GDV gibt Gratis-Tips zum Frostschutz von Wasserleitungen
Wer angesichts des Dauerfrostes die Heizung runterdreht, könnte am falschen Ende sparen: Laut dem Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV) gibt es pro Jahr mehr als 1 Millionen Wasserleitungsschäden, die Ausgaben von über 2 Milliarden Euro verursachen. Je kälter die Leitungen, umso größer die Wahrscheinlichkeit eines Frostschadens.
Kein schöner Gedanke: Draußen ist es kalt - und drinnen steht einem das Wasser bis zum Hals. Und alles nur, weil man am falschen Ende sparen wollte, und nicht alle Räume richtig geheizt hat. Das kann dann schnell dazu führen, dass Leitungen einfrieren und platzen. Denn: Wenn Wasser zu Eis wird, dehnt es sich um bis zu 9% aus. Das kann zu Rissbildungen führen und die Leitung zerstören.
Der GDV hat deshalb nicht nur eine aktuelle Meldung herausgegeben, um auf diese Gefahren hingewiesen, sondern hält auch eine kostenlose Broschüre zum Download bereit.
Die aktuelle Meldung heißt “Mieter und Hausbesitzer sollten ihre Wasser- und Heizungsrohre im Auge behalten”. Das ist natürlich eine schwierige Angelegenheit, weil ja viele Rohre hinter Mauerwerk oder unter Putz verborgen sind. Was bleibt ist, die Heizungen rund um die Uhr auf Hochtouren laufen zu lassen. Nur so bleibt bleiben Räume warm - und das Wasser bleibt in Bewegung.
Kommt es doch zu Schäden, muss die Versicherung informiert werden. Die Hausratversicherung übernimmt Schäden an Möbeln - die Wohngebäudeversicherung schützt alle fest eingebauten Gegenstände.
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