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Mittwoch, Juli 04, 2007

Graffitischäden belasten Hausbesitzer

Es gibt für Hausbesitzer nichts Ärgerlicheres als beschmierte Wände oder Scheiben. Da wird mit der Spraydose hantiert, möglichst nachts und bei Neumond, um sein Signet zu hinterlassen. Nichts anderes als Gekritzel ohne Wert, dafür mit Kosten verbunden, auf denen der Eigentümer in der Regel sitzen bleibt, da nur wenige Versicherungen Graffitischäden übernehmen.

Im vergangenen Jahr ist die Zahl der Sachbeschädigungen um 5,9 Prozent auf über 760.000 gestiegen. Die Kosten für die Beseitigung werden auf rund 500 Millionen Euro geschätzt. Das illegale Handeln ist zwar mehrheitlich Betätigungsfeld Jugendlicher, doch es wird auch dafür bezahlt, beispielsweise Szenelabels auf diese Weise bekannt zu machen. Nicht der beste Weg, seinen Namen in die Öffentlichkeit zu tragen.

Denn für die Geschädigten sind solche Aktionen mehr als ein rotes Tuch. Selbst für ein einfaches Tag, quasi das Logo des Verursachers, muss mit Reinigungskosten von etwa 150 Euro gerechnet werden. Bei einer Selbstbeteiligung von mindestens 300 bis 500 Euro, je nach Wohngebäudeversicherung, muss also das eigene Portmonee herhalten. Generell liegen die Leistungen mit 2.500 bis rund 10.000 Euro recht niedrig. Um es den Künstlern etwas schwerer zu machen, kann die Wand mit einer Schutzschicht versehen werden.

Posted by Andre on 07/04 at 04:28 PM
VersicherungenGebäudeversicherung • Kommentar(e): (0) • Trackbacks (0) • Permalink
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