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Konkurrenz macht HUK-Coburg zu schaffen

Der Preiskampf im Bereich der Kfz-Versicherungen treibt nach Ansicht von Rolf-Peter Hoenen, Vorstandsvorsitzender der HUK-Coburg, die tollsten Blüten. Lockangebote, teure Zusatzversicherungen wie die Allgefahren-Deckung und gezieltes Abwerben gehörten mittlerweile zur Tagesordnung. Für die HUK-Coburg mit unangenehmen Nebenwirkungen. Gerade im Kfz-Bereich musste das Unternehmen, Nummer zwei der Sparte in Deutschland, unter dem Strich Einbußen verzeichnen.

Um 32 Prozent ist der Jahresgewinn 2006 eingebrochen. Ein Grund sind die durch den anhaltenden Wettbewerb stark gedrückten Gewinnmargen. Gesunken sind auch die Beitragseinnahmen, um vier Prozent, ebenso – wenn auch nur kurzfristig – die Zahl die Verträge, die bei unter 7,5 Millionen lag. Der Jahreswechsel brachte eine leichte Besserung. Im traditionellen wie im Online-Vertrieb wurden jeweils 100.000 neue Kunden gewonnen.

Die HUK-Coburg hat inzwischen auf die Angebote der Konkurrenz reagiert. Sie bietet nun auf Wunsch der Kunden eine Rabattschutz-Versicherung an. Sie sei zwar eigentlich unnötig, aber man müsse sich den Bedingungen anpassen, so Hoenen. Das heiße jedoch nicht, dass alle Spielereien mitgemacht würden.

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