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Mittwoch, Juli 18, 2007

Finanzielle Sicherheit für den Fall der Pflegebedürftigkeit

Das Hickhack um die gesetzliche Pflegeversicherung mag symptomatisch für den politischen Entscheidungsprozess sein, hat aber zumindest ein Gutes: Man macht sich mehr Gedanken ums Alter. Das düstere Zukunftsbild, als Pflegefall rund um die Uhr auf die Hilfe anderer angewiesen zu sein, lässt sich dabei nur schwer beiseite schieben. Allzu schwarzseherisch sollte man allerdings nicht an dieses Thema herangehen, sondern genau überlegen, wie vorgesorgt werden kann – zumindest auf finanzieller Ebene.

Die private Pflegeversicherung ist eine Möglichkeit, die laut Aussage der Verbraucherzentrale Sachsen jedoch nur in sehr wenigen Fällen ihre ganzen Trümpfe ausspielen kann und muss. Denn laut Statistik sind die meisten Menschen nur für einen sehr kurzen Zeitraum vor dem Tod ein Pflegefall. Als flexibler wir die Pflegetagegeldpolice bezeichnet, vor allem, wenn es um die häusliche Pflege geht. Aus den Bedingungen für die Versicherung sollte hervorgehen, dass schon ab Pflegestufe 1 gezahlt wird. Sie kommt am häufigsten vor.

Nicht vergessen sollte man, so die Verbraucherzentrale, dass nicht nur das Risiko bestehe, pflegebedürftig zu werden, sondern zunehmend auch das der Berufsunfähigkeit. Ab Mitte 40 steige die Wahrscheinlichkeit, den gelernten Beruf nicht mehr ausüben zu können, enorm.

Posted by Andre on 07/18 at 12:28 PM
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