Erneuerbare Energie steht bei der Gothaer hoch im Kurs
Strom kommt aus der Steckdose. Dass es nicht ganz so einfach ist, weiß man spätestens nach den Diskussionen um die weitere Nutzung der Atomkraft und die Förderung regenerativer Energien. Gerade letztere Form der Stromgewinnung ist seit einigen Jahren in Form von Windrädern und Photovoltaik-Anlagen auf dem Vormarsch. Der Gothaer-Versicherungskonzern hat den Boom früh erkannt und rechtzeitig geschaltet. Nun lautet das Ziel, europaweit Nummer eins in der Absicherung erneuerbarer Energie zu werden.
In Deutschland ist die Gothaer bereits führend beim Schutz von Windenergieanlagen. Von den 19.000 Rädern, die sich überall in der Bundesrepublik drehen und Strom produzieren, sind 6.000, damit rund 30 Prozent, bei der Gothaer versichert. Diese Position hat sich die Versicherung mit Know-how erarbeitet. Schon seit 15 Jahren, erklärt Klaus-Christoph Reichert, zuständig für die Industrie und Firmenkunden, engagiere sich das Unternehmen im Bereich der regenerativen Energie und habe sich so einen Vorsprung aufbauen können.
Das Wissen soll nun in ganz Europa für neue Kunden sorgen. Aktuell hat die Versicherung 1.000 Windräder in Italien, Frankreich und Spanien unter ihren Fittichen. Diese Zahl soll deutlich ausgebaut werden, um auch in Europa die Rolle als Marktführer einnehmen zu können. Biogas, Sonnenenergie, Biokraftstoffe und Geothermie sind weitere Felder, die von der Gothaer zukünftig stärker beackert werden sollen.
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