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Donnerstag, Februar 19, 2009

Durchführung der Studie Assistance Barometer 2009

Bereits zum zweiten Mal hat Europ Assistance in Kooperation mit der Hochschule RheinMain die Studie Assistance Barometer durchgeführt. In der Auswertung und auch im Vergleich zur Vorjahres- Studie war insbesondere ein Punkt sehr auffallend: die Einstellung der Kunden hinsichtlich des Faktors Service. In den letzten Jahren hat in ganz Deutschland ein Umdenken stattgefunden. Die Bedeutung der Dienstleistung Service ist eindeutig größer geworden und so kommt es auch, dass der Anteil der Personen angestiegen ist, die nun Erfahrungen mit Assistance- Leistungen gemacht haben. Auch wissen bis zum heutigen Zeitpunkt mehr Menschen darüber Bescheid, was es mit dem Begriff auf sich hat und für ein Drittel aller Befragten soll Assistance ein kostenfreier Produktbestandteil sein.
Für die Erstellung der Studie Assitance Barometer 2009 sind 502 Endkunden und 96 Entscheider aus der Versicherungs- und Bankwirtschaft befragt worden. Trotz der in der Studie ermittelten Tatsache, dass lediglich 20 Prozent aller Bundesbürger Interesse an Serviceleistungen zeigten, war es doch zu bemerken, dass sich ein bedeutsamer Trend hin zu einer Erwartung eines einwandfreien Service abzeichnete. Vor allem denken die Befragten jedoch an Verkaufs- und Beratungssituationen im Einzelhandel und im Telekommunikationsbereich, wesentlich weniger verbinden Service mit Hilfe in Banken und Versicherungen. Aber 33,3 Prozent geht in keiner Branche von irgendeinem Service aus.
65 Prozent aller Studienteilnehmer, was vier Prozent mehr sind als im letzten Jahr,  sehen Serviceleistungen als selbstverständlich an, sie sollten immer ein kostenloser Bestandteil eines jeden Produkts sein. 28 Prozent der Befragten wären dahingegen sogar einverstanden einen, speziellen Betrag nur für Serviceleistungen zu bezahlen. Obwohl knapp 19 Prozent der Befragten schon einmal irgendwie in Kontakt mit Assistance- Leistungen gekommen sind, haben die restlichen 80 Prozent allein mit dem Begriff sehr große Schwierigkeiten. Sollte doch eine geringe Ahnung bestehen, wird diese in der Mehrheit aller Fälle in Verbindung mit Reise- und Senioren- Assistance gebracht und auch im Zusammenhang mit Kfz- Angelegenheiten.
Signifikant ist auch, dass das Interesse an Assistance- Leistungen seht stark vom Alter abhängt. Zum Beispiel sind bei 77 Prozent der über 50-Jährigen Offerten ihrer Versicherungs- Gesellschaft in allen Bereichen mehr als nur erwünscht. Insbesondere interessieren sich die über 65- jährigen Kunden für das Gebiet der Senioren- Assistance, hier sind 72 Prozent, die genauere Informationen zu allen relevanten Themen erhalten möchten. Nicht besonders verwunderlich ist es da, dass lediglich die jüngeren Befragten sich mit diesem Begriff nur gering oder teilweise noch gar nicht auseinander gesetzt haben. Bisher haben acht Prozent schon einmal etwas von Assistance gehört, in anderen Altersgruppen sind es immerhin um die 20 Prozent. Aus diesem Grunde bestätigt die Studie die These, dass „je jünger die Menschen sind, desto unwichtiger wird der Servicegedanke auch seitens der Bevölkerung eingeschätzt“.
Bemerkenswert ist auch, dass sich vor allem Hausfrauen und Hausmänner als auch Unternehmer und Selbstständige an Angeboten zu Assistance- Leistungen von den Versicherungs- Gesellschaften interessiert sind. Wichtig ist den Befragten dabei insbesondere, dass die Versicherungen eine 24-stündige Erreichbarkeit vorweisen können und eine konkrete Notfallhilfe im Schadensfall als Zusatzleistung zur reinen Schadensregulierung offerieren, insbesondere in den Bereichen Kraftfahrzeug- und Reise- Versicherung.

Posted by Saskia on 02/19 at 06:49 AM
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