ERGO setzt auf kapitalmarktnahe Produkte
Die ERGO-Versicherungsgruppe hat für das Jahr 2008 klare Ziele vor Augen. Ins Blickfeld der zum Konzern gehörenden Lebensversicherer rücken noch stärker als bisher die Sparten betriebliche Altersvorsorge und kapitalmarktnahe Produkte. Sie hatten sich schon im vergangenen Jahr als Zugpferde im Neukundengeschäft erwiesen, das bei der ERGO von 1,5 auf 1,6 Milliarden Euro (plus 5,2 Prozent) stieg.
Damit dieser Trend anhält gehen ab Mai die „Kaiser-Rendite Plus“ bei der Hamburg Mannheimer und die „Dual Rente aktiv“ bei der Victoria an den Start. Es handelt sich laut ERGO um ein dynamisches Hybridprodukt, das im Oktober 2007 erstmals bei der HypoVereinsbank an den Mann und die Frau gebracht wurde. Die fondsgebundene Rentenversicherung garantiert auf der einen Seite den Erhalt der eingezahlten Beiträge, auf der anderen Seite nutzt sie die Chancen des Kapitalmarktes. In die gleiche Richtung zielt – ebenfalls als private Rentenversicherung auf Fondsbasis – die „Global topReturn“ von der Vorsorge Luxemburg Lebensversicherung S.A.. Sie wird seit März über Makler vertrieben. „Bei beiden Produkten wird Flexibilität groß geschrieben“, so Dr. Johannes Lörper vom Vorstand der ERGO Versicherungsgruppe. Konkret bedeutet das, der Kunde kann selbst über den Rentenbeginn entscheiden und auch darüber, ob er sein Kapital auf einen Schlag oder in Raten ausgezahlt haben möchte.
Bei der betrieblichen Altersvorsorge gehen die Lebensversicherer der ERGO ebenfalls von sehr guten Wachstumschancen aus – insbesondere weil sie sich als Instrument zur Bindung von Fach- und Führungskräften bewährt hat. Schon im vorigen Jahr legten die Unternehmen in diesem Bereich deutlich zu. Das Neugeschäftswachstum lag bei 27 Prozent. Bei den fondsgebundenen Lebensversicherungen waren es sogar 68,5 Prozent. Sehr zufrieden zeigt sich der Vorstand auch mit der Verwaltungskostenquote, die von 3,4 auf 3,3 Prozent gedrückt werden könnte und in rund zwei Jahren bei 2,9 Prozent liegen soll.
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