Finanztest bewertet klassische Riester-Renten
29 Riester-Rentenversicherungen haben die Redakteure der Zeitschrift „Finanztest“ unter die Lupe genommen und die Zahlen einer genaueren Prüfung unterzogen. Dabei konzentrierten sie sich auf die beliebteste Riester-Variante, die klassische Rentenversicherung. Fondsgebundene Modelle oder Banksparpläne blieben bei dem Test außen vor. Interessenten sollten vor allem auf die garantierte Rente achten, wenn sie die Angebote vergleichen.
Die Unterschiede sind auf den ersten Blick zwar nur marginal, müssen aber auf lange Sicht gewertet werden. So garantiert ein Anbieter mit der Note „sehr gut“ 168 Euro monatliche Privatrente – der höchste Wert waren 177 Euro. Bei 144 Euro gab es ein „ausreichend“. Hinzu kommt die Gewinnbeteiligung, für die es seitens der Versicherungen und Banken allerdings keine Garantie gibt. Genannt werden hier nur Werte, die auf vergangenen Erfolgen beruhen und sich schwerlich in die Zukunft übertragen lassen. Für die Untersuchung berechnete „Finanztest“ die private Altersvorsorge für einen 40jährigen, der 1046 Euro aus eigener Tasche einzahlt, zuzüglich der staatlichen Förderung in Höhe von 154 Euro.
Gewonnen haben die Cosmos Direkt mit ihrer klassischen Riester-Rente R1-A und die HanseMerkur mit der Riester Care AR7. Sie erhielten beide das Qualitätsurteil „sehr gut“. Zum einen, weil sie eine hohe Rente garantieren. Zum anderen, weil sie die Verträge in ihren Einzelheiten sehr gut erklären und hohe Überschüsse erwirtschaften. Knapp an der Bestnote vorbei, kamen die Debeka mit der Förderrente F1 und die Asstel mit der Riester-Rente Classic AMRRC1PE auf ein „gut“ oberhalb der 2,0. Aufgrund der schlechten Kostenstruktur und dem mäßigen Anlageerfolg müssen sich die Barmenia und die Concordia mit der „roten Laterne“ der Schlusslichter zufrieden geben. Ihre Produkte wurden mit „ausreichend“ bewertet.
Altersvorsorge • Rentenversicherung • Kommentar(e): (0) • Trackbacks (1) • Permalink
