzins“ abgeschlossen. Während dieser Dauer sind Zins und Tilgung fest vereinbart, die Monatsraten bleiben konstant. Da aber nach Ablauf der Zinsbindung die Bankschuld meist noch nicht komplett getilgt ist, muss mit der Bank die Konditionen für die Anschluss-Finanzierung neu verhandelt werden.
Waren der bisherige Zinsen höher, wird sich der Darlehensnehmer freuen, denn er zahlt bei seiner Anschlussfinanzierung eine geringere Monatsrate - oder er vereinbart eine höhere Tilgung. Doch auch der umgekehrte Fall ist möglich: Bei höherem Zinsniveau wird es für den Immobilien-Eigentümer teurer.

Ist die eigene Bank zögerlich?

Von Seiten der Verbraucherschützer wird kritisiert, dass manche Banken ihren Kunden vor Ablauf der Zinsbindung nur zögerlich und eher unattraktive Konditionen für die Anschlussfinanzierung anbieten. Grund genug, dass Eigentümer, deren Zinsbindung bald ausläuft, schon frühzeitig auch bei der Konkurrenz nach einer Anschlussfinanzierung nachfragen. Auch Konditionen von Internet-Direktfinanzierern sind manchmal um einige Zehntel-Punkte günstiger – im Ergebnis sind das Summen, die im Laufe der Jahre einige tausend Euro Ersparnis ausmachen können. Wer für die Anschlussfinanzierung allerdings die Bank wechselt, hat zusätzliche Kosten zu tragen: einmal für eine wirklich neue Grundschuld im Grundbuch zugunsten der neuen Bank oder eben für die Abtretung der Grundschuld von der bisherigen Bank an die neue.

Posted by wob. on 12/01 at 01:21 PM
FinanzenImmobilienKrediteHaus & BauInternetWissenswertes • Kommentar(e): (0) • Trackbacks (0) • Permalink

Donnerstag, November 11, 2010

Freiwillig in der gesetzlichen AL-Versicherung

Aus begrifflicher Sicht ist da wohl noch Bedarf: Wer ist Selbständiger? Im Sinne der steuerlichen Einkunftsarten gibt es da den Selbständigen mit Gewerbebetrieb als Einzelunternehmer (man nehme den Bäckermeister) oder die Gesellschafter der inhabergeführten OHG, aber auch denjenigen, der aus selbständiger, freier Tätigkeit wie der des Journalisten, des Homöopathen, des Schauspielers oder des Zauberkünstlers, zwar laufende aber auch unregelmäßige und ungleiche Einkünfte hat.

Wohl für alle “Selbstständigen” gelten ab 1. Januar 2011 neue Regeln, wenn sie sich weiterhin in der freiwilligen Arbeitslosenversicherung versichern möchten. Im November 2010 berichtet jedenfalls das Bundeswirtschaftsministeriums (BMWi), dass der Bundestag im Rahmen des Beschäftigungs-Chancengesetzes einiges Neue beschlossen hat.

Im Einzelnen

_Wer ab 1. Januar 2011 als Selbständiger in die Arbeitslosenversicherung einzahlt, kann nach fünf Jahren und dann jeweils mit einer dreimonatigen Frist das Versicherungsverhältnis kündigen. Die Versicherung endet auch dann, wenn der Versicherte mit drei Monatsbeiträgen im Rückstand ist. Wer bereits als Selbständiger versichert ist und ab 2011 nicht weiter in der Arbeitslosenversicherung bleiben möchte, erhält bis zum 31. Dezember 2010 ein Sonderkündigungsrecht, das er bis zum 31. März 2011 rückwirkend nutzen kann.

_Der Antrag muss spätestens innerhalb von drei Monaten und nicht mehr einen Monat nach Aufnahme der selbständigen Tätigkeit bei der Agentur für Arbeit gestellt werden.

_Der monatliche Beitrag bemisst sich ab 2011 an der halben und ab 2012 an der vollen Bezugsgröße (= jährlich neu berechnete Rechengröße in der gesetzlichen Sozialversicherung). Damit steigen die Beiträge von derzeit 17,89 Euro (alte Länder) oder 15,19 Euro (neue Länder) ab 2011 auf etwa 38 Euro oder etwa 32 Euro und ab 2012 auf das Doppelte.

_Für Existenzgründerinnen und -gründer ist als Sonderregelung vorgesehen: Innerhalb des ersten Jahres nach Aufnahme der Tätigkeit zahlen sie die Hälfte vom Betrag: 38 Euro oder 32 Euro.

_Wer ab 2011 zweimal als “Selbständiger” Arbeitslosengeld bezieht, wird in der Regel nicht mehr als Selbständiger in die Arbeitslosenversicherung aufgenommen.

Weitere Informationen des Bundeswirtschaftsministeriums unter www.existenzgruender.de

Posted by wob. on 11/11 at 05:00 AM
NewsInternetInteressantesRecht & OrdnungSicherheitVersicherungenWissenswertes • Kommentar(e): (0) • Trackbacks (0) • Permalink

Mittwoch, November 10, 2010

Versicherungsbranche könnte eigenständige Domainendung bekommen

Wer sich im Internet über Versicherungen informieren möchte, findet sehr viele Informationen – um genau zu sein, sogar zu viele Informationen. Inzwischen gibt es so viele Webseiten wie Finanzportale, Foren und Blogs, die sich allesamt mit dem Thema Versicherung beschäftigen, sodass es unmöglich ist, sich mit alle diesen Quellen zu befassen. Zahlreiche Verbraucher sind daher verunsichert, zumal ohnehin große Qualitätsunterschiede zwischen den einzelnen Webangeboten bestehen können.

Um die Transparenz in diesem Bereich zu erhöhen, haben einige Experten aus dem Versicherungs- und Domainbereich die dotVersicherung GmbH gegründet. Das Unternehmen macht sich dafür stark, eine eigenständige Top-Level Domain für die Versicherungsbranche zu erhalten. Das Ziel ist es, die Domainendung „.versicherung“ einzuführen und diese in den Ländern Deutschland, Österreich und Schweiz verfügbar zu machen.

Noch ist nicht gewiss, ob die Domainendung wirklich vergeben wird. Voraussichtlich wird es noch bis Mitte nächsten Jahres dauern, bis solch eine Entscheidung getroffen ist. Trotzdem ist man schon darum bemüht, Sponsoring-Partner zu gewinnen, die später Zugang zu den Domains erhalten – denn schon jetzt steht fest, dass die Domainendung nicht für jedermann zugänglich sein wird. Ausschließlich Versicherungsunternehmen sowie geprüfte Makler sollen sich entsprechende Domains registrieren können. Mit dieser Maßnahme soll die Spreu vom Weizen getrennt werden. Domains mit der Endung „.versicherung“ sollen für Qualität bzw. vor allem für Vertrauen stehen.

Allerdings stellt sich auch die Frage, wie viele Unternehmen bzw. Versicherer und Makler am Ende den Wunsch verspüren, sich eine entsprechende Domain zu registrieren. Denn schon jetzt ist offensichtlich, dass die Domainvergabe nicht günstig wird. Wenn nicht genügend Unternehmen mitmachen, könnte die Domainendung schnell wieder vom Markt verwinden – mittlerweile ist dies schon mit mehreren Endungen so passiert.

Posted by Jochen on 11/10 at 12:32 PM
Internet • Kommentar(e): (0) • Trackbacks (0) • Permalink

Dienstag, November 02, 2010

Top-Level-Domain für Versicherungen

Für die Versicherungsbranche war das Internet anfangs ein reines Informationsmedium, um Interessenten Eckdaten zu bestimmten Policen auflisten und passend dazu einen Ansprechpartner vor Ort nennen zu können. Inzwischen ist das World Wide Web fest in die Vertriebsstrukturen der meisten Unternehmen integriert, wird das Web 2.0 zelebriert und werden Onlineverträge akzeptiert. Da ist es an der Zeit, eine eigene Domain-Endung für Versicherungen an den Start zu bringen, sagt sich die Initiative Dotversicherung aus Bendesdorf bei Hamburg.

Statt via de oder com sollen Assekuranzen, Finanzkonzerne und Vermittler künftig unter „punkt versicherung“ zu erreichen sein, zum Beispiel über die Adresse www.auto.versicherung. Die bislang teils komplexen Suchprozesse sollen dadurch vereinfacht werden. Gleichzeitig schafft die Endung aus Sicht von Schirmherr Professor Dr. Hans-Peter Schwintowski mehr Transparenz sowohl aufseiten der Versicherungsunternehmen als auch für die Kunden. Die Zeiten seien auf „vorwärts“ gestellt, heißt es auf der Internetseite der Initiative. „Was fehlt ist eine angemessene Repräsentation der Idee „Versicherung“ im Netz. Diese Lücke soll jetzt geschlossen werden“, so der Schirmherr.

Der erste Schritt ist für das kommende Jahr vorgesehen. Die Initiative plant, 2011 den entsprechenden Antrag für die Top-Level-Domain bei der Internet-Verwaltungsorganisation ICANN zu stellen. Wer heute schon als Sponsor bei „dotversicherung“ ins Boot steigen und sich eine Wunschadresse bevorzugt sichern möchte, muss mindestens 1.500 Euro in ein sogenanntes Sponsorenpaket investieren. 2012 soll es dann in die Sunrise-Phase gehen, in der Markeninhaber aktiv werden dürfen und ihre Marke als Domain vormerken können. In der Landrush-Phase sind die Unternehmen an der Reihe, die in der Branche aktiv sind.

Die Jahresgebühr für die „dotversicherung“ wird auf rund 100 bis 150 Euro pro Jahr beziffert. Die Initiative rechnet fest damit, dass die neue Endung den Unternehmen eine Reihe von Vorteilen bringt, insbesondere im Bezug auf die Einstufung der Domains durch die Suchmaschinen. Das verschaffe Wettbewerbsvorteile. Wer jetzt den Newsletter der Initiative abonniert, kann übrigens ein Sponsoringpaket im Wert von 1.500 Euro gewinnen. Weitere Informationen dazu auf www.dotversicherung.de.

Posted by Andre on 11/02 at 09:28 AM
InternetInteressantes • Kommentar(e): (0) • Trackbacks (0) • Permalink

Mittwoch, September 22, 2010

Welche Rolle spielen Vergleichsseiten?

Bei den Themen Versicherungen und Geldanlage erfüllt das Internet aktuell vor allem zwei Aufgaben: Es dient als Informationsquelle und Entscheidungshilfe. Vertragsabschlüsse kommen jedoch nach wie vor eher selten zustande, und wenn, dann vornehmlich bei bestimmten Produkten. Worüber und wie sich die Deutschen online informieren und das daraus resultierende Abschlussverhalten hat YouGoyPsychonomics im Rahmen der Studie „Comparison Check“ näher untersucht. Rede und Antwort standen dazu über 1.000 Umfrageteilnehmer.

Die Mehrheit steuert Vergleichsportale an, um sich ausführlich zu informieren. Immerhin 60 Prozent haben in den vergangenen drei Monaten bis zu fünf Mal auf solchen Seiten gestöbert und gezielt gesucht. Um die Ergebnisse der eigenen Recherche zu untermauern, werden dazu in der Regel gleich zwei oder drei Vergleichsseiten bemüht. Gefunden werden sie mithilfe von Suchmaschinen und Werbung. Besonders nachgefragt werden dabei Tagesgeld und Festgeldanlage. Sie kommen auf 44 Prozent. Direkt dahinter folgt bereits die Kfz-Versicherung (32 Prozent). Etwas abgeschlagen sind die private Haftpflichtversicherung (19 Prozent), die Rechtsschutzversicherung (18 Prozent), Krankenzusatzpolicen, die Gebäudeversicherung und die Hausratversicherung (jeweils 14 Prozent).

Vertragsabschlüsse erfolgen allerdings eher selten direkt über die Vergleichsseiten – zumindest bei den Versicherungsprodukten. Die Kfz-Versicherung kommt hier auf einen Anteil von 10 Prozent, die Privathaftpflicht auf neun und Rechtsschutz auf sechs Prozent. Die Portale, die Vergleichsmöglichkeiten bieten, dienen also eher als reine Informationsquelle, wobei viele Interessenten gezielt nach einem Produkt (50 Prozent) oder Anbieter (10 Prozent) suchen. Die ursprüngliche Auswahl ändern nach dem Versicherungsvergleich knapp 30 Prozent. Damit es zusätzlich zu einem Abschluss kommt, muss die Seite zuverlässig sein, qualitativ hochwertige Informationen bieten und ein solides Erscheinungsbild haben. Vielen ist auch wichtig, Kontakt zum Betreiber aufnehmen zu können.

Posted by Andre on 09/22 at 10:51 AM
InternetVersicherungen • Kommentar(e): (0) • Trackbacks (0) • Permalink

Samstag, September 18, 2010

Studie: Das Web als Informationsquelle in allen Finanz- und Versicherungsfragen

„Das Web als zentrale Anlaufstelle in Finanzangelegenheit“ - mit der Überschrift der Yahoo!-Branchenstudie ist fast schon alles gesagt: Das Internet gewinnt in den Bereichen Geldanlage, Altersvorsorge und Versicherungen zunehmend an Bedeutung, nicht nur zu Recherchezwecken, sondern auch, um Nägel mit Köpfen zu machen. Immer mehr Bundesbürger erledigen ihre Bankgeschäfte online und schließen neue Versicherungsverträge am heimischen PC ab. Selbst thematische Werbung, die bislang häufig als nervig empfunden wurde, werten über drei Viertel der Nutzer inzwischen als informativ und nützlich.

Für die Versicherungsbranche macht sich der Online-Trend besonders bei der Kfz-Versicherung bemerkbar. „38 Prozent der Policen kommen bereits aus dem Netz“, heißt es in der Pressemitteilung zur Studie. Diese Entwicklung beschränkt sich allerdings nicht nur auf eine Sparte. Die Tendenz zeigt in allen Bereichen eindeutig Richtung Online-Abschluss. Bevor jedoch überhaupt ein Vertrag zustande kommt, informieren sich die Deutschen im Internet über die entsprechende Police. Der Versicherungsvertreter hat mit einer Quote von 33 Prozent zwar noch nicht ausgedient, hinkt dem World Wide Web als Informationsquelle mit 46 Prozent aber deutlich hinterher. Beliebt sind vor allem direkte Vergleiche von Leistungen und Konditionen.

Im Rahmen der Branchenstudie wurde auch ermittelt, welche Versicherungspolicen die Bundesbürger bevorzugen. Ungeschlagen auf Platz eins steht die private Haftpflichtversicherung. Sie kommt auf einen Anteil von 77 Prozent, gefolgt von Kfz-Versicherung, Hausrat-, Unfall-, Rechtsschutz- und Berufsunfähigkeitsversicherung. Beim Thema Altersvorsorge setzen die Deutschen nach wie vor auf den Klassiker, die Lebensversicherung (44 Prozent). Ebenso wichtig sind die Riester-Rente (32 Prozent) und die Rentenversicherung (28 Prozent). Fonds nutzen nur 14 und eine Rürup-Rente lediglich drei Prozent.

Dass die Deutschen gerade beim Thema Altersvorsorge eher konservativ agieren, zeigt sich auch daran, dass die meisten Produkte „offline“ abgeschlossen werden. Hier setzen die meisten auf eine persönliche Beratung, zumal es sich um langfristig ausgelegte Verträge handelt. Die Informationen zu den einzelnen Optionen wie Riester- und Rürup-Rente werden zwar online gesucht, führen aber kaum zu einem Online-Vertrag. Das trifft, wenn überhaupt, nur auf die Lebensversicherung zu. Dafür wirkt sich das Web immer stärker auf den Entscheidungsprozess aus und gilt bei den Kunden inzwischen als vertrauenswürdigste Informationsquelle.

Posted by Andre on 09/18 at 07:00 AM
GeldanlageInternetInteressantesVersicherungenAltersvorsorge • Kommentar(e): (0) • Trackbacks (0) • Permalink

Mittwoch, September 15, 2010

Spass mit dem Revierphone

Nach dem schon legendären Befreiphone und dem gescheiterten Versuch ein Volksphone zu etablieren, ist jetzt im Rahmen der OMClub Party der Revierphone Seo Contest gestartet worden. Der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt. Schon geistern erste Revierphone-Bilder durch die Blogosphäre, werden Keyword Domains konnektiert und mit Inhalt bespielt und versuchen SEO-Tool Anbieter sich mit passenden Ranking-Charts an die Spitze zu hieven..

Ein echter Spass, dem wir hier im Versicherungen Blog gerne folgen wollen. Allzu trocken ist das Thema Versicherungen, ist der Stoff, aus dem die Blogartikel gestrickt werden. Da sorgt so ein kleiner Wettbewerb unter Seos, Bloggern und Gadget Freaks für willkommene Abwechslung. Vielleicht veranstalten wir hier ja auch in Zukunft mal einen kleinen Wettbewerb. Dann gäbe es wahrscheinlich ein cooles weißes insurancePhone als Hauptgewinn. Lust dazu hätte ich schon. Und ihr? Ist da Bedarf?

Update 15.09.2010: Heute um 22.00 Uhr endet der Wettbewerb um das Revierphone. Dann wird nicht nur der Gewinner des iPhones auf der OMClub Party bekannt gegeben, sondern auch noch der Sieger im Universal Search Wettbewerb. Dieser Zusatzwettbewerb wurde erst vor einer Woche gestartet. Als Hauptpreis winkt eine Hubschraubertour zum Selberfliegen von und mit Event-Spezialist Jochen Schweizer. Da wird der Gewinner vor Begeisterung sicher gleich in die Luft gehen ;-)

Posted by Gerald on 09/15 at 04:22 PM
InternetWitziges • Kommentar(e): (0) • Trackbacks (0) • Permalink

Donnerstag, September 09, 2010

Die Online-Rechtsberatung der HDI-Gerling

Die telefonische Beratung gehört bei vielen Versicherungsunternehmen inzwischen zum festen Bestandteil der Rechtsschutzversicherung. Statt sich sofort mit einem Anwalt vor Ort in Verbindung zu setzen, erhalten Kunden auf diesem Weg eine kostenlose Erstberatung oder einen Rechtsrat in allen juristischen Fragen - sofern sie von der Police abgedeckt sind. Die HDI-Gerling Rechtsschutzversicherung AG überträgt diesen Service jetzt aufs Internet und folgt damit einem klaren Trend: 26 Prozent der Deutschen haben einer Umfrage von TNS Infratest zufolge die digitalen Medien bereits fest in ihren Alltag integriert.

Zur Verfügung steht dieser Service allen Privatkunden von HDI-Gerling, HDI und HDI24. Sie müssen auf den jeweiligen Produktseiten zur Rechtsschutzversicherung lediglich dem Menüpunkt „Rechtsberatung“ folgen. So gelangen sie auf die neue Online-Plattform. „Nach einer Registrierung bearbeiten qualifizierte Rechtsanwälte die Anfragen“, erklärt das Unternehmen. Der Service ist kostenlos. Berücksichtigt werden sämtliche Anliegen, die den vereinbarten Versicherungsschutz betreffen, zum Beispiel den Verkehrs- oder den Privatrechtsschutz. Voraussetzung ist allerdings, dass die Police den aktuellen Vertragsbedingungen entspricht. Ansonsten erfolgt die Beratung zu vergünstigten Konditionen.

Dabei ist HDI-Gerling bemüht, den Kunden so schnell wie möglich zu antworten. Das erste Feedback erfolgt binnen einer Stunde. „Die konkrete fachliche Antwort sichern Rechtsanwälte innerhalb von 24 Stunden zu - wie bei Internet-Korrespondenz üblich“, verspricht der Konzern. Der Vorteil für die Versicherungsnehmer: Sie haben etwas in der Hand und erhalten einen schriftlichen Rechtsrat. Dr. Rolf Maenner, Vorstand der HDI-Gerling Rechtsschutzversicherung AG, sieht das Unternehmen mit diesem neuen Baustein auf dem richtigen Weg: „Mit diesem Angebot setzen wir unseren längt eingeschlagenen Weg vom reinen Kostenerstatter zum Rechtsdienstleister konsequent fort.“ Erreicht werden sollen vor allem Kunden, die bei der Suche nach qualifizierten Informationen aufs Internet setzen.

Posted by Andre on 09/09 at 08:39 AM
InternetWissenswertesRechtsschutz • Kommentar(e): (0) • Trackbacks (0) • Permalink

Montag, August 30, 2010

Versicherungen vom Versandhaus

Ein Doppelpack T-Shirts, Bettwäsche, den Beistelltisch von den Sonderangebotsseiten und dazu noch eine Unfallversicherung - so könnte, überspitzt ausgedrückt, der Warenkorb von Kunden der Neckermann Versand Österreich AG künftig aussehen. Zusätzlich zum bestehenden Sortiment bietet das Versandunternehmen auf seinen Internetseiten jetzt auch eine kleine Auswahl gängiger Versicherungsprodukte des Onlinevertriebs der Zürich Versicherungs-AG.

Ein Mausklick wird zwar nicht reichen, um die Kfz-Versicherung von Zurich Connect auf die Einkaufsliste zu setzen. Doch immerhin: Mit dieser Kooperation erschließt sich das Unternehmen einen völlig neuen Vertriebsweg. Damit Interessenten genau wissen, worauf sie sich einlassen und wie teuer respektive günstig die neue Versicherung ist, lassen sich die Tarife online berechnen. Darüber hinaus stehen die Mitarbeiter von Zurich Connect bei Fragen rund um die Verträge Rede und Antwort. Zu erreichen sind sie online, per Telefon, Fax und Brief. Locken sollen dabei vor allem fünf Prozent Rabatt, die bei einem Direktabschluss eingeräumt werden. Zum Programm gehören aktuell die Kfz-Versicherung, Hausrat- und Wohngebäudepolicen, eine Unfall- sowie eine Verkehrsrechtsschutzversicherung.

„Wir erweitern mit dieser Verbindung den Zugang zu unserem Online-Versicherungsangebot und sprechen gezielt neue Nutzergruppen aus der Internet-Community an“, so Karin Eichhorn-Thanhoffer von der Zurich Connect. Neu ist die Idee, Versicherungsverträge über den Handel anzubieten, ganz gewiss nicht. In Österreich wollte die Axa Konzern AG vor ihrem Verkauf mit Tchibo-Eduscho kooperieren. Das wiederum erinnert an die Rechtsstreitigkeiten, die der Verkauf von Versicherungen im Supermarkt bzw. beim Kaffeeröster in der Bundesrepublik ausgelöst hat - erst bei Penny, später auch bei Tchibo.

Seither ist es ruhig geworden und findet man neben Müsli und Brotaufstrich oder Kaffee und Wolldecke keine Versicherungsanträge mehr in den Regalen. Dass der klassische Vertrieb auch in Österreich gegen die neue Konkurrenz Sturm läuft, zeichnet sich derzeit noch nicht ab. Der Vorwurf wie in der Bundesrepublik, den Kunden werden Produkte ohne Beratung angeboten, greift bei Neckermann Österreich jedenfalls nicht. Wer möchte, kann sich schließlich direkt vom Versicherer beraten lassen und kauft die Police nicht wie ein Kleidungsstück. Inwieweit sich diese Strategie bewährt und ob der Vertriebsweg hält, was er verspricht, wird die Zukunft zeigen.

Posted by Andre on 08/30 at 11:12 AM
InternetVersicherungen • Kommentar(e): (0) • Trackbacks (0) • Permalink

Mittwoch, August 25, 2010

Dreister Versicherungsbetrug

Da hat sich einer zu früh gefreut: Ausgerechnet das Bild von seinem Freudentanz ließ einen Versicherungsbetrüger aus England auffliegen. Das wäre normalerweise keine Meldung wert. Doch in diesem Fall geht es um stolze dreieinhalb Millionen Euro. Mit einem solchen Betrag haben es selbst erfahrene Versicherungsdetektive eher selten zu tun. Der Täter hatte behauptet, Ärzte hätten seine Wirbelsäule nach einem Autounfall so schwer verletzt, dass er nicht mehr richtig laufen und daher auch nicht mehr arbeiten könne. Das war 2008. Entlarvt wurde er jetzt erst.

Anfangs war der Mann noch erfolgreich mit seinem Schurkenstück und kassierte 3,5 Millionen Euro Schmerzensgeld. Er hätte vielleicht etwas weniger prahlen oder sich besser mit den Nachbarn stellen sollen. Sie hatten schon im Laufe des Verfahrens versucht, sich Gehör zu verschaffen, und erklärt, das vermeintliche Kunstfehler-Opfer sei kerngesund. Der Nationale Gesundheitsdienst ließ aufgrund dieser Aussage nicht locker und observierte den Mann. An Krücken sahen die Ermittler ihn nur, wenn er zum Arzt musste. Ansonsten gab es keinerlei Hinweise darauf, dass der zweifache Vater gesundheitliche Probleme hätte.

Die Krone setzte der damals 28-Jährige dem Ganzen mit einem Foto auf. Er ließ sich auf Ibiza fotografieren, wild tanzend – obwohl er sich doch angeblich so gut wie gar nicht bewegen konnte. Das Bild stellte er auf Facebook ein. Dass er darüber hinaus das System verhöhnte, er habe sein Geld schnell verdient und könne es noch schneller ausgeben, dürfte viele Engländer verärgert haben. Der Nationale Gesundheitsdienst spricht im „Daily Mirror“ von einem „extremen Fall“, bei dem Ärzte und Anwälte getäuscht wurden, um die Behörde zu prellen. Es wurde zwar ein Betrugsverfahren angemeldet. Da der Mann außergerichtlich zusagte, den Großteil des Geldes zurückzugeben, scheint er aber ohne Strafe davonzukommen und wird auch mit „nur“ 230.000 Euro seinen Spaß haben.

Posted by Andre on 08/25 at 09:15 AM
InternetInteressantes • Kommentar(e): (0) • Trackbacks (0) • Permalink
Page 1 of 3 pages  1 2 3 >