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Montag, Februar 09, 2009

Finanzkrise ändert nichts an der Einstellung zur privaten Altersvorsorge

Bei der privaten Altersvorsorge bleiben die Themen Wirtschafts- und Finanzkrise weitgehend außen vor. So das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des britischen Finanzdienstleisters Clerical Medical, durchgeführt von der GfK Marktforschung. 51 Prozent wollen unabhängig von der aktuellen Situation konstant privat vorsorgen. Dass sogar mehr gespart wird, davon gehen rund 30 Prozent der Befragten aus. Recht positiv in die Zukunft blicken elf Prozent. Sie sagen, die Wirtschaft werde besser durch die Krise kommen als angenommen.

Neben den Beamten mit 71 Prozent zeigt sich besonders die Gruppe der 50- bis 59-jährigen mit 59 Prozent davon überzeugt, dass eine kontinuierliche Vorsorge entscheidend ist. Die jüngere Fraktion der 30- bis 49-jährigen hingegen ist zu 37 Prozent der Ansicht, dass gerade jetzt mehr Kapital auf die hohe Kante gelegt wird. Die sonst bei derlei Umfragen üblichen Unterschiede zwischen Ost und West oder Mann und Frau gab es dieses Mal überraschenderweise nicht.

Matthias Pawlowski, Sprecher von Clerical Medical, zieht ein rundum zufriedenes Fazit: „Das Ergebnis spricht für Realismus und Weitblick in der Bevölkerung.“ Seitens der Anbieter von Vorsorgeprodukten seien nun innovative Lösungen gefragt, die „Rendite und Sicherheit flexibel kombinieren“.

Posted by Andre on 02/09 at 08:27 AM
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