Das eigene Boot - Ein Versicherungsschutz ist wichtig
Wer sich ein eigenes Boot zugelegt hat, sollte sich auch dementsprechend versichern, denn sonst kann es bei Unfällen und Schäden schnell teuer werden.
Wie beim Auto oder für den privaten Bereich ist eine Haftpflichtversicherung fürs Boot dringend anzuraten, denn in der privaten Haftpflicht-versicherung sind nur die eigenen Ruder- und Schlauchboote ohne Hilfsmotor versichert. Alle anderen Boote müssen über eine Bootshaftpflichtversicherung abgesichert werden. Empfehlenswert ist eine zehn Millionen Deckung, die auch noch im Extremfall wirkt und nicht wesentlich teurer ist, als eine geringere Deckungssumme.
Teurer wird der Versicherungsschutz dann bei der Bootskaskoversicherung. Darüber können die meisten Schäden am Segler oder am Motorboot abgedeckt werden. Bei der Vollkasko- Versicherung sind sogar selbstverschuldete Unfälle versichert. Entschädigt wird meist nach einem festgelegten Versicherungswert - die feste Taxe. Bei gebrauchten Booten kann dieser Wert über die Gebrauchtbootbörse ermittelt werden, bei einem neuen Boot ist es der Kaufpreis. Mittlerweile ist vielen Versichern “die feste Taxe“ ein Dorn im Auge, da Jachten unter einem relativ schnellen Wertverlust leiden. Auf Verträge mit einer Zeitwertentschädigung sollte der Kunde sich aber nicht einlassen.
Grundlegend sollten sich neue, wie auch alte Bootsbesitzer nicht nur vom Preis leiten lassen, sondern auch auf die Bedingungen der Police achten. Abzüge neu für alt – gibt es in einer guten Police nicht, denn auch nach zehn Jahren möchte der Mastschaden im vollen Umfang bezahlt werden.
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