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Allianz streicht 7500 Stellen

Die Allianz räumt auf. Das Unternehmen streicht im Bereich Versicherungen in Deutschland 5000 Stellen. Hinzu kommen weitere 2500 Stellen, die bei der Konzerntochter Dresdner Bank gestrichen werden sollen. Von den Stellenstreichungen erwartet sich die Allianz jährliche Einsparungen von bis zu 600 Millionen Euro. Das Unternehmen will Synergien nutzen und die bislang eigenständigen Sparten Krankenversicherung, Lebensversicherung und Sachversicherung zusammenführen und die dazugehörigen Vertriebswege bündeln.

Der Stellenabbau verteilt sich wie folgt auf die einzelnen Sparten:


  • Lebensversicherung - 1000 Stellen

  • Krankenversicherung - 700 Stellen

  • Restliche Versicherungen 3300 Stellen

Die Allianz zählt zu den weltweit führenden Unternehmen der Finanzbranche. Banken, Versicherungen und Finanzdienstleistungen sind die Kerngeschäftsfelder des Konzerns, der in 2005 mit 177.000 Mitarbeitern einen Umsatz von mehr als 100 Milliarden Euro und einen Rekordgewinn von 4,4 Milliarden Euro erwirtschaften konnte. Mit den geplanten Kosteneinsparungen und Restrukturierungen möchte der Konzern seine Position im globalen Wettbewerb stärken.

Genau so haben auch Konzerne wie Siemens, Telekom oder die Deutsche Bank argumentiert, bevor sie Tausende von Jobs abgebaut haben. Wollen wir nicht hoffen, dass andere Konzerne die gleiche Strategie einschlagen wollen, so nach dem Motto Eine Million Euro Gewinn = minus ein Arbeitsplatz

Ich finde es erbärmlich, was die deutschen Firmen sich heutzutage angeeignet haben. Die einpaar hohen Tiere verdienen Millionen in ihre Taschen und kündigen den Otto-Normalverbraucher trotz Rekord-Gewinnen.

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