Fakten zum Verkauf von Immobiliendarlehen
Die Associated Press hat gestern eine erstklassige Pressemitteilung zum Thema „Verkauf von Immobiliendarlehen“ veröffentlicht, in der alle wichtigen Informationen für Darlehensnehmer und angehende Darlehensnehmer festgehalten sind. Mit Hilfe der darin enthaltenen Informationen können sich alle Interessierten einen guten Überblick zum Thema verschaffen. Die wichtigsten Punke sollen im Folgenden kurz wiedergegeben werden.
So wurde zunächst einmal darauf hingewiesen, dass der Verkauf von „maroden“ Immobiliendarlehen bereits seit vielen Jahren unter den Banken Gang und Gebe ist. Hierbei handelt es sich um keine Vorgehensweise, die erst kürzlich eingeführt wurde. In diesem Zusammenhang wird in der Mitteilung verdeutlicht, dass die Banken von dieser Möglichkeit auch schon seit vielen Jahren Gebrauch machen. Somit ist die Wahrscheinlichkeit, dass das eigene Immobiliendarlehen an ein anderes Finanzunternehmen verkauft wird, so groß wie je zuvor - und nicht etwa erhöht.
Des Weiteren wird deutlich gemacht, dass fast ausschließlich Darlehen weitergereicht werden, die von den Darlehensnehmern nicht mehr bedient werden – also Darlehen, bei denen die Banken Zahlungsausfälle zu verzeichnen haben. Für einen Darlehensnehmer bedeutet das schlichtweg, stets seinen Ratenzahlungen nachzukommen – dann kann ihm so gut wie nichts passieren.
Im nächsten Punkt wird aufgezeigt, wie sich Immobilieneigentümer vor der Weiterreichung ihrer Darlehen schützen können: Wer demnächst ein Immobiliendarlehen aufnehmen oder eine Anschlussfinanzierung für ein bestehendes Darlehen abschließen möchte, der kann sich fortan vor dem Verkauf seines Darlehens schützen. Zunehmend mehr Banken bieten entsprechende Schutzmöglichkeiten an, wie zum Beispiel Vertragsklauseln, die einen Weiterverkauf durch die Bank untersagen. Je nach Bank kann die Ergänzung einer entsprechenden Klausel mit zusätzlichen Gebühren oder einem Zinsaufschlag verbunden sein.
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