Dread Disease: Die Alternative zur BU
Der Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung, die dem Versicherungsnehmer dann eine Rente zahlt, wenn dieser aufgrund einer Erkrankung nicht mehr erwerbstätig sein bzw. seinen angestammten Beruf ausüben kann, gilt unter Fachleuten als dringende Notwendigkeit und wird allen Bürgern nahegelegt. Änderungen durch den Gesetzgeber haben den Besitz einer solchen Vorsorgepolice in der Tat notwendig gemacht: Wer heute berufsunfähig wird, sieht sich mit der Erwerbsminderungsrente einer außerordentlich knappen Versorgung ausgesetzt.
So wichtig BU-Policen für einen ausreichenden Vorsorgeschutz sind, so sehr beunruhigt es, dass viele Bürger nicht in den Genuss der Versicherungen kommen, weil sie aufgrund einer mehr oder minder einschlägigen medizinischen Vorgeschichte von den Assekuranzen als zu hohes Kostenrisiko eingestuft und die Anträge deshalb abgelehnt werden. Um nicht vollkommen ohne Schutz dazustehen, können Betroffene eine Dread-Disease-Versicherung abschließen. Diese zahlt bei Diagnose bestimmter, in der Regel schwerer Krankheiten eine festgelegte Summe.
Im Versicherungsschutz enthalten sind grundsätzlich alle Krankheiten, die zwischen Versicherung und Kunde vereinbart werden. Krebs, HIV und andere gravierende Erkrankungen können so je nach Bedarf abgesichert werden. Die Kosten der Policen sind abhängig vom Alter und dem Gesundheitszustand des Versicherten sowie dem Leistungsumfang. Wird letzterer sehr breit ausgelegt, stellt eine Dread-Disease-Police eine der BU nahestehende Lösung dar.
Geeignet ist der Versicherungsschutz für alle, die aufgrund der persönlichen medizinischen Vorgeschichte nicht in den Genuss einer herkömmlichen Berufsunfähigkeitsversicherung kommen können, auf die Absicherung gegen schwere Krankheiten aber keinesfalls verzichten möchten. Insbesondere, wenn durch das Einkommen des Versicherten auch andere Personen versorgt werden müssen, bietet sich der Abschluss an.
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