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Samstag, Januar 16, 2010

Die richtige Versicherung für Hausbesitzer im Winter

Im Winter sollte schon vor der Zerstörung der Wasserrohre durch Frost und Leitungswasser, das Zimmer flutet, oder vor der Dacheindrückung durch Schnee mit der richtigen Police für finanzielle Schadensbegrenzung gesorgt werden. Die Internetausgabe der Stiftung Warentest test.de hat verschiedene Versicherungen, die vor den Folgen des Winters schützen sollen, überprüft. Und kommt zu folgenden Ergebnissen: Jeder Hausbesitzer sollte eine verbundene Wohngebäudeversicherung abgeschlossen haben, die in aller Regel drei Policen beinhaltet, womit die Schäden durch Sturm und Hagel, Feuer sowie Frost und Leitungswasser abgedeckt werden. Der Versicherer leistet bei zerstörten Wasserrohren und Folgeschäden nur dann, wenn der Kunde eine Wohngebäude-Leitungswasserpolice abgeschlossen hatte. So leistet der Versicherer auch, sofern es später infolge des „Frostbruchs“- Leitungswasser zur einer Beschädigung des Gebäudes kommt. Versichert sind auch Bruchschäden an Wasserzuleitungs- und Heizungsrohren, die auf dem Grundstück verlegt sind und das Haus versorgen. Hat der Hausbesitzer aber grob fahrlässig gehandelt, wird zum Beispiel das Haus trotz Minusgraden nicht beheizt und wasserführende Rohre nicht entleert, muss die Versicherung unter Umständen nur einen Teil des Schadens ersetzen. In besonderen Fällen kann es dem Versicherten sogar geschehen, dass er gar nichts erstattet bekommt. Diejenigen, die auch Schäden an Gebäuden absichern wollen, die durch das Gewicht von Schnee und Eis oder gar eine Lawine zustande kommen könnten, sollten zusätzlich eine erweiterte Elementarschadenversicherung für Wohngebäude abschließen. Diese gibt es lediglich im Paket. Das bedeutet, dass die Police zusätzlich Schäden durch Überschwemmung, Erdbeben, -senkung oder -rutsche absichert.
Im Schadensfall ist es sehr empfehlenswert, den Schaden unverzüglich dem eigenen Versicherer zu melden. Der Schaden sollte auch versucht werden so gering wie möglich gehalten zu werden. Läuft zum Beispiel Leitungswasser aus, sollte der Versicherte so schnell wie möglich den Haupthahn zudrehen und das Mobiliar ins Trockene bringen. Außerdem sollten die größten Schäden fotografiert werden, sofern die Versicherten die Schadenstelle nicht bis zu einer Besichtigung durch die Versicherung unverändert lassen möchte.

Versicherungsvergleich


Posted by Saskia on 01/16 at 10:57 AM
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