Eigenheim: Fortlaufende Instandhaltung und Modernisierung sind unverzichtbar
Der Instandhaltung und Modernisierung von Immobilien kommt eine sehr hohe Bedeutung zu. Wenn man ein Eigenheim gekauft hat, muss man sich darauf einstellen, dass fortlaufend Maßnahmen getroffen werden müssen, um das Gebäude instand zu halten. Im Grunde genommen kann ein Gebäude mit einem Auto verglichen werden: Nur wenn man regelmäßig zur Inspektion fährt und beschädigte Teile austauschen lässt, können größere Schäden verhindert werden.
Gerade im Bereich der Heizungs- und Energietechnik gibt es in den meisten Fällen eine Menge zu tun. Hier gilt es fortlaufende Kontrollen vorzunehmen – denn sollte die Heizungsanlage einmal ausfallen, kann es richtig teuer werden. Unter Umständen kann es auch empfehlenswert sein, die gesamte Anlage zu ersetzen und somit den Energieverbrauch spürbar zu reduzieren. Allerdings sind Vorhaben dieser Art oftmals nur in Verbindung mit der Aufnahme eines Darlehens möglich.
Die Aufnahme eines Immobiliendarlehens zur Modernisierung ist ein ganz besonderer Bereich der Baufinanzierung. In den meisten Fällen verhält es sich so, dass den Eigentümern nur eingeschränkte Möglichkeiten zur Verfügung stehen. Weil die Immobilie zumeist noch nicht vollständig abbezahlt ist, existiert noch ein Darlehen. Dies bedeutet wiederum, dass man sich aufgrund der Grundschuldsituation ausschließlich an die Bank wenden kann, bei der die bestehende Finanzierung läuft.
Dies ist insofern ein Nachteil, dass einem das Geldinstitut den Zinssatz mehr oder weniger diktieren kann – die Wahrscheinlichkeit, eine Finanzierungszusage bei einer anderen Bank zu erhalten, ist relativ gering. Hinzu kommt ein vergleichsweise kleines Finanzierungsvolumen, das sich ebenfalls nicht sonderlich positiv auf den Zinssatz auswirkt. Daher ist es wichtig, dass man vor allem die Möglichkeit überprüft, eine staatliche Förderung bzw. ein Förderdarlehen zu erhalten. Auf diese Weise lassen sich die Finanzierungskosten für das Modernisierungsvorhaben sehr deutlich senken.
