Ferienimmobilie: So geht’s zur Finanzierungszusage
Erst kürzlich habe ich hier im Blog über die Schwierigkeit berichtet, Ferienimmobilien zu finanzieren: Wer sich auf der Suche nach einer Finanzierung bzw. einer Finanzierungszusage für eine Ferienimmobilie befindet, muss oftmals lange suchen. Denn viele Banken halten sich bei Ferienobjekten sehr stark zurück oder finanzieren diese grundsätzlich nicht. Vor allem im Bereich der Direktbanken bekommt man dies sehr deutlich zu spüren: Entsprechende Anfragen werden oftmals unmittelbar abgelehnt.
Dennoch ist es kein Ding der Unmöglichkeit, eine Finanzierungszusage für den Erwerb eines Ferienhauses oder einer Ferienwohnung in Deutschland zu erhalten. Verallgemeinert lässt sich sagen, dass es immer ganz auf die Bank ankommt. Am besten ist es, wenn man sich zunächst einmal mit der Hausbank in Verbindung setzt. Sofern es sich hierbei um ein regionales Institut handelt und man bei diesem schon seit längerer Zeit Kunde ist, stehen die Chancen in der Regel gar nicht einmal so schlecht, wenn es um den Erhalt einer Finanzierungszusage geht.
Sollte sich die Hausbank gegen eine Immobilienfinanzierung aussprechen, bietet es sich an, sich direkt vor Ort umzusehen, sprich in der Region, in welcher sich die Ferienimmobilie befindet. Die dortigen Banken kennen den regionalen Markt sehr gut und sind deshalb schneller zur Vergabe eines Immobiliendarlehens bereits. Sehr viele Ferienobjekte werden deshalb auf diese Weise finanziert.
Übrigens lassen sich die Aussichten auf den Erhalt einer Finanzierungszusage maßgeblich steigern, wenn man viel Eigenkapital einsetzt oder man Sicherheiten stellen kann. Insbesondere wenn es möglich ist, eine weitere Immobilie als Sicherheit zu stellen und dieser mit einer Grundschuld zu belasten, stehen die Chancen recht gut.
