Eigene Immobilie ist die beliebteste Form der Altersvorsorge
Die globale Finanzkrise hat sehr viele Privatanleger wach gerüttelt und ihnen verdeutlicht, dass das Thema Sicherheit bei der Geldanlage nicht zu kurz kommen darf. Wie die „Financial Times Deutschland“ schreibt, stehen Immobilien bei Anlegern wieder sehr hoch im Kurs. Zwar gilt Immobilieneigentum in Deutschland ohnehin als sehr beliebt, doch nun hat das Interesse noch einmal deutlich zugelegt.
Dies bedeutet allerdings nicht, dass in Zukunft wieder mehr gebaut wird: Das Interesse an Neubauten ist vergleichsweise gering. Viele Anleger bevorzugen den Kauf von Bestandsobjekten. Beim Erwerb dieser Objekte, wissen sie was sie kaufen – das Risiko ist einfach nicht so hoch. Allerdings führt diese Entwicklung zu einer Verschärfung der Lage auf den Wohnungsmärkten: In vielen Metropolregionen und Großstädten herrscht bereits jetzt ein sehr großer Wohnungsmangel vor. Mehrere Studien und Untersuchungen lassen darauf hindeuten, dass sich dieser Wohnungsmangel schon bald ausbreiten und immer mehr Menschen betreffen wird.
Das gestiegene Interesse an Immobilieneigentum hat unter anderem auch mit der privaten Vorsorge zu tun: Wie eine Untersuchung der Bausparkasse „Schwäbisch Hall“ ergeben hat, steht die selbst genutzte Immobilien eindeutig auf Platz 1, wenn es darum geht, private Vorsorge für den späteren Eintritt in den Ruhestand zu leisten. Sehr viele Menschen glauben, dass sie sich auf diese Weise am besten absichern können, was in erster Linie auf die Wertbeständigkeit von Immobilien zurückzuführen ist: Das Objekt bietet ihnen finanzielle Sicherheit und trägt gleichzeitig dazu bei, hohe Ausgaben wie zum Beispiel Mietzahlungen, zu vermeiden. Allerdings verhält es sich auch in diesem Bereich so, dass vorzugsweise Bestandsobjekte gekauft werden.
