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Samstag, November 15, 2008

Auto und Versicherung “tunen”

Die “Bastelzeit” in der Vor-Weihnacht sieht familiär eigentlich ganz traditionell aus; nicht so beim “Autotuner”. Denn der braucht kein Geschenkpapier, auch wenn er neue Zubehörteile im Blick hat, die in so mancher Garage in den nächsten Tagen zum Einbau, Umbau oder Ausbau bereit stehen. Der Automobilclub von Deutschland AvD bietet dazu auf seiner Homepage - ww.avd.de/tuning in Kooperation mit der der Initiative TUNE IT! SAFE! einen besonderen Service an.

Der virtuelle Tuning-Experte “Mr. Safe T.” beantwortet wohl die meisten, wenn nicht gar alle Fragen zu “Tieferlegung”, Spoiler, Fahrwerk, Bremsen, Räder und Umbauten. Grundsatz Nummer eins: Bei den Teilen ist vor allem auf Qualität zu achten. Nicht nur “Mr. Safe T.” weiß, dass sich einige graue bis schwarze Schafe auf dem Markt tummeln, deren Handelswaren eher minderwertigen Billig-Produkten entsprechen. Die Folgen sind in vielen Fällen recht schnell deutlich: die Sicherheit geht verloren, die Gefährdung von Menschen und Sachen steigt.

Um vor unangenehmen Überraschungen sicher zu sein, sollten kluge Autobastler auch ihre Versicherung einbinden und mit dem Ergebnis ihres Tuns auch die Versicherungs-Police “tunen”. Halter von aufgemotzten Fahrzeugen laufen sonst Gefahr, bei Schäden mit “juristischem Anhang” dann auch vor Gericht belastet zu werden. Solcher Ärger kann nach Ansicht des AvD vermieden werden, wenn die technischen Veränderungen samt deren Teile korrekt in der Zulassung eingetragen wurden und Umbauten zeitgleich der Versicherung gemeldet werden.

Höhere Prämie

Wenn durch Chip-Tuning die Motorleistung erhöht wird, ist die Versicherung zu informieren. Erhöht sich dadurch die Prämie, wurde zwar auch das getunte Fahrzeug nach neuem Risiko eingestuft, doch ist dies allemal besser, als dass verändertes Fahrverhalten durch Tuning wegen höherer Unfallgefahr ungeschützt zum finanziellen Risiko wird.

Als Standard-Bedingung sind zwar Tuning-Teile im Wert bis 5000 Euro in der Regel beitragsfrei mitversichert, was jedoch voraussetzt, dass die Teile bei der Zulassungsstelle in die Papiere eingetragen wurden. Ist Zubehör nicht-eintragungspflichtig, muss zumindest die dazugehörige ABE, die nötige Bauart-Genehmigung, ein Teilegutachten oder die durchgeführte Anbauabnahme mitgeführt werden. Versicherung setzt voraus, dass alle eingebauten Tuning-Teile zulässig sind. Wer dagegen unsachgemäß oder gesetzeswidrig getunt oder ein Teil verbaut und nicht eingetragen lässt, der riskiert die Betriebserlaubnis für das Fahrzeug und verliert bei einem Unfall seinen Versicherungsschutz.

Quittungen aufbewahren

In der Folge eines Unfalls wird es meist auch schwierig, den Wert des Fahrzeugs ersetzt zu bekommen, der durch Tuning oder hochwertige Airbrush-Verzierungen zustande kam. Der AvD empfiehlt deshalb, Rechnungen abzulegen, um später nachweisen zu können, was die exotische Lackierung oder die Spezial-Felge gekostet hat. Den Schaden abzuwickeln wird dadurch leichter, auch wenn zuvor Zuschläge fällig wurden. Richtig teure Umbauten am Auto sollte man seiner Versicherung also immer mitteilen, damit hochwertiges Zubehör auch tatsächlich versichert ist.

Posted by Wolfgang on 11/15 at 11:46 AM
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Freitag, November 07, 2008

Stabiler Wunsch nach dem Eigenheim

“Schlussalter 65” war vor 30 und mehr Jahren die Maßgabe für die Finanzierung beim schlüsselfertigen Reihenhaus für 238 000 Mark ohne Aussenanlage und die zugehörige Risiko-Lebensversicherung. Und auch heute genießt die eigen-genutzte Immobilie hohen Stellenwert bei möglichen Bauherren oder Käufern. Bei einer Umfrage der Deutschen Bank schätzten allerdings unter heutigen Bedingungen 75 von 100 Befragten das geforderte Eigenkapital bei der Finanzierung höher ein als nötig. Und schließlich zeigt man sich auch bereit, insbesondere ökologisch bauen zu wollen.

Als die derzeit stabilste Kapitalanlage gilt die eigen-genutzte Wohnimmobilie. Nicht zuletzt deshalb, weil mit der Leitzinssenkung der EZB die Zinsen für Grundpfandkredite (Grundschuld und Hypothek) günstiger geworden sind. Die nun lassen sich auch über “Forward-Darlehen” langfristig sichern.
Alles in allem Ausdruck und Tendenz dafür, dass Immobilien-Käufer in Deutschland sich wegen der Turbulenzen an den Kapitalmärkten keine Sorgen zu machen brauchen, so dass Spitzen-Management für Baufinanzierung bei der Deutschen Bank.

Doch beim Erwerb eines Eigenheims sind trotz guter Aussichten für Wohn-Immobilien viele Deutsche eher zögerlich. Dies liege unter anderem daran, dass die meisten potenziellen Käufer für die Finanzierung fehl einschätzen, wieviel Eigenheim sie sich tatsächlich leisten können, so das Ergebnis der Befragung.

Geben doch zwei von drei Befragten an, eben zu wenig Eigenkapital für eine Immobilie zu haben. Gilt bei Experten als Faustregel eine Eigenkapital-Quote von 20 Prozent als günstig, gilt bei drei von vier Befragten der Eigenkapitalbedarf als höher. Eine Haltung, durch die viele Deutsche die Chance auf die eigenen vier Wände nicht nutzen, auch wenn aktuell durch die neuerliche Zinssenkung (Oktober 2008) eine Finanzierung zu attraktiven Konditionen möglich wäre, so die Experten.

Wer an einer Immobilie interessiert ist, dem ist folglich eine ausführliche Beratung empfohlen. Insbesondere auch, um staatliche Fördermöglichkeiten bei der Finanzierung auszuschöpfen, vor allem beim ökologischen Anspruch ans Bauen.

Ökologisch darf teurer sein!

Denn nahezu jeder Deutsche wäre bereit, für ökologisches Bauen und Wohnen die Ausgaben höher anzusetzen; für jeden Dritten dürften das gar Mehrkosten von über zehn Prozent sei. Dabei wissen die Bürger deutlich zu wenig über die staatlichen Fördermöglichkeiten, auch wenn sie ganz anderer Auffassung zu ihrem Kenntnisstand sind. Doch nur knapp Einer von Zehn fühlt sich gut über die mögliche Förderung im Bilde. Und je jünger die Interessenten an Immobilien, desto geringer das Wissen und umso höher der Info- und Beratungsbedarf.

Als möglichen Finanzierungspartner betrachten neun von zehn Befragten die persönliche Beratung vor Ort mit einem festen Ansprechpartner als wichtig. Schließlich soll der Kreditberater als Baufinanzierungsexperte die individuelle Situation des Bauherren genau analysieren, um die Finanzierung den Möglichkeiten für den Kapitaldienst anzupassen.
Beteiligt an der Trendstudie ‘Baufinanzierung’ der Deutschen Bank waren 1001 nach dem Zufall ausgewählte Bundesbürger im Alter von 18 bis 68 Jahren.

Posted by Wolfgang on 11/07 at 12:16 AM
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Montag, November 03, 2008

Verdirbt Geld den Charakter?

Verbraucher oder ‘Sparefroh’? 

Gold, Moneten, Asche, Schotter, Kies, Penunze, Kohle, Mammon oder einfach nur Bares - wenn es um Geld geht, wird von manchen manchmal übertrieben und andere halten einfach nur den Mund. Wie aber ließe die Soziologie sich darauf ein, die Geldtypen zu beschreiben? Macht Geld leidenschaftlich oder eher nur knauserig? Verführt Geld oder macht es einfach nur sexy...??

Geld schafft Ambitionen

Die persönliche Finanzen stehen beim Ambitionierten an erster Stelle. Er ist gut informiert und bereit Risiken einzugehen. Geld hat für ihn einen positiven Stellenwert, Geld ist sein Gradmesser für Erfolg und dient ihm als Selbstbestätigung.

Geld schafft Souveränität

Der Souveräne hat vom erstmals erlebten Weltspartag gelernt, sich mit Finanzen zu beschäftigen - zur Sicherung von Existenz und Wohlstand. Der Umgang mit Geld ist ihm selbstverständlich und sichert ihm einen unabhängigen Lebensstil.

Geld birgt Sicherheit

Der Sicherheitsbewusste ist den Themen mit Geld aufgeschlossen, er ist materiell gut gestellt und er legt Wert darauf, sein Vermögen zu vergrößern. Schlagzeilen zu Finanzen werden meist tagesaktuell gelesen. Sein Anspruch nach Sicherheit lässt indes nur konservative Anlageformen wie Sparbuch und Bausparvertrag zu.

Geld macht bescheiden

Der Bescheidene markiert für sich den Typus mit Sparer-Mentalität. Er verhält sich vorsichtig und sorgt prozentual vom monatlichen Einkommen vor. Ihm und den Seinen genügen die Eigentumswohnung oder das Reihenhäuschen sowie aufeinander folgende Sparverträge.

Pragmatik und Geld

Der Zweckorientierte weiß zwar um sein Geld, doch stellt es für ihn keinen Wert an sich dar. Es ist Mittel zum Zweck. Für sich und die Seinen privat vorzusorgen, erledigt er nur unter äußerem Zwang. Grundsätzlich lehnt er Geldgeschäfte distanziert ab und spricht auch nicht gerne darüber.

Mach du das!

Wer beim Thema Geld eher nur delegiert, der ist zwar sensibilisiert, doch verlässt er sich gerne auf andere aus seiner privat-familiären Sphäre. Dem Lebenspartner kommen deshalb die eigentlichen Aufgaben zu, der dann nachträglich informiert, wenn von ihm finanzielle Entscheidungen getroffen sind.

Geld beruhigt!

Der Sorglose setzt sich eher lasch statt konstruktiv mit seinen privaten Finanzen auseinander. Er lebt heute und konsumiert. Vorsorge fürs Alter ist eher nachrangig, weil die monatliche Einkünfte meist keinen finanziellen Spielraum lassen. Warum also den Lebensstil noch weiter beschränken?

Geld schafft Kummer

Wer Geldangelegenheiten ignoriert und das Thema rundweg ablehnt, der hat wohl schon resigniert. Er zählt sich zum Prekariat, weil keine Spielräume gegeben sind. Wenn’s klappt, lebt er auf Pump. Das aber frustriert, stumpft ab und verstellt den Blick auf gelegentliche Chancen.

Posted by Wolfgang on 11/03 at 07:21 AM
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Sonntag, November 02, 2008

Gaspreise 08/09

Der nächste Winter wird teurer! Auf jeden Fall!

Die einen gelten als Gas-Rebellen, andere als Gaspreis-Widersacher, ihre Initiativen ‘firmieren’ als Forum oder sie sind einfach nur gegen die Tarifstruktur und gegen die in vielen Städten und Gemeinden praktizierte Querfinanzierung öffentlicher Aufgaben - Hallenbad, ÖPNV oder Parkhäuser -, und diese millionenschwere Finanzierung dann auch ohne Rücksicht auf die Leistungsfähigkeit des einzelnen Verbrauchers, nicht auf seine Familie, nicht auf sein Einkommen. Begründet nur dadurch, dass jemand Energie verbraucht.

Die Spezialisten des Energie-Portals Verivox haben nun erneut die neuen Gaspreise zum 1. Oktober, dem Beginn der Heizperiode, untersucht und zweifelsfrei festgestellt:  329 der etwa 750 Gasversorger in Deutschland erhöhten die Gaspreise um durchschnittlich 15 Prozent. Für den normalen Haushalt eine jährliche Mehrbelastung von 213 Euro.

Ob Stadtwerke Herne (Nordrhein-Westfalen), Vereinigte Stadtwerke GmbH (Schleswig-Holstein), die Stadtwerke Kempen (Nordrhein-Westfalen) oder die Stadtwerke Witten (Nordrhein-Westfalen) - mit über 30 Prozent sind Tausende Haushalte dabei, was jährliche Mehrkosten von über 350 Euro bedeutet.

Weil seit den 60-er Jahren der Gaspreis an den Ölpreis gekoppelt wurde, als dies noch Sinn machte, kommen die starken Ölpreisschwankungen in 2008 erst verspätet bei den Gasverbrauchern. Weitere Gasversorger werden im November und Dezember die Preise erhöhen, so Peter Reese, Leiter Energiewirtschaft bei Verivox.

Weitere 29 Gasanbieter haben schon jetzt Preiserhöhungen zum 1. November um durchschnittlich 13 Prozent angekündigt. Fünf werden die Preise um über 20 Prozent anheben - die Stadtwerke Zirndorf i gar um 24 Prozent, was jährlich 333 Euro zusätzlicher Ausgaben bedeutet.

Seit Januar 2005 sind die durchschnittlichen Kosten für Gaskunden in Deutschland um über 40 Prozent gestiegen. Nur wenige Hundert oder vielleicht auch einige Tausend haben schon in 2005 den Gaspreiserhöhungen schriftlich widersprochen. Seither wurden einige Gerichtsverfahren entschieden, die mal den sperrigen Verbrauchern aber auch den Versorgern Recht gaben.
Noch immer ist jedoch die Rechtslage verworren: für einige Versorger gilt, dass deren Preiserhöhungsklauseln in Sonderverträgen über Jahre hinweg rechtsunwirksam waren. Grund genug für “ ganz harte Rebellen”, deshalb nur den Altpreis aus 2005 zu zahlen oder eben den seit dem ersten Widerspruch.
Inzwischen sind vielerorts die Sonderverträge auf den 31.12. gekündigt, und zwar gleichermaßen für Rebellen und für bislang brave Zahler.
Wer neue und teurere Sonder-Tarife nicht akzeptieren will, der fällt als Konsequenz in die normale und ebenfalls (noch) teurere Ersatzversorgung (=Grundversorgungstarif) oder er kümmert sich um einen anderen Gasversorger. Die Experten von Verivox raten daher zum Vergleich der Gaspreise.
Inzwischen kann man meist zwischen wenigstens zwei Gasversorgern wählen (so liefern Konstanz und Friedrichshafen auch in den angrenzenden Schwarzwald-Baar-Kreis).
Der Wechsel ist einfach und risikolos - die Versorgung wird auf keinen Fall unterbrochen. Und ein Wechsel kann finanziell entlasten. Die Bundesnetzagentur geht beim Wechsel des Gasanbieters von einer durchschnittlichen Ersparnis von 100 Euro jährlich aus.
(siehe auch verivox.de; energieverbraucher.de oder Verbraucherzentrale.de und dort benannte Gaspreis-Initiativen).

Posted by Wolfgang on 11/02 at 11:02 AM
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Samstag, November 01, 2008

Sport mit Haftpflicht: Günstig Golfen

Fern-Mitgliedschaften in DGV-Golfclubs

“Querschläger beim Sport..??”, das gibt es wohl am ehesten bei den Sportschützen. Doch auch ein Golfer kann in Haftpflicht genommen werden, wenn sein kleiner, weißer Ball “abirrt” und nicht die erwünschte Flugbahn nimmt; er mit zweifelhafter Flugbahn ins Gelände, gegen den Spazierweg, die Straße oder auf die Bahn daneben streut. Doch für die Rabbits, die Anfänger bei Golfsport, die kreuz und quer wie die Hasen ihren Bällen hinterher rennen oder sie diese am Rande des Fairways suchen, muss es halt irgendwie mit dem einst elitären Sport losgehen.

So hat der Einsteiger seinen Schnupperkurs längst hinter sich, andere spazierten bereits mehrmals ums Golfgelände und ließen sich neugierig machen und immer mehr Nachwuchsgolfer (aller Jahrgänge) wissen mit dem Kurs zur Platzreife, was alles zu geschehen hat, um überhaupt spielen zu dürfen.
Bei recht hohen Aufnahmegebühren und ebenfalls hohen Jahrsbeiträgen sind dann auch sogenannte Fernmitgliedschaften eine Möglichkeit, sich dem Golfspiel zu verschreiben.
Sport- oder Event-Agenturen vermitteln Fernmitgliedschaften in Golfclubs, die dem Deutschen Golfverband (DGV) angeschlossen sind. Eine solche Fernmitgliedschaft berechtigt zum Golfspiel auf allen Plätzen in Deutschland (und weltweit) gegen Greenfee, die Spielgebühr.
Mehrere Tausend Mitglieder, die mindestens 150 Kilometer von ihrem Club entfernt wohnen, haben sich bereits für eine Golf-Fernmitgliedschaft in einem DGV-Golfclub anmelden lassen.

Die Clubheimat fehlt!

Mit einer Fernmitgliedschaft 2009 im deutschen DGV-Golfclub entstehen für den Golfsportler keine weiteren Kosten; er erhält - zwar weitab von seinem Golfclub - von diesem den erforderlichen und zweifelsfrei anerkannten Original DGV-Ausweis - so auch für 2009
Um eine günstige Golf Fernmitgliedschaft zu beantragen, benötigt der meist noch in den spielerischen Anfängen steckende Golfer die sogenannte Golf-Platzreife oder ein bereits erspieltes Handicap.
Wer seine Golf-Kosten senken will, der nutzt seine Fernmitgliedschaft, wo immer er will. In Clubs mit einer 9-Loch-Anlage besteht meist gar kein Zweifel, ob Fremde spielen dürfen; bei Gästen mit Fernmitgliedschaft ist auf “nur” 18-Loch-Plätzen jedoch oft ein Handicap von besser 36 erforderlich

Der Vorteil: es ist günstig!

Zahlreich sind die Mitglieder, die seit Jahren auf ihre “fremden” DGV-Golfclubs vertrauen, für deren Vermittler bereits “Testsieger” gefunden wurden. Der fremde, neue Heimatclub übernimmt die Handicapverwaltung inklusive.
Zum offiziellen DGV-Ausweis gehört das kostenlose DGV-Stammblatt für das jeweilige Restjahr; eine Fernmitgliedschaft kostet keine Aufnahmegebühr, die Handicap-Verwaltung und alle weiteren Gebühren (DGV, LGV) sind im Preis inklusive.
Eine Fernmitgliedschaft in einem deutschen Golfclub berechtigt zum weltweiten Golfspiel bietet all jenen ein günstiges Preis-Leistungs-Verhältnis, die im Jahr nur fünf mal oder auch 20 mal spielen.
Nicht zu vergessen: von Gästespieler verlangt jeder Club das Greenfee, die Spielgebühr, und die liegt wochentags meist bei mindestens 20 Euro.

Posted by Wolfgang on 11/01 at 10:06 AM
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Samstag, Oktober 25, 2008

Geld allein macht nicht glücklich…

...man muss es auch besitzen!

Mit mehr Geld ist es nur wenig besser, als es mit wenig Geld schlechter ist...! Wem dieser Satz auch zugeschrieben wird, er wird auch andersrum nicht besser. Denn Verbraucher in Deutschland geben ihr Geld eher nur für Normales statt für Güter des Luxus’ aus.

Es war wieder mal eine Studie, nach deren Erkenntnis kaum Geld für Luxusartikel ausgegeben wird. Von den Umsätzen für den privaten Konsum im Einzelhandel von durchschnittlich 5602 Euro waren nur 56 Euro oder ein Prozent für den sogenannten Luxus: Uhren oder Schmuck, wie in Nürnberg die Studie von GfK Geo Marketing deutlich machte.
Nur bei den Ausgaben für Telekommunikation mit 32 Euro oder 0,6 Prozent und bei Kinderartikeln mit zwölf Euro (0,2 Prozent) war der Anteil noch geringer.

Das nun hat beim Wert der benannten 5602 Euro für die Ausgaben eines Otto Normalverbrauchers damit zu tun, dass mit den ersten paar hundert Euros, die einer verdient, die dringenden Bedürfnisse zu befriedigen sind. Und wer kurzfristig mal gar nichts verdient, der wird - der Konsum-Theorie zur Folge - erstmals seine Ersparnisse aufzehren - sofern er die überhaupt hat.

Den größten Anteil am privaten Konsum verursachen mit gut 36 Prozent die Ausgaben für Nahrungs- und Genussmittel, die sich auf gut 5602 Euro pro Kopf belaufen. Auf Rang zwei der Kauf-Liste liegen Artikel für Gesundheits- und Körperpflege mit einem Anteil von 14,4 Prozent.

Gilt die Studie als repräsentativ, werden demnach für Kleidung 8,4 Prozent des Haushaltsgeldes ausgegeben. Das aber ist geschlechts-spezifisch zu betrachten. Während Männer für ihre Klamotten - ausgenommen Wäsche, Socken und Accessoires - jährlich und durchschnittlich 109 Euro ausgeben, liegen die Umsätze bei Frauen mit durchschnittlich 236 Euro doppelt so hoch.

Was immer die Marktforscher grundsätzlich feststellen wollten, sie taten dies auch zwischen dem Verbrauch Stadt - Land.
In und um München, Erlangen und Frankfurt am Main geben die Menschen deutlich mehr Geld für Kleidung und für Geräte der Informationstechnologie aus.

Posted by Wolfgang on 10/25 at 10:01 AM
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Freitag, Oktober 17, 2008

Skifahr’n mit Helm!

Auf jeden Fall empfehlenswert?

Es gibt sie, die gereiften Sportler, die schon ein ganzes Leben lang Ski fahren und dabei auch so manchen Sturz hingelegt haben. Nicht immer waren diese selbst verschuldet. Grund genug, sich endlich Gedanken darüber zu machen, den immer populäreren Skihelm jetzt endlich doch auch als Erwachsener zu tragen.

Ob also nötig oder nicht, vielleicht kommt für den Einzelnen bald auch der Rücken-Protektor, wie man ihn bei den Motorradfahrern kennt…

Wieviel Sicherheit muss also sein? Will man wirklich auf den nächsten Crash warten, bei dem es einen dann auch noch über Harsch oder Eis schleift? Nein! Also: Sicherheit muss sein! Und ob die Unfälle selbst oder fremd verschuldet werden, wird dem Helm gleichgültig sein. Wer des Helmes “Inhalt” jedoch braucht, der wird seinen Kopf wohl doch eher schützen.

Unterstellt man - weil wohl auch realistisch - dass die Skier immer schneller und die Abfahrten immer rasanter werden, wird also so mancher vieles bis alles dafür tun, im Falle eines Sturzes seinen Kopf zu schützen. Je nach Abfahrt und Risiko ist dann auch der Rückenpanzer nicht verkehrt. Lieber also, so die Fürsorglichen, etwas “over-protected”, als mit Schädelverletzung oder Lähmung zu Tal gebracht werden müssen.

Schwere Unfälle mit Kopfverletzungen können tödlich ausgehen. Ein Zusammenprall mit anderen Skifahrern oder Snowboardern oder der Stürze auf der Eisplatte sind mit Helm ganz sicher weniger schlimm. Und auch Reitschüler haben neben dem Reithelm als Pflicht längst auch den Rücken-Protector unterm Jackett.

Helme längst komfortabel

Waren vor Jahren die ersten Helme noch wenig komfortabel, gar sperrig und wenig modisch, sind Helme von heute genau das Gegenteil. Manch einer spürt gar mehr Tragekomfort mit Helm als mit Mütze.
Selbst schützende Rückenprotektoren werden getragen wie flache Rucksäcke und mindern Unfallfolgen erheblich.
Nicht alle Skifahrer fahren auch gut und dazu oft auch noch unsicher.
Diese sportlichen Anfänger auf den Pisten, sind in der direkten Begegnung dann auch eine Gefahr. Wer also viel fährt und gut beobachtet, der weiß: ein Helm muss! Vor allem auch bei Kindern!!
Nicht immer wird rücksichtsvoll gefahren, weshalb einer mit Köpfchen immer auch den Kopf schützt. Das ist nichts anderes wie auch beim Rad fahren.

Wer’s aus der Schilderung von Notfallhelfern erfährt, der hört auch, dass die häufigsten nicht mehr Bein und Fuß betreffen, sondern den Kopf, den Nacken und die Wirbelsäule. Bestes Schuhwerk und technisch hochwertige Bindungen machen längst also einen Helm zur Pflicht.

Posted by Wolfgang on 10/17 at 07:59 AM
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Donnerstag, Oktober 16, 2008

Bahn frei - Kartoffelbrei!

Versicherungsschutz beim Wintersport

Alle Jahre wieder: Ski und Rodel - Gut! - Eine Information, die viele tausend Wintersportler von mal zu mal erfreut. Im Zusammenhang mit den beliebten Sportarten auf einem Brett oder - wie bei den meisten - auf zwei Brettern stehen aber auch klare Unfallzahlen. Nach Angaben aus der Statistik erleiden jährlich 55 000 bis 65 000 deutsche Wintersportler einen Unfall.

Zu empfehlen ist also immer auch eine private Haftpflicht für verschuldete Unfälle und eine Unfallversicherung gegen Schäden, die man sich selbst zufügt oder die einem zugefügt werden, ohne dass vielleicht der Schädiger “dingfest” gemacht werden kann.
Die Unfallversicherung übernimmt grundsätzlich die Kosten für die Bergung eines Opfers und leistet eine finanzielle Hilfe bei Invalidität nach einem Unfall.

Das private Unfallrisiko über eine Versicherungen zu schützen, ist bei einer Deckungssumme von 100.000 Euro schon für circa 100 Euro pro Jahr zu haben.
Wer bereits eine Versicherung für den Fall der Berufsunfähigkeit hat, benötigt diesen Schutz nicht.
Für Urlaube im Ausland sollte eine private Auslandsreise-Krankenversicherung abgeschlossen werden. Die gibt es schon für unter 10 Euro Beitrag im Jahr. Zu beachten ist, das die gesetzliche Krankenversicherung für einen Kranken-Rücktransport aus dem Ausland nie aufkommt.

Retten auch beim Heli-Skiing!?

Verursacht ein Skifahrer einen Unfall auf der Piste, ist er für die Folgen verantwortlich. Werden dadurch Personen verletzt, können Ansprüche in großer Höhe auf ihn zukommen. Dieses Risiko lässt sich mit einer privaten Haftpflichtversicherung absichern, die nicht nur im Winterurlaub, sondern grundsätzlich für alle Lebensbereiche mehr als sinnvoll ist.

Versicherungspakete wie denen, die der Deutsche Alpenverein (DAV) und der Deutsche Skiverband (DSV) seinen Mitgliedern anbietet, eignen sich wegen der weltweiten Deckung von Bergungskosten bis zu 25 000 Euro für Wintersportler, die auch in den Rocky Mountains zum Heli-Skiing aufbrechen.

Die Angebote des DSV sind in den Deckungssummen der Unfall-, Kranken- und Haftpflichtversicherung auf das individuelle Risiko und den persönlichen Bedarf zu prüfen.
Interessant für Wintersportler, die ihre Ausrüstung versichern wollen, ist meist die im Paket enthaltene Sportgeräte-Versicherung.

Posted by Wolfgang on 10/16 at 06:28 AM
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Donnerstag, Oktober 09, 2008

Rund ums Haus…

...und möglichst vor dem Winter!

Wird es in den Herbst- und Wintermonaten früher dunkel, kommt so mancher auf einsame Ideen: der Anschlag für den Schließbolzen am Schließblech muss wieder einen Millimeter versetzt werden! Schließblech? Ja, wo ist denn sowas..? Ganz einfach, das ist der kleine Teil an der Haustür, der als erstes dafür sorgt, dass die Tür eben nun mal ins Schloss fällt. Und weil wegen der Witterung mit mehr Feuchtigkeit und Nässe nicht nur die schwere Haustür reagiert und ein wenig justiert werden muss, ist ums Haus noch ganz anderes zu tun.

Damit das Gebäude bei Kälte, Wind, Regen und Schnee möglichst wenig bis keinen Schaden nimmt, ist für Eigentümer eine Inspektion im Herbst ein Muss.
Schwachstellen sind zu vermeiden oder zu verstärken, die Einstellungszeiten an der Heizung sind auf korrekten Stand zu prüfen, der Druck im Heiz- und Warmwasserkreislauf ist zu prüfen und Dichtungen an Fenstern oder Türen sind mit Vaseline zu fetten.
Und weil man grad beim Fetten ist, darf ruhig auch mal die Kette für das fern-bediente Garagentor mal ein wenig Sprüh-Öl abbekommen.

Dach kontrollieren

Wer Zweifel am Dach hat, der kann selbst als Laie mit dem Oper- oder Fernglas lose oder zerbrochene Dachziegel erkennen.
Und auch der Kamin sollte bis zu dessen Kopf ins Visier genommen werden. werden. Feine Risse kann allerdings nur der Fachmann, sprich der Dachdecker direkt auf dem Dach erkennen.
Erkennbar sind dann aber auch Schäden auf dem Speicher oder dem Dachstuhl.
Dunkle Stellen am Gebälk oder rostige Verbindungen weisen auf eingedrungene Feuchtigkeit hin.
Zeichen von Schäden in der Dachdeckung zeigen sich, wenn im Dachgeschoss Flecken an den Wänden, verformte Wandfläche oder gar Schimmel festzustellen ist.

Dachrinnen und Abflussrohre

Dachrinnen und die Öffnungen der Fallrohren sind von Laub und Moos zu befreien, sofern man dran kommt, weil ansonsten gestautes Wasser auch gefrieren kann und sich das Eis ausdehnt.
Beim Flachdach kann stehendes Wasser das gesamte Dach und damit die Statik belasten.
An den Fallrohren sind die Verbindungen auf “verrutscht” zu prüfen, die Wassertonne unter der Fallrohr-Klappe ist zu leeren, weil sie sonst gefriert, und die Insektengitter sind auf lose Stellen zu inspizieren.
Droht Frost, sind die Wasserhähne aussen zu sperren, die Zuleitungen sind zu entlüften - die Außenhähne bleiben dann offen.

Fassaden-Check

Zeigen sich feuchte Stellen unter Mauerkronen oder Fensteröffnungen, dann muss eine Fuge neu versiegelt oder eine Abdeckung erneuert werden. Die Anker für Fensterläden oder auch Führungen von Rollläden sollten überprüft werden.

Warm, aber richtig!

Im Idealfall wird die Heizung vom Fachmann gewartet: also Kessel gereinigt, Brenner optimal eingestellt und Pumpe überprüft.
Wegen der hohen Energiekosten ist das Tages -und Wochenend-Programm für die Heizung zu prüfen. Manchmal reicht ein Grad weniger oder die Nachtabsenkung wird früher ge-timet!

Wer richtig hinhört, der merkt auch ob der Brenner richtig einsetzt und ob die Pumpe überhaupt läuft. Und dann sind auch noch die Heizkörper zu entlüften.
Dabei merkt man dann vielleicht auch, dass Thermostat nicht schaltet oder der Heizkreislauf blubbert. Dann allerdings wäre ein Check durch den Fachmann ratsam.

Posted by Wolfgang on 10/09 at 06:29 AM
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Sonntag, September 14, 2008

Barrierefreies Bauen nützt nicht nur Älteren

Haus & Wohnung altersunabhängig von jedermann nutzbar

Ohne Barrieren zu bauen, zu sanieren und zu modernisieren, ist nicht nur für ältere und behinderte Menschen von alltäglicher Bedeutung. Neben Energieeffizienz ist der Begriff inzwischen weiter gefasst: barrierefreies Bauen gilt als eines der großen Zukunftsthemen, heißt es bei der Messe München.

Los gelöst von Alter, körperlicher Befindlichkeit oder besonderem Status ist mit dem Begriff die Gleichstellung aller Menschen gemeint,.
Mit Blick auf Architektur und Planung gehe es darum, Wohnung und Wohnumfeld so zu gestalten, dass Menschen mit und ohne Behinderungen und über alle Jahrgänge des Lebens möglichst selbstständig, bequem und komfortabel leben können.
Unter diesem Aspekt achteten immer mehr Hersteller bei Produkten und Systemlösungen darauf, dass ihre Leistungs-Produkte für die Generationen übergreifend und altersunabhängig von jedermann nutzbar sind.

Der Bedarf an barrierefreiem Wohnraum wird mit der demographischen Entwicklung stark anwachsen, so die Experten in den Landesberatungsstellen ‘Barrierefrei Bauen und Wohnen’.
Gebäude und Wohnungen sollten stufen- und schwellenlos, also niveaugleich zugänglich und mit breiten Türen und bodengleichen Duschen ausgestattet sein.
Nur dann bietet sich der Komfort, den längst auch immer mehr junge Leute zu schätzen wissen. Mehrfamilienhäuser sollten mit einem Aufzug ausgestattet sein.
Wohnungen oder Häuser, die nicht barrierefrei sind, bedeuten dagegen für viele ältere Menschen, dass bei ihnen der Wunsch größer wird umzuziehen, auch wenn dazu die vertraute Umgebung verlassen werden muss.
Wohnraum, der nicht von Menschen aller Jahrgänge genutzt werden kann, wird sich in Zukunft voraussichtlich nur noch mit Wertverlust vermieten oder verkaufen lassen.
Wer mehr zu diesem Thema oder zu anderen Themen des barrierefreien Bauens und Wohnens erfahren möchte, wendet sich an die Fachleute der Landesberatungsstelle Barrierefrei Bauen und Wohnen in Mainz, die mit Ratschlägen und Problemlösungen kostenlos und firmenunabhängig informieren.

Landesberatungsstelle der Landesberatungsstelle
Barrierefrei Bauen und Wohnen
Gymnasiumstraße 4
55116 Mainz
Telefon (0 61 31) 22 30 78 Telefax (0 61 31) 22 30 79
barrierefrei-wohnen@vz-rlp.de
oder Link zur Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz
http://www.verbraucherzentralerlp.de/UNIQ122131639904590/link194550A.html

Posted by Wolfgang on 09/14 at 07:10 AM
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Samstag, September 06, 2008

Ölpest-Gefahr in Mikronesien

2. Weltkrieg wirft bedrohliche Schatten

Der vor über 60 Jahren im Pazifikkrieg untergegangene Tanker Hoyo Maru leckt. Das Wrack liegt vor der Insel Chuuk inmitten der Inselwelt Mikronesiens. Weltweit ist diese Region wegen ihres Artenreichtums und auch als beliebtes Taucherparadies bekannt. Doch nun breitet sich dort ein inzwischen mehr als fünf Kilometer langer Ölteppich beständig aus.

Dabei ist völlig unklar, wieviel Liter das Schiff noch an Bord hatte, als es damals sank. Fest steht allerdings, dass die Hoyo Maru ein Ladevolumen von 15 Millionen Litern besaß. Das weisen alte Pläne aus, die einem Team von Wissenschaftlern der australischen James Cook University vorliegen. Bei dieser riesigen Ölmenge befürchten die Forscher eine ähnliche Umweltkatastrophe wie 1989 bei der Havarie der Exxon Valdez im Süden Alaskas. Dabei ergossen sich nahezu 40 Millionen Liter Rohöl ins Meer, weil der Tanker im Prinz-William-Sund gegen ein Riff stieß. Laut Greenpeace haben sich dort bis heute nur wenige Vogelarten von dem Unglück erholt. Nach 19 Jahren ernähren sich Seevögel und Otter immer noch von belasteten Heringen und Muscheln, und auf einem großen Teil der Strände setzt der zähe Ölfilm beständig Gifte frei.

Womit die Bewohner an der alaskischen Küste bis heute kämpfen, steht den Insulanern von Chuuk wohl noch bevor: ölverklebte Küsten, verendete Fische in unbrauchbaren Netzen, ein mehr oder weniger eingeschränktes Fischfangverbot und damit vielleicht sogar der Entzug ihres Lebensunterhalts auf unbestimmte Zeit. Wären nicht die Wissenschaftler, blieben die betroffenen Menschen ohne helfende Hand. Engagiert nehmen sich die Forscher ihrem Schicksal an und versuchen, die intakte Meeresfauna rechtzeitig zu retten. Sie haben bereits bei der Umweltorganisation Earthwatch um Soforthilfe gebeten.

Denn weitere 52 japanische Wracks ruhen hier auf dem Meeresgrund. Tag für Tag nagt das Salzwasser an ihren Stahltanks, die bisher das Auslaufen von 32 Millionen Litern Öl und eine Katastrophe verhindert haben.

Posted by Paul on 09/06 at 12:52 PM
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Donnerstag, August 21, 2008

Bau-Zusatzstoff reinigt Stadtluft

Rote Karte für Stickoxide

Täglich schleicht der Stop-and-go-Verkehr durch die Städte. In Stoßzeiten erreichen die Luftbelastungen sehr hohe Werte. Dann geht vielen Menschen im wahrsten Sinne die Luft aus: Sie leiden an Atembeschwerden, Kopfschmerzen oder Schwindelgefühlen.

Inversions-Wetterlagen verschärfen die Situation zusätzlich: Dabei lasten träge Luftschichten über den Metropolen, und der berüchtigte Smog lässt kaum einen Luftaustausch zu. Ein lebensbedrohlicher Zustand, besonders für Kinder, Herz- und Kreislaufkranke oder auch ältere Bürger. Zahlen machen diese harten Tatsachen greifbarer: So sterben jedes Jahr 40.000 Franzosen, Österreicher und Schweizer an den Folgen schadstoffbelasteter Stadtluft. In ganz Europa wohnen 75 Prozent der Bevölkerung in Städten. Davon leben 30 bis 40 Prozent unter sehr viel höheren Belastungen als die Grenzwerte der Weltgesundheitsorganisation WHO vorgeben.

Stickoxide regieren die Großstädte
Daran hat das Bundesimissionsschutz-Gesetz kaum etwas geändert. Zwar werden die Luftbelastungen in Großstädten jetzt regelmäßig kontrolliert, dauerhafte Maßnahmen zur Schadstoff-Minderung brauchen jedoch Zeit. Inzwischen versuchen Umweltexperten, Verkehrsplaner und politische Entscheider, Knoten zu entwirren und Lösungen einzufädeln. Oft genug bleiben dabei aber kurzfristig umsetzbare Potentiale im Sande stecken.

Stickstoffoxide – oder auch kurz Stickoxide genannt – sind starke Atemgifte. Sie entstehen bei der Kraftstoffverbrennung und bilden ein Gemisch aus Kohlenmonoxid und -dioxid sowie Schwefeldioxid. Also einen wahren Gift-Cocktail, auf den Kinder besonders empfindlich reagieren. Immerhin stellen sie im Straßenverkehr die schwächste Gruppe dar. Aufgrund ihrer geringen Körpergröße nehmen sie natürlich regelmäßig mehr Abgase auf als Erwachsene. Eine kleine Menge davon genügt schon, um bei ihnen Atemwegserkrankungen oder Infektionen auszulösen.

Vor diesem Hintergrund türmen sich erschreckende Zahlen auf: Alljährlich verfahren die Deutschen 35 Milliarden Liter Benzin und nahezu ebenso viel Diesel. Dabei setzt jeder verbrannte Liter Treibstoff 10.000 Liter Abgase frei. Die darin enthaltenen Stickoxide führen nachweislich zu saurem Regen und bilden in der Atmosphäre das Atemgift Ozon.

Titandioxid reduziert Schadstoffe
Ein niederländisches Forscherteam der Universität Twente weckt nun in dieser Hinsicht Hoffnung. Die Wissenschaftler entwickelten im Labor ein vielversprechendes Verfahren, um Stickoxid-Belastungen dauerhaft zu vermindern. Der Schlüssel zum Erfolg heißt Titandioxid. Seine besondere Eigenschaft: Er wandelt organische und anorganische Verbindungen um. Deshalb eignet er sich ebenfalls zur Reduktion von Stickoxiden, die er in umweltverträgliche Nitrate überführt. Dabei wirkt Titandioxid als Fotokatalysator: Es braucht Sonnenlicht, um Schadstoffe unschädlich zu machen. Damit bietet sich sein Einsatz genau dort an, wo die Abgase entstehen: Auf der Straße.

Die Vorbereitungen zu einem ersten Feldversuch laufen bereits. Mit Titandioxid versehene Pflastersteine werden auf dem Castorweg der Stadt Hengelo verlegt. Bekanntlich ziehen die Niederländer beim Straßenbau Pflastersteine den üblichen Teerstraßen vor. Im Sommer 2009 nehmen die Wissenschaftler die ersten Luftmessungen im Testgebiet vor. Sie erwarten dann ebenso gute, vielleicht sogar bessere Quoten als bei den Labortests. Dabei gelang es ihnen, 30 bis 40 Prozent der Abgase unschädlich zu machen.

„Tx Active“ erobert die Welt
Der ursprünglich in Japan entwickelte Werkstoff Titandioxid gewinnt mehr und mehr als Bauzusatzstoff an Bedeutung. Das in den Niederlanden durchgeführte Pilotprojekt ist dafür ein aktuelles Beispiel. Italcementi, der größte Zementhersteller Italiens, setzt allerdings bereits seit über zehn Jahren mit Erfolg auf dieses Material. Das Unternehmen verwendet es als Additiv in fertigen Bauteilen, im Straßenbelag oder Gebäudeputz. Je nach Sonneneinstrahlung und Luftbewegung wandelt das Reduktionsmittel bis zu 75 Prozent der Autoabgase in harmlose Stoffe um. Salzkristalle, Wasser und Kohlensäure bleiben übrig und werden schließlich durch Niederschläge abgewaschen.

Inzwischen ist das Zement-Additiv „Tx Active“ der Firma Italcementi neunfach patentiert worden. Denn der Zusatzstoff leistet neben dem Entzug von Luftschadstoffen noch mehr: Er reinigt und konserviert das damit versehene Baumaterial. So werden Straßen und sogar ältere Gebäude vor weiterer Verwitterung geschützt, wie zum Beispiel die Kirche Dives in Misericordia. Italcementi vertreibt ihr Produkt „Tx Active“ ebenso in Frankreich und den Vereinigten Staaten. Vielleicht erobert Titandioxid schon in naher Zukunft den ganzen Erdball. Damit auch bald die Menschen in New York, Dehli, Bejing oder Shanghai gesündere Luft atmen.

Posted by Paul on 08/21 at 02:09 PM
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Mittwoch, August 06, 2008

ÖkoWorld bietet Investition in Wasser

Die versiko-Tochter ÖkoWorld Lux S.A. hat den ersten Wasserfond auf dem deutschen Markt lanciert. Somit kann durch den Fond ein breites Publikum ab jetzt auch in die in Zukunft verknappende Ressource investieren. Der bislang lediglich im Private Placement offerierte Fond ist nun auch über den öffentlichen Vertrieb der ÖkoWorld Water for Life zu erhalten. Water for Life möchte ihr Produkt vor allem im Bereich von Unternehmen, die sich mit der Erschließung von Trinkwasserquellen, Wasseraufbereitung und Wasserinfrastruktur befassen, vermarkten. Aus Kriterien ökologischer, sozialer und wirtschaftlicher Nachhaltigkeit wird das Portfolio zusammengesetzt.

Water for Life konzentriert sich dabei auf Investoren, die es sich zum Ziel gesetzt haben, durch eine bestimmte Kapitalanlage langfristig von den steigenden Unternehmensgewinnen zu profitieren. Kurzfristig ist von sehr guten Renditen auszugehen, nichtsdestotrotz wird von Experten zu einem Anlagehorizont von sieben bis zehn Jahren geraten. Mit WKN A0NBKM kann der Fond ÖkoWorld Water for Life bei Sparkassen, Banken, Finanzdienstleistern und Vermögensverwaltungen gezeichnet werden. In jedem Fall ist der der Water for Life Fond von Vorteil für Anleger, die dann indirekt aus der drohenden Verknappung des Wassers sogar noch Profit schlagen.

Posted by Saskia on 08/06 at 06:49 PM
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Donnerstag, Juli 31, 2008

Bauspar-Mittel fließen immer öfter in Modernisierungen

Immer mehr Bausparmittel werden von Verbrauchern nicht zum Erwerb bzw. zum Bau eines Eigenheims verwendet, sondern zu Modernisierungs- und Sanierungszwecken herangezogen. Die Bausparkasse Schwäbisch Hall, einer der größten Vertreter der Branche, teilte mit, dass eine wachsende Zahl von Bausparern schon bei Abschluss der Verträge bauliche Maßnahmen an bereits im Besitz befindlichen Immobilien planten.

Grund für die stärkere Aktivität der Eigentümer ist nach Ansicht von Experten eine gestiegene Sensitivität im Hinblick auf die Energieeffizienz eines Gebäudes. Nicht nur die gesellschaftliche Debatte um CO2-Emissionen und deren schädliche Auswirkungen auf das Klima, sondern auch und gerade die explodierenden Kosten für Energie, besonders bei Öl und Gas, wecken bei vielen Hausbesitzern den Wunsch nach Maßnahmen, die zu einer Reduktion des Primärenergieverbrauchs führen.

Möglichkeiten dazu existieren viele: Neben einer Dämmung der Außenhülle des Gebäudes zur Reduktion des Transmissionswärmeverlustes kann der Einbau einer modernen Heizungsanlage viel zu geringeren Energiekosten beitragen. Auch die Installation von Holzpellet-Anlagen ist möglich, wodurch die Versorgung mit Heizungstechnik nicht nur günstig, sondern darüber hinaus auch unabhängig von den weiteren Entwicklungen an den Energiemärkten ist.

Eine weitere populäre Möglichkeit zur Senkung der Betriebskosten einer Immobilie ist die Installation einer Photovoltaikanlage auf dem Dach, mit der Strom produziert und ins Versorgungsnetz eingespeist werden kann. Durch die staatlich garantierte Abnahme der gesamten Produktion zu Festpreisen lässt sich ein Profit erzielen, mit dem andere Belastungen ausgeglichen werden können.

Die Entwicklung der Energiepreise und der insgesamt rein zyklisch bedingt wachsende Modernisierungsbedarf des Immobilienbestands in der Bundesrepublik werden auch in Zukunft viele Bausparer zu einer Verwendung ihrer Verträge zu baulichen Maßnahmen am Eigenheim motivieren.

Posted by Gerald on 07/31 at 08:33 AM
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Montag, Juli 28, 2008

Teil Vier der Olympischen Smog-Spiele

Man könnte wirklich darüber lachen, wenn es nicht so ernst wäre. So sagte der Vizechef des Umweltschutzamts von Peking, Du Shaozhong, am Samstag: “Gute Luftqualität heißt nicht zwingend blauer Himmel. Wir können eine gute Qualität der Luft während der Spiele garantieren“. Bei solchen Worten bleibt einem denkenden Menschen das Lachen dann doch im Halse stecken. Und weiter im Text: “Wir sollten die Luftverschmutzung auf der Basis wissenschaftlicher Fakten bewerten. In einem dampfigen Badezimmer sieht man häufig auch nicht gut, trotzdem würde niemand das auf Luftverschmutzung schieben”, erklärte er den nicht sonnigen Himmel dann einfach als klare Luft.

Seit einer Woche existiert nun folgendes Bild auf Pekings Straßen: Die Hälfte der privaten Fahrzeuge wurde aus dem Straßenverkehr verbannt. An den geraden Tagen dürfen nur noch die Fahrzeuge mit den geraden Kennzeichen-Nummern fahren, an den ungeraden Tagen nur noch jene mit den ungeraden Zahlen auf ihrem Nummernschild. Fakt ist jedoch: Die Luftverschmutzung ist immer noch mehr als doppelt so hoch wie der Messwert für Feinstaub, den die WHO, die Weltgesundheitsorganisation, herausgegeben hat. In Peking liegt man mit mehr als 100 Mikrogramm eindeutig über den als gerade noch gesundheitsverträglichen 50 Mikrogramm Feinstaub je Kubikmeter.

Den Zuschlag für die Olympischen Sommerspiele 2008 bekam China übrigens im Jahr 2001. Damals wurden grüne Spiele versprochen. Tja, da hätten die Funktionäre wohl genau hinhören sollen. Grün bedeutet im Fall von Peking nämlich nicht reine Luft und gesunde, auf normaler Umgebung wachsende Pflanzen. Nein. Über 40 Millionen Kübel mit Blumen sollen nun für das Grün sorgen. Fast wieder ein neuer Witz, über den man, wenn es eben nicht so ernst wäre, lachen könnte. Die Luft wird dadurch nicht besser werden. Die Belastung für die Athleten, unter anderem für ihre Atemwege, wird enorm sein. Der Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs mit drei neuen U-Bahnlinien wird sicher ein wenig für Entlastung sorgen, irgendwann in der Zukunft. Nicht aber bereits kurz nach der Einweihung vor wenigen Tagen. Und vor allem nicht dadurch, dass damit nur ein begrenzter Personenkreis durch die die Straßen von Peking fahren darf. 

Posted by Christel on 07/28 at 04:27 PM
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