Die private Unfallversicherung um die Zeckenbiss-Klausel erweitern
Der milde Winter und das viel zu warme Frühjahr haben zu einer wahren Zeckenplage geführt. Die kleinen Blutsauger weiten sich rasend schnell von Süden nach Norden aus und warten unter anderem im hohen Gras am Wegesrand auf neue Wirte. Ihr Biss kann böse Folgen haben: Borreliose und die Früh-Sommer-Meningo-Enzephalitis. Deshalb sollten Zeckenbisse auf jeden Fall in die private Unfallversicherung aufgenommen werden.
Die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz weist darauf hin, dass viele Anbieter inzwischen umgeschwenkt seien und ihre Regeln geändert hätten. Denn bisher wurden nicht Zeckenbisse nicht als Unfall anerkannt und somit Leistungen verweigert worden.
Alle, die schon eine private Unfallversicherung haben, sollten sich daher um eine Umstellung ihres Vertrages bemühen. Automatisch würden Zeckenbisse nicht in den Unfallschutz aufgenommen. Weigere sich eine Versicherung, den Vertrag umzustellen, gebe es nur einen sinnvollen Weg: Sich um einen neuen Anbieter für eine private Unfallversicherung zu bemühen, um rundum geschützt zu sein.
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