Geld allein macht nicht glücklich…
...man muss es auch besitzen!
Mit mehr Geld ist es nur wenig besser, als es mit wenig Geld schlechter ist…! Wem dieser Satz auch zugeschrieben wird, er wird auch andersrum nicht besser. Denn Verbraucher in Deutschland geben ihr Geld eher nur für Normales statt für Güter des Luxus’ aus.
Es war wieder mal eine Studie, nach deren Erkenntnis kaum Geld für Luxusartikel ausgegeben wird. Von den Umsätzen für den privaten Konsum im Einzelhandel von durchschnittlich 5602 Euro waren nur 56 Euro oder ein Prozent für den sogenannten Luxus: Uhren oder Schmuck, wie in Nürnberg die Studie von GfK Geo Marketing deutlich machte.
Nur bei den Ausgaben für Telekommunikation mit 32 Euro oder 0,6 Prozent und bei Kinderartikeln mit zwölf Euro (0,2 Prozent) war der Anteil noch geringer.
Das nun hat beim Wert der benannten 5602 Euro für die Ausgaben eines Otto Normalverbrauchers damit zu tun, dass mit den ersten paar hundert Euros, die einer verdient, die dringenden Bedürfnisse zu befriedigen sind. Und wer kurzfristig mal gar nichts verdient, der wird - der Konsum-Theorie zur Folge - erstmals seine Ersparnisse aufzehren - sofern er die überhaupt hat.
Den größten Anteil am privaten Konsum verursachen mit gut 36 Prozent die Ausgaben für Nahrungs- und Genussmittel, die sich auf gut 5602 Euro pro Kopf belaufen. Auf Rang zwei der Kauf-Liste liegen Artikel für Gesundheits- und Körperpflege mit einem Anteil von 14,4 Prozent.
Gilt die Studie als repräsentativ, werden demnach für Kleidung 8,4 Prozent des Haushaltsgeldes ausgegeben. Das aber ist geschlechts-spezifisch zu betrachten. Während Männer für ihre Klamotten - ausgenommen Wäsche, Socken und Accessoires - jährlich und durchschnittlich 109 Euro ausgeben, liegen die Umsätze bei Frauen mit durchschnittlich 236 Euro doppelt so hoch.
Was immer die Marktforscher grundsätzlich feststellen wollten, sie taten dies auch zwischen dem Verbrauch Stadt - Land.
In und um München, Erlangen und Frankfurt am Main geben die Menschen deutlich mehr Geld für Kleidung und für Geräte der Informationstechnologie aus.
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