Günstig ins Eigenheim: Miete in Darlehensrate umwandeln
Obwohl die Immobilienpreise in den meisten Regionen zuletzt gefallen sind, kam es bei den Mieten zu einer Erhöhung. Wie der deutsche Immobilienverband IVD ermittelt hat, sind die Mietpreise in Städten mit mehr als 100.000 Einwohnern im vergangenen Jahr zwischen 2 und 3 Prozent gestiegen. In Anbetracht der Tatsache, dass die Mietpreise steigen und gleichzeitig die Immobilienpreise am Fallen sind, bietet es sich geradezu an, einmal ernsthaft über den Erwerb von Wohneigentum nachzudenken.
Wie Robert Haselsteiner, Vorstand des Baugeldvermittlers Interhyp, mitteilt, ist jetzt der Zeitpunkt gekommen, um von der Miete in das Eigentum zu wechseln. Denn nicht nur die Immobilienpreise, sondern auch die Hypothekenzinsen sind gefallen. Wer in diesen Tagen eine Baufinanzierung abschließt bzw. ein Immobiliendarlehen aufnimmt, kann häufig auf einen Zinssatz von 4,x Prozent blicken – so günstig war Baugeld schon lange nicht mehr. Im historischen Vergleich wird sehr gut ersichtlich, dass der Traum vom der eigenen Immobilie schon seit vielen Jahrzehnten nicht mehr so günstig verwirklicht werden konnte.
In einer aktuellen Pressemitteilung wartet der Baugeldvermittler Interhyp auch mit einigen Beispielrechnungen auf. Die Finanzierungsexperten bringen unter anderem folgendes Beispiel: Wer bisher 750 Euro an Kaltmiete bezahlt hat und diese monatliche Belastung beibehält, kann eine Immobilie zu einem Preis von bis zu 200.000 Euro kaufen – in diesem Fall läge die anfängliche Tilgung bei einem Prozent und es hat ein Eigenkapitaleinsatz von 35.000 Euro zu erfolgen.
Beim gerade genannten Beispiel würde die Zinsbindung bei einer Dauer von 10 Jahren liegen. Diese kann gegen einen geringen Zinsaufschlag verlängert werden – wozu die Finanzierungsexperten auch raten. Immerhin können die Zinssätze auch für Zeiträume von 20 oder sogar 30 Jahren vereinbart werden, wodurch das Risiko einer teuren Anschlussfinanzierung sehr stark minimiert wird.
