Die Jugend ist äußerst sparsam
Heute ist der „Internationale Tag der Jugend“. Die Deutsche Bank hat sich im Vorfeld unter den 14- bis 25-Jährigen umgehört, ob und wie viel sie sparen. Das Ergebnis: „Von durchschnittlich 503 Euro, die Jugendlichen und jungen Erwachsenen monatlich zur Verfügung stehen, legen sie rund 112 Euro auf die Seite“, erklärt der Konzern in einer Pressemitteilung. Vor einem Jahr lag der Wert mit 98 Euro noch 14 Prozent niedriger. Der Spareifer macht sich auch bei der Sparquote bemerkbar. Sie liegt aktuell bei 22 Prozent. Zum Vergleich: Die deutschen Haushalte kommen laut Bundesbank nur auf 11,4 Prozent.
Dabei zeigen sich leichte Unterschiede im Sparverhalten von Männern und Frauen. „Junge Männer sparen durchschnittlich 137 Euro pro Monat, junge Frauen hingegen 86 Euro“, so die Deutsche Bank. Der Grund liegt einfach darin, dass die Herren jeden Monat knapp 75 Euro mehr im Portemonnaie haben (541 zu 466 Euro). Die finanzielle Grundlage schaffen sich die 14- bis 25-Jährigen entweder über das Taschengeld von Papa und Mama oder sie verdienen sich das Geld durch Nebenjobs, Ausbildung bzw. Berufstätigkeit.
Gespart wird in erster Linie für konkrete Konsumwünsche wie den Führerschein, das erste eigene Auto oder eine Reise (57 Prozent, Vorjahr 49 Prozent). Dahinter folgen mit 29 Prozent (33 Prozent) Rücklagen für Studium, Ausbildung oder Praktika und mit immerhin 19 Prozent (26 Prozent) die private Altersvorsorge. Geht es darum, wie die Ersparnisse investiert werden, liegen Sparbuch, Sparcard und der Sparplan mit 65 Prozent ganz klar an erster Stelle. Das Tagesgeldkonto kommt auf 40 Prozent. In einen Bausparvertrag zahlen 25 Prozent der Jugendlichen ein. Für die Riester-Rente haben sich bislang zwölf Prozent entschieden. Aktien und Fonds landen mit elf Prozent auf dem vorletzten Platz. Schlusslicht ist die klassische Lebensversicherung mit sieben Prozent.
Geldanlage • Interessantes • Kommentar(e): (0) • Trackbacks (0) • Permalink
