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Umwelt

Mittwoch, Januar 06, 2010

Umweltschutz als Prämienfaktor

Für Versicherungen ist der Klimawandel keine bloße Randnotiz. Die Unternehmen, insbesondere die reinen Sachversicherer, sind von den Wetterkapriolen insofern betroffen, als dass sie für die Schäden aufkommen müssen, die Gewitter oder Hagelstürme hinterlassen. Daher kann es nur im Sinn der Assekuranzen sein, sich Umwelt- und Klimaschutz auf die Fahnen zu schrieben. Die britische RSA-Gruppe, einer der größten Versicherungskonzerne der Welt, hat jetzt Nägel mit Köpfen gemacht und arbeitet eng mit der Naturschutzorganisation WWF zusammen.

Gitte Seeberg, Generalsekretärin des WWF Dänemark, sieht in der Kooperation etwas „Besonderes“. Während des Weltklimagipfels in Kopenhagen erklärte sie, der WWF habe nun die Möglichkeit, Einfluss auf die Entwicklung von Versicherungsprodukten zu nehmen, weil man erstmals in den „innersten Kreis“ eingeladen worden sei. Die Umweltschützer haben zum Beispiel Zugriff auf die Daten der RSA. Dazu gehören unter anderem die Statistiken zu den Auswirkungen von Wind und Wetter. Jeanette Fangel Løgstrup von der RSA-Tochterversicherung Codan, wertet die Zusammenarbeit durchaus pragmatisch: Als Versicherer zahle man für die Erstattung zerstörter Häuser nach Waldbränden und Überschwemmungen. Daher wolle man die Klimaarbeit des WWF unterstützen.

Dabei wird vor allem Geld fließen. Geplant ist, dass die Versicherung die Kartierung der Küstenlinien von Skandinavien, Kanada und dem Ostseeraum finanziert. Damit sollen klimabedingte Veränderungen besser dokumentiert werden können. Zusätzlich engagiert sich die RSA bei der Wiederherstellung des natürlichen Flussbettes der Themse, wird sich am Hochwasserschutz und neuen Deichanlagen beteiligen und in China den Wechsel von Kohle auf erneuerbare Energien vorantreiben. Ganz uneigennützig ist das Engagement nicht. Das Unternehmen wird zukünftig klimafreundliche Technik fördern, indem beispielsweise Halter von Elektroautos günstigere Kfz-Versicherungen erhalten und die Prämien anderer Policen niedriger ausfallen, wenn energie- und wassersparende Technik zum Einsatz kommt.

Posted by Andre on 01/06 at 04:00 AM
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Mittwoch, Dezember 16, 2009

Bauherren denken an Energetik!

Zum Jubeln war sie nicht, die Baukonjunktur 2009. Meist bewegte sich der Wohnungsneubau in fallende Richtung. Jetzt scheint es so, als ob die Geschäfte wieder anziehen oder wenigstens leicht angezogen hätten. Einen Maßstab dafür bietet die KfW Bankengruppe, die für 2009 bei zusätzlichen Mitteln aus dem ersten Konjunkturpaket höchste Förderungs-Quoten für energieeffiziente Gebäude meldet.
Seit die Förderprogramme aufgelegt wurden, waren noch nie mehr Mittel beansprucht und genehmigt worden wie in 2009. Und nicht nur private Bauherren wurden begünstigt, auch Baufirmen und letztendlich die Umwelt partizipierten.

imageAngesagt: Wärmedämmung

Und so liegt energetisches Sanieren und Bauen von Wohngebäuden noch immer im Trend: Bis Ende November 2009 vergab die KfW über 200.000 Kredite oder Zuschüsse. Es entstand ein Fördervolumen von mehr als 8 Milliarden Euro. In der Summe ein knappes Viertel dessen, was seit 2001 die bisherige Gesamtsumme von 30 Milliarden Euro ausmacht. Und weil die Mittel ausgeschöpft wurden, sind weitere mit dem ersten Konjunkturpaket bei hoher Nachfrage zur Jahresmitte genehmigt worden. Fördergelder, mit denen Investitionen im Umfang von 17 Milliarden angestoßen wurden. Mehr als eine halbe Million Wohnungen (550.000) wurden auf neueste energetische Standards gebracht.

Wieder mehr Deckungsbeitrag

Mit positiven Deckungsbeiträgen - nach Abzug der variablen Kosten vom Stückpreis - konnte sich auch die Bauindustrie erholen und fließende Mittel abschöpfen. Für die KfW bedeutet dies auch Sicherheit für 270.000 Arbeitsplätze bis Ende 2009 und wohl auch darüber hinaus. Auch wird der Ausstoß des Treibhausgases CO² durch besser gedämmte Gebäude mit moderner Heiztechnik dauerhaft um jährlich 1,3 Millionen Tonnen gesenkt. Und Hausbesitzer und Mieter können sich zudem über geringere Heizkosten trotz steigender Gaspreise freuen.

Wie eine Maßnahme durch die KfW gefördert wird, hängt von der Energiemenge ab, die ein Gebäude im Vergleich zu einem Neubau verbraucht. So wurde das Förderprogramm durch den “KfW-Effizienzhaus”-Standard gestrafft und vereinfacht. Ein “Effizienzhaus 70” verbraucht demnach nur 70 Prozent der Energie eines Standard-Neubaus. Je kleiner die Zahl, desto höher die Energie-Effizienz. Alles ganz easy…

Posted by wob. on 12/16 at 07:00 AM
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Mittwoch, Dezember 09, 2009

Bauqualität muss wieder besser werden

Bis in die Kleinstadt zieht sich die Gefahr der Insolvenz in der Baubranche. Untersteht doch die Bauwirtschaft einem massiven Preiskampf. Europaweite Ausschreibungen, latente Angst, dass Korruption zum Vorwurf wird, wenn kommunal-politisches Entscheiden eine Rolle spielt, die Wirtschaftskrise und verzweifelte, weil ruinöse Angebote von Firmen, die eigentlich schon platt sind, schädigen volkswirtschaftlich, verursachen den Verdrängungswettbewerb und verhindern seriöse Arbeit von qualitätsbewussten Unternehmen.

Doch was tun? Statt Billig-Bauen sollte wieder Qualitäts-Bauen praktiziert werden. Das nun würde wenigstens die deutsche Bauwirtschaft sichern und am ehesten die Folgekosten von Bauschäden verhindern. Doch ohne gemeinsame Zielsetzung wird sich wirtschaftliches, nachhaltiges und gesundes Bauen nicht durchsetzen können. Deshalb müssen Bauherren und Planer, Bauunternehmen und Handwerker im Sinne der Initiative Neue Qualität des Bauens (INQA-Bauen) handeln.
Unter diesem Dach werden Referenzen und Kooperationen auch regional genutzt, indem Partner ihre Strukturen und Angebote abstimmen und Qualitätsstandards für die jeweilige Region definieren. Ergebnisse aus Netzwerken für Berlin Brandenburg, Hamburg, Schleswig-Holstein, Hessen, Niedersachsen, NRW und das Saarland sind bereits gegeben.

Jetzt auch im “Ländle”

Für “Gutes Bauen in Baden-Württemberg” fand der Auftakt im November 2009 statt, wobei “Gutes Bauen” mit hoher Bauqualität einhergeht. Über die Initiativen “Architektur und Baukultur”, “Kostengünstig qualitätsbewusst Bauen” und das “Leitbild Bauwirtschaft der Bundesrepublik Deutschland” sind

* Bauherren zu motivieren, qualitätsbewusst und wirtschaftlich zu bauen,
* Bauunternehmen und Handwerksbetriebe bei Arbeits- und
  Geschäftsabläufen zu unterstützen,
* Planer und Architekten zum engeren Kommunikationsaustausch zu bringen und
* Dienstleister regional auf abgestimmte Angebote zu trimmen.

Die Ziele mit regionalen Netzwerken und verschiedener Praxishilfen und Instrumente umzusetzen könnte gelingen mit
* Check-bauen,
* CASA-bauen und
* Gute-Bauunternehmen.de.

Check-bauen hilft, Bauprojekte erfolgreich durchzuführen; CASA-bauen liefert Bauunternehmern systematische Informationen durch Selbstbewertung, was zur Voraussetzung wird, in die Datenbank Gute-Bauunternehmen.de aufgenommen zu werden.
Dabei ist vorgesehen, dass die Datensätze die Unternehmen angeben, die Qualitätssiegel besitzen und insbesondere auch, ob diese durch den Verein für die Prä-Qualifikation von Bauunternehmen e.V. zertifiziert sind.

Posted by wob. on 12/09 at 05:00 AM
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Dienstag, November 17, 2009

Hausbau: Günstig darf nicht billig werden!

Ist das Geld aktuell auch billig, bleibt der Bauherr dann aber doch in vielen Fällen schwach. Schwach in seiner Liquidität, was dazu führt, dass nur “billig gebaut” wird, was sich dann aber meist als ungünstig erweist.

Wird an der falschen Stelle gespart, macht sich dies später mit überhöhtem Energieverbrauchs oder mit teurer Sanierung zunächst latenter Baumängel bemerkbar. Wird dagegen der Bau hochwertig ausgeführt, erspart man sich Folgeschäden und kann bei den Nebenkosten durch Energieverbrauch allerhand sparen.

Wer beim Hausbau an der falschen Stelle spart, den treffen während der Nutzung später deutlich überhöhter Heizkosten oder es wird teuer, aufgetretene Baumängel zu beseitigen. Verlässt man sich auf Studien, dann entfallen neun von 100 Baumängeln auf die Wärmedämmung und weitere zehn von 100 auf die Luftdichtigkeit der Gebäudehülle. Dabei fallen die Komponenten Fenster, Türen und Dach besonders auf.

Was zu Mängeln führt

Ursachen für spätere Baumängel können in der Planung wie auch in der Ausführung liegen; das kann sich in überhöhte Heizkosten beweisen oder dass die Heizungsanlage zu gering dimensioniert ist. An Wärme oder Kältebrücken, an undichten Stellen und in der Folge feucht eingebauter Dämmmaterialien steigt die Gefahr, dass Wände oder Decken schimmeln. Das kann zu hohen Sanierungskosten führen und in Extremen sogar zur Unbewohnbarkeit von Gebäuden oder deren Teile.

“Quali” bei Handwerkern

Für Spezialisten gibt es keine Frage: Bei der Entscheidung für Handwerksbetriebe ist sorgfältig vorzugehen und auf deren Qualifikation zu achten. Auch empfiehlt sich eine begleitende Qualitätskontrolle von unabhängiger Seite, denn Mängel am Bau kann man frühzeitig erkennen, bevor Wände und Verkleidungen vieles unsichtbar machen….bis der Zahn der Zeit daran nagt..

Posted by wob. on 11/17 at 05:00 AM
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Dienstag, Oktober 20, 2009

EnEV 2009 verschärft Energiesparen am Haus

Wenn die Regierung was schafft, tritt meistens in Kraft…Na? Richtig, ein Gesetz oder eine Verordnung. Gerade so wie die EnEV 2009 nach der ab 1. Oktober 2009 verschärfte Energiespar-Regeln beim Bau oder Umbau und Ausbau gelten.

Bereits bei der Planung eines Neubaus muss dies berücksichtigt werden. Und auch Eigentümer von Altbauten müssen je nach Status nachrüsten und bei Sanierungen die neuen Anforderungen erfüllen. Das bedeutet, dass Bauherren künftig noch energieeffizienter bauen müssen, damit sich die langfristig orientierten Klimaschutzziele der Bundesregierung auch einstellen. Für sogenannte “Bestandsimmobilien” haben nun auch deren Käufer und Eigentümer künftig drauf zu achten, wann der Bauantrag gestellt wurde: Nach dem 30. September gilt jedenfalls die neue Energie-Verordnung.

Was sich für Bauherren ändert

Deutlich verschärft wurden die Auflagen bei Neubauten. Das bedeutet in Zahlen, der Energieverbrauch muss 30 Prozent niedriger sein als nach alter Regelung. Als Richtwert gilt der Jahres-Primär-Energiebedarf. Das ist die “End-Energie”, die für Heizung, Warmwasser, Lüftung und Kühlung verbraucht wird und den Energie-Verlusten, die durch die Erzeugung der Endenergie entstehen. Bei der Außenhaut eines Gebäudes muss die Dämmung um 15 Prozent besser sein als bisher. Und mit dem “Wärmegesetz” sind Bauherren nunmehr verpflichtet, ihren Energiebedarf teilweise über erneuerbare Energien wie Bioenergie, Solar-Thermie, Geo-Thermie oder Umweltwärme zu decken. Wem dies aus welchen Gründen auch immer nicht möglich ist, der kann Maßnahmen durchführen, die ähnlich Klima schonende Wirkung haben. Als Ersatzmaßnahmen gelten hierbei Kraft-Wärme-Kopplung oder Dämm-Maßnahmen.

Und bei Alt-Gebäuden?

Wird die “Gebäude-Hülle” eines Hauses saniert, also Außenwände, Dach, Fenster, Gaupen oder Dachflächen-Fenster, gilt - wie bereits bisher bei der Alt-Verordnung - dass die EnEV nur einhalten muss, wer mit den zu sanierenden Flächen eine bestimmte Größe überschreitet. Diese Berechnung ergibt sich als Ergebnis aus dem Quotient (= Verhältnis) der Fläche des sanierten Bauteils zur gesamten Bauteil-Fläche des Gebäudes. Damit sind kleinere Reparaturen bis zu zehn Prozent der gesamten Bauteilfläche ausgenommen. Für den Dachausbau mit einer Nutzfläche von über 50 Quadratmetern ist seit 1. Oktober 2009 nachzuweisen, dass der neue Gebäudeteil den Neubau-Standard in Bezug auf den Jahres-Primärenergiebedarf und den Wärmeschutz der Gebäudehülle erfüllt.

Für Altbau-Eigentümer obligatorisch

Für Altbauten gilt, dass die oberste, bislang meist ungedämmte Geschossdecke über den beheizten Räumen zusätzlich gedämmt werden muss. Auch wenn diese nicht begehbar, jedoch zugänglich ist. Als Alternative gilt es das bislang ungedämmte Dach zu isolieren.
Bei Gebäuden mit mindestens sechs Wohneinheiten sind Nachtspeicheröfen durch eine neue Heizung zu ersetzen. Dies jedoch nur dann, wenn die Wohnungen ausschließlich mit solchen Geräten beheizt werden. Öfen solcher Bauweise, die bis Ende 1989 installiert wurden, dürfen jedoch noch bis 2020 betrieben werden. Geräte, die ab 1990 installiert wurden, dürfen noch 30 Jahren im Einsatz bleiben.

Kreditbank fördert EnEV

Wie oft bei anderen Förderungen gilt auch hier: Je höher die Effizienz einer Maßnahme, desto attraktiver die Förderung. Deshalb wurden die Förderprogramme der KfW an die EnEV 2009 angepasst; die Struktur ist geblieben. Als einheitlich gelten nach wie vor die Förderstufen “KfW-Effizienzhaus 100”, “KfW-Effizienzhaus 70” und “KfW-Effizienzhaus 55” sowie drei weitere Förderstufen.

Posted by wob. on 10/20 at 09:03 AM
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Dienstag, August 11, 2009

Tierhalter-Haftpflicht: Nicht nur für Hundebesitzer empfehlenswert

Hund ist, wenn bellt! - Eine solche Definition als Begriffsbestimmung hilft allenfalls als humorige Betrachtung weiter. Wenn ein Hund jedoch zuschnappt, auch wenn der Halter lange Jahre im Glauben war und es stets auch erklärte, der tut nichts, dann sind Verletzungen oder Schädigungen bei Dritten schon mal zu ersetzen.

Wohl deshalb sind nach Angaben aus der Versicherungsbranche jeweils 70 von 100 gemeldeten Hunden auch durch Tierhalter-Haftpflicht im Risiko geschützt. Ausgaben, die bei recht hohen Deckungssummen eher nicht als Luxus gelten sollten. Können sich Personenschäden durch bellende, kläffende und dann doch beißende Vierbeiner recht schnell in Werten ergeben, die man nur ungern aus der eigenen Tasche zahlen will.

Zu beachten ist auch, dass das Führen ohne Leine sowie das Hüten von Hunden durch andere Personen als dem Halter, also Nachbarn, Dog-Guides oder Freunde, ausreichend gedeckt ist.

Als nicht versichert sind Schäden einzuordnen, die dem Tierhalter durch sein eigenes Tier entstehen. Gleichgültig ob es sich um häusliche Schäden handelt oder ob der Familien-Liebling dann doch mal Herrchen oder ein Familienmitglied an der Wade packt. Für eigene Schäden wird kaum eine Versicherung aufkommen (wollen). Auch Schäden, die mehr oder minder mit Absicht herbei geführt wurden - ganz abgesehen vom eventuellen Straftatbestand - werden natürlich nicht reguliert.

Als vergleichsweise sorglos zum Hundehalter gelten noch immer viele Reitsportler. Hierzu stellt die Versicherungsbranche fest, dass nur jeder dritte Pferdehalter (in Eigentum oder im Besitz oder eben beides) eine Versicherung für sein Pferd abgeschlossen hat. Dieser Status trägt aber Risiko in sich, was fatale Folgen haben kann. Sind doch zerbissene Satteldecken bei anderen Vierbeinern derselben Kategorie, Trittschäden Pferd gegen Pferd oder gar Kollisionen mit oder an Autos mehr als nur ein kleines Risiko.

Wer günstige Tarife sucht, der findet diese auch im Netz, wo auch zahlreiche Spezial-Tarife zu entdecken sind - nicht nur für Reitpferde, sondern auch für Miet-Sachschäden, etwa an Pferdeboxen oder auch für Esel, Fohlen oder Vierbeiner, die im Gnadenbrot stehen.

Posted by wob. on 08/11 at 09:28 AM
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Montag, August 03, 2009

Unfallversichert auf dem Weg zur Schule

Berufstätige Eltern durch gesetzliche UV geschützt

Wer als Arbeitnehmer seine Kinder nach den Sommerferien vor seinem eigentlichen Weg zur Arbeitsstelle noch schnell zur Schule bringt, steht unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung. Dies gilt auch dann, wenn die Fahrt zur Schule vom direkten Weg zur Arbeit abweicht. Dann ist schließlich nicht nur das eigene Kind, sondern auch die berufstätige Mutter oder der Vater abgesichert, so die VBG.

Sind Eltern als Arbeitnehmer über die Berufsgenossenschaft ihres Arbeitgebers und dessen Branche gesetzlich unfallversichert, ist für die Schülerinnen und Schüler die Landesunfallkasse oder auch der Gemeinde-Unfallversicherungsverband (GUVV) zuständig.

Auf diese Weise sind Mütter und Väter auch dann versichert, wenn sie auf dem Weg zur Arbeit die Kinder nicht direkt zur Schule, sondern zu einer Tagesmutter, zu einem Kinderhort oder zu einer Betreuungsperson oder -stelle bringen und sie diese auf dem Nachhauseweg von dort auch wieder abholen.

Gilt auch bei Fahrgemeinschaften

Werden im Rahmen einer Fahrgemeinschaft Schulkameraden mitgenommen, so sind auch mitfahrende Personen, die nicht zur Familie zählen, in den Versicherungsschutz eingebunden. 
Die VBG ist eine gesetzliche Unfallversicherung mit über 30 Mio. Versicherungsverhältnissen in Deutschland. Versicherte bei der VBG sind Arbeitnehmer, freiwillig versicherte Unternehmer, Patienten in stationärer Behandlung und Rehabilitanden, Lernende in berufsbildenden Einrichtungen und bürgerschaftlich Engagierte. Zu den knapp 650.000 Mitgliedsunternehmen mit verschieden hohen Risikostufen für ihre Beschäftigten zählen solche aus über 100 Gewerbezweigen und Branchen, vom Architekturbüro bis zum Zeitarbeitsunternehmen.

Privates Risiko nicht vergessen

Trotz einer solchen gesetzlichen Regelung darf nicht vergessen werden, dass die gesetzliche Unfallversicherung nur einen Teil der wöchentlich 168 Stunden abdeckt. Neben den Berufswegen und den Fahrten zum Arbeitsplatz sind zahlreiche Stunden mir Risiko behaftet, für die eine private Unfall-Verscherung angezeigt ist.

Versicherungsvergleich Unfall-Versicherung


Weitere Informationen zur VBG unter www.vbg.de
Originaltext der Verwaltungs-Berufsgenossenschaft VBG als digitale Pressemappe unter http://presseportal.de/pm/16868

Posted by wob. on 08/03 at 10:00 AM
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Dienstag, Juli 28, 2009

Wer ist “der” Deutsche, den die Krise kalt lässt?

Das Leben bietet viel, aber verspricht nichts. - Die asiatische Weisheit mag den Deutschen in der Mehrzahl unbekannt sein, doch trotz konjunkturell schlechter Zuständen fällt “der” Deutsche nicht in Zweifel, Depression oder tiefste Unzufriedenheit. Nein, er bleibt trotz Wirtschaftskrise gelassen.

Das jedenfalls will die Gesellschaft für Konsumforschung festgestellt haben, wobei “der” Deutsche jedenfalls nicht spart (?) und viel eher das Geld mit vollen Händen ausgibt. Wer allerdings konkret dabei mitmachen kann, bleibt offen, was zu der statistisch erhobenen Tatsache führt oder besser geführt hat, dass die Konsumlust als auf hohem Niveau gegeben sei. Es sei, so die Konsum- und Verhaltensforscher, wie einst im Berlin der 1920er Jahre: man/frau genieße das Hier und Jetzt, gönne sich was, nicht wissend, ob man es sich in einigen Jahren noch wird leisten können. Wer ohne Studium der neuen Geschichte weiß jedoch, wie es Berlin einst hat krachen lassen…? Viel eher weiß man nur, was die Krise täglich für Schlagzeilen erhält. Ist folglich die Krise bei “den” Deutschen noch immer nicht angekommen?

Oh, doch! Denn die Umsätze in der Gastronomie sind eingebrochen, die Passagierzahlen bei den Luftfahrtgesellschaften gehen zurück. Hotels bieten sieben Tage zum Preis von fünf - der Deckungsbeitrag für die fixen Kosten wird zur kalkulatorischen Größe. Hier “die” ungeprüften Krisen-Vorschläge für “die” Deutschen zwischen Sylt und Bodensee:

Ein Haus bauen

Schon lange war es nicht mehr so billig, ein Haus zu bauen. Zur Zeit gelten die Zinsen mit fünfjähriger Bindung als effektiv unter vier Prozent als günstig. Voraussetzung: Die Quote an Eigenkapital passt zur Bonität des Schuldners und die liegt bei 20 Prozent des Kaufpreises plus Nebenkosten wie Grunderwerbssteuer, Notar- und Maklergebühren.

Finanzen ordnen

Kapitalanleger, die in den letzten 18 Monaten Verluste (möglicherweise auch realisiert) hatten, dürfen hoffen, dass der Rezession wieder steigende Kurse folgen. Während die Daten des Arbeitsmarktes als verzögerte Indikatoren gelten, gilt der der Aktienmarkt in der Regel als vorauseilend. Vertraut man auf Erfahrungswerte, steigen auch die Aktienkurse ein halbes Jahr bevor die Wirtschaft wieder anzieht.
Für den risikoscheuen Anleger empfiehlt sich den Großteil der Mittel in Tagesgeld oder in kurzfristigem Festgeld zu binden, weil trotz sinkender Zinsen der Geldmarkt noch immer Anreiz bietet. Wer kann, der darf für nach der Krise schon jetzt inflationsgeschützte Anleihen kaufen.

Fürs neue Auto kassieren

Noch ist auch Zeit, günstig ein Auto zu kaufen. Die Abwrackprämie (Ablauf im September?), hohe Rabatte und wenig an Inflation machen es möglich. Da ist das Navi beim Händler eher schon die Draufgabe. Wer schließlich in 2010 als heute guter Verkäufer am Markt verschwindet, kann dem Kraftfahrer zunächst egal sein…

Risiken langfristig und kapitalisiert sichern

Auch die klassische Lebensversicherung kann ein guter Weg sein, waren und blieben die Versicherer bislang vergleichsweise krisenfest. Und wenn die garantierte Verzinsung sich bald nicht mehr wird halten lassen, der schließt dann zu spät ab.
Noch widersprechen die Verbraucherschützer, sich in der Krise mit lang laufenden, teuren Versicherungen zu belasten. Doch auch hier gilt: Wer kann, der darf, auch wenn es “der” Deutsche für besser halten sollte, das Geld zur Bank zu bringen.
Fragt sich bloß: Wieviel hat “der durchschnittliche Deutsche” für diesen Zweck?

Posted by wob. on 07/28 at 09:26 AM
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Montag, Juli 06, 2009

Damit es auch in Zukunft heizt!

”Öl oder Gas - wie endet das?” - Fossile Energieträger haben eines gemeinsam: ihr Preis schwankt; Produzenten und Versorger machen herausragend gute Geschäfte und Energie wird in Zukunft wohl noch teurer; auch wenn einzelne Gasanbieter “feste Preise für ein Jahr” versprechen (ab Herbst 2009).

Auf die ‘energetische Besorgnis’ und auf die neue Technik stellte sich längst auch die Heizungsbranche ein, die mit neu entwickelten Brennwertkesseln als dem aktuellen Standard für Öl- und Gasheizungen auftritt. Ideal für die Umwelt ist dabei eine Kombination mit Solar-Thermie.

So werden in den Labors der Heizgeräte-Hersteller alternative Anlagenkonzepte entwickelt, die aus Brennstoffen mehr Energie herausholen und somit nicht nur ‘effektiver’ sondern tatsächlich ‘effizienter’ sind. Maßgeblich sind bei derartigen Projekten auch ökologische Aspekte, die der drohenden Klimakatastrophe entgegen wirken.

Zeitgerechter Stand der Technik bei Öl- und Gasheizungen sind Brennwertkessel, die Energie zu nahezu 100 Prozent nutzen - Tatsachen für Brennwertgeräte, die bereits die Anforderung höchstmöglicher Effizienz erfüllen. Werden gleichzeitig regenerative Energieträger eingebunden, können solche Heizungsanlagen optimiert werden. Bewährt hat sich dabei die Kombination aus Brennwert-Technik und Solar-Thermie, um Warmwasser zu bereiten und die Raum-Heizung zu unterstützen.

Die Profis ran lassen!

Wer als Bauherr auf dem Dach des Hauses oder an der Fassade Sonnenenergie erzeugen will, müssen nicht allein auf Solar-Thermie-Anlagen setzen, er kann mit einer Photovoltaik-Anlage auch Solarstrom gewinnen und diesen Strom gegen Entgelt ins öffentliche Netz einspeisen.

Bislang mussten sich Bauherren für eines der beiden Systeme entscheiden, doch jetzt gibt es “Hybrid-Kollektoren”, die Solar-Thermie und Photovoltaik in einem Kollektor vereinigen. Für Hauseigentümer lohnt sich eine solche Investition doppelt: Der Kollektor spart Heizkosten und gleichzeitig fließen Einnahmen aus dem Einspeisen von Strom. Als weitere Innovation gelten stromerzeugende Heizungen, die selbst in Einfamilienhäusern als kleine Blockheizwerke (BHKW) gleichzeitig Wärme und Strom erzeugen. Ein solches Mini-Blockheizkraftwerke funktioniert nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung, wobei - ähnlich wie im Auto - der Antrieb der Heizleistung entspricht und ein Motor eines Miniblockheizwerks als Generator Strom erzeugt. Wärme aus Abgasen wird über einen Wärmetauscher für das Heizwasser eingesetzt. Dieser Einsatz rechnet sich heute bereits in Mehrfamilienhäusern.

Bei der Technik mit Wärmepumpen wird genutzt, dass Heizungswärme nicht nur durch Verbrennung entsteht, sondern dadurch, dass der Luft, dem Wasser oder dem Erdreich gespeicherte Sonnenwärme entzogen wird. Werden Wärmepumpen noch mit Strom betrieben, arbeitet die Forschung auch daran,  Gas- und Ölwärmepumpen zu entwickeln. Deren Vorteil: Die Pumpen nutzen Umweltwärme und statt des Stroms wird Erdgas oder Öl als Primärenergie eingesetzt. Noch aber reicht der Bedarf bei Einfamilienhäusern für den effizienten Einsatz der Gas-Wärmepumpe nicht aus.

Posted by wob. on 07/06 at 02:05 AM
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Donnerstag, Juli 02, 2009

Wenn “Bello” den “Boschtle” beißt

Was haben Hamster, Katze, Hund und Frettchen gemeinsam? Tausende von ihnen werden als Haustier gehalten. Aber nur der Hund bedarf der Versicherung durch seinen Halter, wenn der Vierbeiner unangeleint oder auch streng bei Fuß Gassi geht oder er sich einfach so auf Tour macht. Denn jeder Halter eines Hundes haftet für Schäden, die dadurch entstehen, dass ein Tier einen Sach- oder Personenschaden anrichtet.

Den eigenen Hund zu versichern, ist somit nicht falsch, wenn auch eine Tierhalter-Haftpflichtversicherung eine freiwillige Sache ist. Ist auch eine Hundehaftpflichtversicherung nicht in allen Bundessländern gesetzlich verpflichtend - in Berlin ist dies seit 2005 für jeden neu angeschafften Hund eine Tierhalter-Haftpflichtversicherung obligatorisch - ist es schließlich Angelegenheit der Bundesländer, ob eine Tierhalterhaftpflicht grundsätzlich, nur für einzelne Hunderassen oder überhaupt nicht vorgeschrieben ist. Die Versicherungssumme kann nicht hoch genug sein, falls ein Hund nicht nur einen, sondern gar mehrere Menschen verletzen oder er einen Unfall im Straßenverkehr verursachen kann. Beides kann im Schadensfall teuer werden. Eine Versicherungssumme von 2 bis 5 Millionen Euro ist damit als angemessen zu betrachten.
Die meisten Hunde-Haftpflichtversicherungen enthalten bereits die gesetzliche Haftpflicht des Tierführers, wenn dieser nicht gewerblich tätig ist. So ersetzt die Hunde-Haftpflichtversicherung Sachschäden, Personenschäden und Vermögensschäden. Vergleichen sollte man mögliche Versicherer dann auch bei der Jahresprämie, obwohl die Differenzen nicht groß sein dürften. Unterschiede gibt es dann aber doch auch in den Leistungen und in der Versicherungssumme, die beachtet werden sollten.

Tierhalter und Tierführer mit Risiko

Die Tierhalter-Haftpflicht versichert die gesetzliche Haftpflicht als Tierhalter und in bestimmten Fällen auch weiterer Personen die Kontakt zum Hunde halten. Das Halten und Hüten von zahmen Haustieren und gezähmten Kleintieren wie Katzen, Kanarienvögeln, Wellensittichen, Papageien oder Meerschweinchen ist in der Privaten Haftpflichtversicherung versichert. Für Großtiere wie eben Hunde, Pferde, Ponys, Esel und Rinder muss eine separate Tierhalter-Haftpflichtversicherung abgeschlossen werden.


Hundehaftpflicht-Versicherung Vergleich


Posted by wob. on 07/02 at 09:13 AM
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Sonntag, Juni 28, 2009

Hausratversicherungen: Sind Überspann-Schäden mitversichert?

“Wenn Petrus grollt, nimm Rachengold…” - Was aber, wenn der Donner (g)rollt, wo gerade eben der Blitz eingeschlagen hat? Kann da nicht eine “Überspannung” entstehen, wie sie bereits viele Senioren als bewusste Verbraucher vermeiden, in dem sie am Fernseher den Netzstecker ziehen?

Nicht alle Hausratversicherungen decken auch alle häuslichen Risiken ab. Insbesondere Überspannungs-Schäden sollten mitversichert sein, da Elektronik-Schäden schnell mehr als nur mehrere hundert Euro kosten können. Denn hochwertige Unterhaltungselektronik kann durch Blitz-Einschläge auch in nahe liegende Umspann-Stationen oder in Verteilerkästen des verkabelten Fernsehens beschädigt werden. Gegen die Folgen von solchen Überspann-Schäden sollte die Hausrat-Police schützen.

Deswegen sollten Mieter oder auch Hausbesitzer von Zeit zu Zeit prüfen, ob ihr Versicherungsschutz ausreichend hoch und eben umfassend ist. Dies betrifft auch die Hausratversicherung, in deren Policen Überspannungs-Schäden nicht auf jeden Fall mitversichert sind, was für den betroffenen Haushalt teuer werden kann. Hat sich doch die statistische Blitzaktivität in Deutschland wegen der klimatischen Veränderungen deutlich verstärkt. Noch 2004 wurden rund 1,75 Millionen Blitze geortet, nach Angaben des Gesamtverbands der deutschen Versicherungswirtschaft waren es im Jahr 2007 bereits rund 2,66 Millionen. Trifft also ein Blitz auf eine Stromleitung, die einer Wohnung nahe liegt, entlädt sich die kaum ermessliche Energie auch schon mal ins hochwertige Elektro-Equipment vieler Haushalte; die Elektronik wird beschädigt oder zerstört. Nicht in jedem Fall helfen Überspannungs-Steckerleisten oder einfache Vor-Geräte-Stecker von drei bis 20 Euro.

Vergleich lohnt sich

Darum: Nicht in allen Hausratpolicen sind solche Schäden mitversichert, im Vertrag muss eine Schadensübernahme durch Überspannung eingeschlossen sein. Verbraucher sollten sich also regelmäßig informieren und Hauratversicherungen in Bezug auf ihr Preis-Leistungsverhältnis vergleichen. Bei gleicher Leistung können nämlich erhebliche Preisunterschiede bestehen, die einen Versicherungswechsel sinnvoll erscheinen lassen.


Online Versicherungsvergleich


Posted by wob. on 06/28 at 09:49 AM
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Dienstag, März 24, 2009

Energie sparen: effizient und effektiv!

Gute Filme erhalten meist das Prädikat *Besonders wertvoll”. Jetzt sollen auch in Zukunft energie-effiziente Häuser auf den ersten Blick erkennen lassen, dass deren Prädikat heißt: “Qualitätssiegel fürs Effizienzhaus”. Die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) hat ein solches Zeichen mit dem Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung und der KfW entwickelt.

Ein Haus mit dem Effizienzhaus”-Siegel gehöre auf jeden Fall in die *Premium-Liga”. Gleichgültig, ob es ein sanierter Altbau oder ein Neubau sei, so die Haltung derer, die die Kooperation vom Management begleiten. Das neue Qualitätszeichen, neudeutsch Energie-Label, soll deshalb schon im Herbst als Auszeichnung *auf den Markt kommen”.

Gilt eine erkennbar angebrachte Hausnummer für jeden Eigentümer als *ordentliche Pflicht” nach örtlicher Polizeiverordnung, so soll bald ein weiteres Hausschild am Gebäude die besondere Qualität der Immobilie wegen deren “Effizienzhaus”-Marke kennzeichnen.
Steigt nämlich bei Miet- und Kaufinteressenten und bei Bauherren die Nachfrage nach Häusern, die energie-effizient bewirtschaftet werden können, stark an, will man diese Tendenz mit dem “Effizienzhaus”-Label markant werden lassen.

Bei der *dena” ist man überzeugt, dass diese Qualitätsoffensive den Markt insbesondere von Verbraucherseite stärkt. Energieeffiziente Häuser sind schneller zu erkennen und man kann sich darauf verlassen, dass der Energiebedarf sehr niedrig ist. Für Bauträger oder Wohnungsbau-Unternehmen kann die Marke “Effizienzhaus” dann auch besser vermarktet werden.

Die inhaltliche Verbindung des Energielabels mit der KfW-Förderung für energieeffizientes Bauen und Sanieren schafft damit mehr Einheitlichkeit am Markt. Die neue KfW-Förderung, die ab April 2009 gilt, trägt wohl schon deswegen die Kenzeichnung über *Förderstufen” und “Effizienzhaus”.

Ein Effizienzhaus-Siegel für die eigene Immobilie zu erlangen, ist an den energetischen Qualitäts-Nachweis geknüpft. Der qualitätsgesicherte Energieausweis ist dabei nach standardisierten Verfahren der *dena’ zu bestätigen.
Das bedeutet: Ein Haus wird nach Sanierung oder Fertigstellung durch einen qualifizierten Fachmann in Augenschein genommen und nach einem standardisierten Verfahren energetisch bewertet.
Wer ein geplantes Haus schon vor Baubeginn als “Effizienzhaus” werbend anpreisen will, der muss versprechen, den Prüfprozess zeitgerecht nachholen zu lassen.
Die dena will das “Effizienzhaus”-Label bis zum Start der neuen Energieeinsparverordnung auf dem Markt platzieren. Das wäre dann der 1. Oktober 2009.

Posted by wob. on 03/24 at 08:09 AM
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Montag, März 23, 2009

Auf jeden Fall: Rauchmelder installieren!

Versicherungen bieten sogar Rabatte

Sie kosten zwischen 3 Euro 50 und 10 Euro, haben als teureres Exemplar dann aber lediglich eine “bessere” Batterie. Ansonsten funktionieren sie, wie es zu erwarten ist, und so können Rauchmelder Leben retten.

Experten schätzen, dass jedes zweite Opfer eines Brandes im häuslichen Bereich vermeidbar wäre, wenn nur erst Rauchmelder flächendeckend auch in Wohnblocks und selbstverständlich auch im Einfamilien-Reihenhaus installiert wären.
Neben zahlreichen Verletzten kommt es bei jährlich rund 200 000 Bränden - nicht zuletzt wegen fehlender Rauchmelder - auch zu 600 Todesopfern.
Doch nicht nur Feuer ist “die” Gefahr, viel eher ist es der Rauch, wodurch die vom Feuer und vom Qualm Überraschten schon nach wenigen Minuten die tödliche Rauchvergiftung erleiden.
Brandsachverständige und Versicherungsexperten raten deshalb längst dazu, dass in jedem Haushalt einer oder mehrere Rauchmelder installiert werden.

Chips im Backofen

Die Überraschung aus deren Funktion ist erstmals gegeben, wenn es raucht, weil der Ofen mit dem Blech voller Kartoffel-Chips nicht komplett abgestellt wurde und aus der schräg gestellten Backofentür schließlich der Rauch in die Diele zog und Alarm auslöste.
Auf diese Weise bleibt den Bewohnern genügend Zeit, den Qualm-Herd zu erkennen und vielleicht noch rechtzeitig einen Brand verhindern zu können. Manchmal reicht es bei Gefahr allerdings auch nur dazu, das Haus zu verlassen.

Die Anschaffung eines Rauchmelders ist nicht teuer. In Qualität geprüfte Modelle gibt es schon ab drei, vier Euro. Manche Versicherungen wie die AXA gewähren bei installiertem Rauchmelder bis zu 7 Prozent Rabatt auf die Feuerversicherung.

In sieben Bundesländern (Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Rheinland-Pfalz, Saarland, Schleswig-Holstein und Thüringen) sind Rauchmelder für Neubauten Pflicht.
Für bestehende Wohnungen und Häuser haben einige dieser Bundesländer auch Fristen angesetzt, bis zu denen diese mit Rauchmeldern ausgestattet werden müssen. Also, mit gutem Beispiel voran…!!

Posted by wob. on 03/23 at 08:22 AM
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Sonntag, März 22, 2009

Staatliche Hilfe von Solar bis Wärmepumpe

Erneuerbare Energien bringen stattliche Hilfe

“Fordern und Fördern” lautet ein aktuelles pädagogisches Prinzip, um bei PISA künftig besser zu liegen. Gefordert und gefördert wird aber auch bei der Erziehung zu mehr erneuerbaren Energien. Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) fördert Immobilienerwerber, Umbauer und Modernisierer, die mit der Solaranlage bis hin zur Wärmepumpe Energie sparen.

Das Bundesamt setzt vor allem darauf, Maßnahmen zu fördern, über die deutlich stärker erneuerbare Energien genutzt werden, um langfristig eine ökonomisch und ökologisch ausgewogene wie auch sichere Energieversorgung zu ermöglichen.
So richtet sich die Förderung von Solaranlagen nach der Quadratmeterzahl der Kollektor-Fläche der Solaranlage. Liefert die Solaranlage auch Energie für die Zentralheizung, gibt es vom Staat weitere Mittel für die Maßnahme an der eigenen Immobilie.

Die Anlage jedoch nur dann gefördert, wenn sie aus mindestens neun Quadratmetern Flachkollektor-Fläche besteht und Pufferspeicher mit mindestens 40 Litern pro Quadratmeter hat.
Bei Anlagen mit Röhren-Kollektoren beträgt die Mindestfläche sieben Quadratmeter; verbunden mit einem Speichervolumen von 50 Litern. Sind bestehende Anlagen zu erweitern, wird auch dieses bezuschusst.

Gelten Solarkollektor-Anlagen als besonders innovativ oder effizient, kann zusätzlich mit Bonus-Förderungen ergänzt werden. So fördert der Staat die Förderung für den Einbau moderner Heizungsanlagen bis Ende 2009. Errichtet der Eigentümer gleichzeitig eine Solaranlage zur kombinierten Wasseraufbereitung mit Raumheizung und schafft sich einen Gas- oder Ölheizkessel mit Brennwerttechnik an, wird diese Förderung fällig.

Wer es richtig technisch mag, der möge die Kombination einer Biomasse- oder Wärmepumpenanlage mit einer Solaranlage fördern lassen. Wird eine Solarkollektoranlage zur kombinierten Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung errichtet, kann diese zudem mit einem Effizienzbonus gefördert werden.
Dafür ist vorausgesetzt, dass die Solaranlage auf einem Gebäude errichtet wird, das einen besonders geringen Bedarf an Primärenergie hat und dies berechenbar wird durch einen Energiebedarfsausweis.

Pellets statt Gas oder Öl

Vom Bundesamt Bafa gefördert werden auch Biomasse-Feueranlagen, wenn es sich um automatisch beschickte Anlagen von 5 bis 100 kW Nenn- Wärme-Leistung handelt.
Für Pellet-Öfen gibt es mindestens 1000 Euro, für Pellet-Kessel 2000 Euro und 2500 Euro für Pellet-Kessel, wenn der zugehörige Pufferspeicher ein Speichervolumen von mindestens 30 Liter/Kilowatt hat.

Auch Luft- und Wasserwärmepumpen in Neubauten werden gefördert, wobei sich der Förderbeitrag nach der Fläche richtet. Das macht bei Wohngebäuden höchstens 850 Euro je Wohneinheit. Bei Wohngebäuden mit mehr als zwei Wohneinheiten und bei gewerblich genutzten Gebäuden ist die Förderung auf 8 Prozent der nachgewiesenen Netto-Investition begrenzt.

Weitere Möglichkeiten der Förderung gibt es für Bauherren und Modernisierer wenn der Wärmeschutzes durch Dämmstoffe verbessert wird, und zinsgünstige Darlehen der KFW-Bank sind zu beantragen beim Erwerb von Wohneigentum oder der energetischen Sanierung von Wohneigentum. Auch Länder, Gemeinden und Bundesländer Gemeinden unterstützen Modernisierungsmaßnahmen häufig zusätzlich mit eigenen Aktionen.

Weitere Infos über
www.bafa.de; www.kfw.de; www.das-energieportal.de; www.pelletfoerderung.de und www.waermepumpe.de

Posted by wob. on 03/22 at 05:17 PM
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Mittwoch, März 18, 2009

Alle unter einem Dach: Mehrgenerationen-Häuser

Mit den Kommunen in Kooperation ist theoretisch viel zu schaffen; auch tragfähige, weil nachbarliche Netzwerk, die sich am demografischen Wandel orientieren. Da macht es Sinn, dass aktuell Vertreter aus Politik, Verbänden und Kirchen in Berlin darüber diskutierten (März 2009), wie sich die Städte und Gemeinden der Herausforderungen des demografischen Wandels stellen und sie diese meistern können.

Unter dem Motto ‘Zukunftsfähige Strukturen für alle Generationen. Impulse aus dem Aktionsprogramm Mehrgenerationen-Häuser” bot sich eine Plattform, um Ideen, Inhalte und Fachaustausch zu vernetzen.
Unter anderem geht und ging es darum, wie der ländliche Raum und wie die Ballungsräume die Balance von Familien- und Erwerbsleben herausfordern; begleitet vom Thema der Pflege und der Betreuung älterer Menschen.

So gelten “Mehrgenerationenhäuser” für die Kommunen als unentbehrlich, so die Haltung im Bundesministerium für Familie und Senioren. Hierzu sind familienfreundliche Rahmenbedingungen ganz maßgeblich vor Ort
zu entwickeln. Während der vergangenen drei Jahre nach dem Start des Aktionsprogramms sind Planung und Realisation von Mehrgenerationenhäuser schon gut in den Kommunen angenommen worden.  Alle an Orten, an denen sich Menschen aller Generationen begegnen, sie voneinander lernen und sich gegenseitig unterstützen.

Viele Alters-Profis am Werk

Wirkt der demografische Wandel auf nahezu alle Bereiche des Lebens, so kennzeichnet er damit auch die Arbeit und die Wirtschaft, die Bildung und die Kultur, das Wohnen, die sozialen Beziehungen und die soziale Sicherung.
Dies zu bewältigen und zu harmonisieren kann über Mehrgenerationenhäuser und deren Beitrag zur kommunale Infrastruktur geschaffen werden.
Das Bundesfamilienministerium hat das Aktionsprogramm “Mehrgenerationenhäuser” 2006 gestartet. Heute zählt man bundesweit 500 Häuser. Beruflich geschulte Kräfte arbeiten in hoher Akzeptanz mit engagierten den Freiwilligen zusammen.
Durch ihre Arbeit werden regionale Netze geknüpft, von denen auch lokale Unternehmen, die Regionen und jeweils das Bundesland profitieren.
Über fünf Jahre erhält jedes Haus jährlich 40.000 Euro. Insgesamt werden auch 200 der 500 Häuser im Aktionsprogramm Mehrgenerationenhäuser auch vom Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert.

Weitere Informationen unter www.mehrgenerationenhaeuser.de

Posted by wob. on 03/18 at 08:11 AM
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