Finanzierungssuche: Es lohnt sich, mehr Zeit aufzuwenden
Zu Beginn dieser Woche hat der Baugeldvermittler „Hypothekendiscount“ die Ergebnisse einer selbst durchgeführten Kundenbefragung bekannt gegeben. Die Experten für Immobilienfinanzierungen wollten herausfinden, wie viel Zeit Immobilienkäufer und Bauherren im Durchschnitt aufwenden, um die passende Baufinanzierung zu finden.
Die Ergebnisse der Untersuchung fallen relativ ernüchternd aus. Aus den Ergebnissen geht relativ deutlich hervor, dass die Menschen vergleichsweise wenig Zeit aufbringen oder aufbringen möchten, um die Finanzierung ihres Vorhabens unter Dach und Fach zu bekommen. Knapp 40 Prozent aller Befragten gab an, deutlich weniger als 8 Stunden Zeit in die Finanzierungsgestaltung inklusive Abschluss investieren zu wollen – ein großer Teil davon sogar weniger als 3 Stunden.
Allerdings lässt sich eine Immobilienfinanzierung nur dann auf die persönlichen Anforderungen abstimmen, wenn man sich genüg Zeit dafür nimmt – und innerhalb von 3 Stunden dürfte einem dies nicht gelingen. Gerade wenn man sich bei regionalen Banken informiert, sind 3 Stunden schnell vergangenen. Im Prinzip reicht diese Zeit gerade einmal aus, um ein bis zwei Angebote einzuholen und diese mit den jeweiligen Bankberatern zu besprechen. Hieran wird auch ersichtlich, dass etliche Interessenten schnell zum Abschluss kommen möchten – eventuell sogar deshalb, weil sie sich mit der Finanzierungsmaterie nicht auskennen und auch nicht tiefer einsteigen möchten.
Sofern man ein Immobiliendarlehen aufnehmen möchte, das exakt auf die persönlichen Bedürfnisse abgestimmt und gleichzeitig auch noch günstig ist, sind 3 Stunden einfach zu knapp bemessen. Hypothekendiscount empfiehlt, mindestens 8 Stunden, also einen kompletten Arbeitstag in die Finanzierungssuche und Gestaltung zu investieren. Diese Empfehlung ist auf jeden Fall zu begrüßen. Außerdem darf nicht vergessen werden, dass man nur so den günstigsten Anbieter ausfindig machen und gegenüber einem Finanzierungsabschluss bei der Hausbank mehrere tausend Euro sparen kann. So gesehen lohnt es sich also, Zeit in die Finanzierungssuche zu stecken, weil die wenigen Zusatzstunden äußerst hoch bezahlt sind, wenn man sie auf die Zinsersparnis umrechnet.
