Damit es auch in Zukunft heizt!
”Öl oder Gas - wie endet das?” - Fossile Energieträger haben eines gemeinsam: ihr Preis schwankt; Produzenten und Versorger machen herausragend gute Geschäfte und Energie wird in Zukunft wohl noch teurer; auch wenn einzelne Gasanbieter “feste Preise für ein Jahr” versprechen (ab Herbst 2009).
Auf die ‘energetische Besorgnis’ und auf die neue Technik stellte sich längst auch die Heizungsbranche ein, die mit neu entwickelten Brennwertkesseln als dem aktuellen Standard für Öl- und Gasheizungen auftritt. Ideal für die Umwelt ist dabei eine Kombination mit Solar-Thermie.
So werden in den Labors der Heizgeräte-Hersteller alternative Anlagenkonzepte entwickelt, die aus Brennstoffen mehr Energie herausholen und somit nicht nur ‘effektiver’ sondern tatsächlich ‘effizienter’ sind. Maßgeblich sind bei derartigen Projekten auch ökologische Aspekte, die der drohenden Klimakatastrophe entgegen wirken.
Zeitgerechter Stand der Technik bei Öl- und Gasheizungen sind Brennwertkessel, die Energie zu nahezu 100 Prozent nutzen - Tatsachen für Brennwertgeräte, die bereits die Anforderung höchstmöglicher Effizienz erfüllen. Werden gleichzeitig regenerative Energieträger eingebunden, können solche Heizungsanlagen optimiert werden. Bewährt hat sich dabei die Kombination aus Brennwert-Technik und Solar-Thermie, um Warmwasser zu bereiten und die Raum-Heizung zu unterstützen.
Die Profis ran lassen!
Wer als Bauherr auf dem Dach des Hauses oder an der Fassade Sonnenenergie erzeugen will, müssen nicht allein auf Solar-Thermie-Anlagen setzen, er kann mit einer Photovoltaik-Anlage auch Solarstrom gewinnen und diesen Strom gegen Entgelt ins öffentliche Netz einspeisen.
Bislang mussten sich Bauherren für eines der beiden Systeme entscheiden, doch jetzt gibt es “Hybrid-Kollektoren”, die Solar-Thermie und Photovoltaik in einem Kollektor vereinigen. Für Hauseigentümer lohnt sich eine solche Investition doppelt: Der Kollektor spart Heizkosten und gleichzeitig fließen Einnahmen aus dem Einspeisen von Strom. Als weitere Innovation gelten stromerzeugende Heizungen, die selbst in Einfamilienhäusern als kleine Blockheizwerke (BHKW) gleichzeitig Wärme und Strom erzeugen. Ein solches Mini-Blockheizkraftwerke funktioniert nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung, wobei - ähnlich wie im Auto - der Antrieb der Heizleistung entspricht und ein Motor eines Miniblockheizwerks als Generator Strom erzeugt. Wärme aus Abgasen wird über einen Wärmetauscher für das Heizwasser eingesetzt. Dieser Einsatz rechnet sich heute bereits in Mehrfamilienhäusern.
Bei der Technik mit Wärmepumpen wird genutzt, dass Heizungswärme nicht nur durch Verbrennung entsteht, sondern dadurch, dass der Luft, dem Wasser oder dem Erdreich gespeicherte Sonnenwärme entzogen wird. Werden Wärmepumpen noch mit Strom betrieben, arbeitet die Forschung auch daran, Gas- und Ölwärmepumpen zu entwickeln. Deren Vorteil: Die Pumpen nutzen Umweltwärme und statt des Stroms wird Erdgas oder Öl als Primärenergie eingesetzt. Noch aber reicht der Bedarf bei Einfamilienhäusern für den effizienten Einsatz der Gas-Wärmepumpe nicht aus.
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